Derzeit probiere ich gerade Diigo aus. Auf Diigo wurde ich aufmerksam durch Martin Koser, der seine Bookmarks aus Diigo direkt in sein Blog gepostet hat. Und das probiere ich jetzt manuell aus. Bookmarks lassen sich aber auch automatisch täglich oder zweimal täglich oder … direkt über die API des Blogs posten.

Hier editiere ich im Editor von Diigo, und wenn es funktioniert, dann landet alles im INJELEA Blog :-)

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Am kommenden Mittwoch ist im Bundestag eine öffentliche Anhörung zur Zensursula-Debatte. Markus ruft zu einem Countdown auf: 100.000 Mitzeicher sollen für die ePetition "Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten" bis dahin erreicht werden:

72 Stunden Countdown für Zensursula-ePetition

Druck auf die Politik kann unter anderem durch eine Kontaktaufnahme mit den Politikern des eigenen Wahlkreises erfolgen. Dafür hat Markus ein How-To geschrieben:

Kleines How-To: Kontaktiere einen Abgeordneten

Vor kurzem schrieb ich über "Netzsperren: Argumente, Gesetzesentwurf und Abgeordnetencheck Wahlkreis Mainz". Und vor noch kürzerem habe ich drei E-Mails an "meine" Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises 207 Mainz versendet:

  • Rainer Brüderle, FDP
  • Ute Granold, CDU/CSU
  • Michael Hartmann (Wackernheim), SPD

 

Sehr geehrter Herr / Frau <name>,

am 22.04.2009 hat das Kabinett Netzsperren gegen Kinderpornos beschlossen. Dieses Vorhaben gegen Kinderpornographie hat zu zahlreichem Widerstand geführt, der in der Politik in der sachlichen Argumentation jedoch kaum aufgegriffen wurde.

Ich stehe einerseits dem Vorhaben in der vorgesehenen Form ablehnend gegenüber, da meiner Meinung nach

  • die Maßnahmen wirkungslos sind,
  • die Maßnahmen den Opfern nicht helfen,
  • wertvolle Ressourcen vergeudet werden,
  • das Vorhaben in unzulässiger Weise in die Grundrechte eingreift,
  • die Gewaltenteilung aufgehoben wird und
  • eine parlamentarische Kontrolle nicht stattfindet.

Andererseits findet ein Austausch von Meinungen und Argumenten zwischen Bürgern und Politikern zu diesem Vorhaben für mich nicht hinreichend statt.

Gerne möchte ich daher Ihre Meinung zu den vorgesehenen Netzsperren kennen lernen und gerne auch bei einem Termin (bei einer Ihrer Bürgersprechstunden oder bei einer Ihrer Veranstaltungen im Wahlkreis) dazu Meinungen austauschen.

Über eine Kontaktaufnahme würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Hamm

Kopieren und verbessernn (auch in diesem Sinne) ausdrücklich erwünscht. Ab morgen werde ich ein paar Telefonate führen ;-)

Ich mache gerne Fehler. Jetzt weiß ich auch warum:

Aber der Wahrheit näher zu kommen ist nicht leicht. Es gibt nur einen Weg, den Weg durch unsere Irrtümer. Nur aus unseren Irrtümern können wir lernen; und nur der wird lernen, der bereit ist, die Irrtümer anderer als Schritte zur Wahrheit zu schätzen; und der nach seinen eigenen Irrtümern sucht, um sich von ihnen zu befreien.

Karl Popper, aus einem Vortrag, gehalten im Bayerischen Rundfunk im Jahre 1961 im Rahmen einer Vortragsreihe zum Thema "Der Sinn der Geschichte". Abgedruckt in: "Auf der Suche nach einer besseren Welt: Vorträge und Aufsätze aus dreißig Jahren
"

Am 22.04.2009 hat das Kabinett Netzsperren gegen Kinderpornos beschlossen (Pressemitteilung des BMWi, PDF: Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen). Dieser von Ursula von der Leyen forcierte Feldzug gegen Kinderpornographie hat zu zahlreichem Widerstand geführt. Ich habe meine Argumente gegen die vorgesehenen Netzsperren zusammengefasst und gehe auf den  Gesetzesentwurf ein. In einem Abgeordnetencheck versuche ich herauszufinden, welche Meinung meine Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises 207 Mainz zu den vorgesehenen Netzsperren haben, welche Kontaktmöglichkeiten Sie mir im Netz anbieten und wann Sie demnächst in ihrem Wahlkreis sein werden.

Argumente

Meine Argumente gegen die Netzsperren:

  • Die Maßnahmen sind nahezu wirkungslos.
    • Unbescholtene Bürger gelangen versehentlich auf die "Stoppzeichen", die wahren Pädophilen umgehen die Maßnahmen.
    • Die wahren Pädophilen tauschen ihre Informationen und die Medien (z.B. Bilder, Filme) nicht über "das Internet" aus, sondern über beispielsweise Emails, geschlossene Foren, Telefon, MMS.
    • Wer tatsächlich auf entsprechendes Material "im Internet" zugreifen will, der kann die vorgesehenen Maßnahmen innerhalb weniger Sekunden umgehen.
  • Die Maßnahmen helfen nicht den Opfern.
  • Die Maßnahmen versuchen erst nach den Straftaten einzugreifen. 
  • Wichtige Ressourcen werden für wirkungslose Maßnahmen "verbraten".
  • Die vorgesehenen Gesetzesänderungen greifen in unzulässiger Weise gegen Grundrechte ein
    • Die Informations- und Meinungsfreiheit in Bezug der Bürger wird eingeschränkt, da sich Bürger nicht über Websites informieren und ihre Meinung darüber austauschen können, denn keine Gerichte stellen die Strafbarkeit dieser Websites fest, sondern das BKA (siehe unten)
    • Kein Vertreter der Presse darf recherchieren, da er sich dadurch möglicherweise strafbar macht.
  • Die Gewaltenteilung wird aufgehoben.
  • Eine Parlamentarische Kontrolle gibt es nicht.

Viele dieser Argumente sind bereits in vielfältiger weise ausgeführt worden. Doch nachdem ich mir den Gesetzentwurf durchgelesen habe, sind mir so einige Gedanken dazu gekommen…

Gewaltenteilung

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Am 7. Juni ist – gleichzeitig zur Europawahl – die Landratswahl im Landkreis Mainz-Bingen (Wikipedia). Die Allgemeine Zeitung gab den drei Kandidaten Claus Schick, Dorothea Schäfer und Reinhold Stumpf jeweils 30 Sekunden Zeit, sich in einem Video vorzustellen ("Landratswahl: Kandidaten für Mainz-Bingen stellen sich vor"):

  • Claus Schick erzählt, was er schon alles geschafft hat und was er (wir) gerade tut. Aber nichts über seine Ziele für die nächsten Amtszeit.
  • Dorothea Schäfer will einen Zeitenwechsel und will sich großen kommenden Herausforderungen stellen – welchen Herausforderungen auch immer. Sie möchte einen Familienlandkreis (was ist das), eine verläßliche Schulpolitik (aber welche nur) und braucht dafür eine effektive Wirtschaftsförderung.
  • Reinhold Stumpf ist parteiloser Bürgermeister der Verbandsgemeine Bodenheim, kann noch in den Spiegel schauen und hat sich nicht verbiegen lassen. Er ist parteiunabhängig und kandidiert.

Mir sind die Informationen zu wenig. Doch zugegeben: 30 Sekunden sind verdammt knapp. Bisher hat mich auch noch keine Information der Kandidaten erreicht. Ich will also mehr wissen. Jetzt. Heute, am Samstag Nachmittag. Doch wo und wie?

Kandidaten im Netz?

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Jörg Weisner hat gestern in seinem Artikel "Das Geheimnis des Erfolgs? Macht mehr Fehler!!!" bereits in der Überschrift das Geheimnis seines Erfolges verraten:

Wer mein Buch Erfolgreiche Gewohnheiten gelesen hat oder auch hier auf meinem Blog schon länger mitliest, der kennt meine Einstellung zu Fehlern. Fehler sind wichtig. Aus Fehlern kann man lernen. Klar, dass man die gleichen Fehler nicht wiederholen sollte, wo bliebe dann auch der Lerneffekt. Aber ein Lernen oder Fehler ist kaum vorstellbar.

Jörg hat ein sehr schönes Video von Honda zu dem Thema Fehler aufgetan:

Irgendwann vor vielen Jahren lernte ich den Spruch (ich glaube, es war sogar an der OSLw):

Es gibt nur einen Fehler: Denselben Fehler zwei Mal zu begehen.

Vielleicht bin ich deswegen im Innern ein Spielkind geblieben, das gerne ausprobiert und lernt, was funktioniert und was nicht.

Das INJELEA-Blog gibt es seit 2005. Nach wie vor macht mir das Bloggen Spaß. Doch ist es nicht Zeit, sich dem Hype des Blogsterbens anzuschließen? Auch für INJELEA?

Spaß und Ausprobieren

Spaß und Ausprobieren sind für mich zwei wesentliche Gründe für das Bloggen. Doch das INJELEA Blog macht immer weniger Spaß, und das Ausprobieren macht erst Recht keinen Spaß. Die Ursache darin liegt einerseits in der Blogsoftware LifeType. Die Version 1.2 ist inzwischen über zwei Jahre alt, der letzte Security Fix war vor über einem Jahr. Die Anzahl der Plugins ist beschränkt, die Version 1.2.9 hängt seit Monaten in der Qualitätssicherung, alleine die Planung einer Version 1.3.x ist nicht absehbar. Jegliche Änderungen oder Eingriffe in das bestehende System sind schwierig und langwierig. Das macht keinen Spaß. Ausprobieren ist fast nicht möglich und auf das Templating beschränkt. Gerne würde ich beispielsweise bestimmte Inhalte von anderen Quellen in mein Blog als Beiträge automatisch einspielen – so wie das ein Plugin für WordPress mit delicious-Bookmarks macht. Geht nicht.

Andererseits ist der Auftritt recht lahm. Vielleicht liegt der Grund in einer langsamen Datenbankverbindung. So liegen auf der IP-Adresse des Auftritts weit über 600 Domains. Keine Ahnung, wie viele andere IP-Adressen noch auf denselben Datenbankserver zugreifen. Zu oft bekomme ich auch HTTP-500-Fehler im Backend. Trackbacks kann ich kaum noch versenden, bei INJELEA durchkommende Trackbacks sind meistens nur SPAM und werden durch LifeType kaum abgewehrt. Ständige aufwändige manuelle Nacharbeit macht auch keinen Spaß. Jedes Ausprobieren auch nur am Template wird zum Geduldsspiel. Letztendlich kenne ich die technischen Ursachen nicht, und sie sind mir auch egal. Und ich will mich auch nicht mit Ursachenforschung beschäftigen – erst recht nicht, wenn der Hoster darauf verweist, dass schließlich viele Auftritte auf dem Server seien und ein eigener Server anzumieten billiger wäre. Auch wenn ich viele technische Grundlagen kenne und ich gerne ein bißchen an bestehender Technik "herumspiele": Ich bin kein Techniker (mehr).

Das Ende

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