Das habe ich in Deutschland so vermisst. Endlich gibt es sie. Wahrscheinlich schon länger, aber jetzt habe ich sie entdeckt: Die Verkehrskameras von hr online.de.

Verkehrskamera Schiersteiner Kreuz

Ganz besonders gefällt mir – je nach Verkehr – die Webcam "A66/A643 Schiersteiner Kreuz". Die zeigt zwar die A66 in Richtung Frankfurt, aber der Verkehrs(un)fluß gibt mir schon mal eine Orientierung, was mich auf der A643 in Richtung Mainz oder Wiesbaden erwartet. So wie auf dem Bild sieht es um 7:26 Uhr leider nur zur Ferienzeit aus…

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Dieses Wochenende schon wieder. Ab heute 17.00 Uhr im Weingut Joachim Bettenheimer in Ingelheim:

Feiern sie mit uns gemeinsam und genießen sie unsere neue Kollektion an Rot- und Weißweinen. Diverse kulinarische Gaumenfreuden laden zum Verweilen ein.

Geht bis Sonntag. Wir sind mal kurz im Ausland, in Bayern.

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Gestern abend auf der Terrasse gegen 21:00 Uhr musste ich bei über 30 Grad mal an die Frage "Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?" denken. Rudi Carrell stellte sie 1975 angesichts eines verregneten Sommers.

Manche Ereignisse (z.B. Todesfälle) machen mich gerade ein bißchen nachdenklich…

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Bereits vorgestern abend kam es in Schwabenheim zu einer aufregenden Notlandung. Ein Tiefflieger verlor die Kontrolle und konnte mit letzter Kraft zwar hart aber unbeschädigt auf unserer Terrasse notlanden:

Notlandung in Schwabenheim

Nach heftigem gezwitschertem Anfeuern durch Papa (der richtige Papa) gelang es dem Flugnovizen jedoch wieder an Höhe zu gewinnen.

Der

(Nein, der Fleischerhaken war nicht für Papa gedacht. Im Winter hängt daran an kalten Tagen eine Futternotration für unsere Gäste. Update: Nein, nicht für unsere Freunde, die bekommen drinnen was anderes – für unsere Vogelgäste!)

Zunächst wurde der Kleine im Nußbaum noch kräftig gefüttern, irgendwann verloren wir ihn aus den Augen.

Gestern abend auf der Terrasse war es irgendwie so seltsam stille…

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Adsense? Ja, ich habe Google Adsense. Gestartet habe ich es, weil ich
wissen wollte wie es geht. Jetzt läuft es mit, und gelegentlich starre ich voller Entzücken auf meinen Report bei Google Adsense, weil wieder jemand Werbung geklickt hat.

Irgendwann (Prognose: Anfang 2008) werde ich auch mal über die
ersten 50 Dollar kommen, und eine Überweisung wird eintrudeln.

Irgendwann gibt es Yahoo! Publisher Network auch mal für Europäer. Dann will ich vielleicht wissen, wie das geht.

Eigentlich wollte ich damit meinen Hoster subventionieren.
Andererseits, was solls, das Geld wird an eine soziale Einrichtung
gehen.

Dieses Blog ist kein Projekt, um Geld zu machen. Ich blogge, weil es Spaß macht, und es ist mein Privatvergnügen.

Money for this Blog? Never had it, never will.

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Das "neue" Netscape möchte offenbar Autoren für ihre Tätigkeit zu bezahlen. Blog Age schreibt dazu unter "Netscape kehrt das Social-Prinzip um":

In der Blogosphäre schlug die Nachricht ein wie eine Bombe. Nach dem Netscape-Relaunch denkt man dort nach, Leute in der Community dafür zu bezahlen, dass sie Artikel posten. Das ist die Umkehr des Social-Prinzips.

[…]

Irgendwie aber sind mir werbefreie Seiten lieber, die liebevoll gepflegt werden. Ich glaube, ich bin nicht allein. Eines wird deshalb im "Web 2.0" bleiben: Die vielen kleinen Projekte, wo es nicht ums Geldverdienen, sondern eben um die Community, also die Gemeinschaft, geht.

Bin mal ganz stolz und sehe INJELEA als kleines Projekt. Bin also nicht alleine. Andererseits ist das INJELEA Blog nicht werbefrei, aber definitiv ist es nicht kommerziell (dazu gleich mehr).

Es wird immer eine bunte Webwelt geben: Bezahlte und unbezahlte "Schreiberlinge". Netscapes Versuch mag glücken oder nicht, es wird immer noch jede Menge Personen und Organisationen (Projektteams, kleine oder sogar große Firmen mit Spaß an der Freud, …) geben, die ihre Farbklekse an die Webwand malen. Ich lese und schreibe auch gerne bunt.

Andere wie Yahoo! mögen folgen, aber gerade Yahoo! hat ("drüben") eine große Freiwilligengemeinde, die bloggt und schreibt und kommentiert. Die wird das weiterhin tun, auch wenn es darunter "bezahlte Fans" gibt.

Und in Deutschland? Es gibt Readers Edition, wo Freiwillige die Plattform nutzen, um ihre Beiträge zu schreiben. Jetzt kam es zur ersten kommerziellen Verwertung eines Beitrages. Der Autor bekommt Geld für seinen zweitverwerteten Beitrag. Ich finds gut, das spornt Autoren an, und die Netzeitung hat was davon. Das finde ich wesentlich besser als das Modell von Netscape.

Möglicherweise wird es genügend gute und bezahlte Autoren für Netscape geben, und vielleicht wird das Projekt ein Erfolg. Ich glaube jedoch, dass sie mit einem attraktiven inhaltlichen und funktionalen Angebot hinreichend unbezahlte Autoren hätten gewinnen können. Letzten Endes geben sie das Geld für Nichts aus.

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Microsoft übernimmt Systinternals. Schade, dann kann es nicht mehr lange dauern bis die Tools entweder in Windows aufgehen oder gegen Bares zu erwerben sind:

So what’s going to happen to Winternals and Sysinternals? Microsoft is still evaluating the best way to leverage the many different technologies that have been developed by Winternals. Some will find their ways into existing Microsoft products or Windows itself and others will continue on as Microsoft-branded products. As for Sysinternals, the site will remain for the time being while Microsoft determines the best way to integrate it into its own community efforts, and the tools will continue to be free to download.

sagt Mark. "The best Way" für Microsoft? Oder "The best Pay"?

Konsequenz: Downloaden, solange es noch geht.

[ via vowe dot net ]

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In knapp zwei Wochen, am 28. Juli geht es los:

Das Rahmenprogramm unseres Hoffests vom 28.-30. Juli 2006 steht: Jazz mit der Wiesbadener Juristenband, Oldies mit The Gentlemen und Mundart-Rock mit dem Billy Crash Trio sind nur drei der fünf musikalischen Leckerbissen, die unsere Gäste beim Hoffest 2006 erwarten dürfen.

Los geht es am Freitag abend ab 20 Uhr mit dem schon legendären Billy Crash, der aus seinen Blues-Melodien mit Mundart-Texten eine eigene Stilrichtung kreiert hat – rheinhessisches Vergnügen pur! Samstag nachmittag ab 15 Uhr geht es dann zünftig zu, wenn der Musikverein Schwabenheim sein Gastspiel gibt. Am Samstag abend geben dann Echt Guat ihr Debüt auf dem Margaretenhof: zwei Musiker, die mit bekannten Melodien die 60er, 70er und 80er Jahre wiederaufleben lassen – es darf getanzt werden! Am Sonntag warten die Highlights: Nach ihrem großen Erfolg im vergangenen Jahr sind die Jazzmusiker der Wiesbadener Juristenband wieder mit von der Partie – ab 12 Uhr legen die Herren los. Für das Finale am Sonntag abend zeichnen The Gentlemen verantwortlich. Die beiden gerngesehenen "Dauergäste" auf unserem Hoffest setzen mit Oldies von den Beatles, Simon & Garfunkel, Cat Stevens oder den Beach Boys den glanzvollen Schlusspunkt – Standing Ovations garantiert.

Quelle und Homepage:

www.weingut-margaretenhof.de

Keine Frage, ich bin da. Am Sonntag nachmittag. Wir seh’n uns.

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Gerade beim WWWorker Sascha Carlin aufgeschnappt. Eine Kneipegeschichte, wie sich ein Suchmaschinen-Robot und ein Webdesigner an der Theke treffen und unterhalten:

An einem schönen Sommerabend in einer rheinischen Grossstadt lehnte ein Suchmaschinen-Robot gelassen an einer Kneipentheke und genoss nach seinem langen Arbeitstag ein paar Gläser kühles Altbier. Er hatte in den letzten 24 Stunden 16 Millionen WWW-Seiten gelesen und ausgewertet. Die Ergebnisse hatte er bei der Datenbank abgeliefert. Für heute reichte es ihm. Bloss keine HTTP-Anfragen mehr. Jetzt musste VoA[1] reichen.

Zur ganzen Geschichte

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Heutzutage gehört es zum guten (hauptsächlich AG-)Ton, dass es Ziele gibt. Gut! Besonders guter Ton ist es, auch finanzielle Ziele zu haben. Auch gut! Oft werden alle anderen Ziele den finanziellen Zielen untergeordnet. Schlecht. Sehr oft gelten diese finanziellen Ziele

  • für jedes Quartal
  • für jedes Unternehmen einer Unternehmensgruppe / eines Konzerns
  • für jedes Geschäftsfeld
  • für jede Abteilung
  • für jedes Projekt

Ganz schlecht!

Wieso? Es fehlt der Mut zur Lücke und zur Kreativität. Bloß kein Risiko eingehen, es könnten anstelle der vorgegebenen X Prozent von was auch immer (sehr beliebt sind nach wie vor ROI und ROE) nur X minus Y Prozent werden. Also werden auch nur solche Vorhaben angepackt, von denen man mit einigermaßen Sicherheit davon ausgehen kann, dass die Kennzahl in der vorgegebenen Zeit (max. 2 Jahre) erreicht wird.

Risiko?

Alles andere: Zu riskant, nur nicht daran denken! Und wenn dann nach zwei Jahren tatsächlich ein Prozentpunkt weniger erreicht wird? Maximal noch eine kurze Schonfrist, dann wird das Tochterunternehmen verkauft. Wie, kein Tochterunternehmen? Schwups, wird schnell eines gegründet und dann verkauft. Oder man beißt in den sauren Apfel, schließt eine Betriebsvereinbarung und regelt die betriebsbedingten Kündigungen.

Früher, ja da war alles noch besser anders. Jemand im Unternehmen hatte eine Idee. Sprach mit einem, der Einfluß hatte (wenn er selbst keinen hatte). Es wurde drüber geredet, vielleicht sogar ein Strategiepapier geschrieben. Und dann: "Das machen wir!". Es wurde probiert und gemacht. Klar, da waren Nieten dabei. Klar, da waren Hauptgewinne dabei. Und so ziemlich alles mittendrin.

Dann gab es noch Vorhaben, die waren noch nicht mal direkt zu gebrauchen. Die lieferten nur Spin-Offs, mit denen andere Bereiche profitierten. Und man ließ die Vorhaben ruhig mal einfach so weiterlaufen.

Im Mix mußte natürlich alles wieder stimmen über die Jahre. Aber eben nicht in jedem Quartal für jedes i-Tüpfelchen.

Und heute?

Der Roi ist King und regiert die Unternehmenswelt. Früher, da gab es ein unternehmerisches Risiko, aber auch unternehmerische Chancen. Heute nur den Rubel Euro.

Lichtblicke?

Gibt es die? Sicherlich in der IT. Wie sonst hätte es zu Microsoft, Google und Yahoo! kommen können. Und sonst? Nennt sie mir!

BTW, da fallen mir zwei interessante Beiträge auf:

"Berlin, Berlin: Workshop nach dem ersten Monat"

Philip Dönhoffs (Geschäftsführer Netzeitung) Kommentar im RE-Blog im gleichnamigen Beitrag "Berlin, Berlin: Workshop nach dem ersten Monat". Das Projekt "Readers Edition" wurde einfach mal gemacht. Er erkennt, dass es seine Zeit braucht. Dass es Querwirkungen gibt. Man hofft, dass es ein Erfolg wird, setzt das Projekt aber nicht unter finanziellen Erfolgsdruck. Zumindest jetzt nicht und nicht nach außen erkennbar :-)

"Mit Kreativität aus dem Kreatief"

In der Werbebranche geht wenig ohne Kreativität – vermute ich mal :-) Klaus Eck berichtet über eine Podiumsdiskussion. Offenbar denken Werbeagenturen und Kunden darüber nach, wie wichtig die Kreativität ist. Möglicherweise erkennen die Kunden auch, dass Kreativität nicht nur eine Sache für das Marketing sondern generell für das Unternehmen ist. Und Kreativität läßt sich fördern, aber nicht mit Zahlen erzwingen.

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