Auszeit, Sport, Nachdenklichkeit

Friedhof Selzen

Stille kann beim Arbeiten manchmal richtig stören. Lars Bobach hat Coffitivity für Geräusche aus dem Café entdeckt. Ich setze auf Noisli.

Lars Bobach hat immer wieder gute Tipps dafür, wie man sich eine produktive Umgebung zum Arbeiten schafft. Dieses Mal beschäftigt er sich mit der Herausforderung, dass ihn beim Schreiben eine absolute Stille stört. Dafür hat er eine Lösung gefunden: Coffitivity.

Das mit der Ruhe beim Arbeiten ist so eine Sache. Beim Schreiben ist die absolute Stille für mich nur schwer zu ertragen. Es ist dann einfach zu leise. Zu leise, um sich zu konzentrieren. Irgendwie komisch, ist aber so.

Musik geht aber auch nicht. Alles mit Gesang scheidet von vornherein aus, aber ich habe auch schon alle anderen Stilrichtungen ausprobiert: Klassik, Klavier, Film, Jazz etc. Unterm Strich bleibt: Konzentriertes und fokussiertes Arbeiten ist nicht möglich.

(Coffitivity: Die richtige Geräuschkulisse für Kreativität – Lars Bobach)

Coffitivity als Web-App, iOS- und Android-App liefert verschiedene Hintergrundszenarien aus dem Café. Drei davon sind kostenlos, weitere gibt es in der Premium-Version.

Ich nutze gelegentlich Noisli, das noch einen Schritt weiter aus dem Café heraus geht. Mit Noisli lassen sich verschiedene Geräuschkulissen mit unterschiedlichen Lautstärken mischen. Beispiele:

  • Vogelgezwitscher im Wald
  • Regen
  • Donner
  • Café
  • Bahnrattern
  • Laub
  • Meeresrauschen
  • Bachplätschern

Zum Anhören auf Audioboom:

Sonnenuntergang über dem Rhein

Sonnenuntergang über dem Rhein

Heute finden Sie hier keinen Sonnenuntergang. Der findet hier nicht statt. Bitte gehen Sie weiter:

Sonnenuntergang beim Schreibenden

P.S.: Warum der Schreibende? Wer schreibt, der bleibt.

Sonnenaufgang SelzenEin Sonnenaufgang erfrischt mich. Der neue Tag beginnt, und ich freue mich auf ihn. Die Nacht ist abgeschüttelt und vorbei, ein neuer Anfang ist da.

Wenn ich morgens erwache, freue ich mich (meistens) auf den neuen Tag. Ich freue mich auf das Aufstehen, den ersten Kaffee, das Frühstück und meine Morgenroutine. Je nach Jahreszeit ist der Sonnenaufgang bereits vorbei oder steht er noch bevor. Das Hell werden lässt mich aufblühen und mich noch mehr auf den Tag freuen.

Manchmal schaffe ich es mit meinem Jogging am Morgen den Sonnenaufgang zu begrüßen. Das ist dann ein ganz besonderer Moment, den ich genieße. Manchmal stehen mir Aufgaben oder Tätigkeiten bevor, die ich mit Skepsis oder sogar Beklemmung sehe. Wenn ich aber in die aufgehende Sonne blicke, dann ist diese Skepsis verflogen. Das sind die ganz besonderen Momente, zu denen die Füße beginnen zu fliegen und der Atem mich abheben lässt. Manchmal denke ich an andere Momente zurück. Mit meinem Hund am Sonntag Morgen zum Übungsplatz laufen, die Fährtensuche beginnen. Zum Strand laufen, ausatmen. Auf der Terrasse sitzen und die Welt fühlen.

Sonnenaufgang. Die Nacht verabschieden und den neuen Tag begrüßen. IN Jedem Ende Liegt Ein Anfang.

Guten Morgen Welt. Guten Freitag.

[AFG_gallery id=’33‘]

[ Direktlink Flickr Fotoalbum ]

 

Friedhof Nieder-Olm

Friedhof Nieder-OlmFriedhöfe sind Abbilder der jeweiligen Kultur. Vor langer Zeit dachte ich, das beziehe sich hier in Deutschland vor allem auf unseren christlichen Glauben. Ich irrte mich: Friedhöfe sind Abbilder unserer Arbeitskultur.

Gerne spaziere oder verweile ich auf Friedhöfen. Sie strahlen für mich meistens eine Ruhe aus, die mir zu Ausgewogenheit verhilft. Stille, Landschaften, Grabsteine. Nicht nur mir geht es so, immer wieder erkenne ich Seelenverwandte. Früher waren dies vor allem Ältere, doch inzwischen sehe ich auch Jüngere auf Friedhöfen. Oft sitzen sie auf einer Bank und lesen ein Buch. Auch wenn ich das gelegentlich mache, so lese ich oft die Grabsteine. Die Schriften und die Sprüche änderten sich im Laufe der Jahrzehnte. Früher waren es (für mein jetziges Empfinden) gestelzte Sprüche, oft Bibelzitate. Namen, Geburtstage, Todestage. Die Sprüche nehmen mit dem Todesdatum ab. Die Angaben werden immer kürzer. Ich glaube, die Länge und die Anzahl der Angaben spiegeln die Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft wieder. Immer schneller, weiter, höher. Immer mehr Bruttosozialprodukt, Wachstum, Wachstum, Wachstum.

Es begann schleichend. Der Wettbewerb in der Wirtschaft nahm immer mehr zu. Der Druck auf die Mitarbeiter wurde immer höher. Für Persönliches war und ist immer weniger Zeit. Die Arbeit und die Menschen mussten da hin, wo die Unternehmen immer schneller, kostengünstiger und mehr leisten können. Rendite, Rendite, Rendite! Egal ob Eigenkapitalrendite, Umsatzrendite, Aktienrendite – immer mehr und immer Rendite. Kein Quartal ohne positive, möglichst zweistellige Rendite. Alles andere ist Versagen. Und die Menschen ziehen der Rendite hinterher. Zuerst nur am Morgen, um am Abend wieder zurückzukehren in die “Heimat”. Die persönliche Zeit mit der Familie wird immer kürzer. Da ist dann auch immer weniger Zeit, um die Zeit mit den verstorbenen Familienangehörigen zu verbringen. Warum also noch große Sprüche, lange Angaben auf den Grabsteinen… wer liest sie noch? Die Pendlerzeit wird immer länger.

Doch irgendwann passiert es: Die Pendlerzeit wird zu lange. Die Rendite zieht nicht nur in die Kreisstadt, die Nachbarregion oder die nächste größere Stadt. Die Rendite zieht in ein anderes Bundesland, ins Ausland. Und die Menschen ziehen mit. Die Menschen, die eine Arbeit haben und sie behalten wollen, und die Menschen, die eine Arbeit haben wollen. Die Unternehmen und ihre Renditen zwingen Menschen in ein neues Korsett: Heimat ist da, wo die Arbeit ist. Lange Zeit nur für die “Abhängigen”: Die Arbeiter, die Angestellten, die Leitenden Angestellten, die Vorstände. Dann für die Zeitarbeiter, die Selbstständigen, die Projektarbeiter. Denn mit denen ist die Rendite höher. Sie kosten keine Sozialversicherung, keine Abgaben, keinen Arbeitsplatz. Vor allem nicht in Phasen mit wenig oder keiner Rendite. Menschen werden zur austauschbaren Ressource. Und die Ressource Mensch hechelt der Rendite hinterher, nicht nur auf den Aktienmärkten sondern auch in ihren Wohnungen. Heute Odenwald, morgen Stuttgart, übermorgen Hamburg.

Soweit die Rendite trägt. Soweit die Füße tragen. Irgendwann tragen die Füße nicht mehr. Und alte Füße verpflanzt man nicht. Die Alten und die Toten bleiben zurück. Die Alten pflegen die Grabstätten, solange es irgendwie geht. Im Winter Reisig drüber, immer schön gekehrt. Im Frühling neue blühende Setzpflanzen. Im Sommer wieder etwas anderes, dann etwas Praktisches im Herbst. Wässern, sauber machen. So eine Grabstätte braucht Zeit. Zeit, die immer weniger Berufstätige erübrigen können.

Friedhof Nieder-OlmIrgenwann wurden die Toten auch nicht mehr begraben sondern verbrannt. An der Grabstätte hatte sich zuerst nicht viel geändert. Ein Namensschild auf dem eigenen Fleckchen Tod. Doch das Fleckchen, die Urne, braucht nicht mehr so viel Platz. An der Wand lässt sich das Fleckchen Tod gut stapeln. Oder in einer Wiese einen halben Meter unter der Erde – anonym oder mit Namensschild an einer Stele. Six Feet Under ist nicht mehr. Unsere Friedhöfe verändern sich. Früher wurden die Friedhöfe größer, oder es gab einen neuen Friedhof. Der Platzbedarf für unsere Toten war enorm. Jetzt werden alte Teile renaturiert und mit einer Wiese für Urnenbestattungen versehen.

Urnenbestattungen sind praktisch. Sie brauchen keine Pflege, kein regelmäßiges Hegen der Pflanzen, kein Wässern. Aber warum sind sie so praktisch? Weil niemand mehr da ist, der die Grabstätten pflegen könnte. Alle sind den Unternehmen und der Rendite hinterhergezogen. Nahezu immer, wenn ich mit meiner Mutter auf den Friedhof zu meinem Vater gehe, treffen wir andere Menschen. Alte Menschen.

Ich habe das Grab wegmachen lassen, ich kann das nicht mehr pflegen. Die Knochen wollen nicht mehr. Und die Kinder sind alle weg, die haben keine Zeit dafür. Ich verstehe das. Die haben so viel Streß auf der Arbeit, die schaffen es kaum, mich zu besuchen. Ich habe das jetzt klar gemacht, ich lasse mich verbrennen. Die Kinder können nicht jeden Monat für die Grabpflege aus Hamburg herunterkommen.

So etwas oder so ähnliches höre ich dann jedes Mal. Auch in Höchst im Odenwald werden die Erdbestattungen immer weniger, die Urnenbestattungen immer mehr. Die Alten werden immer weniger, die Jungen sind immer weiter weg. Und deren Kinder? Die werden wieder woanders sein. In einer anderen Stadt, in einer anderen Region, in einem anderen Land. Einer anderen Rendite hinterher.

Die Friedhöfe werden immer seelenloser. Noch gibt es für mich etwas zu lesen auf den Grabsteinen, aber irgendwann werden da nur noch ein paar wenige Namen stehen. Oder gar nichts mehr. Irgendwann werden die ersten Friedhöfe schließen müssen. Dann werden wir die vollmobile Renditeressource haben, die der Arbeit hinterherzieht. Dann wird es noch diejenigen geben, die keine Arbeit bekommen. Sie werden vollkommen anonym “entsorgt”. Unsere Friedhöfe sind Abbilder unserer renditegeilen Arbeitskultur. Bis wir keine mehr haben.

In den letzten Jahren wird viel über “Home Office” und “Mobile Office” geschrieben und gesprochen. Auch ich kenne “Home Officers” und “Mobile Officers”. Bei den Friedhöfen ist diese Arbeitskultur noch nicht angekommen. Sie zeigen das Bild einer marodierenden Workforce, die ihre Angehörigen hinter sich lassen muss. Aber vielleicht ändert sich doch noch etwas. Zuerst müssten die Unternehmen ihre Arbeitskultur ändern, sie müssten sich ändern. Wirklich?

Unsere Unternehmen sind Abbilder unserer Kultur.

Zeche Zollern

Zeche Zollern

Nachdem die allerbeste aller Ehefrauen und ich im ersten Septemberwochene im Dortmunder U rein, rauf, runter und raus waren fuhren wir zur Zeche Zollern:

Die Zeche Zollern ist ein stillgelegtes Steinkohle-Bergwerk im Nordwesten der Stadt Dortmund, im Stadtteil Bövinghausen. Es besteht aus zwei Schachtanlagen, die „unter Tage“ zusammenhingen: Die Schachtanlage I/III (das heißt: die Schächte I und III) in Kirchlinde und die Schachtanlage II/IV in Bövinghausen..

[ Wikipedia: Zeche Zollern ]

Besonders sehenswert ist der Ausblick vom Förderturm (ein baugleicher Turm, der anstelle des demontierten Turms aufgebaut wurde). Die Halle mit den Generatoren ist ein Schmuckstück.

[AFG_gallery id=’31‘]

[ Direktlink zum Flickr Fotoalbum Zeche Zollern ]

 

Dortmunder U

Dortmunder U

Am ersten Septemberwochenende waren die allerbeste aller Ehefrauen und ich in Dortmund zu Besuch bei Freunden. Und weil wir am Samstag Morgen erst einmal auf Touren und den Regen überstehen mussten, waren wir im Dortmunder U. Also rein, rauf, runter und raus. Spaß gemacht hat’s trotzdem.

Das Dortmunder U ist ein unter Denkmalschutz stehendes Industriegebäude am ehemaligen Stammsitz der Dortmunder Union-Brauerei, zuletzt Brauerei Brinkhoff, in der Innenstadt von Dortmund. Es ist als Baudenkmal in die Denkmalliste der Stadt Dortmund eingetragen. Das Gebäude wurde nach seinem Umbau im Zuge der Ruhr.2010 ab Mai 2010 in Etappen wiedereröffnet und wird heute als Kultur- und Kreativzentrum genutzt.

[ Wikipedia: Dortmunder U ]

[AFG_gallery id=’30‘]

[ Direktlink zum Flickr Fotoalbum Dortmunder U ]

 

Glühende Ballone in Selzen

Nacht der Ballone (Ballonglühen) in Selzen

Ausgewogenheit bedeutet für mich auch, dass ich zum Ausspannen oder Erleben vieles vor Ort habe. Auch wenn Selzen nur etwa 1.500 Einwohner hat, so gibt es innerhalb weniger Minuten vieles, was ich genieße. So wie gestern die Nacht der Ballone mit dem Ballonglühen in Selzen.

Die beste aller Ehefrauen und ich unternahmen gestern Abend von unserer Wohnung aus einen kleinen Spaziergang zur Wiese an der Selz. Dort gab es Getränke und Essen (wie Flammkuchen oder Bratwürste) und… viele Ballone :-) Das Wetter war traumhaft. Wir genossen einfach die Szenerie, die Erläuterungen zum Ballonfahren (Ballone fahren, sie fliegen nicht!) und dann natürlich das Ballonglühen. Bei einsetzender Dämmerung wurden acht Ballone mit heißer Luft gefüllt. Majestätisch erhoben sie sich über der Wiese. Bei Dunkelheit zündeteten die Piloten dann eine halbe Stunde lang die Brenner passend zu Musikstücken. Später spazierten wir wieder einfach zurück.

Glühvideo

15 Sekunden, aufgenommen mit der App von Tout.

[ Direktlink: Balloonglowing on Tout ]

Fotoalbum

[AFG_gallery id=’26‘]

[ Direktlink zum Flickr-Fotoalbum ]

Karte

Das Ballonglühen war im unteren Bogen rechts von der Selz auf dem Wiesenstück zwischen Selz und Weg:


Größere Kartenansicht

 

Starnberger See

Starnberger See

Abschalten und Ausschalten gehört für mich zum Leben dazu. Von Zeit zu Zeit drücke ich den Ausschalter und lenke mich ab. So wie an diesem Wochenende, als wir zu sechst für vier Tage ein Ferienhaus in Herrsching gemietet hatten.

  • Freitag: Anreise, Spaziergang in Herrsching, Kloster Andechs (mit Haxe und Hellem)
  • Samstag: München
  • Sonntag: Starnberger See, Buchheim Museum, Seehof in Herrsching am Ammersee (mit Braumeister-Pfandl und Hellem)
  • Montag: Rückreise

Wir hatten das Wochenende bereits vor einem viertel Jahr geplant. Je näher wir dem Wochenende kamen, desto schlechter wurde die Wettervorhersage. Wir ließen uns nicht beeindrucken, fuhren hin und hatten zwischen sechs und acht Grad, mindestens bedeckten Himmel und oft Regen oder Nebel. Na und?

Ich konnte zwar etwas abschalten, aber fürs richtige Ausschalten fahre ich dann gerne mit @diemanuela alleine.

Flickr Fotoalbum: Andechs, München, Starnberg, Ammersee

Alle Fotos habe ich mit dem Samsung S3 aufgenommen. Teilweise habe ich die Fotos mit Filter verfremdet.

[AFG_gallery id=’24‘]

Judenfriedhof Hahnheim

Eine der vielen Tipps für mehr Produktivität lautet, man solle Pausen in seiner Arbeit machen und dabei sich gelegentlich körperlich betätigen. Ich nutze manche Pause für einen Spaziergang. Heute nutzte ich die Mittagspause für eine Erkundung der Umgebung Hahnheims, des Nachbarorts von Selzen. Das Wetter ludt in den letzten Wochen und Monaten nicht wirklich dazu ein – und heute auch nicht.

Um Frischluft zu schnuppern und die Gedanken frei zu bekommen war es genau das Richtige. Der düsterere Himmel und die trostlosen Farben beeindruckten mich nicht. Auch wenn ich immer wieder ein paar Fotos schoss, so ließ ich mir doch Einiges durch den Kopf gehen. Danach war ich wieder fit für die nächsten Aufgaben.

Runtastic-Route: Rund um Hahnheim

Quelle: Runtastic

In 1:15 Stunden habe ich in einem Rundgang etwa 5 Kilometer zurückgelegt. Dabei entdeckte ich auch den Judenfriedhof Hahnheim. Die Verstorbenen hatten auf ihrem Grabsteinen alle ein Todesdatum noch einige Jahre vor der Judenverfolgung im Dritten Reich. Dennoch frage ich mich, ob sie wirklich glücklich und zufrieden in Deutschland lebten, denn der Antisemitismus hat viele Jahrunderte Tradition in Deutschland, und im 19. Jahrhundert waren die Ängste vor den „reichen Juden“ stark gewachsen.

Fotoalbum auf Flickr: Rund um Hahnheim

[AFG_gallery id=’21‘]

 

Gestern war ich auf dem Rückweg vom SPAZ in Mainz nach Hause und etwas in Eile. Doch dann, zwischen Essenheim und Elsheim, hielt ich gedanklich inne – und kurz darauf mit dem Wagen. Das Wetter war wunderschön, und mir flogen gerade ein paar Gedanken im Kopf herum. Warum also nicht den Augenblick und die Gelegenheit nutzen: Carpe Momentum.

Lektion Wandern

Allerdings hatte ich in der letzten Zeit meine eigene Lektion Wandern vernachlässigt:

Immer dabei haben
– festes Schuhwerk
– Regenjacke / Schirm
– Jeans / feste Hose
– Ersatzsocken

Denn ich hatte zwar Schuhe an :-) aber keine wirklich für leicht matschiges Gelände geeigneten. Und dennoch nahm ich mir die Zeit für einen Spaziergang, um meine Gedanken zu sammeln. Das nächste Mal bin ich wieder gewappnet.

Blicke

Ein wahnsinniges Wetter mit weitem Blick und einer farbenfrohen Herbstszenerie hatte mich verführt. Genau das Richtige, um den Blick abwechselnd auf die Natur und ins Innere zu richten.

Die Belohnung waren Farben, Gelände, ein strahlend blauer Himmel, Blicke auf der Höhe sowie ins Selztal und jede Menge in den Aufwinden segelnde Greifvögel. Und ein paar neue Gedanken für mich.

All dies wäre mir entgangen, hätte ich den Moment nicht genutzt.

[AFG_gallery id=’12‘]

[ Flickr Fotoalbum: Rheinhessen im Herbst 2012 ]