del.icio.us – Was ist das denn? Irgendwie stiess ich vor ein paar Monaten auf diese Website. del.icio.us selbst sagt:

del.icio.us is a social bookmarks manager. It allows you to easily
add sites you like to your personal collection of links, to categorize
those sites with keywords, and to share your collection not only
between your own browsers and machines, but also with others.

Es hat ein bißchen gedauert, bis der Groschen Cent
bei mir fiel. Jetzt nutze ich del.icio.us regelmäßig, bisher für mich
selbst und jetzt auch für mein Blog. Ich dachte mir, vielleicht ist das
ja auch etwas für Leute, die bisher mit dem Zeug noch nichts anfangen
konnten. Alles viel zu kompliziert?

Einfach und in deutsch ausgedrückt: Jeder kann sich auf der
Website von del.icio.us kostenlos registrieren. Damit erhält ersie die
Möglichkeit, Bookmarks (Favoriten im Microsoft Jargon) im Internet
abzuspeichern.

  1. Clou: Von jedem Rechner aus hat man darauf Zugriff.
  2. Cou: Für die Kategorisierung werden keine festen Ordner/Schubladen verwendet, sondern freie Schlagworte ("tags", Etiketten).
  3. Clou: Jeder sieht alle Bookmarks. Man sieht die Bookmarks von
    allen anderen, und die sehen die eigenen. So kommt auf Websites, weil
    andere es für Wert erachten sie sich zu merken.
  4. Clou: Mit Tags gekennzeichnete Bookmarksammlungen haben ihre eigene Webadresse.

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Ich hab’s endlich geschafft. Im INJELEA Blog sind jetzt die Titel von Links, Grafiken etc. als optisch nette Flyouts gestaltet. Einfach mal mit der Maus über Links im Panel auf der rechten Seite fahren – dann ist gleich zu sehen, was gemeint ist.

Bereits vor einigen Tagen hatte ich auf der Contentschmiede die netten Flyouts gesehen. Aufgrund meiner Nachfrage in einem Kommentar hat Dieter erläutert, wie das mit den Flyouts funktioniert. Irgendwie lag es halt noch bei mir in der ToDo-Liste rum…

Danke, Dieter!

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Gerade eben im RSS-Feed der Tagesschau gelesen:

Erste "Restzeitampel" Deutschlands in Betrieb

Da dachte ich doch zu erst an Schwampel, Jamaica oder Ähnliches – gab es da etwa eine mir bislang unbekannte Farbmischung bei den laufenden Koalitionsgesprächen? Hatte ich etwas verpasst?

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Es ist ja inzwischen ein paar Tage her, die Bundestagswahl 2005. Ok, ok, es war erst der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich – in Dresden an diesem Wochenende. Aber seit dem Abend des 18. September ist doch eigentlich alles klar. Oder?

Heute waren die zweiten Sondierungsgespräche zwischen der SPD und der CDU/CSU. Zumindest die Offiziellen. Nach ersten zaghaften anderweitigen Farbenroulettes besinnt man sich auf die nackten Prozentzahlen. Endlich, sage ich da nur. Warum haben die denn so lange gebraucht? Was oder wen haben die denn so lange mit dem Rechenschieber herumgeschoben? Etwa den Stoiber von Berlin weg? Das lässt er doch nicht mit sich machen, der will doch schon seit Jahren hin und jetzt endlich ist es auch dem letzten – ihm selbst – klar, dass er gerne nach Berlin will [Quelle: wahl.tagesschau.de ].

Sondierung hier und Sondierung da. Angeblich geht es jetzt um die Sachthemen, in Wirklichkeit wird hinter den Kulissen nur noch um Personen gekämpft. Bei den Sachthemen wäre eine Einigung schnell erzielt – schließlich geht es um das Wohl Deutschlands, gelle? Aber bei den Personen, den KanzlerInnen, da geht es um die Macht. Und die muss erst mal sondiert werden. Nico hat recht, es läuft eine Pokerfarce.

Sorry, ich muss jetzt weg. Meine Frau kommt gerade nach Hause. Ich werde mal ganz vorsichtig anklopfen bezüglich eines neuen DVD-Recorders. Alles für die Aufzeichnungen der nächsten Landtagswahlkampfdebattensendungen. Aber es sind ja nur erste Sondierungsgespräche auf Sachthemenebene – Ihr versteht?

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Anfang des Jahres war ich für einige Tage im Krankenhaus. Soll vorkommen. Ich bekam dafür eine Rechnung. Soll vorkommen. Ich habe die Rechnung bezahlt. Soll auch vorkommen.

Ein halbes Jahr später, vor einigen Tagen, erhielt ich eine Rechnungskorrektur. Das Krankenhaus wurde nämlich geschlossen, und da könne angeblich eine korrigierte Abschlußrechnung vorkommen. Bloß, verstanden habe ich das nicht. Soll öfter vorkommen.

Deswegen habe ich die Rechnung zu meiner Versicherung geschickt, damit die sich damit beschäftigen. Haben sie, und sie haben mir brav das Geld erstattet. Sollte immer vorkommen. Mein Respekt vor meiner Krankenversicherung ist gestiegen. Denn die haben das nämlich verstanden:

kh-rechnung

Ich habe dann übrigens brav die Rechnung bezahlt. Soll vorkommen.

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Gestern kam mal wieder eine SPAM-Mail an, dieses Mal der Versuch mit Pishing Informationen von einem Konto bei einer / der Volksbank zu erhalten:

volksbank-SPAM

Wie blöd muss man denn sein, um darauf hereinzufallen? Aber andererseits – warum sollte das jemand sonst tun, wenn es nicht doch immer noch Leute gibt, die darauf hereinfallen.

Hmmm, habe ich da überhaupt ein Konto…

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Jeder wird bestreiten, dass so etwas in seinem Unternehmen vorkommen
kann. Aber im Handelsblatt ist ein interessanter Artikel zum Thema
Arbeitszeit-Vergeudung erschienen:

Zeitverschwendung durch Meetings ist ein riesiges Problem für
Unternehmen. Viele Konferenzen sind schlecht vorbereitet, oft wird
vergessen, wichtige Teilnehmer einzuladen. Und das Management merkt es
nicht einmal.

In vielen Unternehmen sei der Stellenwert von Meetings einfach zu hoch angesiedelt:

So schmiss zum Beispiel ein Top-Manager, der direkt unter dem
Vorstand einer Großbank angesiedelt war, […] seinen Job hin. Seine
Kollegen gewichteten nämlich die Firmenmeetings höher als Besuche bei
profitablen Kunden – also die eigentliche Arbeit. Ein Eklat folgte. Die
Kollegen verlangten, dass er die Kundentermine verschieben solle, die
Meetings seien wichtiger. Er nehme ihre Sitzungen wohl nicht ernst,
warf man ihm vor. Die Folge: Der Banker kündigte – zum Erschrecken
seines Arbeitgebers.

Und auch die Email-Kommunikation kommt nicht gut dabei weg. Immer
wieder wird Email als Absicherungswerkzeug mißbraucht, und so ist Email
eher hinderlich auf dem Weg Informationen zu erhalten.

[ zum Artikel | via Wissensagentur | siehe auch Warum Emails blöd sind]

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Die Zeit der Email war einmal. Ganz wichtig. Aber inzwischen fühlen
sich viele durch eingeschlichene Unarten, die gegen die Etikette
verstossen, genervt. Zwar schon etwas länger her, aber immer noch richtig fasste Jochen Mai in Jo’s Jobwelt Gründe gegen Kommunikation mit Emails zusammen:

  • wer 2 fragen in einer mail stellt, bekommt nur die erste beantwortet.
  • wer mehrere argumente aufzählt, riskiert, dass unliebsame einfach
    ignoriert werden und nur auf das schwächste reagiert wird – mit dem
    effekt, dass man am ende verliert.
  • die informationen werden zu
    breit im unternehmen gestreut. motto: lieber 15 personen im cc-fach als
    einen vergessen. auch intra-spam genannt. spam-mails machen
    mittlerweile gut ein drittel des posteingangs aus
  • zu grosse
    dokumente werden angehängt und verschickt. der aufwand alles zu prüfen,
    zu bearbeiten und die ergebnisse zusammenzufassen (um sie
    zurückzuschicken) ist enorm.
  • wenn mitarbeiter ausscheiden, gehen
    oft auch wichtige projektinformationen in seinem (dann gelöschten)
    postfach für immer verloren.

"Aber bei uns ist das doch alles ganz anders!" wird jetzt die eine oder der andere einwerfen. "Ach was!?" werfe ich zurück.

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Jeder benutzt im Netz Suchmaschinen (Yahoo, Google
etc.) und vertraut darauf, dass sie ihm weiterhelfen. Aber wie
funktionieren diese Dinger? Wieso stehen bestimmte Einträge in
der Trefferliste weiter oben als andere?

Für Webmaster ist sowas geradezu lebenswichtig, denn schließlich soll die eigene Website auch
gefunden werden. Also optimiert man den Web-Auftritt für die Suchmaschinen. Auf neudeutsch
nennt man das SEO.

Wenn man
darüber reden will, dann muss man erstmal wissen, worüber man redet.
Also muss ein Lexikon bzw. Glossar her. Eines, das
auch für den normalen Surfer und Sucher recht interessant ist, (da
werden auch allgemeine Begriffe aus dem Web erläutert) ist das

Lexikon Suchmaschinenoptimierung

[ via: Dr. Web ]

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Kirchof? Mit einem oder mit zwei f? Und war der nicht aus Karlsruhe? Oder wollte der da wieder hinziehen? Oder hieß er Merz? Wo ist der eigentlich her / hin?

[ Frage von Handelsblatt Weblog ad hoc ]

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