Ich blogge, weil mich Themen beschäftigen und berühren. 2005 war mein Blog ein "Unfall": Ich suchte ein einfaches CMS zum Ausprobieren und Spielen. Aus dem Spielen wurde Leidenschaft. Irgendwann stellte ich fest, dass das, was ich da mache, Bloggen ist. Und so schreibe ich immer noch gerne, weil mich Themen und Menschen beschäftigen und ich das mit meinem Blog verarbeite.

Mein Blog und ich haben uns geformt. Es ist wie mit einer langen Freundschaft: Jeder hat seine Ecken und Kanten – und deswegen mag man sich.

Deswegen blogge ich.

Ich bin der A bis Z-Blogger:

Ich bin der A-Blogger, weil ich mein Blog total gerne schreibe und weil mir gefällt, was ich schreibe.

[…]

Ich bin der Z-Blogger, weil die Reichweite meines Blogs gering und die Nicht-Relevanz meines Blogs gewaltig ist.

Wann und warum ich blogge?

Denn ich kann mich irgendwie nicht dagegen wehren, wenn ich über etwas stolpere. Irgendwie weiß ich, dass ich darüber in meinem Blog ein paar Worte zu verlieren habe. Damit die Worte nicht verloren gehen. Was getan werden muss, das muss getan werden. Heute, hier und jetzt.

Und dann kommt es raus. Weil es muss.

Mein Blog ist mein Themenspeicher, mein Gewissen, mein Kumpel. Deswegen blogge ich über Fachliches und über Persönliches. Mein Blog bin ich.

Mein Blog hat mich mit Personen und Freunden bekannt gemacht. Danke, mein Blog.

Im Dezember habe ich am World Aids-Tag auf dem Webmontag Frankfurt das World Community Grid vorgestellt. Das Grid verteilt Forschungsaufgaben auf derzeit 1.218.593 Rechner von 436.132 Mitgliedern. Seit meiner Vorstellung im Dezember kam unter anderem das Clean Enegry Project hinzu.

The mission of the Clean Energy Project is to find new materials for the next generation of solar cells and later, energy storage devices. 

Professor Alan Aspuru-Guzik von der Harvard Universität vermittelt eine Vorstellung, was das genau bedeuten wird:

By finding compounds that make the next of flexible solar cells, we’ll be able to actually put solar cells in places where you didn’t think a solar cell could fit, from jackets to tents, to you know, rooftops… et cetera.

[ Direktlink YouTube ]

Konkurrenz für Gesundheit und Umwelt

Inzwischen gibt es immer mehr Projekte, die jeder von uns unterstützen kann. Das wird dazu führen, dass die Projekte nicht nur so wie früher um unsere Geldspende sondern um unsere Rechenzeit konkurrieren werden.

Das World Community Grid hat hier einen richtigen Weg eingeschlagen. Die Community wächst, es gibt ein Forum, regelmäßig News über neue Projekt und auch immer mal wieder eine Aktion oder ein neues Video. Sicherlich wird das Grid (mit der tatkräftigen Unterstützung durch IBM) seine Aktivitäten in der nächsten Zeit noch ausweiten.

Denn der Konkurrenzdruck unter den Projekten wird zunehmen. Kein Projekt wird sich zukünftig darauf verlassen können, dass es sich alleine mit der guten Absicht, dem guten Zweck und der Möglichkeit zu helfen gegen die anderen Projekte durchsetzen wird. Die Unterstützer werden diejenigen Projekte auswählen, die ihnen zusätzlich aktiv Informationen bieten, mit ihnen reden und ihnen eine Gemeinschaft bieten. Wo auch immer und wann auch immer die Unterstützer dies möchten.

Denn Menschen sind Gespräche. Überall. Jederzeit.

Die Präsentation vom 1. Dezember

Unsere Freundin erzählte uns gestern, wie sie mit ihrem Mann auf einer Bank gesessen hatte. Die Bank ist meistens besetzt, aber an jenem Tag hatten sie beide die Bank am Ufer genießen können. Eine halbe Stunde hatten sie auf der Bank gesessen. Es war schwer für ihn gewesen, aber er hatte sich die Zeit genommen.

Bank in Wiesbaden

Sie sagte, wir sollten uns die Zeit für uns nehmen und uns auf eine Bank setzen. Vor allem sollten wir uns Zeit nehmen und miteinander reden.

Unser Freund starb am Wochenende nach drei Jahren Kampf gegen den Krebs.

Nehmen Sie sich die Zeit, wann immer sie können. Sie kommt nicht zurück.

YuKoN - Challenge Meine erste Challenge habe ich bereits vor zwei Wochen erfolgreich bestanden. Jetzt komme ich endlich dazu, darüber zu berichten. Meine Ernährung habe ich tatsächlich umgestellt, und auch nachdem die Challenge beendet war, behalte ich meine Gewohnheiten bei:

  • einmal täglich am Morgen einen Yoghurt essen (Montag – Freitag)
  • einmal täglich Obst essen
  • maximal einmal in der Woche eine Süßigkeit
  • maximal einmal in der Woche eine Nachspeise zum Mittagessen
  • maximal einmal in der Woche eine Vorspeise zum Mittagessen
  • ein Abendessen und kein Nachschlag
  • das Abendessen bleibt moderat (z.B. maximal zwei Scheiben Brot und keine Doppelbelegung wie Käse und Wurst)
  • keine Zwischenmahlzeit (z.B. ein paar Kreppel zwischendurch)

Anfangs musste ich jeden Tag bewusst an meine Gewohnheit denken und mich darauf konzentrieren. Mittlerweile geschieht dies sozusagen automatisch. Drei Wochenelemente sind am Armband. Drei habe ich noch.

Doch die letzten beiden Wochen habe ich vergehen lassen, ohne eine neue Challenge zu starten. Ich könnte das jetzt einfach weiter hinzauszögern … weg mit diesen bequemen Fantasien. Ab morgen also die nächste Challenge. Dieses Mal eine ganz einfache Challenge mit nur einem einzigen Punkt:

  • Jeden Tag mindestens 15 Minuten spazieren gehen.

Ganz einfach also. Eigentlich. Ich bin gespannt und konzentriere mich ;-)

WE geht vom 6. bis 18. April nach Benin. Das Projekt WE sind hier Ulrike Reinhard, Tim, Alexander Rausch (korrigiert, ich hatte ürsprünglich zu viele aufgeführt). Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit Nabuur.com. WE wird Computer mitnehmen und dort den Kindern den Umgang mit Computern beibringen. Die Hilfe soll ohne behördliche Marathongänge direkt zu den Menschen kommen. Ulrike:

The father of my son Tim was born in Benin. He died in 1999. We still have family there. Benin is one of the poorest countries in the world. These are the reasons WE’ve picked Benin as THE country for us to help personally. WE is not a foundation, it is a group of people, volunteers who want to help. We give our time and energy to get the whole thing started. On trust WE build.

The BENIN project is a WE-project for which the names of those who are involved stand.

[…]

WE  decided NOT to send money because WE think the main problem is the lack of knowledge. Amongst other things, WE are trying to help them with knowledge transfer – getting the info, educate themselves, finding trainings etc

[ WE is supporting Benin, West Africa ]

Vor kurzem, während Ulrike in Texas war (und noch ist), erhielt sie eine Email von Xeni Jardin. Dieser Kontakt ist ein bemerkenswertes Beispiel, was Vernetzung erreichen kann. Der Kontakt kam nämlich über Solana Larson von Global Voices Online und David Sasaki von Rising Voices zustande. Er führte zu einer Erweiterung des ursprünglichen Ziels ihrer Reise:

At the end of our conversation an important new part to our trip to Benin was added – besides contacting and helping Tim’s (my son’s) family – we now have outside Cotonou – a very precise starting point. We have a driver/fixer/translator Salifou who will bring us in rural areas. He knows where and how to help.

[ WEbening –Living and helping in a connected world ]

Die WE-"Truppe" wird zunächst ein bis zwei Tage in Coutonou bleiben. Danach wird Salifou sie in sein Dorf bringen, und sie werden weitere abgelegene Gegenden besuchen, um Menschen bei ganz konkreten Dingen zu helfen und beim Überleben zu helfen. Die Gruppe wird auf dem Projektblog Afrika Bening – WE support Benin – WEbenin und mit ihren Twitteraccounts (z.B. @ulrike_reinhard) und auf ihren Blogs von der Reise berichten.

Spenden

WE und Ulrike benötigen noch Geld für ihren Fahrer Salifou und die
direkte Hilfe vor Ort. Sie freuen sich über jede Spende – sei sie auch
noch so klein. Sie können keine Spendenquittung ausstellen, da sie nicht gemeinnützig sind. Ich vertraue jedoch Ulrike und bin sicher, dass jeder Cent richtig bei den Leuten ankommen wird.

Spenden geht sehr einfach mit

ChipIn über Paypal.

Weitere Informationen

Im we_magazine 02 gibt es ein Interview mit Sonja Vucic von Nabuur.com: "We Help Villagers Help Themselves".

Jan Theofel denkt über eine Link-Policy nach ("Verlinkt mich nicht, verlinkt mich nicht!"), in der er genaue Regeln festlegen will, wer wann warum oder besser nicht einen oder keinen Link auf seine Site setzen darf. Angeregt hat ihn die Fraunhofer Gesellschaft auf http://www.fraunhofer.de/extra/linking.jsp (ja, auch hier keinen Link, damit sich die Fraunhofer Gesellschaft beim Monitoring ein bisschen anstrengen muss).

Der ADAC e.V. ist nachhaltiger

Doch wer ist schon die Fraunhofer Gesellschaft? Da schaue man doch einmal hinüber zum eingetragenen Verein ADAC unter http://www.adac.de. Der verfügt nicht über 40.000 oder 80.000 oder 120.000 … nein über 152.236 eingehende Links verfügt der ADAC laut Yahoo Site Explorer! Außerdem hat der ADAC schon länger die Zeichen der Zeit erkannt. Denn wer als Organisation nicht als Eintagsfliege dastehen möchte, der muss sich in Nachhaltigkeit üben. Genau dies tut der ADAC in voller Impressum-Link-Policy-Nachhaltigkeits-Konsequenz. Bereits 2005 wies der ADAC in seiner Link-Policy auf wichtige Zusammenhänge hin und macht dies auch heute noch:

Link-Policy:
Es ist unzulässig, Inhalte des Internet-Auftrittes des ADAC unter http://www.adac.de oder http://pda.adac.de ohne Zustimmung des ADAC zu vervielfältigen, zu verbreiten oder öffentlich wiederzugeben.
Unter bestimmten Voraussetzungen gewährt der ADAC das nicht übertragbare Recht, die ADAC-Website in der Weise zu nutzen, dass ein Link auf die Homepage (http://www.adac.de oder http://pda.adac.de) gesetzt wird.
Das Einverständnis zur Linksetzung muss im voraus per Mail an mailto:adac-online@adac.de eingeholt werden. Der ADAC behält sich vor, die Seiten, auf denen der Link gesetzt werden soll, zu prüfen.
Das Recht zum Setzen eines Links kann formlos (per Mail) erteilt und jederzeit formlos widerrufen werden.
Der Link muss zu einem vollständig neuen Laden der Seite, auf die verwiesen wird, führen.
Wenn für die Verlinkung ein ADAC-Logo zur Verfügung gestellt wurde, ist es nicht gestattet, dieses Logo zu verändern oder anderweitig zu verwenden.
Sollte sich der Inhalt der Seiten, die den genehmigten Link erhalten, grundlegend ändern oder soll der Link innerhalb des Einflußbereichs des Antragstellers an einer anderen Stelle angebracht werden, ist das Recht auf Verlinkung erneut zu beantragen.

Bereits am 1. November 2005 habe ich in einem Offenen Brief an den ADAC
um Klärung mehrere Fragen gebeten und bislang keine Antwort erhalten. Ich gehe bislang von einer ungeklärten Sachlage aus und benutze hier einfach einmal das
Zitatrecht. Sicherheitshalber verlinke ich nicht auf die Seite
http://www.adac.de/impressum/default.asp.

Doch vielleicht darf ich dem ADAC gar keinen Brief schicken. Denn bei diesem unübersichtlichen Impressum: Woher soll ich wissen, dass dies überhaupt erlaubt wäre? Deswegen vorsichtshalber in diesem Fall: Dies ist ein exklusiv offener Brief, der ausschließlich an Internet-Endgeräte versendet wird.

P.S. Hallo Jan, ich bin aber echt froh, dass Du Deine Überlegungen nicht umgesetzt hast. Immerhin darf ich jetzt noch einen Link auf Deine Seite setzen. Darf ich doch, oder? Eine Email wollte ich Dir nicht schicken, denn ich wollte Dich mit einer Email nicht schon wieder einer Challenge aussetzen…

Börse Ich bin auf der Aufschwung-Messe, und das WLAN funktioniert. Das freut den Blogger in der Blogger-Lounge :-)

Mittlerweilse füllt sich die Blogger-Lounge. Genießer Theo Huesmann und Entscheidercoach Kai-Jürgen Lietz und der SLTalker sind schon da :-)

Die Messe ist gut gefüllt, überall ist etwas los. Die eine oder andere Veranstaltung bzw. Stand werde ich heute noch heimsuchen…

Alexander Greisle ist jetzt auch da :-)

Börse

Heute abend fahre ich nach Darmstadt ins darmstadtium zum 4. Forum für Vordenker. Dr. Hans-Georg Häusel referiert zum Thema "Kauf mich! Was im Kundengehirn wirklich passiert"; dazu gibt es sicherlich eine interessante Diskussion.

Wollen wir einen Porsche, weil er besser fährt oder weil er einfach so gut klingt? Schmeckt uns Bier aus Plastikflaschen vor allem nicht, weil das typische Gluckern beim Einschenken fehlt? Warum glauben wir, brauner Zucker wäre gesünder als weißer? Wie wir Produkte und deren Wert beurteilen, hängt selten von einer objektiven Beurteilung ab. Es sind unsere Triebe und Emotionen, die unsere Aufmerksamkeit und Sehnsucht wecken und letztlich zur Kaufentscheidung führen. Im vierten Forum für Vordenker wollen wir darüber diskutieren, welche Macht das Unbewusste wirklich hat und wie starke Marken im Kundenhirn entstehen

Das Thema ist vielleicht etwas abseits von meinen üblichen Pfaden, aber ich schaue gerne einmal über den Tellerrand ;-)

Am Freitag und am Samstag findet die dritte Aufschwung-Messe in Frankfurt in der alten Börse / IHK statt. Burkhard war fleißig und hat auch dieses Mal eine Blogger-, Twitter- und Web 2.0-Lounge für die Messe eingerichtet.

Weil ich 2007 mit dabei war, es 2008 nicht geschafft habe und mich auf ein interessantes Programm und viele bekannte und neue Gesichter mit Persönlichkeiten dahinter freue, komme ich auch :-) Unter anderem werde ich Persönlichkeiten vom innovativ.in Business Blog kennen lernen ;-)

Markus aka Morgenland und Silke aka paulinepauline haben ein Blogger-Twitter-Social-was-auch-immer-Fan-Treffen namens Pl0gbar Rhein-Main. Mashup zur AUFSCHWUNG Messe organisiert. Das werde ich leider nicht schaffen. Viel Spaß :-)

Impress: Presenter Console mit nächster FolieAm Wochenende habe ich mich in der Bastelstube mit dem Vorführen von Präsentationen beschäftigt. Nach viel Surfen, Stöbern, Lesen und Betrachten habe ich meine persönliche Ausrüstung abgerundet und mich mit dessen Möglichkeiten vertraut gemacht: Windows Vista, OpenOffice Impress, Sun Presenter Console, Logitech Cordless Presenter und zwei Anzeigen.

Präsentationen mit zwei Bildschirmen beziehungsweise einem Bildschirm und einem Beamer sind erst dann richtig sinnvoll, wenn auf den Bildschirmen auch unterschiedliche Inhalte mit einer Vorschau und / oder Notizen zu sehen sind.

Die Windows Vista Präsentationseinstellung ermöglicht dies grundsätzlich – doch bei OpenOffice Impress erscheint auf dem ersten Bildschirm unverändert die normale Darstellung und auf dem zweiten Bildschirm läuft die Präsentation ab. Die Sun Presenter Console ist eine Erweiterung von Sun für Impress, das OpenOffice-Pendant zu Microsoft Powerpoint.

Schritt für Schritt Anleitung

Den Ablauf mit genauen Beschreibungen sowie Screenshots und Fotos habe ich in meiner Bastelstube dokumentiert:

Bastelstunde: Präsentation mit Impress, zwei Monitoren und Logitech Presenter

Lesezeichen

Bei delicious.com/injelea habe ich abgelegt, was ich Interessantes im Netz zum Thema Präsentieren fand:

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