Werner Trotter hat auf c/o operative im Artikel "Lebenslauf 2.0" auf Marta Z. Kagan hingewiesen. Sie tummelt sich nicht nur im "Social Media-Teich", sondern hat ihr Profil und ihren Lebenslauf ("Resume") im Web und entsprechen aufbereitet. Unter anderem hat Marta ihren Lebenslauf auf Scribd abgelegt ("Marta Kagan Resume June 2008", Resume: Lebenslauf / Curriculum Vitae).

Mein Rat: Wer heutzutage im Netz aktiv unterwegs ist, der sollte sein Profil und seinen Lebenslauf im Web abbilden und im eigenen Blog schreiben. Denn damit bietet sich die Gelegenheit,

  • sich selbst und die eigenen Ansichten zu positionieren
  • Gespräche und Gesprächsthemen anzubieten und wahrzunehmen

Im übertragenen Sinne bedeutet dies: Public Relations zur eigenen Person zu betreiben (bitte den Dialog nicht vergessen!). Außerdem schreibe ich lieber selbst über mich, statt dies ausschließlich anderen zu überlassen ;-)

Mein Profil

Seit einiger Zeit bereits pflege ich ein zentrales Profil. Ich war es leid, überall verstreut auf verschiedenen Plattformen detaillierte Informationen parallel zu pflegen. Jetzt hinterlasse ich meistens nur grundsätzliche Informationen auf anderen Plattformen und verweise auf mein Profil.

  • Zentrale Pflege
    An einer Stelle gibt es alles zu mir (was ich zu mir sagen möchte). Ich pflege an einer Stelle, und andere erhalten alles an einer Stelle.
  • Freie Gestaltungsmöglichkeiten
    Ich muss mich nicht auf bestimmte Themen, Felder, Feldgrößen oder Medien beschränken. Wenn ich Informationen einbinden will, dann benutze ich Embed-Code.
  • Permanenter URL
    Ich habe einen permanente Adresse (PURL) für mein Profil, die sich nicht ändert. Mein Profil war lange Zeit in meinem WikiLife, das ich vor einigen Wochen in die Homepage überführt habe. Die Adresse blieb gleich. Auch wenn ich das CMS / Wiki ändere: Kein Problem.

Wer ein bisschen oder etwas mehr in meinem Profil stöbern möchte:

http://purl.oclc.org/net/frank-hamm

Mein Lebenslauf / Curriculum Vitae / Resume

Durch mein Blog und die vielen Bekanntschaften in Social Networks erfahren viele Leute sowie so viele Punkte aus meinem bisherigen Leben. Wer recherchiert, der kann sich einen Lebenslauf von mir zusammenbasteln. Doch ich biete allen einen Service: Mein Lebenslauf steht zentral im Netz.

http://purl.oclc.org/net/frank-hamm/resume

Für Eilige gibt es meinen ebenfalls auf Scribd abgelegten Lebenslauf.

Read this document on Scribd: Frank Hamm

Mein Blog / Curriculum Blogae 

Im vergangenen Jahr fragte Marcel Widmer "Bewerbung: Wann löst das Weblog das CV ab?" und meinte damit, wie ein Weblog die Chancen (und Risiken) eines Bewerbers für eine Stelle beeinflusst und den klassischen Lebenslauf (CV) ablöst. Ich habe am 27. Mai 2007 seinen Denkanstoss aufgegriffen und mich positioniert ("CB – Curriculum Blogae: Take me or leave me!"):

  • Mein Curriculum Blogae (mein Blog) ist seit über drei Jahren online.
  • Ich habe über bestimmte Themen geschrieben und meine Meinung geäußert.
  • In fast 1.700 Einträgen habe ich gescherzt, gefreut und gelegentlich gewettert.

Mein Blog sagt viel über mich aus. Mehr als dies in einem Projekt Kick-Off Meeting, einem Lebenslauf oder einem kurzen Bewerbungsgespräch der Fall sein kann. Deswegen lade ich jeden ein, mich näher kennen zu lernen:

http://www.injelea.de/plog/

Dialog? Fragen?

Hier bei den Kommentaren zum Artikel (siehe unten), im Blog allgemein, auf Plattformen / Social Networks oder in direktem Kontakt (gerne auch beim 2. Webtreffen). Näheres steht in meinem Profil.

Am 26. Juni startete mit dem ersten Workshop vor Ort in Heidelberg mein Public Relations Fernstudium bei PR PLUS. Auf privater Basis und neben dem Job läuft das Studium auf die Abgabe eines realen Kommunikationskonzepts für einen realen Auftraggeber Anfang 2010 hinaus. Zu Beginn jeden Monats gibt es einen Studienbrief (etwa 120 DIN A4-Seiten) zu einem bestimmten Thema und eine oder mehrere Aufgaben, zu denen die Lösungen bis zum 31. des Monats per Email eingereicht werden müssen. Das Lernen und das Lösen der Aufgaben fiel mir – wie befürchtet erwartet – etwas schwer.

Dennoch habe ich termingerecht meine Lösungen am letzten Mittwoch, 30. Juli 2008, eingereicht. Die Benotung und Kommentierung werde ich Mitte August erhalten, so dass ich das Feedback bei der Erstellung der Augustlösungen einfließen lassen kann.

In dem ersten Studienbrief bildeten Grundlagen und Theorie den Schwerpunkt:

  • PR und Professionalität
  • Grundbegriffe wie Teilöffentlichkeiten/Bezugsgruppen, Meinungsmärkte
  • Definition, Abgrenzungen (z.B. zu Journalismus, Marketing, Propaganda)
  • Geschichtliche Entwicklung der PR, Berufsstand, Berufsfeld
  • Zentrale Bezugs-/Zielgruppen
  • PR-Arbeit und Journalismus
  • Kommunikationsaktivitäten (z.B. Issues Management)
  • Wissenschaftliche Ansätze (z.B. von Ronneberger/Rühl, Bentele, Zerfaß)

Ich verspüre eine gewisse Nervösität/Unsicherheit. Schließlich ist es
bereits etwas länger her, dass ich in einer traditionellen Lernsituation
war und entsprechend Lösungen erstellen musste. Auch bin ich noch unsicher, ob ich meine Aufgabenlösungen vom Stil her angemessen formuliert habe und die Schwerpunkte richtig gesetzt habe.

Dabei fällt mir die
Materie Public Relations gar nicht zu Last. Und schließlich hatte ich mich außer im Netz mit seinen zahlreichen Personen und Quellen früher bereits mit Fachbüchern auseinandergesetzt (z.B. Handbuch der Public Relations, Unternehmenskommunikation: Ein Leitfaden).

Ungewohntes

  • Einfach so etwas lesen, stöbern und vernetztes Lernen oder
  • zielgerichtet etwas konzentriert lernen

Dies sind doch unterschiedliche Tätigkeiten. Beim Lernen fiel mir so einiges auf oder ein:

  • Das lineare Durcharbeiten des Studienbriefes fiel mir schwer, bin ich doch gewohnt in unterschiedlichen Medien hin und her zu springen.
  • Ich hatte beabsichtigt meine Notizen in einem Wiki abzulegen – jedoch ging ich dazu über die Notizen auch direkt in dem Lösungsdokument einzuhaken und dort später zu strukturieren.
  • Der Zeitaufwand war mir von vornherein klar: Etwa 10 Stunden pro Woche hatte ich auch aufgrund der Hinweise von PR PLUS eingeplant. Das reichte grundsätzlich aus – ich war nur zu oft und zu sehr abgelenkt (#zeigefingeraufmichselbstrichtend).
  • Terminiertes Lernen musste ich wieder lernen. Im Job sind es meistens nur einzelne Punkte, die ich mal kurz recherchiere und einarbeite – Planen und Doing zu Terminen stehen im Vordergrund.
  • Die Wochenenden sind wichtig fürs Lernen – Im Juli waren wir zwei komplette Wochenenden in Frankreich und hatten auch ansonsten einige Termine. Das war "unangenehm". Aber im August wirds auch nicht besser … im September und Oktober sind BarCamps …
  • Das längere Beschäftigen mit einer Materie im privaten Umfeld ist mit zahlreichen möglichen Ablenkungen verbunden. Querlesen und im Netz mal recherchieren – das geht von der Terrasse aus. Aber zu Hause konzentriert lernen…
  • Um so wichtiger ist das konsequente Lernen an festen Terminen unter der Woche. Zwei Abende (Dienstag und Donnerstag) sind fest belegt. Manchmal switche ich die Wochentage – aber kein Termin darf ausfallen sondern nur verschoben werden.
  • Gegen die Ablenkung hilft das "Einschließen" im Arbeitszimmer.
  • Bestenfalls leichte Entspannungsmusik (z.B. Andreas Vollenweider) im Hintergrund. Twitter, Social Networks oder IM wie Skype bleiben konsequent aus.

Was ich jedoch beim Lernen gelernt habe: Es funktioniert. Ich nehme mir Ziele vor, was ich in einer Woche erreicht haben will, bin konsequent im Lernen und abschotten.

Zukünftig möchte ich vermehrt im Wiki arbeiten. Mal sehen, wie das klappt.

Aufgaben zum Studienbrief 1

Mitte August werde ich die Benotung und das Feedback zu meinen Lösungen erhalten. Dann werde ich meine Dokumente hier im Blog und im Wiki zu meinem Fernstudium veröffentlichen. Mit ein paar Vorbemerkungen hinsichtlich des Kontextes (z.B. was die Quellenangabe angeht). Egal, wie die Benotung ausgefallen sein wird.

Lese-Tipps

Zum Lernen zu Hause / im Heimbüro oder zur Arbeitsorganisation empfehle ich

Kommunikationskonzept

Bestandteil des Abschlusses ist das Erstellen eines Kommunikationskonzepts (ca. 80 Seiten) für einen realen Auftrag eines realen Auftraggebers. Nächstes Jahr werde ich mich also auf die Suche nach einem Auftraggeber machen. Natürlich auch hier im Blog :-)

Warum eigentlich ein Public Relations Fernstudium?

Die Antworten gibt es am 15. August. Oder später, wenn ich noch einmal gefragt werde :-)

Danksagung

Vielen Dank für die intensive Unterstützung, das Verständnis und die Geduld, ohne die ich das Fernstudium so nicht durchziehen könnte! Auch wenn ich ein bisschen mehr Twittern begrüßen würde ;-)

P.S.

Morgen wird wieder gelernt, heute ist Feiertag. Dann werde ich auch mal in meinen Lese-Tipps stöbern.

Am 9. Juli 2005 startete ich dieses Blog mit dem sinnigen Artikel "Geschafft!". Vieles hat sich seitdem geändert. Ich habe mich seitdem geändert. Damals gab es einen privaten Freundeskreis und "die Jobwelt" (und noch ein paar kleinere sogenannter "Sphären"). Zu den Personen und Themen dieser Sphären hatte ich eine gewisse Distanz bzw. Nähe.

Dann, im Verlauf des Bloggens, geschah es: Die Welt 2.0 betrat meine Welt und überschritt immer mehr der "Zwiebelschalen" zu mir hin.

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Irgendwie weiß ich noch nicht, wohin das führen wird. Ich freu mich drauf.

So, das musste ich einmal loswerden.

Von Joshua Schachter hatte ich bereits im Oktober 2007 den Link zur neuen Preview von del.icio.us in meiner Inbox. Jetzt ist es endlich soweit: Das neue del.icio.us ist jetzt delicious.com.

Im Oktober war für mich die Enttäuschung groß, denn die Preview war eine Sandbox: Eine Kopie meiner Bookmarks, bei der jegliche Änderungen eben nur in der Preview stattfanden. Deswegen habe ich die Preview auch nie benutzt. Ansonsten gefiel mir das neue Look and Feel schon recht gut. Klarer, aufgeräumter, etwas mehr AJAX – aber eben nicht verspielt. 

Jetzt, nach zehn Monaten ist es endlich soweit: Das neue delicious.com ist da:

del.icio.us now delicious (2.0)

del.icio.us now delicious (2.0)

del.icio.us now delicious (2.0)

Ich glaube, dass ich mich schnell an das neue delicious.com gewöhnen werde…