In der Diskussion um Digital Natives geht es oft um das Alter als Voraussetzung für diesen "Ritterschlag". Früher hat mich das verunsichert. Doch jetzt nicht mehr. Alter ist nur ein zufälliges physisches Phänomen. Digital Native zu sein bedeutet, verinnerlichte Haltungen aufgrund des Umgangs mit digitalen Medien insbesondere als Mitarbeiter zur Unternehmenskultur und als "Prosumer" im Kontakt zu Unternehmen einzunehmen.

Alter?

Wo steht, dass Digital Natives ein bestimmtes Alter haben müssen?

A digital native is a person who has grown up with digital technology such as computers, the Internet, mobile phones and MP3.

[ Wikipedia, abgerufen am 29.04.2009 ]

Ich habe in den Siebzigern in der Schule mit Lochkarten programmiert, als manche der sogenannten heutigen Digital Natives noch über zehn Jahre darauf warten mussten geboren zu werden. Ich habe mich im FidoNet und später in CompuServe (beispielsweise 94 mit Mexikanern während des Chiapas-Aufstands) schon über Kontinente hinweg ausgetauscht, als die Digital Natives von der Existenz des Internets gar nichts ahnten. Immer wieder lese ich sinngemäß, dass die Digital Natives ihre "Funktion" aufgrund ihrer Gabe der späten Geburt hätten – um dann festzustellen, dass viele davon haufenweise SMs verschicken, einen Account bei GMX haben und es ansonsten gerade einmal nach StudiVZ geschafft haben. Weiterlesen

Getreu der Unternehmenskommunikation und Public Relations sollen Unternehmen ein einheitliches Erscheinungsbild (Corporate Image) nicht nur in der Optik sondern auch in der Sprache haben. Ein Corporate Wording stellt den einheitlichen Sprachgebrauch durch ein Unternehmen in allen Medien und im Alltag sicher. Doch Susanne Franke hält dieses Konzept für veraltet:

Wie soll man ein CW durchsetzen, wenn heute alle (oder mindestens mehrere) Mitarbeiter inhaltlich zur Kommunikation beitragen? Und zwar selbständig auf Blogs, im Twitter im Wiki-Intranet, in Fachbeiträgen und als Referenten. Die Leute drücken sich (und ihr Wissen) über Sprache und Texte aus. Und dieses Verhalten ist ein Teil der CI – immer noch. Wo ist da das (corporate) Wording? Ich glaube, das hat ausgedient. 

[ namics blog – Susanne Franke: Corporate Wording im Social Media Zeitalter? ]

Ja, davon bin ich auch überzeugt. Denn mir geht es genauso:

Ich will das Herz schlagen hören, auch bei Unternehmen.

Der Mensch machts – und die Herzen der Menschen bilden den Herzschlag des Unternehmens. Nicht eine auf Hochglanz polierte Broschüre.

Dazu gleich mehr….: Über Digital Natives, das Alter, Networking, Unternehmenskultur und Prosumer

Dieses Jahr gibt es zwei Termine für die Records Management Roadshow: Am Dienstag, 12.05.2009 in Frankfurt und am Donnerstag, 14.05.2009 in München. Auf der Roadshow gibt es Information zum Records Management (auch Schriftgutverwaltung):

Unter Schriftgutverwaltung versteht man die systematische Aufzeichnung von Geschäftsvorgängen und -ergebnissen. Synonym werden die Begriffe Recordkeeping, Aktenführung und Records Management verwendet.

[ Wikipedia: Schriftgutverwaltung ]

Unter anderem geht es um Aktenpläne, Ordnungsstrukturen und Visualisierung im Records Management, Bedeutung für Wirtschaft, öffentliche Verwaltung, Lehre und Forschung, Outsourcing und MoReq (Programm):

MoReq (Model Requirements for the Management of Electronic Documents and Records) ist der europäische Standard für das elektronische Records Management. Er wurde im Rahmen des IDA-Programmes der Europäischen Kommission entwickelt und vom DLM-Forum veröffentlicht.

[ Wikipedia: MoReq ]

Dr. Ulrich Kampffmeyer, Project Consult, wird in das Thema einführen und die Veranstaltung moderieren.

Vergünstigte Anmeldung 

Injelea-Besucher erhalten stark vergünstigte Teilnahmegebühren. Einzelheiten gibt es im

Anmeldeformular (PDF).

 

Zur aktuellen politischen Zensursulage gibt es unkommentiert zwei unzensierte Zitate.

1. Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, Artikel 5 (1)

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

2) Jens Scholz: Warum es um Zensur geht 

Da reiben sich gerade so viele die Hände, daß man eigendlich ein
beständiges Rauschen hören müsste. Die Idee, das Thema
Kinderpornografie als Popanz vorzuschicken, um das nun geplante
Internet-Zensursystem einzuführen war aber auch wirklich eine richtig
gute. Hat das ja zuvor mit den Themen Terrorismus und
Internet-Kriminalität nicht wirklich hingehauen, kann man hier
spitzenmäßig mit dem Holzhammer wedeln und Kritiker einfachst
diffamieren, indem man die eigentliche Kritik ignoriert und ihnen
vorwirft, sie wollten die Verbreitung von Kinderpornografie schützen.
Wie schnell schon der Vorwurf zum beruflichen und gesellschaftlichen
Tod führen kann, zeigte man nur wenige Wochen zuvor ja schonmal
anschaulich am Exempel Tauss (der übrigens natürlich nicht im Netz
"erwischt" wurde, sondern über Handykontakte und DVDs per Post).
Aber ich schweife schon wieder – wie es durch die Wahl dieses Themas ja auch gewünscht ist – ab.
Denn das Problem, das die Kritiker haben, ist ja natürlich nicht, daß
man den Zugang zu Kinderpornografie sperren will, sondern das
Sperrinstrumentarium, das man dazu baut. Schaut man sich das an, merkt
man schnell: Es geht nicht um Kinderpornos und wie man dagegen vorgeht.
Ging es nie.
Es geht um die Installation eines generellen technischen Systems und
die generelle Art und Weise, wie es betrieben wird: Es geht darum, daß
eine waschechte, diesen Namen zu Recht tragende, Zensur
ermöglicht wird. Auch wenn die zunächst gesperrten Websites tatsächlich
nur Kinderpornografie beinhalten (was die Liste eigentlich extrem kurz
halten müsste) wäre sowohl die Technik, die Verwaltung und sogar die
Psychologie installiert, um sofort eine effektive Zensur betreiben zu
können.

Technik
Die Provider sollen ihre Nameserver so umbauen, daß Webseiten, die das
BKA aussucht und ihnen nennt, nicht erreichbar sind und dem Nutzer bei
Aufruf stattdessen eine Sperrseite angezeigt wird. Gleichzeitig soll
das BKA jederzeit abrufen könne, welche Nutzer auf Webseiten aus dieser
Liste zugreifen wollten und stattdessen auf die Sperrseite geleitet
wurden.
Ein normaler Internetnutzer, der seinen Nameserver nicht auf einen
freien DNS-Server umstellt, sieht bestimmte Seiten nicht und erhält die
Mitteilung, er wolle sich gerade Kinderpornografie ansehen. Ob das
stimmt, weiß er nicht und nachprüfen darf er das auch nicht, da ja schon die Suche nach Kinderpornografie strafbar
ist. Der Nutzer muss sich in diesem Moment weiterhin im Klaren sein,
daß er gerade etwas getan hat, was das BKA als illegal ansieht und als
Grund ansehen kann, gegen ihn vorzugehen.
Die allein schon technisch verursachten Risiken für jeden
Internetnutzer sind immens, noch dazu, weil man damit auch noch eine
perfide Beweisumkehr eingebaut hat: Sie müssen künftig ihre Unschuld
beweisen, z.B. daß sie "versehentlich" die gesperrte Seite angesteuert
haben. Viel Spaß beim Versuch, Richtern TinyUrls, iFrames,
Rootkitangriffe, Hidden Scripting und so weiter zu erklären, wenn Sie
überhaupt wissen, was das ist.
Die Lösung zunächst: Den Nameserver umstellen, um sich dieser Gefahr vollständig zu entziehen. Geht schnell und kann jeder.
Die Technik ist allerdings interessanterweise das kleinste Problem in
dieser ganzen Geschichte. Es gibt Staaten, die in ihren
Zensurbemühungen schon wesentlich weiter sind. Die Menschen dort können
dennoch sowohl anonym als auch unzensiert das Internet benutzen. Das
Internet ist von Nerds
gebaut worden. Ein Staat kann da so viel fordern wie er will, er wird
das Netz auf technischer Ebene never ever kontrollieren können.

Verwaltung
Hier liegen die springende Punkte, die das Ganze zum Zensurinstrument machen:
1. Die gesperrten Inhalte stehen auf einer Liste, die das BKA direkt
und ohne Prüfungsinstanz erstellt und die die Provider möglichst ohne
sie anzuschauen zu installieren haben. Es entscheidet kein Richter über
den Inhalt, es überprüft keine unabhängige Institution über die
Rechtmäßigkeit, es gibt keine Regelung, wie Adressen überhaupt wieder
von der Liste gelöscht werden könnten. Die Polizei, die Verbrecher
verfolgt, bestimmt, welcher Wunsch nach welcher Information ein
Verbrechen ist. Vorab zu definieren, was ein Verbrechen ist und
hinterher darüber zu entscheiden, ob ein Verbrechen begangen wurde ist
aber nicht Aufgabe der Polizei.
2. Die Liste ist geheim. So lange diese Liste nicht in die
Öffentlichkeit gerät kann alles drinstehen und nichts davon muss
gerechtfertigt werden. Wer das in Frage stellt wird zum Verdächtigen.
Wie Zensur in Reinform eben funktioniert.
3. Der Gesetzentwurf ist schwammig genug, daß das BKA im Prinzip alles
in die Liste setzen kann. Da im Web jeder Inhalt nur einen Klick weiter
vom letzten entfernt ist und das Gesetz möchte, daß auch "mittelbare"
Seiten gesperrt werden können, kann somit de facto auch jede Seite gesperrt werden.
4. Das System soll die direkte Verfolgung von Zugriffen
erlauben. es wird nicht nur gesperrt, sondern es kann auch nachgeschaut
werden, wer sich die gesperrten Seiten ansehen will. Dies kann dann
Anlass für verdeckte Überwachungen, Hausdurchsuchungen und andere
existenzbedrohende Vorgänge sein.
Die Staatsanwälte dieses Landes
üben ja seit einiger Zeit kräftig an der Vorverurteilungsfront, indem
Sie inzwischen gerne mal Pressemitteilungen über eingeleitete Verfahren
rausgeben und die Presse direkt zu möglichst spektakulär und
öffentlichkeitswirksam inszenierten Verhaftungen mitnehmen (Zumwinkel,
Tauss, Frau B.).

Psychologie
Womit wir schon beim gewünschten Effekt von Zensur sind: Die Einführung der Schere im Kopf. Die wirksame Selbstzensur,
weil man nicht weiß, was eventuell passiert, wenn man zu laut und
deutlich Kritik äußert. Die Geheimhaltung der Sperrliste und ihre
völlige Unverbindlichkeit durch das Fehlen jeglicher Kontolle ist ein
bewußt eingesetzes Instrument, um Verunsicherung zu erzeugen.
Ein anderes ist die Verknüpfung mit dem Thema Kinderpornografie, womit
wir wieder am Beginn dieses Artikels wären. Man weiß ja inzwischen, daß
auch nur der leiseste Ruch, man könnte eventuell irgendwas mit
Kindesmissbrauch und Pädophilen zu tun haben, die Existenz vernichten kann, selbst wenn hinterher rauskommt, daß tatsächlich nichts an den Vorwürfen dran war. Wie nahezu generell nichts rauskommt. Das ist ein so extrem starkes und wirksames Druckmittel, was natürlich beispielsweise ein Herr Gorny sofort erkennt, weil sein
Versuch, diese Schere im Kopf einzuführen (durch den Versuch,
Filesharing als schreckliches Verbrechen zu diskriminieren),
wirkungslos blieb und er sich nun an den besser funktionierenden Trigger dranhängt (indem er Urheberrechtsverletzung mit Kindesmissbrauch gleichsetzt).
Die Justizministerin gibt dann noch Tipps in die richtigen Richtungen, die natürlich prompt reagieren.
Überhaupt, das mal ganz nebenbei, finde ich es immer wieder seltsam,
daß Frau Zypries immer wieder als Warnerin vermittelt wird. Dabei war –
so sagt sie zumindest
– sie es, die den Gesetzentwurf gegenüber dem Vorabvertrag von Frau von
der Leyen verschärfen ließ und dieser nun schon den Zugriff auf
Stopp-Seiten verfolgen lassen will.

Um die Frage zu beantworten, warum und wann es in einer Gesellschaft
überhaupt dazu kommen kann, daß ein Teil davon meint, einen solchen
Eingriff vornehmen zu müssen und der andere Teil (zu dem ich u.a. mich
zähle) darin ein so massives Unrecht sieht, das es zu bekämpfen gilt,
kann man sich bitte den Artikel "Kampf der Kulturen" drüben bei netzpolitik.org durchlesen.

Den Artikel komplett copy/pasten, ganz egal wo
wiederveröffentlichen, per Mail verschicken oder in Foren posten ist
ausdrücklich erlaubt (Bitte mich aber als Autor nennen. Ein Link
hierher wär zwar lieb, muss aber nicht.)

[ via Haltungsturnen: Warum es um Zensur geht ]

P.S. Ich habe eben de.wikipedia.org nicht erreicht und einen Timeout bekommen. Kann bitte mal jemand nachschauen, ob der Redirectserver vom BKA überlastet ist? Danke.

… und wie wichtig sind Parteibuchträger im Europaparlament für Deutschland? Im Wahljahr 2009 spricht und schreibt jeder über die Noch-Große-Koalition, die Vielleicht-Neue-Koalitionen und darüber, was alles in Deutschland so wichtig ist. Nach meiner persönlichen Wahrnehmung spielt Europa jedoch keine Rolle in den Köpfen der Menschen – egal ob mit Parteibuch oder ob mit Kapuzenpulli.

Daran musste ich gerade denken, als ich den heutigen Artikel "Das Europäische Parlament: Mehr Macht als Anerkennung" von Nicolaus Heinen bei DB Research las:

Europa geht wählen. Zwischen dem 4. und 7. Juni sind über 375 Millionen Bürger aus 27 Mitgliedstaaten an die Urnen gerufen. 736 Abgeordnete des Europaparlaments werden in Direktwahlen für eine Legislaturperiode von fünf Jahren gewählt. Es sind Wahlen für ein Parlament, das oft zu Unrecht als bedeutungslos abgestempelt und unterschätzt wird. Denn seit seiner konstituierenden Sitzung im Jahr 1958 hat das Europäische Parlament konstant an Bedeutung und Kompetenz gewonnen.

Das Parlament ist ein relevanter Agenda-Setter europäischer Politik. Über 40% der nationalen Gesetzgebung in Deutschland erfolgt auf einen europäischen Impuls hin. In Bereichen wie der Landwirtschaft oder Umweltpolitik sind es nahezu 80%. Gut drei Viertel aller europäischen Gesetzgebungsverfahren unterliegen mittlerweile dem so genannten Mitentscheidungsverfahren. Dem Parlament wird so ermöglicht, Gesetzesinitiativen der Kommission entscheidend zu beeinflussen und mit ihr nahezu auf Augenhöhe zu agieren. Diese Entwicklung wird weitergehen: Durch den Vertrag von Lissabon wird der Anwendungsbereich des Mitentscheidungsverfahrens noch weiter ausgedehnt.

Und tatsächlich: Ich habe mir die Europawahl in meinem Google-Kalender, bei Facebook und bei Upcoming eingetragen,
werde wahrscheinlich Briefwahl beantragen (müssen) und sonst … geht
die Europawahl bislang zumindest spurlos an mir vorüber.

Zwar lese und höre ich immer wieder von irgendwelchen bundesrepublikanischen Verordnungen und Gesetzen, die aufgrund europäischer Gesetzgebung angepasst werden müssen, doch welche europäischen Gesetze kenne ich überhaupt? Keine.

Geht Ihnen das auch so? Sollten wir inne halten und unsere "Europa-Ignoranz" überdenken?

  • Sollten die Kapuzenpullis
    aka Digitalen Wilden und die Parteibuchträger sich doch mehr um Europa und die Europawahl kümmern als um die Bundestagswahl?
  • Wird Europa in 10 Jahren noch wesentlich mehr mit seiner Gesetzgebung den Alltag in Deutschland bestimmen als dies jetzt schon der Fall ist?
  • Sollten die europäischen Bürger von heute und "Europa-Bürger" von morgen auf eine europäische Gesetzgebung drängen, die unmittelbar auf nationaler Ebene wirkt, ohne dass es dazu einer nationale Gesetzgebung bedarf? Schließlich bricht Bundesgesetz auch Landesgesetz – warum also nicht Europagesetz das Bundesgesetz?
  • Können sich die Europa-Bürger eine teure nationale Gesetzgebung und Administration überhaupt noch leisten?
  • Sollten wir nicht auch hoheitliche Aufgaben wie die Landesverteidigung übertragen? Warum keine Europastreitkräfte unter europäischem Kommando?
  • Vertrauen wir unseren europäischen Nachbarn gerade mal bis zur EU-Mitgliedschaft und keine Nasenspitze weiter?

Natürlich (sic!) schaffe ich es nicht zum PolitCamp09 in Berlin am 2. und 3. Mai. Hätte ich doch dort genau solche Fragen diskutieren könne.

<ironie>

P.S. "Digitale Wilde" gefällt mir besser als "Digital Natives", dann bei letzterem kommt immer wieder die Fragen nach dem Alter hoch, und dann fühle ich mich sehr schnell diskriminiert :-) . Ich bin wohl kein Digital Native – vielleicht gehe ich als Digitaler Wilder durch. Immerhin bin ich ein Digital Silver. Den Titel lasse ich mir nicht nehmen: Silber im Haar und Bits in den Knochen :-)

</ironie>

Zwischen dem 14. Mai und dem 25. Juni findet im Hays-Forum in Stuttgart, Düsseldorf, Frankfurt, München und Hamburg eine Begegnung der dritten Art statt. Zuerst habe ich noch gezögert. Aber wie könnte ich mir dies entgehen lassen:

Welche Erwartungen der Digital Natives für die Unternehmenswelt der Zukunft brauchbar sind und wie sie Organisationen verändern, diskutieren Manager auf dem Hays-Forum. Die Erwartungen und Ideen der Digital Natives werden von ihnen via Video eingespielt und dann auf der Bühne unter der Moderation von Willms Buhse diskutiert.

[ Vernetzt und transparent – die Unternehmenswelt von morgen?! Manager diskutieren Vorstellungen der Internetgeneration ]

So bin ich also am 9. Juni Frankfurt in der Deutschen Nationalbibliothek ;-)

Mozy Backup Mozy bietet das automatisierte Online-Backup eigener Dateien für Windows- und Mac-Rechner an. Für Home-User sind 2 GB Speicherplatz frei. Ein unbeschränktes Backup ("Unlimited Backup") gibt es für 4.95 USD im Monat mit MozyHome

Im vergangenen Jahr hatte ich bereits Mozy ausprobiert und war recht zufrieden damit. Doch wofür ein Online-Backup? Schließlich sichere ich bereits mit Cobian Backup auf eine lokale USB-Festplatte und auf eine zweite Festplatte am WLAN-Router via FTP. Doch eine Mozy-Nachricht mit einem Hinweis auf einen Artikel in der Computerworld ließ mich noch einmal darüber nachdenken.

Der "Hudson-River-Fall"

Bei der Airbus-Notwasserung im Januar kamen alle Passagiere mit dem Leben und dem Schrecken davon. Doch einige mussten ihre Notebooks mit wertvollen Daten im Hudson River untergehen lassen. Paul Jorgensen, Vice President of Sales von Epocrates Inc., saß in einem Fensterplatz und musste ebenso wie die anderen Passagiere das Flugzeug so schnell wie möglich verlassen. Nach der ersten Erleicherung wäre er jedoch am liebsten wieder ins Flugzeug zurück, um seinen Laptop mit den Daten zu retten:

At one point in the ferry, Jorgensen stared at the enormous plane floating nearby and found himself thinking, "damn, I wish could get in there right now. My laptop’s in there, all my stuff is right there. It’s not underwater yet. If I could just grab my laptop bag, I’d have all my data. I know it sounds ridiculous, but I was contemplating it. That’s how much stuff I had in there that I didn’t want to lose. I didn’t want to deal with losing all that."

[ Computerworld: US Airways Flight 1549 passenger grateful for life — and data ]

Was wäre also, wenn unser Haus abrannte? Oder Einbrecher sich ein paar Gigabyte für 0 EUR / GB holten? Weiterlesen

Heute und morgen (25. und 26.04.2009) gibt es "Wein und Tapas" in Schwabenheim an der Selz (Rheinhessen). Unter dem Motto "Wein und Tapas" laden bereits seit ein paar Jahren mehrere Weingüter zur Weinprobe und zum Genießen von Rheinhessen Tapas in die Höfe der Winzer.

Schwabenheim

Für den Preis von 19,50 Euro gibt es Weinproben und Tapas. Sozusagen Weinhöfefest in vielen Weingütern gleichzeitig:

  • Samstag, 25. April von 14 – 22 Uhr
  • Sonntag, 26. April von 11 – 20 Uhr 

Morgen werden wir einen Spaziergang in Schwabenheim durch die Weingüter machen ;-) 

Allgemeine Zeitung Mainz vom 24.4.09 Die Allgemeine Zeitung (AZ) der Verlagsgruppe Rhein Main hat mit ihren verschiedenen lokalen Druckausgaben in Rheinhessen seit Jahren eine starke Position – aber auch dasselbe Layout. Heute kündigt die AZ für den morgigen Samstag eine neue "optische Präsentation" an.

Seit etwa zehn Jahren lesen wir die Allgemeine Zeitung in der Ingelheimer Ausgabe. Gedruckt und morgens zum Kaffee. Genauer gesagt liest die allerbeste aller Ehefrauen sie und berichtet mir. Während ich meine RSS-Feeds lese und ihr berichte. Doch damals bereits, vor zehn Jahren, empfand ich Layout, Schrift und Farben der Druckausgabe als "altbacken". Heute morgen war ich zunächst überrascht und dann erfreut, als ich die vermeintliche Titelseite sah. Doch die vermeintliche Titelseite ist zweigeteilt: Auf der linken Seite das "altbackene" Layout und auf der rechten Seite das neue Layout, in der die AZ ab morgen erscheinen wird. Dazwischen ein Falter:

Noch mehr dran.

Noch mehr drin.

Verlieben Sie sich morgen neu in ihre Allgemeine Zeitung!

Das neue Layout scheint zeitgemäß ohne übertrieben flippig zu sein. Schließlich kann die AZ die ganzen älteren Leser vor oder dem Renteneintritt nicht vergraulen (Disclosure: Bin selbst bereits in der zweiten Hälfte der sozialen Lücke zwischen Studium und Rente). Morgen wird das deutlicher zu erkennen sein. Weiterlesen

Am 6. Oktober 2009 findet in Frankfurt das WikiCamp 09 statt:

WikiCAMP’09 is a user-generated conference on Oct 6th in Frankfurt/Germany that is set up to provide a big gathering of the European wiki community.

Wie üblich für ein "Camp" ist die Teilnahme frei – kein Eintritt. Wie der englische Text bereits vermuten lässt geht es nicht nur um Deutschland. Über Deutschland hinaus sollen sich Wiki-Berater, -entwickler, -anwender und -interessierte für einen Ideen- und Konzepttag zusammenfinden. Es geht um Interaktion, Netzwerken, Lernen und Austauschen von Praktikern und Beratern.

Die Teilnehmer werden auch die zukünftige Rolle von Wikis im Zusammenhang mit Enterprise 2.0 diskutieren. Es geht um Ideen, Hinweise, Wünsche und Vorschläge, die jeder auch im Wiki einbringen kann – schließlich ist es ein Wiki ;-)

Folgende Teilnehmer (außer meiner Wenigkeit) stehen bereits als Teilnehmer im Wiki:

  • Andreas Gohr
  • Martin Koser
  • Björn Negelmann
  • Joachim Niemeier
  • Thomas Koch
  • Oliver Krüger
  • Radovan Kubani
  • Markus Glaser
  • Friedel Völker
  • Judith Schmalz
  • Jürgen Südkamp

Ich freue mich ganz besonders darauf, Andreas Gohr kennen zu lernen. Schließlich möchte ich den Macher des Dokuwiki persönlich kennen lernen. Das WikiCamp findet parallel zu dem ersten Tag des Enterprise 2.0 Summits statt, an dem es verschiedene Workshops geben wird. Das WikiCamp ist jedoch offen für alle.

Enterprise 2.0 Summit

Die Idee des E2.0 SUMMIT vom 6. bis 8. Oktober ist Expertisenknoten für die Enterprise 2.0 Gemeinschaft zu haben – speziell aus einer europäischen Sicht. Zu dem Advisory Board des Enterprise 2.0 Summits gehören:

  • Lee Bryant, Founder and Director, Headshift Ltd.
  • Dr. Willms Buhse, Founder, DoubleYUU (auch bekannt von CoreMedia)
  • Bertrand Duperrin, Senior Consultant, blueKiwi Software
  • James Governor, Principal Analyst and co-founder , RedMonk
  • Dion Hinchcliffe, President & CTO, Hinchcliffe & Company
  • Prof. Dr. Michael Koch, Professur für Programmierung kooperativer Systeme, Universität der Bundeswehr München
  • Mark Masterson, Enterprise architect, troublemaker, CSC Computer Sciences Limited 
  • Prof. Dr. Joachim Niemeier, Honorarprofessur, Universität Stuttgart
  • JP Rangaswami, Managing Director, British Telecom Design, British Telecom
  • Dr. Frank Schoenefeld, Chief Operations Officer, T-Systems Multimedia Solutions GmbH
  • Luis Suarez, Social Computing evangelist, IBM Software group
  • David Terrar, CEO, D2C Limited
  • Thomas Vander Wal, CEO, Infocloud Solutions
  • Simon Wardley, Independent Management Consulting Professional

Wie könnte ich also das WikiCamp oder den Enterprise 2.0 Summit an mir vorüberziehen lassen?

Zur Vorbereitung des Enterprise 2.0 Summits lohnt es sich, das Enterprise2Open Blog ("Bonding the Enterprise 2.0 Community") zu lesen. Dort gibt es interessante Informationen und Interviews zu Enterprise 2.0.