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Salesforcelive

Salesforce World Tour 2015 in München – meine Eindrücke

Am 2. Juli 2015 war ich im Rahmen von Influencer-Relations zur Salesforce World Tour in München eingeladen. Sehr gute Influencer Relations und eine „Documentary Show“ haben einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.

Influencer Relations

Wie schon vor zwei Jahren hat Salesforce, diesmal zusammen mit der Agentur Storymaker, bei ihren Influencer Relations bei mir einen herausragenden Eindruck hinterlassen. Die Einladung erfolgte persönlich, die Durchführung war sehr gut vorbereitet und die Betreuung vor Ort war sehr gut. Ein Großteil der Blogger war in einem Hotel an der Messe untergebracht. So trafen wir uns am Vortag gegen 17 Uhr und fuhren mit der U-Bahn zum Bloggertreffen.

Salesforcelive: Auf dem Weg zum Bloggertreffen

Salesforcelive: Auf dem Weg zum Bloggertreffen (Thorsten Ulmer, Oliver Gassner, Claudia Hilker, Falk Hedemannn, Mike Schnoor)

Unser Programm:

Vorabendevent, 1. Juli 2015 um 18:00 Uhr

  • Get-Together und Netzwerken bei Dinner und Cocktails inkl. kurzem Vortrag zur „Digitalen Transformation“ vom Vice President Enterprise Strategy Frank Engelhardt im Trader Vic’s Restaurant & Bar

Veranstaltungstag, 2. Juli 2015

  • 8:30 Uhr Pressefrühstück mit Präsentation der IDC-Studie „The Economic Impact of Salesforce in Germany“
  • 9:45 Uhr Opening Ke ynot e mit unserem CEO Marc Benioff
  • 12:00 Uhr Presse- und Analysten-Q&A mit Salesforce Deutschland-Chef Joachim Schreiner
  • 12:45 Uhr Lunch in der Presse Lounge
  • 13.30 Uhr Blogger-Tour über die Cloud-Expo in 3-4 Stationen (mit der Möglichkeit, direkt mit Kunden und Entwicklern zu sprechen)
  • 16.00 Uhr Closing Keynote „Maschinenbau im Wandel: Koenig & Bauer stellt die digitalen Weichen“

Dadurch war die Veranstaltung zwar ziemlich vollgepackt, aber die Hinweise waren klar: Das waren Vorschläge, wir konnten uns jederzeit zu anderen Programmpunkten oder Vorträgen begeben. Das habe ich beispielsweise während der Blogger-Tour gemacht, um mir einen Vortrag über die App-Entwicklung mit Salesforce anzuschauen.

Insbesondere möchte ich Meike Leopold von Salesforce und Sarah Söhlemann von Storymaker für ihre hervorragende Vorbereitung und Betreuung danken. Danke auch für die Bitte um Feedback nach der Veranstaltung – jetzt bekommt Ihr es auch hier 😉

Die Veranstaltung

Salesforce betonte immer wieder direkt oder indirekt ihr Partner Ecosystem bestehend aus Salesforce selbst, Software Vendors, Service Providers, Digital Agencies, Resellers, Consultants. Und Salesforce legt großen Wert auf den engen Kundenkontakt. So bezog der CEO Marc Benioff in seiner Keynote immer wieder Testimonials durch Kunden ein, die mit auf die Bühen kamen. Die Bühne war jedoch nicht erhöht und frontal sonder die Bühne war der Teilnehmerraum selbst mit konzentrischen Stuhlreihen in 360 Grad, den Gängen dazwischen und einem freien Feld in der Mitte.

Salesforcelive: Marc Benioff

Salesforcelive: Marc Benioff

Für viele war das Format der Keynote ungewohnt: Es gab kein Rednerpult, keine Bühne, kein Podium. Marc Benioff lief frei in den Gängen und im freien Feld in der Mitte herum und hielt seine Keynote. Immer wieder hielt er zwischendurch an, um mit Kunden oder einer Charity-Organisation ein Interview zu halten. Dazu gab es Videoeinblendungen oder Erläuterungen von Salesforce-Leuten, wobei auf den vielen großen Leinwänden zugehörige Slides zu sehen waren. Die Keynote von Marc Benioff war für den deutschen Kulturkreis sehr showmäßig, und ich hörte (oder las auf Twitter) von dem einen oder anderen, dass er es doch für sehr übertrieben hielt. Auch in anderen Vorträgen kam diese Art von „Powershow“ immer mal wieder durch.

Für mich waren die Erfolgsstories der Kunden von den Kunden sowie Praxisbeispiele der rote Faden durch die Veranstaltung.

Grundthema der Salesforce World Tour war in München die digitale Transformation. Mich hat überrascht, wie sehr anwenderorientiert Salesforce seine Plattformen ausgebaut hat. Dabei sieht Salesforce zwar als Anwender auch das Unternehmen, das die Plattformen nutzt, aber vor allem die Benutzer selbst. Im Vordergrund, so mein Eindruck, stehen der Nutzen für den Anwender im Unternehmen und für den Kunden. Letztendlich unterstützt Salesforce die „Customer Journey“ und die „Employee Journey“.

Salesforce Developer Evangelists

Salesforce Developer Evangelists

Dabei greift Saleforce auf alle möglichen Datenquellen (inklusive solcher wie Google Drive) zurück und agiert sehr offen auch für Anwendungen von Konkurrenten (wie Yammer oder Sharepoint von Microsoft). Die Komplexität wird für den Anwender verborgen, so dass selbst Anwender Unternehmens-Apps entwickeln können, ohne über Coding Know How zu verfügen. Auf unserer Blogger-Tour durch die Cloud-Expo sprachen wir mit zwei Developer Evangelists, die Kunden betreuen, damit diese sehr schnell und einfach mit Salesforce selbst Anwendungen entwickeln können.

(Oliver Gassner: #salesforcelive Blogger-Tour: Themenauswahl)

Selbst Kids können kleine Anwendungen mit Salesforce entwickeln. Bei den Apps muss es aber nicht um Salesforce-Anwendungen und -Daten gehen.

Salesforcelive: Kids programmieren gemeinsam

Salesforcelive: Kids programmieren gemeinsam

Insgesamt hat mir die Veranstaltung sehr gut gefallen. Dabei berücksichtige ich auch, dass es in erster Linie eine Kundenveranstaltung ist. Sie „peitscht“ auch ein bisschen auf die aktuellen Entwicklungen ein und legt sehr viel Wert auf Austausch und ein gewisses „Wir-Gefühl“.

Was andere schreiben:

Bezahlung? Nein, danke!
Ich erhalte keine Bezahlung für meine Teilnahme an der Salesforce World Tour oder für diesen Artikel. Lediglich die Reisekosten werden übernommen.
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