Madeleine Albright offeriert der Bush Administration Ratschläge für den Kampf gegen den Terrorismus.

In ihrem Artikel "Good versus Evil Isn’t a Strategy" in der Los Angeles Times
wirft sie der Bush Administration vor, mit der einseitigen und naiven
Sicht der Welt die Lage falsch einzuschätzen, und dadurch mehr Gefahren
heraufzubeschwören, als die Lage in den Griff zu bekommen. Ihre
Ratschläge für die Bush Administration:

  • Obwohl wir alle ‚die
    Tyrannei in der Welt beenden wollen‘ ist das eine Fantasievorstellung
    solange bis wir beginnen die eigentlichen Probleme zu lösen.
  • Die
    Bush Administration sollte ihre Pläne für einen Regimewechsel im Iran
    aufgeben – nicht weil das Regime nicht abgelöst werden sollte, sondern
    weil das U.S. Engagement für dieses Ziel dessen Erreichung
    unwahrscheinlicher macht.
  • Die Administration muss aufhören Solitär zu spielen während die Führer im Mittleren Osten und im Persischen Golf Poker spielen.

In Auszügen der Originaltext von Madeleine Albright:

THE
BUSH administration’s newly unveiled National Security Strategy might
well be subtitled ‚The Irony of Iran.‘ Three years after the invasion
of Iraq and the invention of the phrase ‚axis of evil,‘ the
administration now highlights the threat posed by Iran — whose radical
government has been vastly strengthened by the invasion of Iraq. This
is more tragedy than strategy, and it reflects the Manichean approach
this administration has taken to the world.

[…]

When the
U.S. invaded Iraq, Bush may have thought he was striking a blow for
good over evil, but the forces unleashed were considerably more
complex. […]

Although this is not an administration known for
taking advice, I offer three suggestions. The first is to understand
that although we all want to "end tyranny in this world," that is a
fantasy unless we begin to solve hard problems. […]

Second, the
Bush administration should disavow any plan for regime change in Iran —
not because the regime should not be changed but because U.S.
endorsement of that goal only makes it less likely. […]

Third, the administration must stop playing solitaire while Middle East and Persian Gulf leaders play poker. […]

In
the long term, the future of the Middle East may well be determined by
those in the region dedicated to the hard work of building democracy. I
certainly hope so. But hope is not a policy. In the short term, we must
recognize that the region will be shaped primarily by fairly ruthless
power politics in which the clash between good and evil will be swamped
by differences between Sunni and Shiite, Arab and Persian, Arab and
Kurd, Kurd and Turk, Hashemite and Saudi, secular and religious and, of
course, Arab and Jew. This is the world, the president pledges in his
National Security Strategy, that ‚America must continue to lead.‘
Actually, it is the world he must begin to address — before it is too
late.

[ Quelle: Los Angeles Times ]

Madeleine Albright war unter Bill Clinton
von 1997 bis 2001 Außenministerin. Damals hatte sie eher den Touch
einer Hardlinerin. Man könnte sie vielleicht sogar als älteres
Vorgängermodell von Condo Rice bezeichnen. Insbesondere ihre Ansichten zu dem in den Neunzigern verhängten Irak Embargo wurden hart kritisiert (siehe hierzu: "We Think the Price Is Worth It"). Inzwischen engagiert sich Madeleine Albright intensiv bei UNICEF.

[ via B.L. Ochman’s weblog ]

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Mir würde es gefallen, wenn Josef Ackermann (Jahresgehalt 2005: 11,9 Millionen Euro) auf der Hauptversammlung der Deutschen Bank so herumtänzelte. Ob er die Millionen allerdings verdient hat … jedenfalls kann Steve Ballmer sicherlich besser den Bär tanzen lassen:



Link

[ via Basic Thinking ]

P.S.: Bei 13,6 Mrd. USD würde ich meinen Job ganz lieb haben…

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Homepage? Von Unternehmen? Da gibt es jede Menge von. So mancher Homepage würde ein Frühjahrsputz gut tun. Aber Thomas Knüwer geht noch weiter, er sagt: "Einfach mal die Homepage streichen".

Streichen? Eine andere Farbe? Rot, oder gelb oder …? Nein, aber nicht doch! Ganz weg damit. Löschen, streichen eben.

Finde ich auch ("Ups, Chef. Nö, unsere doch nicht!")…

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Angeblich sind es 7 Minuten im Videospot, bis der Airbus A380 fertig gebaut ist. Ha, stimmt nicht! Ich habe nachgesehen: Es vergehen etwa 1,5 Minuten, bis die Einzelteile angeliefert sind und der Zusammenbau anfängt.

Tolle europäische Koproduktion, wenn 20 Prozent dafür verwendet werden, ein Super(teures)-Flugzeug durch die Gegend zu schippern, fahren, fliegen…

[ via PR Blogger | Zum Videospot ]

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Warum Kongo? Weil man schnell politisch werbewirksam zeigen will: "Wir sind aktiv, wir tun was!". Weil es opportun ist und nicht, weil es richtig ist. Das ist meine Antwort auf die Frage: "Warum Kongo?" von Julius Endert.

Nach der Vereinigung von Bundeswehr und NVA wurden die Truppen von 680.000 auf 250.000 Soldaten zurechtgestutzt.

Einhergehend
mit der Ratlosigkeit, mit der die Politik mit der Vereinigung generell
umging, wurde die Größenreduzierung zwar mit dem Zusammenbruch des
Warschauer Pakts gerechtfertigt und radikal durchgezogen. Jedoch fehlt
auch heute noch eine konsistente militärische Sicherheitspolitik mit Zielsetzungen
und Rahmenbedingungen (z.B. für UN- oder EU-Einsätze im Ausland).

Von
Fall zu Fall wird diskutiert, gezögert, Rat eingeholt, die
tagesaktuelle Stimmung in der Bevölkerung taxiert – und die Soldaten
stehen dann im Regen. Opportun wird im letzten Moment – aber mit aller
Heftigkeit und Schnelligkeit – nach den Soldaten gerufen (oder auch nicht).

Dabei
sollte man zunächst von den Soldaten lernen: "Nicht kleckern, klotzen"
sagte schon Heinz Guderian. In Krisensituationen muss man rechtzeitig
und dann mit aller Macht konzentriert die Truppen einsetzen. Eben nicht
in der Art: "Schicken wir doch mal ein paar Leute da runter, die sollen
sich das ein bißchen ansehen. Und wenn einer der Lokalfürsten plötzlich
etwas dagegen hat (‚Ach was, wieso das denn plötzlich?‘), dann können
wir ja immer noch eine Sondersitzung im Bundestag einberufen."

So fehlt die Linie in den Einsätzen der Bundeswehr. So ist es denn eben mal schnell der Kongo. Und nicht der Sudan. Nicht Iran. Nicht Irak. Ich war und bin aus Überzeugung gegen den Einsatz deutscher Truppen im Irakkrieg. Die traurige Wahrheit, warum Deutschland beim Angriff im 2. Irakkrieg nicht dabei war, lautet jedoch schlicht und einfach: Weil es nicht opportun war. Und deswegen ist es jetzt nur der Kongo.

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William Shatner feiert heute seinen 75. Geburtstag. Bekannt wurde er als James T. Kirk in der Science Fiction Serie "Star Trek" (Raumschiff Enterprise).

Vor fast genau 8 Monaten starb sein Schauspielkollege James Doohan. Damals war ich ziemlich traurig und erinnerte mich an die Siebziger, als ich im ZDF noch vollkommen werbefrei am Samstag abend Raumschiff Enterprise sah.

Übrigens: Das "T." steht für Tiberius :-)

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Manchmal benötigt man einen cronjob für den eigenen Webauftritt. Das können auch Dienste im Internet übernehmen.

Ein cronjob ist eine Aufgabe, die zeitlich eingeplant und meistens in bestimmten Abständen auf einem Rechner ausgeführt wird. Ursprünglich kommt die Bezeichnung von *nix Betriebssystemen (Unix oder ähnliche), wo diese Jobs in eine Tabelle (i.d.R. eine Textdatei namens crontab) eingetragen werden und dann vom Betriebssystem selbständig gestartet werden. Unter Windows gibt es das Pendant "at".

Links zur Erläuterung und zu Anbietern:
del.icio.us/injelea

Nicht jeder Webmaster hat Zugriff auf die cronjobs "seines" Servers. Manchmal bietet der Provider auch nur eine beschränkte Anzahl von cronjobs. Einige Content Management Systeme benötigen aber die regelmäßige Ausführung bestimmter Tätigkeiten – meist, indem eine Datei aufgerufen werden muss. Beispiele sind der Aufbau eines Suchindexes oder die Aktualisierung von aggregierten RSS-Quellen. Wenn diese Datei auch über das Web (http://…) ausgeführt werden kann, so gibt es eine Lösung. Viele Dienste bieten diese cronjobs übers Web an.

Warum ich jetzt darauf komme? Weil ich in meiner Bastelstube mit Drupal genau so einen cronjob benötige, und weil die cronjobs bei meinem Provider häufigstens alle 4 Stunden ausgeführt werden können. Grund für mich mit dem Thema zu beschäftigen und mich für einen Dienst zu entscheiden. Zunächst versuche ich es einmal mit dem Dienst Cronjob.de, bei dem Jobs kostenlos bis zu alle 5 Minuten ausgeführt werden. Für eine minütliche Ausführung gibt es die Möglichkeit eines entgeltpflichtigen Upgrades des Kontos.

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    Es ist wieder Bastelstunde. Dieses Mal mit Drupal:

    Drupal

    Schau'n wir mal…

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    Gerade eben habe ich es in einem Beitrag in Bloglines gesehen. Es gibt wohl jetzt einen Blogger, der fließend Latein spricht:

    Morbi sodales scelerisque nibh. Donec ipsum. Duis id felis. Etiam sollicitudin, elit et fermentum suscipit, nulla purus lobortis purus, vel ornare leo dui eu urna. Maecenas adipiscing elit vel nisl. Fusce sodales. Quisque mollis molestie arcu. Cras at lacus eu turpis porttitor semper.

    Latein?

    Kann das jemand für mich übersetzen?

    Vermutlich ein kleiner Test. Der Link füht ins Leere. Grüße an den Blogger -:)

    Ach ja, ich kann kein Latein, wie wäre es damit:

    cerate epem hape ish es im aimem paitrac im ploclaimes cesehem. Es cipt vol jetzt aimem ploccer, ter flissemt lataim shprisht.

    cam tas jemamt vuer mish uepersetzem?

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    Und wieder gibt es einen weiteren Webdienst für Site Statistiken: Performancing Metrics.

    Performancing Metrics
    Statistik-Übersicht

    Performancing: Das sind die Jungs (und Mädels?), die die Firefox Erweiterung zum Bloggen aus dem Firefox heraus geschreiben haben – und womit ich mir die Finger verbrannt habe. Demnächst werde ich es noch mal auf meiner lokalen Testinstallation versuchen.

    Schwups – schon habe auch ich einen Account angelegt, damit ich sehen kann, wiewenige Zugriffe INJELEA hat. Leider muss man für die Betrachtung der Statistiken einen Account bei Performancing haben:

    Performance Metrics für INJELEA

    [ via Basic Thinking ]

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