Dr. Kai Gniffke, Chefredakteur von ARD-aktuell, berichtet über die Newssingers:

Stellen Sie sich vor, Tagesschau-Sprecher Thorsten Schröder singt mit sonorer Nachrichtenstimme “Dicke Mädchen machen mich verrückt”, eine unserer Cutterinnen gibt die “Seeräuber-Jenny” und eine bunte Mischung aus Fernseh-, Hörfunk- und Online-Nachrichtenmachern singt “Beinhart”. Dann haben Sie eine ungefähre Ahnung, welch unterhaltsamen und abwechselungsreichen Abend ich heute hatte. Ich war beim Konzert der “Newssingers”.

Aber nicht nur Klamauk holt der Chorleiter aus der Truppe, auch ernste Stücke wie Bachs “Jesus bleibet meine Freude” sind im Repertoire. Richtig, Dr. Gniffke, ich will nicht nur lesen sondern auch etwas sehen und hören!

Aber am Dienstagabend gibt es Bild- und Tondokumente hier im blog. Versprochen. 

Ich habs notiert und nehme Sie beim Wort. Bis Dienstag. Versprochen.

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Heute gibt es in der Allgemeinen Zeitung einen Bericht über das Praktikum des 21-jährigen Zimmermann aus Island Einar Mikael Sverrisson in Ingelheim: 

'In Deutschland werden beim Hausbau die Pläne zuerst gemacht, in Island ist das eher umgekehrt,' blickt Einar Mikael Sverrisson aus Reykjavik auf die Erfahrungen während seines Praktikums bei der Holzfachfirma Felix Harth zurück.

Bei vielen Dingen, beispielsweise beim Update einer Website, da geht das nicht ohne Plan. aber wie schreibe ich eigentlich einen Artikel?

Oft habe ich einen Gedanken, schnappe vielleicht einen Schnipsel im Netz auf – oder in der Zeitung so wie eben gerade. Nur mal schnell zitieren. Und dann eilen die Gedanken, so nach und nach kommt die Struktur. Und aus einen Satz werden einige Absätze. 

Wie macht Ihr das: Zuerst einen Plan, dann die Umsetzung beim Zimmern eines Artikels? Oder spontan losschreiben, der Aufbau ergibt sich beim Schreiben? 

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Es gibt immer weniger Überlebende des Holocaust (siehe auch: Shoa). Oft habe ich das Gefühl, damit stirbt auch das Bewußtsein über die fürchterlichen Verbrechen im dritten Reich immer mehr aus. Markus Pirchner berichtet jetzt auf virtual bites über die Botschafter der Erinnerung:

Ein höchst unterstützenswertes Projekt gegen das Vergessen, gerade in einer Zeit, in der Nationalismus, Chauvinismus, Rassismus, Antisemitismus und religiöser Fanatismus bedenklich anwachsen: Unter dem Titel “Botschafter der Erinnerung” bezweckt das Vorhaben, die Lebensgeschichte der noch lebenden (österreichischen) Opfer des Holocaust zu dokumentieren und der Nachwelt – v.a. den Jugendlichen – zu erhalten.

Es muss erinnert werden. Gegen das Vergessen. Eine Initiative in Deutschland gegen das Vergessen ist der Arbeitskreis Shoa.de e.V.:

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