In der Artikelreihe „Meine Tools“ stelle ich Ihnen Tools aus meinem Werkzeugkasten vor. Dabei handelt es sich um Software, Apps, Dienste oder auch einmal um ein Stück Hardware.

GB-Switch von TP-Link, Asustor AS302T

Ich unterbreche mein normales Programm für einen Beitrag aus dem Maschinenraum:

Unternehmen reden oft nicht gern über Spezifika ihrer IT-Infrastruktur. Man will entweder keine Geheimnisse preisgeben oder sich nicht blamieren. Das bedeutet leider, dass es für uns Systemadministratoren vergleichsweise wenig Referenzarchitekturen und Möglichkeiten gibt, über den Tellerrand zu schauen.

Die Idee und der Aufbau des Artikels sind schamlos geklaut von Torsten Rhens Artikel „Technischer Einblick in unsere IT-Infrastruktur“ im //SEIBERT/MEDIA-Weblog.

Um Abhilfe für die vielen armen Systemadministratoren ohne richtiges Rechenzentrum schaffen, will ich mal ganz konkret erzählen, wie meine Infrastruktur ausgestattet ist. Alle Bilder in diesem Artikel sind bei INJELEA entstanden.

Ich weiß, ich müsste endlich meinen Artikel über Hootsuite schreiben. Doch in der Zwischenzeit, in einer Pause, rattere ich schnell diesen Artikel herunter.

Rechenzentrum

Ich habe gar kein Rechenzentrum in Selzen, ich habe nur eine Wohnung. Eine ISO-Zertifizierung habe ich auch nicht.

Hardware

Das Nicht-Rechenzentrum ist nicht bis zur letzten HE durchgeplant sondern historisch gewachsen. Erste Anfänge entstanden um das Jahr 2000 in Schwabenheim an der Selz mit dem Umstieg von einer Eumex-Anlage zu einem Telekom-Router. Ich kann den Ausfall eines beliebigen Geräts ohne signifikante Wutanfälle abfangen, solange es nicht einer der Single Points of Failure (SPOF) ist – also solange es weder der DSL-Anschluss (derzeit O2/Telefónica), der AVM-Router Fritzbox 7490 noch der Frank Hamm ist.

  • 1 AVM-Router Fritz!Box 7490
  • 2 Gigabit-Switches von TP-Link
  • 2 Fritz!Repeater
  • 2 NAS von Asustor (ein AS302T, ein AS6202T), ein QNAP ging gerade in Ruhestand
  • 1 WD MyCloud mit 3GG
  • 1 HP Pavilion (älterer Desktop-PC) mit 2 Flachbildschirmen
  • 1 HP Spectre x360
  • 1 Motorola Moto G4
  • 1 iPad 3. Generation
  • 1 Sonos Connect
  • 2 Sonos Play:3
  • 2 Fritz!Fon
  • 1 Chromecast (2. Generation)
  • 1 Amazon Fire TV (1. Generation)
  • 1 Samsung Smart-TV
  • 1 Samsung Home Theatre irgendwas
  • Diverse Ethernet-Kabel

Ich setze bei der Hardware auf handelsübliche Komponenten. Die Switches funktionieren schon seit Jahren, so dass ich mich kaum traue, einmal einen Stecker raus- oder reinrauszustöpseln.

 

GB-Switch von TP-Link, Asustor AS302T

GB-Switch von TP-Link, Asustor AS302T

Bei den Servern setze ich inzwischen auf Asustor, weil sie stabile Leistung für akzeptables Geld bieten und sehr leise sind (so dass ich den AS6202T im Wohnzimmer stehen habe). Der AS6202T hat

  • Intel Celeron 1.6GHz Quad-Core (burst up to 2.08~2.24GHz) Processor
  • 4GB SO-DIMM DDR3L (2GB x 2, Expandable. Max 8GB)
  • 2 x WD Red 2 GB mit RAID-1 (wenn der Platz knapp wird, schiebe ich einfach was größeres rein)
  • HDMI 1.4b x 1, S/PDIF x1 (geht direkt an einen Samsung-Smart-TV)

Ich benutze Syncthing zur lokalen Sicherung der Daten des AS6202T auf den AS302T.

Sonos Play:3

Sonos Play:3

Unsere mehrere Tausend MP3-Musikdateien liegen auf dem AS6202T, wo sie uns nicht nur im Haus sondern überall via Plex zur Verfügung stehen (genauso wie alle anderen Dateien über Plex oder Owncloud). Unser Sonos-Triumvirat nutzt die Bibliothek auf dem NAS. Ein Play:3 steht in der Küche, ein anderer im Schlafzimmer, und die Connect versorgt die Home Theatre Anlage von Samsung.

Die Plex-App auf dem Samsung benutze ich kaum, irgendwie habe ich mich an die Plex-App auf dem Amazon Fire-TV gewöhnt.

Verkabelung und ver-LAN-ung

AVM Fritz!Box 7490

AVM Fritz!Box 7490

Ein Ethernetkabel liegt zwischen Router und Switch im Wohnzimmer. Am Switch hängen Fernseher, Amazon Fire TV, Chromecast. Über einen Repeater springen das Internet und das LAN ins Büro (Kabel geht nicht, Power-LAN war unzuverlässig). Am Repeater hängt ein Switch, dort hängen dran der Desktop-Rechner, WD My Cloud und der alte NAS. Am liebsten würde ich einen Tunnel zwischen Wohnzimmer und Büro graben, aber da liegen Flur und Treppenhaus dazwischen.

Gigabit-Switch von TP-Link

Gigabit-Switch von TP-Link

Die Fritzbox vergibt feste IP-Adressen, damit ist einiges leichter. Der DSL-Anschluss von O2 hat eine feste IP-Adresse (ich hadere aufgrund des Preises noch damit, von O2-DSL auf EWR-Glasfaser umzusteigen). UPnP ist am Router ausgeschaltet, ich arbeite mit manuellen und wenigen Portfreigaben.

Dokumentation

Im Kopf und in Evernote. An letzterem arbeite ich immer noch wieder.

Software im Nicht-RZ

Auf meinem AS6202T laufen Apache, MariaDB, PHP, Owncloud, Plex (Ha! Ich habe einen Lifetime Pass!), Dokuwiki und andere kleine Nettigkeiten.

Alle Daten sind auch auf der Platte des Desktop-Rechners, von dort aus sichere ich alles brandsicher und verschlüsselt außer Haus mit Crashplan.

Wie sieht Ihre IT-Infrastruktur aus?

Friedhof Selzen

Stille kann beim Arbeiten manchmal richtig stören. Lars Bobach hat Coffitivity für Geräusche aus dem Café entdeckt. Ich setze auf Noisli.

Lars Bobach hat immer wieder gute Tipps dafür, wie man sich eine produktive Umgebung zum Arbeiten schafft. Dieses Mal beschäftigt er sich mit der Herausforderung, dass ihn beim Schreiben eine absolute Stille stört. Dafür hat er eine Lösung gefunden: Coffitivity.

Das mit der Ruhe beim Arbeiten ist so eine Sache. Beim Schreiben ist die absolute Stille für mich nur schwer zu ertragen. Es ist dann einfach zu leise. Zu leise, um sich zu konzentrieren. Irgendwie komisch, ist aber so.

Musik geht aber auch nicht. Alles mit Gesang scheidet von vornherein aus, aber ich habe auch schon alle anderen Stilrichtungen ausprobiert: Klassik, Klavier, Film, Jazz etc. Unterm Strich bleibt: Konzentriertes und fokussiertes Arbeiten ist nicht möglich.

(Coffitivity: Die richtige Geräuschkulisse für Kreativität – Lars Bobach)

Coffitivity als Web-App, iOS- und Android-App liefert verschiedene Hintergrundszenarien aus dem Café. Drei davon sind kostenlos, weitere gibt es in der Premium-Version.

Ich nutze gelegentlich Noisli, das noch einen Schritt weiter aus dem Café heraus geht. Mit Noisli lassen sich verschiedene Geräuschkulissen mit unterschiedlichen Lautstärken mischen. Beispiele:

  • Vogelgezwitscher im Wald
  • Regen
  • Donner
  • Café
  • Bahnrattern
  • Laub
  • Meeresrauschen
  • Bachplätschern

Zum Anhören auf Audioboom:

Werkzeuge/Tools

GesternHeute bloggte ich über mein Tool Print Friendly & PDF. Damit startete ich meine Artikelserie „Meine Tools“. In der Serie stelle ich Tools aus meinem Werkzeugkasten vor. Bei den Tools handelt es sich um Software, Apps, Dienste oder auch einmal um ein Stück Hardware. Stimmen Sie ab, welche Tools ich als nächstes vorstelle.

Die Artikel werden unterschiedlich lang sein, da ich manchmal nur ein kleines Helferlein wie Coffitivity (”Coffee Shop Sounds”) vorstelle und mich manchmal einer Software wie Firefox widme. Dabei werde ich darauf eingehen, wie ich das Tool einsetze und wie das jeweilige Tool gegebenenfalls mit anderen Tools aus meiner Werkzeugkiste zusammenspielt.

In der Artikelreihe „Meine Tools“ stelle ich Ihnen Tools aus meinem Werkzeugkasten vor. Dabei handelt es sich um Software, Dienste oder auch einmal um ein Stück Hardware.

Ein erstes Sammeln hat mir eine Liste von rund 40 Tools gebracht. Das hat mich im ersten Augenblick überrascht. Doch dann wurde mir jedoch klar, dass es eben heutzutage sehr viele kleine Apps und Dienste gibt, die ein ganz spezielles Problem lösen (wollen).

Neben den Tools aus meiner Liste gibt es dann noch ganze “Suites” wie Office 365 und Google for Work. Die Suites werde ich zunächst außen vor lassen, denn ich möchte ganz konkrete überschaubare Tools vorstellen. Auch Scrivener sehe ich bereits unter den Suites. Zu diesen Suites werde ich unabhängig von meiner Toolserie einzelne Bereiche beleuchten (so wie das Bloggen mit Scrivener) oder Vergleiche anstellen (so wie ich derzeit an einem Artikel über Rechercheverwaltung mit Evernote, OneNote, Pocket, Scrivener oder Zotero schreibe). Bei manchen Tools werde ich auch auf Zusammenhänge mit den Suites (oder Teilen davon) eingehen (so bietet mir Todoist die Möglichkeit, aus einer Mail in Google Mail eine Aufgabe zu erstellen).

Zurück zu den Tools. Wenn ich alle zwei bis drei Wochen ein Tool in einem Artikel vorstelle, dann brauche ich etwa 100 Wochen alleine für die Tools, die mir auf Anhieb einfielen. Huch!? Ein kürzerer Abstand ist unrealistisch. Bei einem längeren Abstand brauche ich viel zu lange… Also gut: Spätestens alle drei Wochen werde ich eines meiner Tools vorstellen.

Update (Mai 2016): Der Wunsch war der Vater des Gedankens. Tatsächlich habe ich es noch nicht geschafft, meinen ersten geplanten Artikel zu veröffentlichen. Inzwischen habe ich immerhin mit dem ersten Artikel begonnen. Meine Leser haben sich für Hootsuite entschieden.

Dann bleibt die Frage, über welche Tools ich als nächstes schreiben soll. Doch warum soll ich die Frage beantworten? Warum sollt ich mich nicht einfach um die Entscheidung drücken? Eben! Und als Blogger delegiert man die Entscheidung einfach an seine Leser :-D

Liebe Leser, “welches Schweinderl hätten Sie denn gern?

Stimmen Sie in der Umfrage ab (zufällige Reihenfolge), und ich stelle das Tool mit den meisten Stimmen als nächstes vor. Danach das nachfolgende, und so weiter. Für die ersten 10 Tools werde ich mich daran halten. Danach sehen wir weiter ;-)

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: http://polldaddy.com/poll/9301349/

Direktlink zur Abfrage bei Polldaddy

Print Friendly & PDF

Lange Artikel in einer ablenkungsfreien Umgebung zu lesen macht Sie produktiver als sie „auf der Flucht“ zwischen Facebook, Twitter und E-Mail zu lesen. Mit Print Friendly & PDF können Sie lange Artikel mit der richtigen Konzentration und auch offline als PDF lesen.

In der Artikelreihe „Meine Tools“ stelle ich Ihnen Tools aus meinem Werkzeugkasten vor. Dabei handelt es sich um Software, Dienste oder auch einmal um ein Stück Hardware. Den Anfang mache ich mit „Print Friendly & PDF“.

Vielleicht kennen Sie das: Sie stoßen auf einen vielversprechenden Online-Artikel, aber Sie haben nicht die Zeit, um ihn sofort lesen. Und vielleicht kennen Sie bereits ein Tool wie Pocket, mit dem Sie den Artikel zum späteren Lesen vormerken können. Aber vielleicht ist es ein „Langleser“ (ein langer Artikel mit einer Vielzahl von Informationen), und Sie planen ihn wahrscheinlich später offline zu lesen. Und Sie würden den Artikel gerne als PDF abspeichern.

Vor längerem bereits stieß ich auf ein Tool, das eine solche Aufgabe recht zuverlässig erledigt, und auf das ich gerne für solche Fälle zurückgreife. Print Friendly & PDF entfernt fürs Lesen unnötige Elemente wie Navigationsmenüs, Anzeigen, Sidebars und Widgets. Falls Print Friendly & PDF dennoch solche Elemente nicht selbst entfernt, klicke ich darauf und voilá: Weg sind sie.

Reading with Print Friendly

Reading with Print Friendly

Irgendwann beispielsweise stolperte ich auf einen Artikel von Chris Winfield im Buffer-Blog: „The Ultimate Guide to Becoming Your Best Self: Build your Daily Routine by Optimizing Your Mind, Body and Spirit„. Als ich mit dem Lesen des Artikels begann, merkte ich, dass es ein „Langleser“ ist und dass ich ihn gerne als PDF abspeichern würde. Ich klickte auf mein Bookmarklet von Print Friendly & PDF. Die Seite wurde abgedunkelt und nach etwa 2 Sekunden erschien die druckfreundliche Version des Artikels. Nach einem Klick auf „PDF“ hatte ich eine gut formatierte PDF-Datei mit dem vollständigen Artikel: 25 Seiten voller Informationen, einschließlich Links und Lesezeichen in der PDF-Datei.

The Ultimate Guide to Becoming Your Best Self: Build your Daily Routine by Optimizing Your Mind, Body and Spirit (PDF, 2,5 MB)

Reading with Print Friendly: PDF

Reading with Print Friendly: PDF

Ich speicherte die PDF-Datei in meinem Verzeichnis „Lesestoff“ in meiner Owncloud. Owncloud ist ein Synchronisierungsdienst ähnlich wie Dropbox, den man auf dem eigenen Server installiert. Das Verzeichnis wird wie einige andere auch mit allen meinen Geräten synchronisiert. Ich kann PDF-Dateien sogar per Email auf meinen Kindle senden. Wenn ich mich in einen ablenkungsfreien Lesemodus wechsele, lehne ich mich oft im Zug oder auf der Couch zurück und öffne ich eines der mit Print Friendly & PDF generierten Dokumente.

Nach meiner Erfahrung ist Print Friendly & PDF sehr zuverlässig (auch wenn ab und an mal eine Aufzählungsliste verloren gehen kann). Das Bookmarklet von Print Friendly & PDF lässt sich sehr einfach und schnell als Lesezeichen ablegen.

Viel Spaß beim Ausprobieren: Print Friendly & PDF

Google-Kalender: Gesamtsicht

Der Google-Kalender ist ein wichtiger Baustein für meine Officeorganisation. Aber auch für mein „Privatleben“ ist er unverzichtbar. Das Praktische ist eben gerade, dass der Google-Kalender unterschiedliche Kalender mit einstellbaren Rechten bietet. Somit gibt mir der Google-Kalender einen guten Überblick über verschiedene Kontexte (beruflich, privat, hobbymäßig) und die Möglichkeit, Termine mit anderen zu planen.

Jeder Google-Kalender lässt sich je nach Bedarf ein- oder ausblenden und mit verschiedenen Einstellungen versehen.

Meine Frau und ich haben einen gemeinsamen Kalender für gemeinsame Termine. Wir beide können so einen gemeinsamen Termin planen und eintragen, auch wenn der andere gerade nicht da ist. So werde ich beispielsweise Kinokarten für Spectre holen und dann die Kinoveranstaltung in unseren MuF-Kalender eintragen. Da wir uns unsere persönlichen Kalender gegenseitig freigegeben haben, sehen wir auch jeweils, ob der andere Zeit hat. Meine Konferenzen im separaten „Public“-Kalender sieht Manuela ebenfalls.

Kalenderbeispiele

Meine Kalender

  • Frank Hamm: Mein persönlicher Kalender mit Terminen, die ich fest belege. Meine Frau hat Schreibrechte darauf, alle anderen sehen lediglich die (Nicht-)Verfügbarkeit.
  • Public: Mein öffentlicher Kalender, dessen Details ich freigegeben habe. Das sind beispielsweise Veranstaltungen wie BarCamps oder Konferenzen.
  • Events: In diesem Kalender trage ich Veranstaltungen ein, die mich interessieren, und zu denen ich mich vielleicht kurzfristig entscheide hinzugehen (dann wandern sie in den Public-Kalender) oder die ich eventuell auf Twitter oder im Lifestream verfolgen möchte.
  • MuF (Manuela und Frank): Unser gemeinsamer Kalender. Dort tragen wir gemeinsame Termine wie Kinobesuche, andere Veranstaltungen oder geplante Ausflüge ein.
  • Tasks: Diesen Kalender benutze ich, um mir Zeitscheiben für bestimmte Tätigkeiten einzuplanen (beispielsweise fürs Bloggen), die nicht zeitkritisch sind. Wenn mir da etwas dazwischen kommt, kann ich die Zeitscheibe für die Aufgabe auch verlegen. Wenn also jemand einen Termin mit mir vereinbaren will, dann stehen Zeiten in diesem „Tasks“-Kalender dafür grundsätzlich auch zur Verfügung.
  • Geburtstage: Google zeigt mir die Geburtstage von Kontakten an.
  • …: Andere Kalender, die ich mit unterschiedlichen Rechten beispielsweise für Kunden anlege.

Weitere Kalender

  • Manuela: Meine Frau hat mir Schreibrechte auf ihren Kalender gegeben. Somit sehe ich nicht nur, dass ich einen Kinobesuch für uns beide einplanen kann (und im Public-Kalender eintrage). Ich kann auch einer Freundin/Bekannten am Telefon sagen, dass meine Frau am Abend leider nicht für ein kurzes Telefonat von drei oder vier Stunden da ist. Auch kann ich als „Assistent“ einen Termin für meine Frau vereinbaren und in ihrem Kalender eintragen (oder ihn löschen, weil jemand anruft und absagt).
  • Deutsche Feiertage: Ein Kalender, den ich lesend abonniert habe.
  • Tag des Jahres: Ein Kalender, den ich lesend abonniert habe. Unerhört wichtig für mich für das Projekt Meine 365 :-D
  • Wochennummer: Ein Kalender, den ich lesend abonniert habe. Ich selbst arbeite nicht mit Kalenderwochen, aber manchmal fragt mich ein Kunde, ob wir in einer bestimmten Kalenderwoche einen Termin vereinbaren können.
  • Toggl: Eine Kalendersicht zu meiner Zeiterfassung mit Toggl. Diesen Kalender blende ich normalerweise aus.
  • …: Weitere Kalender für verschiedene Zwecke und je nach Bedarf.

Meine Kalender in dieser Woche

Google-Kalender: Terminübersicht

Google-Kalender: Terminübersicht

Diese Woche habe ich zwei „Public“-Veranstaltungen im entsprechenden Kalender: Der Webmontag Darmstadt (den ich leider absagen musste) und das EnjoyWorkCamp (inklusive Vorabendevent) in Stuttgart. Dann habe ich noch ein paar feste Termine (in meinem „Frank-Hamm“-Kalender). Dazu gehören beispielsweise das Packen für das EnjoyWorkCamp und die Bahnfahrten nach Stuttgart und zurück. Gerade habe ich übrigens das Joggen für den Freitag morgen gelöscht, weil ich mir in der Bahn nicht extra die Laufklamotten mitnehmen will. Die Bahnfahrten habe ich eben in den „Public“-Kalender verschoben. Darin stehen die Zugnummern, die Gleise, die Zeiten. Falls also jemand im selben Zug ist…

In dem „Tasks“-Kalender habe ich mir für morgen einen Termin zur Vorbereitung einer Präsentation eingestellt. Morgen kommen auch die Katzensitter, die sich bis am Samstag um unseren HerrIdefix kümmern. Am Donnerstag fahre ich meine Frau zum Bahnhof, sie ist dann für ein paar Tage unterwegs.

Diese Woche sind ein paar Geburstage. Das Hotel in Stuttgart habe ich mit Anschrift und Kontaktdaten eingetragen. Der blaue Termin für das EnjoyWorkCamp kommt übrigens aus dem Google+-Event.

Ein Bahn-Rant zwischendurch…

BTW ein Bahn-Rant: Ich finde es total armselig, dass die Bahn nur eine rudimentäre Kalenderdatei für die Zugfahrt anbietet. Darin sind dann zwei Termine: Ein Termin für die Hinfahrt und ein Termin für die Rückfahrt. Seit Jahren schafft sie es nicht, essentielle Informationen wie Platzreservierungen, Umsteigebahnhöfe, -zeiten und -gleise in die Kalenderdatei zu packen. Also suche ich mir jedes Mal wieder die Angaben aus dem Ticket heraus und befülle händisch die Termine. Für die Hinfahrt am Donnerstag beispielsweise sieht der Termin der Bahn „Nackenheim -> Stuttgart“ von 14:36 bis 16:35 Uhr so aus:

Reise: Nackenheim nach Stuttgart Hbf
Datum: 05.11.2015

ab Nackenheim 14:36
an Stuttgart Hbf 16:35

Alle Angaben ohne Gewähr. Fahrplanänderungen vorbehalten. Bitte prüfen Sie kurz vor der Reise den aktuellen Fahrplan unter: www.bahn.de

„Nackenheim -> Stuttgart“ steht sowieso im Termin-Betreff. Datum und Uhrzeiten stehen ebenfalls im Termin. In meinem angepassten Termin steht dann:

ab Nackenheim 14:36, Gleis 1, RB 38749
an Mannheim 15:44, Gleis 7a
ab Mannheim 15:56, Gleis 4, ICE 577, Wg 7 Platz 67 (Gang, Tisch)
an Stuttgart 16:35 Gleis 5

Dass Bahn-Angaben ohne Gewähr sind und Fahrplanänderungen vorbehalten sind, weiß ich als Bahnfahrer seit 1971. Das sind vollkommen unwichtige Informationen. Wichtig und relevant für mich sind meine Reservierungs- und Fahrplandaten. Ja, auch ich benutze die Bahn-App – wenn ich Empfang habe. Und wenn ich mich nicht ärgere, dass die Bahn-App plötzlich wieder eine Suchanfrage nach der Verbindung startet.

Genug gerantet…

MuF – Manuela und Frank

Den MuF-Kalender habe ich freigegeben: Manuela darf Termine ändern, und öffentlich sichtbar sind „Belegtzeiten“ (d.h. die Nicht-Verfügbarkeit).

Google-Kalender: Freigabeeinstellung Verfügbarkeit (MuF)

Google-Kalender: Freigabeeinstellung Verfügbarkeit (MuF)

Public

Der Public-Kalender ist mit allen Details öffentlich sichtbar. Wer auch immer die entsprechende Adresse hat, kann ihn sich ansehen. Dazu gehören dann Termine wie das BarCamp RheinMain in Bingen und der Digital Workplace Day in Berlin.

Google-Kalender: Freigabeeinstellung Details (Public)

Google-Kalender: Freigabeeinstellung Details (Public)

Kalender zur Verfügung stellen

Google-Kalender lassen sich auch einbetten. Damit kann jeder seinen Kalender in einer Website anzeigen. Sinnvoll ist das bei Veranstaltungskalendern oder bei Vorträgen.

Google-Kalender: Kalendereinstellungen + Einbetten (Public)

Google-Kalender: Kalendereinstellungen + Einbetten (Public)

Google rückt dann einen HTML-Quellcode („iframe„) heraus, mit dem der Kalender in einer Website angezeigt wird. Dabei berücksichtigt Google selbstverständlich die Freigabeeinstellungen (z.B. nur Verfügbarkeit oder auch Details). Das Besondere: Diese eingebetteten Kalender lassen sich dahingehend konfigurieren, welche Element und sogar welche Kalender angezeigt werden.

Google-Kalender: iFrame-Einstellungen

Google-Kalender: iFrame-Einstellungen

Je nachdem, welche Optionen (beispielsweise Kalender) ausgewählt sind, verändert sich der iframe-Quellcode. Ich benutze einen solchen iframe-Quellcode für eine Kalenderübersicht auf meiner Website. So sieht es aus, wenn sich jemand anderes die Seite anschaut.

Google-Kalender: iFrame auf Website

Google-Kalender: iFrame auf Website

Wenn jemand einen Termin mit mir vereinbaren möchte, dann schicke ich ihm einen Link zu meiner Kalenderübersicht :-) Das Termine suchen geht dann viel schneller als wenn wir uns ständig Emails hin- und herschicken. Manchmal tut es auch ein schnelles Telefonat, aber eben nicht immer.

Es gibt auch Lösungen wir Calendly, mit denen andere mir direkt eine Terminanfrage senden können. Allerdings habe ich derartige Lösungen in den letzten Jahren allzuoft wieder verschwinden sehen.

Google-Kalender: Calendly

Google-Kalender: Calendly

Google-Kalender mit WordPress

Ein weiterer Vorteil von Google-Kalender ist die Unterstützung beispielsweise durch Plugins für WordPress. Ich habe mich für das Plugin Google Calendar Events entschieden, mit dem ich den Termine aus meinem Public-Kalender beispielsweise auf meinem INJELEA-Blog anzeige auf meinem INJELEA-Blog anzeige.

Google-Kalender: Terminkalender mit WordPress

Google-Kalender: Terminkalender mit WordPress

Was fehlt

Bisher kenne ich keinen Kalender, der diese beiden Funktionen hat.

Erinnerung zum Terminende

Alle Kalender haben die Möglichkeit, Erinnerungen vor dem Beginn des Termins einzustellen. Doch mir fehlen Erinnerungen zum Terminende. Da sitze ich in einem Meeting und habe keinen Folgetermin. Doch das Meeting zieht und zieht sich. Oder es ist unheimlich interessant. Doch ich habe noch ein paar Aufgaben auf meiner Liste. Da fände ich es gut, mich vor dem Ende des Termins an eben solches erinnert zu werden.

Vor-/Nachzeit

Oft habe ich einen Termin außer Haus, zu dem ich eben auch anreisen muss. Nach dem Termin fahre ich wieder zurück. Die Zeit blockiere ich mir derzeit mit eigenen Terminblockern. Damit sehen beispielsweise meine Frau oder Geschäftspartner in ihrer jeweiligen Ansicht, dass ich beschäftigt bin. Verschiebt sich jedoch der Auswärtstermin, dann muss ich daran denken, die blockierten Zeiten manuell zu verschieben. Das ist zwar eine Kleinigkeit, aber eine nervende Kleinigkeit.

Bei manchen Terminen (beispielsweise einem geplanten Telefonat) trage ich mir eine Vorbereitungszeit für den Termin ein (beispielsweise um Unterlagen durchzulesen oder bereit zu legen, um diverse Programme oder Browsertabs schon zu öffnen). Immer wieder verschiebt sich ein Telefontermin, und dann würde mir ein „angehefteter Vorbereitungstermin“ auch die Suche nach einer entsprechenden Zeitlücke helfen. Denn dann dauert der gesamte Termin eben keine 30 Minuten sondern dazu kommen möglicherweise vorher noch 30 Minuten Vorbereitungszeit und danach 15 Minuten Nachbereitungszeit. Also muss ich nicht nur diese beiden Vor-/Nachzeiten mit verschieben sondern gleich eine Lücke von 1,25 Stunden suchen.

Fragen? Hinweise?

Arbeiten Sie mit Google-Kalendern? Was finden Sie daran besonders gut oder besonders schlecht? Oder nutzen Sie lieber einen anderen Kalender?

Auch wenn Sie kein Skype for Business („Skype4B“) installiert haben, können Sie an Skype for Business Meetings teilnehmen. Der Referent kann Ihnen dazu seinen Desktop oder ein einzelnes Programmfenster freigeben, eine Präsentation zeigen oder die Kontrolle an Sie übergeben. Sie müssen lediglich ein kleines Plug-In auf Ihrem Rechner installieren (ohne Administrationsrechte!).

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie an solch einem Skype for Business Meeting teilnehmen, auch wenn Sie die Software nicht auf Ihrem Rechner installiert haben. Im ersten Teil zeige ich Ihnen, wie Sie ein Skype for Business Meeting mit Outlook erstellen und die Besprechung starten.

Skype for Business (früher: „Lync“) ist bei fast allen Unternehmenslizenzen von Office 365 enthalten, so auch bei der von mir gewählten Option „Office 365 Business Premium“. Auch haben viele Unternehmen den „Skype for Business“-Server im eigenen Unternehmensnetzwerk im Einsatz. Die Chancen stehen also gut, dass Sie eine Einladung für ein Skype for Business Meeting erhalten. Doch Sie benötigen keine Softwareinstallation von Skype for Business auf Ihrem Rechner.

Hinweise:

  • Skype und Skype for Business sind zwei unterschiedliche Produkte.
  • Für die Teilnahme an einem Skype for Business Meeting benötigen Sie kein Skype for Business.
  • Die Screenshots zur Teilnahme sind inzwischen veraltet. In der Corporate Learning Community gibt es einen Beitrag mit aktuellen Screenshots: „An einem #cl2025 Skype for Business Meeting teilnehmen„.

Ich habe diesen Artikel so gestaltet, dass Sie als Gastteilnehmer danach wissen, was bei einer solchen Besprechung etwa auf Sie zukommt und womit der Referent möglicherweise gerade im Hintergrund beschäftigt ist. Aber auch für Referenten bietet sich ein Einblick, beispielsweise, wie ein Gast die Besprechung wahrnimmt. Ich habe mich dabei auf wesentliche Aspekte konzentriert.

An einer Skype-Besprechung teilnehmen

Sie haben vor einiger Zeit einer Termineinladung für eine Skype-Besprechung zugesagt. Jetzt wollen Sie an der „Skype for Business“-Besprechung teilnehmen. Rufen Sie dazu den Termin in Ihrem Kalender oder die Termineinladung in Ihrer Mail auf. Klicken Sie auf „An Skype-Besprechung teilnehmen“.

Skype for Business: Einladung im Postfach

Skype for Business: Einladung im Postfach

Durch das Klicken auf „An Skype-Besprechung teilnehmen“ öffnet sich ein neues Fenster. Falls Sie Skype for Business auf Ihrem Rechner angemeldet haben, können Sie noch wählen, ob sie Ihre „Skype for Business“-Software oder den Browser benutzen. Sie brauchen sich nicht anmelden. Es reicht, wenn Sie Ihren Namen in das freie Textfeld eingeben. Falls Sie das erste Mal an einer Besprechung mit Skype for Business teilnehmen, müssen Sie noch ein kleines Plug-In installieren.

Skype for Business Web App: Name angeben

Skype for Business Web App: Name angeben

 

Skype for Business Web App: Name angeben + Plugin installieren

Skype for Business Web App: Name angeben + Plugin installieren

Laden Sie die Installationsdatei für das Plug-In herunter und rufen Sie es anschließend im Downloadverzeichnis (oder eventuelle direkt in der Downloadliste Ihres Browsers) mit einem Doppelklick auf. Sie benötigen für die kurze Installation keine Administratorrechte.

Skype for Business Web App: Plug-In herunterladen

Skype for Business Web App: Plug-In herunterladen

Falls Ihr Browser danach die Besprechung nicht automatisch öffnet, schließen Sie ihn und rufen Sie den Link im Kalender oder in der Mail erneut auf. Falls Ihre Windows-Firewall sich beschwert und Sie keine Administratorrechte haben, können Sie die Meldung durch „Abbrechen“ übergehen.

Skype for Business Web App: Windows Firewall

Skype for Business Web App: Windows Firewall

Jetzt müssen Sie nur noch das Laden des Plug-Ins erlauben. Auch dies erfolgt (zumindest für den genannten Server) nur einmal, wenn Sie es für immer zulassen.

Skype for Business Web App: Plug-In zulassen

Skype for Business Web App: Plug-In zulassen

Die Besprechung

Tipp: Falls die Besprechung im Browserfenster nicht oder nicht richtig angezeigt wird, dann probieren Sie den Link in einem Browser ohne Erweiterungen/Plugins aus. Ich habe für solche Fälle den Internet Explorer in der Rückhand.

Nach diesen Schritten öffnet sich das Besprechungsfenster der Skype for Business Web App.

Skype for Business Web App: Drin!

Skype for Business Web App: Drin!

Der Organisator und Referent sieht eine Liste der Referenten und Teilnehmer und hat hier weitere Möglichkeiten.

Skype for Business: So sieht Sie der Organisator

Skype for Business: So sieht Sie der Organisator

Klicken Sie links unten in Ihrem Fenster auf das Chat-Symbol.

Skype for Business: Chat einblenden

Skype for Business: Chat einblenden

Ab sofort sehen Sie den Chat und können Sie auch daran teilnehmen.

Skype for Business: Web App Chat

Skype for Business: Web App Chat

Eine Präsentation startet

Sie und der Referent können sich wie bei Skype üblich über Video und Audio unterhalten. Skype for Business bietet aber weitere Möglichkeiten. Der Referent kann beispielsweise Anlagen hinzufügen, Notizen freigeben, und er kann eine Präsentation starten:

  • Desktop präsentieren
  • Programme präsentieren
  • Powerpoint-Dateien präsentieren

Sie als Teilnehmer sehen dann im Fenster der Skype for Business Web App die jeweilige Präsentation.

Skype for Business: Präsentation

Skype for Business: Präsentation

Desktop präsentieren

Der Referent kann wählen, welche seiner Desktops er präsentiert (oder sogar beide).

Skype for Business: Desktop präsentieren

Skype for Business: Desktop präsentieren

Programme präsentieren

Zur Auswahl des Programmes erhält er eine Art „Task Manager“.

Skype for Business: Programm präsentieren

Skype for Business: Programm präsentieren

Sobald er ein Programm zur Präsentation freigibt, erhält er eine Warnung.

Skype for Business: Hinweis zur Sichtbarkeite

Skype for Business: Hinweis zur Sichtbarkeite

Ich habe in diesem Fall meinen Firefox-Browser gewählt. Falls Sie als mein Gast mir etwas zeigen wollen, dann kann ich Ihnen auch die Steuerung übergeben.

Skype for Business: Programm des Organisators

Skype for Business: Programm des Organisators

Sie als Teilnehmer sehen genau das, was ich Ihnen freigegeben habe und Ihnen präsentieren. Sie können mir im Chat oder über das Mikrofon Fragen stellen (sofern ich das nicht deaktiviert habe). Sie können auch die Steuerung anfordern, so dass Sie beispielsweise eine neue Seite im Browser aufrufen können.

Skype for Business Web App: Programm des Organisators

Skype for Business Web App: Programm des Organisators

Lassen Sie sich nicht irritieren, wenn sich ein schwarzes Viereck über die Präsentation schiebt. Dann habe ich beispielsweise versehentlich eines meiner Fenster über den Browser geschoben.

Skype for Business Web App: Fenster über dem Programm

Skype for Business Web App: Fenster über dem Programm

Powerpoint-Dateien präsentieren

Der Referent kann eine Powerpoint-Präsentation öffnen.

Skype for Business: Powerpoint präsentieren

Skype for Business: Powerpoint präsentieren

Die Präsentation kann auf dem eigenen Rechner oder im OneDrive for Business liegen.

Skype for Business: Powerpoint auswählen

Skype for Business: Powerpoint auswählen

Die Präsentation wird dann zu Skype for Business hochgeladen. Das kann je nach Größe der Datei und der Verbindungsgeschwindigkeit einige Sekunden dauern.

Skype for Business: Powerpoint wird geladen

Skype for Business: Powerpoint wird geladen

 

Skype for Business: Powerpoint wird geladen

Skype for Business: Powerpoint wird geladen

In der Zwischenzeit müssen Sie sich etwas gedulden.

Skype for Business Web App: Powerpoint wird geladen

Skype for Business Web App: Powerpoint wird geladen

Sobald die Powerpoint-Datei hochgeladen und verarbeitet wurde, werden Sie vom Referenten durch die Präsentation geführt.

Skype for Business Web App: Powerpoint Präsentation läuft

Skype for Business Web App: Powerpoint Präsentation läuft

Falls Sie die Anzeige der Referentenbilder stört, können Sie rechts oben die Ansicht zur Inhaltsansicht wechseln (beim Referenten: Präsentationsansicht).

Skype for Business: Powerpoint Präsentationsansicht/Inhaltsansicht

Skype for Business: Powerpoint Präsentationsansicht/Inhaltsansicht

Der Referent kann nicht nur durch die Präsentation blättern.

Skype for Business: Powerpoint Vollansicht

Skype for Business: Powerpoint Vollansicht

Er kann sie auch mit Markierungen versehen.

Skype for Business: Powerpoint markieren

Skype for Business: Powerpoint markieren

Weitere Möglichkeiten

Skype for Business bietet weitere Möglichkeiten wie eine Aufzeichnung vorzunehmen oder während der Besprechung weitere Teilnehmer hinzuzufügen.

Skype for Business: Weitere Personen einladen

Skype for Business: Weitere Personen einladen

Fazit

Skype for Business bietet sehr gute Möglichkeiten, um kleine oder auch große Besprechungen online durchzuführen. Ich würde mich freuen, wenn Sie mich auf wichtige Punkte hinweisen, die ich nach Ihrer Ansicht vernachlässigt habe. Und ich freue mich auch, wenn Sie diesen Artikel weiterempfehlen ;-)

Wie Sie selbst eine Besprechung mit Skype for Business planen und durchführen, erfahren Sie in dem Artikel „Skype for Business Meeting mit Outlook erstellen und starten„.

Outlook: Link für Skype-Besprechung

Mit Skype for Business („Skype4B“) können Sie Besprechungen mit bis zu 250 Teilnehmern durchzuführen. Dabei können Sie den Desktop oder ein einzelnes Programmfenster freigeben, eine Präsentation zeigen, mit Berechtigungen arbeiten und auch die Kontrolle an einen anderen Referenten übergeben. Normale Teilnehmer benötigen für die Teilnahme an der Besprechung kein Skype for Business.

Erfahren Sie in diesem ersten Teil, wie Sie mit Outlook oder im Browser mit der Web-Variante ein Meeting planen, Einladungen verschicken und das Meeting starten. Im zweiten Teil zeige ich Ihnen, wie Sie als Gast bei Skype for Business Meetings teilnehmen.

Skype for Business (bis im Frühjahr „Lync“) ist bei fast allen Unternehmenslizenzen von Office 365 enthalten, so auch bei der von mir gewählten Option „Office 365 Business Premium“. Viele Unternehmen haben den Lync-Server im eigenen Unternehmensnetzwerk im Einsatz, dort heißt Skype for Business oft noch „Lync“. Ich nutze Skype for Business, um Besprechungen mit Kunden oder Partnern durchzuführen – selbst wenn diese kein Skype for Business haben. Nur Sie als Organisator und Referent benötigen Skype for Business auf Ihrem Rechner.

Hinweise:

  • Skype und Skype for Business sind zwei unterschiedliche Produkte
  • Skype for Business gibt es bislang nur für Windows. Im Herbst erscheint eine Preview für den Mac, zum Ende des Jahres soll es dann für den Mac verfügbar sein

Neue Skype-Besprechung mit Outlook erstellen

In den meisten „Office 365“-Lizenzen ist eine lokale Installation des Officepaketes inklusive des Programmes Outlook enthalten. Wechseln Sie darin zur Kalenderansicht und klicken Sie im Menüband auf „Neue Skype-Besprechung“.

Outlook: Neue Skype-Besprechung erstellen

Outlook: Neue Skype-Besprechung erstellen

Outlook erstellt einen Termin, der auf den ersten Blick wie ein normaler Termin aussieht. Die Empfänger können außerhalb Ihrer Organisation sein, und sie müssen auch kein Skype for Business installiert haben. Testen Sie aber auf jeden Fall für das erste Mal eine Besprechung mit externen Teilnehmern, und fragen Sie bei Problemen beim Administrator nach. Möglicherweise ist in Ihrem Unternehmen das Skypen mit Externen nicht freigeschaltet, oder innerhalb des Unternehmens sind die Berechtigungen für Skype-Besprechungen eingeschränkt.

Zwei Besonderheiten gibt es bei einem Termin für eine Skype-Besprechung:

  • Outlook verpasst dem Termin in der Nachricht nach einer gepunkteten Linie einen Besprechungs-Link. Oberhalb dieser gepunkteten Linie können Sie eine Nachricht für die Empfänger hinterlassen, darunter sollten Sie keine Änderungen vornehmen
  • Hier bereits, bei der Einladung, können Sie für die Besprechung verschiedene Optionen festlegen.
Outlook: Link für Skype-Besprechung

Outlook: Link für Skype-Besprechung

Mit „Besprechungsoptionen“ im Menüband ändern Sie die Einstellungen für die Skype-Besprechung.

Outlook: Optionen Skype-Besprechung

Outlook: Optionen Skype-Besprechung

Die Voreinstellungen für die Berechtigungen lassen jeden Teilnehmer direkt in die Besprechung herein, und jeder aus Ihrer eigenen Organisation (in der Regel der eigenen Domain) kann Referent sein.

Outlook: Berechtigungen Skype-Besprechung

Outlook: Berechtigungen Skype-Besprechung

 

Outlook: Wartebereich für Skype-Besprechung

Outlook: Wartebereich für Skype-Besprechung

 

Outlook: Referenten für Skype-Besprechung

Outlook: Referenten für Skype-Besprechung

Üblicherweise können Sie bei diesen Einstellungen bleiben. Zusätzlich können Sie die Darstellungssprache noch auf Englisch ändern.

Prüfen Sie die Angaben zur Besprechung, und versenden Sie den Termin. Keiner der Empfänger muss über Skype for Business verfügen. Alles, was die Emfpänger haben müssen, sind ein Emailkonto (beispielsweise bei Google Mail). Okay, ein Internetzugang und ein Browser sollten es ebenfalls noch sein.

Einladung zur Skype-Besprechung bei Gmail

Einladung zur Skype-Besprechung bei Gmail

Neue Skype-Besprechung auf office365.com erstellen

Outlook gibt es seit längerem auch für Office 365 online im Browser. Rufen Sie auf outlook.office365.com Ihren Outlook-Kalender auf und klicken Sie auf „Neu“.

Outlook.com: Neue Skype-Besprechung erstellen

Outlook.com: Neue Skype-Besprechung erstellen

Auch hier haben Sie die Möglichkeit, einen Termin für eine Skype-Besprechung zu erstellen. Auf outlook.office365.com heißt der Eintrag lediglich „Onlinebesprechung“. Sobald Sie darauf klicken, erhalten Sie einen Besprechungslink in dem Nachrichtentext (wieder unterhalb einer gepunkteten Linie). Auch online können Sie die Einstellungen für die Besprechung ändern.

Outlook.com: Link für Skype-Besprechung

Outlook.com: Link für Skype-Besprechung

Der Empfänger erhält eine Besprechungseinladung mit einem Link für die Besprechung. Der Text zu dem Link ist zwar etwas anders, die Funktion ist dieselbe.

Einladung zur Skype-Besprechung bei Gmail (via Outlook.com)

Einladung zur Skype-Besprechung bei Gmail (via Outlook.com)

Skype-Besprechung starten

Rufen Sie ein paar Minuten vor dem Besprechungstermin auf Ihrem Rechner „Skype for Business“ auf und wechseln Sie auf „Besprechungen“. Doppelklicken Sie auf den Termineintrag für die Besprechung.

Skype for Business: Besprechung starten

Skype for Business: Besprechung starten

Möglicherweise ist dies Ihre erste Skype(for Business)-Besprechung, oder Sie haben die Option der nachfolgenden Dialogbox noch nicht ausgeschaltet. Sie sollten auf jeden Fall Skype for Business auswählen und auf „OK“ klicken.

Skype for Business: Audioeinstellung für Besprechung

Skype for Business: Audioeinstellung für Besprechung (Skype for Business wählen!)

Anschließend öffnet sich das Skype-Fenster.

Skype for Business: Besprechung gestartet

Skype for Business: Besprechung gestartet

Jetzt können Sie in Ruhe darauf warten, dass Ihre Gäste kommen.

Im zweiten Teil (erscheint nächste Woche) zeige ich Ihnen, wie Sie ihre Besprechung durchführen und wie Ihre Gäste die Web-App von Skype for Business im Browser aufrufen und an der Besprechung teilnehmen.

Im Supportbereich von Microsoft gibt es einen noch ausführlicheren Bericht und mit einem Video in Englisch.

Der zweite Teil: Erfahren Sie, wie Sie als Gast bei Skype for Business Meetings teilnehmen.

Plantronics Backbeat Pro (1/7) mit Tasche, USB-Kabel, Tonkabel, Quick-Guide

Ich habe mich wieder der Welt der Kopfhörer genähert und mir dann vor einer Woche mit dem Plantronics Backbeat Pro von Plantronics einen geschlossenen Kopfhörer geholt.

Plantronics Backbeat Pro (4/7)

Plantronics Backbeat Pro (4/7)

Der Backbeat Pro ist genial, das Ding. Er ist vielleicht etwas bass- und volumenlastig. Aber mir gefällt der Klang. Ich hatte mir schon lange keinen “großen” Kopfhörer mehr geholt. Ich habe noch einen alten kabellosen Sennheiser-Kopfhörer, der nur stationär in der Wohnung zu benutzen ist. Ich wollte einen kabellosen Bluetooth-Kopfhörer mit gutem Klang und guten “Features” für mein “Mobile Office”. Also für überall eigentlich.

Als Bluetooth-Kopfhörer habe ich seit etwa drei Jahren einen Sennheiser MM 100. Doch dessen Akku hält gerade einmal vier Stunden – wenn der Kopfhörer neu ist. Inzwischen lässt der Akku immer mehr nach. Ich hatte mir vor ein paar Wochen für 14 Euro einen Billigheimer-Kopfhörer ähnlich dem MM 100 geholt – aber der hat mich vom Klang und vom Tragekomfort überhaupt nicht überzeugt.

Suche nach dem perfekten Kopfhörer

Also war ich wieder auf der Suche. Sennheiser hat keinen wirklichen Nachfolger für den MM 100 im Programm. Irgendwie kam ich dann auf den Trichter, dass ich keinen “On-Ear”-Kopfhörer sondern einen “Over-Ear”-Kopfhörer möchte. On-Ear bedeutet, dass die Muscheln des Kopfhörers einfach nur auf dem Ohr aufliegen, also wie beim MM 100. Over-Ear bedeutet, dass die Muscheln das Ohr umschließen. Damit dringen wesentlich weniger Töne der Umwelt ins eigene Hören und außerdem bekommen andere Menschen in der Umgebung fast nichts vom eigenen Hören mit. So etwas wollte ich, um einfach nur Musik oder einen Podcast zu hören. Also zum Entspannen mit nur Musik oder Podcast. Oder aber zum Abschotten gegen Umweltgeräusche und mit entspannender Musik (“Relaxation Music”) etwas arbeiten. Mit In-Ears (also Stöpsel, die im Ohr sitzen) komme ich übrigens überhaupt nicht zurecht.

Dann kam ich auch auf den Trichter, dass ich damit auch telefonieren wollte. Vielleicht mal zwischendurch oder einfach nur ein Telefonat annehmen. Irgendwie ist es halt bei diesem Internet mit seinen Videos so, dass von Link zu Video zu Portalen zu Vergleichen die Unübersicht immer größer wird. Und immer mehr neue Ideen sich quasi virusmäßig im eigenen Hirn einschleichen. Und manche dieser Ideen immer größer werden, bis der Kopf fast platzt. So erging es mir auch bei der Suche nach einem Kopfhörer. Die aktuellen Sennheiser-Teile sind natürlich schon geil (vermutlich) – aber auch leider geil-teuer. Auch vergleichbare Modelle von anderen Herstellern bieten viel – und auch viel Preis. Plantronics startete letztes Jahr mit diesem Backbeat Pro zum ersten Mal in dieses Segment. Nach etwa einem halben Jahr ist der Preis deutlich runtergegangen. Na ja, und letztendlich haben mich Reviews auf YouTube überzeugt, es mit dem Teil einmal zu probieren.

Unter Antischall (auch „aktive Lärmkompensation“, englisch Active Noise Reduction [ANR] oder Active Noise Cancellation [ANC]) versteht man umgangssprachlich Schall, der künstlich erzeugt wird, um mittels destruktiver Interferenz Schall auszulöschen. Dazu wird die Erzeugung eines Signals angestrebt, das dem des störenden Schalls mit entgegengesetzter Polarität exakt entspricht.

(Seite „Antischall“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 26. November 2014, 21:09 UTC)

Zum ersten Mal habe ich damit auch einen Kopfhörer mit Active Noice Cancellation (ANC). Damit kann ich mit guter Musik auch in etwas lauterer Umgebung (z.B. in einem Mobile Office im Café) zum konzentrierten Arbeite, Denken, Genießen abtauchen. Das ANC des Backbeat Pro soll gut aber nicht in der Top-Klasse sein. Ich habe keine Vergleichsmöglichkeiten, das ist mein erster Kopfhörer dieser Art. Mir jedoch reicht es. Diese Woche war ich in einem Café und habe das Buch Herausforderung Intranet gelesen. Stephan Schillerwein hat mir ein Rezensions-Exemplar zukommen lassen (die Rezension kommt noch im INJELEA-Blog!). Ich saß auf der Terrasse und las bei entspannender Musik und las und las… und die PKW- und LKW-Geräusche störten überhaupt nicht.

Bedienung und mitgelieferte Teile

Das Geniale am Backbeat Pro ist auch, dass das Mikro für den Antischall genutzt werden kann, um die Außengeräusche ans Ohr zu übertragen und die Musik abzudämmen. Das ist praktisch, wenn die Bedienung kommt und man nur mal schnell zwei Sätze wechseln will. Damit musste ich den Kopfhörer nicht absetzen. Dazu tippte ich nur auf den entsprechenden Schalter. ABER… beim Absetzen des Kopfhörers schaltet der Kopfhörer automatisch die Musik auf Pause! Denn der Backbeat Pro verfügt über einen Sensor und signalisiert dem Bluetooth und damit dem Player auf dem Gerät (Notebook, Smartphone, Tablet…) eine Pause. Wenn ich den Kopfhörer wieder aufsetze, spielt die Musik an genau der Pause-Position wieder weiter.

Plantronics Backbeat Pro (7/7), links

Plantronics Backbeat Pro (7/7), links

Plantronics Backbeat Pro (6/7), rechts

Plantronics Backbeat Pro (6/7), rechts

Der Backbeat Pro hat jeweils ein Bedienungsrad links und rechts über der Muschel. Damit kann ich entweder (links) zum vorherigen oder nächsten Track wechseln oder (rechts) die Lautstärke regeln. Sowohl bei Erreichen der Maximal- als auch der Minimallautstärke gibt mir eine Stimme einen entsprechenden Hinweis. Links außen ist der Schalter, um Gespräche anzunehmen. Rechts außen ist der Schalter zum Starten/Pausieren. Beim Einschalten übrigens sagt mir die Stimme auch, mit welchen Geräten ich verbunden bin (maximal zwei gleichzeitig) und wie der Akkustand ist. Bis 24 Stunden soll ich damit Musik hören können. Als ich das Teil bekam war der Akkustand hoch aber nicht voll (etwa 75 Prozent laut Leuchtdioden an der Seite). Nach einer Woche bin ich auf mittlerem Akkustand, obwohl ich schon einige Musik geschaut und gestern beispielsweise einen Kinofilm damit geschaut… gehört habe.

Plantronics Backbeat Pro (2/7) mit USB-Kabel, Tonkabel

Plantronics Backbeat Pro (2/7) mit USB-Kabel, Tonkabel

Bei Auslieferung spricht die Stimme Englisch. Über eine Software auf dem Rechner (Download von der Website) und eine USB-Verbindung lässt sich die Sprache auf Deutsch wechseln. Außerdem bietet die Software die Möglichkeit, ein paar Einstellungen vorzunehmen (beispielsweise, ob die Musik wirklich pausiert werden soll beim Abnehmen des Kopfhörers). Über das mitgelieferte USB-Kabel erfolgt auch das Laden des Akkus, ich habe aber auch schon ein anderes USB-Kabel kurz ausprobiert. Mit dabei ist auch ein Kabel für den Fall, dass dem Akku doch einmal der Saft ausgeht. Einfach Plug-and-Play zwischen Kopfhörer und Gerät. Das Gerät kann dann auch ein Stöpsel im Flugzeug sein, wenn Bluetooth nicht erlaubt oder gewünscht ist. Mit dabei ist ebenfalls eine Stofftasche. Die passt auch super in meinen Rucksack. Den habe ich nämlich mit, wenn ich ein paar Office-Geräte mehr als nur mein iPad dabei habe ;-)

Fazit

Der Backbeat Pro ist mit 340 Gramm wirklich nicht leicht. Er lässt sich aber bequem tragen. Gelegentlich (so alle 60 bis 90 Minuten) hebe ich ihn für wenige Minuten ab, um die Ohren zu lüften. Da passt es gut, dass die Musik einfach automatisch anhält. Den Backbeat Pro gibt es inklusive Gebühren wie für Lieferung ab etwa 170 – 180 Euro.

Mit dem Plantronics Backbeat Pro holte ich mir einen geschlossenen Kopfhörer mit Active Noise Cancellation, sehr gutem Klang einfacher und überzeugender Bedienung sowie sehr guter Akkuleistung.

Zum Lesen und Schauen über den Plantronics Backbeat Pro:

Zum Lesen und Stöbern zum Thema Musik hören und Produktivität:

P.S.: Ich startete das Schreiben dieses Artikels für Den Schreibenden. Gegen Ende jedoch merkte ich, dass er inhaltlich gut ins INJELEA-Blog passt. Den Schreibstil habe ich aber doch so launisch wie für Den Schreibenden gelassen ;-)