Gerade eben bin ich gestolpert. Sozusagen. Über Bilder, aufgenommen auf unserer Terrase im Juli beim gemütlichen Essen von Gigantischen Hamburgern. Mit Freunden zusammen. Mit dabei:

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Vergangene Woche hatte ich über den Blaulicht-Artikel "225 Kilo am Kran" berichtet. Es ließ mir dann doch keine Ruhe, daß einen solchen Einsatz der Feuerwehr die Krankenversicherung zahlen sollte. Das war zumindest meine Vermutung / Unterstellung. Meinen Glauben in die Gerechtigkeit hatte ich verloren. Wie leichtsinnig war ich doch! Ein kleiner, klitzekleiner Rest an Unsicherheit äußerte sich in einer Nachfrage bei der AOK Hessen. Schließlich ist der größte Teil der Bevölkerung bei einer Primär- oder Ersatzkasse versichert und außerdem fand das bewußte Ereignis in Hessen statt. Die Antwort kam jetzt:

Einsätze dieser Art sind Leistungen der Feuerwehr und werden nicht über die Gesetzliche Krankenversicherung finanziert.

Hätte ich eigentlich wissen müssen. Die Feuerwehr hat schließlich keine KV-Zulassung. Ich bin beruhigt.

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Heute morgen hörte ich im Radio: Herr Kirchhof regt eine Rentenreform an, mit der die Rentenversicherung vom bestehenden Umlageverfahren (Jüngere bezahlen die Rente der Älteren) auf ein Verfahren mit Kapitaldeckung (Jeder zahlt in seine Rentenversicherung ein und erhält davon dann später seine Rente) umgestellt wird. Er steht damit offensichtlich im Widerspruch zu der Meinung der CDU/CSU.

Kirchhof? Sie erinnern sich? Der Visionär mit dem einfachen
Steuermodell als Kämpfer für die CDU/CSU? Der designierte
Finanzminister in der "Angie"-Regierung unter Angela Merkel?

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Noch sind die Ferien in Hessen und Rheinland-Pfalz nicht vorbei. Heute morgen mußte ich auf der A643 über die Schiersteiner Autobahnbrücke feststellen: Die Ferienzeit ist vorüber, der Verkehr hat seine morgendliche Unschuld verloren!

Bereits um 7 Uhr heute morgen war der Verkehr in Richtung Wiesbaden ziemlich dicht, kurz vor dem Attribut "zähflüssig".

Schade, liebe Ferienzeit. Es war so schön mit Dir.

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Gibt es vielleicht einen Zusammenhang zwischen der in der Vorwoche erfahrenen (oder nicht-erfahrenen) Anerkennung durch Kollegen (insb. Vorgesetzte) und dem von Jochen Mai beschriebenen Montagsblues?

Ich hasse Montage – sie sollten abgeschafft werden!

Das kann ich nachvollziehen – manchmal. Manchmal geht es mir am Montagmorgen im Büro gar nicht gut. Und das hält den ganzen Tag an. Kaum einer hat mich in der Woche davor gelobt, keiner lobt mich den Montag über, kein Erfolgserlebnis.

Und manchmal geht es mir richtig gut am Montag im Büro, ich freue mich bereits auf der Fahrt auf die Arbeit und die Kollegen. Alltagstreß? Keine Chance an so einem Tag! Getreu dem Motto:

"Ich freue mich auf die Woche, bestimmt habe ich wieder eine gute Woche. Meine Kollegen machen mich glücklich!"

Könnte es sein, daß Anerkennung durch Kollegen zur einer optimistischen Grundhaltung (nicht nur) am Montagmorgen führt, und daß diese Grundhaltung sogar das Wochenende übersteht und daß die Glückskurve nicht in den negativen Bereich abgleitet? Macht Anerkennung doch glücklich?

p.s. Gestern war manchmal manchmal und manchmal war manchmal. Heute auch.

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Heute gab es im Blaulicht der Allgemeinen Zeitung Mainz folgenden Artikel:

Per Kranwagen hat die Wiesbadener Feuerwehr gestern einen 225 Kilo
schweren Patienten aus dem vierten Stock eines Wohnhauses geholt. Nach
Polizeiangaben hatte der 58-Jährige nach einem Sturz Schmerzen im Bein
verspürt. Die herbeigerufenen Rettungssanitäter kapitulierten jedoch
vor der Aufgabe, ihn durchs Treppenhaus zum Krankenwagen zu tragen.

Dies war nicht das erste Mal, daß ich einen solchen Bericht in der
Tageszeitung lese – und zwar nicht von Ereignissen aus dem gesamten
Bundesgebiet sondern aus der Umgebung von Mainz / Wiesbaden.

Zahlt das alles die Krankenversicherung und
damit die Gesellschaft (soweit ich weiß: Ja)? Falls ich mich nicht irre: Welches Interesse sollte ein
Versicherter haben, auf sein Gewicht zu achten ("Diabetes,
Kreislaufprobleme, Herzinfarkt … – das betrifft mich doch eh erst in
50 Jahren, wenn ich bereits tot bin")?

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Gestern sind sie auch in Wiesbaden angekommen, die Plakate von Oskar Lafontaine mit dem Zitat von Victor Hugo:

Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.

Warum hat das so lange gedauert? Mußte erst noch der Hinweis auf den Urheber entfernt werden? Oder mußte erst noch geklärt werden, welche Partei denn da stehen soll:

  • Die Linke?
  • Die Linke.PDS?
  • Die ehemalige SED, spätere PDS, jetzige "nicht Rechts, nicht Mitte", spätere "Weiß ich noch nicht, mal sehen, was sich am besten anhört"?
  • Die linke PDS?
  • …?

Was bedeutet hier eigentlich das Adjektiv "link"?

[ via ad hoc (Handelsblatt Weblog) ]

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Eine Studie lobt(?) den deutschen Manager. Wenn die deutschen Manager so engagiert sind, sind sie dann auch so gute Vorbilder? Läßt sich diese Studie auf das gemeine Fußvolk übertragen?

Deutsche Manager engagieren sich überdurchschnittlich stark für ihren Arbeitgeber. […] Ergebnis: Der Arbeitseifer deutscher Manager liegt 15 Prozent über dem internationalen Durchschnitt. […]
Als motivationssteigernd gilt etwa, wenn ein Manager sich dem
Unternehmen sehr verbunden fühlt. Wenn seine persönlichen Ziele und
Werte mit denen des Unternehmens übereinstimmen. Und wenn er sich
seinen Mitarbeitern gegenüber verantwortlich fühlt.

Und wie sieht das bei den Arbeitnehmern aus?

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Nach den neuen Erkenntnissen frage ich mich: War Chad Kroskis
Ableben ein Versehen? Wußte da der eine nicht, was die andere tat? Oder
umgekehrt? Eine Abmahnung für die Domain "chadkroski.com" scheint es nicht zu
geben, nur eine für "chadkroski.de". Von einer Markenanmeldung ist
nichts bekannt [ via Work in Process ].

Wurde eventuell die Domain "chadkroski.de" versehentlich von einem
übereifrigen Mitarbeiter der Institution, der bzw. dessen Manager ich
einen kaltherzigen Umgang mit der Person Chad Kroski vorwarf, auf die
Adresse bei T-Mobile umgeleitet?

Ich werfe ich einen Blick auf die Adresse www.chadkroski.de und es
haut mich um (nein, die Stuhllehne fängt mich auf): Keine Umleitung
mehr, sondern eine Grafik-Montage ist zu sehen! Ohne Hyperlinks! Ist
das die Originalwebsite? Ratlosigkeit macht sich bei mir breit…

chad_kroski_website_20050823-1340
(Klicken zum Vergrößern)

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Zu der Diskussion um die kommende(n) Steuerreform(en) klärt Statler (bei Statler & Waldorf, wo auch sonst!) auf und räumt mit einigen Argumenten gegen den 25-Prozent-für-alle Steuersatz auf. Für mich klingt das einsichtig und vorteilhaft.

Unter uns: Ich bin für für eine 25-Prozent-Steuersatz-für-alle-Steuerreform. Selbst wenn ich – wovon einfach mal ausgehe – danach etwas mehr bezahlen müßte. Denn wenn ich die Zeit, die ich momentan für meine Steuererklärung und den ganzen Formularismus / Bürokratismus benötige, umrechne auf das, was ich vielleicht jetzt weniger im Vergleich zu später an Einkommensteuern zahle … für den Stundenlohn leere ich normalerweise noch nicht mal Papierkörbe!

[ via vowe dot net ]

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