So, zur Abwechslung einmal etwas äußerst philosophisches:

Ich bin zu Hause und fertig mit Hausputz. Hausputz ist wie Joggen. Zuerst keine Lust, dann nehme ich Speed auf, und danach fühle ich mich wie ein König :-)

[ Ich ]

Gerade lese ich bei Robert "ungefragt eMails veröffentlichen" und darüber, dass ein ungefragtes Veröffentlichen von Emails ein Vertrauensbruch darstellt:

Ein Nachfragen beim Absender ist nie eine schlechte Idee, sondern auch ganz einfach ein rechtliches Muss. Je nach Inhalt kann es sein, dass man persönliche Daten entfernt, Sätze korrigiert, den Inhalt selbst ergänzt oder kürzt. Bevor man die Mail aufs Blog schmeißt. Bin bis dato mit dieser simplen Nachfragerei gut gefahren.

Robert hat Recht. Besonders damit, dass das ungefragte Veröffentlichen von Emais einen Vertrauensbruch darstellt.

Deswegen habe ich meinen Code of Conduct angepasst und um folgenden Passus ergänzt:

Mitteilungen an mich

  • Ich frage beim Absender nach, bevor ich Inhalte und Absender einer Mitteilung an mich öffentlich bekanntgebe.
  • Ich entferne persönliche Daten zuvor.
  • Eine Ausnahme bilden „quasi-öffentliche“ Mitteilungen mit erkennbarem oder zu vermutendem großen Verteiler wie beispielsweise Pressemitteilungen. In diesem Fall gehe ich davon aus, dass so viele Adressaten die Mitteilung erhalten haben, dass dies einer Veröffentlichung gleichkommt. Dann zitiere und veröffentliche ich (mit Ausnahme persönlicher Daten wie der Email-Adresse) Inhalte aus diesen Mitteilungen.

Da drüben im Daimler-Blog fällt denen aber auch immer wieder etwas Neues ein. Diesmal fliegt Hans-Peter Richter raus … aus Deutschland nach Usbekistan:

So nun ist es soweit. Ich, Hans-Peter Richter vom EvoBus ServiceCenter Berlin und ein Kollege vom EvoBus ServiceCenter Frankfurt fliegen über Istanbul, weiter in die Usbekische Hauptstadt Taschkent.

Hans-Peter Richter will Land und Leute und die tägliche Arbeit näher bringen und den Auslieferungsprozess von 200 Stadtbussen zeigen. Mit dem Titel hat er mich neugierig gemacht und nach dem Lesen bin ich noch viel neugieriger auf die nächsten Berichte:

EvoBus goes Taschkent

P.S. Laut Impressum ist das Daimler-Blog tatsächlich drüben, auf der falschen Rheinseite :-)

P.P.S. So, jetzt ist aber wirklich Schluss, ich muss jetzt ins Büro auf der falschen Rheinseite ;-)

Yahoo! arbeitet an seiner Suche. Für mich klammheimlich wurden in der Yahoo! Suche Galerie immer mehr Module zu Themen wie beispielsweise Bildung, Community, Gesundheit, Nachrichten & Blogs, Wirtschaft hinzugefügt. Ein Modul blendet zusätzliche Informationen zu einzelnen Suchergebnissen ein.

Jeder kann sich die Module in der Galerie auswählen, die er gerne hätte. In der Galerie gibt es zu jedem Modul Erläuterungen (z.B. wann wird es angezeigt), eine Vorschau und Hinweise, welche Quellen verwendet werden. Das Ganze funktioniert nur mit einer Anmeldung bei Yahoo!

Yahoo Suche Galerie - Module

Beispiele:

Weiterlesen

An diesem Freitag Abend, 15. August 2008, findet das 2. Webtreffen mit INJELEA beim Hoffest vom Weingut Margeretenhof in Schwabenheim an der Selz statt. Gemeinsam lassen wir bei Wein, Essen und Musik die Seele baumeln.

  • Die Anfahrtsbeschreibung gibt es auf http://www.amiando.com/injelea-webtreffen-2.html?page=188777 Am Freitag wird der Margaretenhof noch Hinweisschilder aufstellen. Ihr könnt Euch gerne danach richten, da ich zur Vereinfachung kürzere Wege in der Beschreibung weggelassen habe.
  • Auf dem Hoffest gibt es Wein, nichtalkoholische Getränke und leckeres Essen.
  • Übernachtung: Derzeit gibt es noch Platz auf einer Matratze im Arbeitszimmer. Wer noch übernachten möchte und sich anmeldet: First come, first serve :-)
  • Die allerbeste aller Ehefrauen und ich werden gegen 18.45 Uhr im Margaretenhof sein. Ich habe für alle Fälle mein Handy. T-Nummer: XING oder meinem Profil (Kontakt)
  • Bei Fragen: Hier als Kommentar oder eine Email (Profil)

2. Webtreffen mit INJELEA

Herzliche Grüße aus Schwabenheim an der Selz

Das Programm zur SCOPE 08 ist online! Was gibt es auf der SCOPE 08?

Rythmus, Kollaboration, lerndende Organisation, Wissensmanagement, DNAdigital (SCOPE Youngsters), Opensoaces, Fragestunde mit Stephen Downes (hey, das kann doch eigentlich nur DER Stephen Downes sein, odr?), Fragestunde mit Prof. Peter Kruse, Fantasiereise 

[ via Twitter ]

Und warum sollten Sie zur SCOPE 08 kommen und sie auf gar keinen Fall verpassen?

In ihrem dem Artikel "Was ist Integrierte Kommunikation?" auf dem Storyboard stolperte ich über diesen Satz

So etwas kann Kommunikation nicht leisten – Lügen funktionieren einfach betriebswirtschaftlich nicht.

Das sollten Führungskräfte erfahren, denn: Führung ist Kommunikation. Andererseits – das wissen sie doch schon, oder?

Mir gefällt auch ihre Antwort auf die Frage:

6) Welche Rolle spielt die Mitarbeiterkommunikation bei Krisen?
Meines Erachtens eine sehr große. Gerade in Krisen ist es natürlich sehr wichtig, dass im Unternehmen selbst Solidarität herrscht. Das ist aber eher eine allgemeine Erfolgsgrundlage: Ein Unternehmen kann nur dann wirklich erfolgreich sein, wenn die interne Kommunikation stimmt. […]

Warum? Hm, liegt vielleicht daran, dass ich Mitarbeiter bin :-)

Was ist eigentlich Web 2.0? Wofür eigentlich brauchen Unternehmen das Web 2.0?

Die Fragen kommen immer wieder hoch. So auch in den Kommentaren zu meinem "Rundumschlag: Social Networking, Online, Facebook, War for Talents, Banken". Boris, Rainer und ich halten es für etwas schwierig, eine Definition von Web 2.0 zu greifen.

Was?

Tim O’Reilly hat es mit seinem Grundsatzartikel "What is Web 2.0" (deutsche Übersetzung) umschrieben, aber das ist doch recht abstrakt. Besonders für eine Führungskraft in einem Unternehmen, die eine griffige, kurze Definition haben will. Für mich ist Web 2.0 ein Koffer voll mit Werkzeugen

  • Blogs
  • Wikis
  • (Social) Bookmarks
  • Direktkommunikation (z.B. mit Instant Messaging oder Direct / Private Messages)
  • Gruppenkommunikation (z.B. Foren, Pages)
  • Widgets
  • Mashups.

Andrew McAfee hat es im Frühjahr 2006 in seinem Aufsatz "Enterprise 2.0: The Dawn of Emerging Collaboration" mit dem Akronym SLATES umschrieben:

  • Search
  • Links
  • Authoring
  • Tags
  • Extensions
  • Signals

Wofür?

Doch das ist das Pferd von der falschen Seite aufgezäumt. Das "Was" ist mir nicht so wichtig wie das "Wofür". Wofür also Web 2.0 im Unternehmen einsetzen? Hier sind aus dem Stand (und solange meine DSL-Verbindung gerade hält) für mich persönlich die Hauptgründe für einen Einsatz im Unternehmen:

  1. Wissen (Knowlegde)
    Wissen im und für das Unternehmen gewinnen und erhalten.
  2. Zusammenarbeit (Collaboration)
    Die Zusammenarbeit optimieren oder überhaupt erst erzeugen.
  3. Kultur (Culture)
    Die Kultur des Unternehmens erkennen, vermitteln und verbessern
  4. Wechsel / Innovation (Change / Innovation)
    Den schnellen Wandel ermöglichen und fördern. Aufbau- und Ablauforganisation verbessern. Prozesse verändern. Das Unternehmen ändern. Dazu gehört auch, den Bedarf überhaupt erst feststellen zu können.

Mit dem Wofür greife ich in in den Werkzeugkasten und baue mir meinen Schrank (oder was auch immer) zusammen.

Voraussetzungen

Als zwingende Voraussetzung jedoch gehören für mich dazu

  • das Überschreiten von Hierarchien (vertikal) und
  • das Überqueren der Grenzen von Organisationseinheiten (horizontal, "Silos").

Konsequent eingesetzt überspringen Web 2.0 Tools auch den Silo des eigenen Unternehmens und verweben externe und interne Personen und Ressourcen. Meine These hierzu: Der Einsatz von Web 2.0 führt ab einem gewissen Durchdringungsgrad nahezu unvermeidlich zu Enterprise 2.0.

In den Neunzigern wurde versucht die Effizienz in Unternehmen – auch zu den oben angeführten Elementen – mit flachen Hierarchien zu erhöhen. Doch ab einer gewissen Unternehmensgröße ist das m.E. illusorisch.

Web 2.0 oder im fortgeschrittenen Sinne Enterprise 2.0 setzt das fort, was unter den Schlagworten "Prozessoptimierung" und "Flache Hierarchien" in den Neunzigern begonnen wurde.

Und ob das in einer Bank oder in einem Handy-Unternehmen stattfindet, das spielt für mich keine so große Rolle. Die konkrete Einzelsituation des Unternehmens und seiner Mitglieder sowie der Wille zur Veränderung bestimmen das Szenario.

Morgen … HEUTE … fahren wir nach Dachau und werden nicht nur liebe Freunde / Verwandte sondern auch das Dachauer Volksfest mit aller uns zur Verfügung stehenden konzentrierten Kraft heimsuchen. Dennoch bleibt es unwahrscheinlich, dass wir Peter Bürgel persönlich treffen.

Ich, liebe MitbürgerInnen und Mitbürger, bin jedoch der festen Überzeugung, dass – und lassen Sie mich dies in aller Überzeugung klarstellen – sich die bayerowarische Kultur in den letzten Jahrzehnten, auch nach meinem Exil im Jahre des Herrn 1982, doch im Wesentlichen erhalten haben möge.

Deswegen erhoffe ich mir von meiner lieben Verwandtschaft am morgigen Tage (Sonntag) ein Frühstück, das traditionelle weiße und vor allem Nahrungsmittel in gewohnter bayerowarischen Qualität und entsprechendem Lebensstil beinhaltet. Ein Grillfest am heiligen sönntäglichen Nachmittage würde mich im Rahmen der meinen Gastgeber zur Verfügung stehenden Möglichkeiten äußerst wohlwollend stimmen.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein gesegnetes Wochenende.

P.S.: Ich bedaure mitteilen zu können, dass mein Wochenende sich nicht vor dem Montag Abend verenden lassen wird.

P.P.S.: Tschüß!

Derzeit müssten zwei bemerkenswerte Entwicklungen den Arbeitgebern doch sehr zu denken geben müssten: Einerseits sind Arbeitnehmer immer mehr von ihrem Job gefrustet (obwohl die Gehälter stagnieren). Andererseits wird der Kampf der Arbeitgeber um neue und talentierte Mitarbeiter angesichts des "War for Talents" immer schwieriger und härter.

Jobfrust

Jochen Mai berichtet über eine Nachricht von Stepstone. Nach einer Befragung sind Fach- und Führungskräften über das Arbeitsklima enttäuscht. Weniger als ein Fünftel lobt die gute Arbeitsatmosphäre. Gleichzeitig liegen nach einer Hewitt-Studie die Gehaltserhöhungen im Durchschnitt nur minimal über der Inflationsrate (wie viele dürften damit wohl real eine Gehaltssenkung zu verkraften haben?).

[ Karriere-Bibel: Jobfrust – Arbeitsklima und Gehaltsaussichten mies ]

Auch Claudia Tödtmann berichtet im Management-Blog über die Stepstone-Befragung. Sie informiert über die Verkündigung des IW (Institut der deutschen Wirtschaft Köln), dass die meisten ihren Job mögen würden. Was sich zunächst widersprüchlich anhört. Sie analysiert dann jedoch einzelne Aussagen des IW und kommt zu dem Schluss:

Die Deutschen lieben offenbar ihre Arbeit durchaus, nur die Begleitumstände, die machen zu schaffen. Viel lieber würden sie in Ruhe und Frieden arbeiten – und sich auf das Wesentliche konzentrieren können: auf die Arbeit.

Von einem Hausgeräte-Monteur hörte ich es kürzlich so ausgedrückt: "Meine Arbeit macht mir Spaß, die ist die beste der Welt und ich würde sie für keinen anderen job hergeben wollen." Und dann hätten Sie mal hören müssen wie er sich beklagte: Über unsinnige Managemententscheidungen bezüglich der Auswahl der Dienstwagen und der vorgegebenen Umsatzzahlen seines Profitcenters, die der Chef mal eben verdoppelt hatte – bei einem Reparaturdienst.

[ Management-Blog: Kein prima Klima, doch Arbeit an sich macht Spaß ]

War for Talents

Doch da gibt es ja glücklicherweise die neuen jungen hochqualifizierten Nachwuchskräfte, die mit aller Macht einen Job wollen und alles, wirklich alles, für den Job tun. Wirklich? Wollen sie das wirklich?

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