Ich fühle mich total geehrt *schnief* ;-) :-)

[ Direktlink Sun7News ]

Ich wünsche Euch allen ein frohes und erfolgreiches Neues Jahr! Happy New Year around the World

Jim MacMillan ist kein Bürgerjournalist (Citizen Journalism) sondern ein erfahrener Fotojournalist. Bei dem "Philly Blaze" handelt es sich um ein sehr tragisches Ereignis im privat-öffentlichen Bereich. Bei Jims Berichterstattung werden jedoch für Public Relations und Unternehmenskommunikation zwei kritische Punkte klar: Die Macht von Bildern und die technische Einfachheit in der Berichterstattung. Dies führt im Kontext der andauernden und radikalen Veränderungen in der Mediengesellschaft zu ebenso radikalen Anforderungen an Unternehmen: Schnelligkeit, "Always-On", intensiver Dialog, Fehlertoleranz und "Vigilant Leaders".

Die Macht von Bildern

Bilder unterstreichen und betonen bestimmte Aspekte in einer Nachricht oder in einem Bericht. Zwei Eigenschaften eines Bildes verstärken die Wirkung:

  • Aktualität
    Je zeitnäher das Bild zum Ereignis entsteht, um so interessanter wird das Bild für den betrachtenden Leser. Ein Bild, das genau mitten im Ereignis entsteht, hat einen besonders hohen Nachrichten- und Unterhaltungswert. Und der Leser von heute will nicht nur Informationen: Nicht umsonst steigt der Anteil des "Infotainments" in den Medien.
  • Authentizität
    Je mehr das Bild den lesenden Betrachter in die Situation versetzt (z.B. durch den Aufnahmewinkel) und je wirklichkeitsnäher das Bild ihm vorkommt, desto "wahrhaftiger" wird das Bild wahrgenommen.

Aktualität und Authentizität eines Bildes sind die Eigenschaften, die der Leser am meisten schätzt. Deswegen kann das Bild durchaus von geringer aber noch akzeptabler Qualtität sein. Eine geringe Qualität des Bildes kann die Aktualität und Authentizität des Bildes sogar noch verstärken. Der Leser unterstellt dann, dass das Bild eben nicht unbedingt von einem Profi erstellt wurde sondern von einem anderen Leser – man selbst hätte das Bild machen können.

Die technische Einfachheit in der Berichterstattung

Die aktuellen Mobiles (beispielsweise iPhone, Blackberry, Nokia) erstellen Bilder in einer ausreichenden Qualität. Diese Geräte sind gleichzeitig so
portabel und so konnektiv (mit dem Internet), dass jeder jederzeit
solche Bilder mitten in einer Nachrichtensituation erstellen und
übermitteln kann.

Mit wenigen Handbewegungen wird ein Foto erstellt, mit einer Beschreibung versehen und über diverse Dienste online zur Verfügung gestellt. Jeder kann diese Bilder sofort sehen – nur wenige Sekunden nach dem Nachrichtenereignis. Auch reichweitenstarke Medien und / oder Leitmedien können sofort ohne technische Hürden darauf zugreifen, sich innerhalb kürzester Zeit mit dem Autor / Fotografen in Verbindung setzen und das Foto dann weiterverwerten.

Weiterlesen

Der Journalismus wandelt sich. Vorbei sind die Zeiten, zu denen ein Fotojournalist mit teurer Profiausrüstung den Polizei- oder Feuerwehrfunk abhört und damit durch die Gegend rast. Um der erste zu sein, genügen TweetDeck, ein iPhone, Twitter und TwitterFon und Facebook. Das Web 2.0 ist im richtigen Journalistenleben angekommen.

Share photos on twitter with Twitpic

Jim MacMillan ("I am an independent multimedia journalist, university educator and new media consultant based in Philadelphia.") erfuhr über Twitter von einem größeren Brand, benutzte doch einen Scanner, rauschte dorthin (also doch durch die Gegend). Noch drei weitere einsame Reiter waren dort – mit Profiausrüstung. Er hatte seine alte Fotoausrüstung zwar dabei; doch er entschied sich für sein iPhone und TwitterFon.

Innerhalb weniger Minuten und ohne Hast hatte er das erste Foto online. Ein verrückter Moment kam, als einer seiner Kollegen sicher gehen wollte, denselben Winkel wie er mit seinem iPhone zu haben:

Weiterlesen

Ich freue mich wieder auf die Weihnachtsfeiertage. Wir werden viele Freunde und Verwandte zu Besuch haben. Seit Jahren haben sich gemeinsame Weihnachtsmenüs eingebürgert. An beiden Weihnachtsfeiertagen sind wir dieses Jahr bei uns. Vielen Dank an die allerbeste aller Ehefrauen.

Menukarte Weihnachten 25.12.2008

Menukarte Weihnachten 26.12.2008

Ein bisschen stolz bin ich schon, dass ich auf meine alten Tage einen zwar nicht messbaren aber doch winzigen Teil zum Netz der neuen Gegenwart und der Zukunft beitrage. So richtig bewusst wird mir das gerade heute Abend, da ich die heute Abend frisch im Internet nicht gedruckte Ausgabe 59 der Neuen Gegenwart lese. Soeben bin ich bei Heiko Hebigs Beitrag angekommen: "Das Internet der Zukunft: Wohin geht die Reise?".

Das Internet der Zukunft - hochgeladen mit ShoZu und iPhone
Das Internet der Zukunft – hochgeladen mit ShoZu und iPhone

Wohin die Reise geht? Auch Heiko kennt die Antwort scheinbar nicht, doch den Weg und den Wandel dorthin lässt er den Leser vermuten:

Um auch nur ansatzweise zu erkennen, wie schnell sich die Welt um uns herum entwickelt und verändert, sollte man ein Gespräch mit 12 bis 14-jährigen Schülern suchen, die Email nur verwenden, um mit alten Menschen zu kommunizieren, die sich nachmittags auf StudiVZ verabreden, um gemeinsam „on“ zu sein, die zu alt sind, um im   Club Penguin zu spielen und deshalb auf   Kwick neue Freunde finden, die auf MySpace neue Musik entdecken und auf YouPorn aufgeklärt werden. Diese heranwachsende Generation versteht nicht, warum man um 20.15 Uhr einen Film im Fernsehen schauen sollte, wenn man den Film doch auch um 19.17 Uhr im Internet abrufen kann, sie versteht nicht, warum das Tauschen von Musik illegal sein sollte und sie versteht nicht den Mehrwert von gedrucktem Papier mit den Nachrichten von gestern. Es ist die selbe Generation, die ihr Taschengeld in Klingeltöne investiert oder in Cheat-Codes für Online-Spiele, die auf der  „Wii Fit“ den Sportunterricht schwänzt und auf hm.com neue Klamotten bestellt.

Auch ich verstehe nicht, warum ich bis 20.15 Uhr bis zum Film warten soll, aber ich achte das Urheberrecht (meistens, glaube ich zumindest). Ich verstehe auch den Mehrwert von totem Holz nicht. Klingeltöne habe ich noch nie gekauft. Cheat-Codes gibts kostenlos im Netz, warum sollte ich dafür bezahlen. Das Budget für eine Wii fehlt mir für dieses Jahr; ich habe mir vor einer Woche erst ein iPhone gekauft. hm.com kenne ich noch gar nicht – ich probiere die Klamotten gerne aus, bevor ich sie kaufe.

Ich bin zu alt, aber …

Offensichtlich: Ich bin zu alt. Aber ich versuche zu verstehen und zumindest hinterherzuhinken, um mich nicht abhängen zu lassen. Kommunikation funktioniert nur bei einem Mindestmaß an gemeinsamer Begriffs- und Kulturschnittmenge. Dann aber gibt es ständig so viel zu entdecken. Das lasse ich mir nicht nehmen.

  • Ja, das Internet ist erwachsen.
  • Ja, „Always-on“ ist Realität.
  • Ja, das Netz ist unser Computer und ich bin das Netz.
  • Nein, ich weiß auch nicht, wohin die Reise geht.
  • Ja, immer schneller, immer mehr. Aber so schnell hängt Ihr mich nicht ab.
  • Ja, ich bin ein Server.
  • Ja, ich will jeden Inhalt, jederzeit. Und wenn es mir gefällt, dann produziere ich den Inhalt auch.

P.S.: Die Zukunft sollte man nicht möglich machen, sondern machen. ;-)

P.P.S: Gleich werde ich noch ein wenig in totem Holz lesen, so ganz kann ich auf alte Gewohnheiten doch noch nicht verzichten.

Ein schönes Geschenk für hilfsbedürftige Menschen ist die Typisierung für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei. Im Mai hatte ich über einen Artikel im Tagesschau Blog berichtet ("DKMS – Typisierung für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei"), in dem Christian Thiels über seinen an Leukämie erkrankten Kollegen Marcus Bornheim informiert hatte.

Die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH

ist mit über 1.800.727 registrierten Spendern die weltweit größte Stammzellspenderdatei. In den letzten 17 Jahren hat sie über 15.697 Stammzelltransplantationen ermöglicht. Alle 45 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch neu an Leukämie, darunter viele Kinder und Jugendliche. Für viele dieser Menschen bietet die Stammzelltransplantation die einzige Chance auf Heilung – vorausgesetzt, sie finden einen passenden Spender. Da die Wahrscheinlichkeit einer Übereinstimmung innerhalb der Familie bei maximal 30 Prozent liegt, ist man in den meisten Fällen auf einen Fremdspender angewiesen.

Ein guter Freund hat seit einiger Zeit ein Lymphom. Auch er ist auf eine Knochenmarkspende angewiesen.
Er ist jetzt über Weihnachten und Neujahr im Krankenhaus und wird am 31.12. eine
Knochenmarkspende erhalten. Das Material des Spenders aus den USA wird an Silvester direkt nach der Spende eingeflogen. Ein Cousin ist an Krebs erkrankt. Es kann jeden treffen: Freunde, Verwandte, einen selbst. Oder jemanden in der Fremde.

Jeder wird sich über eine Spende freuen. Unabhängig von seiner Hautfarbe, seinem Geschlecht, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seinem Glauben, seinen religiösen oder politischen Anschauungen.

Typisierung

Hier also meine Bitte: Spendet eine Typisierung für die DKMS. Inzwischen geht es ganz einfach mit Watte statt Nadel

Spenden

Zusätzlich könnt Ihr die Typisierung mit einer monetären Spende unterstützen, denn jede Typisierung und Registrierung kostet die DKMS 50 Euro. das geht ganz einfach mit einer Überweisung:

Für Ihre Spende im Kampf gegen die Leukämie haben wir ein Konto eingerichtet: Die Gelder werden ausschließlich zur Typisierung neuer Spender eingesetzt.

Unser Spendenkonto:
Kreissparkasse Tübingen
BLZ 641 500 20
Konto 255 556

Ein weiteres Weihnachtsgeschenk

Damit haben wir soeben noch um die Nummer 5 erweitert: Weihnachtsgeschenk 2008: Spenden schenken.

Immer noch keine Idee für ein vernünftiges Geschenk? Neben dem einen oder anderen Schnick-Schnack oder Buch haben wir uns für folgende Weihnachtsgeschenke entschieden:

1. Haus St. Martin in Ingelheim

Das Haus St. Martin ist ein Projekt der Wilhelm Emmanuel von Ketteler Stiftung, eine Gemeinschaftsstiftung zur Förderung der caritativen sozialen Arbeit im Bistum Mainz (Wilhelm Emmanuel von Ketteler auf Wikipedia):

Das Haus St. Martin ist eine heilpädagogische und therapeutische Fördereinrichtung mit 45 vollstationären Heimplätzen. Die Kinder und Jugendliche mit Schwerst- Mehrfachbehinderung leben in fünf Gruppen alters- und geschlechtsgemischt zusammen.

[ Zur Spendenseite ]

2. ident.africa

ident.africa wurde gegründet um auf die Bildungsdefizite in Afrika aufmerksam zu machen. Bildung ist die Voraussetzung für die Teilnahme am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben. Nur mit einem soliden Fundament an Bildung können die Menschen Afrikas aus der Armut bzw. aus den schlechten Lebensbedingungen herauskommen und das Tor zu einer besseren Zukunft öffnen. Daher hat es sich ident.africa zur Aufgabe gemacht die schlechte Bildungssituation in Afrika zu verbessern und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

[ Zur Spendenseite ]

3. PROBONO Schulpartnerschaften für Eine Welt e.V.

PROBONO Schulpartnerschaften für Eine Welt e.V. fördert Partnerschaften zwischen Schulen in Deutschland und Schulen in den so genannten Entwicklungsländern mit dem Ziel einerseits die Partnerschulen im Süden zu unterstützen und andererseits soziale Werte und soziales Engagement bei deutschen Schülern zu stärken.

[ Zur Spendenseite ]

4. UNICEF Grußkarten

Für alle Weihnachts- und Neujahrsgrüße verwenden wir die UNICEF Grußkarten:

75 % des Kartenpreises sind Spende für UNICEF-Projekte, die Sie steuerlich geltend machen können.

Frohe und schenkreiche Festtage

Das Bequeme daran: Alle Geschenke gibt es, ohne einen Fuß vor die Tür zu setzen. Für die ersten drei Geschenke braucht man Online-Banking, für UNICEF reicht ein Browser zum Bestellen.

AFN Hessen - The EagleSeit etwa drei Jahrzehnten höre ich das vermutlich weltweit größte Mitarbeiterradio: AFN (American Forces Network). Mitarbeiterradio? Für mich sind Soldaten Mitarbeiter in einem besonderen Job.

AFN Hessen – The Eagle

In den letzten Wochen höre ich wieder verstärkt im Auto AFN Hessen – The Eagle. Im Radio gibt es das, was Soldaten in einem fremden Land benötigen:

  • Musik (die mir gefällt)
  • Nachrichten weltweit (auch syndiziert z.B. von CBS) und Sportnachrichten aus den US
  • Nachrichten und Berichte aus den Community (z.B. Veranstaltungen, wo ist was erhältlich, Termine, Abgabefristen, Stories, Sport)
  • lokale Verkehrsnachrichten (die für die Wiesbadener Gegend weit zuverlässiger sind als in allen anderen deutschen Sendern).
  • Ferien- und Feiertagstermine
  • Wechselkurse
  • Spritpreise
  • Wetter

Was mir besonders gefällt: Da wird gelacht und gescherzt. Humor spielt auch für diese Mitarbeiter eine große Rolle. Als beispielsweise der Sprecher einen Bericht über den schuhwerfenden Journalisten brachte, da musste er selbst lachen und äußerte Verständnis für die Haltung des Journalisten. Es wäre interessant, etwas Vergleichbares bei dem Vorfall mit einem CEO in einer Mitarbeiterzeitung zu lesen.

Soldaten werden schon mal direkt durchgestellt für Informationen direkt aus der Community. Musikwünsche und Verkehrsnachrichten kommen nicht nur von US-Soldaten sondern auch schon einmal von Deutschen. Ich bin offensichtlich nicht der einzige deutsche Hörer.

AFN – ein Intranet, das jeder mithören kann :-)

AFN Frankfurt

Früher hörte ich noch AFN Frankfurt mit sehr lokaler Prägung. Soldaten lasen die Nachrichten noch selbst vor und stellten das Programm zum großen Teil selbst zusammen. Im Laufe des Abbaus in Europa wurden verschiedene Stationen aufgelöst oder zusammengelegt.

Bundeswehr vs. USAF

In meiner Bundeswehrzeit fiel mir ein großer Unterschied zwischen den US-Kasernen und den Bundeswehr-Kasernen auf (sowohl in den US als auch hier in Deutschland). In jeder US-Kaserne gab es viel mehr und interessantere Freizeiteinrichtungen (u.a. Commissaries, PX, Gyms, Bowlingbahnen, Friseure, Gyms) und Betreuungsorganisationen (z.B. USO).

Good Morning, Vietnam

Irgendwie muss ich gerade an den Film "Good Morning, Vietnam" mit Robin Williams denken. Robin Williams spielt einen AFN Moderator in Vietnam. Er versucht, möglichst unabhängiges Radio zu machen und wird im privaten Kontakt mit Vietnamesen mit den verschiedenen Sichtweisen konfrontiert.