Erste Bilder von der Themengruppierung

Intranet-Klinik: Themenaufbereitung (1)

Intranet-Klinik: Themenaufbereitung (2)

Intranet-Klinik: Themenaufbereitung (3)

Die Teilnehmer haben gestern bereits erste Zettel zu den Vorträgen ausgefüllt und mit entsprechendne Schlagworte versehen. Daraus ist dann eine Tag-Cloud enstanden:

Tag-Cloud zu Intranet.days

Zur Tag-Cloud auf Intranet-days.de

 

Intranet-Klinik – Probleme und Best-Practice

  • Content Creation (Redakteurs- / Autorensicht)
  • Content Usage (Lesersicht)

Teilnehmer mit ähnlichen Problemen oder Lösungen sollen zusammengeführt werden. Dazu werden die Teilnehmer Karten mit

  • Problemstellungen oder Fragen
  • Lösungen  

ausfüllen. Die Karten werden dann gruppiert und an den Stellwänden zur weiteren Bearbeitung dargestellt. Danach sollen die Themen in Gruppen bearbeitet werden.

Beispiele für mögliche Themen:

Intranet Klinik: Vorschläge für mögliche Themen

P.S.: Bin ich froh, dass ich bloggen "muss", da brauche ich nicht zu arbeiten :-)

Im Live-Testing müssen jetzt gleich Marc Kleine, The e-Spirit Company GmbH, und Lars Onasch, Reddot Solutions AG, ihre Systeme vorstellen. Nähere Infos zu den Firmen und Produkten gibt es auf http://www.reddot.de/ und http://www.firstspirit.de.

Lars Onasch und Marc Kleine

Beamershots von Reddot

Live-Testing: Reddot

Live-Testing: Reddot

Beamershots von FIRSTspirit 

Live-Testing: Login mit SAP-Netweaver (FIRSTspirit)

Live-Testing: FIRSTspirit

Prof. Dr. Michael Koch (Weblog), Arbeitgruppe Kooperative Systeme, Universität der Bundeswehr München. Es geht um Web 2.0 Technologien im Intranet und ihre Potentiale.

Michael Koch empfiehlt übrigens eine Präsentation ("Meet Charlie"), die ich auch vor einer Woche entdeckte: Was ist Enterprise 2.0! Frag Charlie!

Prof. Dr. Michael Koch, Universität der Bundeswehr

Was macht den Unterschied -Communities vs. Netzwerke?

  • Communities – "We"
    Top Down, zentral, Anwendung, Organisation, Unterordnung, Anpassung an Gemeinschaft
  • Netzwerke – "Me"
    Bottom Up, dezentral, Content, Maschup, Selbstorganisation, Zuerst der Eigennutzen, Einfache Benutzbarkeit 

Beispiel Siemens

Sehr gut dokumentierte Projekte zu Wissensmanagement, Siemens ShareNet – Communities. Ein zentrales von oben geordnetes, "man ordnet sich unter" Projekt. Nicht unbedingt ein Selbstläufer-Projekt. Erforderte immer wieder Anschub "von außen".

Jetzt Siemens Blogs – Netzwerke.

Mögliche Gründe für Blogs: Ersetzen von Emails, lokale Bookmarks, Inhalte für Diskussion zur Verfügung zu stellen, Tagging, Meinungen oder Frage zu Diskussionen.

Aspekte / Herausforderungen

Medium statt Werkzeug, Unterstützung einer neuen Kultur, Motivation / Benutzbarkeit, Beteiligung der Benutzer ("always beta"), Integration (APIs, SOA, Portals, Mashups, …).

Vernachlässigung der "eigentlichen" Arbeit?

Konkrete Potentiale?

  • Inhaltskombination
    RSS-Feeds und RSS-Reader – Benutzer wählt selbst, was ihn interessiert
  • Tagging
    (z.B. fringe)
  • Blogs und Wikis
  • Alles zusammengefasst in Portalen und Mashups – einfache Bentutzerverwendung und Erweiterbarkeit

Weitere Potentiale

  • Ermöglichung / Unterstützung einer neuen (Wissensmanagement-)Kultur
  • Wichtig: Fokus auf Nutzen und Benutzbarkeit
  • Softwareplattformen unterstützen Bausteine IBM Lotus Connections, Intel Suite Two, BEA en.terpri.se, MS Sharepoint, Orbiteam BSCW, Jive Clearspace, …

Jürgen Rentergent, Zöller & Partner GmbH, erzählt hier über die Entwicklung und Microsoft Sharepoint Server.

Jürgen Rentergent, Zöller & Partner GmbH

Allerdings schwächele ich gerade etwas nach (sorry), deswegen hier einfach ein paar Beamershots: 

Historie von Microsoft Sharepoint Server

Neue Impulse für Intranet-Anwendungen durch MOSS 2007

Neue Impulse für Intranet-Anwendungen durch MOSS 2007

Für Unternehmen mit einer nahezu kompletten Microsoft-Umgebung (Office 2007, Windows Server, MS-SQL, Exchange, etc.) scheint dies eine umfangreiche Lösung sein. Aha, Öffentliche Ordner in Exchange werden nicht mehr weiterentwickelt, dafür gibt es jetzt MOSS.

Auch hier: Sharepoint Implementierung ist kein reines IT-Projekt, viele organisatorische Fragestellungen, Mitarbeiter frühzeitig einbeziehen, kleine Teilprojekte, zunächst Standardfunktionen nutzen. 

Insgesamt eine ausgewogene Vorstellung.

In der Diskussion kam es zu der Frage: Wo ist das Intranet "angesiedelt"?

  • WestLB: Unternehmenskommunikation, Kosten über Umlageverfahren, Projekte (z.B. Blogeinführung) über eigenes Budget
  • KarstadtQuelle: Konzernkommunikation
  • cablecom Corporate Communications, Auftraggeber (auch Kosten) war der CEO
  • TKK: Organisationabteilung, dort auch Projekt

Eindeutige Meinung: Intranet ist kein IT-Projekt!

Ich bin gerade auf den Intranet.days (ach was!?) und habe dadurch das interessante Blog von Michael Koch entdeckt, das sich um diese Themen dreht:

Communixx – Forschung und Entwicklung rund um den Einsatz von Social Software, CSCW und Community-Unterstützung

Und schwups in die Link- und Blogroll… 

Korrektur: Da habe ich mich doch glatt im Titel für die Diskussion vertan – der richtige Titel lautet: Konzeptionelle Erfolgsfaktoren für das Intranet-Projekt. 

Lebhafte Diskussion um Intranet, Web 2.0, Autorentätigkeiten / -zahlen (Rechtschreibung in Web 2.0 muss nicht 100% sein)

Intranet.days Diskussion: Welche Systemwelt betreibt in Zukunft das Intranet?

Best-Practice: Anja Niggemann berichtet über den Relaunch des Intranet-Projektes und seiner Erfolgsfaktoren bei der WestLB AG.

Anja Niggemann, WestLB AG

Ist-Analyse

  • Kein Redaktionsteam
  • Keine Personalisierung
  • Mind. 36 verschiedene Plattformen
  • Keine logische Navigationssystem
  • Inhalte nicht auffindbar
  • … 

Ziele

  • Kommunikation
    strategisch ausgerichtete Mitarbeiterkommunikation, Stärkung der Marke WestLB, Anbindung der ausländischen Standorte an die Kommunikation des Headquarters
  • Information
  • Operative Plattform

Zeitplan

Parallel Content- und CMS-Relaunch (zwangsweise, da IT separat ein neues CMS einführte) 

Business Plan

Vorher: hohe Kosten für qualitativ schlechte Intranets, teurer Einsatz mehrere CMS, Arbeitszeitverlust durch schlechte Navigation und Suche

Danach: Sinkende Betriebskosten und IT-Aufwand, steigender Nutzen der bereitgestellten Informationen, Wissensmanagement möglich, steigende Transparenz

Live Vorführung

Globales Netz mit globalen Informationen und lokalen / regionalen Informationen je nach Nutzer. Die Konzernsprache ist englisch.

Wichtige Erkenntnis: Strukturierung nach Themen, nicht nach Organisation! Quick and dirty Methode: Mit ein paar Kollegen Schlagworte für die Themen sammeln – es funktioniert, 7 Themen kamen zusammen.

Intrant der WestLB

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