Intense Debate DashboardBei Matthias Schwenk auf beyhond workflow fiel mir vor einiger Zeit schon und vor kurzem bei Rainer Helmes ein Kommentarsystem auf: Intense Debate. Intense Debate wird als kurzes Javascript im Template des Blogsystems eingebunden. Grundsätzlich geht es auf jedem anderen System mit Permalinks für einzelne Seiten. Also beispielsweise auch auf einem Wiki (muss ich mal mit meinem Dokuwiki probieren…).

In den Statistiken sehe ich, wie viel ich wo kommentiert habe (bei anderen Websites, die ebenfalls Intense Debate verwenden).

Ich sehe auch, wo und was meine Kontakte (denen ich folge) so kommentieren, und andere sehen, was ich kommentiere (übrigens auch per RSS)

Es gibt Statistiken für das eigene Blog (mehrere Blogs möglich). Ich kann Kommentare moderieren und das Erscheinungsbild sowie Optionen konfigurieren (z.B. ob ich anonyme Kommentare zulasse).

Es gibt Widgets wie "My recent Comments", "Top Users", "Popular Blog Posts", "Latest Comments", Blog Stats. Alles als Javascript (und dieselben Inhalte auch als RSS).

    Die Kommentare zu Artikeln auf meinem Blog sind nicht mehr zentral bei mir. Ich kann sie jedoch notfalls als XML exportieren und irgendwie woanders in eine Datenbank importieren (werde ich das wirklich jemals tun?). Javascript muss beim User / Browser aktiviert sein. Ich biete meinen Besuchern und Kommentierern aber die Möglichkeit ihre Kommentare im Überblick zu haben. So wie ich jederzeit nachverfolgen kann, wo ich was kommentiert habe. Gravatare werden unterstützt.

    Ich habe ein Tool, das sich auf eine Sache konzentriert: Das Kommentieren und Verfolgen von Kommentaren. Das Ganze läuft sogar noch auf Kommentar-Life-Streams hinaus. Mir fehlen zwar noch Erfahrungswerte, aber das macht es anscheinend wirklich gut.

    Intense Debate Blog Dashboard 
    Intense Debate Blog Settings

    Deswegen habe ich Intense Debate bei mir hier im Blog installiert. Kommentare laufen jetzt darüber, die alten Kommentare aus der Datenbank werden weiterhin angezeigt. Ich probiere es ein paar Wochen aus (so viele Kommentare habe ich hier nicht).

    Was jetzt noch fehlt, ist eine intensive Debatte auf INJELEA, damit ich und Ihr damit Erfahrungen sammeln können :-)

    ist wieder da:

    Gelegentlich lasse ich durchblicken, dass ich aus Schwabenheim an der Selz in Rheinhessen komme und eine persönliche Ansicht hinsichtlich der richtigen Rheinseite und der falschen Rheinseite habe. Offenbar kommt es bei meinen virtuellen oder reellen Gesprächspartnern gelegentlich – auch bezüglich der Herkunft des Names "Schwabenheim"zu gewissen Unklarheiten.

    Es scheint an der Zeit, diese Unklarheiten zu beseitigen.

    Schwabenheim an der Selz

    Schwabenheim

    Die Ortschaft Schwabenheim an der Selz (Wikipedia-Eintrag, Yahoo! Maps) hat über 2.600 Einwohner und ist damit die bevölkerungsstärkste Gemeinde der Verbandsgemeinde Gau-Algesheim. Meistens wird sowohl von Fremden als auch Eingeborenen aus Gründen der Kürze die Bezeichnung "Schwabenheim" verwendet. Dies kann jedoch zu Verwechslungen mit der Ortschaft Pfaffen-Schwabenheim der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach führen. "Schwabenheim an der Selz" gibt es erst seit 1904, die Ortschaft selbst ist allerdings doch etwas älter:

    Weiterlesen

    Vom 15. bis 17. August 2008 findet auf dem Margaretenhof in Schwabenheim an der Selz das jährliche Hoffest statt. An allen drei Tagen gibt es Musik, Getränke, Essen und natürlich Wein vom Margaretenhof.

    Hoffest Margaretenhof 2008

    Zum diesjährigen Hoffest wird auch der neue Restaurant- und Café-Komplex fertiggestellt sein. Heute morgen noch sah ich beim Laufen noch Arbeiter in der Sonne schwitzen, als sie die Pflastersteine setzten. Vor einigen Tagen hatten wir Gelegenheit uns den Komplex von innen schon einmal anzuschauen – ich bin schon ganz gespannt darauf :-)

    Programm

    • Freitag, 15. August 2008, ab 19 Uhr
      20.00 Uhr: Musik zum Tanzen von den Party Boys
    • Samstag, 16. August 2008, ab 18 Uhr
      21.00 Uhr: Akustik-Party mit Weiss-Schulze-Le Roux
    • Sonntag, 17. August 2008, ab 11 Uhr
      12.00 Uhr: Jazz mit der Wiesbadener Juristenband
      19.00 Uhr: Big Band Sound vom Sound Express (z.B. Caravan, Perdido, Route 66)

    Übernachtung

    In Schwabenheim selbst gibt es nur wenige Übernachtungsmöglichkeiten (z.B. Hotel Pfaffenhofen), aber die Familie Eckhard hält gerne einen Wohnmobilstellplatz auf dem Hof frei.

    Wo ist der Margaretenhof

    Der Margaretenhof in Schwabenheim an der Selz ist ganz in der Nähe von INJELEA:


    [ Yahoo! Maps ]

    2. Webtreffen mit INJELEA

    Dieses Jahr findet am ersten Tag des Hoffestes auf dem Margaretenhof das 2. Webtreffen mit INJELEA statt.

    Mehr Infos gibt es auf der Eventseite bei amiando.

    Rückblick

    Ein kurzer Film (ca. 5 Min.) vom Hoffest 2007:

    Link: sevenload.com

    Nach einem Bericht des Decanter ("Leaked French wine law proposals to treat alcohol like porn") gibt es einen Gesetzesvorschlag, der Websites um Wein und Alkohol drastisch einschränkt:

    The document, which suggests that wine and alcohol sites be authorised but limited to certain hours – similar to pornographic sites, has been described as ‚disastrous‘ by members of the wine sector.

    Informationen über Wein und Alkohol wäre auf wenige Tageszeiten beschränkt, und eine Werbung auf anderen Sites für diese Wein-Sites wäre verboten. Offensichtlich gibt es nicht nur in Deutschland Politiker, die keine Ahnung davon haben, worüber sie entscheiden:

    Damien Bonnabel of blog and search engine site, Findawine.com, said the people involved in drawing up the law had little knowledge of the internet. 

    Mario Scheuermann hat im Drink Tank das Thema bereits aufgegriffen ("Wein und Pornographie auf einer Stufe"):

    In Frankreich sind Regierung und Parlament offenbar wild entschlossne, die Werbebeschränkungen für Alkohol, die aus dem Evin Gesetz von 1991 resultieren noch weiter zu verschärfen

    Man stelle sich das einmal vor: Am 15. August ist Hoffest im Margaretenhof und ich dürfte nicht darüber berichten und verlinken :-)

    Aber in Frankreich? Irgendwann gibt es dann in Frankreich vielleicht gar keinen Wein mehr! In Frankreich?

    Gelegentlich höre ich Geschichten von Agenturen und Beratungshäusern, die über ihr letztes Kundenprojekt erzählen, als ob es der reinste Horror gewesen sei. Natürlich höre ich diese Horrorgeschichten immer nur vom Hörensagen. Ich kann mir das gar nicht so richtig vorstellen.

    Denn schließlich gibt es immer ein ausführliches Briefing und ein Review. Institutionalisierte Feedbackgelegenheiten stellen sicher, dass die Anforderungen klar und komplett formuliert sind. Alles in Allem machen die Agenturen sowieso immer ihren Reibach. Die sollen sich nicht so anstellen…

    [ YouTube Direktlink ]

    Andererseits muss man ja nicht gleich an gewinnorientierte Agenturen denken. In fast jedem Unternehmen gibt es Bereiche und Abteilungen, in denen Teams schon einmal für einen internen Auftraggeber (vielleicht sogar für den eigenen Chef) das eine oder andere Projekt durchziehen – inklusive mit einem ausführlichen Briefing und einem intensiven Review. Am Ende fallen sich auch dort Auftraggeber und das Team beim Projektabschlussessen glücklich in die Arme. Schließlich kennt man sich ja…

    [ via Enter Content Here ]

    Anna Friedrich schreibt im Themenblog "Im Informationsdschungel des Netzes geht die Aufmerksamkeit verloren":

    Das Internet hat ein Aufmerksamkeitsproblem, so Norbert Bolz gestern in einem Interview mit dem Branchenfernsehen turi2.tv. Deshalb glaubt der Professor der Medienwirtschaft auch nicht daran, dass das Web Printmedien ersetzen wird. Im Gegenteil werden Zeitungen & Co. die Nische für seriöse, anspruchsvolle Medien weiterhin für sich beanspruchen können […]

    Norbert Bolz fordert:

    Online muss ein Appetizer für die Zeitung sein. (…) Die Bequemlichkeit der Lektüre einer gedruckten Zeitung ist durch nichts zu ersetzen.

    Ach was!? Und trotzdem – "Informationsverhalten: Internet nimmt klassischen Medien rapide Marktanteile ab" (

    Allensbach hat das Informationsverhalten der Menschen im Zeitablauf untersucht. Wenig überraschend, aber dennoch sehr brisant, ist die Deutlichkeit, mit der das Internet den Printmedien den Rang als Informationsmedium abläuft. Vor allem bei jungen Menschen zwischen 20 und 29 Jahren ist die Entwicklung der vergangenen neun Jahre sehr deutlich abzulesen.

    [ verd***t, wo habe ich nur den Link dazu her!? Ach, daher, von Stefan Herbers Artikel "Print als Informationsmedium verliert bei jungen Leuten an Bedeutung" ] 

    Also mein Notebook ist mir total bequem. Kein Rascheln, ich kann drüber- und der allerbesten aller Ehefrauen ins Gesicht schauen. Meiner Vorleserin, die mir Lokalnachrichten rund um Selztal, Ingelheim und Mainz vorliest. Weil ich die lokalen Lokalnachrichten (bisher noch) nicht bequem im unbequemen Internet finde. Und das, obwohl ich gar bald in wenigen Jahren die 5*zig erreiche (nicht weitersagen!).

    Und überhaupt. Es gibt einfach zu viel Web, zu viel Informationen, zu viel Social Web. Stimmt. Deswegen binde ich mir auch keine Zeitung mehr ans Bein. Warum da auch noch lesen, wenn es doch so viel anderes noch woanders gibt. Die Journalisten kenne ich sowie so nicht. Hat sich noch nie einer bei mir zu einem kleinen IM oder Skype oder gar Weinglas gemeldet. So wie das andere tun.

    Gute Nacht.

    P.S. Was war denn eigentlich TV? Ach so, das ist der Kasten, wo ich die aufgenommenen Sendungen abspiele und die Werbung immer überspringe… Gibts Zattoo eigentlich auch ohne Werbung?

    Ich mag Twitter. Trotz seiner Ausfälligkeit. Weil ich durch Twitter lerne. Weil ich

    • viele Menschen näher kennen lerne, die ich vielleicht bisher nur ein oder zwei Mal im richtigen Leben gesehen habe (oder noch gar nicht).
    • Dinge, Landschaften und Ereignisse kennen lerne, die mir bis dahin unbekannt waren

    Beispielsweise

    Vielleicht hängt meine Vorliebe zu Twitter damit zusammen, dass ich neugierig bin. Vielleicht. Vielleicht mag ich Twitter aber auch nur, weil ich geschwätzig bin :-)

    Nach dem (wie ich fand) eher mauen Film kommt im Herbst 2008 endlich der dritte Band:

    Ein Schieferbrocken zerbrach unter Saphiras Gewicht, als sie tief in die Hocke ging und dann mit einem einzigen Schwindel erregenden Satz zum Rand der engen Schlucht hinaufsprang, wo sie einen Moment lang balancierte, bevor sie ihre riesigen Schwingen ausbreitete. Die zarten Flügelhäute flatterten im Wind, als Saphira sie zum Himmel emporstreckte. So aufgerichtet, sahen sie aus wie zwei durchscheinende blaue Segel.
    »Nicht so fest«, knurrte Eragon.

    Eragon? Saphira? Genau, der legendäre Drachenreiter Eragon schwingt sich mit dem blauen Drachen Saphira (äh, Drachin?) wieder in die Lüfte. Endlich. Bin schon sehr gespannt und habe mir den Band in meine Wunschliste bei Amazon gelegt.

    Mashupping und Prosuming

    Aber irgendwie hat es Amazon – genauso wenig wie andere – drauf, wie man die Fans einbindet und die Nachricht wirklich gut verbreiten lässt.

    … bei Random House

    Auf der Website von Random House gibt es zwar weder auf der Seite für das gebundene Buch noch auf der Seite für die MP3-CD einen "Embed-Mitmach-Code". Immerhin jedoch gibt es auf der Seite für die Audio-CD ein Flashteil, das einem die Verwendung von Flash-Widget, HTML oder Links anbietet.

    ABER bevor man einen Embed-Code bekommt soll man den Nutzungsbedingungen der arvato systems GmbH zustimmen und damit einen Vertrag abschließen. Die Nutzungsbedingungen haben 14 teilweise heftig untergliederte Punkte (z.B. Vertragsbeziehungen, Gewerbliche Schutzrechte, Lizenzgewährung, Beendigung des Vertragsverhältnisses, Gewährleistungsausschluss, Haftungsbeschränkungen). Abgesehen davon ist das Scrollen der Nutzungsbedingungen in dem Miniteil eine absolute Zumutung.

    Eragon Hörprobe - Nutzungsbedingungen
     
    Eragon Hörprobe - Nutzungsbedingungen

    Da frage und sage ich: "Habt Ihr sie noch alle????? Nein, danke! So nicht. Nie und nimmer nicht!" ;-)

    Blöd, die könnten das Buch echt zum Renner machen – wenn sie die Leser und Hörer ohne Verrenkungen mitmachen lassen würden. Die sagen sich wahrscheinlich: "Was solls, wird es eh…" ;-)