Seit Mai dieses Jahres denke ich über "Das Ende vom INJELEA Blog" nach. Ich will etwas Neues beginnen und neu anfangen. Dabei soll es in Richtung Nachrichtenportal gehen. Nachrichten von mir und über mich und meine Themen. Die Idee von Frank Roebers gefällt mir schon richtig gut. Es geht mir um Social, um Media und um News. Warum also kein Social Media Newsroom als Basis, dachte ich mir. Im Hintergrund probiere ich das eine oder das andere bereits aus.

Und dann geschieht zweierlei:

1. Ich probiere Posterous und Soup.io aus, twittere darüber, Wolfgang antwortet mir, und gestern Abend probiere ich genau das aus:

@fwhamm ich mag ja storytlr irgendwie noch mehr.

2. PR-Blogger Klaus Eck liefert heute "21 Beispiele für den Social Media Newsroom" sowie 15 Gründe, warum ein gutgemachter Social Media Newsroom essentiell ist für die Online-PR.

Weil ich nun einmal gerne etwas ausprobiere, auch wenn es nicht der Weisheit letzter Schluss ist:

Mein Social Media Newsroom mit Storytlr

Das wird nicht das neue INJELEA sein. Es ist ein Blick über den Tellerrand, um Ideen und Anregungen zu gewinnen. Was halten Sie davon?

P.S. Klaus Ecks 21 Beispiele und weitere dazu habe ich auf Diigo in meiner Liste "Social Media Newsrooms" gesammelt (als Webslides), als Anregung sozusagen :-)

INJELEA.deVor einigen Tagen ritt mich der Teufel: Ich nahm an einer Umfrage teil und stimmte als Belohnung einem Probeabo der ZEIT zu. Fünf Wochen lang – also 5 Ausgaben – erhalte ich totes Holz zum Lesen. Seit Jahren ist dies das erste Mal, dass ich in meine im vergangenen Jahrtausend verlorengegangen geglaubte Verhaltensweise zurückfalle, totes Holz zu lesen.

Nun gut, gelegentlich erleide ich einen Rückfall. So lese ich Artikel der Allgemeinen Zeitung, die mir meine allerbeste aller Ehefrauen am Frühstückstisch mit wohlwollenden Bemerkungen zur Lektüre überreicht. Gelegentlich hole ich mir ein Magazin wie brand eins – meistens, weil ich am Bahnhof noch einige Minuten bis zum Zug habe und im Zug dann darüber herfalle. Aber das zählt nicht, eigentlich sind das Ausnahmen und keine Rückfälle.

Und Bücher: Okay, aber das ist doch etwas anderes. Oder? Das Kindle ist zwar neumodisches Zeug, aber es ist bestimmt noch nicht soweit, es kann noch nicht alles, und es gibt noch nicht genug zur Unendlichkeit versteinerten digitalisierten Lesestoff. Daran glaube ich einfach. Kein Kindle der Welt wird Bücher ersetzen können, oder?

Jetzt aber liegt die ZEIT mit seinem Beilagen wie dem ZEIT-Magazin vor mir, und meine Hand hat bereits gezuckt und das ZEIT-Magazin aufgeschlagen. Nein, es hat nicht weh getan. Nach mehreren Tassen Kaffee zum Mutmachen hätte ich auch keinen Schmerz verspüren können. Aber es ist halt Teufelszeug. Ich fühle mich wie die ersten beiden Male, als ich mit dem Rauchen aufgehört hatte und dann nach zwei oder drei Jahren wieder die erste Zigarette inhalierte. Es schmeckte fürchterlich, und doch griff ich zur zweiten. Jetzt bin ich seit fast neun Jahren clean.

Seltsam, mich in die ersten Zeilen zu vertiefen schmeckt gar nicht so fürchterlich. Aber das ist sicherlich eine Illusion, weil mich der viele Kaffee vor dieser fürchterlichen Erfahrung bewahrt. Ein selbst verschuldeter Zufall, mehr nicht. So genieße ich diesen Zufall und lese meine erste Seite im Magazin von einem Autor namens Harald Martenstein. Das fällt mir auf: Der Name steht ganz groß über dem Text. Noch bevor ich zum Text gelange, übersteige ich die Hürde des mir riesengroß erscheinenden Schriftzuges „Martenstein“. Erst danach erfasse ich die Unter-Überschrift „entdeckt eine neue literarische Form: Das E-Mail-Duell„.

Eine ZEIT traf also ein, geschrieben von vielen anderen Autoren. Die
sind wohl berühmt, sonst wären sie nicht in der ZEIT verewigt.
Martenstein also schrieb: „Gantenbein also schrieb: ‚Ich habe Ihre Kolumne gelesen, lieber Kollege. Großartig, meine Verehrung.‘„.

Und da ich immer noch keine Schmerzen verspüre und kein fürchterliches Ich-weiß-nicht-was schmecke lese ich weiter. Ich schätze Martenstein nicht, ich kenne ihn nicht. Später werde ich den Grund dafür vermuten: Online werden Namen einfach nicht groß genug geschrieben, „Content is King„.

Martenstein jedenfalls fand, Gantenbein schreibe viel sensibler und genauer als er. Und dann schrieb er zurück:

Verehrter Herr Gantenbein, Sie sind seit Langem einer meiner Lieblingsautoren, deshalb besonders herzlichen Dank.

Damit also begann es: Das E-Mail-Duell. Wie leichtsinnig, sich einfach so auf einen Schreibwechsel einzulassen. Vielleicht dachte Martenstein, dieses Online-Medium E-Mail behüte ihn. Er hat sich wohl getäuscht. Zwei Spalten weiter lese ich, wer das E-Mail-Duell gewann. Ein fürchterliches Gemetzel.

Ich habe Ihre Kolumne gelesen, lieber Kollege. Großartig. Mein Verehrung.

Jetzt werde ich sicherheitshalber einen weiteren wunderbaren Kaffee genießen. Ich habe noch viele Zeilen in dem Magazin zu lesen. Und dann liegt da noch die ganz normale ZEIT. Sicherlich alles ganz fürchterlich. Schließlich ist es totes Holz.

Zwar werde ich das Gefühl nicht los, es sei vermessen, Martenstein als Kollegen zu bezeichnen. Bin ich doch nur ein kleiner Schreiber. Ich bin nicht berühmt, und wahrscheinlich bin ich mein einziger größter Fan. Doch ich hoffe, Martensteins Aufmerksamkeit zu entgehen. Schließlich schreibe ich hier in einem Blog, das ist ein Online-Medium, und die Namen werden klein geschrieben. Das zählt nicht.

Ich könnte noch etwas und noch etwas mehr schreiben. Doch verzeihen Sie mir, dass ich hier jetzt abbreche: Ich hole mir meinen Kaffee zum Genießen. Und dann…

Die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz hat den Margaretenhof mit "Vier goldenen Kaffeetassen" ausgezeichnet. Der Margaretenhof ist am 14. August 2009 zum dritten Mal in Folge der Veranstaltungsort für das WebTreffen mit INJELEA in Schwabenheim (WTIS).

Der Margaretenhof im rheinhessischen Schwabenheim war jetzt Schauplatz einer bemerkenswerten Premiere. Erstmals wurde in Deutschlands größtem Weinanbaugebiet ein Winzercafé im Zuge einer Prämierungsinitiative der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Eine Urkunde und ein Hausschild mit vier goldenen Kaffeetassen als Zeichen der zweithöchsten Bewertung nahm die Inhaberfamilie Eckard aus der Hand von Kammerpräsident Norbert Schindler entgegen.

[ Allgemeine Zeitung – Winzercafé Auszeichnung in Schwabenheim ]

Bereits direkt nach der Eröffnung des Winzercafés und des Winzerrestaurants im vergangenem Herbst kamen immer mehr Gäste zum Margaretenhof. Durch die günstige Lage am Rande von Schwabenheim und direkt am Rad- und Wanderweg durch das idyllische Selztal nehmen viele Ausflügler die Gelegenheit zu einem Kaffee mit Kuchen, einer kulinarischen Kleinigkeit oder zu einem längeren Menü wahr. Der Margaretenhof hat mit seiner Neueröffnung den Nerv der Zeit getroffen:

In Rheinland-Pfalz ist der Winzerausschank, die Straußwirtschaft oder die Gutsschänke eine ebenso häufige wie beliebte gastronomische Einrichtung. Die Rheinland-Pfälzer und vor allem auch Tagesgäste und Urlauber schätzen die Ursprünglichkeit und die einmalige Atmosphäre im Winzerhof und das originelle Speisen- und Getränkeangebot direkt beim Erzeuger. Seit wenigen Jahren ist eine neue Variante der Agrargastronomie auf dem Vormarsch: Bauern- und Winzercafés laden immer öfter auch in gemütliche Stuben und auf sonnige Terrassen zu Kaffee und – natürlich selbstgebackenem – Kuchen.

[ Allgemeine Zeitung – Winzercafé Auszeichnung in Schwabenheim ]

INJELEA sieht sich in seiner Entscheidung für diesen Veranstaltungsort bestätigt. Zum dritten Mal in Folge werden Freunde und Fans von INJELEA sowie Neugierige und Interessierte zum Thema Web auf dem Hoffest des Margaretenhof ihre Seele bei Wein, Essen und Musik die Seele baumeln lassen. INJELEA freut sich für die Familie Eckhard:

Ich beglückwünsche die Familie Eckard zu diesem Preis und wünsche ihr auch weiterhin viel Erfolg mit ihrem Weincafé und ihrem Weinrestaurant. Seit vielen Jahren bereits genießen meine Frau und ich den Wein der Familie Eckhard. Jetzt freuen wir uns auch über die kulinarischen Genüsse und den einzigartigen Ausblick von der Terrasse auf das Selztal. Seit unserem Einzug 1999 haben wir Schwabenheim und das Selztal in unsere Herzen geschlossen.

[ Frank Hamm, Gründer und Leiter von INJELEA ]

Gestern nachmittag war ich bei PR PLUS zum Heidelberger Dialog mit einer Mischung von Vorträgen und Diskussionen zum Thema Public Relations. Anschließend begaben wir uns zwecks Feierlichkeiten in das Bootshaus. An dieser Stelle möchte ich den Veranstaltern und den Teilnehmern meinen tiefempfundenen Dank für den wunderschönen Nachmittag und den wunderschönen Abend aussprechen.

Im Laufe des Abend nun wurde ich aber mit Fragen und  Ansichten konfrontiert, die mir eine bedauernswerte Unkenntnis über die im Vortrage der verehrten Referentin Melanie Huber erwähnten Steinlaus und deren Zusammenhang mit dem Standardwerke "Pschyrembel" offenbarte. Geradezu entsetzt musste ich diese Bildungslücke bei einer doch im Allgemeinen akademisch vorbelasteten Zuhörerschaft zur Kenntnis nehmen.

Zusätzlich verspüre ich mich zutiefst beunruhigt, dass möglicherweise auch in anderen Kreisen wie meiner Leserschaft eine derartige Lücke vorhanden sein möge. Um diese potentielle Lücke – trotz oder wegen der von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) ausgerufenen "Nationalen Bildungsoffensive" – präemptiv zu füllen, möchte ich meiner Leserschaft einige weiterführende Hinweise zur Aufklärung bereitstellen:

Pschyrembel

"Pschyrembel ist eine Marke für medizinische Nachschlagewerke des Verlags Walter de Gruyter in Berlin. Der Name wird meist als Kurztitel für das lange von Willibald Pschyrembel bearbeitete Wörterbuch Pschyrembel Klinisches Wörterbuch verwendet."

[ Wikipedia: Pschyrembel ]

Die Steinlaus

Die ‚possierlichen kleinen Kerle‘ galten als vom Aussterben bedroht, Vorkommen konnten jedoch bei wissenschaftlichen Grabungen im Erdreich in 20 Metern Tiefe nachgewiesen werden.

[ Wikipedia: Steinlaus ]

Das Pschyrembel Weblog

Standortbestimmung aktueller Steinlaus-Forschung

Die Pschyrembel-Redaktion lädt Sie ein zum Mitmachen

Es ist ein unglaublich weites Feld – selbst in unserer hoch technologisierten Zeit ist dieser Forschungsbereich mit jeder Menge weißer Felder behaftet. Und die gilt es zu ergründen. Mit Ihrer Hilfe!

Die Rede ist von der Steinlausforschung. Die Steinlaus wurde erstmals 1976 über das Fernsehen einem Millionenpublikum vorgestellt. Bis heute ist das kleinste bekannte Nagetier mit gerade drei Subspezies bekannt.

[ Das Pschyrembel Weblog ]

Die Steinlaus (ARD-Sendung)

[ Direktlink YouTube: Die Steinlaus (Erstausstrahlung 1976 in der Öffentlich-Bildenden Rundfunkanstalt ARD) ]

Herzliche Grüße aus dem wunderschönen Rheinhessen

Frank Hamm

Gelegentlich werde ich gefragt, wo es Informationen und Übersichten zu Einzelthemen oder Kombinationen für Intranet, Web 2.0, Unternehmensportal, Unternehmenseinsatz, Content Mangement, CMS gibt. Die Antwort fällt mir jedes Mal schwer. Schön wäre es, wenn es entsprechende Liste zum Verweisen gäbe. Wahrscheinlich gibt es die auch, doch diese Listen sind nach einem halben Jahr schon fast wieder veraltet. Aber vielleicht gibt es tatsächlich "Listen", und ich kenne sie einfach nicht.

XING

Stephan Schillerwein (@IntranetMatters) hat mich auf die Diskussion "Social Community Software" auf Xing hingewiesen:

Für alle, die nicht gerne das Rad zweimal erfinden – hier ein Aufruf:

Lasst uns doch mal alle Social Community – Tools in einer Übersicht sammeln.
Am Ende der Diskussion werde ich alle Tools versuchen in eine Übersicht zu packen. 

Meine Bookmarks auf Diigo

Meine Bookmarks lege ich getaggt auf Diigo ab (http://www.diigo.com/user/fwhamm/),

Hier einige Beispiele inklusive Kombinationen von Tags

Dort also einfach einmal stöbern. Vielleicht habe ich auch einmal eine Übersicht getaggt :-) 

Groups auf Diigo

Eine sehr gute Möglichkeit sind die Diigo Groups zu Themen. Jeder kann dort auch eine neue Gruppe anlegen und einzelne Bookmarks dort zusätzlich ablegen (ähnlich wie Gruppen auf Flickr, aber halt für Bookmarks und nicht für Bilder). Beispielsweise zu Enterprise Content Management

Und Sie?

Kennen Sie Übersichtslisten rund um diesen Themenkomplex?  

Michael Jackson ist tot. Ein Gestalter eines Teils meiner Geschichte ist tot. Von 1982 bis 1983 war ich in El Paso stationiert. Ich war 21 Jahre jung, mit Kameraden in einem aufregenden Land mit so viel Unbekanntem und Ungewohntem zu entdecken. Und dann kam sein Album "Thriller" heraus. Die Welt stand Kopf. Es war nicht nur Michael Jacksons Zeit – es war auch meine Zeit. Dieses Album und die Musikvideos zu "Beat It", "Billie Jean" und "Thriller" schrieben Geschichte, einen Teil meiner Geschichte.

Nachtrag: Leider ist das Einbetten für diese Videos deaktiviert, das hatte ich übersehen. Bitte die Direktlinks benutzen.

Beat It

[ Direktlink YouTube: Beat It ]

Billie Jean

[ Direktlink YouTube: Billie Jean ]

Thriller

[ Direktlink YouTube: Thriller ]

Nach meinem gestrigen Review zum Intranet Summit war ich heute morgen neugierig, wo und was über den Intranet Summit geschrieben wurde. Ich habe in meinem Feedreader nachgesehen und dann die Twittersuche und die Google Blogsuche angeworfen.

Text-Gold.de

Saim Alkan hat auf Text-Gold.de gestern und vorgestern live von der Veranstaltung gebloggt:

Namics Blog

Gestern hielt Jürg Stucker, CEO von Namics, einen Vortrag. Der Präsentation war sehr informativ, interaktiv und mit Live-Zugriff auf das Namics Intranet. Jürg Stuker hat einen Artikel inklusive Download seiner Präsentation bereits kurz vor dem Start des Vortrags online gestellt ;-)

Für mich ist es Fakt, dass sich die Kommunikation zwischen Menschen verändert hat und dass der Einfluss auf Firmen (aber auch der zu erzielende Nutzen) SEHR gross ist. Anderen nennen es Mitarbeiter 2.0 für mich ist es der Umgang zwischen Menschen. Zwei Fallstudien: Die Backchannel-Diskussion beim Vortrag von Norbert Bloz bei Namics und das Etablieren eines Standards. "Per Zufall" dazu gekommen, ist ein Brainstorming im Intranet, bei welchem Chris gestern innert 2 Stunden 15% aller Menschen bei Namics erreicht hat. Genial!

[ Jürg Stuker: Mehr-Werte durch die Öffnung der Unternehmenskommunikation ]

Viele Dank für den Live-Eindruck vom Namics Intranet. Mein Wunsch an die Referenten des nächsten Intranet Summits: Bitte mehr Live Vorführungen von Intranets (auch wenn dies Zeit kostet und manchmal die Technik nicht mitspielt).

Twitter

Weiterlesen

Gestern und heute war ich auf dem Intranet Summit in Bad Homburg. Zwei Tage lang ging es konzentriert um "das" Intranet und viele Intranets in der Praxis. Der Praxisanteil war sogar extrem hoch. Neben den Vorträgen gab es viele Diskussionen zu zweit oder in kleinen Gruppen.

Gestern abend waren wir zusammen in der Kartoffelküche in Bad Homburg. Die Gespräche drehten sich um Erfahrungen im Unternehmen – auch um das Intranet. Immer wieder aber ging es auch um persönliche Vorlieben und Erlebnisse. Es war wie im richtigen Leben. Vielen Dank an alle!

Ich habe insgesamt neun Präsentationen begleitet und meine Artikel im DokuWiki der Veranstaltung abgelegt. Dort wird es weitere zusätzliche Dokumentationen zur Veranstaltung geben. Zusätzlich habe ich die Artikel anschließend hier im Blog gepostet:

  1. Patrick C. Walsh: Lean Intranet as a Way to Value-Orientation
  2. Personalisierung und Individualisierung beim neuen Intranet der Deutschen Post DHL
  3. Fallbeispiel: Erfahrungen mit dem Portal-Management bei Ball Packaging Europe
  4. Fallbeispiel: Optimierung Informationsfluss bei Real SB-Warenhaus
  5. Fallbeispiel: Mehr Effizienz durch Informations- und Wissensmanagement bei der DAK
  6. Fallbeispiel: Interne Kommunikation sowie Wertschöpfung durch das Intranet bei Cognis
  7. Fallbeispiel: Social Computing bei den Helios Kliniken
  8. Fallbeispiel: Prozesssteuerung im Intranet bei sanofi-aventis
  9. Projektmanagement für Intranet Projekte – Mehrwert und Erfolgsfaktoren

Es war wieder einmal sehr anstrengend, gleichzeitig zuzuhören, versuchen zu verstehen und niederzuschreiben. Ich hoffe, ich kann Ihnen damit einen Eindruck von den Präsentationen vermitteln. Heute morgen hat Patricia die Dokumentation übernommen, und ich konnte mich mehr auf die Vorträge konzentrieren.

Insgesamt gefiel mir die Veranstaltung sehr gut. Der einzige Wermutstropfen war das zu stramme Programm. Es waren zu viele Vorträge mit zu wenig Zeit, so dass es zu Verzögerungen kam. Die Diskussionen und Fragen kamen waren dann teilweise zu hektisch. Insgesamt werde ich jederzeit wieder gerne zum Intranet Summit gehen.

  • Nico Rehmann, Senior Consultant, Team Manager Enterprise Content Management, ARITHNEA GmbH

Intranets sind heutzutage sehr vielfältig, z.B. Portale, Wikis, CMS. Die Aufgagenstellung liegt oft in der Integration der verschiedenen Thematiken / Systeme.

  • Übergreifende Zusammenhänge
  • Verschiedene Ansprechpartner
  • Komplexe Projekte

⇒ Notwendigkeit komplexen Projektmanagements

Beispiel: Bauprojekt Dubai

Wasser kommt in die Baustelle, es wird immer mehr Wasser – und plötzlich steht der Bagger im Wasser.

Ist dieses (Teil-)Projekt ein Misserfolg? Wahrscheinlich… (Faktoren
waren bekannt). Aber viele Dinge werden oft nicht formuliert

Gründe für den Projektmisserfolg

(nach Häufigkeit absteigend)

  • Unklare Anforderungen und Ziele
  • Fehlende Ressourcen bei Projektstart,
  • Politik, Egoismen, Kompetenzstreitigkeit
  • Fehlende PM-Erfahrung auf Leitungsebene
  • Unzureichende Projektplanung
  • Schlechte Kommunikation
  • Technische Anforderungen zu hoch ⇒ nicht DAS Problem!

Defnition von Zielen und Anforderungen

  • „Ein Schiff, das seinen Hafen nicht kennt, für das ist kein Wind günstig“ (römisches Sprichwort / Seneca)
  • „Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen (Mark Twain)

Ziele sollen sein:

  • S Spezifisch
  • M Messbar
  • A Angemessen
  • R Realistisch
  • T Terminiert

Kompromisse eingehen: JETZT, nicht erst vor GO LIVE

Stakeholder

Die Projektbeteiligten / Betroffenen / Interessierten

Projektteam , IT, Lieferanten, Fachabteilung, Geschäftsführung, Konkurrenz

Wichtig: Aufschreiben, dokumentieren!

Faktoren

  • Macht, Einfluss
  • Interesse (positiv/negativ)

Aktionen

  • Frühzeitig ins Boot holen
  • Regelmäßige Kommunikation

Kommunikation

  • Frühzeitig und regelmäßig kommunizieren!
  • Stakeholder evtl. indirekt ansprechen über Mittler, die einen Draht haben

Kommunikation

  • Regelmäßig
  • Proaktiv
  • Angemessen

Projektmarketing

  • Intern
  • Extern

Projektmarketing

aktiv

  • Kick-Off-Meeting
  • Informationsveranstaltungen
  • Pressekonferenz
  • Tag der offenen Tür

passiv

  • Regelmäßige Newsletter
  • Schwarzes Brett
  • Projektportale im Intranet

Ein Projekt ist kein Glückspiel

Risikomanagement

  • Analyse der Risiken (Identifikation und Bewertung)
  • Maßnahmen zur Prävention und zur Milderung definieren
  • Permanentes Risikomanagement

Projektleiter

  • plant und erledigt alle seine PM-Aufgaben gewissenhaft
  • denkt auch für ander mit und handelt proaktiv

Planung

Methoden

  • Brainstorming
  • Meilensteintrendanalyse
  • Netzplantechnik
  • Stakeholderanalyse

Tools

  • MS Project, Excel, Email

Planung

  • Nicht übertrieben detailliert
  • Berücksichtigen von Change Requests

Fazit

  • Ein Projekt wird erfolgreicher durch Nutzung von Projektmanagement Methoden und Tools
  • Ein Projekt wird jedoch immer noch von Menschen für Menschen durch geführt
  • Unabdingbar ist deswegen die Berücksichtigung des Faktors Mensch im Projekt
  • Michael Timmermann, Andreas Großjohann
    • von IS Country Solutions

Beispiel eines einzelnen Prozesses im Intranet: Werbemittelfreigaben im Intranet bei sanofi-aventis

Kontext

  • Rund 100.000 Mitarbeiter weltweit
  • in mehr als 100 Ländern präsent
  • pharmazeutische Industrie ist sark reguliert
  • alle Prozesse in Forschung, Zulassung, Produktion, Marketing & Vertrieb, Beobachtungen unerwünschter Nebenwirkungen)
  • Heilmittelwerbegesetz (HWG) regelt in Deutchland vieles

Für verschreibungpflichtige Arzneien darf in Deutschland nicht geworben werden.

Werbemittel

Jedes Werbemittel (z.B. Kugelschreiber, Tüte Gummibärchen) unterliegt
daher einem umfassenden Freigabeprozess, der in regelmäßigen Abständen
wiederholt werden muss.

Etwa 2.000 bis 2.500 Freigabeprozesse pro Jahr – bisher alle papierbasiert und getrackt mit MS-Access.

Anforderungen

  • Überührung des Prozesses auf Basis von Documentum-Datenbank
  • Freigabe, Sperrung oder Stornierung von Werbemitteln im Sinne des HWG
  • Intranetbasiert
  • Auditfähig (international, z.B. auch von FDA)

Vorteile

  • Sicherstellung Compliance
  • Alle Prozesse in einem Tool
  • Flexible Anbindung von Benutzern
  • Exkalierung, Delegation, logische Entscheidungen
  • Performance, Skalierbarkeit, ..
  • Documentum als validierte Umgebung

Projektinhalte

  • Generierung eines Elektronischen Workflows & Datenbank
    • In Anlehnung an interne SOP (Standard Operating Procedure)
    • basierend auf Pflichtenheft
    • Vorbereitung für Bestandsdatenmigration
    • Erstellung des Archivsystems
    • Bedienerfreundliche Oberfläche
  • Integration von Bestandsdaten

Lösung für Freigabe, Sperrung und Archivierung

Rollen werden in Documentum (Anbindung an Active Directory Services)

Intranet

  • Anzeige aller freigegebenen Werbemittel
  • Suche der freigegebenen Werbemittel
  • Sperrung von Werbemittel