Ich mag und spiele Civilization IV. Da werden bei bestimmten Gelegenheiten Zitate eingespielt. So auch dieses:

Ein Mann riskiert nicht für einen jämmerlichen Sold sein Leben. Man muß seine Seele ansprechen, um ihn zu elektrisieren.
(Napoleon Bonaparte)

Klar, heutzutage riskiert man als Angestellter in einem Unternehmen eher selten sein Leben (erst recht, wenn der Sold…). Aber wäre dieser Spruch von Napi im übertragenen Sinne nicht auch was für Manager in Unternehmen? Weiterlesen

Gestern ist die neue Ausgabe des Online-Magazins Die Gegenwart erschienen.

In unregelmäßigen Abständen (alle 2-3 Monate) beleuchtet Herausgeber Björn Brückerhoff ein bestimmtes Thema. Gegenstand der Ausgabe 46 vom 29.11.2005 ist das soziale Netz (Nein, nicht das seit den Fünfzigern in Deutschland – das andere, das im Netz):

  • Daniel Kruse spricht mit Johnny Haeusler und Mario Sixtus über Social Software und die nächste Stufe des Internet.
  • Björn Brückerhoff macht sich Gedanken über Weblogs und ihr Verhältnis zu Otto Normalverbraucher.
  • Claudius Rosenthal diskutiert die Beziehungen von Menschen und Medien.
  • Daniel Fiene erklärt Podcasting.
  • Kai Haller ist begeistert von "Download, Sample, Cut-up, Share".
  • Medienanwalt Jens O. Brelle kümmert sich um einen erfundenen Bestseller-Autor.
  • Malte Florian Klein telefoniert kostenlos stundenlang aus Finnland.
  • Thomas Sommer ist dabei, wenn die Spinne in der Yucca-Palme im Internet ihr Comeback feiert.
  • Marion Buk-Kluger erträgt tapfer die erste Online-Novela
  • Petra Bäumer lebt für Die Gegenwart kurzzeitig am Ende der Welt.

Das Magazin ist übersichtlich, klar gegliedert und hat (so ziemlich) jedes Mal einen Schwerpunkt, mit dem ich etwas anfangen kann. Punkt für Punkt, Seite für Seite kommt ein anderer Aspekt des Themas zum Vorschein und wird von Autoren beleuchtet. Viele Sichtweisen, unterschiedliche Stile und dennoch … klar.

Auf jeder Seite kann man über das Inhaltsverzeichnis auf der rechten Seite zu anderen Artikeln der Ausgabe springen. Die Artikel selbst sind etwa 3 bis 5 Scrollseiten (bei 1280×1024) lang, ausführlich und doch nicht zu detailliert. Das Design wirkt sachlich, einfach und nicht verspielt. Die Farbe Weiß dominiert und vermittelt den Eindruck von gedruckten Seiten. Kein Rot, keine übergroßen Überschriften.

Ich mag das Magazin.

Online? Für den Fall, dass Du noch in der Vergangenheit lebst: Hier geht es in

Die Gegenwart

Update 14.12.2005: "Die Gegenwart" nennt sich aufgrund eines Rechtsstreits über eine von der FAZ angemeldeten Bild-/Wortmarke jetzt "Neue Gegenwart"

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Civilization IV wurde von vielen mit sehr gemischten Gefühlen angenommen. Das Spiel ist geil, leider aber auch mit Bugs behaftet. Insbesondere mit ATI Grafikkarten gibt es Probleme, das musste ich selbst erfahren. Plötzliche Abstürze des Spiels und sogar komplette Halts der Bildschirmdarstellung (bleibt nur ein Reboot!) hatte ich. Mit Tricks bekam ich es zum Laufen, dennoch wirft mich das Spiel gelegentlich kommentarlos auf den Windows Desktop.

Jetzt ist der Patch 1.09 für alle Sprachen erschienen. Es gibt ihn bislang noch nicht auf der Spiel Website zum Herunterladen, die Update-Funktion im Spiel funktioniert jedoch. Zum Herunterladen gibt es den Patch auf

Civilization Fanatics

Die Patchdatei ist etwa 24 MB groß. Bis später, mein Download ist fertig…

Update: Der Patch ist installiert. Am Ende bekommt man die Wahl: Spielt man online und möchte Xfire installieren oder spielt man nicht online und läßt es? Das finde ich ganz schön $&@]§% (vom Autor zensiert). Die Installationsroutine des Patchs suggeriert, man würde jetzt ein Modul zum Onlinespielen von Civ IV installieren, aber es geht um eine ganz andere Software. So, jetzt muss ich aber den Patch testen…

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Gerade ist SELFHTML in der Version 8.1.1 erschienen, da überrascht der Autor Stefan Münz die Internet Gemeinde mit einem "Geschenk": Sein Buch "Professionelle Websites", erschienen im Addison-Wesley Verlag, ist offiziell zum Abschuß Download freigegeben!

Im SELFHTML Blog erläutert er, wieso er dafür ist, Bücher online und zum Download anzubieten und wie es dazu kam:

Nun aber bin ich selbst als Autor eines Buches beim Verlag Addison-Wesley von einem Produkt-Manager überrascht worden, der das freie Publizieren von Verlagsbüchern im Web forcieren will, weil er bislang nur gute Erfahrungen damit gemacht hat und an die Sache mit dem mittelbaren Profit glaubt.

In Blog zum SELFHTML führt er auch die Download-Links für das Buch auf. Das Buch gibt es (auch zum Download) auf einer eigenen Website zum Buch.

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Habt Ihr Euch schon für die Aktion Leser helfen als Weihnachtsgeschenk entschieden? Aber Ihr wißt nicht, woher das Geld nehmen? Dieses Weihnachten ist noch zu früh? Die Kombi-Lösung: ABOPlus-Card und Aktion "Leser helfen".

Macht es doch so wie wir. Zusätzlich zur normalen Teilnahme an der Aktion "Leser helfen" werden wir einen neuen Service der Rhein Main Presse gnadenlos und radikal dafür mißbrauchen.

Die Allgemeine Zeitung Mainz hat vergangenes Wochenende die ABOplus-Card für ihre Abonnenten angekündigt, die ABOplus-Card wird jedem Abonnenten automatisch am 1. Dezember 2005 zugesendet:

Setzen Sie beim täglichen Einkauf auf diese Karte, denn mit ihr kommen Sie in allen ABOplus-Partnergeschäften in den Genuss attraktiver Rabatte! Den teilnehmenden Handel erkennen Sie am ABOplus-Zeichen an der Ladentür. Legen Sie einfach beim Bezahlen an der Kasse die Karte vor. Wir überweisen Ihnen dann regelmäßig im Jahr Ihre Rabattsumme aufs Girokonto – gratis.

Links zum Beitrag:
del.icio.us/injelea

Wir lesen nicht nur online, sondern wir haben auch die Allgemeine Zeitung Mainz abonniert. In Kürze werden wir also die ABOplus-Card erhalten. Wir werden diese Karte beim Einkauf benutzen. Keine Ahnung wieviele Partnerunternehmen teilnehmen werden (sind noch nicht veröffentlicht), und wieviele Euros auf unser Girokonto überwiesen werden, aber:

Die komplette Rabattsumme, die im Laufe des Jahres auf unser Konto überwiesen wird, werden wir Ende nächstes Jahr bei der Aktion "Leser helfen" spenden.

P.S. Selbstverständlich ist jedem freigestellt, noch andere zusätzliche Spenden vorzunehmen (z.B. für Erdbebenopfer in Südasien)…

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Der erste Advent ist heute, und bei vielen dürfte sich bereits die Panik breitmachen: "Ich habe noch kein(e) Weihnachtsgeschenk(e)!" Natürlich bleiben noch die üblichen Verdächtigen für die letzte Minute: Kravatten, Socken, Parfüm… Aber macht das wirklich Freude bei dem Beschenkten?

Hier ist mein Vorschlag (nicht nur) für die letzte Minute:

Vergangenes Wochenende startete wieder die Aktion "Leser helfen" der Verlagsgruppe Rhein Main (z.B. Allgemeine Zeitung Mainz). Die Lokalredaktion der Zeitung wählt interessante Projekte aus der Region Rheinhessen und Umgebung. Jedes Projekt wird in der Zeitung vorgestellt. Jeder Leser oder Nichtleser kann dann eine Überweisung zur Unterstützung eines bestimmten Projektes unter Angabe der Projektnummer vornehmen.

Im Frühjahr werden in der Zeitung dann die Ergebnisse der jeweiligen Projekte vorgestellt: Wieviel wurde für das Projekt gespendet, welche Anschaffung wurde gemacht etc.

Hier ein Auszug der Projektliste für dieses Jahr

  • Qualifikation für Ausbildung
  • Raum zum Wohlfühlen
    Ältere und kranke Behinderte sinnvoll betreuen
  • Junge Mütter in Not
    Nutter-Kind-Haus für ein selbständiges Leben
  • Besondere Fürsorge
    Mini-Labor erspart Frühgeborenen Schmerzen
  • Gegen bittere Armut
    Die "Reling" kocht, wäscht, berät und tröstet

Also spendet für ein oder mehrere Projekte und verschenkt zu Weihnachten eine Kopie der Überweisung. Wir spenden auch. Soweit mir bekannt gibt es auch von anderen Verlagen in anderen Regionen solche Aktionen.

Und das Schöne daran: Dieses Weihnachtsgeschenk könnt Ihr von der Steuer absetzen :-)

[ Artikel zur Spendenaktion "Leser helfen" ]

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Die Kampagne "Du bis Deutschland" ist im Web – gelinde gesagt – reichlich umstritten. Schlecht oder gut? Bullshit?

Ich fand und finde sie gut, denn sie macht jeden einzelnen darauf aufmerksam, dass man / ich

Das ist, was bei mir ankommt. Bei anderen kommt etwas anderes an – soll ja bei Kommunikation vorkommen. Schnell waren viele dabei, dagegen zu sein. Johnny vom Spreeblick hat schnell einen Flickr-Pool zur Verfügung gestellt, in dem Gegenbeispiele und persiflierende Bilder zu sehen sind. Ihm wurde spontan schlecht beim Lesen des Textes. Ich kann seine Argumentation und seinen Ärger verstehen. Er fühlt sich betroffen, er ist jedoch auch ein Vorzeigebeispiel für die Kampagne, denn er steigt immer wieder in den Ring.

Viele tun das nicht. Oder sie sind seit Jahren im Ring und haben das Geld und die Macht, andere einfach so hinauszuwerfen oder nicht erst hereinzulassen. Ja, es ist vieles Faul im Staate …Deutschland. Insbesondere bei den Wirtschaftsbossen (die beispielsweise bei der Kampagne mitmachen und haufenweise Stellen abbauen) und den von uns gewählten Politikern. Aber nicht nur bei "denen". Kann eine Kampagne alle Facetten beleuchten? Nein, denn dann wäre es keine Kampagne. Wie werden heutzutage Menschen erreicht? Rational? Oder rasten viele unserer eher trägen Mitbürger doch eher bei emotionalen, fokussierenden Kampagnen ("Blödmarkt", "Geilmarkt") aus und reagieren?

Für mich

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Am 23.11. erhielt ich eine Antwort auf meine besorgte Kontaktanfrage im STRATO Mailcenter. Ursache für meine Anfrage war, dass die belegte Postfachgröße nicht richtig angezeigt wird (immer "0 von 1 GB belegt").

Sehr geehrter Herr Hamm,
vielen Dank für Ihre Anfrage vom 23.11.2005

Richtigerweise muss es lauten "vom 7.11.2005", denn da hatte ich meine Anfrage zum ersten Mal abgeschickt, aber außer einer Eingangsbestätigung keine Reaktion erhalten.

[…] dass die Anzeige im Communicator tatsächlich nicht die zzur Verfügung stehende Speichergrösse anzeigt. Sie müssen sich somit keine Sorgen machen, dass Ihr Speicherplatz verbraucht ist.

Da bin ich ja beruhigt. Gut zu wissen. Schlauer bin ich deswegen nicht. Irgendwie habe ich zwar eine Antwort auf meine Fragen erhalten:

Offensichtlich funktioniert diese Anzeige nicht. Können Sie dies nachvollziehen und ggf. die Ursache beseitigen? Oder brauche ich mir keine Gedanken zu machen, da ich das Limit von 1 GB ja nie erreichen werde?

Aber was passiert tatsächlich, wenn meine Postfachgröße tatsächlich 1 GB überschreitet? Kann das passieren? Kann ich ab 1 GB keine Mails mehr empfangen, obwohl ich doch nicht hatte sehen können, dass sich die tatsächliche Belegung des Postfaches dieser Grenze tatsächlich nähert? Hätte ich die Fragen wörtlich so schreiben müssen, um "geholfen zu werden"? Immerhin zählt meine Meinung:

Ihre Meinung über unseren Kundenservice ist uns sehr wichtig! Um Ihre Wünsche und Erwartungen an uns noch besser erfüllen zu können, bitten wir Sie, sich Zeit für unsere Umfrage zu nehmen. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert nur ca. 3 Minuten.

Ich habe den Fragebogen ausgefüllt. Es dauerte allerdings keine 3 Minuten. Ich nehme mir sogar die Zeit, hier meine Meinung zu äußern.

Nach reiflicher Überlegung und Abwägung aller mir bekannten Fakten, Fakten, Fakten bin ich zu folgendem Ergebnis gelangt: Ich
kann jetzt bedenkenlos die Größe meines Postfachs auf 2 GB, 4 GB, 8 GB, 16 GB oder noch mehr erweitern. Denn ich muss mir keine Sorgen machen.

P.S.: Insgesamt bin ich mit dem Service der STRATO AG zufrieden, auch wenn das Preis-Leistungsverhältnis etwas angespannt ist.

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Manuela ist morgen auf einer Veranstaltung, die sie mit vorbereitet und wo sie sehr früh sein muß. Gerade rief sie aus dem Büro an. Aufgrund des Wetters wird sie mit einer Kollegin heute abend bereits hinfahren und im Hotel übernachten.

  • Die schlechte Nachricht:
    Ein Abend ohne Manuela
  • Die gute Nachricht:
    Ein freier Abend mit PC, Internet – Die DSL-Leitung wird brennen :-)

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Vor drei Wochen ludt ich den Thunderbird 1.5 RC1 herunter und – optimistisch wie ich nun mal bin – installierte ich ihn auch sofort. Seitdem benutze ich ihn regelmäßig:

  • Keine großen Änderungen oder gar Neuerungen.
  • Die Einstellungen sind besser gegliedert und übersichtlicher.
  • Die ganzen Änderungen im Code zum Thema Sicherheit bleiben vor einem Anwender im Wesentlichen verborgen.
  • IMAP: In der Version 1.0 gab es noch große Probleme bei der Verwendung von IMAP (Verbindungsprobleme mit IMAP-Server und/oder Ablage im Ordner Gesendet). Die sind zwar nicht alle behoben aber wesentlich weniger geworden.

Ich habe komplett auf IMAP umgestellt. Bis auf ganz wenige Ausnahmen, wo ich wg. Sanduhr den TB schließen und neustarten muß, funktioniert das jetzt. Somit können Manuela und ich jetzt dieselben Postfächer benutzen.

Für die gemeinsame Nutzung der Adreßbücher verwende ich NTFS Link. Damit kann man – wie unter Linux / Unix seit Jahrzehnten – symbolische Links erstellen. Für die Anwendung ist dann das Adreßbuch tatsächlich im persönlichen Profil des Anwenders mit dem richtigen Pfad, tatsächlich liegt es jedoch ganz woanders.

Nicht vergessen: RC bedeutet Release Candidate. Jeder muß für sich selbst entscheiden, ob er das Risiko eingeht. Vielleicht habe ich einfach nur Glück gehabt :-)

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