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Schwabenheimer Weinsommer 2013: Wein & Tapas

Wein und Tapas in Schwabenheim

In den Höfen Schwabenheims findet der Schwabenheimer Weinsommer mit Wein & Tapas statt, wie jedes Jahr am letzten Aprilwochenende. Auch wenn wir seit Ende 2012 nicht mehr in Schwabenheim wohnen, so ist unser der Weg nicht zu weit für ein paar Gläschen und Häppchen 🙂 Für 30 Euro erhalten Sie in den elf teilnehmenden Weingütern jeweils eine Kleinigkeit zu Essen (Tapas) und eine Weinprobe:

Margaretenhof, Schuck, Luy, Klos, Rott, Schumann, Schenkel, Wolf, J. König, L. König, Immerheiser.

[ Quelle: www.schwabenheim.de ]

  • Samstag, 27. April 2013: 14 bis 22 Uhr
  • Sonntag, 28. April 2013: 11 bis 20 Uhr

Der Startpunkt ist auf dem Schwabenheimer Marktplatz. Sie können von dort aus in einem Rundgang die Weinhöfe der Winzer abklappern oder sich in den Anhängern von den „Treckershuttles“ von Hof zu Hof fahren lassen

Einhundert Weine gibt es zur Auswahl. Ob sie die allerdings alle schaffen zu probieren… Irgendwann sollten Sie dann auf das Treckershuttle anstelle auf Ihren Gleichgewichtssinn vertrauen 🙂

Wein und Tapas in Schwabenheim an der Selz 2013

Wein und Tapas in Schwabenheim an der Selz 2013

Jahresrückblick

Dieses Jahr steht im Zeichen meines Vaters. Zu wissen und zu erfahren, dass ein lieber Mensch stirbt, das sind zwei unterschiedliche Dinge. Die Erfahrung, von Woche zu Woche und dann von Tag zu Tag diesen lieben Menschen sterben zu sehen, tut weh. Ein persönlicher Jahresrückblick und ein kleiner Ausblick.

Noch am Jahresanfang will ich es nicht wirklich glauben. Ich glaube, „es“ wird doch noch irgendwie gutgehen. „Es“, das ist ein tödlicher Hirntumor (Glioblastom). Zunächst halten sich die Symptome bei meinem Vater in Grenzen: Vergesslichkeit, leichte Sprachstörungen, allgemeine Mattigkeit, eine Sehschwäche.

Im Januar noch fahren wir für eine Woche nach Antholz zum Biathlonwettkampf. „Fahrt, Ihr braucht das, und Ihr könnt nichts tun, was ich nicht auch kann!“ sagt meine Mutter. Die Chemo müssen wir zuvor abbrechen, weil mein Vater sie nicht verträgt. Wir wissen um das Unvermeidliche. Antholz bringt mir kein Vergessen.

Eine weitere Operation ist nicht möglich, der Tumor sitzt zu tief an und in wichtigen Hirnregionen. Dennoch immer wieder Kontrolluntersuchungen. Ich bin oft im Odenwald bei meinen Eltern. Mein Vater hat keine Schmerzen, sagt er. Nie hatte er Schmerzen. Zumindest sagt er das. Nie sagt er das böse Wort: Hirntumor. Seine Krankheit umschreibt er, wenn Ärzte oder wir ihn dazu fragen. „Da ist was in meinem Kopf“ meint er nur und umgeht jede Diskussion dazu.

Seit dem Sommer zuvor habe ich nach einer neuen Stelle keinen Job, es ist eine Mischung aus „Es hatte nicht harmoniert“ und „Ich will für meinen Vater dasein“. Ich bin immer mal wieder auf Veranstaltungen, bin unter anderem auf dem Enterprise 2.0 Summit in Paris. Ich überlege und schwanke zwischen einem neuen Job und der Selbständigkeit für „danach“.

Die Symptome werden schlimmer. Im April ist eine Unterhaltung mit meinem Vater kaum noch möglich, der Rollator hilft ihm nicht mehr, er geht kaum wenige Schritte in der Wohnung. Der körperliche und geistige Verfall schreitet voran. Irgendwie weiß er im Innern um seinen Zustand und freut sich auf seinen achtzigsten Geburtstag am 21. April. Ein letztes Mal kommen Verwandte, Geschwister, Freunde, Nachbarn, Bekannte. Auch seine Schwester, die im Monat darauf an einem allergischen Schock sterben wird. Er blüht auf, mit dem Bürgermeister kommt sogar so etwas wie eine Unterhaltung auf – auch wenn sie auf meines Vaters Seite nur aus Floskeln und kurzen Sätzen besteht. Am Nachmittag muss er sich zwischendurch auf der Couch hinlegen, aber ins Bett will er nicht.

Im Mai fahre ich für ein paar Tage zur Re:publica nach Berlin. Ein riesiges Klassentreffen mit alten und neuen Bekannten. Meine Mutter drängt mich geradezu. Ich unterhalte mich mit Menschen und kann den einen Menschen dabei nicht vergessen. Doch ein ausführliches Gespräch wird mein Leben später am Jahreswechsel ändern. Meine Versuche, meine Mutter zu Erholungszeiten und mehr Unterstützung zu drängen, schlagen kläglich fehl. Immer erst, wenn sie wirklich nicht mehr kann, nimmt sie wieder etwas mehr Hilfe an wie die von der Sozialstation Höchst.

Nachdem ich aus Berlin zurück bin akzeptiert meine Mutter dann irgendwann das Unvermeidliche: Sie kann meinen Vater nicht mehr zuhause pflegen. Er kann nicht mehr sprechen, kann sich fast nicht mehr bewegen. Manchmal kommt ein gequälter Schrei, plötzlich scheint er immense Kräfte zu haben und versucht er, sich aus dem Pflegebett zu heben. Kaum eine Minute lässt meine Mutter ihn alleine. Doch dann gibt sie zu: Sie schafft es nicht mehr. Meine vorherigen Erkundigungen und Gespräche machen sich bezahlt, innerhalb von nur zwei Tagen haben wir einen Platz und mein Vater ist in einem Pflegeheim.

Immer wieder fahren wir zu meinem Vater. Oft liegt er einfach nur da, aber an vielen Tagen lächelt er uns an, drückt unsere Hand. Meine Mutter kann etwas durchatmen, zumindest körperlich. Sie will, dass auch Manuela und ich für ein paar Tage durchatmen, und wir fahren im Juli zu Verwandten nach Dachau. Auf der Fahrt zu einem Ausflug am Starnberger See kommt der Anruf.

Mein Vater war ein stiller, ruhiger Mensch. Die Gedenkfeier passt zu ihm. Still und ruhig. Ein allerletztes Mal kommen Verwandte, Geschwister, Freunde, Nachbarn, Bekannte, Jahrgänge. Die Halle ist viel zu klein, bis weit ins Freie stehen die Leute. Viele habe ich seit vielen Jahren nicht gesehen oder kenne ich noch nicht einmal. Wir unterhalten uns, erinnern uns.

Ich unterstütze meine Mutter bei dem vielen Papierkrieg, erledige Besorgungen, besuche sie. Die Gemeinschaft von Feunden und Bekannten ist unglaublich und gibt ihr weiteren Halt. Immer wieder aber gibt es Momente des Erinnerns und auch der Trauer.

Ich will leben. Living for Life.

Bis zum Jahresende nehme ich mir Zeit, dann will ich wieder „tätig werden“. Es geht mir um Arbeit im Sinne von „zusammen“ arbeiten. Ob ich das als Angestellter oder als Selbständiger tue, ist nachrangig. Es geht mir um die Tätigkeiten, das Menscheln, das Tun, das Lernen. Wenn ich Tim Ferris lese, schleicht sich zunächst ein Bedauern für ihn ein: Er muss arbeiten, damit er Geld hat, damit er Dinge tun kann, die ihm Spaß machen. Kein Wunder, dass er krampfhaft die Arbeit minimiert, damit er überhaupt Spaß haben kann. Inzwischen bemitleide ich ihn. Ich will gerne arbeiten und dabei Spaß haben. Gleichzeitig. Wenn ich das trenne, und selbst wenn ich die Arbeit auf vier Stunden in der Woche minimiere, dann ist das vergeudete, weggeworfene Zeit.

Informationen sammeln, Erkundigungen einholen, Gespräche führen, vereinzelt Seminare besuchen, Pläne machen. Die Seminare sind im Wesentlichen Zeitvergeudung. Finanzen, Steuern und viel wichtiger: Inhalte. Mein Alter, meine Erfahrungen, meine Reife: Zu viel und zu teuer? Zu wenig Freiheit? Dann also Selbständigkeit. Mein BWL-Studium zahlt sich nach Jahrzehnten erneut aus: Ich bin „beratender Betriebswirt“ und werde dadurch Freiberufler.

Im November ziehen wir um von einer Doppelhaushälfte mit vier Zimmern und Keller in vier Etagen in Schwabenheim in eine großzügige Dreizimmerwohnung auf einer Ebene in Selzen. Der Umzug und seine Vorbereitungen sind stressfrei und machen Spaß, am Abend stehen alle Möbel, sogar die Küche mit allen angeschlossenen Geräten. Wir, @diemanuela und @fwhamm, bleiben im Selztal und gewinnen sympathische Vermieter. Auch die Jungs, @HerrIdefix und @Pupsylotta, fühlen sich sofort wohl.

Ende November erhalte ich eine Nachricht. Ich habe Zeit für ein Treffen. Ein weiteres Treffen. Angenehme Treffen, sehr angenehme. Alter, Erfahrungen, Reife, Freiheit – auch für eigene Projekte – und vor allem: Spaß.

Pläne sind dafür da, über den Haufen geworfen zu werden. Aber ohne Plan überlebt man die erste Viertelstunde der Schlacht nicht. Habe ich so vor über 30 Jahren einmal gelernt. Meine militärische Vergangenheit schimmert immer mal wieder durch – mindestens mit einem oder zwei Augenzwinkern 😉

Ich werfe also meine beruflichen Pläne über den Haufen, ordne und forme sie neu, mache zwei neue Pläne:

  • Senior Consultant bei einer Agentur in Frankfurt.
  • Freier PR-Berater im Bereich Kommunikation und Kollaboration.

INJELEA – IN Jedem Ende Liegt ein Anfang. Ich freue mich auf den Jahresanfang – und auf zahlreiche Gespräche 🙂

Ihr und Euer Frank

Ein kleiner Einblick in die Gegend von Selzen, Selztal und Umgebung:

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P.S. Sogar pünktlich zum Jahresende habe ich mein zweites 365er Projekt abgeschlossen: Meine 365 – Dieses Jahr mit Zugabe.

 

6. WebTreffen mit INJELEA in Schwabenheim

Am Samstag, 18. August 2012, findet ab 19:00 Uhr das diesjährige WebTreffen mit INJELEA in Schwabenheim (WTIS) statt.

Seit 2007 lade ich Interessierte und Neugierige zum jährlichen WebTreffen mit INJELEA in Schwabenheim ein. Zum sechsten Mal treffen sich dieses Jahr in Rheinhessen im idyllischen Schwabenheim an der Selz Blogger, Twitterer, Social Networker und Interessierte, die sich persönlich kennen lernen wollen oder sich wieder sehen wollten. Gemeinsam lassen wir bei Wein, Essen und Musik die Seele baumeln.

Eingeladen sind alle Interessierten, die gerne kommen wollen. Familienangehörige, Freunde und Bekannte sind ebenso willkommen.

Aus familiären Gründen hat sich dieses Jahr die Entscheidung über WTIS12 verzögert. Dennoch und besonders deswegen freue ich mich auf Gespräche über alles (Un-)Mögliche. Und ich weiß, dass wir aufgrund der späten Einladung auch nur Wenige sein werden. Ich freue mich trotzdem 🙂

Für Wissensdurstige gibt es im INJELEA-Blog Hintergrundinformationen über Schwabenheim, Selztal und Rheinhessen: Die richtige Rheinseite 😀

Das Webtreffen findet nur etwa 250 Meter von INJELEA entfernt auf dem jährlichen Hoffest im Weingut Margaretenhof statt. Im Rahmen des Hoffests feiert INJELEA mit Freunden und Interessierten im gemütlichen Rahmen.

[ Bericht im Reisemagazin Rätselflug mit Steve Eckhard vom Margaretenhof, Direktlink YouTube-Video ]

Anmeldung

Eine Tischreservierung ist beim Hoffest am Samstag nicht nur schwierig sondern fast unmöglich. Ich versuche ein oder zwei Tische freizuhalten. Wenn mehr Personen kommen als sich angemeldet hatten, dann müssen die zuletzt gekommenen sich irgendwo einen anderen Platz suchen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, doch damit verhelft Ihr mir zu einem Überblick, wie viele Plätze ich freihalten soll:

Bitte meldet Euch auch ab, wenn Ihr doch nicht kommen könnt. Das kann gerne auch noch am selben Tag über Twitter oder Email sein. Es wäre unfair, andere Gäste des Hoffests wegzuschicken, wenn dann doch ein ganzer Tisch frei bleibt 😉

Programm

Es gibt kein Programm, keine Vorgaben – außer gute Laune zu haben. Weitere Informationen inkl. Anfahrt gibt es auf „WebTreffen mit INJELEA in Schwabenheim„. Wenn Ihr Lust und Laune auf einen gemütlichen Abend inklusive Netzwerken ohne Netz habt, dann meldet Euch einfach an.

Ich freue mich schon auf zahlreiche Gäste mit zahlreichen Gesprächen 🙂

Euer Frank Hamm

P.S. @diemanuela ist auch dabei 🙂

Allgemeine Zeitung und Mainzer Rhein-Zeitung: iPad-Duell der Lokalzeitungen

Die Suche nach einer iPad-App oder Web-App mit Lokalnachrichten aus und für Rheinhessen ist schnell erledigt: Es gibt keine (derzeit, siehe Nachtrag). Dabei hätten meine Frau und ich doch gerne eine Lokalzeitung, die wir auf unseren iPads lesen und genießen könnten. Ein Duell der beiden Platzhirsche unter den rheinhessischen Lokalzeitungen Allgemeine Zeitung und Mainzer Rhein-Zeitungen.

Seit ein paar Jahren haben wir die Allgemeine Zeitung (AZ) in der Ingelheimer Ausgabe abonniert. Okay, eigentlich hat meine Frau sie abonniert. Ich ignoriere die Zeitung zunächst, auch wenn sie direkt vor mir liegt. Wozu auch eine komplette Zeitung durchstöbern auf der Suche nach Artikeln und Themen, die mich interessieren? Das erledigt glücklicherweise die allerbeste aller Ehefrauen für mich. “Das ist lustig, da, schau mal!”, “Auf der Seite ist die Todesanzeige Deiner Tante” oder “Da ist ein interessanter Artikel über die Neue Mitte in Ingelheim, ich lege ihn Dir hin!” – und schon habe ich meine personalisierte Lokalzeitung!

Was uns nervt

Doch in der letzten Zeit nervt uns so einiges. Es ist nicht der Inhalt sondern die mangelhafte “Usability” des Mediums, was im Alltag unseren Ansprüchen nicht mehr genügt. Was stört uns also besonders an der gedruckten Zeitung?

  • Der Preis. Monatlich kostet die Allgemeine Zeitung inzwischen fast dreißig Euro (28,30 Euro für die Ingelheimer Ausgabe). Wir stören uns nicht am Preis für den Inhalt sondern an dem mediuminhärenten Anteil für Papier, Druck und Transport.
  • Die Ortsgebundenheit. Wenn wir mal kurzfristig einen Tag weg sind, dann bekommen wir die Zeitung erst am Abend (weil wir übernachtet haben oder sehr früh losfuhren). Wir könnten uns die Zeitung im Urlaub sogar innerhalb Deutschlands kostenlos zusenden lassen. Doch wo bleibt da die Umwelt?
  • Die Bequemlichkeit. Einer von uns muss die Haustür öffnen und die Zeitung holen (ja, ich jammere auf hohem Niveau…). Aber im Winter bei minus 20 Grad…
  • Die Einzigartigkeit. Die gedruckte Zeitung können wir nur nacheinander lesen.
  • Die Vielfalt. Jeder bekommt dieselbe Ausgabe. Aber mich interessieren bestimmte Themen nada.
  • Das Volumen. Jeden Tag sammelt sich eine Zeitung an, die Platz wegnimmt und in die Papiertonne entsorgt werden muss.
  • Die Umwelt.

Deswegen überlegen wir, unser Abonnement zu kündigen. Wir wollen “was mit Internet”.

Was es gibt

Also stöbere ich heute morgen in diesem Internet auf der Suche nach einer elektronischen Ausgabe einer Lokalzeitung für Rheinhessen (Mainz bis Bingen und übergreifend Rheinland-Pfalz). In Frage kommen aufgrund des Angebotes nur die beiden “Platzhirsche” Allgemeine Rheinzeitung und Mainzer Rhein-Zeitung. Was ich finde, und was ich davon halte:

  • Die E-Paper-Ausgabe der Allgemeinen Zeitung (Leseprobe) überzeugt mich nicht. Viel zu printlastig. Die Benutzeroberfläche ist altbacken und umständlich. Die Navigation ist archaisch. Und dann der Preis: 19 Euro für eine reine E-Paper-Ausgabe? Wir wären bereit, 19 Euro zu bezahlen – Wenn das eine richtige Web-App mit wesentlich mehr Möglichkeiten wäre.
  • Die Allgemeine Zeitung (d.h. die Verlagsgruppe Rhein-Main) hat immerhin eine iPhone-App. Die habe ich mir angeschaut, kurz nachdem sie herauskam. Von der Idee nicht schlecht, aber die Umsetzung… (schauen Sie sich einfach die Kommentare im iTunes-Store an). Beim Filtern bakamm ich beispielsweise Artikel doppelt und dreifach (weil in Binger, Ingelheimer und weiterer Ausgabe). Und: Es ist eben keine iPad-App.
  • Die normale Seite der Allgemeinen Zeitung ist inhaltlich okay, aber eben für alle da. Es gibt eine Seite für Ingelheim. Aber ich muss hin und her springen. Vielleicht ist das besser, wenn ich mich einlogge – Doch nach über einer Stunde ist die angekündigte Email noch nicht da… Im Vergleich zur Printausgabe scheinen einige Inhalte zu fehlen. Wo ist die Todesanzeige meiner Tante?
  • Die Mainzer Rheinzeitung hat auf ihrer Webseite eine Kategorie Mainz und eine Kategorie Region. Hm, was steht da? Als erstes ein Aufmacher über Blockupy in Frankfurt, danach ein Artikel, dass sich der FCK vom Trainer trennt. Die Mainzer Region scheint inzwischen ziemlich groß zu sein, da muss ich auf der großen Seite ganz schön nach Artikeln beispielsweise über die Sexspiele in Bingen suchen. Und wo ist die Todesanzeige meiner Tante?
  • Die E-Paper-Ausgabe der Rhein-Zeitung sieht nicht gut aus. Schlecht aber auch nicht. Genauer gesagt: Gar nicht, denn ich sehe nirgendwo eine Demoausgabe und kann mir kein Bild verschaffen. Der Beschreibung nach sicherlich nicht besser als die der AZ. Korrektur: Es gibt eine E-Paper-Ausgabe (siehe unten)! Und außerdem: 17,20 Euro für web-only? Mal auf der Seite Abo & Service nachschauen, was ein Print-Abo kostet… Fehlanzeige, ich sehe keinen Preis. Noch eine Korrektur: Im Bestellformular selbst steht der Preis für das Print-Abo (19,20 Euro). Der Preis sollte viel früher und prominenter gezeigt werden.
  • Die RSS-Feeds sind der Mainzer Rhein-Zeitung und der Allgemeinen Zeitung mir zu allgemein.

Nachtrag (21.05.2012): Mainzer Rhein-Zeitung mit E-Paper und App

Die Mainzer Rhein-Zeitung hat doch eine Demoausgabe und wird demnächst eine App herausbringen. Nach meinem Tweet am nächsten Tag hat mir Lars Wienand auf Twitter geantwortet und mich korrigiert. Wienand kündigte außerdem eine App mit zusätzlichen Inhalten an, die nicht individuell konfigurierbar ist.

Mainzer Rhein-Zeitung: Doch mit E-Paper (via Twitter)

Mainzer Rhein-Zeitung: Doch mit E-Paper (https://twitter.com/#!/LarsWienand/status/204505921429307393)

Den Link auf die Demoausgabe hatte ich übersehen, obwohl er eigentlich sehr gut sichtbar ist. Die Rhein-Zeitung hat inzwischen den Link auf der Startseite korrigiert. Der Link http://epaper.rhein-zeitung.de/eweb/ wird jetzt direkt auf die Demoausgaben der verschiedenen Zeitungen der Rhein-Zeitung vom 12.05.2012 umgeleitet.

Mainzer Rhein-Zeitung: E-Paper (Quelle: Screenshot)

Demoausgabe der Mainzer Rhein-Zeitung

Nachtrag (31.05.2012): Mainzer Rhein-Zeitung veröffentlicht App

Heute veröffentlichte die Rhein-Zeitung ihre App für iPhone und iPad (App Store-Link):

  • Vollabonnenten der gedruckten Zeitung (Montag bis Samstag) erhalten das neue Digital-Abonnement zum Preis von 3 Euro monatlich (zusätzlich zum bestehenden Abonnement).
  • Wer bereits das E-Paper als Abonnent nutzt, erhält die App ohne zusätzliche Kosten.
  • Neukunden zahlen für das Digital-Abonnement 23 Euro monatlich. In Mainz kostet die Ausgabe der Mainzer Rhein-Zeitung 17 Euro monatlich.
  • Wer noch kein iPad besitzt, bekommt von der Rhein-Zeitung ein komfortables Digital-Paket geschnürt. Es besteht bei Abschluss eines 24-Monate-Vertrags aus dem neuen iPad zum Preis von einmalig 49 Euro (für Abonnenten) oder 69 Euro (für Nichtabonnenten), unserem Digital-Abonnement zum Preis von 3 Euro (für Abonnenten) oder 23 Euro (für Nichtabonnenten) sowie einem Datentarif der Deutschen Telekom zum Preis von 39,95 Euro monatlich. Preise gültig nur bis Ende Juni!
  • Im Einzelverkauf über den iTunes Store kostet eine einzelne digitale Zeitung 1,59 Euro – es lohnt sich also, ins Abonnement zu wechseln, das übrigens monatlich kündbar ist.

[ Rhein-Zeitung: Die Rhein-Zeitung erscheint ab sofort auf iPad und iPhone (auf Seite 3) ]

iPhone-/iPad-App der Rhein-Zeitung

iPad-App der Rhein-Zeitung mit Titelseite und Auswahlsequenz

Vom ersten Eindruck her gefällt mir die App: Eine gelungene App, die den Spagat zwischen Print und Online versucht und recht gut hinbekommt. Ein bisschen haptisches Gefühl ist da sogar dabei 🙂 Vielleicht wäre es aber auch besser geworden, sich vom Print als Vorbild zu lösen.

Das Digital-Abonnement 23 Euro monatlich? In Mainz kostet die Ausgabe der Mainzer Rhein-Zeitung 17 Euro monatlich? Den Unterschied verstehe ich nicht, möglicherweise meint das Digital-Abonnement alle Regionalausgaben (z.B. Koblenz, Mainz…)? Als Druckausgabe kostet die Mainzer Rhein-Zeitung doch 19,20 Euro (Screenshot)?

Von den 19,20 Euro ziehe ich die Druck- und Transportkosten ab und lege ich wieder Kosten für die Videos und die Entwicklung der App drauf… Ich bin mir nicht sicher, ob mir persönlich die Relation passt. In ein paar Tagen schaue ich mir die Demo genauer an.

Fotoalbum

[ Flickr Fotoalbum: Duell: AZ gegen Rheinzeitung (Diashow) ]

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Fazit

Inhaltlich reicht mir die Mainzer Rhein-Zeitung nicht. Das Web-Angebot (E-Paper) kann ich nicht beurteilen, aber das wäre mir für die Inhalte eh zu teuer. Die Inhalte der Allgemeinen Zeitung sind soweit okay für mich, auch wenn mir da im Vergleich zur Printausgabe Inhalte zu fehlen scheinen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist für mich nicht okay.

Die Allgemeine Zeitung hat für unsere Anforderungen die Nase vorne. Für einen Treppenplatz reicht das aber noch lange nicht. Aktuell scheint es keine Alternative zu Printprodukten zu geben 🙁

Nachtrag (31.05.2012): Mit der App hat die Rhein-Zeitung funktional die Nase vorne. Inhaltlich fehlt mir da aber das ganz Lokale (Ingelheim, Selztal) – dafür sind mir die Bekanntschaftsanzeigen schnuppe – doch insgesamt ist der komplette Inhalt der Druckausgabe auch in der App.

Was wir wollen

Als Leser aka Rezipienten wollen wir natürlich so viel und so angenehm wie möglich. Und wir wollen in Social Media publizieren. Und wir wissen, dass dies seinen Preis hat. Wir haben eine Obergrenze für diesen Preis.

  • Wir wollen Inhalte aus der Region Rheinhessen (Bingen, Ingelheim, Selztal, Sprendlingen, Nieder-Olm, Mainz) und zu Landesthemen.
  • Wir wollen Kleinanzeigen und -nachrichten (beispielsweise Praxis-/Geschäftseröffnungen, Todesanzeigen, Wohnungsanzeigen).
  • Wir wollen filtern nach Rubrik und Region. Also beispielsweise alle Todesanzeige aus Ingelheim und Umgebung, alle Sportnachrichten aus Schwabenheim, Immobilienangebote Ingelheim/Mainz/Rheinhessen.
  • Wir wollen suchen, allgemein oder innerhalb von einzelnen oder kombinierten Filtern.
  • Wir wollen unterschiedliche Profile, also ein Profil für @diemanuela und @fwhamm. Für Familien sind sicherlich mehr Profile wünschenswert. Dafür sind wir auch bereit, im Rahmen einer Mischkalkulation einen etwas höheren Preis zu zahlen.
  • Wir wollen teilen auf Social Media wie Twitter und Facebook.
  • Wir wollen speichern in Evernote, Pocket und anderen Diensten zur persönlichen Informationsverarbeitung.
  • Wir wollen im Hochformat und im Querformat betrachten.
  • Wir wollen eine ansprechende und performante Benutzeroberfläche auf dem iPad. Es ist uns gleich, ob es eine iPad-App oder Web-App ist.

Dafür sind wir bereit 19 Euro zu bezahlen (wenn die Relation zur Printausgabe stimmt).

Sie sind dran

  • Haben Sie einen Tipp für ein Angebot, dass ich nicht kenne?
  • Was sind Ihre Ansprüche an ein modernes Angebot einer Lokalzeitung für ein Tablet oder ein Subnotebook/Netbook?
  • Sind Sie von einer Lokalzeitung und haben Beispiele, Kommentare, Fragen, Kritik?

Lassen Sie uns teilhaben!

Schwabenheimer Weinsommer 2012: Wein & Tapas

Schwabenheimer Weinsommer 2012: Wein & Tapas in den Höfen Schwabenheims am 28. und 29. April

Im letzten Aprilwochenende findet wieder der Schwabenheimer Weinsommer mit Wein & Tapas in den Höfen Schwabenheims statt. Für 25 Euro erhalten Sie in den zwölf teilnehmenden Weingütern jeweils eine Kleinigkeit zu Essen (Tapas) und eine Weinprobe:

Gerhard Klos, Lothar König, Joachim König, Günter Rott, Helmut und Martin Luy, Detlef und Gundhild Schuck, Margaretenhof, Jochen Seibert, Gerhard Wolf, Immerheiser, Achim Schenkel, Schumann.

[ Quelle: www.schwabenheim.de ]

  • Samstag, 28. April: 14 bis 22 Uhr
  • Sonntag, 29. April: 11 bis 20 Uhr

Der Startpunkt ist auf dem Schwabenheimer Marktplatz. Sie können von dort aus in einem Rundgang die Weinhöfe der Winzer abklappern oder sich in den Anhängern von den „Treckershuttles“ von Hof zu Hof fahren lassen

Einhundert Weine gibt es zur Auswahl. Ob sie die allerdings alle schaffen zu probieren… Irgendwann sollten Sie dann auf das Treckershuttle anstelle auf Ihren Gleichgewichtssinn vertrauen 🙂

 

 

Schwabenheimer Weihnachtsmarkt 2011

Marktbrunnen am Schwabenheimer Weihnachtsmarkt

Gestern waren wir auf dem Schwabenheimer Weihnachtsmarkt. Er findet jedes Jahr am 1. Advent samstags und sonntags statt:

Unser Weihnachtsmarkt öffnet Samstag von 15:00 bis 22:00 Uhr und Sonntag von 12:00 bis 20:00 Uhr. Auf Ihren Besuch freut sich das Organisationsteam des Weihnachtsmarktes.

[ Schwabenheim.de ]

Örtliche Geschäfte und Vereine bieten Hand- und Selbstgemachtes an. Es gibt beispielsweise Plätzchen, Pralinen (von Nina’s Pralinen-Manufaktur), Glühwein (z.B. von der Freiwilligen Feuerwehr) und Bratwurst, Currywurst und Pommes vom TSG Schwabenheim.

330.1/365 Nina's Pralinen-Manufaktur - Made in Schwabenheim

Schokoladiges von Nina's Pralinen-Manufaktur

Heute Abend wollen wir mit unseren Nachbarn zum Weihnachtsmarkt. Ich hoffe auf den Mayor-Titel 🙂

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Aloha Friday Foto: Das Selztal

Hier fliegt Ikarus über dem Selztal

Endlich einmal wieder ein Aloha Friday Foto. Dieses Foto nahm ich am 31. August 2011 nach einem anstrengenden Lauf vom Selztal auf die Hochebene in Richtung Wörrstadt auf. Ich war wütend auf das Leben, das Schicksal und den Tod. Deswegen nannte ich den Lauf „Wutlaufen“. Doch der Lauf beruhigte mich und dann… genoß ich den Blick direkt auf das Selztal zwischen Schwabenheim an der Selz (links) und Elsheim (rechts).

Das Fotoalbum auf Flickr heißt „Hier fliegt Ikarus„, denn dort oben ist ein Startplatz des IKARUS MAINZ e.V., dem Verein für Segelflugmodellsport aus Rheinhessen. Aus einigen Fotos habe ich ein Panoramabild erstellt.

Panorama: Hier fliegt Ikarus über dem Selztal

Panorama: Hier fliegt Ikarus über dem Selztal

Aloha Friday

Heute ist Freitag und damit Casual oder auch Aloha Friday:

The tropical roots of Casual Friday go back to at least 1947 in Hawaii, when the city of Honolulu allowed workers to wear the Aloha shirt part of the year. The term Aloha Friday dates from the 1960s, when the shirts were worn on Fridays instead of normal business attire.

Ich liebe es übrigens ein „Aloha Shirt“ zu tragen – es muss auch nicht Freitag sein 🙂

Haben Sie auch ein „Aloha Friday Foto“?

Waren Sie im Urlaub oder einfach nur unterwegs und haben ein schönes Foto mitgebracht? Ein Foto aus Deutschland, Europa, der Welt oder dem Mond? Schicken Sie mir Ihr „Aloha Friday Foto“ mit ein paar Zeilen an injelea (ät) injelea (punkt) de, und ich veröffentliche es hier im Blog.

Schwabenheimer Backesgassefest vom 26. bis 28. August 2011

Dieses Wochenende findet das jährliche Backesgassefest in Schwabenheim statt. Zum 31. Mal feieren die Anwohner und Nachbarn der „Backhausstraße“ ihr Straßenfest. Drei Tage lang wird gefeiert, gegessen, getrunken… „unn gebabbelt“. Heute sind dabei für die musikalische Unterstützung die „Terror Zwerge“ und die „Diary Entries“, morgen die „Remember“ und am Sonntag der Musikverein.

Schwabenheimer Backesgassefest 2011

Rhoihessisch

Beim Besuch des Backesgassefestes gibt es die hohe Wahrscheinlichkeit für Besucher, etwas Rhoihessisch aufzuschnappen: Weiterlesen

Blick ins Selztal

5. WebTreffen mit INJELEA in Schwabenheim – WTIS 2011

In drei Wochen findet am Samstag, 20. August 2011 ab 19:00 Uhr, das diesjährige WebTreffen mit INJELEA in Schwabenheim (WTIS) statt.

Seit 2007 lade ich Interessierte und Neugierige zum jährlichen WebTreffen mit INJELEA in Schwabenheim ein. Zum fünften Mal treffen sich dieses Jahr in Rheinhessen im idyllischen Schwabenheim an der Selz Blogger, Twitterer, Social Networker und Interessierte, die sich persönlich kennen lernen wollen oder sich wieder sehen wollten. Gemeinsam lassen wir bei Wein, Essen und Musik die Seele baumeln.

Eingeladen sind alle Interessierten, die gerne kommen wollen. Familienangehörige, Freunde und Bekannte sind ebenso willkommen.

Für Wissensdurstige gibt es im INJELEA-Blog Hintergrundinformationen über Schwabenheim, Selztal und Rheinhessen: Die richtige Rheinseite 😀

Here goes the sun - Auf der Terrasse des Margaretenhofs sitzen und die Sonne untergehen sehen: Unbezahlbar.

Sonnenuntergang über dem Margaretenhof

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Winzerfest Schwabenheim 2011

Das diesjährige Winzerfest in Schwabenheim findet vom 29. bis 31. Juli 2011 statt.

Auf dem Marktplatz gibt es wieder den guten Schwabenheimer Wein und gutes Essen. Am Samstag sind wir zwar unterwegs, aber am Sonntag werden wir vermutlich ein paar Weinproben machen 🙂