INJELEA

3 Responses

  1. „Wie sehen Sie das? Hat “Soziales” im Intranet und am Arbeitsplatz nichts zu suchen?“

    Das ist natürlich suggestiv gefragt 😉 Doch, natürlich! Zwei Kernaussagen im Artikel haben mir gut gefallen. Zum einen dass Intranet heute nicht mehr nur ein Informationsangebot ist, sondern sich zum digitalen Arbeitsraum schlechthin entwickelt. Ich sehe das z.B. auch an der Entwicklung von MS Sharepoint.

    Und – damit verbunden – ist es eigentlich banal, aber man muss es sich manchmal wieder bewusst machen: Menschen kann man nicht teilen in einen privaten und einen beruflichen Part. Klar haben wir alle Rollen, die wir in unterschiedlichen Situationen einnehmen, aber trotzdem sind wir immer soziale Wesen.

    „Sozial“ i.S.v. neugierig, Beziehung knüpfend und pflegend, Kooperativität zeigend. Und auch: Gesellig. Und: private Kontakte können auch beruflich nützlich sein, und umgekehrt …

    Insofern hat Soziales nicht nur was am Arbeitsplatz zu suchen, es ist aus meiner Sicht sogar eine Voraussetzung für wirklich produktives Arbeiten. Dieses Menschelnde macht uns die anderen ja auch vertraut, und Vertrautheit sorgt wiederum für Vertrauen – eine wichtige Voraussetzung für kooperatives Verhalten.

    1. Stimmt, Menschen kann man nicht teilen. Beruf und Privat sind für mich Sphären, die sich überlappen.

      Ich schaue mir einfach nur das „real existierende“ soziale Leben in Unternehmen an und sehe: Kaffeeküche, gemeinsam Mittagessen gehen, Small-Talk über Wetter, die Kinder und den Verein und die Rush-Hour. „Soziales“ gab es schon lange im Unternehmen, bevor noch jemand an ein Intranet dachte. Die Nähe zwischen Kollegen ist sehr unterschiedlich, mal beschränkt auf das beruflich Wesentliche, mal trifft man sich auf einen Kaffee oder ein Bierchen zum Workout. Manchmal wird der Arbeitskollege zum Freund und manchmal sogar umgekehrt.

      Wenn ich mich „privat“ mit einem Freund über ein berufliches Thema unterhalte, und er gibt mir interessante Informationen – warum soll ich die nicht verwenden und ihm später kein Feedback geben (unter Berücksichtigung meiner Pflichten als Angestellter / Verschwiegenheitspflicht)?

      Das Intranet (bzw. der Digital Social Workplace) ist inzwischen soweit, viele dieser Beziehungen auch online abbilden zu können. Früher hat man Briefe/Memos geschickt, dann eine Email gesendet, jetzt gibt es schnell eine Instant Message mit der Intranetplattform (gelegentlich sogar 2 Stockwerke tiefer über Facebook). Es sind alles nur Kanäle, Medien, Plattformen, die Beziehungen abbilden und ermöglichen.

      Ja: Beziehungen und Zusammenarbeit basieren auf Vertrauen. Egal, ob ich per Telefon oder IM kommuniziere 🙂

      Ich denke, da sind wir beide sehr weit beieinander 🙂

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