Der Zuender zuendet nicht mehr. Aus. Ende. Schluss. Vorbei. Schade.

wir haben uns entschlossen, das Experiment ZUENDER in dieser Form nicht mehr fortzusetzen. Als Redaktion haben wir von diesem Projekt viel gelernt.

[ Wolfgang Blau im Zuender: In eigener Sache ]

Doch es glimmt eine Glut:

Genau diese Qualitäten möchten wir auch auf der Hauptseite von ZEIT ONLINE sehen und deshalb den ZUENDER nicht länger als eigene Plattform mit eigener Navigation betreiben. Stattdessen möchten wir viele freie Autoren des ZUENDER in Zukunft in den verschiedenen Ressorts von ZEIT ONLINE einer größeren Leserschaft präsentieren können.

Schön. Denn ich lese nicht gerne Zuenderlos und auch schon länger nicht Zeitlos.

Auch Selim Özdogan nimmt Abschied und schreibt seine letzte Kolumne:

Wieso habe ich das hier eigentlich jede Woche gemacht? Wegen der vielen Rückmeldungen, die mir zeigen, dass Schreiben ein Mittel zum Teilen sein kann.

[…]

Es ging nie ums Geld beim Schreiben, auch wenn es irgendwie die Miete zahlen muß. Ich schreibe gern. Es ist eine der schönsten Beschäftigungen für mich. Und es war fast immer angenehm, meine natürliche Faulheit zu überwinden und jede Woche einen Text liefern zu müssen. Obwohl nie jemand was gesagt hat, wenn ich mal aussetzen wollte oder geschludert habe. Einmal die Woche wird sich einfach ausführlich und schriftlich mit einem Thema auseinandergesetzt, das mich ohnehin beschäftigt. 

[ Selim Özdogan im Zuender: Ein Abschied ]

Nein, ich bin kein Selim Özdogan. Ich bin nur ich. Aber ich schreibe gerne. Manchmal mehr und manchmal (in letzter Zeit leider) etwas weniger. Auch nicht so ausführlich. Aber gerne.

Aber auch die vielen Rückmeldungen, die mir zeigen, dass Schreiben ein Mittel zum Teilen sein kann.

Eben. Danke.

Das ZDF boykottiert die Anfrage nach Pressebildern des ZDF-Chefredakteurs Nikolaus Brender (der in politischen Machtspielchen offensichtlich "entsorgt" werden soll). Auf Nachfrage begründet das ZDF die Ablehnung damit, dass das ZDF keine Blogs beliefere. Dies und die jetzt stattfindende Diskussion ist für mich ein erneutes eindeutiges Indiz dafür, dass das derzeitige Presserecht den neuen digitalen Zeiten nicht gerecht wird. Eine Änderung des Grundgesetzes ist überfällig, damit solche Vorgänge endlich zu den Akten gelegt werden:

Das ZDF sagt uns: “Wir beliefern keine Blogs mit Bildern” – und beruft sich auf Urheberrechtsprobleme. Richtig offen steht der Sender nicht zu seiner Entscheidung. Blogs sieht man dort offenbar noch als Teil einer publizistischen Öffentlichkeit zweiter Klasse. Es braucht augenscheinlich mehr Brender im ZDF.

[ Carta – ZDF zu Carta: "Wir beliefern keine Blogs" ]

Das Problem ist das Grundgesetz

Das eigentliche Problem liegt nicht im Presserecht oder möglichen Unklarheiten im Urheberrecht oder im Lizenzrecht. Das eigentliche Problem ist das Grundgesetz. Denn das Presserecht und die veraltete Haltung vieler beruht auf Artikel 5 (1) Satz 2 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Dieser Artikel ist inzwischen unklar und muss durch Rechtsprechung und Gutachten ständig interpretiert werden:

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Fast eine Woche habe ich jetzt geschafft. Am schlimmsten ist der Abend. Gerade jetzt, gegen 22:30 Uhr, habe ich einen wahnsinnigen Heißhunger. Jedoch hält mich mein Armband zurück. Fünf Elemente habe ich bereits, morgen sind es sechs, und dann kann ich mir mein Eine-Woche-Element aufziehen. Das ist echt eine Qual.

Meine @manulea, hat noch nicht einmal etwas zum Gönnen, sie hat kein Armband (anscheinend hat sie auch einen Heißhunger…, nein, hat sie nicht, aber warum weist sie mich darauf hin…).

Aber irgendwie merke ich, dass mir das Armband eine Stütze dabei ist, mich ohne Heißhunger-Anfall durch den Abend zu retten. Ich bin trotzdem wirklich erstaunt, wie gut ich mich bisher an meine Vorsätze erfolgreiche Gewohnheit halten konnte. Aber andererseits bin ich lieber übervorsichtig … Immerhin habe ich bis Sonntag eine Vorspeise, eine Nachspeise und eine Süßigkeit gut ;-)

Im PM-Blog von Rainer Helmes hat sich eine lebhafte Diskussion über Twitter entwickelt. Ursprünglich ging es um das Thema "Politiker lassen twittern – Skandal?!"; doch es ging auch darum, wie man allgemein mit Twitter umgehen soll. Eine der Facetten ist das Mitlesen des Gezwitschers über einen bzw. zu einem selbst (als mit dem "@" vor dem Twitternamen).

Wie bekommt man mit, dass jemand über einen spricht bzw. mit einem sprechen will? Man kann nicht ständig den Twitterstream verfolgen. Aber ein Twittermonitoring, ein Blogmonitoring oder auch ein allgemeines Social Media Monitoring hilft dabei. Ich habe mir ein "Ego-Monitoring" gebastelt, das ich beispielhaft in den Grundzügen mit ScreenToaster dokumentiert habe.

Probleme bei Google mit Yahoo! Pipes?

Leider funktioniert das eingebettete Flashvideo hier im Blog nicht; daher bitte entweder

 

So langsam pendelt sich meine Gewohnheit "Besser ernähren" ein. Am Morgen serviert mir die allerbeste aller Ehefrauen einen Yoghurt, am Abend esse ich das Obst. Mittags nehme ich in der guten Kantine keine Vor- und keine Nachspeise. Am Abend gibt es zwei Scheiben Brot.

Bisher habe ich noch keine Ausnahme in Anspruch genommen (1x süß, 1x Vorspeise und 1x Nachspeise je Woche); das hebe ich mir für das Wochenende auf.

Dazu noch zwei Erfolgsmeldungen:

  1. Das Anziehen des Armbands funktioniert immer besser.
  2. Zwei Kilo habe ich in vier Tagen abgenommen – aber das muss eine temporäre Fehlmessung sein :-)

P.S. Es war eine Nektarine und keine Aprikose, über die ich herfiel :-)

Genau genommen ist Tag 2 schon lange vorbei, Tag 3 ist bereits zu 75 Prozent gelaufen. Gestern zeichnete sich ab, was heute mit voller Wucht zuschlägt: Ich habe einen Heißhungerattacke. Gestern ging es noch, jetzt ist es fürchterlich. Gestern habe ich mich beim Abendessen doch noch gut zusammennehmen können und mich auf zwei Scheiben Brot und leichte Belegung beschränkt. Gerade eben fiel ich über eine arme Aprikose her. Jetzt habe ich zumindest mein Obst für heute gegessen :-)

Das mit dem Yoghurt ist überhaupt kein Problem; heute morgen hat mir die allerbeste aller Ehefrauen ungefragt den Yoghurt auf den Tisch gestellt. Heute mittag konnte ich mir in unserer Kantine unserem Casino (ich arbeite immerhin in einer Bank :-) ) zwei Kiwis mitnehmen. Wer keine Nachspeise nimmt, der bekommt nämlich Obst ;-)

Irgendwie bin ich jetzt aber wirklich hungrig. Tiefsinnig schaue ich auf die beiden Elemente an meinem YuKoN-Armband – morgen muss unbedingt das dritte dazu. Ich schaff‘ das schon. Andere sind doch mit ihrer Challenge schon viel weiter..

Der übliche PR-Pitch: Ein Unternehmen schreibt einen Public Relations-Auftrag aus und lädt Agenturen ein, sich für diesen Auftrag zu bewerben und ihren Lösungsansatz zu präsentieren. Oft geht es bei dem PR-Auftrag um ein PR-Konzept, "eine umfassende Zusammenstellung der Ziele und daraus abgeleiteten Strategien und Maßnahmen zur Umsetzung eines größeren und deshalb strategisch zu planenden Vorhabens" (Wikipedia) für die Öffentlichkeitsarbeit des Unternehmens bzw. der Organisation.

PR-Pitch verkehrt für ein PR-Konzept

Doch es geht auch verkehrt herum:

  • Ich biete einem partnerschaftlichen Auftraggeber die Erstellung einer
    PR-Konzeptionsarbeit an.
  • Ich fordere Unternehmen und Organisationen auf, sich mit einem Thema als Auftraggeber zu bewerben.
  • Das Thema des PR-Konzepts soll von
    Online-Medien und dem Umbruch in der Medienlandschaft geprägt sein
    sowie gesprächsorientierte Kommunikation mit Anspruchsgruppen
    beinhalten.
  • Es gibt keine formalen Kriterien für die Bewerbung. Sie können mir
    sich und das Thema zunächst in einer E-Mail in wenigen Sätzen präsentieren. Sie können
    mir die Idee via Instant Messaging skizzieren. Wir können uns zu einem
    Gespräch in einem Bistro treffen. Aber die Entscheidung werde ich nur
    nach intensivem persönlichem Kennenlernen und Austausch treffen.
  • Ihre Gegenleistung beträgt null Euro sowie Zeit und Gespräche mit mir im echten und im elektronischen Leben.

Überzeugen Sie mich durch eine Herausforderung, eine ungewöhnliche Aufgabenstellung und unverhoffte Argumente!

Universitätsprüfung zum akademisch geprüften PR-Berater

Die PR-Konzeptionsarbeit ist Bestandteil meines Public Relations Fernstudiums und der Universitätsprüfung zum akademisch geprüften PR-Berater. 

Terminrahmen

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Der erste Tag ist geschafft, und heute morgen (Tag 2) habe ich den Yoghurt bereits gegessen. Der erste Tag war nicht schwierig; dachte ich mir schon.

Ich habe in kleines Monitoring zum Thema Erfolgreiche Gewohnheiten aufgesetzt. Ich durchsuche mit den üblichen Verdächtigen Quellen im Netz (Twitter nach #yukon bzw. #egym, Links nach http://erfolgreiche-gewohnheiten.ning.com, ..), fasse die Ergebnisse in RSS mit Yahoo Pipes zusammen und stelle sie hier mit dem Yahoo! Pipes Widget bzw. Feed2JS dar.

Feed2JS

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Wie sehr in Deutschland das Verständnis von Meinungsfreiheit "gediehen" ist, das zeigt die inzwischen mehrmonatige Auseinandersetzung zwischen Jens Weinreich und Theo Zwanziger, Präsident des Deutschen Fußballbundes (DFB), (oder eher: "Zwanziger gegen Weinreich"). Inzwischen muss Jens Weinreich um Spenden bitten, weil die juristische Auseinandersetzung ihn viel Geld gekostet hat und voraussichtlich noch viel Geld kosten wird. Auch wenn er nach seinen Angaben bisher in den Verfahren obsiegte ("Zwanziger/DFB ./. Weinreich: Spenden und Mitleidsbekundungen"):

Ich weiß, dass ich Ende November, als ich großspurig das Dreinull verkündete, darum bat, von Spenden und anderen Mitleidsbekundungen abzusehen. Inzwischen sehe ich das anders. Zwar sind seither ein weiterer Gerichtsbeschluss und ein Urteil zu meinen Gunsten ergangen. Doch meine Kosten sind beträchtlich gestiegen. Längst hat sich eine fünfstellige Summe an Anwalts- und Gerichtskosten angehäuft, nur ein Teil davon muss die Gegenseite erstatten. Für alle Nichtjuristen: Es ist keinesfalls so, dass ich keine Rechnungen begleichen muss, nur weil ich bislang vor Gericht gut abgeschnitten habe.

Jens Weinreich ist Journalist und hat im Juli 2008 (!) ("Dr. Theo Zwanziger ./. Weinreich"):

[…] den Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Theo Zwanziger, unlängst in einem Kommentar nebenan beim Direkten Freistoß als “unglaublichen Demagogen” bezeichnet. Dies geschah meiner Überzeugung nach sehr sachbezogen. Diese Überzeugung und meine Argumentation teilte im September zunächst das Landgericht Berlin – und im Oktober auch das Kammergericht.

Seitdem laufen die juristischen Auseinandersetzungen und Angriffe nicht nur gerichtlicher Art seitens Zwanziger (beispielsweise in Interviews). Wer sich ein Bild verschaffen möchte, der schaue einfach in die Ergebnisliste der Googlesuche für "+Zwanziger +DFB +weinreich". Oder in die entsprechende Google Blogsuche.

Meine Meinung

Deswegen ist es wichtig, dass die Gesetze klar und verständlich sind, und das Recht nicht nur daraus entsteht, dass Heerscharen von Anwälten und Gerichten das Gesetz und das Recht erst interpretieren, wenden und formulieren müssen. Theo Zwanziger scheint hier mit seiner Finanz- und Verbändemacht "sein" Recht und nicht "das" Recht durchdrücken zu wollen. Für mich ist er eine Person auf einem Egotrip und einem Feldzug, auf dem er keine Verwundete zurücklassen will.

Medienfreiheit statt Pressefreiheit

Medienfreiheit statt Pressefreiheit

Daher ist es wichtig, dass das Grundgesetz nicht nur die Meinungsfreiheit klar definiert sondern auch die Pressefreiheit durch die Medienfreiheit ablöst.

Das YuKoN-Armband Morgen geht es los mit dem Streben nach einer Erfolgreichen Gewohnheit: Besser ernähren. Ursprünglich wollte ich meine Leser abstimmen lassen, aber ich muss dringend etwas unternehmen.

Meine Ernährung ist soweit okay, aber ich lange zu gerne bei Süßigkeiten zu und hole mir nach dem Abendessen noch eine Zusatzportion. Und das, obwohl ich in einer wirklich guten Kantine zu mittag esse.

  • einmal täglich am Morgen einen Yoghurt essen (Montag – Freitag)
  • einmal täglich Obst essen
  • maximal einmal in der Woche eine Süßigkeit
  • maximal einmal in der Woche eine Nachspeise zum Mittagessen
  • maximal einmal in der Woche eine Vorspeise zum Mittagessen
  • ein Abendessen und kein Nachschlag
  • das Abendessen bleibt moderat (z.B. maximal zwei Scheiben Brot und keine Doppelbelegung wie Käse und Wurst)
  • keine Zwischenmahlzeit (z.B. ein paar Kreppel zwischendurch)

Mein YuKoN-Armband von TeNo habe ich schon ein paar Tage ohne Elemente getragen. Am Montag Morgen möchte ich mein erstes Element aufziehen.

Ich werde es auf die harte Tour ("Hardcore-YuKoN-Methode") machen: Wenn ich an einem Tag nicht durchhalte, dann geht alles von vorne los. Und wenn es der 21. ist.

Übrigens: Jörg ist heute auf der inhorgenta 2009 und signiert Bücher :-)