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IN Jedem Ende Liegt Ein Anfang

Mein Überall-Büro für das IBM Social Business JamCamp

Am Montag startet die Bustour , die uns von München über Stationen bei Unternehmen wie in Stuttgart, Karlsruhe, Münster und Köln zum IBM Social Business JamCamp führt. Leichtsinnigerweise wies ich Stefan „Digitalnaiv“ Pfeiffer am 22. August darauf hin, ich würde einen Blogartikel über mein Mobile-Bus-Hotel-Conference-Everywhere Office planen. Am Montag geht es los, und ich habe noch immer nicht mehr als einen Plan.

Mein Überall-Büro

Es ist also Zeit für die Umsetzung. Apropos Zeit: Meine mobiles Büro soll mir auf der Deutschlandtour ermöglichen, möglichst zu jeder Zeit und an jedem Ort zu arbeiten.

Was ist Arbeit?

Doch was ist eigentlich Arbeit? Was ist überhaupt ein Arbeitsplatz, nach dem Bianca Gades in ihrer Blog-Parade gefragt hat: Wie ist dein Arbeitsplatz der Zukunft?

Für mich ist Arbeit nicht notwendigerweise mit einer beruflichen (Neben-)Tätigkeit verbunden. Arbeit ist für mich eine Funktion mit diesen Parametern:

  1. Energie, die verbraucht wird (auch Denken soll angeblich, wenn auch nicht bei allen Denkern, Energie verbrauchen…)
  2. Zeit (genauer: eine Abfolge von Zeit),
  3. Ort (oder auch eine Abfolge von Orten),
  4. Ziel, das erreicht werden soll (oder mehrere Ziele)
  5. Gemeinschaft (eine Menge von Menschen, die ein gleiches Ziel oder mehrere gleiche Ziele erreichen möchten: Bekannte, Freunde, Fremde, Mitarbeiter, Partner, Unternehmen)

Arbeit lässt sich durch dieses fünfdimensionale Funktionsgitter beschreiben und festlegen. Ein Arbeitsplatz beschreibt daher für mich nur einen Ort (oder eine Abfolge von Orten), wo ich arbeite. Doch Arbeit ist mehr für mich. Die JamCamp-Bustour ist für mich Arbeit. Am Morgen um 8:00 Uhr oder auch am Abend um 20:00 Uhr. In München, Schiltach oder Wachenheim. Ein Ziel ist für mich beispielsweise „den Spirit von Social Business“ zu verbreiten. Die Gemeinschaft ist ein Haufen von verrückten Busmitfahrern und JamCamp-Teilnehmern.

[ Direktlink: Was ist Arbeit? Eine Anmerkung zur Blogparade von Bianca Gade (Audioboo) ]

Wie sieht also mein „Büro“ aus, das mir die JamCamp-Arbeit nahezu überall ermöglicht?

Geräteausstattung

Leicht und einfach zu benutzen müssen die Geräte sein:

  • Macbook Pro inklusive MiniDisplay/VGA-Adapter, USB-Speicherstick mit 4GB (den seit zwei Jahren nicht mehr benötigt habe), USB-UMTS-Stick
  • iPhone 4
  • iPad inklusive AluPen, VGA-Adapter (für Beamer), Apple iPad Camera Connection Kit (USB und SD)
  • Laserpointer
  • Amazon Kindle
  • Bluetooth Headset von Plantronics
  • Logitech WebCam
  • Canon Powershot SX10 IS (Nachtrag: Mit Kameratasche)
  • Notebooktasche für Macbook Pro und Kleinzeugs
  • Umhängetasche für iPhone 4, iPad, Kindle und Kleinzeugs

Software

Eine Auswahl der wesentlichen Anwendungen, die mich überall arbeiten lassen.

Macbook:

Macbook, iPad, iPhone 4:

Macbook und iPad:

iPhone und iPad:

iPad:

iPhone

Bei den Programmen bzw. Apps lohnt es sich oft, auf ein Sonderangebot zu warten 😉

Mein Überall-Büro?

Mit dieser Ausstattung kann ich fast überall „arbeiten“. Das iPhone ist eine einzigartige Kommunikationszenrale, das iPad ebenso. Erst auf dem iPad kann ich jedoch auch etwas größere Inhalte erstellen und größere Inhalte konsumieren. Mein iPad hat jedoch nur WLAN und kein 3G (damals auf Hawaii gab es das 3G-Modell noch nicht). Das Macbook ermöglicht mir alle Arbeiten, die ich vornehmen will oder muss.

Alles in allem bin ich damit schon sehr zufrieden. Oft verzichte ich auf das Macbook (beispielsweise beim BarCamp Stuttgart), ohne dass mich das stört. Dann reicht meine kleine Tasche. Jederzeit kann ich damit fast überall kommunizieren, konsumieren und produzieren.

Ich bin bereit für meinen Arbeitsplatz der Zukunft. Zumindest damit, wie meine Ausrüstung aussieht. Andere Punkte sind die Zusammenarbeit nicht nur für die unmittelbaren Arbeitsziele sondern auch für die sozialen Ziele, die jeder Mensch hat und die sehr unterschiedlich sein können. Ich will beispielsweise nicht 24/7 unterwegs sein, aber nie mit meinen Mitstreitern zusammentreffen. Ich will gemeinsam Kaffee trinken, erzählen, lachen, witzeln. Diskutieren, bessere Arbeitswege finden. Pläne besprechen, korrigieren. Vieles geht online, aber nicht alles und nicht nur online. Der Mensch ist ein soziales Wesen.

Nicht jeder ist der Typ für online. Jeder ist anders. In einem Team ist es notwendig ein gemeinsamen „Modus Vivendi“ zu finden.

Sehen wir mal, wie die Zukunft wird.

Sagt Joachim Haydecker. Ich auch. Zumindest hat es bei mir schon für mehr als einen Plan gereicht 🙂

2 Responses

  1. Hubert Mayer

    Was ist denn die mittlere Tasche? Schaut im Verhältnis zu Kamera und MacBook Tasche nach einer vernünftigen All-day-Tasche für mich aus?!

    1. Das ist meine Kameratasche, da sind neben der Canon noch Ersatzakkus und Objektivtuch drin. Das hatte ich ganz vergessen. Viel mehr passt da aber nicht rein.

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