Ich melde mich schon mal ab. Ab morgen bin ich dann mal weg. Wahrscheinlich komme ich wieder, aber nicht vor Mitte Mai ;-), weil:

a) Zagarolo

Zagarolo, Italy

b) Greve in Chianti 

Greve in Chianti, Italy

Andrew McAfee geht auf Tour. Aber bei aller Software findet er ("Taking the Show on the Road"):

As I’ve written before,
social networking software like Facebook is a great tool for
maintaining and exploiting a network of weak social ties and a healthy
blogosphere can help convert potential ties into actual ones, but there
is still no substitute for being in the same room with people.

Das finde ich auch. Ich würde mich gerne mal mit ihm unterhalten. Leider ginge das momentan nur irgendwo hier in der Nähe. Schade.

Derzeit spiele ich ein bißchen mit Seesmic herum. Heute fragte ich mich auch: Was ist eigentlich Web 2.0? Für mich ist Web 2.0:

anjrued antwortete

It’s international communication based on – you know – social themes, being social is Web 2.0 to me just the interaction of users to users rather content that’s owned and made from the content owner of the site. Web 2.0 […] is "we make the content". 

Was ist Web 2.0 für Euch? 

Sometimes things go wrong. No matter what the reason is – they go wrong. One thing that went wrong was the attempt of Tim O’Reilly at the Web 2.0 expo to speed up his discussion with Jonathan Schwartz by plegging the audience to ask their questions via Twitter:

In the Jonathan Schwartz interview at the Web 2.0 Expo in San Francisco
yesterday, I screwed up. After learning we weren’t set up for audience
Q&A with microphones, I thought, "well then, I’ll just suggest to
the audience that they twitter questions @timoreilly, and I’ll check my
phone during the interview." I kept checking, but no questions. Bummer.
Not till I heard complaints afterwards that I hadn’t asked any of the questions did I do a little digging, and discover that I had twitter set to show me only @ replies from people I’m following. Bad idea.

[ Missed Twitter Questions from Jonathan Schwartz Interview at Web 2.0 Expo ]

I honestly respect Tim O’Reilly for the way he handles this. First he posts his mistake on the blog. Second he asks Jonathan Schwartz those questions he missed via email. Third he posts all the questions and Jonathan’s answers on the O’Reilly radar blog.

And I really consent to the following question of Dieter Rappold and the response of MrSun Jonathan Schwartz:

Sierralog : Question to Jonathan: Did you ever assess the success of you corporate blogging in terms of "ROI" and if so, how? Thx

MrSun:
No. It just seemed like an IQ test. If I talk, people that are
interested listen. If I don’t speak up, they have nothing to hear. 

That’s the power of honesty and authenticity. That’s what companies should internalize how corporate culture should manifest. And how corporate culture should be. Not only externally but internally too.

Bei Jochen Mai läuft seit einiger Zeit eine erfolgreiche …. Telenovela mit startkem News- und Persönlichkeitscharakter: "Was bedeutet Erfolg für…".

Vollkommen ungefragt und in aller Kürze meine Antwort:

In den vergangenen Wochen las ich des Öfteren ein Zitat von Helmut Schmidt:

Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.

Helmut Schmidt 

Zuletzt im The Future of Learning Blog. In den vergangenen Wochen drohten mir angesichts diverser Realitäten die Visionen auszugehen. Aber jetzt, wo ich zur Ruhe komme und mir zwei anregende ruhige Wochen in Rom und Florenz bevorstehen, fällt mir noch ein anderes Zitat ein:

Wer keine Visionen (mehr) hat, dem hilft auch kein Arzt mehr.

Fake Dog 

Und ich erkenne, dass ich doch immer noch an Visionen glaube. Immer noch.

Frühling ist da, Urlaub naht, der Fake Dog lässt mich in Ruhe. Ruhe. Zeit für einige Gedanken über wahre Männer.

Frühling bei INJELEA.de
Wahre Männer…

    1. haben und schreiben mindestens ein Blog
    2. joggen am Samstag Morgen
    3. mähen Rasen
    4. kaufen ein und holen hauptsächlich Getränke
    5. gehen zum Metzger ihres Vertrauens
    6. stellen einen Weißherbst von einem Weingut ihres Vertrauens kühl
    7. stellen einen Rotwein von einem anderen Weingut ihres Vertrauens bereit
    8. kehren die Terrasse
    9. stellen den Sonnenschirm auf
    10. stellen den Grill auf und bereiten sich mental vor
    11. setzen sich auf die Terrasse
    12. gehen mit WLAN online
    13. haben ihre Startleiste oben (T.K.: "Nur Frauen haben ihre Startleiste unten.")
    14. sehen ihrer Frau beim Unkraut jäten zu
    15. finden, dass es ein guter Tag ist

    Frühling bei INJELEA.de

    FindelkatzeHeute gelang es dem Frank und dem Frank seine Frau, die Eltern von dieser Findelkatze zu finden. Die war ja plötzlich Mitte der Woche aufgetaucht und keiner wusste woher.

    Statt dass sie sich mal endlich wieder um mich kümmern würden… Na ja, jedenfalls kam die Findelkatze von unseren Nachbarn. Unsere Nachbarn kennen die Katzenverrücktheit von dem Frank seiner Frau und bereiteten ihr mit dem "heimlichen" Geschenk eine große Freude. Jetzt sind die beiden – vor allem dem Frank seine Frau – total aus dem Häuschen und überlegen sich schon einen Namen und wo die Katze schlafen soll und lauter so Zeugs.

    Also ich find das ein bisschen übertrieben. Überhaupt, heute ist bei dem schönen Wetter hier richtig Hektik ausgebrochen. Ist mir zu viel los. Ich schnupper‘ noch mal kurz an der Findelkatze und leg mich dann wieder hin.

    Servus

    Euer Fake Dog 

    Am vergangenen Samstag (19.04.2008) war ich in Bingen auf dem Bürgerkongress. Zunächst einmal: Kurt Beck war nicht da. Genausowenig wie in der Woche zuvor in Ludwigshafen. Obwohl er mich persönlich eingeladen hatte. Aber dafür war der rheinland-pfälzische Innenminister Karl Peter Bruch da und begrüßte rund 160 Bürger. Angemeldet hatten sich 200. Geblieben bis zum letzten von drei Workshops sind etwa 100.

    Bei der Allgemeinen Zeitung gibt es einen Bericht über den Bürgerkongress in Bingen:
    Bürgerlotsen im Verwaltungsdschungel.

    Von mir gibt es vor allem subjektive Eindrücke und Gedankenschnipsel:

    • Der Kongress war gut vorbereitet, organisiert und moderiert.
    • Die Bürger waren kommunallastig, weil viele der Bürger aus der Kommunalverwaltung kamen (oder früher waren). Soll in Ludwigshafen besser gewesen sein.
    • Die Bürger waren altlastig, weil ich deutlich unter dem Durchschnittsalter lag. Soll in Ludwigshafen besser (jünger) gewesen sein.
    • Karl Peter Bruch bezeichnete die Bürgerkongresse als eine einmalige Sache, die es so in der Bundesrepublik noch nicht gab. Ich würde mich aber freuen, wenn es keine einmalige Sache bliebe.
    • Viele andere Bürger meinten, dass Bürger mehr beteiligt werden sollten. Ich meine das auch.
    • Wie versprochen hielten sich das Ministerium und die Staatskanzlei raus.
    • Die Abschnitte:
      • Wie empfinden die Bürger die jetzige Verwaltung?
      • Wie könnte eine bürgernahe Verwaltung aussehen?
      • Wohin soll die Reform gehen: Gebietsstrukturreform (neue Gliederung von Kreisen und Gemeinden) oder Interkommunale Zusammenarbeit?
    • Viele Bürger bemängelten die Vermischung von Verwaltung einerseits und Politik bzw. Parteien andererseits.
    • Gut sind Bürgerbüros, Infozentren, persönliche Kontakte, hohe Kompetenz einzelner Mitarbeiter
    • Schlecht sind persönliche Kontakte, Obrigkeitsdenken, zu wenig Personal, keine Kundenorientierung, zu wenig Infos über / im Internet, telefonische Auskunftserteilung

    Innerhalb einer Woche soll es eine kurze Doku auf der Website geben, vor der Sommerpause eine ausführliche Doku.

    Insgesamt ist es eine gute Idee, die schon viel früher hätte sein können. Die man wiederholen sollte, einfach so und ohne viel Trara (schreibt man das so?).