In Mulhouse (Yahoo! Maps) findet am 29. Februar (ja, Schaltjahr) und 1. März das BarCampAlsace 5 statt.

The next BarCampAlsace is planned. Add yourself on the Interrested List (see below).
If you want to be informed, please leave us your email at : barcampalsace(at)gmail(dot)com.
You can also follow the last news on our trilingual blog (DE, FR, GB) : http://www.barcampalsace.org

Das BarCamp gibt es zum Eintragen weiterhin auf 

Weil ich schon länger nicht mehr im Elsaß war und weil ich hoffe mich mit meinem bißchen Französich verständigen zu können, habe ich mich soeben angemeldet.  

[ via SachaL ]

Warum damit bis zum nächsten Jahr warten? Hier ist meine individuelle angekreuzte Jahresbilanz aufgrund der Liste von Jochen Mai auf Karriere-Bibel:

  • 2. Im vergangenen Jahr eine Gehaltserhöhung erhalten
  • 8. Einen Kollegen gelobt
  • 9. Einen Kollegen gelobt, ohne dass er das mitbekommen hat
  • 11. Den Chef kritisiert oder gar korrigiert
  • 14. Ein großes Projekt initiiert
  • 19. Den Chef kritisiert
  • 21. Das Büro gründlich ausgemistet und aufgeräumt
  • 22.  Jemanden von einer Sache überzeugt, die einem sehr wichtig ist
  • 23. Sich von anderen überzeugen lassen
  • 24. Etwas Wichtiges hinzu gelernt
  • 25 Völlig neue Gedanken zu eigen gemacht
  • 26. Sich im Internet gegoogelt
  • 27. Andere Menschen im Internet gegoogelt
  • 30. Über acht Stunden nonstop im Internet verbracht
  • 32. Ein Blog gestartet oder fortgesetzt
  • 33. Kommentare in anderen Blogs hinterlassen
  • 34. Entdeckt, dass jemand mein Blog kennt, von dem ich es nicht erwartet hätte
  • 35. Einen Artikel im Internet veröffentlicht
  • 36. Neue Freunde im Internet kennengelernt
  • 45. Einen Lachanfall bekommen
  • 46. Andere zum Lachen gebracht
  • 50. Über das eigene Leben gefreut, wenigstens für einen Moment
  • 57. Interviewt worden
  • 58. Etwas geschrieben oder gesagt, das falsch war
  • 59. Einen Artikel veröffentlicht
  • 60. Mindestens ein Buch gelesen
  • 61. Einen 500-Seiten-Roman gelesen
  • 73. Die Golden Gate Brücke überquert
  • 99. In einem aktiven Kriegsgebiet gewesen
  • 122. Verliebt
  • 125. „Ich liebe Dich“ gesagt – und so gemeint
  • 131. Einen Baum gepflanzt
  • 148. Die Steuererklärung schon gemacht
  • 150. Bei dieser Liste mindestens einmal gelogen

Jochen Mai hat auf seiner Karriere-Bibel vorgeschlagen, anstelle guter Vorsätze für das nächste Jahr (die sowieso nicht eingehalten würden) zu beschließen eine Bilanz des vergangenen Jahres "abzuhaken":

Es gibt Menschen, die entwerfen von sich im Nachwehen feiertäglicher Stille ein neues Bild. Eines, von einem nicht rauchenden, nicht saufenden, zielstrebigen, konsequenten, freundlichen, teamfähigen, sparsamen, durch und durch besseren Menschen. Kurz: Sie entwerfen von sich das Bild eines Gewinners und formulieren dazu ein paar gute Vorsätze.

[ weiterlesen: Das war’s … – Bilanz statt Vorsatz ]

Kurze Anmerkung meinerseits:

  1. Ich rauche nicht – gar nicht (mehr seit über acht Jahren)
  2. Ich saufe nicht – ich genieße guten Wein
  3. Ich bin nicht zielstrebig – Ziele suchen mich
  4. Ich bin konsequent – meistens jedenfalls
  5. Ich bin freundlich
  6. Ich bin teamfähig
  7. Ich bin sparsam – mit Dingen, die mich nicht interessieren und die ich nicht mag
  8. Ich werde immer besser – von Jahr zu Jahr – wie ein guter Wein
  9. Ich bin kein Gewinner – denn darum geht es mir nicht

Bei Gelegenheit werde ich die Liste von 150 Dingen für meine Bilanz mal durchgehen und nachschauen, was ich abhaken kann;-)

Ein gutes Jahr 2008 wünscht Euch

Euer Frank Hamm 

Christoph "Bandscheibenblogger" Weigand schlägt ein Bloggertreffen nicht nur für Blogger in Wiesbaden am 10. Januar vor.

Hat jemand von Euch Lust, sich anläßlich des Jahreswechsels in einer kleinen, gemütlichen, griechischen Taverne in Wiesbaden zu treffen ?

Alles weitere drüben bei Christoph :-)

Hörbücher ganz legal zum downloaden

[ via Webonomy

Gerade auf Flickr.com/injelea gesehen: Ich habe 2000 Fotos auf Flickr.

2000 mal Flickr/injelea

Titus Müller - Vom Glück zu leben Titus Müller ist offensichtlich ein sehr gläubiger Mensch. Daraus bezieht er seine Stärke. Diese Stärke ermöglicht ihm neue Perspektiven einzunehmen und sich nicht von Gewohnheiten benebeln zu lassen – er geht "mit offenen Augen durch die Welt" und scheut sich nicht an ungewohnten Stellen die Augen zu öffnen. Neue Sichtweisen und seine durch und durch optimistische Grundhaltung prägen sein Buch "Vom Glück zu leben".

Auf Titus Müller wurde ich aufmerksam durch seine Perry Rhodan-Folge und das Buch "Die Siedler von Vulgata". Das war es für lange Zeit erst einmal. Irgendwann holte ich mir "Vom Glück zu leben", das zunächst für lange Zeit in irgendeinem Bücherstapel verschwand. Jetzt begann ich meinen Lese-Reboot mit diesem Buch, und ich bin froh dafür. Seit gestern habe ich es durchgelesen und mir an einigen Stellen Merkzettel eingeklebt. Erstens weil ich mir später diese Stellen noch einmal durchlesen wollte, und weil ich zweitens durch das Hinkleben mir diese Stellen noch besser merken kann.

Ungeordnet und nicht ganz willkürlich hier einige Gedanken zu einigen Kapiteln.

Zeitpuffer

Auch wenn alle Züge pünktlich sind: Wenn man mit der Bahn fahren will, ergeben sich notgedrungen Zeitpuffer. […] Zur Sicherheit rechnet man Warteminuten ein. Und aus diesen Warteminuten kann man lernen, wie nützlich und angenehm Zeitpuffer sind.

Wartezeit soll einen Sinn haben? Aber ja! Angenommen, Sie berechnen den Weg zum nächsten Termin genau und stürzen so los, dass sie gerade noch rechtzeitig dort sind – wenn Ihnen dann im Hausflur ein Nachbar begegnet, wird Ihnen nichts anderes übrig bleiben als ein gehetztes Kopfnicken. Ist das ein erfülltes Leben?

Ich nehme mir gerne Zeitpuffer. Gerne komme ich etwas zu früh zu Terminen. Denn dadurch schnuppere ich die Atmosphäre, und es ergeben sich oft die wunderbarsten Gespräche. Auch bleibe ich gerne einfach einmal stehen oder setze mich hin. Ich atme tief ein und genieße die Momente und die Umgebung bewusst.

Doch gerade das vermisse ich bei vielen Führungskräften. Sie hasten von Termin zu Termin, die Termine selbst sind selten wirklich effizient (oder gar effektiv). Zwischen den Terminen und in den Terminen bleibt für die Umgebung und die Kollegen keine Zeit. Schade.

Bin ich liebenswert?

Wenn man nicht sicher ist, ob man es wert ist, von anderen geliebt zu werden, dann kommt "Normalsein" für einen nicht in Frage. Der dritte Platz oder womöglich gar kein Ehrenplatz – das ist in diesem Fall eine Katastrophe. Man muss Erfolg haben, herausstechen, durch besondere Leistung auffallen.

[…]

Es ist nämlich so: Hat man den einen überrundet, kommt der nächste dran. Niemals wird man der Weltbeste in einer Sache sein. Und sollte es doch gelingen – Ehrgeiz als Lebenssinn erweist sich spätestens dann als enttäuschender Hohlkörper, weil man quasi einen Sprint ins Leere hingelegt hat. 

Es ist wie mit dem Fahren auf der Autobahn, besonders im Berufsverkehr: Es gibt immer einen Schnelleren. Ich versuche so zu fahren, dass ich mit mir zufrieden bin und andere nicht behindere und andere auch einfach einmal vorlasse. Lieber genieße ich gute Musik oder die Landschaft, als ständig gehetzt nach vorne oder in den Rückspiegel zu starren. Und damit lässt es sich zügig und dennoch locker fahren. Gut zu fahren macht Spaß.

Freude an neuen Ideen

Erlauben Sie sich ab und zu einen unwahrscheinlichen Gedanken. Haben Sie weniger Angst, sich zu blamieren. Die besten Dinge auf dieser Welt sind entstanden durch wahnwitzige, luftige Träume.

Durch meine Entwicklung in den letzten Jahren und das Bloggen habe ich gelernt, Ideen rauszulassen. Einfach so. Es tut nicht weh. Selbst das Blamieren tut nicht weh, weil die anderen nämlich gar nicht lachen. Interessanterweise haben viele dieselben wahnwitzigen, luftigen Träume.

Vom Fernwehschrei einer Lokomotive

Schreiben Sie einen Brief, um ihn in zehn Jahren wieder zu lesen […]. Schreiben Sie eine Geschichte! Bringen Sie ein Erlebnis zu Papier, das Sie nicht vergessen möchten. Wer sich darauf einlässt, wird merken, dass Schreiben eine faszinierende Sache ist.

Durch die Zugriffsanalyse werde ich nach Monaten plötzlich auf ältere Artikel hingewiesen, die ich dann gerne wieder lese, um mich zu erinnern. Mein Blog ist mein Papier. Schreiben ist für mich eine faszinierende Sache. Vielleicht werde ich sogar irgendwann einmal richtiges Papier beschreiben. Vielleicht.

Tun Sie mal wieder etwas Sinnloses!

Tun Sie doch mal wieder etwas Sinnloses! Etwas, das Sie nicht in der Karriere weiterbringt, keine Verpflichtung gegenüber der Familie einlöst, keinen Termin erledigt oder irgendeinen Lohn einbringt außer – Sie glücklich zu machen.

Vor einigen Tagen habe ich meinen Rechner "neu aufgesetzt". Jetzt werde ich Civilization IV installieren und ganz sinnlos spielen. Weil es mich ablenkt und glücklich macht ;-)

Und dies wiederum erscheint mir ziemlich sinnvoll :-)

Gerade auf del.icio.us/injelea gesehen: Ich habe 1000 Bookmarks auf del.icio.us ;-)

del.icio.us/injelea 1000

Vielen Dank für die Karten und Wünsche, die in den letzten Tagen hier bei INJELEA.de oder im Büro eintrafen. Ich habe mich über jede einzelne sehr gefreut.

Ich freue mich, dass ich über dieses Blog doch einige Leser erreiche, und eine solche Bestätigung in einer schönen "Offline-"Karte motiviert mich auch im nächsten Jahr regelmäßig zu schreiben:

Wenn Sie wüßten, wie regelmäßig ich Ihr Blog lese … toll!

Vielen Dank auch an "das Web", das mir und uns so viele Bekanntschaften und Freundschaften ermöglicht.

Ich freue mich bereits auf das Jahr 2008, um bei der einen Aktion oder dem anderen Projekt gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen und um bei einem schönen Glas Wein die Freundschaften zu vertiefen. 

Euer Frank Hamm 

Am Montag, 31. Dezember, gibt es auf 3sat wieder Pop around the Clock. In 24 Stunden gibt es 29 Konzerte:

Mike & The Mechanics & P.C.: Live at the Shepherds Bush
Noel & Gem of Oasis: Live from the Cabaret Sauvage
Wolf Maahn: Direkt ins Blut 2
Die Toten Hosen: Nur zu Besuch – Unplugged
Loreena Mc Kennitt: Nights from the Alhambra
Celtic Woman: A New Journey
Katie Melua: Live in Düsseldorf
Mark Knopfler & Emmylou Harris: Real Live Roadrunning
Bob Dylan: The other side of the mirror
David Gilmour: Remember that night
George Michael: Unplugged
Yusuf Islam: Yusuf’s Café Session
Roger Hodgson: Take the long way home
Bon Jovi: Lost Highway – The Concert
Genesis: Turn it on again
Take That: The Ultimate Tour
Queen: Live at the Wembley Stadium
Tina Turner: Wildest Dreams
Lionel Richie: Coming Home
Madonna: The Confessions Tour
Kylie Minogue: Homecoming
Herbert Grönemeyer: 12 Live
PUR & Friends
Westernhagen: Live 1999
Rosenstolz: Das Große Leben Live
Pink: I’m not dead
Pet Shop Boys: Cubism
Amy Winehouse: I told you I was trouble
Mika: A long way from home

Dann werde ich mal den Festplattenrekorder heißlaufen lassen ;-)