Es wurde Zeit. SELFHTML ist in der Version 8.1.1 erschienen

Fast alle Seiten im Internet und in Intranets sind in HTML geschrieben. Die Syntax dieser Sprache unterlag in den letzten Jahren zahlreichen Änderungen. Das Kompendium SELFHTML, das heute in der Version 8.1.1 erschienen ist, dient dennoch vielen im deutschsprachigen Raum als verläßliches Kompendium mit Syntax, Beispielen und Erläuterungen zur Geschichte des Internets.

Die Redaktion läßt im Weblog durchaus selbstkritische Töne hören. So sei die Version 8.1.1 im Wesentlichen eine Bereinigung auf Basis der 8er Version. Die Version 9 soll sich mehr der Gegebenheiten der neuen Techniken (Web 2.0?) annehmen:

[…] hat sich seit dem Entwurf dieser Struktur viel in der Webgestaltung getan. Diesen Veränderungen wird die Dokumentation noch nicht in dem Umfang gerecht, wie es die Redaktion anstrebt. So wird sie in gewissen Kreisen als veraltet wahrgenommen. Der Redaktion sind die zahlreichen Mängel durchaus bewusst. […] Die kommende SELFHTML-Version 9.x soll daher nicht nur die Anwendung der momentan als modern geltenden Techniken und Verfahren beschreiben, sondern auch zukunftsweisenden Techniken Raum geben, so wie es dem Anspruch von SELFHTML entspricht.

[ via medienrauschen ]

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Management by …

  • Babysitter
    Man kümmert sich um die Angelegenheit, wo jemand am lautesten schreit.
  • Chain
    Loch an Loch – aber es hält!
  • Champignon
    Die Mitarbeiter im Dunkeln lassen, gelegentlich mit Mist bestreuen; und wenn sich ein heller Kopf zeigt, abschneiden.
  • Cowboy
    Alles abgrasen und dann weiterziehen.
  • Chromosome
    Führungsqualifikation ausschließlich durch Vererbung
  • Crocodile
    Bis zum Hals im Dreck stecken – aber das Maul groß aufreißen!
  • Darwin
    Mitarbeiter gegeneinander aufstacheln, Sieger befördern, Verlierer abschieben.
  • Fallobst
    Wenn Entscheidungen reif sind, fallen sie von selbst.
  • Helicopter
    Über allen schweben, von Zeit zu Zeit auf den Boden kommen, viel Staub aufwirbeln und dann wieder ab nach oben.
  • Herod (Herodes)
    Intensiv nach dem geeigneten Nachfolger suchen und dann feuern.
  • Hippo (Nilpferd)
    Maul aufreißen und danach untertauchen.
  • Hourglass (Sanduhr)
    Alles durchlassen und warten bis eine Wende kommt.
  • Jeans
    An den wichtigsten Stellen sitzen die größten Nieten.
  • Kangaroo
    Große Sprünge bei leerem Beutel.
  • Margerite
    Entscheidungsfindung nach dem System "ich soll, ich soll nicht…"
  • Moses
    Er führte sein Volk in die Wüste und hoffte auf ein Wunder.
  • Ping-Pong
    Jeden Vorgang solange zurück- oder weitergeben, bis er sich von selbst erledigt.
  • Robinson
    Alle warten auf Freitag.
  • Science-fiction
    Sofortige Abschaffung der Hierarchie!
  • Surprise
    Erst handeln, dann von den Folgen überraschen lassen.

Update (2.12.): Die einzelnen Urheber sind mir nicht bekannt, alles habe ich immer wieder seit letztem Jahrtausend (oh, bin ich alt geworden…) hier und da aufgeschnappt.

Einer geht noch:

  • Management by Press Release
    “Wir alle trauern. Nach jahrelangen und energischen Anstrengungen seitens der Mitarbeiter verstarb unerwartet und für alle unverständlich deren Motivation.”

Passender Artikel: Management by Didi der Doppelgänger

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Meine gelegentlichen Fotos poste ich bei Flickr, wirklich nett und einfach. Dort kann man auch Favoriten und Kontakte eintragen.

Zum Visualisieren der Kontakte und Freunde gibt es ein kleines Tool:

flickr graph

[ via eXile ]

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Der Social Browser Flock ist nichts für mich. Vor einem Monat etwa hatte ich die Preview heruntergeladen. Zuerst war ich "entzückt":

  • Er sah anders und etwas frischer aus (als der Firefox, auf dem er basiert)
  • Ein paar Ideen zum Bloggen und Flickren waren sofort offensichtlich und gut in integriert.

Ab und zu (na gut: selten) rief ich ihn auf und versuchte ein besonderes Gefühl für diesen Browser zu bekommen. Ein Gefühl, das mich letztendlich vielleicht sogar zum Wechsel von Firefox zu Flock bewegen könnte. Es hat nicht funktioniert. Viel zu oft fehlten mir meine Firefox Erweiterungen, mit denen ich das machen kann, was die Stärke von Flock ist – aber eben noch vieles mehr.

Die normalen Firefox Erweiterungen laufen anscheinend nicht ohne Anpassung mit Flock, und das ist schade.

Jetzt habe ich Flock von der Festplatte verbannt. Zwei Browser sind mir einer zuviel.

Das frische Aussehen reicht mir nicht – Flock bietet mir keinen Mehrwert sondern weniger.

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Am Wochenende fuhren wir mit Freunden nach Burrweiler und gönnten uns ein kleines kulinarisches Wochenende. Nach einem kleinen Bummel in Landau und einer kurzen Tour zum Hambacher Schloß überfielen wir das Weingut von Fleischbein und Kienle. Essen und Wein gut – und da wir übernachteten hatten wir einen gemütlichen Abend. Am nächsten Morgen füllten wir nach dem Frühstück den Wagen mit Wein und fuhren gemütlich wieder zurück.

Landauer Innenstadt

Sonnenuntergang

Hambacher Schloß

Morgensonne

Morgensonne

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Gerade warte ich auf meine Frau, die mit dem Auto im unfreundlichen und kühlen Wetter von Dachau nach Hause unterwegs ist. Ich bin froh, dass sie bereits einen Partner hat (mich!). Denn stellen wir uns mal vor, plötzlich würde sie vor das Dilemma gestellt, von dem Jochen Mai erzählt hat. Bewerber in den USA wurden im Gespräch vor die folgende Situation gestellt:

Sie fahren mit ihrem Auto über eine einsame Landstraße in einer eiskalten, gefährlich-stürmischen Nacht. Als sie eine Bushaltestelle passieren, sehen Sie dort drei Menschen:

1. Eine alte Dame, die offenbar dem Tode nahe ist und ins Krankenhaus muss;

2. einen alten Freund, der Ihnen einmal das Leben gerettet hat;

3. Ihren Traumpartner, nach dem Sie schon Ihr ganzes Leben suchen.

Wenn Sie nur eine Person mitnehmen könnten, wem würden Sie den Platz in Ihrem Auto anbieten?

Da kommt man ganz schön ins Grübeln. Jedem der drei würde man doch sicher gerne helfen, aber wem? Und dann diese gemeine Frage in einer Bewerbungssituation – sogar noch viel schlimmer als im richtigen Leben. Die Antwort ist noch nicht einmal sooo zentral, aber die Reaktion auf die Frage und die Begründung für die Antwort… Ich würde da ganz schön ins Schwitzen kommen (na ja, ich kenne meine Traumpartnerin, deswegen wäre die Wahl für mich keine).

Doch einer der Bewerber war sehr kreativ und fand die Traumlösung. Bitte nachlesen in Jo’s Jobwelt: Moralisches Dilemma.

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Paul McCartney wird an diesem Wochenende die erste Live Übertragung zur ISS senden:

The wakeup will come from McCartney’s "US" Tour performance at the Anaheim, Calif., Arrowhead Pond. McCartney plans to play two songs, "Good Day Sunshine" and "English Tea," for NASA Astronaut Bill McArthur and Russian Cosmonaut Valery Tokarev. This is the first time a live concert will be linked to a U.S. spacecraft.

[ Quelle: NASA ]

Am 9. August hatte Paul bereits "Good Day Sunshine" zur Discovery übertragen.

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Vor 67 Jahren, in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, brannten in der Reichspogromnacht (auch: Reichskristallnacht) die Synagogen in ganz Deutschland.

Der deutsch-polnische Jude Grynszpan begang am 7. November 1938 in Paris ein Attentat auf Ernst vom Rath. Das war der Vorwand, auf den die Nazis gewartet hatten. Eine Welle von angeblich spontanen, in Wirklichkeit jedoch von SS und SA geplanten, organisierten und durchgeführten Gewaltaktionen gegen Juden überzog das Land.

In einer gezielten Aktion verwüsteten SA- und SS-Truppen in ganz Deutschland jüdische Geschäfte und Einrichtungen und setzten Synagogen in Brand. Hunderte Menschen wurden während des als "Reichskristallnacht" bekannt gewordenen Pogroms misshandelt und getötet. Tausende Menschen wurden in Vernichtungslager geschleppt.

[ Quelle: tagesschau.de ]

Juden waren … Weiterlesen

ein Montag Morgen. Gestern nämlich.

Ich habe ganz schön herumgetrödelt. Noch ein Kaffee, noch ein Kaffee… Um halb elf bin ich dann losgefahren. Super Zeit, kaum ein Auto unterwegs auf der Autobahn. Nach einer halben Stunde saß ich am Arbeitsplatz. Als Ausgleich habe ich gestern einen kurzen Tag gemacht.

Vorsicht: Trödelgefahr

Es ist jetzt halb neun, und ich bin gefährdet. Also konzentriere ich mich jetzt und fahre los.

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Bin müde. Irgendwie doch nicht. Trotzdem: Ich werde jetzt mal ins Bett schlendern und mit einem festen Vorsatz einschlafen: Morgen werde ich mich 1 bis n mal umdrehen bevor ich aufstehe. Frühestens um halb neun fahre ich in den Stau. GUTE NACHT!

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