del.icio.us hat jetzt insgesamt 4 json-Feeds:

  • Posts – List eigener Posts.
  • Tags – Liste eigener Tags.
  • Network – Liste eigener Mitglieder im eigenen Netzwerk (Freunde).
  • Fans – Liste aller Fans, bei denen man selbst als Freund eingetragen ist.

Die Bezeichnung "Feed" ist etwas verwirrend, denn es handelt sich nicht um RSS oder Atom sondern um ein Schnittstellenformat, das auf Javascript aufbaut (mehr zu json).

Beispiel gefällig? Wer bei del.icio.us angemeldet ist, der bekommt hier die Liste seiner letzten Posts (ansonsten ein generisches Beispiel).

[ Quelle: del.icio.us Blog ]

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Warnung, Hinweis, Drohung: Am kommenden Donnerstag, dem 24. August, findet in Frankfurt in der Brotfabrik der nächste Stammtisch der Readers Edition statt (zur Anmeldung).

Brotfabrik
Bachmannstr. 2-4
60488 Frankfurt, Stadtteil Hausen
Web: Brotfabrik (Anfahrt)

Hier noch schnell die Drohung: Ich bin auch da.

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Gerade las ich bei Marcel Widmers JoBlog einen Buch-Tipp: Disziplin für Faule. Das ist ein Anlass für mich, über mich selbst nachzudenken. Ich erkenne nun in aller Klarheit:

Ich bin ein Faulpelz!

Vielleicht klingt Faulheit etwas zu radikal. Ich ziehe den Begriff "Bequemlichkeit" vor. Und ich bin sehr bequem. Beispiele:

  • Ich genieße gerne einen guten Kaffee beim Stöbern in der Tageszeitung oder im Netz.
  • Viel lieber sitze ich auf der Terrasse bei einem guten Gläschen, als noch im Büro über Probleme zu brüten.
  • Immer und immer wieder dieselben arbeit-zerfressenden Routinetätigkeiten zu erledigen – das nervt, da habe ich "keinen Bock drauf".

Ich könnte daher eine Arbeits-Vermeidungsstrategie entwickeln. Doch es kommt sehr schnell die Erkenntnis: Arbeit läßt sich nicht vermeiden, sie kehrt immer wieder zurück – außer man knackt den Jackpot. Außerdem kann Arbeit doch so viel Spaß machen!

Also wende ich eine simple Arbeits-Verkürzungsstrategie an:

  • Ungeliebte Arbeit darf nur kurz andauern, dann bleibt viel mehr Zeit für Spass-Arbeit.
  • Die Spass-Arbeit muss effizient sein, denn sie macht noch einmal soviel Spass, wenn sie in kürzester Zeit zum Erfolg führt.

Meine Bequemlichkeit ist für mich ein Anreiz, vorausschauend und strukturiert zu arbeiten. Beispiele:

  • Meetings bereite ich gerne gut vor. Damit verläuft das Meeting konzentriert, die Nacharbeit hält sich in Grenzen.
  • Anwendungsdokumentationen müssen für andere nachvollziehbar sein, denn im Problemfall ist eine Anwendung nach Monaten für mich auch so etwas wie eine fremde Anwendung. Spart Zeit und Arbeit, wenn es einmal brennt.

Worauf das hinausläuft: Ich spare Zeit für Spass-Arbeit und – ganz wichtig – für meine Bequemlichkeit. Oft spornt mich meine Bequemlichkeit an: "Das muss doch irgendwie anders, besser, schneller gehen". Heraus kommt eine Lösung, die mir und hoffentlich auch anderen Zeit für Bequemlichkeit schafft. Mein Vertrag lautet: Mach es besser, als Belohnung gibt es Zeit für Faulheit.

Faulpelze können ziemlich erfinderisch sein. Ich hätte das Automobil und die Eisenbahn deswegen erfunden, weil ich dann eine Stunde früher zuhause und auf der Terrasse gesessen hätte.

Update: Sobald ich ein komplettes Home-Office haben, dann werde ich Marcels Praxistipps für produktives Arbeiten zu Hause berücksichtigen – da kann ich viel Zeit fürs Rumlungern auf der Terrasse sparen :-)

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Eben stolperte ich durch Bloggersdorf und stieß auf den wahren Coldcall vom schönsten Weltherrscher im ganzen Land. Den muss man sich mal in der Ohrmuschel zergehen lassen. Sowas muss als Spruch auf den AB, oder als Hintergrundmusik auf die Homepage. Kann man eventuell einen eigenen Spruch bestellen? Gibt es bereits einen weltherrlichen Spruch-Shop? Natürlich müsste man "Weltherrscher" ersetzen und personifizieren ("Hofnarr", "Langeweiler", "Langschläfer", "Anfänger" etc.). Denn:

Es kann nur einen geben.

Coldcall? In Bloggersdorf regen sich derzeit die (Un?)Gemütlichen (auf?) und echauffieren sich über einen Coldcall von Herrn F.H. – andere halt nicht. Hey Jungs und Mädels, kiep kuhl! Eine Mail, eine Nachfrage, was solls.

Andererseits: Vielleicht bekomme ich einfach nur zu wenige Coldcalls (wann war nochmal der letzte… *denk* *stirnrunzel*) – so ab 50 Coldcalls im Monat kann es ganz schön ungemütlich werden.

Zur Klarstellung: Meine Initialen lauten FH, und mein Name lautet Frank Hamm. Ich war es nicht, bin es nicht und werde es nie sein.

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Gestern abend tat ich als Rheinhesse etwas nahezu Unanständiges: Ich war auf dem Wiesbadener Weinfest. Zu meiner Entschuldigung muss ich anführen, dass dies kein rein privater Besuch war. Jedenfalls war ich nachmittags bereits sehr froh darüber, als ich in den Verkehrsnachrichten über einen Unfall und den damit verbundenen Stau auf der A643 an der Auffahrt Äppelallee las.

"Bis heute abend ist der Stau weg.". Dachte ich. Gegen 21:45 Uhr fuhr ich nach Hause. Via Äppelallee. Und stand dann vor der in Richtung Mainz gesperrten A643-Auffahrt. Also auf die A643 Richtung Wiesbaden, am Schiersteiner Kreuz wurde gedreht.

Tatsächlich: Beide Spuren waren gesperrt, auf der linken Spur der A643 lag noch der umgekippte Zementlaster, der Verkehr wurde an der gesperrten Auf-/Abfahrt vorbei auf dem Standstreifen geleitet. Rund um den Kipper waren bereits Kräne aufgebaut.

Übrigens: Bei der Websuche nach Informationen über den Unfall stieß ich auf die Website LadungsVerlust.de, auf der die verschiedenen Meldungen über Ladungsverluste protokolliert werden. Beispiele: Kotflügel, Spanngurt(e), Spanplatten, Ziegelsteine.

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Gestern fand der vierte Webmontag in Frankfurt statt. Für mich ziemlich anstrengend, der lange Nachmittag vom Sonntag zuvor lag mir noch in den Gliedern. Kurz und knapp:

  • Links zu Reviews, die Präsentationen etc. gibt es / wird es geben im Webmontag-Wiki
  • Interessantes Gespräch mit Thomas Wanhoff über Podcasting
  • Ich traue mich nicht mehr zusagen, dass ich kein MacBook sondern einen PC habe…

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Seit der letzten INJELEA-Zeitreise ist inzwischen fast ein ganzer Monat vergangen. Ursprünglich hatte ich vorgehabt, in ein paar Tagen die letzten 12 Monate durchzuhecheln. Per Mehrheitsbeschluß (100 Prozent von mir) wurde das Vorgehen geändert: Jeweils ein- oder zweimal im Monat werde ich auf den vorjährigen Monat zurückblicken. Weil die letzte Zeitreise so lange her ist, kommt jedoch heute bereits der erste Teil des September 2005.

Pünktlichkeit

Der September 2005 begann für mich sehr pünktlich und früh, nämlich kurz nach fünf. Auf dem Weg zum PC hatte mich jedenfalls kein Pizza-Automat aufgehalten.

New Orleans

New Orleans wurde vom Hurricane Katrina heimgesucht, nur wenige Wochen nachdem ich mich über die Umweltpolitik der USA gewundert hatte. Einer derjenigen, die dadurch ins Lampenlicht der Weltöffentlichkeit rückten, war Ray Nagin, der Bürgermeister mit Schnauze.

Bloglines

Seit damals verwalte ich meine Blogroll mit Bloglines (da ist sie).

Chad Kroski

Chad Kroski? Ja, genau der. Der mir bereits vorher aufgefallen war. Ich verdächtigte ich ihn, ein Einfaltspinsel zu sein. Mein Eindruck scheint sich irgendwie zu bestätigen, geht doch in seinem Blog immer noch die Post ab.

Politik

Auch in der Politik ging die Post ab. Obwohl – zunächst grüßten mich die Politiker-Murmeltiere, und ich grüßte zurück.

Aber dann, dann wurde ich Bürgerblogger für wdr.de. Die Website ist tatsächlich noch online. Mal sehen, wann die nächste Buntestagswahl sein wird…. Ich bleib mal so lange dort noch sitzen.

In der Politik ging dann so viel ab, dass sogar die Forschungsgruppe Wahlen peinliche Zahlen lieferte.

Und Joschka? Ihr erinnert Euch? Der grüne, mittlerweile aus der Politik eremitierte Professor (nein, nicht der aus Heidelberg)? Der stand Kopf.

Musik aus Hawaii

Ach, war das schön. Damals freute ich mich noch über die Musik von "The Breeze of Hawaii". Seit ein paar Monaten ist der Sender jetzt schon offline, und auf der Homepage ist zu lesen:

Aloha Breeze Listeners…

Sorry, but the Breeze is currently off-the-air.

We hope to resume webcasting in the near future with new corporate sponsors and a fresh new sound.

Zeitreisenpause

Das war es zunächst einmal. Die nächste Zeitreise – den zweiten Teil für den September 2005 – gibt es im September (dieses Jahr noch, 2006).

Zeitreisen

In den Zeitreisen blicke ich zurück auf die Geschichte von INJELEA und beleuchte jeweils ausgewählte Beiträge aus dem jeweiligen Monat. Bereits erschienen:

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Am Donnerstag fand in Berlin der erste Stammtisch von Readers Edition statt. Peter Schink, Ex-Projektleiter und ehemaliger Mitarbeiter der Netzeitung, berichtet darüber:

Nach meiner Zählung waren am Donnerstag sechs Moderatoren (Gerd, Raffi, Steffen, Phil, Florian, Peter) vier Netzeitungsmitarbeiter (Projektleiterin Solveig, Technik-Guru Oli, Sales-Guru Hans-Martin und GF-Guru Philip) sowie vier "normale" Autoren anwesend. Damit kann man den Stammtisch glaube ich schon als vollen Erfolg bezeichnen.

Mehr zum Stammtisch in Peter Schinks Blog Age.

Der nächste Stammtisch von Readers Edition findet am 24. August in Frankfurt in der Brotfabrik statt. Ich bin dabei – und ganz gespannt darauf, wer noch daran teilnehmen wird.

Weitere Seiten zum Thema

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Schon lange frage ich mich, wie das eigentlich bei Corporate Blogs – insbesondere bei denen von CEOs – ist: Gehen da nicht regelmäßig die Anwälte des Unternehmens an die Decke und deren Puls auf über 180? Werden da nicht Informationen des Unternehmens preisgegeben, die den Markt beeinflussen?

Jonathan Schwartz stellt und beantwortet diese Frage jetzt in seiner typischen Art: "Doesn’t This Drive Your Lawyers Nuts?":

As a CEO who blogs, the most frequent question I get is, ‚doesn’t this drive your lawyers nuts?‘ And as I’ve said, no. Our legal team understands, guides, drives – and protects – our business. All without sneaking into phone booths to change costume. And with technology, regulation and our products all colliding in the marketplace (is it legal to scream ‚SOX!‘ in a theater filled with CEO’s?), I sleep better at night knowing they’re actively engaged.

Jonathan bring als Beispiel das "Regulation Full Disclosure" im Zusammenhang mit Blogbeiträgen über Sun und sogar über Unternehmensergebnisse von Sun:

The regulation’s goal is to ensure broad, non-exclusionary distribution of material information to the investing public

Der Begriff sagt mir wenig, ich interpretiere es jedoch so, dass bestimmte Informationen immer der gesamten Investoren-Öffentlichkeit bekanntgegeben werden müssen und nicht nur an einzelne Interessenten vermittelt werden dürfen. Es scheint sich um etwas ähnliches wie die Pflicht zu Ad-hoch-Meldungen hier in Deutschland gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) zu handeln. Ich sehe das Bloggen von CEO’s oder Mitarbeitern ganz simpel: Es geht darum, dass Informationen nicht zurückgehalten
bzw. nur an einzelne verteilt werden und dies zum Nachteil des Unternehmens und der Aktionäre (Shareholder) bzw. der Anspruchsberechtigten (Stakeholder) gereicht, sondern dass diese Informationen in der Öffentlichkeit ausgebreitet und für alle transparent werden. Welches Medium wäre da besser geeignet als das Medium Blog?

Wie sehen das die Anwälte von Sun? Jonathan lehnt sich relaxed zurück:

Are our lawyers in the way? The opposite, they’re driving the change.

Im Gegenteil? Es kommt noch schlimmer: Jetzt geht der Chef-Anwalt von Sun nicht an die Decke sondern an die Tastatur und bloggt selbst. Sollte sich Jonathan nun Gedanken machen?

Now the real question should be (especially if you know Mike), am I worried about what he’s going to say?

(Joke, Mike, take a joke.)

P.S.: Übrigens, nur damit es nicht in Vergessenheit gerät: Zu den Stakeholdern gehören auch die Mitarbeiter.

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Vor einigen Wochen nahm ich an einer Umfrage von plazes ("still beta") teil. Ich nahm natürlich nur aus Spaß an der Freud‘ teil, der Hauptgewinn (ein Nokia N70 Smartphone) ließ mich vollkommen kalt. Aber hey, was soll’s.

Heute nachmittag nun liegt ein Umschlag in der Post – von plazes. Es dauert etwas, dann erinnere ich mich an meine Teilnahme. Mit fiebrigem Blick und zittrigen Händen öffne ich den Umschlag:

We are sorry, but our random script decided to give the Nokia N70 smartphone to someone else (yes, algorithms can be harsh) and also the shirts are off to some other plaze. […]

Hey, and there’s a little thank you from your friendly folks at plazes enclosed in the envelope. So spread the word and the love.

Was ich hiermit tue. Ach ja, das ist drin in dem Envelope – drei Sticker:

plazes sticker

Dear friendly folks at plazes,

thank you for taking your precious time and spending it on sending me this little del.icio.us goody. To stay up-to-date on what’s going on on INJELEA, to stay informed about new stories and to get your regular email in your inbox please subscribe to my newsletter at:

> http://www.injelea.de

Sincerely, your Frank

So eine nette Absage habe ich … vielleicht noch nie … erhalten. Wo ich doch eh überhaupt kein Interesse an Smartphones oder Shirts hatte. Gerade deswegen habe ich mich sehr gefreut. Aber dennoch habe ich jetzt ein Problem: Wo bringe ich nur die drei Sticker an?

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