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Anforderungen an ein CMS

Content Strategy Camp in Dieburg

Lesezeit:  2 Minuten

Am Wochenende war ich an beiden Tagen beim Content Strategy Camp. Auf dem BarCamp waren etwa 120 Teilnehmer, die vorwiegend aus Kommunikations-, PR und Marketingagenturen (beziehungsweise entsprechende Selbständige) und dem Hochschulbereich kamen. Ich wünsche mir, dass beim nächsten Content Strategy Camp doch einige Teilnehmer aus Unternehmen dabei sind. Am ersten Tag habe ich Thomas Pleil zu Content Strategy und dem Camp interviewt.

Anforderungen an ein Content Management System

Anforderungen an ein CMS

Am Freitag entschied ich mich spontan zu einer Session „Anforderungen an ein Content Management System (CMS)„. Dabei berichtete ich über Punkte, die ich als Intranet Manager (auch wenn ich nicht diesen Titel trug) in meiner Tätigkeit als wichtig empfand. Dabei geht es nicht nur um umfangreiche Projekte sondern auch um Punkte, die bei kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) wichtig sind.

Auch die anderen Teilnehmer der Session erzählten von ihren Erfahrungen und Problemen in der Anwendung verschiedener CMS, wobei es auch um die Kundenkommunikation und die Einbindung von Social Media ging.

Bei CMS-Projekten gilt es einerseits, möglichst viele sinnvolle Funktionen im System selbst abzubilden und andererseits die Benutzer nicht zu überfordern. Wenn ein teures Projekt am Schluss aufgrund zu wenig übrig gebliebenem Budget die Benutzer mit einer überfrachteten Oberfläche zur Pflege von Inhalten und mit zu umfangreichen und starren Workflows belastet, dann sinkt die Akzeptanz des Systems rapide.

Heutzutage gibt es immer weniger Website-Projekte, die nur mit einem CMS arbeiten, in dem dann Texte, Fotos und Downloads hinterlegt sind. Immer öfter sind es komplexe Systeme, die auch auf operative Systeme des Unternehmens zurückgreifen.

Schwierig ist nach dem Go Live der Website auch die Wartung der Inhalte. Content Strategie und Content Management dürfen dann nicht aufhören. Inkonsistente und veraltete Inhalte darf es nicht geben. Auch dabei kann ein Content Management System unterstützen, doch wichtig ist eine klare Zuordnung von Verantwortlichen zu den Inhalten.

Am nächsten Tag fand ich in der Session von Ute Klingelhöfer und Monica Rivera zu Content Strategien bei technischen Dokumentationen.

Google Hangout mit Margot Bloomstein

Am Freitag Nachmittag gab es einen Google Hangout mit Margot Bloomstein, eine der bekanntesten Verfechterinnen der Content Strategy und Autorin des Buches „Content Strategy at Work„.

Organisation

Die Organisation des BarCamps war super. Veranstalter und Organisatoren waren der e-Business-Lotse Darmstadt-Dieburg und die Hochschule Darmstadt, Initiator war SCRIPT Communications, eine Agentur für Unternehmenskommunikation und PR aus Frankfurt am Main. Vielen Dank an das ganze Team.

Mein Dank gilt vor allem den Studenten, die uns ganz toll unterstützten. Jede Session wurde von Studenten protokolliert, alle Dokumente (auch in der Vorbereitung) lagen und liegen in Google Drive. Jederzeit gab es eine Antwort auf eine Frage. Und wenn ein Whiteboard-Marker fehlte, rannte der Helfer los und organisierte einen.

Abgesehen davon gab es ein reichhaltiges Frühstück, Mittagessen und Kuchen. Am Freitag Abend trafen wir uns in dem Zeitraum zum Grillen und Klönen 😉

Storify

Anne und Lisa haben die beiden Tage auf Storify dokumentiert:

Twitterliste Content Strategy

Auf Twitter habe ich eine Liste von Twitterati, die sich mit Content Strategie beschäftigen.

Fotos

Impressionen vom Content Strategy Camp

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