Handwerker:

Nein, nach 15:00 Uhr fahren wir nicht mehr zum Kunden.

Am nächsten Tag:

Nein, das muss ein Installateur machen, das dürfen wir nicht.

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Keine Notizen aus der Provinz sondern das Zitat eines 3M Bosses von 1948:

"As our business grows, it becomes increasingly necessary to delegate responsibility and to encourage men and women to exercise their initiative. This requires considerable tolerance. Those men and women, to whom we delegate authority and responsibility, if they are good people, are going to want to do their jobs in their own way.

"Mistakes will be made. But if a person is essentially right, the mistakes he or she makes are not as serious in the long run as the mistakes management will make if it undertakes to tell those in authority exactly how they must do their jobs.

"Management that is destructively critical when mistakes are made kills initiative. And it's essential that we have many people with initiative if we are to continue to grow."

[ _notizen aus der provinz: Innovation und Unternehmenskultur ]

Da mich das Thema schon länger etwas umtreibt ;-) , dazu ein paar Gedankenschnipsel aus dem Selztal: 

  • Delegieren heißt fördern und wertschätzen.
  • Delegieren heißt nicht, sich selbst den Ast abzusägen, sondern Loyalität gewinnen.
  • "delegate authority and responsibility": Nur Delegation inklusive Autorität funktioniert, ansonsten wird nur ein Schuldiger gesucht.
  • Nur wer Fehler machen darf, der kann daraus lernen.
  • Wer keine Fehler machen darf, der wird auch daraus lernen ("Wer viel arbeitet macht viele Fehler, wer wenig arbeitet macht wenig Fehler, wer gar nicht arbeitet…").
  • Destruktive Kritik vom Management führt zu einer Unternehmenskultur des Stillhaltens und des Stillstandes (siehe auch "Krieg um Talente mit Unternehmenskultur")

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Soeben suchte ich für eine Email krampfhaft nach deutschen Blogcharts. Viel ist mir auf die Schnelle nicht dazu eingefallen:

Hm, da waren noch mehr… Hilft mir bitte jemand weiter?  Weiterlesen

Manager und Chef zu sein bedeutet auch Menschen und Mitabeiter führen. Viele Manager sehen das nicht so. Sie kümmern sich nur um Geschäft, Organisation, Technik. Vielleicht deswegen, weil sie keine Menschen führen können, weil dies ihnen nicht wichtig erscheint, oder weil sie es nicht können.

Für Mauricio Botelho, CEO von Embraer (weltweit viertgrößter Flugzeughersteller) ist es wichtig. Ed Wohlfahrt hat ihn gestern beim Tortellineessen im Interview auf CNN gehört. Botelho auf die Frage "How would you describe your leadership style?":

Close to the people. I think that people is the issue. Capital, you can get. Machinery, you can buy. But if you have the people, a lot of things can happen. If you don't have them, integrate them, sharing with you your views and understanding that a team is more than an individual, then you can build a lot of things and this is how I see leadership. Leadership means to make people share your vision. That is it.

[ Zum Transcript auf CNN ]

Social Media und so Zeug kann vielleicht dabei helfen. Gemeinsam mit dem Sachbearbeiter in der Kantine Nudeln essen ganz bestimmt. Es geht schließlich um Menschen. Stimmt.

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Diese Woche bleibt es etwas ruhiger auf diesem Blog. Der angeschlagene Burgherr hat sich in seinen Bergfried zurückgezogen, leidet und erholt sich.

In der Zwischenzeit empfiehlt der Burgherr seinen Gästen vor dem Tore die folgenden Links zur Lektüre:

  • USA erklärt: Police Officer, Sheriff, Trooper: Der Aufbau der US-Polizei – Unter anderem wird klar, warum die bundesstaatübergreifende Jagd des schmierigen Sherrifs nach Burt Reynolds und Sally Fields in "Smokey and the Bandits" ("Ein ausgekochtes Schlitzohr") ziemlicher Quatsch ist – für mich übrigens ein sehr unterhaltsamer Quatsch :-)
  • PR-Kloster: Das Ende der Corporate Blogs? – “Corporate Blogs in der Krise” schreibt die Computerwoche in ihrer neuesten Ausgabe und macht diese gewagte These vor allem am Scheitern des Fixing-Blogs des Dübel-Herstellers Fischer fest.
  • Column Two – News and opinion on all things Knowledge Management & Content Management. James Robertson (”recognised as one of the world-wide thought leaders on the topics of web content management and intranet strategy”), Managing Director of Step Two Designs Pty Ltd in Sidney, Australia. 
  • Intranet Blog – Intranet Blog is an intranet news blog featuring best practices, case studies and everything intranet of Toby Ward, a senior intranet consultant and Founder and CEO of Prescient Digital Media.
  • Shaping Thoughts on everything that interests me – ein Blog in englisch von Marcel de Ruiter. Themen u.a. Social software developments, their real life application and some experience with the tools (wiki’s, weblogs etc.), Knowledge Management best practices.
  • Philosophische Einblicke in Kriege, Schlachten um Burgen, Seeschlachten,  Liebe, Männer- und Frauenrollen, Familiendramen. Unter anderem mit dem tapfersten aller Hunde: Snert. Wo Männer noch Männer sind – außer im eigenen Haus.

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Auf dem diesjährigen Zeltfestival in Mainz werden wir uns auch noch BAP gönnen. Veranstaltet wird das Zeltfestival vom Frankfurter Hof in Mainz. Nach Al Jarreau und George Benson sowie Bobby McFerrin und Aziza Mustafa Zadeh ist dies das dritte Konzert beim Mainzer Zeltfestival. Wollten eigentlich nicht auf noch ein Konzert, aber eine Freundin jammerte ("Niemand geht mit mir zu BAP!"), und wir hatten vollkommen uneigennützig Mitleid :-)

Tickets gibt es beim Frankfurter Hof Mainz oder bei Eventim.

Technorati Tags: Mainz, Zeltfestival, BAP, Frankfurter Hof

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Eine Bank zieht in den Krieg. Die ABN AMRO initiierte eine Kampagne, um die Unternehmenskultur "Angst haben und still halten" zu bekämpfen. Interne Untersuchungen hatten gezeigt, dass Angestellte sich davor fürchten laut ihre Meinung zu sagen, weil sie Angst vor Managementreaktionen und Auswirkungen auf ihre Karriere haben.

Dazu einige Aussagen in einem Artikel im Het Financieele Dagblad (in niederländisch):

  • Traditionelle Manager, die weiterhin dem offenen Dialog fernbleiben, sollten Angst um ihren Job haben.
  • Talente müssen in der Lage sein free zu denken und zu kommunizieren.
  • Die Verbesserung der Kultur ist wesentlich im Kampf um den Krieg um Talente, Kunden, die Umgestaltung der Bank und die Zukunft der ABN AMRO in der Wissensökonomie
  • Wenn wir unsere Absichten umsetzen wollen, dann müssen wir diese Angst und die Haltung, still zu halten, loswerden
  • Wir können nur wettbewerbsfähig sein, wenn die Kultur einen 180 Grad Schwenk macht, hin zu einer Situation, in der Menschen ihre Verhaltensweisen gegenseitig aufzeigen, wenn sie Vorschläge oder Ideen aufzeigen, sich gegenseitig loben und es wagen zu kritisieren

Glücklicherweise hat Marcel de Ruiter (Shaping Thoughts: War for talent, corporate culture and social software ) das auf englisch übersetzt und weitere Gedanken ausgeführt.

Das ABN AMRO Management ist der Ansicht für die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit eine offenere Unternehmenskultur zu brauchen, in der Menschen ohne Furcht Feedback geben und Idden für Verbesserungen liefern.

Marcel de Ruiter erzählt auch von einer Rede von JP Rangaswami (früher Dresdner Kleinwort, jetzt British Telecom) auf dem Blogs and Social Media Forum 2006, in der Rangaswami äußerte: "Best corporate strategy ever is to attract the best people". Rangaswami hatte bei Dresdner Kleinwort Wikis und andere Tools eingeführt und (unter anderem dadurch) die IT-Quote bei den Ausgaben drastisch verringert.

Marcel ist der Ansicht, dass das Einbringen einer Social Software oder anderer Tools per se nicht reicht, um ein Unternehmen und seine Kultur plötzlich anders zu haben. Aber eine begleitende Weblog-Kampagne mit Top-Management, aber auch mit dem Management-Fußfolk, kann wertvoll sein. Beispiele, was Weblogs leisten können:

  • Entscheidungen erläutern und begründen
  • Visionen und Richtungen liefern ("das Rauschen verringern")
  • Aktiv Rückmeldungen und Dialog suchen
  • Und den Beweis liefern, dass Rückmeldungen ernst genommen werdee

Das und seine ganzen Ausführungen finden meine Zustimmung. Deswegen einfach mal hier abhauen und bei Marcel lesen (auf englisch).

Technorati Tags: Intranet, Corporate Blog, Blog, Unternehmenskultur

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LifeType 1.2 ist kaum da, und schon wird der Support für die bisherige Version eingestellt:

With the recent release of the final version of LifeType 1.2, the project team will no longer be supporting LifeType 1.1.

Supporting two versions of a software package is a difficult task and unfortunately the LifeType project does not have the kind of resources needed for that. As a result, no more maintenance versions will be released for the LifeType 1.1.x branch and we strongly advise all users to upgrade to the latest version. 

[ LifeType Development Journal

Da werde ich demnächst mal updaten… 

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Shel Holtz wird im Juni auf der International Conference der International Association of Business Communicators eine Präsentation über "edge content" halten. Ich übersetze ganz frei im Zusammenhang mit "Innovatives, Neues, Topaktuelles, was im Kommunikationsbereich am Kommen oder Hip ist".

I use several examples when I talk about content on the edge and how it applies to the work of organizational communicators. 

[ Shel Holtz: Social media and traditional press releases from the edge

Was könnte aktueller sein als das Thema Social Media Press Releases (wie auch immer das auf deutsch lauten mag)? Genau darüber wird Shel nämlich auch sprechen und gibt bereits erste Einblicke in neue Möglichkeiten:

  • EgdeIO schnappt sich Artikel (Postings, Beiträge), die einen EdgeIO Tag haben, interpretiert sie als Verkaufsanzeigen (z.B. "Verkaufe meinen Gebrauchtwagen") und füttert damit seinen durchsuchbaren Anzeigenmarkt. Wohlgemerkt, kein Posten im fremden Blog, sondern im eigenen!
  • Microformate sind eine super Möglichkeit, um Informationen anderen (insb. Suchmaschinen) strukturiert und gut lesbar anzubieten (siehe hierzu Microformats Demo von Tobias Glawe)
  • FetchWire funktioniert wie EdgeIO, aber für Pressemitteilungen! Einfach die Pressemitteilung Bekanntmachung im eigenen Blog veröffentlichen – schon steht sie zentral verfügbar bei FetchWire. Gleich noch mit einem Discussion Tracker für ein Monitoring, wer darüber woanders schreibt. 
  • So ganz nebenbei erwähnt Shel den PRX Builder, der einen Wizard bietet, um eine Social Media Press Release zu erstellen. Dahinter steht Shannon Whitley, der FetchWire eingeführt hat.

Also einfach mit einem Assistenten eine Social Media Press Release schreiben, taggen, auf dem eigenen (CEO– oder IR-) Blog veröffentlichen, kurz darauf kann die ganze Welt lesen, was das Unternehmen gerade angestellt hat. Am interessantesten ist das natürlich mit einer Ad-hoc-Mitteilung (Reg FD).

Das wird Jonathan Schwartz gefallen :-) 

Weitere aktuelle Links zum Thema: 

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Mittlerweile gibt es für so ziemlich alles einen Webdienst. Aber es geht mir wie Tobias Glawe mit seinem Mobilem Management: Ein Contact Manager fehlt mir noch. Ich habe zwar keine Kunden, aber die Sichtweise wäre mir auch zu beschränkt. Deswegen definiere ich die Abkürzung CRM (Customer Relationship Management) neu: Contacts Relationship Management für

  • Personen
  • Unternehmen
  • Beziehungen zwischen Personen und Unternehmen und mir (wer arbeitet(e) wo, hat Projekte gemacht für, ist Kunde von, …)
  • Adressen
  • Kontaktdaten (Email, Mobile, Twitter, XING, …) 
  • Historie (wann mit wem was besprochen / kommuniziert)
  • Dokumente (z.B. PDF) an Personen, Unternehmen anhängen
  • To Do – Liste (geht aber auch online mit Remember the milk über Verknüpfungen) 
  • Termine (geplant, stattgefunden; geht  aber auch mit Calendarhub über Verknüpfungen; vor Google Calendar scheue ich trotz guter Funktionalität zurück, es sind meine Daten)

Kennt Ihr einen Webdienst, wo die Kontakte nicht Mitglied sein müssen?

Jedoch scheue ich davor zurück, meine Kontakte online bei einem Webdienst zu pflegen (Abhängigkeit, Zugriffssicherheit nur für mich). Deswegen bin ich auf der Suche nach einer Software für mein CRM, das obiges kann und auf meinem Rechner läuft.

Bisher gefällt mir Open Contacts von den gefundenen Systemen am besten. Das ist zwar etwas ungewohnt von der Bedienung, sonst aber recht gut. Wenn da nicht meine Absicht wäre auf Linux umzusteigen… Deswegen sollte meine CRM-Software auf Windows und Linux laufen (*grummel*) – vtiger geht auch lokal, ist aber ziemlich heavy. Außerdem brauche ich dann noch eine Software zum Synchronisieren oder zumindest Sichern übers Web (für Windows ist Cobian Backup ein guter Kandidat, benutze ich eh schon).

Wahrscheinlich werde ich dennoch erst mal mit Open Contacts einsteigen…

Have a great day.

Frank (offen für Vorschläge) 

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