Nun, vielleicht sollte das hier gar nicht stehen :-) , aber ich zitiere aus einer Daimer-Quelle:

‚…wie aus gut unterrichteten Kreisen zu erfahren war, diskutiert man bei Daimler derzeit intensiv den Einstieg in den Motorrad-Markt mit alternativen Antrieben…‘

Für mich am erstaunlichsten ist jedoch, dass

  • sich in dem zugehörigen Artikel ein Daimler-Mitarbetier kritisch mit einem internen Projekt (Plattform) auseinandersetzt: Business Innovation Community.
  • dies offen im Daimler-Blog für alle lesbar ist.
  • dann in den Kommentaren ganz locker gesprochen und gescherzt wird.
  • sich dann der für die Plattform Verantwortliche im Daimler-Blog ("Daimler 2.0?") meldet
  • dieser den Mitarbeiter nicht ansch**** sondern auf die Positionen eingeht (z.B. dass die Plattform für die Mitarbeiter nicht von zu Hause aus erreichbar ist).

Und jetzt bin ich ganz gespannt, wie sich dieses "Issue" weiterentwickeln wird :-)

[ via Textdepot – Daimler: Ein Schritt zur Company 2.0 ]

P.S. Dies ist kein klassisches Medium…

Kerstin Hoffmann stellt im Kommunikationsblog Storyboard diese Frage in der Einleitung zu ihrem Offenen Blog-Workshop PR:

Was ist eigentlich PR?

In der nächsten Folge am 13. August will sie diese Frage beantworten und bittet vorab um Meinungen, Wünsche oder Vorstellungen zu dem Vorhaben als Kommentar in ihrem Blog oder per Mail. Ich halte diesen Blog-Workshop für eine super Idee, die mich nicht zuletzt deswegen begeistert, weil ich Public Relations im Fernstudium studiere ;-)

Meine Vorstellungen

Am 18. Februar 2008 hinterließ ich hier im Blog persönliche und subjektive Gedanken – unter anderem zu der Definition von Public Relations:

Public Relations ist die Erstellung und Pflege von Beziehungen einer Organisation (oder einer Person) mit internen oder externen Öffentlichkeiten. Mitglieder einer Öffentlichkeit können Mitglied in mehreren internen oder externen Öffentlichkeiten sein. Ziel sind positive Rahmenbedingungen im Allgemeinen und eine positive Ausgangslage im konkreten Einzelfall für die Kommunikation der Organisation mit diesen Öffentlichkeiten. 

[ INJELEA Blog: Corporate Communications, Kommunikation und Public Relations ]

Als es kurz darauf darum ging, ob ein Blog etwas taugen könne bzw. ob es ein PR-Medium sein könne, habe ich zusammengefasst:

Public Relations ist die Erstellung und Pflege von Beziehungen einer Organisation (oder einer Person) mit internen oder externen Öffentlichkeiten.

[ PR – Ein Blog ist Public Relations ]

Wie der Titel auch sagt bin ich der Überzeugung, dass auch mit einem Blog Public Relations gepflegt werden können.

Ende Juni wurde uns die Frage ("Was ist PR?") im Fernstudium in unserem ersten Workshop vor Ort in Heidelberg gestellt. Aus dem Stand heraus schrieb ich in meinen Notizen nieder (und da schaue ich gerade hin):

Public Relations sind der Aufbau und die Pflege von Beziehungen mit internen und externen Öffentlichkeiten:

  • Institutionalisiert oder personalisiert ("Jeder macht PR")
  • Mit dem Ziel eines hohen Deckungsgrades von Corporate Image und Corporate Identity

Zurück zum Workshop

Kerstin Hoffmann sagt: "Wenn das Experiment klappt, ist der Blog-Workshop selbst ein Beispiel dafür, wie Öffentlichkeitsarbeit funktioniert.". Das passt doch wie die Faust aufs Auge :-)

Für den Workshop nennt Kerstin drei Gründe:

  • Bloggen ist Netzwerken: […]
  • Vernetztes Wissen: [..]
  • Suchmaschinen-Optimierung: […]

Anschließend nennt sie gleich drei kritische Fragen (1. Sich selbst die Kunden wegnehmen? 2. Der Branche schaden? 3. Was bringt’s den Lesern?), auf die sie direkt Antworten gibt.

Nächste Woche geht es am Mittwoch, 13. August, los mit dem Workshop mit der Frage: Was ist eigentlich PR?

Also nix wie rüber zum Kommentieren, Emailen und Beteiligen ins

Storyboard – Offener Blog-Workshop PR: Einleitung

Vor kurzem fiel mir zwei Mal die Erwähnung von LimeSurvey auf:

  1. In meinem delicious-Netzwerk gab es ein Lesezeichen
  2. Im SYNAXON Blog las ich, dass sich das Marketing mit LimeSurvey beschäftigt.

LimeSurvey ist ein fantastisches Umfragetool und " hat alle Funktionen, die Sie benötigen um eine Umfrage einfach und schnell durchzuführen."

SourceForge.net

Ich setze derzeit nicht LimeSurvey sondern PHPESP ein. Beide Projekte und viele andere gibt es auf SourceForge.net. Seit Jahren schon ist es Heimat für zehntausende Projekte wie 7-zip, Audacity, Filezilla, Launchy, RSSOwl, Celestia oder FreeCiv.

Hinweise zum Thema Banken und Web 2.0:

Studie von Berlecon

Klaus Eck weist mich darauf hin, dass die erwähnte Studie in meinem Rundumschlag ("Banken verschenken Chancen für die interne und externe Kommunikation, weil sie kaum Web-2.0-Instrumente einsetzen:") schon "uralt" ist.

Korrektur: Da hab ich in der Schnelle etwas reichlich durcheinander gebracht: Es geht um die Studie, auf die sich PR-Fundsachen bezieht ("Blogger – Wer sind diese Menschen und warum bloggen sie?"), und wo ich kommentiert hatte. Moment, Augenblick … #kinnhaken# ;-)  So, geht mir wieder besser!

Banker

Erfreulicherweise bloggen auch Banker.

Cesar Magnaye

Seit Frühjahr 2007 lese ich das Blog von Cesar Magnaye aus Manila, Philippinen. Er schreibt über "An Investment Banker’s Take On Life" und überschreitet jetzt den Rubicon.

James Gardner

Seit einiger Zeit lese ich BankerVision von James Gardner, ebenfalls ein Investment Banker ("Head of Innovation and Research in a major UK bank", BTW: Es ist die Lloyds TSB). In seinen Reflections on blogging schreibt er darüber, wo, wann und warum er bloggt. Und dass das Bloggen nicht nur Ihm etwas bringt:

Inside the bank, lots of powerful people read this blog, for which I am grateful. Of course, I’ve been in trouble a few times with some of the things I’ve written, but here is the deal: through this blog, the bank and I can experiment with what is, and what is not acceptable in public social media. We are learning how to handle people with personal brands. And we have enacted various policies to govern how others can use social media as well.

And here’s another thing. There’s always this fear that whenever anyone speaks in public, we’re in danger of giving away the game to competitors. But I’ve found that when you keep things secret, it actually takes much more effort to get things to happen. Talking about things creates the reality. Doing social media has made a lot happen here at the bank.

Investment Banker?

Im Frühjahr unterhielt ich mich mit jemandem aus dem Retail-Bereich einer deutschen Bank. Interessanterweise wies er darauf hin, dass der Bedarf nach Web 2.0 nicht so sehr im Retail-Bereich entstehe und erfüllt würde sondern im Investment Banking. Weil dort nämlich die jungen hochqualifizierten Nachwuchskräfte ihre Ansprüche stellten. Ach was!? ;-)

Jeff Cram hat auf "The CMS Myth" beschrieben, worauf man beim Planen einer Website mit Content Management achten sollte ("Planning a content management driven website requires a rigorous look at the underlying content."). Hier eine kurze Zusammenfassung:

  • Webseiten: Trotz aller dynamischer Architektur brauchen die meisten Websites eine traditionelle Sitemap mit normalen Seiten. Damit sollte man starten.
  • Templates (Vorlagen) & Layouts: Zu jeder Seite muss es eine festgelegte Vorlage und ein Layout geben. Standardisierte Vorlagen und Layouts erleichtert die Arbeit und versorgt den User mit konsistenter Führung. Aber nicht vergessen: Es gibt immer Ausnahmen.
  • Content Objects (Inhaltsobjekte?): Der kritischste Teil ist die Strukturierung des Inhalts (Beispiele: News, Events) mit Attributen und Metadaten.
  • Unstrukturierter Inhalt: Gibt es immer wieder und ist prädestiniert zur Pflege mit einem WYSIWYG Editor. Das ist nicht verkehrt, es geht jedoch ein Stück Flexibilität verloren. Aber auch dieser Inhalt sollte strukturiert werden.
  • Widgets: Für die CMS-Planung sind Widgets abgeschlossene Teile mit Funktionalität für einzelne Seiten. Meistens benötigen sie eine gewisse "Sonderprogrammierung" ("custom programming").
    Anmerkung: Im CMS hätte ich gerne eine Widget Galerie, aus der man per Drag and Drop ein Widget auf Seiten oder Template Elemente ziehen kann. Ein Assistent (oder einfache Optionsseite) führt mich durch die Möglichkeiten.
  • Anwendungen: Die meisten Websites haben spezielle Anforderungen, die auf eine angepasste Anwendungsentwicklung oder das Einbindung von Drittanwendungen (z.B. Analytics, Suche, CRM) hinauslaufen. Für die Inhaltsarchitektur ist es wichtig, sie alle zu identifizieren und zu verstehen, wie sie sich einpassen.
  • Formulare: Zwar geht jedes CMS mit Formularen unterschiedlich um, aber es ist wichtig alle Formulartypen und Feldattribute zu definieren. Selbst kleinere Sites können Dutzende von Formularen haben.
  • Mediathek ("Media Assets"): Bilder, Video und Flash Komponenten. Die Verwaltung sollte für Autoren so einfach sein, dass sie leicht gefunden und verwendet werden können.
    Anmerkung: Üblicherweise der pure Horror für die IT. Besonders, wenn Standorte über dünne Standleitungen oder VPN angebunden sind. Die üblichen Ausschreie sind "Netzwerk!", "Bandbreite!". Meine Meinung: Dann muss das obere Management klar sagen: Das Unternehmen bezahlt das, IT bekommt das Budget – ansonsten führt dies immer wieder zu mangelnder Akzeptanz durch bestimmte Usergruppen. Bei der Planung auch nicht die speziellen Usergruppen mit den Management Gadgets (i.d.R. Blackberry) vergessen.
  • Taxonomie & Metadaten: Eine Taxonomy klassifiziert Inhalt über die ganze Site hinweg. Das kann eine ganz einfache aber auch eine sehr komplexe Struktur sein.
    Anmerkung: Gebt den Usern zusätzlich zu einer zentralen Taxonomy die Möglichkeit zur Folksonomy. Die werden zunächst nur wenige benutzen, aber je mehr es werden, desto mehr offenbart sich der persönliche Vorteil für den Einzelnen (deswegen First Mover identifizieren und zu "Folksonomisten" machen). Eng damit verbunden sehe ich die Anforderung zu einem sozialen und persönlichem Bookmarking Systems, das diese Taxonomie bzw. Folksonomy verwendet.

[ Alles lesen: The Content Building Blocks of Web Content Management ]

Mir fällt übrigens immer wieder auf, wie kompliziert es ist, in der deutschen Sprache einfache Dinge auf die Schnelle wirklich einfach zu formulieren…

[ via Column Two ]

Nachtrag: Bei den Anmerkungen habe ich zwar irgendwie primär an Intranets gedacht, generell geht es hier jedoch um Content Management allgemein.

Vorsicht: Bissiger Artikel mit einem Rundumschlag zu Social Networking, Online, Facebook, War for Talents, Banken. Ich beginne mit…

Social Networking

Matthias Schwenk umreißt auf bwl zwei null das Phänomen "Social Networking in Unternehmen, Verbänden und beim Militär" und weist u.a. auf einen Aspekt zur mangelnden Akzeptanz in vielen Unternehmen hin: 

Erklärbar wird das überwiegend ignorante (oder besser: nicht erkennende) Verhalten auch dadurch, dass Unternehmen heute noch weitgehend von einer Managergeneration geprägt werden, für die das Internet als World Wide Web trotz seiner etwa 15jährigen Geschichte leider ein Fremdkörper geblieben ist (oder nur als Medienkanal gesehen wird).

Online

Das sehe ich ähnlich. Doch dabei ist Social Networking für viele Führungskräfte noch meilenweit entfernt. Das Grundproblem heißt für viele: Online. Viele Manager sind geprägt mit und von:

Weiterlesen

Ab sofort sind die Seiten der INJELEA Homepage für Kommentare geöffnet. Heute morgen noch wies ich in meinem Artikel "Lebenslauf 2.0, Profile und Curriculum Blogae" darauf hin, Gelegenheiten zur Public Relations Arbeit und zum Dialog zu nutzen.

Warum sollte ich zwar hier im Blog den Dialog zulassen, auf der INJELEA Homepage nicht? Eben. Deswegen kann auf jeder INJELEA Seite gefragt und kommentiert werden.

Für die INJELEA Homepage verwende ich DokuWiki, das über ein Plugin Diskussionsseiten bietet. Ich habe mich jedoch dazu entschlossen Intense Debate zu verwenden. Für den Ungeübten ist dies einfacher. Außerdem habe ich damit erste gute Erfahrungen hier im Blog gemacht. Über das Dashboard von Intense Debate habe ich eine gute Übersicht, und meine Leser können zentral ihre Kommentare verwalten.

Mit BookMooch bin ich recht zufrieden. Zwei Bücher habe ich bereits versendet – ich müsste einfach noch mehr einstellen. Jetzt probiere ich LibraryThing aus:

  • Bücher in der eigenen Bibliothek ablegen.
  • Bücher taggen, editieren, beschreiben.
  • Zeigen, was man hat.
  • Rezensionen schreiben
  • Sich in Foren und Gruppen austauschen.
  • Lokale Infos zeigen, wo der nächste Bookshop ist.

Es gibt drei verschiede Mitgliedschaften:

  • Kostenlos: Bis zu zweihundert Bücher erfassen
  • Jährliche Mitgliedschaft: 10 USD jährlich (oder freiwillig mehr) für eine unbegrenzte Anzahl von Büchern
  • Mitgliedschaft auf Lebenszeit: 25 USD (oder freiwillig mehr) für eine unbegrenzte Anzahl von Büchern

Ich habe einige Bücher, die ich vor kurzem oder längerem gekauft habe, erfasst. Es gibt konfigurierbare Widgets. So wie dieses hier: