Vielen Dank nochmals für die vielen Tipps für meine Hamburg-Reise. Leider waren die letzten Tage ganz schön anstrengend – Hamburg, ein Arbeitskreis, und dann noch Live-Bloggen von den Intranet.days. Deswegen jetzt erst verspätet ein weiteres Feedback zur Freien und Hansestadt Hamburg. Hier und jetzt zur Eckkneipe Frank und Frei in der Schanzenstraße 93 an der Sternschanze.

Frank und Frei in Hamburg, Schanzenstraße

Wir waren dort am vergangenen Samstag und Sonntag gegen 9:30 Uhr jeweils pünktlich zur Öffnung zum Frühstück. Das Frühstücksbüffet hätte im Hotel etwa 17 Euro gekostet, aber wir wollten kein Standardfrühstück im Hotel, sondern etwas für einen günstigeren Preis mit viel Atmosphäre. Genau das bekamen wir auch :-)

Zunächst zum Preis und der Leistung. Für 12,50 Euro gibt es ein "Frühstück zu zweit", da wir (meiner einer und die allerbeste aller Ehefrauen) am Samstag richtig hungrig waren, gönnten wir uns noch ein Rührei mit Speck für 2,90 Euro. 

Frühstück im Frank und Frei, Schanzenstraße

Dafür bekamen wir … richtig, ein Frühstück zu zweit, und zwar ein richtig lekker Frühstück. 2 Frühstückseier, Brot, Brötchen, Croissants, Melone, Käse, Schinken, Honig … ach, schaut selbst:

Lecker Frühstück Frank und Frei in Hamburg, Schanzenstraße

Und außerdem: Kaffee satt. Richtig praktisch in einer funktionierenden Thermoskanne. Als die leer war kam sofort ungefragt Nachschub. Das Frühstück hat super geschmeckt, alles hat geklappt

Atmosphäre

Die Bedienung war an beiden Tagen super freundlich und hilfreich. Kein Nachfragen nötig, sofort war immer jemand da. Ganz besonders … hm, schade, weiß den Namen nicht: Vielen Dank.

Blues und Jazz, nicht zu laut. Hohe Decken, schöne Holztheke. Um diese Uhrzeit fast nichts los.

Fazit 

Uneingeschränkte Empfehlung für das Frühstück bei Frank und Frei! 

Thomas Hinrichs, einer der beiden Chefredakteure von ARD-aktuell und schmählich im Stich gelassen vom anderen Chefredakteur Dr. Kai Gniffke, ist ein bedauernswerter Blogger-Kollege. Was sich kein anderer Blogger gefallen lassen würde – er erträgt es: Er muss sich zum Lachen in den Keller verziehen. Und warum? Weil die Titanic das Tagesschau Blog versenkt:

In der Juni-Ausgabe der Satirezeitschrift nehmen uns die Brüder im Geiste von der Titanic auf zwei Seiten (!) aber sowas von aufs Korn, dass meine Frau möglicherweise zum ersten Mal sehr stolz war auf mich. Zwei Seiten! Unser Blog! In der Titanickk! Ich habe mir das Heft dann in der Betriebskantine gekauft und bin in den Keller. Oberirdisch lachen wir nämlich nie. Wir sind schließlich ARD-aktuell. Das ist eine ernste Sache. Aber unten im Keller ist es erlaubt. Also, die Mitarbeiter dürfen auch in den Redaktionsräumen lachen. Chefredakteure nicht.

[ weiterlesen: Tagesschau Blog – Titanic titanisch ]

Früher, da war alles anders. Da musste man höchstens als Youngster mit der Bravo in den Keller oder später mit dem Playboy. Aber heutzutage … *kopfschüttel* … das kann es halt nur bei den Öffentlich-Rechtlichen geben :-)

P.S.: Kann mir mal jemand die Titanic zuschicken? 

Fasten? Wie das denn? Sigi Bütefisch fastet die nächsten Tage und legt den Blog- und Mailhörer auf:

Was würde passieren wenn (es ist gar nicht solange her, die Zeit ohne eMail, Handy aber dafür mit einmal täglich Post):

  • Mails nur 2 mal täglich abgerufen werden
  • Nicht im Internet gesurft wird
  • Keine Blogs geschrieben und gelesen werden
  • Nur täglich eine bestimmte Zeit für Telefonate freigehalten wird 

Bis zum 4.6. porbiert Sigi aus, wie die Reaktionen z.B. von Kunden ausfallen, wenn er nicht wie selbstverständlich auf Kommunikationssignale reagiert oder im Netz agiert oder reagiert: Blog- und Mailfasten.

Da greife ich mir an meine eigene Nase und stelle fest:

  • Mailbenachrichtigung durch Popup-Box oder Klang habe ich schon lange abgeschaltet, aber inzwischen prüft ein Mailchecker schon wieder alle 30 auf neue Mails – zu oft! Ich stelle die Häufigkeit deutlich herunter.
  • Telefonate: In aller Ruhe liegt die Kraft – ich suche mir, wann immer möglich, eine ruhige Zeit und bereite mich kurz mental auf das Gespräch vor.
  • Surfen? Viel zu oft gehe ich "mal schnell online" – zu oft und zu wenig bewußt.
  • Blog schreiben und lesen – viel zu sehr ist es für mich das Schreiben und Lesen zur Gewohnheit geworden. Wie selbsverständlich klappe ich das Notebook auf.

Da gibt es Optimierungspotential. Als Angestellter kann und werde ich es mir leisten, im Urlaub ohne Notebook zu leben. Sigi legt jetzt einmal den Hörer auf:

Probieren geht über studieren. Und die Ergebnisse (den Computergebrauch werde ich auch so weit als möglich einschränken) gibt es dann als Mindmap-Tagebuch hier in diesem Blog am 4.6.07. Vielleicht auch mit ein paar Kundenstatements. Was meint Ihr, was passiert?

Ich weiß es nicht, aber entweder kommt der Rückfall sehr schnell, oder aber ein richtig schönes Abschalten – wenn die Kunden mitmachen. Letzteres wünsche ich Dir.

Erst am 4.6. will Sigi auf Kommentare reagieren – ich kommentiere und lausche gespannt.

Marcel Widmer fragt "Bewerbung: Wann löst das Weblog das CV ab?" und meint damit, wie ein Weblog die Chancen (und Risiken) eines Bewerbers für eine Stelle beeinflusst und den klassischen Lebenslauf (CV) ablöst. Er berichtet dazu über interessante Beiträge in US-amerikanischen Blogs, wo letztendlich Blogs potentiell als neuer "Lebenslauf" für die Bewerbung betrachtet werden.

Das sind positive Betrachtungen, da die US-Amerikaner – wie Marcel zu Recht erwähnt – uns Europäern in solchen Beziehungen doch voraus sind:

Was auf der anderen Seite natürlich nicht heissen muss, dass alles gut ist, was von “drüben” kommt ;-) Vielleicht ist die Zeit bei uns für solche Dinge wirklich noch nicht reif. Aber für einen interessanten Denkanstoss reicht’s allemal!

Mein Gedanken zu diesem Denkanstoss:

  • Mein Curriculum Blogae (mein Blog) ist seit fast 2 Jahren online.
  • Ich habe über bestimmte Themen geschrieben und meine Meinung geäußert.
  • In über tausend Einträgen habe ich gescherzt, gefreut und gelegentlich gewettert.

Bisher war ich nicht in der konkreten Situation, in der mein Blog dafür (s.o.) relevant gewesen sein könnte (Puuh, jetzt oute ich mich). Sollte es dazu kommen, dann hierzu meine Position:

  • Ich bin, wie ich bin.
  • Ich schreibe in meinem Blog, wie ich bin und welche Meinungen ich habe.
  • Jeder kann dadurch erkennen, wessen Geistes Kind ich bin (falls nicht, dann mache ich etwas verkehrt – dann habe ich ein Problem)
  • "Take me or leave me!" – Akzeptiert mich so, wie ich bin, oder verschwindet.
    • Wenn Ihr mich so akzeptiert, dann sind die Chancen groß, dass wir zueinander passen.
    • Wenn Ihr verschwindet, dann lieber so, als dass Ihr mir nach ein paar Wochen den Stuhl vor die Tür setzt.
  • Wenn Ihr ein "CB" habt (z.B. CEO-Blog), dann akzeptiere ich Euch so, wie Ihr seid, oder ich verschwinde.
    • Wenn Ich Euch so akzeptiere, dann sind die Chancen groß, dass wir zueinander passen.
    • Wenn Ich verschwinde, dann lieber so als dass ich dann nach ein paar Wochen verschwinde und Euch alleine lasse.
  • Wir beide müssen zueinander passen – nicht ein Stück Papier und die Antworten in einem Bewerbungsgespräch zu einem Bewertungskatalog.

Ein Lebenslauf / CV lässt sich schönen und sagt nur begrenzt etwas über die Person aus. Ein paar Stunden im Gespräch bieten nur erste Einblicke. Kaum ein anderes Medium als ein Blog ist über längere Zeit hinweg so authentisch und lässt so viel von einer Persönlichkeit (auch eines Unternehmens) erkennen. Mein Blog ist mein Aushängeschild und inzwischen ein großer Teil  meines Lebens.

Das gegenseitige "Verbiegen" (damit der Bewerber einen Job bekommt und das Unternehmen einen Mitarbeiter) zum vermeintlichen Erfüllen von Kriterien hilft kurzfristig, aber irgendwann kommt das Erwachen.

Deswegen: My Blog is my Life ("Come in and find out" – oder so ähnlich) ;-)

Inzwischen hat die Abschlussdiskussion in einer Elefantenrunde begonnen. Auf dem Podium sitzen die heutigen 7 Referenten und beantworten Fragen aus dem Teilnehmerkreis.

Intranet.days - Elefantenrunde

Ich konzentriere mich auf die Diskussion, lege die Tastatur etwas zurück und genieße die Atmosphäre :-)

Infos gibts live dazu auch auf http://twitter.com/intranetdays 

Michael Fryczewski, Trelleborg Sealing Solutions, und Saim Rolf Alkan, aexea communication, stellen das Intranet der Trelleborg Sealing Solutions vor.

Saim Rolf Alkan und Michael Fryczewski

Situation

  • Ein sehr internationales Unternehmen
  • mit vielen weltweit und mehrsprachig verteilten Standorten.
  • Viele verteilte Intranets (wie sich später herausstellte).

Ziele 

  • Inhalte nutzerfreunlich, assoziativ, inhaltsbasiert strukturieren 
  • Erhöhen von Akzeptanz, Identifikation, Motivation der Mitarbeiter im Umgang mit Intranet

Vorgehen für Inhalte

Card-Sorting

mit einem Stapel unsortierter Karteikarten. Mitarbeiter bilden zusammenhängende Häufchen und finden gleiche Namen.

Card Sorting

Card Sorting

Teilnehmer waren "querbeet" (Hierarchiebenen, Geschlechter) in qualitativen Interviews eingebunden.

Forschungsprozess – Datenerhebung 

  • Pretest
  • Sorting (15 – 40 Teilnehmer) in Web- und Audiokonferenz
  • Dokumentation Sortingergebnis
  • Leitfadeninterviews
  • Softwaregestützte Auswertung

Ergebnisdimenstion

  • Nutzerzentrierte Struktur
  • Intuitive Usability
  • Erwartungen, Anmerkungen, Anregungen, Wünsche, Vorschläge
  • Weitere Funktionalitäten
  • zusätzlicher Informationsbedarf 
  • Einbeziehen Mitarbeiter, Korrelation wiss. nachgewiesen bis zu 96%
  • Teilhabe am Entwicklungsprozess
  • Verringerung Abwehrhaltung und Informationsschwelle

TrelNet

Petra Gollas, add-all AG, und Alexander Abels, Goodyear Dunlop Tires Germany, berichten über effiziente Intranet-Inhalte und Redaktionsprozesse.

Alexander Abels, Goodyear Dunlop Tires Germany, und Petra Gollas, add-all AG

Situation 

  • Teils lokaler, teils übergreifender Content
  • 8.000 Mitarbeiter, ca. 4.200 mi tPC
  • 1 zentraler Koordinator
  • 7 Standortkoordinatoren
  • ca. 200 Autoren / Redakteure
  • > 10.000 Dokumente
  • 4.000.000 Page Impressions / Monat

Intranet-Studie 

  • Über 93% der Unternehmen sind überzeugt, dass sinnvoll aufbereitete Inhalte wichtig sind.
  • Optimierung von Prozessen, Einsparung von Kosten, Informationstransparenz, Steigerung des Unternehmensklimas
  • Nur bei 12% der Unternehmen werden 90% der wichtigen Informationen gelesen werden.
  • Zu schlechte Aufbereitung und zu wenige aktuelle Informationen (z.B. extern vor intern)
  • Zu seltene Aktualisierung der Startseite
  • Startseite: Neuigkeiten auf der Startseite, Hinweis zu Neuem sind top (aber siehe oben: 12%…)
  • Je nach Unternehmenskultur ist der Einsatz von Wiki und Weblog sinnvoll, um die Aktualität des Mediums zu unterstreichen.

Und jetzt ab zur Live-Schaltung ins Intranet der Goodyear…

Community-Service…, Neues Design, Markenbewußtsein

Das Intranetteam

ist das Herzstück des Intranets. Größe des Teams in Unternehmen:

  • 32% – 1 Mitarbeiter (MA)
  • 44% – 2-5 MA
  • 16% – 6-15 MA
  • 08% – mehr als 15 

Wie viele Redakteure gibt es in Intranets

  • 26% – mehr als 200
  • 22% – 51-200 (Goodyear 200)
  • 30% – 16-50 R
  • 22% – 1-15 

Festgelegter Redaktionsprozess?

  • 26% – nein
  • 74% – ja (auch Goodyear)

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Bei Goodyear ist jeder Redakteur direkt für die Freigabe verantwortlich, so wie bei 64% der Unternehmen, ansonsten stellen bei 36% ein Kernteam die Artikel online.

Bei 72% der Unternehmen werden keine Redaktinskonferenzen durchgeführt – aber bei Goodyear schon :-)

Bei 64% der Unternehmen werden Redakteure nicht geschult – bei Goodyear erfolgt eine Anfangsschulung und bei Bedarf eine Folgeschulung.

Webtexten

ist anders als Schreiben fürs Papier, deswegen ist eine Schulung der Redakteure besonders wichtig (Teaser, Überschriften, Hervorhebungen etc.) 

Zusammenfassung

  • schnelle Freigabeprozesse
  • Redaktionsplanungen
  • täglich neue, interessante und gut aufbereitete Inhalte
  • geschulte Redakteure
  • Startseite mit wichtigen Funkionalitäten, die den Mitarbeiter anziehen
  • Anwendungen integrieren, um die der Mitarbeiter nicht herum kommen
  • Web 2.0 muss ins Unternehmen passen. 

Stefan Apetz , BTC Business Technology Consulting AG, zeigt die Intranet-Optimierung bei der EWE AG – dem Energieversorgungsunternehmen der Ems-Weser-Elbe-Region.

Stefan Apetz , BTC Business Technology Consulting AG

Ausgangssituation

  • Steigende Benutzerzahl
  • Anwachsende Information (Filesystem, Intranet, Emails)
  • Steigende Anzahl der Systeme
  • Steigende Anzahl der Standorte (Büros, Produktionsstätten, Mobile Benutzer )

Problemfelder

  • Informationen werden aus unterschiedlichen Systemen benötigt 
  • Anmeldungen an vielen Systemen
  • Unterschiede der Benutzeroberflächen
  • R/3 Transaktionen sind für viele Anwender zu mächtig
  • Zugriff von außen schwierig und nur eingeschränkt möglich 

Ziele und Vision des EWE-Mitarbeiterprotals

  • Ablösung des Windows-Desktop 
  • Mitarbeiterportal als strategische Infrastrukturmaßnahme ,
  • Personalisierung von Inhalten
  • Verbesserung der Unternehmenskommunikation und Zusammenarbeit 

Vorstellung des Mitarbaiterportals

Intranet-Optimierung bei der EWE AG (Portal)

  • Themenorientierte Sicht auf die Inhalte
  • Personalisierung, auch Favoriten von Applikationen
  • Gruppierung von Anwendungen
  • Aufruf auch von lokalen Anwendungen durch Portal
  • Eindämmung der Emailflut / Newsletter: Aktuelles-Baustein mit aktuellen Meldungen für den Mitarbeiter (Muss-Inhalte)
  • Abonnierte Neuigkeiten (Kann-Inhalte)
  • 5.800 Konzernmitarbeiter, nur 400 haben die News als Email abonniert
  • Basis ist der SAP NetWeaver
  • Gerade im Aufbau: Collaboration Modul
  • Applikation werden rollenbasiert durch Portal zur Verfügung gestellt: Nur die Applikationen, die er überhaupt nur benötigt.
  • WCMS ist Reddot
  • Aber Inhalte kommen auch aus anderen Quellen
  • Suche über T-Rex auch über alle Datentöpfe

Intranetredaktion

Theoretisch kann jeder der 5.800 Mitarbeiter durch Themenkoordinatoren und Workflow ein freier Autor werden.

Redaktionshierarchie

Aufruf von Anwendungen:

Intranet-Optimierung bei der EWE AG (Anwendungen)

Formularbasierte Pflege der Inhalte

Mitarbeiterportal

Langfristige Zielsetzung

Konzern-Portal mit Web 2.0 Elementen, personalisierte Arbeitsumgebung für Mitarbeiter als Ersatz des Windows-Desktops

Erreichung der Projektziele

Fast alle Ziele wurden erreicht 

Dr. Mark-Steffen Buchele, aexea.leipzig, spricht über ein Konzept für Intranet Key Performance Indikatoren:

Dr. Mark-Steffen Buchele, aexea.leipzig

Wachsende Anforderungen an das Intranet

  • Geschäftsleitung / Kommunizieren und leben von Visionen und Leitbildern des Unternehmens
  • Leistungsnachweis des Intranets, Beitrag zu Unternehmenszielen
  • Bisherige, allgemeine Argumente (Druckkosten sparen, Suchzeit verkürzen,…) reichen nicht mehr

Wege aus dem Dilemma

  • Erfolgsmessung einführen
  • Redaktionsleitbild zur Umsetzung der Unternehmensziele
  • Management-Awareness für das Intranet durch Wertschöpfungsdebatte
  • Leistungen nachvollziebar machen
  • Mögliche Funktionen konkretisieren
    • Information
    • Kommunikation und Austausch
    • Wissensmanagement
    • Unterhaltung (stärkt Identifizierung mit Unternehmen, aber auch Transport von Inhalten)
    • Erleichtern der täglichen Arbeitsprozesse

Erfolgsnachweis des Intranet – Ein Prozess

  • Ableiten von Zielen aus Unternehmenszielen
  • Einbinden in den Managementprozess
  • zielorientiert steuern und optimieren
  • Wertbeitrag aufzeigen
  • Budgets sichern und ausbauen

Key Performance Indikatoren

  • Zentrale Messgrößen zur Leistungsmessung im Intranet
  • Abgeleitet aus dem Verfahren Balanced Scorecard
  • Steuerungselemente verschiedener wichtiger Bereiche
  • Anschlussfähig für Wertschöpfungsdebatte (gleiche Sprache wie GL)

Bereiche für Onlinemedium

  • Technik (Rechweite, Verfügb arkeit, Zugriffszeit)
  • Organisation 8Prozesse, Strukturen, Qualität)
  • Inhalte (Themen, Aufbereitung, Aktualität)
  • Wirkungen (Nutzung, Akzeptanz, Wissen)
  • Kosten (Bereitstellung, Produktion, Relation Nutzer)

Umsetzung

  • Konkrete Ziele definieren
  • Prioritäten setzen
  • Welche Messgrößen bestehen, werden bereits erhoben
  • Ausgewogen aggregieren und zusammenfassen
  • Hoher Standardisierungsgrad, vergleichsweise geringe Kosten, individuelle Ergänzungne 

Key Performance Indikatoren (Beispiel)

Stephan Schillerwein stellt die Ergebnisse der Arbeitsgruppen vor. 

Thema 1: Technologie, Suchmaschinen

  • Eigene Erfahrungen machen
  • Testen von Suchmaschinen
  • Konfiguration aus den Standardwerten heraus
  • ständige Optimierung auch durch Analyse der durchgeführten Suchen ("Logfiles")
  • Schulung der Autoren zu "suchmaschinengerechtem" Text 

Thema 2: Web 2.0

Einsatz von Wikis und Blogs

Arbeitsgruppe Web 2.0

  • Partizipation (wie bekommt man die Leute zum Mitmachen)
    • Fachthemen
    • Spaßthemen zum Heranführen (Fußball, Betriebsfest, "Genial daneben"), hängt aber sehr vom Unternehmen ab
  • Bedarfsanalyse: Ist für dieses Thema wirklich ein Blog / Wiki richtig (weil Fachbereich es will)
    • Themenorientierte, abteilungsübergreifende Projektteams
    • Interne Blogs nur für Abteilungen
    • Problem Blogs (Ich habe ein Problem, weiß jemand die Lösung)
    • Sekretärinnenblog zu Hilfestellungen
    • Ideenprozesse
    • Produktwiki
    • Blog als reines Newsblog ohne Interaktivität möglich
  • Regeln Steuerungsmechanismen
  • Suchfunktion ist auch für Blogs wichtig
  • Voraussetzungen für die Einführung von Blogs  

Thema 3: Informationsarchitektur

Intranets sind gewachsen, gewachsen, aber wie finden die Leute jetzt die Inhalte (auch Suche aber auch Strutkur)

  • Inhalte / Struktur
    • Oft zu viele Navigationsebenen, zu viele Quellen (Datenbanken)
    • In den meisten Unternehmen sollte man weg von Organisationsabbildung zu Themenabbildung (Was braucht der Mitarbeiter?)
    • Personalisierung, dadurch erhält der Mitarbeiter die Themen, die er braucht. Aber dabei den Blick über den Tellerrand nicht verbauen. Jedes Unternehmen muss aber seine Lösung finden.
    • Externe Inhalte sollten auch über die Suche gefunden werden. Themenzentrierte Ansätze (Datenquellen)
  • Startseite
    • Personalisierung oder nicht?
      Frage kann nur anhand der Unternehmenskultur beantwortet werden.
  • Usability
    • Wie bekommt man heraus, was die Leute wollen? Am besten eine Umfrage unter den Mitarbeitern (im Intranet / elektronisch, aber gestützt durch persönliche Befragung)

Thema 4: Inhalte / Redaktion / Workflow

  • Redaktionelle Qualität
    • Aktualität
    • Life-Cycle
    • Wie löst man die Fragen der Qualität,
    • einheitliche Schreibeweise
    • Ausbildung der Redakteure, besonders bei dezentraler Arbeitsweise
    • Zentrale Definition durch Content-Guide (wie schreibt man…)
  • Prozesse Workflow
    • Vieles möglich durch CMS abbildbar
    • 70 % haben ein Workflow im System, 30 % nutzen es
  • Management Awarenes: Wie gibt es (mehr) Geld fürs Intranet?
    • Qualität: Wie bekommen wir die Unternehmensziele ins Intranet?
    • Welchen Beitrag leistet das Intranet?

Thema 5: Personalisierung

"Information Overflow" 

  • Zugriff beschränken
    • Was darf, was muss Mitarbeiter sehen
    • Dann kann er festlegen, was er sehen will 
  • Sehr speziell, hängt von Unternehmen ab
  • Performance / Caching muss stimmen
  • Single-Sign-On muss ein
  • CMS-basiert mit Berechtigungen
  • Kulturfrage: Wie geht das Unternehmen mit Informationspolitik um (z.B. restriktiv)

Thema 6: Motivation

  • Motivation der Autoren
    • Redakteursrolle sollte aufgewertet werden (in Zielvereinbarung des Mitarbeiters festlegen)
    • Dauerhafte Betreuung durch Intranetteam
    • zentrales Intranetteam + einige wenige agile Redakteure
    • Hilfsmittel bereitstellen (z.B. Schablonen)
    • Qualität sichern
    • Contenterstellung so einfach wie möglich, ganz einfach, weil dezentrale Autoren nur ab und zu mit CMS arbeiten
    • Emotionale Anreize (intrinsische Motivation)
  • Motivation der User

Thema 7: Motivation

  • Werbemaßnahmen, Veranstaltungen, Tag der offenen Tür, Knowledge-Café in Kantine, Einführungsveranstaltung für neue Mitarbeiter
  • Zeigen, was das Intranet an persönlichem Nutzen bringt
  • Auffindbarkeit und Qualität der Inhalte sichern
  • Kommunikation mit den Abteilungen, um Informationen / Content von Abteilungen zu bekommen
  • Verknüpfung Mitarbeiterzeitung: Anreißen. Intranet: Komplettartikel
  • Immer wieder aufzeigen, was man mit dem Intranet alles machen kan

Thema 8: Technik

  • Wie integriert man ein CMS in SAP (oder anderes Portal)?
    • Contentlastig oder Applikationslastig
  • Es gibt keine Lösung für alles
  • Anforderungen festlegen und Marktübersicht gewinnen ("Wo könnten wir denn hinwollen")
  • Überführung von Inhalten / Systemen
  • Jedes Unternehmen muss seine eigene Lösung finden
  • Technik ist wichtig, sollte aber nur Mittel zum Zweck sein