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Das Leben ist nicht für immer

Vor etwa 35 Jahren las ich das erste Mal Perry Rhodan. Mich fasziniert(e) das All, die Technik, die Menschen, das friedliche Ende des kalten Krieges. Und die fortgeschrittene Medizin, die Zelldusche und die Zellaktivatoren.

Keine Krankheit kann das Leben eines Zellaktivatorträgers bedrohen.

Doch ich weiß, dass das wirkliche Leben nicht für immer ist. Kein Zellaktivator wird einen Menschen biologisch unsterblich werden lassen. Keine fortgeschrittene Zivilisation oder Superintelligenz wird plötzlich auftauchen und ewiges Leben verleihen. Mir nicht und niemand anderem, so gerne ich mir das für ihn auch wünsche.

Das zu wissen ist nicht dasselbe, wie es zu erfahren, Stück für Stück.

Ich bin sehr oft unterwegs. Dazwischen schwanke ich von Grübeln zu Ablenkung und zurück. Das wird sich wieder ändern. Das Leben wird weitergehen. Vorerst.

Das Leben ist nicht für immer.

Bitte um Hilfe: Internetfernseher mit Skype?

Hat jemand Erfahrungen mit „Internetfernsehern“ inklusive Skype? Oder kennt jemanden, der Erfahrungen damit gemacht hat?

Ich möchte gerne wissen, wie einfach und praktisch solche Geräte insbesondere für ältere Menschen sind. Mit Erfahrungen meine ich nicht irgendwelche Fünf-Minuten-Tests auf einer Messe oder im Geschäft sondern wirklich persönliche Erfahrungen im Einsatz eines Internet-TVs mit Skype.

  • Welche Modelle gibt es?
  • Worauf sollte ich achten?
  • Haben diese Fernseher eine eingebaute Kamera, oder wird die per USB angesteckt?

Ich habe mit der Suche noch nicht begonnen, deswegen diese vermutlich sehr allgemeinen Fragen.

Warum TV und Skype?

Meine Eltern sind fast 80 Jahre alt. Ich möchte gerne mit ihnen „videotelefonieren“ bzw. skypen. Computer und Internet kennen sie nur vom Hörensagen, vom Fernsehen und der Zeitung sowie meinen Erzählungen, und ein Computer würde sie überfordern. Ein neuer Fernseher ist eh fällig. Ein Fernseher ist ein seit Jahrzehnten bekanntes Gerät. In der letzten Zeit werden „Skype-Fernseher“ immer öfter beworben, und wenn diese inklusive Skype wirklich „idiotensicher“ zu bedienen sind, dann wäre das vielleicht etwas für meine Eltern.

Bislang war diese Überlegung für mich nicht konkret. Bislang konnte ich immer mal wieder zu meinen Eltern fahren. Gerade jetzt verbringe ich viel Zeit mit meinen Eltern, aber ich bin nicht ständig dort. Mein Vater hat einen bösartigen Hirntumor. Ich möchte meinen Eltern eine Möglichkeit bieten, sich auch kurzfristig mit Bild mit uns zu unterhalten. Doch das ist nur dann sinnvoll, wenn sie das Gerät auch bedienen können.

Auf der Telekomseite habe ich mich bereits versichert, dass es bei der Adresse meiner Eltern grundsätzlich DSL gibt. Wenn ein Skype-Fernseher (oder eine andere Internetlösung) in Frage kommt, werde ich nachfragen, ob mir die @telekom_hilft schnell eine Leitung zu bekommen.

Können Sie, könnt Ihr mir helfen?

Vielleicht bin ich auch auf dem Holzweg, und es gibt ganz andere Möglichkeiten, auf die ich nicht gekommen bin.

Wenn Sie mir über Erfahrungen mit solchen Skype-Fernsehern berichten könnten, würde ich mich sehr darüber freuen. Ebenso, wenn Sie mir eine andere Möglichkeit nennen können. Hinterlassen Sie mir einen Kommentar hier unten im Blog, schicken Sie mir eine E-Mail oder eine Nachricht beispielsweise auf Facebook (weitere Kontaktmöglichkeiten).

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Betroffenheit

Ich taumele derzeit sehr, denn ich bin persönlich sehr betroffen. Betroffen von der wahrscheinlich tödlichen Krankheit einer Person, die ich liebe und der ich mein Leben verdanke: Mein Vater. Seit ein paar Tagen gibt es Anzeichen, seit letzter Woche gibt es immer wieder Untersuchungen. Jetzt steht fest: Eine Gewebeprobe wird entnommen, eine „richtige“ Operation kommt wahrscheinlich nicht in Frage. Chemo oder Bestrahlung. Punkt.

Wie wird es, wenn „jemand“ alt wird? Wie ist es, wenn „jemand“ todkrank wird? Wie ist das, wenn es einen nahen Angehörigen oder den Partner trifft? Das sind Fragen, die ich mir früher schon stellte. Genau jetzt suche ich intensiv in mir nach Antworten und finde sie nicht. Ich kann und will nicht beschreiben, was ich denke, wie ich fühle. Chaos.

Anfang der Woche erklärte mir sinngemäß eine Freundin, deren Mann und deren Mutter in den letzten zweieinhalb Jahren starben:

Du kannst Dir vorher über alles Mögliche Gedanken machen, Dir vorstellen, wie Du was machen wirst. Aber wenn es passiert, dann trifft es Dich unvorbereitet. Du musst es einfach akzeptieren, wie es kommt und damit umgehen.

Ähnliche Worte hörte ich jetzt von meiner Mutter, aber beide können wir es noch nicht.

Ich bin sehr betroffen. Deswegen bin ich online ruhiger und unstetig zugleich. Über mehr möchte ich nicht schreiben.

Nachtrag:

Zeit

Sie verrinnt zwischen den Fingern schneller als jeder Sand. Schnell wie Wasser…