Vor kurzem erschien die zweite Auflage des Buches "Die heimliche Medienrevolution" von Erik Möller. Das Buch mit dem Untertitel "Wie Weblogs, Wikis und freie Software die Welt verändern" erweist sich als gar nicht so heimlicher Renner.

Das Erscheinen der zweiten Auflage war für den Autor der Anlaß, das Buch in Absprache mit dem Verlag als PDF- bzw. DOC-Format zum Download anzubieten und unter zwei Lizenzen zu stellen:

  • Creative Commons Attribution/Share-Alike
  • GNU Free Documentation License

Selbstverständlich hat der Autor das Buch mit OpenOffice erstellt :-).

Das Buch ist schon lange auf meiner Kauf-Liste. Jetzt werde ich es zunächst in der ersten Auflage herunterladen und darin stöbern. Wenn es mir gefällt, dann werde ich es in der zweiten Auflage kaufen. Als Buch liest es sich abends vor dem Einschlafen im Bett einfach besser…

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[ via netzpolitik.org ]

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Es ist Winter in Nordeuropa. Woher ich das weiß? Weil es die NASA sagt:

Winter in Europa
Quelle: NASA Earth Observatory

Most of Europe east of Germany and Denmark was blanketed with late winter snow when the Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer (MODIS) on NASA’s Terra satellite captured this image on March 13, 2006.

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Im Logfile habe ich gerade einen Referer entdeckt. An sich nichts ungewöhnliches, da gibt es ja einige. Ein Admin war da aber sehr kreativ:

dont-blame-admin-its-a-dsl-pool-243-70.XXXXXXX.de

Die original Domain habe ich mal geXt :-)

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Der Klimawandel ist überall. "Macht nichts, ich sehe ihn hier nicht, alles übertriebene Panikmache." sagten viele Menschen wie Du und ich lange Zeit. Inzwischen ist er da. Die Klimaforscher warnen schon lange. Immer mehr Menschen realisieren mittlerweile, dass der Klimawandel seine Krallen auch nach ihnen ausstreckt. Und doch gibt es immer wieder wirtschaftliche Interessen, die den Klimaschutz nicht nur verhindert, sondern die den Klimawandel verursachen.

Stephan Lebert von der ZEIT sammelte Eindrücke in San Francisco, Sacramento, Phoenix, Cancún und Manaus. Heraus kamen beeindruckende Berichte und Sichtweisen von seinen Reisestationen. Beispielsweise von Cancún in Mexiko. Dort leben Norma und Chuck, doch seit dem Hurrikan Wilma hat sich das Urlaubsparadies verändert:

Den berühmten weißen Sandstrand, das Markenzeichen vom Urlaubsort Cancún, hat das Meer geholt. Das lässt sich die Ferienindustrie nicht gefallen, das soll korrigiert werden. Riesige, nackte Röhren liegen am Ufer, sie werden den Sand aus dem Meer zurückpumpen an den Strand. Der leuchtend weiße Glücksstreifen: Ohne dieses Panorama könnten all die Touristen ausbleiben, das ist die Angst von Cancún. Allein die Aktion mit den Sandpumpen wird Millionen kosten. Vergebliche Mühe? Alle Prognosen sprechen von neuen, vielleicht noch stärkeren Stürmen. Vielleicht wird ganz Cancún, die Stadt auf Meeresspiegelhöhe, überspült. Deshalb aufgeben? Ausgerechnet hier sollen sich die Menschen vom Traum verabschieden, direkt am Meer zu leben?

[ Quelle: Der Sturm wird kommen ]

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Gestern abend im Frankfurter Hof in Mainz (veranstaltet vom Unterhaus Mainz): Zwei Stunden lang verabreichte Dr. Eckart von Hirschhausen sein Rezept zum Glücklichsein – sein neues Programm "Glücksbringer". Und dies ohne Rezept, eine Eintrittskarte genügte.

Nur durch eine Pause unterbrochen beglückte der approbierte Arzt, Kabarettist, Redner, Humorcoach und Autor ein zum Ende immer glücklicheres Publikum im Frankfurter Hof.

Jeder ist seines Glückes Schmied. Und so sieht es auch aus: reichlich behämmert. Beim Zimmern unseres Glücks hauen wir uns oft genug mit dem Hammer auf den Daumen. Und dann vergessen wir, darüber zu lachen. Wenn Dr. von Hirschhausen auf der Bühne einen Hausbesuch macht, lässt der Schmerz nach.

Dr. med. Eckart von Hirschhausen, der Glücksbringer unter den Kabarettisten, ist wieder da, mit neuen Wirkstoffen. In seinem Erfolgsprogramm "Sprechstunde" therapierte der Berliner Arzt den Leib, im neuen Programm "Glücksbringer" hilft er der Seele auf die Sprünge.

Stimmt. Mir ging es anschließend wieder viel besser. Sein Humor ist offen, gleichzeitig hintergründig und zum Philosophischen neigend. Er beleuchtet das Alltägliche. Seine Quergedanken erscheinen zunächst oft einfach nur quer, doch dann erkennt man den vorgehaltenen Spiegel. Ich zähle ihn zu den wahren Kabarettisten – sein Abstand zu den sogenannten Comedy-Stars hat nichts mit Glück zu tun sondern mit Engagement, Offenheit und Stellungnahme. Bei ihm geht es um den Inhalt und nicht um den Effekt.

Bereits zum zweiten Mal durfte ich den Doktor erleben, schon sein erstes Programm überzeugte mich. Manuela hatte mich und Freunde damals zu seiner Vorstellung im Unterhaus Mainz geschleppt, weil sie von seiner Performance auf einer Veranstaltung ihres Arbeitgebers mitgerissen worden war.

Ach ja, falls jemand einen Glücksbringer braucht:

Dr. Eckart von Hirschhausen
Quelle: Dr. Eckart von Hirschhausen
Urheber:
Markus Hauschild

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Mars macht mobil. Zumindest jede Menge Sonden, jetzt ist die nächste am Mars eingetroffen:

Nach sieben Monaten Flugzeit hat die US-amerikanische Sonde "Mars Reconnaissance Orbiter" (MRO) den Mars erreicht. In der Nacht zum Sonnabend schwenkte sie planmäßig in ihre elliptischen Umlaufbahn um den Roten Planeten ein. Ihre Forschungsarbeit kann die Sonde voraussichtlich im November beginnen.

[ Quelle: Scienceticker.info ]

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Unser regelmäßiger Besucher Woody Woodpecker, der Specht, ist wieder im Fliederbaum.

Manuela holt Brötchen, und ich bereite das Frühstück vor. Irritiert durch ein Klopfen sehe ich nach draußen:

Besuch: Specht

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Nein, glücklicherweise nicht! Ein Wetterskandal wäre eine Katastrophe. Man stelle sich das doch mal vor: Die Wetterdienste sagen fröhlich Frühling voraus und tatsächlich gibt es Winter – und das, weil die Wetterdienste bestochen gewesen wären.

Aber tatsächlich wird ja nur ein weiterer Wettskandal befürchtet. Also nichts Ungewöhnliches…

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FeedBurner veröffentlicht in seinem Blog Erläuterungen und Links zu einer Flash-Animation über die Verbreitung von RSSFeeds in den letzten zwei Jahren. Die Animation zeigt akustisch untermalt das Aufklatschen von Regentropfen (Feeds) in der Webwelt.

It's raining Feeds

Eine kurze Zusammenfassung des Blog-Beitrages in deutsch:

Der FeedBurner CTO Eric Lunt war zu einer O’Reilly Conference in San Diego eingeladen. Eric nahm auch an der Veranstaltung The Data Dump: Fun with Charts and Graphs teil, wo er den Wachstum von Feeds in den letzten zwei Jahren präsentierte.

FeedBurner verwaltet derzeit mehr als 227.000 Text-, Audio- und Videofeeds für 145.000 Herausgeber mit nahezu 1.000 neuen Feeds jeden Tag. Feedburner entwickelte Feedstorm für die Visualisierung – ein visueller und akustischer Regenguss des Feedwachstums. Die Präsentation (Flash 8 benötigt) gibt es in festem und skalierbarem Format.

  • Blaue Tropfen repräsentieren Text-Feeds, orangefarbene Tropfen sind Podcasts.
  • Die Positionierung und Platzierung der Tropfen sind zufällig.
  • Das Tempo, in dem die Tropfen auftreffen, steht für die generelle Wachstumskurve aller von FeedBurner verwalteten Feeds in Relation zu dem aktuellen Datenbestand.
  • Insgesamt fallen etwa 1.200 Tropfen vom Start bis zum Ende. Das Zweihundertfache entspricht in etwa der tatsächlichen Größenordnung der Feeds (227.000).
  • Die größeren Tropfen entsprechen dem Aufkommen der am meisten abonnierten Feeds.
  • Mit eingeschaltetem Lautsprecher gibt es ein besseres Gefühl für den zögerlichen Beginn und die dann stark wachsende Zahl von "rich Media" Feeds.

[ Quelle: FeedBurner Blog – It’s raining Feeds ]

Der Regenguss in Flash (hier nochmals die Links: fest | skalierbar) ist ein Genuss – zusehen, zuhören und eintauchen.

FeedBurner bietet Websites das "Brennen" von Feeds an. Das Rezept: Die
Original RSS-Datei einer Website wird mit zusätzlichen Feeds (z.B. von
Flickr, del.icio.us), Formatierungen, Werbemaßnahmen (z.B. für Amazon Associates) und Tools (Link versenden etc.) veredelt. Den Lesern wird dann der veredelte Feed bei Feedburner zum Abonnieren angeboten. In Statistiken sind die Verteilung der Leserschaft (z.B. Yahoo, Bloglines, NewsAlloy) und
die Lesehäufigkeit der einzelnen Beiträge gut zu sehen. Bereits die kostenlose
Version bietet vielfältige Möglichkeiten ("analyze, optimize, publicize, monetize, troubleshootize"). Auch der INJELEA Feed wird durch FeedBurner veredelt.

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