Ich fühle mich derzeit wie auf einem Sprungbrett auf dem 10 Meter Turm. Bisher sprang ich gelegentlich einmal vom 1 oder 3 Meter Turm. Inzwischen war ich neugierig und bin einfach die Treppe hinaufgegangen und auf das Sprungbrett hinausgetreten. Vielleicht wollte ich nur sehen, wie das Wasser von oben aussieht.

Aber irgendwie kann ich nicht mehr zurück. Das Springen von da unten nach unten ist irgendwie … einsnullig. Viel lieber stehe ich hier oben und genieße die Weitsicht. Aber so langsam müsste ich weiter auf das Brett hinaus. Und dann springen. Noch traue ich mich nicht. Aber es reizt mich.

BarCamp Berlin 2

BarCamp Berlin II

Ich werde am 3. und 4. November auf dem BarCamp Berlin II sein. Und auch am Abend davor (Freitag, 2. November) auf der Warmup Party.

Ich möchte wirklich total gerne eine Session halten. Ein paar lose Gedanken und 2 Ideen für eine konkrete Session habe ich – die Vorbereitungszeit fehlt mir momentan aber total (Mist!).

Natürlich sollte die Session sich irgendwie um Enterprise 2.0, Untenehmenskultur (2.0!) und Unternehmenskommunikation (2.0!) handeln.

Eine ganz chaotische Idee habe ich auch schon. Vielleicht mache ich meine Hilflosigkeit zum System und lasse andere arbeiten. Vielleicht weiß ich am 3. November mehr darüber ;-)

Web 2.0 Expo Berlin

Web 2.0 Expo Berlin

Die Web 2.0 Expo Berlin findet vom 5. bis 8. November statt. Ich bin dabei – und auch hier weiß ich noch nicht genau wo :-). Immerhin, das weiß ich schon:

4. November: Berlin Geek Dinner 

6. November: Berlin Night – Official Web 2.0 Expo Party (wevent

6. – 8. November: web2open Europe 

Ich freue mich schon sehr darauf, viele Menschen wieder zu sehen, erstmalig zu sehen, kennen zu lernen, wieder kennen zu lernen. Für Kontaktpflege und Kontaktwünsche auf der Web 2.0 Expo Berlin gibt es ein Social Network auf Crowdvine (mein Profil). Ich freue mich über jeden Kontaktwunsch ("want-to-meet") und hoffe, dass ich das Pensum auch wirklich schaffe.

Ich zitiere einfach Martin ("Coming up: BarCamp Berlin and Web 2.0 Expo") und schließe mich an:

If you want to meet me in person – whether at the BarCamp Berlin or at Web 2.0 Expo, get in touch (directly or via crowdvine) – I would be happy to shake hands with you.

Wenn ich mir die Sessions betrachte, zu denen Martin gehen möchte … dann werden wir uns ganz bestimmt des Öfteren sehen :-). Die Session "Enterprise 2.0: Tools for Changing Organizations" interessiert mich ebenfalls, dort werde ich wahrscheinlich hingehen – derzeit ist sie am 8. November von 10:10 bis 11:00 Uhr geplant.

INJELEA Reisedaten / travel information

Jedem schüttele ich gerne die Hand im Zug auf der Hinfahrt oder Rückfahrt. Das dürfte dann ein Auftakt zu Gesprächen und Gedankenaustausch sein.

Hinfahrt, 2. November

Ingelheim, ab 10:46 im RE 3309, bis Frankfurt (Main) Hbf, an 11:36

Frankfurt (Main) Hbf, ab 12:13 im ICE 690 (Wagen 2, Platz 48), bis Berlin Hbf, an 16:21

Rückfahrt, 8. November

Berlin, ab 15:37 im ICE 693 (Wagen 6, Platz 53), bis Frankfurt Hbf, an 19:44

Frankfurt (Main) Hbf, ab 20:25 im RE 3316), bis Ingelheim, an 21:10

Übernachtungen

Im Avus Motel direkt an der Messe. Mal sehen, wie oft ich das Bett brauche… 

Die allerbeste aller Ehefrauen und ich lieben Lebensmittel. Weil wir gerne gut essen und gerne gut trinken. Dies erfordert auch gelegentliche Einkäufe (auch wenn wir gerne in Restaurants gehen).

Am Donnerstag erwischte es mich und den , ist Eiein Gang zu Lässt man die Möglichkeit, ständig in Restaurants zu gehen und nie selbst zu kochen, aussen vor, dann erfordert diese Liebe auch den Gang zu einem Geschäft zwecks Einkaufs. Am Donnerstag erwischte es mich und das E center Nieder-Olm. (Beim Editieren habe ich mich und den Text wohl verhaspelt. Hiermit korrigiert.)

Bewaffnet mit einem Einkaufszettel, den ich nicht selbst geschrieben hatte (was das Einkaufen erschweren kann), stürmte ich – weiterhin bewaffnet mit Zeitmangel – in den oben erwähnten Markt. Zunächst verlief mein Einkauf zufriedenstellend.

Dann jedoch waren laktosefreie Sahne und laktosefreier Frischkäse fällig, und Hilflosigkeit machte sich breit. Ich mag einen etwas (geistig?) verwirrten Gesichtsausdruck gezeigt haben. Jedenfalls bot mir eine der Marktangestellten ihre Hilfe (beim Einkaufen) an.

Ich: Ich brauche … (s.o.) und weiß nicht …

Sie: Folgen Sie mir bitte …

Zügigen Schrittes durchquerten wir den Markt bis zu der laktosefreien Sahne

Sie: Wieviel brauchen Sie denn? 

Ich: XYZ Gramm

Sie (holt die Sahne aus dem Regal): Bitte schön.

Weiter ging es zum laktosefreien Frischkäse, wo sich die Szene wiederholte. Eine weitere Kundin fragte nach einem Produkt, die Marktangestellte wendet sich noch zu mir um…

Sie: Brauchen Sie sonst noch etwas?

Ich: Ja, aber ich muss noch überlegen … Bedienen Sie doch bitte die Kundin…

Kurze Zeit später (ich wühlte mich gerade durch die restlichen Positionen meines Einkaufszettels) stand sie wieder vor mir.

Sie: Was brauchen Sie denn noch?

Ich: TK Zuckerschoten.

Wieder zügigen Schrittes begaben wir uns zur Tiefkühlabteilung. Eine kurze Recherche ergab

Sie (fürchterlich enttäuschter Gesichtsausdruck): Es tut mir leid, wir haben wohl keine … aber kommen Sie doch bitte mit zur Frischwarenabteilung…

Zügigen Schrittes ging es zur anderen Abteilung mit frischem Obst und Gemüse – natürlich am entgegengesetzten Ende des Marktes. Zwar gab es so etwas wie Zuckerschoten … aber mit einer anderen Bezeichnung. Sie war sich nicht sicher. Und ich schon gar nicht. Sie entschuldigt sich mit dem fürchterlich enttäuschten Gesichtsausdruck. Ich tröste sie, schließlich bräuchte ich die Zuckerschoten erst am nächsten Tag..

Auf dem Rückweg trafen wir auf halber Strecke (fast im Zentrum des Marktes) eine Kollegin von ihr. Ich hörte nur: "Zuckerschoten". Dann "übernahm" mich die Kollegin. Sie führte mich wieder zurück quer durch den Markt und übergab mir diese Zuckerschoten (mit der anderen Bezeichnung). Die Kollegin war sicher: "Das sind Zuckerschoten!". Stimmt, das waren sie. Bis gestern Abend :-)

Ich liebe Lebensmittel. Und freundliche MitarbeiterInnen. Vielen Dank

Scot W. Stevenson erklärt auf USA Erklärt dieses Mal den "Duck Test":

Der “Ententest” geht etwa so: Wenn es aussieht wie eine Ente, schwimmt wie eine Ente und quakt wie Ente, ist es wahrscheinlich eine Ente – egal ob jemand sagt, es sei ein Schwan. Anders formuliert: Die Dinge sind tatsächlich so, wie sie scheinen, nicht wie jemand sie haben will.

Mir kam beim Lesen der Verdacht auf einen Dick Test:

Wenn es aussieht wie ein Anwalt, wenn es läuft wie ein halsstarriger Advokat, wenn es nicht fliegen kann wie eine Wachtel, wenn es eine organgefarbene Weste trägt: Dann muss es trotzdem eine Wachtel sein.

Warum? sueddeutsche.de – Dick Cheney schießt Anwalt an

Vielleicht hat aber auch Jack Bauer gesagt, es sei eine Wachtel :-)

Gerade entdeckt: Zeit online Leserkommentare. Nach einer Registrierung kann man kommentieren, aber auch selbst Artikel verfassen und einstellen:

Die ZEIT - Kommentare

Als Autor und ehemaliger Moderator von Readers Edition habe ich sofort einen Praxis-Test durchgeführt und meinen Artikel "Zeit für Wein und Zeit" zusätzlich sowohl auf Readers Edition als auch auf ZEIT online Leserkommentare eingestellt. Nach 21 Minuten war mein Artikel bei ZEIT um 23:31 Uhr online. Das Einstellen selbst war mindestens genauso einfach wie bei Readers Edition (okay, ich habe da auf das Bild verzichtet). Mein Readers Artikel ist noch nicht online (wobei das früher immer unbezahle Freiwillige waren – ich weiß nicht, wie die Struktur jetzt ist).

Nur den Titel "Leserkommentare" finde ich unglücklich gewählt, denn ich habe keinen Kommentar sondern einen Artikel eingestellt. Ansonsten: Sehr einfach und schnell. Und Gero von Randow hat sich persönlich um Kommentare zu neuen Artikeln gekümmert :-)

Nachtrag: [ via ZEITansage ]

Am Samstag, 27. Oktober, sind die allerbeste aller Ehefrauen und ich im Weiterbildungszentrum (WBZ) in Ingelheim am Rhein zu einer Veranstaltung der besonderen Art: "Das Beste vom Klaviator". Die Förderer der Kleinkunst präsentieren den Klaviator Lars Reichow. Was als Musik-Kabarett beschrieben daher kommt ist ein hintergründiges und amüsantes Auseinandersetzen mit den Nuancen der menschlichen Natur.

Und wir sind dabei. Ich freue mich darauf. Die allerbeste aller Ehefrau noch nicht – sie weiß noch nichts davon. Ich erzähle es ihr morgen beim gemeinsamen Frühstück.

Mario Scheuermann: Wein und ZeitManchmal muss die Zeit reif sein – wofür auch immer. Dieses Mal musste die Zeit reifen für einige Gedanken über das Buch "Wein und Zeit – Von der Kultur des Geniessens" vom Hampp-Verlag aus Stuttgart. Autor des Buches ist Mario Scheuermann vom Drink Tank und vom Planet Bordeaux. Inzwischen schon einige Zeit Blogger ist er jedoch schon wesentlich länger Weinkritiker und Autor

Fakten über das Buch

13 x 20 x 1,7 Zentimeter, 190 Seiten insgesamt, Anhang auf den Seiten 165 bis 190, 9 Geschichten.

Geschichten 

In neun Geschichten bereist Mario Scheuermann zusammen mit Wein die Zeit. Es geht um Yqem, Lafite, Weinkritiker, Reblaus, Preise, Verkostungen, COS und cpv. Viele Themen für die Seiten, aber geklammert durch die Zeit.

Gemeinsamer Tenor der Geschichten sind die Flatterhaftigkeit der neuen Zeit und das Aufspringen auf die schnellen Trends und Geschmäcker, das Verlässliche und Genüssliche der alten Zeit. Mario Scheuermann beschreibt, wie es früher war, wie es dazwischen war, und wie es heute oft ist. Leider. "Ach, die alten Zeiten schon wieder…", so könnte man meinen.

Gedanken

Aber die Zeit ist die Quelle unseres Daseins. Wir sind jetzt und hier, weil wir irgendwo herkamen. Über alle Begeisterung für Neues und Mögliches dürfen wir
unsere Herkunft nicht vergessen. Denn daraus können und sollten wir lernen. Alte Zöpfe abschneiden ist eine zweischneidige Schere, denn irgendwann könnten wir vergessen, wie schön so ein langer Zopf doch sein kann.

Ich bin kein Weinkenner. Ich bin bestenfalls ein Weinliebhaber, und ich trinke gerne guten Wein. Nein, keinen Lafite im mehrfach-stelligen Bereich. Gerne selten einen guten Barolo von Gigi Rosso für unter 30 Euro. Oder ganz ausnahmesweise einen Cabernet Sauvignon für 55 Dollar von Groth Winery (Ja, ich gestehe. Wir haben uns eine Flasche gegönnt und mitgenommen).

Ich habe meine Probleme, einen Wein zu beschreiben. Im für mich einfachsten und für meine Freunde im schwierigsten Fall gelange ich zur Überzeugung: "Er schmeckt mir". Ich erschmecke sein Wesen und ich fühle mich wohl mit ihm. Von Wein verlange ich eine gemeinsame Innigkeit, für die ich ihm Zeit, Ambiente und Konzentration zur Verfügung stelle.

Gerne trinke ich auch einen leichten schnellen Wein. Einen Silvaner auf der Terrasse, einen Riesling. Aber auch dann respektiere und genieße ich den Wein.

Dieses Buch ist kein leichtes schnelles Buch. Es erfordert Konzentration und Eintauchen in ein Ambiente. Doch wer eintaucht, dem öffnet es sich. Keine einfachen schnellen Sätze. Keine schnell-lebigen Schlagzeilen sondern längere fundierte Sätze, in denen mit Subjekten, Verben und Objekten jongliert wird. Doch das Subjekt bleibt immer der Wein.

Dieses Buch gefällt mir, es "schmeckt" mir. Ich habe es genossen.

Irgendwann in den nächsten Monaten werden meine Frau und ich die Flasche Cabernet Sauvignon aus Kalifornien geniessen. In aller Ruhe werden wir eintauchen in die Zeit, in Erinnerungen und Gefühle. Die gehören zu einem guten Wein irgendwie dazu. Wie zu einem guten Buch.

Vom 26. bis 30. November zieht die MoReq2-Roadshow durch Deutschland. MorReq?

MoReq ist die wichtigste Spezifikation für elektronisches Dokumenten- und Records-Management in Europa. Die Abkürzung MoReq steht für „Model Requirements for the Management of Electronic Records“. Der europäische Standard spezfiziert die Anforderungen für Schriftgutverwaltung, Dokumenten- und Records-Management sowie die elektronische Archivierung. Die aktuelle Version MoReq2 erscheint 2007 und wird durch ein Zertifizierungsverfahren für Softwareprodukte komplettiert. Der Standard ist der Maßstab für alle Anwender, die elektronische und papiergebundene Informationen systematisch verwalten und langfristig aufbewahren müssen.

Auf den Seminaren werden die Inhalte des Standards MoReq2 vermittelt. Verschiedene Anwendungsbeispiele verdeutlichen die Umsetzung in Records Management. Diskussionen mit den Referenten ergänzen das Programm.

Dr. Ulrich Kampffmeyer, PROJECT CONSULT, wird in Thema und Veranstaltung einführen und begleiten. Imbus, HYPERWAVE, IBM, Meridio und SAPERION schicken Referenten ins "Seminarrennen".

Wer in einem Unternehmen im Themenkomplex Dokumentenverwaltung / Records Management / Archivierung / Versionierung vor wichtigen Entscheidungen steht oder sich generell über das Thema informieren möchte, der erhält hier Informationen über einen länderübergreifenden Standard, der zunehmend wichtiger wird.

Ich schaffe es in der Woche leider terminlich nicht zu einem der Termine:

  • Hamburg – Montag, 26. November 2007
  • Düsseldorf – Dienstag, 27. November 2007
  • München – Mittwoch, 28. November 2007
  • Frankfurt – Donnerstag, 29. November 2007
  • Berlin – Freitag, 30. November 2007

Am 22. 11. 2007 werden Robert und ich im SAS Institute in Heidelberg auf und von der The Future of Learning Conference bloggen:

Was beeinflusst das Lernen von morgen?
Diskutieren Sie mit Unternehmern, Wissenschaftlern, Praktikern und Künstlern über das Lernen, über Lernwege und -möglichkeiten von morgen.

… und mittendrin zwei Blogger zum Anfassen :-)

Auf dem Veranstaltungsblog werden in der Vor- und Nachbereitung die Trends und Einflussfaktoren diskutiert, die die Zukunft des Lernens bestimmen werden.

Die Referentenliste und das Programm lassen schon richtige Vorfreude hochkommen. Besonders neugierig bin ich auf die Gruppenarbeit am Nachmittag, von wo aus wir mittenraus berichten werden. So ganz weiß ich noch nicht wie es sein wird und was daraus werden wird. Wir werden uns vorher noch kurz abstimmen und dann bloggen, bloggen, bloggen …

Ich bin schon ganz gespannt, was ich alles von wem und wie durch dieses Bloggen und während des Bloggens lerne ;-)

 

There must be more than learning for nothing.

I decided to blog.