Im Nachgang (für Weintrinker: Im Abgang) zur Pre-Conference (Schwerpunkt "Virales Marketing & Word-of-Mouth-Werbung") des Community Summits findet am Dienstag Abend, 8. Mai, um 19:30 Uhr in Wiesbaden im Lumen ein Bloggertreffen statt.

Bitte bei Upcoming anmelden, damit entsprechend Platz reserviert werden kann: Bloggertreffen im Lumen. Das Lumen ist gar nicht weit vom Veranstaltungsort (Dorint Sofitel Pallas Wiesbaden) entfernt: Wegbeschreibung Google Maps.

Ich werde bei der Pre-Conference und dem Bloggertreffen dabei sein. Zum Community Summit selbst schaffe ich es aus Zeitgründen nicht (Schade!), aber zur Abendveranstaltung Night of Communities werde ich dabei sein (Vielen Dank, Thomas!).

Vor kurzem habe ich ein "KaffeeStöckchen" gefangen und gleich wieder weitergeworfen. Als ich vor fast zwei Jahren mit Bloggen anfing, habe ich mich gleich über diese merkwürdigen Stöckchen gewundert und mich gefragt, um was es da eigentlich geht und wie das mit den Stöckchen funktioniert. Der Wikipedia-Artikel ist auch nicht wirklich hilfreich.

Aber eigentlich ist es ganz einfach. Irgend jemand stellt ein paar Fragen und veröffentlicht die in seinem Blog und / oder schickt sie an andere Blogger. Du liest das Stöckchen oder erhälst ein Mail, in der Du auf das Stöckchen hingewiesen wirst. Nehmen wir an, Du liest das Kaffee-Stöckchen. Was machst Du jetzt?

  • Du erstellst einen Artikel in Deinem Blog mit einem Titel, wo irgendwo "Stöckchen" drin vorkommt oder Du wiederholst den Titel, den ich verwendet habe.
  • Dann kopierst Du die Fragen aus meinem Artikel (meine Antworten weglassen) und beantwortest sie, wie es Dir gerade in den Sinn kommt.
  • In Deinem Artikel setzt Du einen Hinweis und einen Link auf meinen Stöckchen-Artikel.
  • Und Du wirst das Stöckchen weiter (siehe unten).
  • Dann solltest Du bei meinem Artikel einen Hinweis auf Deinen Artikel setzen. Falls es mit einem Trackback klappt, ist es okay. Du kannst aber auch einfach einen Kommentar bei mir hinterlassen, so wie ich es beim Stöckchen-Artikel bei Oliver Gassner gemacht habe.

Das war es schon :-)

Stöckchen sind für mich eine schöne Sache, um andere Blogger ein Stückchen besser kennen zu lernen oder um anderen etwas mehr über mich zu erzählen. "That's it", würde jetzt Robert Basic sagen :-)

Irgendeiner fängt damit an und schreibt einen Stöckchen-Artikel mit ein paar Fragen. Entweder ganz allgemeine Fragen oder Fragen zu einem bestimmten Thema; beispielsweise zu Kaffee. Dann sagt er entweder "Wer will, soll es auffangen", oder er schreibt im Artikel bereits die Blogger rein, die das Stöckchen beantworten sollen (zur Sicherheit dann noch eine Email an die Blogger). Die erste Möglichkeit ist natürlich super für Leser eines Blogs, die sich einfach mal ranwagen wollen, aber bisher noch nicht bekannt sind. Bei der zweiten Möglichkeit kann es passieren, dass die anderen Blogger keine Lust haben, grundsätzlich keine Stöckchen fangen oder, oder …

Die "Regeln" sind gar nicht mal so eindeutig, imho. So hat Oliver Gassner das Stöckchen in Twitter ausgeworfen und jeden aufgefordert, der es liest, es aufzufangen. Ich hab dann in meinem Stöckchen einfach festgelegt, dass es jeder auffangen kann. Mein Fake Dog würde sagen: "Mir doch egal, was so ein blöder Blogger sagt. Ich schnappe mir jedes Stöckchen – Hauptsache, es fliegt!"

Manchmal legt ein Blogger auch genau die Anzahl der Blogger fest, die darauf antworten können. Kann natürlich sein, dass andere Blogger das mit den Stöckchen-"Regeln" anders sehen, aber mir gefällt es so.

So, jetzt trinke ich erst mal einen schönen, guten Espresso mit Kardamon drin. Schreibt doch einfach mal ein Stöckchen und werft es in die Luft, vielleicht fange ich es ja ;-)

Seit einigen Tagen gibt es in Ingelheim rote Hinweisschilder mit einem einzigen Wort darauf: Picasso. Das berühmteste Build von Picasso dürfte Guernica sein, das er über die Vernichtung der gleichnamigen spanischen Stadt im Bürgerkrieg malte. In der Ausstellung in Ingelheim geht es jedoch nicht um seine Bilder, sondern um Lithographien und Linolschnitte, die er von 1945 bis 1960 erstellte. Vom 1. Mai bis zum 8. Juli findet die Picasso-Ausstellung im Alten Rathaus in Nieder-Ingelheim statt:

Bei den Internationalen Tagen werden vom kommenden Dienstag bis 8. Juli rund 100 Lithographien und Linolschnitte aus dem Werk des spanischen Künstlers gezeigt. Dokumentiert würden 15 Jahre im Leben des damals 65 bis 80 Jahre alten Picasso, teilten die Veranstalter heute mit. Bei der Schau mit dem Titel „Picasso – Variation & Metamorphose 1945-1960“ werden großformatige Blätter gezeigt, die sich aus einer Reihe von Varianten entwickelt haben.

[ Main Rheiner: Picasso kommt nach Ingelheim ]

Die Internationalen Tage werden seit Jahrzehnten von dem Pharma Konzern und "Familienunternehmen" Boehringer Ingelheim veranstaltet. Gerne verweise ich auch auf die Homepage der Internationalen Tage, ich selbst sehe da allerdings nur den Hinweis, ich hätte keinen aktuellen Flashplayer :-)

Und warum habe ich ausgerechnet Guernica genannt?
Weil vorgestern a) vor 70 Jahren das Verbrechen der Legion Condor stattfand und b) der Haltungsturner ("Guernica und Lidice") darüber und über Lidice geschrieben hat. Ich selbst hatte bisher keinen so intensiven "Kontakt" mit Guernica oder Lidice, aber ich werde nie vergessen, wie mir als 19-Jährigem im KZ Dachau die Tränen kamen.

Suchmaschinenoptmierung (SEO, Search Engine Optimization) ist eine Wissenschaft für sich, deswegen verstehe ich nicht allzu viel davon :-), aber manche Möglichkeiten sind doch ganz einfach. Die Suchmaschine Google ist nämlich gar nicht besonders intelligent. Das zeigte sich mir diese Woche am Beispiel des neuen erdähnlichen Planeten in 20 Lichtjahren Entfernung. Der Planet wurde von Astronomen vor einiger Zeit entdeckt, aber am Mittwoch (25. April) ging die Meldung durch Funk und Fernsehen. Was das mit Suchmaschinenoptimierung zu tun hat?

Am Donnerstag Morgen (26. April) bemerkte ich in meinen Statistiktools (u.a. StatCounter, Blogscout.de), dass ständig Besucher in meinem Blog von Google kommend aufschlugen.

  • Die Leute hatten bei Google nach Worten wie "Neuer Planet" gesucht.
  • Dumm war von Google nur, dass es die Leute auf die Seite "Neuer Planet im Sonnensystem entdeckt" verwies. Den hatte ich nämlich bereits am 30. Juli 2005 geschrieben, als in unserem Sonnensystem ein neuer Planet entdeckt worden war – und der ist keinesfalls erdähnlich ;-)
  • Dann dachte ich mir: Die Besucher landen ja auf einer total falschen Seite! Der Nutzer hat immer recht, er muss bekommen, was er will. Das geht auch besser.
  • Also schrieb ich einen Artikel, der in der Überschrift (Titel) und im Text die bereits verwendeten oder naheliegenden Suchworte beinhaltete: "Neuer Planet "Erde" entdeckt – nur 20 Lichtjahre".
  • Ich achtete darauf, dass
    • im Titel keine Umlaute sind (gibt oft Probleme, insbesondere bei der Adresse, deswegen darin auch nicht "erdähnlich")
    • im Text einige verwendete oder naheliegende Suchworte nicht nur vorkommen, sondern dass sie auch von mir fett markiert wurden
    • ich im alten Artikel einen Nachtrag einfügte, der die Leute und natürlich Google auf den neuen Artikel hinwies
    • im neuen Artikel nach einem Zitat auch ein Link auf eine vermutlich häufig aufgerufene Seite verwies und diese Seite bei Google relativ weit oben mit den wahrscheinlichsten Suchworten gezeigt wurde: sueddeutsche.de – Erstmals lebensfreundlicher Planet entdeckt
  • Dann veröffentlichte ich den neuen Artikel und ging zum Tagesgeschäft über (ich fuhr also ins Büro :-) )

Am Donnerstag Abend kam ich vom Büro zurück, blickte in meine Statistik-Tools und schaute bei der Google-Suche nach (ca. 19:00 Uhr).

  • Fast alle Besucher waren noch auf der alten Seite gelanden, sie hatten aber auf den Link für den aktuellen Artikel geklickt.
  • In der normalen Google-Suche war der neue Artikel noch nicht erschienen (bei der Blogsuche war ich schon an der ersten Stelle).

Am Freitag sah das schon anders aus:

  • Alle landeten jetzt auf der neuen Seite.
  • Ich war mit den Suchworten "Neuer Planet", "Neuer Planet 2007", "Neuer Planet 2007" (oder ähnlichen) auf der ersten Seite bei Google.

Seit Freitag "rappelt es im Karton", jetzt (am Sonntag Nachmittag) lässt der Traffic etwas nach. Inzwischen bin ich an erster Stelle auf der zweiten Seite (bei "Neuer Planet", mit "Neuer Planet 2007" bin ich ganz vorne), die Webseiten mit viel Traffic haben mich überholt. Macht aber nichts, den Hype habe ich abgeräumt ;-)

Lessons learned:

  • Ich habe keine Ahnung von Suchmaschinenoptimierung
  • Ich habe keine Ahnung, welche mathematischen Regeln Google benutzt und was im Einzelnen richtig oder falsch ist.
  • Schnell reagieren auf das Tagesgeschehen.
  • Den Nutzern das geben, was sie (eigentlich) wollen.
  • Google beibringen, wie Google funktionieren sollte.
  • Es funktioniert.

Und vielleicht findet ja der eine oder andere One Click Stand das INJELEA Blog so gut, dass er wieder kommt :-)

Und jetzt bin ich gespannt, wann die ersten Leute durch die Suche nach Suchmaschinenoptimierung auf dieser Seite landen :-) (aber das ist um einiges schwieriger)

Brunnen auf dem MarktplatzGestern abend waren wir mit Freunden auf dem Weinsommer in Schwabenheim (glücklicherweise musste ich die Fahrt nach Hamburg verschieben). Von den 8 Weingütern haben wir 7 geschafft. Bei den Tapas gab es von rhoihessisch Brot mit Schwartemagen bis zu Garnelen, Wildschweinschinken oder -Sülze alles mögliche querbeet. Jedes Weingut hatte in der Regel mehr als 10 verschiedene eigene Weine zum Probieren. Super Wetter, super Essen, super Weine, super Freunde – was will ein Rheinhesse mehr?

Eine super Idee war es von den Winzern, keinen Bus einzusetzen, sondern den Shuttledienst mit Treckern und Anhängern für die Weinlese umzusetzen. Wir sind die ganze Strecke von Weingut zu Weingut durch die riesig-weitläufige Metropole Schwabenheim mit immerhin 2.600 Einwohnern gelaufen. Aber für viele war es eine super Gaudi mit dem Trecker durch Schwabenheim zu rauschen.

Unsere letzte Station war übrigens der Margaretenhof. Zwei Gründe gab es hierfür:

  1. Der Margaretenhof ist nur wenige Meter von INJELEA entfernt
  2. Es gibt super Wein dort, genau das Richtige zum Abschluß – wobei wir durch die anderen Weingüter wieder andere super Weine kennen lernten :-)

Wer ein paar Eindrücke von unserer Tour haben möchte, dem sei das Photoset auf Flickr empfohlen – Weinsommer in Schwabenheim:

Landgasthof Engel (Weingut Immerheiser)

Heute geht der Weinsommer noch bis 20:00 Uhr.

Wir Hunde sind ganz schön schlau, das wissen wir schon lange. Aber Ihr Menschen denkt immer noch, wir würden Euch nur "nachäffen". Allein schon die Wortwahl. "Nachäffen", als ob wir Affen für Euch wären. Wir sind der Freund des Menschen und passen genau auf, was ihr macht, und ob wir etwas davon haben.

Wenn Hundebesitzer Skepsis im Blick ihrer Lieblinge zu sehen glauben, liegen sie vielleicht nicht ganz falsch. Für diese Vermutung sprechen Experimente Wiener Forscherinnen. Dabei ahmten Hunde eine Handlung nicht bedingungslos nach, sondern nur dann, wenn sie ihnen als zwingend notwendig zum Erreichen eines Ziels erschien.

[ Scienceticker: Hunde äffen nicht nach ]

Wir sind viel schlauer, als Ihr Menschen so denkt! Meistens bekommt Ihr das noch nicht mal mit. Letztens hat mir der blöde Boxer von nebenan von einem anderen Kumpel erzählt, was der von seinem Herrchen erfahren hat:

Ein Hundehalter und -freund bekommt am frühen Abend Besuch von seinem Kumpel. Natürlich prahlt der Hundefreund mit seinem schlauen Hund, und was der Alles so kann. Das nervt seinen Kumpel dann irgendwann gewaltig:

"Quatsch nicht so rum, beweis mir, dass Dein Hund so schlau ist und was kann, ansonsten halte die Fre**e!"

Eingeschnappt aber etwas hochnäsig kontert der Hundefreund:

"Mein Hund ist so intelligent, der kann sogar Einkäufe für mich erledigen. Ganz alleine. Gib ihm Geld für 'ne Schachtel Zigaretten und schick ihn zum Kiosk um die Ecke. Der bringt Dir sogar das Wechselgeld zurück!"

Der Kumpel öffnet seinen Geldbeutel, fischt einen Schein heraus und gibt dem Hund laut und deutlich die Anweisung zum Zigarettenholen (und kommt sich ziemlich dämlich dabei vor). Der Hund trottet zur Tür, drückt die Klinke mit seiner Pfote herunter und verschwindet. Der Hundefreund und sein Kumpel warten. Warten. Warten.

Nach einer halben Stunde wird der Hundefreund doch etwas nervös, und sein Kumpel sagt überheblich:

"Siehste! Von wegen schlau und was der alles kann! Hunde sind doof und rennen nur blöd rum – oder weg, so wie jetzt"

Der Hundefreund grübelt und druckst zunächst etwas rum, dann fragt er seinen Kumpel besorgt:

"Was für einen Schein hast Du meinem Hund denn gegeben?"

"Einen Fünfziger, kleiner hatte ich es nicht, aber das war es mir wert!", sagt der Kumpel hämisch.

Der Hundefreund stutzt kurz, dann erhellt sich sein Gesichtsausdruck, und er sagt erleichtert:

"Ach so, das hättest Du auch gleich sagen können. Mit 'nem Fuffi ist er ins Kino gegangen und trifft sich anschließend noch mit dem Boxer von nebenan in der Eckkneipe."

Euer schlauer Fake Dog

Aktuelle Artikel von Fake Dog:

Bin ganz stolz. Hab mal wieder nach langer Zeit ein Stöcken gefangen. Ich als Kaffee-Liebhaber und Kaffe-Trinker hätte es mir nie verziehen, wenn ich daneben gesprungen und es verfehlt hätte – Das Kaffee-Stöckchen von Oliver Gassner:

  1. Deine erste Tasse Kaffee, wann trinkst Du sie?
    Unter der Woche gemeinsam mit der allerbesten aller Ehefrauen beim Zeitung- und RSS-Lesen so irgendwann zwischen 6 und 8 Uhr.
    Am Wochenende gemeinsam mit der allerbesten aller Ehefrauen nach dem Frühstück beim Zeitungs- und RSS-Lesen so irgendwann zwischen 8 und 10 Uhr.
  2. Wieviele Tassen trinkst Du täglich?
    Unter der Woche ein bis zwei Tassen am Morgen, Mittags nach dem Essen noch mal eine Tasse. Immer groß. Am Wochenende nachtmittags schon mal ein oder zwei mehr, frühabends auch noch mal, Abends nach dem Essen evtl. noch einen Espresso.
  3. Koffeinfrei oder Bohnenkaffee?
    Koffeinfrei? So was gibt es? *Kopfschüttel* Nee, lass mal ohne sein. Ich nehm nur mit. Muss wohl drin sein, damit Kaffee gegen Parkinson hilft.
  4. Zucker, Milch oder Sahne?
    Kein Zucker, keine Sahne. Wenn's schnell gehen soll: Milch. Zum Genießen: Geschäumt. Grundsätzlich. Am liebsten so, bekomme ich aber nicht hin.
  5. Deine bevorzugte Zubereitungsart?
    Kaffeevollautomat oder so richtig manuell. Nie mehr Kaffeemaschine.
  6. Mit wem geniesst Du Deinen Kaffee am liebsten?
    So wie Oliver mit der Dame des Hauses. Also natürlich mit meiner in unserem Haus. Also mit der (meiner) allerbesten aller Ehefrauen.
  7. Deine Lieblingsmarke?
    Kona Coffee. Sollte aber schon etwas reifer sein.
  8. Wo trinkst Du Deinen Kaffee vorzugsweise?
    In den Hügeln über Kailua-Kona auf der Lanai (Veranda) von Grandma's Cabin.
  9. Wie sieht Deine Lieblingstasse aus?
    Eigentlich habe ich zwei Lieblingstassen. Eine große und eine nicht ganz so große:
    Donald Duck der FürchterlicheKauai
  10. Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato?
    Latte Macchiato. Griechischen Mokka oder Espresso nach dem Essen.
  11. Bevorzugte Tätgkeit beim Kaffee trinken?
    Denken. Geht aber auch so. Nur nicht so leicht.

So, ich bin dann mal wech. Kaffee genießen. Schnappt Euch dieses Kaffee-Stöckchen hier. Einfach so. Wer immer will. Geht auch ohne Twitter. Muss nur Genießer sein.

Theo, wie wär's mit Dir? 

Sunset auf dem Mauna KeaGar nicht weit von uns haben Astronomen eine zweite Erde entdeckt. Der neue erdähnliche Planet ist nur etwa 20 Lichtjahre von unserer Erde enfternt und könnte aufgrund seiner Erdähnlichkeit vielleicht sogar Leben beheimaten.

Der Planet ist eineinhalb mal so groß wie die Erde und wahrscheinlich von Fels oder Wasser bedeckt. "Wir vermuten, dass die Durchschnittstemperatur auf dieser Super-Erde zwischen null und 40 liegt und Wasser deshalb flüssig wäre", sagte der federführende Forscher Stéphane Udry vom Genfer Observatorium.

[ Weiterlesen: sueddeutsche.de – Erstmals lebensfreundlicher Planet entdeckt ]

Ein neuer lebensfreundlicher Planet? Den würde ich mir gerne mal betrachten, aber da gibt es eine klitzekleine Herausforderung: Mit unseren derzeitigen technischen Möglichkeiten bräuchte ein Raumschiff über 500 Jahre, um den Planeten zu erreichen :-)

Zahlen, die keinen interessieren, die aber jeder gern liest :-)

Technorati sagt: 211 Blog Posts, 1.052 Bilder
BarCamp Frankfurt auf Technorati

Flickr sagt auch: 1.052 Bilder
BarCamp Frankfurt auf Flickr

Sevenload sagt: 242 Bilder und Videos
BarCamp Frankfurt auf Sevenload

Das BarCamp Frankfurt hat mir super gefallen, viel gebracht und viel Spaß gemacht. Auf unserer gemeinsamen Session mit den Themen "Blogs, Podcasts, Wikis in Unternehmen" und "Themen Unternehmenskultur, Werte, Bloggen" fragte sich Christian, wie es wohl wäre, so etwas innerhalb eines Unternehmens durchzuziehen. Total spannend wäre so ein IntraCamp ;-)

Bei so einem IntraCamp gelten dann generell die gleichen ähnliche Regeln wie bei einem BarCamp (You do talk about IntraCamp. You do blog about IntraCamp…). Aber einige Dinge wären dann doch anders / besonders:

  • Gallionsfigur
    Der CEO (oder ein wichtiger Vorstand) muss bei der Vorbereitung mitmachen – aber "nur" als Gallionsfigur. Er muss die Mitarbeiter zur Teilnahme motivieren, das IntraCamp promoten und zeigen, dass die Unternehmensführung dazu steht. Mehr aber auch nicht.
  • Ressourcen
    Das Unternehmen stellt die Ressourcen (Räume, Catering, Flipcharts, etc.) vorbehaltlos zur Verfügung und mischt sich nicht ein.
  • T-Shirt IntraCamp
    Gehört eigentlich zu "Ressourcen", aber total wichtig für das Wir-Gefühl und die Identifizierung mit dem IntraCamp und dem Unternehmen: Das Unternehmen bezahlt das T-Shirt mit dem entsprechenden Logo. Und da ich mich über die Cisco-Cap gefreut habe: Am besten eine Cap dazu.
  • Gleiche Augenhöhe
    Alle sind gleich, keiner ist gleicher. Kein Chef, gleich welcher Hierarchiestufe, darf irgendeine Entscheidung treffen. Beitragen, fragen: Gerne. Wer als Firstliner eine Session machen möchte und eine Absage bekommt (wie Christian beim BarCamp Frankfurt :-) ): That's it (Fand ich super). Gleichzeitig sind Chefs auch Menschen ;-) und deswegen eingeladen, Vorschläge zu machen und eine Session zu halten.
  • Web 2.0 im Intranet
    Mit einem klassischen Intranet, in dem irgendwelche Orga-Charts rumlungern, funktioniert kein IntraCamp. Das Mindeste sind Blogs, Wikis, Bildergalerien (in die jeder selbst einstellen kann) und Podcasts.
  • WLAN
    Und wenn die IT-Policy hundert Mal kein WLAN möchte: WLAN muss sein. Das Problem ist wahrscheinlich nicht das WLAN selbst, sondern die Versorgung der Mitarbeiter mit mobilen Clients (Notebook). Private Notebooks mit WLAN würde ich auch nicht ins Unternehmensnetz lassen. Hm, eventuell könnte man zahlreiche Desktop-Unternehmensrechner am Vorabend aus den Mitarbeiterräumen "zerren" und in den IntraCamp-Räumen aufbauen. Jeder kann sich dann ja überall mit seinem Firmenaccount anmelden. Logistisches Problem Herausforderung.
  • Arbeitszeit
    Ein IntraCamp nur an Samstag / Sonntag wird schwierig werden. Erstens werden einige Mitarbeiter davor zurückschrecken, ihr Wochenende zu "opfern". Zweitens droht eine "Isolation" des IntraCamps im Sinne, dass die nicht teilnehmenden Kollegen das IntraCamp nicht richtig wahrnehmen und als "was für Spinner" abtun, die müssen das mitbekommen. Deswegen sollte ein IntraCamp mindestens Freitag und Samstag stattfinden, evtl. auch Donnerstag und Freitag. IntraCamp ist Arbeit im und für das Unternehmen. Deswegen ist es Arbeitszeit. Außerdem motiviert das vielleicht auch einige ("Dann kann ich auch hingehen…").
  • Freiwilligkeit (Nachtrag)
    Die Teilnahme ist freiwillig. Wer will, der darf. Wer nicht will, der muss nicht.
  • Themen (Nachtrag)
    Auch wenn es ein Camp sein soll: Die Themen müssen nicht Web 2.0, Startup, etc. sein. Die Themen sollten sich an den Themen des Unternehmens orientieren. Klar, sollte den Kollegen auch mal Web 2.0 näher gebracht werden, aber für viele sind andere Themen wichtiger. Beispiele: Kriterien für Kreditvergaben (Bank), Unfallverhütung (Industriebetrieb), Wie werde ich Pilot (Lufthansa?), Korrekter Umgang mit Kunden (Bahn?) etc.
  • Unternehmenskultur
    Die Unternehmenskultur muss passen. Ohne die richtige Unternehmenskultur funktioniert so etwas nicht. Basta.

Viele unterschiedliche Themen können dann von / mit unterschiedlichen Menschen des Unternehmens ausgetauscht werden, Know-How kann transferiert und verbreitet werden und – ganz wichtig – Menschen können miteinander sprechen und sich kennen lernen:

People in the company may be closer than they appear …