Gestern kam mein YuKoN-Armband, mit dem ich mir Erfolgreiche Gewohnheiten aneignen will und dabei die YuKoN-Methode testen werde. Ein freundlicher Nachbar hat das Päckchen für mich entgegengenommen. Gerade habe ich das Päckchen geöffnet und das Armband aus der Gefangenschaft in die Freiheit entführt – um meinen Arm schon einmal damit zu fesseln :-)

Ab heute trage ich das Armband zunächst einmal, um mich daran zu gewöhnen – nein, keine 21 Tage  :-) . Bislang fühlt es sich gut an. Der Verschluss ist einfach, idiotensicher (ja, auch für mich). Das Schließen ist aber mit einer Hand (die andere hängt im Armband) nicht so einfach. Das Öffnen und Schließen wird aber sicherlich zu einer erfolgreichen Gewohnheit.

In den nächsten Tagen (vermutl. am Wochenende) fange ich mit einer Gewohnheit an und blogge hier darüber.

Das Päckchen:

Das YuKoN-Armband

Anschreiben und Armband:

Das YuKoN-Armband

Die "Armfessel":

Das YuKoN-Armband

Flickr-Album

Alle Fotos lege ich auf Flickr im Album "Erfolgreiche Gewohnheiten mit YuKoN" ab (Diashow).

Am 4. Februar habe ich eine Öffentliche Petition an den Deutschen Bundestag zur Änderung des Artikel 5 Grundgesetz eingereicht. Jetzt ist die Petition auf der Petitions-Website des Deutschen Bundestages online und kann von jedem mitgezeichnet werden.

Medienfreiheit statt  Pressefreiheit

Mit der Petition möchte ich erreichen, dass zukünftig explizit Medienfreiheit statt Pressefreiheit garantiert wird:

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, Artikel 5 (1) Satz 2 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland zu ändern. Der bisherige Text: "Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet." möge geändert werden in:

"Die Medienfreiheit und die Freiheit der Berichterstattung über Kanäle wie Rundfunk, Film oder Internet werden gewährleistet."

Jeder kann diese Petition mitzeichnen. Zur Petition auf dem Petitionsserver des Deutschen Bundestages

Grundgesetz – Medienfreiheit vom 04.02.2009

Auf dem Petitionsserver gibt es in einem Forum die Möglichkeit die Petition an den Deutschen Bundestag zu diskutieren.

Weitere Informatinen gibt es im Artikel (nein, nicht im Grundgesetz sondern auf INJELEA.de) "Pressefreiheit und Medienfreiheit: Petition an den Bundestag zur Grundgesetzänderung".

Jetzt muss kurzfristig offline, aber ich werde mich in die Diskussion wieder einklinken. Ich komm‘ wieder, keine Frage!

Warum jeder ein Social Media Monitoring haben sollte? Darum:


Frank Hamm auf Twitter
:

Frank Hamm auf Twitter


Frank Hamms Website:

Frank Hamm

Herzlich Willkommen, Frank Hamm!

Willkommen im Netz und alles Gute beim weiteren Aufbau der Website.

Herzliche Grüße aus Rheinhessen in den Westerwald

Frank Hamm

P.S.: Mein Monitoring gab mir schon seit einiger Zeit Meldungen zur Website aus ;-)

P.P.S.: Ja, die Domain frank-hamm.de hätte ich vor einigen Jahren schon registrieren können. Habe ich aber nicht ;-)

New York Times zu Twitter Die New York Times entdeckt Twitter: Twitter ist das, was Sie daraus machen ("State of the Art – Twitter Is What You Make It"). David Pogue ("David Pogue is the personal-technology columnist for The New York Times.") berichtet über seine Wandlung vom Skeptiker zum Anhänger.

Davids vorherige Skepsis entsprach meiner ursprünglichen Haltung (ja, es ist schon einige Zeit her…):

For the longest time, my readers kept nagging me to check out this thing called Twitter. I’d been avoiding it, because it sounded like yet another one of those trendy Internet time drains. E-mail, blogs, chat, RSS, Facebook. … Who has time to tune in to yet another stream of Internet chatter?

Doch eines Tages…

Then one day, I saw Twitter in action.

I was serving on a grant proposal committee, and I watched as a fellow judge asked his Twitter followers if a certain project had been tried before. In 15 seconds, his followers replied with Web links to the information he needed. No e-mail message, phone call or Web site could have achieved the same effect.

Davids Verwirrung dauerte an, bis er auf einer Konferenz Evan Williams (Chief Executive und Co-Founder von Twitter) traf und sich mit ihm unterhielt. David ist inzwischen selbst Twitterer (156 Updates, 12.524 Followers) und benutzt es auch als Dialogmedium. David macht sich im zweiten Teil seines Artikels auf New York Times ein wenig lustig über die vielen Regeln, die er über Google gefunden hat. Um dann seine eigenen Regeln zu formulieren ("No. 927,001 on Google"). David erläutert jeden Punkt ausführlich (Übersetzung und Hervorhebungen von mir):

  • Mache es nicht runter bevor Du es nicht probiert hast
  • Benutze nicht die Website 
  • Du musst nicht alle Tweets lesen
  • Du musst nicht alle Antworten beantworten 
  • Wenn Du von dem Beantworten verwirrt bist, bist Du nicht alleine
  • Benutze es, wie auch immer Du magst
  • Lasse Dich nicht von den Regeln beunruhigen

(Bei der Übersetzung kommt sie schon wieder: Meine Unsicherheit zum Du oder Sie)

Ich kann seinen Bericht sehr gut nachvollziehen. Hätte ich seine Regeln vor zwei Jahren gelesen, dann hätte ich mir jede Menge Zeit und Beunruhigung erspart :-)

P.S.: Natürlich habe ich über Twitter davon erfahren. Jim MacMillan hat es getwittert:

The NY Times discovers Twitter: http://is.gd/jkJs

Blogtrainer Karl-Heinz Wenzlaff berichtet über eine interessante Diskussion, die Heide Liebmann auf Ihrem Business-Blog begonnen hat.

Ist es professionell oder pseudo-professionell, auf Websites sein Profil in der 3. Person zu schreiben?

3. Person

3. Person oder nicht: Für mich macht dies für die Professionalität inhaltlich keinen Unterschied, sondern lediglich für die Kommunikation zwischen Menschen. Auf meinem Blog, in Communities, Social Networks schreibe ich (schreibt Hamm) in der ersten Person.  Letztendlich ist ein Blog auch eine Community, in der Autoren und Kommentatoren aus eigener Sicht berichten und bewerten.

Hier schreibe ich aus meiner Ich-Perspektive. Manchmal teile ich einen Artikel in einen "objektiven" Bericht / Nachricht und in einen Meinungsteil. Doch auch die Auswahl dessen, worüber ich berichte, ist bereits der Ausdruck meiner Haltung und Meinung. Deswegen kann es auch keinen objektiven Journalismus geben. Jeder kreiert seine Wirklichkeit selbst :-)

Karl-Heinz Wenzlaff hat zehn erfolgreiche Marketing-Blogger hinsichtlich der Du-Form verglichen und stellt fest:

Fazit: Nur zwei der zehn erfolgreichsten deutschen
Marketing-Blogger schaffen es, über den Schatten zu springen und von
sich selbst in der ersten Person zu schreiben. Alle anderen verharren
im Singularis vulgaris oder sind als Autoren inkognito gegangen.

Siezen oder Duzen

Auch nach bald vier Jahren Bloggen habe ich keine eindeutige Lösung zum Siezen oder Duzen. In vielen Communities ist das Duzen üblich. Viele meiner Leser und Kommentierer kenne ich seit langem (zu einem Großteil auch persönlich / im real life). In den letzten Monaten verwende ich zunehmend das Duzen in meinem Blog.

Einerseits möchte ich neue Leser mit der Du-Form nicht verschrecken. Andererseits glaube vermute ich, dass die Sie-Form bei vielen Lesern automatisch zu einer gewissen Distanz führt, die sie zögern läßt, an der Diskussion teilzunehmen.

Das Weglassen des Vornamens

Das Weglassen des Vornamens ist in Journalismus und PR üblich und gilt bei vielen als Kennzeichen von Professionalität. Ich finde dieses Weglassen unhöflich, obwohl ich mit den Wölfen heule. Aber hier im Blog, in Communities will ich nicht mehr auf den Vornamen verzichten.

Ich oder Er?

Ich!

Sie oder Du?

Ganz ehrlich? Ich weiß es nicht…

Was meint Ihr, was meinen Sie

Ich würde gern von Ihnen wissen:

  1. Stellen Sie sich Ihren Lesern in der ersten oder dritten Person vor, und warum?
  2. Duzen oder Siezen Sie Ihre Leser und hat das etwas mit Frage 1 zu tun?

Karl-Heinz Wenzlaff: Reden und schreiben Sie von sich selbst in der dritten Person?

Dieses Jahr ist für mich "das Netz" das große Thema auf der CeBIT (z.B. mit der Webciety). Das Quartett Job, Netz, Public Relations Fernstudium und Privatleben hat mir in Summe einen Strich durch meine Planungen gemacht, denn gerne wäre ich dieses Jahr auf die CeBIT gefahren. Marcella Gäb berichtet jetzt auf dem Dresdner Zukunftsforum über den 2. Dresden Open Space auf der CeBIT und wirft eine Reihe von Fragen auf ("Netzkultur – 2. Dresden Open Space auf der CeBIT"):

Ändert das Netz unsere Selbstwahrnehmung? Welche Auswirkungen hat das auf unsere Kultur?

Ja, das Netz ändert unsere Selbstwahrnehmung, denn das Netz hält uns ständig einen Spiegel vor das eigene Gesicht. Viel unmittelbarer, radikaler und schonungsloser, als dies bisher mit den bisherigen Medien oder direkt geschah. Wir nehmen uns ständig und so wahr, wie uns die anderen wahrnehmen. Das verändert auch unsere eigene Sichtweise, was wiederum … Ständig reagieren andere auf uns, und wir reagieren auf andere.

Das Netz verändert die Sichtweise und die Wichtigkeit von Authentizität und Wahrhaftigkeit in unserer Kultur. Es verändert Haltungen und Ausprägungen, "wie wir etwas normalerweise machen oder was wir normalerweise denken".

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Innerhalb kürzester Zeit hat in der politischen Landschaft der Bundesrepublik Deutschland ein radikaler Wandel stattgefunden. Bisher leitete der Bundeskanzler das Kabinett. Bisher waren die Bundesminister dem Bundeskanzler "unterstellt". Jetzt allerdings scheinen auch die Ministerpräsidenten der Länder oder Freistaaten einen Bundesminister von seinen Ministerpflichten entbinden zu können. Zumindest kann offensichtlich der Ministerpräsident des Freistaates Bayern, Horst Seehofer, den Bundesminister Michael Glos von seinen Pflichten entbinden. Anders kann ich mir diese Meldung der Tagesschau nicht erklären:

Bundeswirtschaftsminister Michael Glos hat nach Informationen der "Bild am Sonntag" dem CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer seinen Rücktritt angeboten. "Ich bitte dich, mich von meinen Ministerpflichten zu entbinden", schreibt der CSU-Politiker nach Informationen der Zeitung in einem Brief an den bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Chef.

[ Bundeswirtschaftsminister Glos stellt Amt zur Verfügung | tagesschau.de ]

Oder können auch andere Ministerpräsidenten der Länder oder Freistaaten
den Bundesminister Glos von seinen Pflichten entbinden? Können etwa alle Ministerpräsidenten der Länder oder Freistaaten alle Bundesminister von ihren Pflichten entbinden? Das wäre toll, vielleicht findet sich ein Ministerpräsident, der unsere Ulla Schmidt von ihren Pflichten entbindet. Wie wäre es mit Roland Koch?

Das neue politische System ist äußerst ausbaufähig: Kurt Beck beispielsweise könnte Frank-Walter Steinmeier von seinen Pflichten entbinden (Na Kurt, wär‘ das nicht was?). Für Wolfgang Schäuble findet sich bestimmt auch ein Ministerpräsident zum Entbinden….

Thomas Pleil bericht im Textdepot, wie er mit dem Information Overload umgeht und nennt explizit zwei Tools ("Information Overload? Mit TweetDeck und GMail besser durch die Fluten"):

Mittlerweile sind Twitter, Mail und Instant Messaging meine wichtigsten Kommunikationskanäle. Mein Problem mit allen: Das persönliche Netzwerk wächst ständig. Sprich: Immer mehr Nachrichten von immer mehr Leuten (und Diensten). Die große Herausforderung: Wie sortiere ich Unwichtiges von Wichtigem? Zwei Tools helfen mir dabei nun recht gut: Für Twitter seit einiger Zeit schon TweetDeck und bei den Mails scheinen die gerade erst vorgestellten Multiple Inboxes für GMail gute Sortierdienste zu leisten

Auch für mich sind Twitter, Mail und Instant Messaging (neben Feeds, Kommentaren und Diskussionen in Blogs, Communities) die wichtigsten Kommunikationskanäle.

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So weit: Die Deutsche Bahn gibt auf! So gut: Es wird also laut Mathias Schindler "keine weiteren juristischen Schritte gegen ‚diesen Blogger‘" geben, Markus Beckedahl kann seine Zeit wieder sinnvoller verwenden, die kommende re:publica’09 vorbereiten und die Deutsche Bahn kann nach diesem PR-Gau ihre Wunde lecken.

So schlecht

Mathias Schindler fasst die Position der Deutschen Bahn nach einem Telefonat mit einem Sprecher der Bahn zusammen:

  • Die rechtliche Bewertung der Bahn ist unverändert, also “Verrat von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen” durch die Veröffentlichung des Memos.
  • Man habe die Abmahnung als ein Mittel erachtet, um dieses Memo aus dem Netz zu bekommen.
  • Dieser Versuch ist ja nun offensichtlich gescheitert.
  • Man werde darum von weiteren Versuchen absehen, das Memo mit juristischen Mitteln offline zu bekommen.
  • Es wird keine gesonderte Mitteilung an die Presse zu diesem Thema geben, auch Markus Beckedahl wird nicht direkt darüber informiert werden, dass die Bahn ihn in dieser Sache nicht mehr behelligen wird.

Was also bleibt, ist der Vorwurf der Deutschen Bahn, Markus Beckedahl habe Verrat von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen und sittenwidrige vorsätzliche Schädigung begangen:

Damit verstoßen Sie gegen §17 Abs. 2 Nr. 2 UWG bzw. §§ 823 Abs. 1 und 826 BGB.

Ist das gut und die Bahn böse?

Zunächst einmal hat sich die Deutsche Bahn mit dem vorläufigen Ende dieser unrühmlichen Abmahnung einen PR-Gau eingefahren. Was solls, die Reputation des Unternehmens Deutsche Bahn ist eh im Keller, könnte  jemand bei der Bahn denken. Für viele hat die Bahn aber jetzt komplett den Ruf eines bösen Buben.

Wenn ich das richtig verstehe, behauptet die Deutsche Bahn nach wie vor, Markus Beckedahl habe gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb und das Bürgerliches Gesetzbuch verstoßen. Für mich scheint es nach dem Durchlesen des anwaltlichen Schreibens an die Bahn allerdings so, dass diese behauptete Tatsache nicht zutrifft.

Doch ist diese behauptete Tatsache (gegen zwei Gesetze verstoßen zu haben und dabei auch sittenwidrig gehandelt zu haben) geeignet, Markus Beckedahl verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen? Ist das vorläufige Ende wirklich gut so oder ist es noch viel Schlimmer: Die Bahn ist richtig böse?

§ 186 StGB (Strafgesetzbuch): Üble Nachrede

Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Da erwischt mich meine juristische Unkenntnis: Bezieht sich das "Wer" in diesem Paragrafen nur auf natürliche oder auch auf juristische Personen? Ich vermute aufgrund der Freiheitsstrafe eher nicht…

Doch ein schönes Gedankenspiel bleibt. Denn das wäre ein weiteres Ende und ein noch größerer PR-Gau für die Bahn: Markus Beckedahl verklagt die Bahn und gewinnt :-)