Was gibt es zu tun:

  • Kategorien überarbeiten.
    Bisher wurde allzuschnell eine neue Kategorie für einen Eintrag erstellt. Also ab jetzt zunächst keine Kategorien ad hoc anlegen, zuerst grundsätzlich darüber nachdenken und dann die Kategorien anlegen.
  • Kontaktformular erstellen.
    Mit diesem Formular kann dann jeder eine Nachricht an INJELEA versenden, ohne daß die Emailadresse erkennbar ist. Anschließend entfällt die Emailangabe als Kontakt.

Mal sehen, was noch so alles anfällt…

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Heute vormittag war ich so gegen 11:00 Uhr in Ingelheim, um ein paar Dinge zu besorgen (Zwiebeln, Schafskäse, Äpfel … es ist Zufall, daß es ausschließlich Lebensmittel waren).

Der Markt in Ingelheim ist nicht sehr groß, grob geschätzt sind es etwas mehr als 10 Stände. Heute hatten die Marktstände jedoch lebhafte und zahlreiche Konkurrenz erhalten. Ich schaffte es kaum zum Gemüsestand oder zum Griechen zu gelangen.

Es glich einem Spießrutenlauf ("Nein danke, jetzt nicht!"). Im Slalom näherte ich mich dem Gemüsestand. Unvermittelt umrundete ein Werber eine diskutierenden Gruppe und nahm Kurs auf mich. Gerade rechtzeitig schwenkte ich in den Windschatten einer älteren Dame. In ihrem Schutz gelangte ich zu meinem Gemüsestand.

Etliche Stände aller möglichen und unmöglichen Parteien blockierten fast den Zugang zum Markt und Heerscharen der Parteiwerber umgarnten mehr oder weniger hilflose oder bereitwillige Bürger-Opfer.

Woher nur dieses geradezu offensive Interesse der Parteien am Bürger – doch halt: JA, es ist mal wieder Wahl! Warum auch sonst?

Wo haben sich die Parteien nur die letzten Jahre versteckt? Wo waren sie diesen gesamten Frühjahr, als ich gutgelaunt – auch für ein Schwätzchen – immer mal wieder über den Markt schlenderte? Schade, Chance(n) vertan. Heute wollte ich nur was zu essen.

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Google ist jetzt auf meiner schwarzen Liste, ab sofort boykottiere ich Google. Grund ist ein "Boykott", den Google aufgrund einer Berichterstattung bei Cnet verhängte.

In einer Story über Google und mögliche Verletzungen der Privatsphäre ging Cnet Journalistin Elinor Mills wohl zu weit. Sie hatte nach Informationen über den Google Vorstandschef Eric Schmidt "gegoogelt" und diese Informationen in ihrem Artikel "Google balances privacy, reach" veröffentlicht.

Dann jedoch kam die Retourkutsche. Zu einem späteren, anderen Artikel wollte Cnet einen Kommentar von Google einholen. Doch Google weigerte sich, einen Kommentar abzugeben. Nicht aus sachlichen Gründen. Am Ende des Artikels "Wanted at Google: A few good chefs" stellte Cnet fest:

Google declined to comment. (Google representatives have instituted a policy of not talking with CNET News.com reporters until July 2006 in response to privacy issues raised by a previous story.)

Aber eigentlich benutze ich Google sowieso nicht. Trotzdem: Ich bleibe bei meinem Boykott. Und andere sollten dem folgen.

[via: CW Notizblog ]

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Da hat Herr Stoiber die CDU ganz schön in die Bredouille und auf die Palme gebracht (na ja, Frau Merkel schwieg erst mal, und dann kamen im Interview des ZDF recht wohlmeinende Gemeinplätze…):

Ich akzeptiere nicht, dass der Osten bestimmt, wer in Deutschland Kanzler wird. Die Frustrierten dürfen nicht über Deutschlands Zukunft bestimmen.

Nach der entstandenen Aufregung fühlt sich Herr Stoiber falsch verstanden:

Ich meine damit die Alt-Frustrierten Lafontaine und Gysi, die aus der Verantwortung und ihren Ämtern regelrecht geflohen sind.

Der Dreher ist ein bißchen wild. Immerhin kann ich nachvollziehen, daß Herr Stoiber Herrn Gysi mit dem Osten gleichsetzt. Aber wieso ist Herr Lafontaine "der Osten"?

  • In der Eifel zur Schule gegangen.
  • Jahrzehntelang im Saarland politisch aktiv (z.B. direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Saarbrücken).
  • Jetzt für den Spitzenplatz der offenen Liste der Linkspartei durch die NRW-Landesmitgliederversammlung gewählt.

Wieso setzt Herr Stoiber da Herrn Lafontaine mit dem Osten gleich?

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Da waren Manuela und ich doch im Mai in Hawaii (Bundesstaat der USA)
und auf Hawaii (der Inselgruppe). Für mich war es zwar nicht das erste
Mal, aber ich genoß es so als ob. Und Manuela war auch ganz begeistert.

Ganz begeistert waren wir auch (wieder) von der hawaiianischen
Musik, die dort auch in der zeitgenössischen Musik einen großen Platz
einnimmt.

Besonders hat es uns Keali’i Reichel angetan mit seiner CD von 2004 "Ke’alaokamaile". Hier ein Auszug aus "Ka Mo’oku’auhau O Kamaile Puhi Kane":

Look inside my heart

and you will find a secret place for you and you alone.

Look inside my soul

and you feel my love washing in waves over every moment of our sharing.

Look inside my thoughts

and you will see silverstars dancing our names across the heavens.

[ Hawaii Live-Streams: Breeze of Hawaii | Mountain Apple Company ]

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Beim Feed-Stöbern bin ich über Michael Pietroforte’s Kritik von Andreas Eschbach’s "Das Buch der Zukunft" gestolpert. Ich teile ihrer beiden Ansicht, daß es vermehrt Bestrebungen geben wird die vorhandene Anonymität des einzelnen in der Masse im Internet aufzuheben:

Eschbach ist der Ansicht, dass im Internet derzeit anarchische Zustände herrschen, was sich mit dessen zusehender Etablierung in unserem Alltagsleben ändern wird. Gemeint ist vor allem die Tatsache, dass wir heute im Internet weitgehend anonym operieren können.

Gleichwohl teile ich ebenfalls Michael’s Ansicht, daß es sicherlich – gerade in der Open Source Community – viele geben wird, die solchen Versuchen gegenüber eine skeptische Haltung haben werden. Ich bin auch davon überzeugt, daß viele ihr Know-How und Können benutzen werden, um entsprechenden Versuchen zu trotzen.

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Bisher habe ich zum Lesen von RSS Feeds RSSOwl verwendet, der mir sehr gut gefällt und eigentlich (fast) alles bietet, was ich brauche. Der Nachteil: RSSOwl ist ein PC-Programm (in Java). Falls ich Feeds zuhause und im Büro lese, dann habe ich ein Problem: Welche habe ich denn schon gelesen, die als neu gekennzeichnet sind? Oder soll ich separate Feedlisten im Büro und zuhause führen?

Jetzt bin ich auf Bloglines gestoßen und spiele ein bißchen damit herum. Bloglines ist ein Webservice, in dem man u.a. seine Feeds anlegen und lesen kann – unabhängig davon von welchem Rechner aus.

Ich probiere es einfach mal aus. Mein erster Eindruck: Bietet schon eine Menge, der Vorteil mit dem verteilten Lesen (zuhause/Büro) ist offensichtlich. Aber Bloglines ist auch langsamer als ein PC-gestütztes Programm. Das ist aber subjektiv und hängt nach den ersten Versuchen wohl auch davon ab, ob ich zuhause oder im Büro damit arbeite. Zuhause ist der Webzugriff nämlich (trotz 1024) wesentlich schneller…

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Heute morgen auf der Fahrt zur Arbeit wurden auf der A643 der Himmel immer dunkler und die Vorausfahrenden immer langsamer. Dann erkannte ich: In der Gegenrichtung (also Wiesbaden Richtung Mainz, kurz hinter MZ-Gonsenheim) brannte ein Fahrzeug auf dem Standstreifen und verursachte dunkle Qualmwolken.

Polizei war schon da, Feuerwehr noch nicht, der Wagen (grüner Corsa) brannte so vor sich hin – mein Beileid an den Fahrer/Eigentümer.

Aber warum bremsten die ganzen Fahrzeuge vor mir so stark ab? Warum bremsten da Fahrer, bis sie nur noch im Schrittempo fuhren? Warum machten sie dies erst direkt parallel zum brennenden Fahrzeug, und warum dauerte es teilweise 3 Sekunden, bis sie wieder beschleunigten?

  • Vielleicht, weil sie sich am Unglück des Fahrers weiden wollten?
  • Autofahrer – ich werde sie nie verstehen!
  • Nein – ich gehöre nicht dazu :-)

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Gerade habe ich in Bildern vom letzten Jahr gestöbert. Heute vor genau einem Jahr waren Manuela, meine Eltern und ich zu einem Wochenend Ausflug in Colmar im Elsaß:

Colmar im Elsaß

Damals fing das Drama an: Urticaria (Hautausschlag), Hausarzt, Hautarzt, Zahnarzt, HNO-Arzt… Beim HNO-Arzt wurde dann eine Zyste in der linken Nasennebenhöhle festgestellt. Das kann schon mal passieren, daß dann der Körper nicht so genau weiß, was er machen soll. Also dann halt mal ein Ausschlag.

Im November wurde mir in einer ambulanten Operation die Zyste entfernt, eine Nasenscheidewandverkrümmung beseitigt und die Nasenmuscheln wurden verkürzt.

Bei der anschließenden Ursachenforschung stellte ein anderer spezialisierter HNO-Arzt eine ASS-Intoleranz fest. ASS ist der Wirkstoff in Aspirin, kommt aber auch in vielen Lebensmitteln vor. Man kann ihm praktisch nicht aus dem Weg gehen. Aber man kann eine ASS-Desaktivierung durchführen: Ich wurde im Januar dann mit ASS-Infusionen überflutet. Außerdem schlucke ich jeden Tag Aspirin Protect. Dadurch soll sich der Körper daran gewöhnen und entsprechende Enzyme wieder produziert werden. Bis im April hatte ich mit Reaktionen meines Körpers zu kämpfen (Gleichgewichtsstörungen, Kopfschmerzen). Glücklicherweise war das vorbei als wir im Mai in Hawaii waren.

ASS-Intoleranz führt oft Atemwegserkrankungen herbei (Astma, Bronchitis, chronische Nasennebenhöhlenentzündungen). Und es gibt gar nicht so wenige, die das haben. Viele wissen es einfach nur nicht.

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Ich freue mich. Es ist einfach schön, daß die russischen Marinesoldaten gerettet wurden.

Es ist gleich, ob ein russisches, ein amerikanisches oder vielleicht ein deusches U-Boot in Gefahr gerät. Hauptsache, die Besatzung wird gerettet.

Kein Grund, mit Schadenfreude darauf zu verweisen, daß ein britischer Tauchroboter die Rettung schaffte und die Russen es nicht schafften. Im Gegenteil. Jedesmal wenn Menschen einer Nation von Menschen einer anderen Nation gerettet werden, dann trägt das wieder ein bißchen mehr zum gegenseitigen Verständnis bei.

Ich freue mich einfach nur.

[ Weitere Infos: Deutsche Welle | FAZ.NET ]

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