In der letzten Zeit lese ich immer wieder und immer öfter ganz bestimmte Wörter bei Readers Edition: "Kommentar" und "Glosse". Dazwischen kommt dann schon mal das Wort "Analyse".

Mir ist das etwas zu viel an Kommentaren, Glossen, Meinungen, Fußball, Analyse…

"Ich finde das gut", "Ich finde das nicht gut" – so etwas hat durchaus seine Berechtigung. Aber nicht, wie ich finde, wenn bei Lesern (ja, mich meine ich) der Eindruck entsteht, dafür sei eine Zeitung alleine da.

Vom Stil her kommen viel zu oft tendenziöse Schreibstile zum tragen. Bin vielleicht noch zu konservativ (und vielleicht schon zu alt?). Jedoch erwarte ich eine Berichterstattung, aus der und aus anderen ich mir meine Meinung bilde. Kommentare und Ansichten gehören in einen Schlußteil. Oder eben in den Kommentarteil.

Viel zu selten lese ich auch lokale "Nachrichten" und "Berichte", außer wenn gerade einer über sich selbst berichtet.

So. Musste ich mal loswerden. Meine Meinung. Dafür ist (m)ein Blog (auch) da. Punkt. Gute. Nacht.

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Frank HammBeruflich arbeite ich als Angestellter in einem Unternehmen in Hessen und betreue dort das Intranet und den Internetauftritt in der klassischen Rolle eines Webmasters und Administrators eines Content Management Systems. Neben dem Content Management System betreue ich ich einige unterstützende PHP/MySQL-Anwendungen. Zusätzlich gehören die Beratung und die Unterstützung der Anwender, Dokumentationen und Schulung sowie die Gestaltung von Webseiten zu meinen Aufgabenfeldern.

Mein Lebensmittelpunkt liegt in Rheinhessen, dort lebe ich zusammen mit meiner Frau inmitten der Weingegend und schreibe unabhängig von meiner beruflichen Tätigkeit ein privates Weblog. In dem Blog beobachte ich einerseits Themengebiete wie Webdienste, Webpublishing sowie Content Management, andererseits kommentiere ich Ereignisse des Zeitgeschehens und berichte über Lokales aus Rheinhessen.

Mehr über mich gibt es im Profil auf meiner Website.

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Am 23. und 24. November werde ich live von den Contentmanager.days 2006 in Leipzig bloggen. Meine Blog-Beiträge zu den cm.days aus der entsprechenden Kategorie hier im Blog werden alle auch im Veranstaltungsblog syndiziert.

Was es auf den Contentmanager.days 2006 gibt:

  • Plenumsveranstaltung
    Keynotes von Experten zu Trends, Entwicklungen beim unternehmensweiten Informationsmanagement.
  • Themen-Tracks
    Zu den beiden Tracks DMS und WMS gibt es Vorträge.
  • Power-Live-Testing
    Hersteller lösen vom Moderator gestellte Aufgaben am Live-System.
  • Abendveranstaltung mit CEO-Diskussionsrunde
    Am Donnerstag Abend geht es zum Networking zur Elephantenrunde mit CEOs in den Zoo von Leipzig.

In den nächsten Tagen werde ich bereits beginnen über meine Vorbereitungen und über das eine (oder andere) Thema zu bloggen.

Zum aktuellen Status: Das Hotelzimmer ist reserviert, das Bahnticket werde ich mir morgen kaufen und ausdrucken. Die Kamera wird auch auf Reisen gehen. Das wars erst mal. Später kommt mehr dazu :-)

Übrigens: Auf das Angebot der kostenlosen Tickets für Live-Blogger wurde ich aufmerksam durch einen Beitrag in Jans Technik-Blog. Danke, Jan!

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Ach, wäre das nur wahr, was Peter Rudkowski  über das Bildblog und andere da in der Frankfurter Rundschau schreibt:

Nun sieht der Bamberger Medienforscher Jan Schmidt in den Blogs ganz und gar keine Bedrohung und rechnet vor: Die erfolgreichste, weil wahrhaftigste und witzigste Seite, www.bildblog.de, hat im Monat 33 500 Zugriffe, zu www.tvblogger.de kommen 11 500 und danach geht es rapide runter. Schmidt: "Die Top 100 fangen schon ab monatlichen Zugriffszahlen von 450 an." Zur Erinnerung: In diesem Jahr zählt man in der Bundesrepublik 37,8 Millionen Internet-Nutzer.

Wenn das wahr wäre, dann hätte ich knapp 10 Prozent der Zugriffe vom Bildblog, und ich wäre unter den Top 100! Da wäre isch rischtisch wischtisch :-) 

Jedoch verdirbt mir Stefan Niggemeier den schönen Traum und verweist auf den Wiederholungstäter:

Jan Schmidt bringt Licht in die Sache: Die Zahlen scheint Peter Rutkowski tatsächlich falsch bei ihm abgeschrieben zu haben. Sie stammen anscheinend aus der folgenden Grafik. Wie schon vermutet, hat Rutkowski Tage und Monate sowie Visits und Zugriffe miteinander verwechselt. Und merkt nachhaltig nicht, dass das nicht stimmen kann, entwickelt aber fröhlich Thesen aus den falschen Zahlen. 

So müssen die 10 Prozent wohl ein Wunschtraum eines A bis Z-Bloggers bleiben…

[ via blog.blogscout.de, wo es auch um die Lizenz geht… ] 

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Dick Cheney könnte manch einer schon mal als eigenwilligen, reichen, um sich schiessenden Mann bezeichnen. Auch vor dem Anti-Folter-Gesetz der USA, das möglicherweise die Folter von Gefangenen in USA-Gewahrsam einschränkt verbietet, machte Dick Cheney in der Vergangenheit mit Sonderwünschen keinen Halt.

  • Möglicherweise? Nun ja, das kommt auf die Interpretation des Gesetzes an.
  • Interpretation eines Anti-Folter-Gesetzes? Ja, das mag schon notwendig sein – schließlich sieht man doch so ein Gesetz immer etwas subjektiv.

Da kann es doch auch schnell innerhalb einer Regierung zu unterschiedlichen Auslegung des Begriffs "Folter" kommen. Das alles könnte man aufgrund den neuesten Äußerungen Dick Cheneys vermuten:

NETZEITUNG KAMPF GEGEN TERROR: Cheney hält Wasser-Folter für legitim

Vermutlich sollte ich die Gesetze in Deutschland auch mal etwas durchforsten und für mich ganz persönlich und ganz subjektiv interpretieren. Das eine oder andere Gesetz scheint mir da nämlich auch viel zu rigoros zu sein…

Andererseits: Vielleicht gibt es ja in der USA-Regierung keine unterschiedliche Auslegung des Begriffs "Folter" und des Anti-Folter-Gesetzes…

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Schmap ist ein elektronischer Reiseführer zum Downloaden. Für den Schmap Player (1,63 MB) gibt es mittlerweile Reiseführer (Guides) zu verschiedenen Regionen und Städten aus Europa, USA, Kanada, Australien und Neu Seeland.

schmap

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Spectavola in MainzHinweise:
1) Dinnershow "Spectavola": Insolvenz (24.12.2007)
2) Spectavola Premiere 2007 – fantastischer Abend in Mainz (27.11.2007)

Gestern abend waren wir beim zweiten Preview von Spectavola – eine "phantastische Dinnershow". Im direkten Vergleich zum Tigerpalast hat uns die Veranstaltung "vom Hocker gehauen".

Vom 1. November bis zum 31. Dezember diesen Jahres findet auf der Malakoff-Terrasse in Mainz im speziell dafür aufgebauten Zelt eine Dinner-Show statt: Spectavola. Spectavola ist ein etwa vierstündges Varietéprogramm mit Showband, Showbalett, Akrobatik und Magie, das von einem Vier-Gänge-Menü begleitet wird. Zwar ist das Wetter derzeit noch sehr mild, aber das geschlossene Zelt scheint auch kältere Temperaturen von den Gästen fernhalten zu können.

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SaftbarGestern Abend hatten wir eine kleine Feier. Diesmal gab es zum Trinken außer Wasser, Apfelsaftschorle und Wein noch die Möglichkeit sich in der Küche an der Saftbar zu bedienen.

Original Saftboxen vom Saftblog :-)

So, das wars für heute. 

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Nachdem wir im Landhotel St. Gereon so gut gegessen hatten fuhren wir nach Frankfurt in den Tigerpalast in die Vorstellung um 22:30 Uhr. Zunächst warteten wir dort in der Bar auf den Einlaß. Alkoholfreie Cocktails gibt es für 9 Euro, mit Alkohol 1 oder 2 Euro mehr. Die Karte hat ein gewisses Preisniveau :-) Beispiel: Ein Glas (0,2 Ltr) normaler Riesling aus dem Rheingau kostet fast 11 Euro.

Die Karten kosteten 47,50 Euro pro Person, dafür gab es in knapp 2 Stunden (davon rund 30 Minuten Pause) sieben Künstler (George Schlick fehlte). Durch das Programm begleitete mit Kommentaren und Chansons die 1932 gebohrene Liliane Montevecchi, der ich die Rolle eines Männer anbaggernden Vamps nicht abnahm (vor 50 Jahren drehte sie bereits in Kinofilmen mit). Die Rolle einer Grande Dame hätte ihr besser gestanden. Die Künstler waren gut, am besten jedoch hat mir der stille Jeff Sheridan gefallen. Insgesamt hat mir die Vorstellung gut gefallen, vom Hocker gehauen hat sie mich nicht.

Das Gourmet-Arrangement (Eintrittskarte zur Show, 4-Gang-Menü im Tiger-Restaurant) kostet 122,00 Euro. Bei dem Preisniveau waren wir sehr froh und begeistert, dass wir das Essen im St. Gereon genossen hatten.

P.S.: Heute abend werden wir vergleichen können (Manuela weiß noch nicht, wohin es geht…)

Nachtrag: Die Stimme von Liliane Montevecchi ist wirklich noch sehr gut, die Chansons hat sie gut drauf. Beim Tigerpalast gilt wohl die Gewinnoptimierung: Wir und viele andere Gäste wurden so eng (und so lieblos schnell) an Tischen platziert, dass weniger als ein Viertel Quadratmeter pro Person übrigblieben. Auch andere Gäste fanden die gedrängte Enge wenig entspannend. 

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Vor kurzem hatte ich über das Autohaus Senger in Schwabenheim und deren Möglichkeiten zum Reifenwechel berichtet. Heute wurde es konkret.

Um 9:00 Uhr hatte ich einen Termin zum Reifenwechsel. Kurz, schmerzlos und sehr freundlich wurde mir von Patrick Senger der Schlüssel "abgenommen". Die Nachfrage, ob die Wischblätter noch okay seien, quittierte ich mit einem zerknirschten "Nein". Ich eilte zur Sitzecke, da ich warten wollte und mir etwas zum Lesen mitgenommen hatte. Das schaffte ich jedoch nicht, ohne dass mir eine freundliche Mitarbeiterin einen Kaffee anbot. Eigentlich hatte ich schon genug Kaffee getrunken, aber wenn man so nett gefragt wird…

Bei einem Kaffee (weiß, mit Zucker) las ich in meinem Buch herum. Kurz nach halb zehn bekam ich meinen Wagenschlüssel zurück. In der Zwischenzeit waren die Reifen gewechselt, die Wischblätter getauscht und … der Wagen als kostenloser Service gewaschen und gefönt worden :-)

Da habe ich doch gleich gerne gezahlt. Und für die Winterzeit bekam ich noch einen kostenlosen Eiskratzer dazu.

Wie sagte doch Michael: Geht doch

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