Am kommenden Freitag wollte ich zur Microblogging Conference in Köln (MBC09) fahren. Cem Basman hat die Konferenz leider abgesagt, Cem will jedoch alle bezahlten Tickets rückerstatten und sich mit Amiando für eine Lösung in Verbindung setzen. Die Absage ist zwar schade, aber ich kann Cems Argumentation sehr gut nachvollziehen und "unterschreiben":

Leider muss ich die MBC09, die am 4./5. September 2009 stattfinden sollte, sehr schweren Herzens absagen.

[…]

Der Hauptgrund ist, dass der Hauptsponsor, ohne den die Veranstaltung nicht durchführbar gewesen wäre, die Gespäche sehr lang hingezogen hat und sich nicht entscheiden konnte. Aber auch nicht abgesagt hat. Ich musste dann vor etwa vier Wochen die Reissleine ziehen und habe versucht einen anderen Hauptsponsor zu finden und das Ganze auf kleinerer Flamme zu kochen (Plan B), was natürlich in Anbetracht der Kürze der Restzeit nicht mehr erfolgsversprechend war. Ohne einen Hauptsponsor ist eine Veranstaltung in dieser Grössenordnung nicht durchführbar.

[ Sprechblase – MBC09 in Köln findet leider nicht mehr statt ]

Ich hatte mich zur MBC09 angemeldet und 40 Euro für das Ticket bezahlt. Die 40 Euro sind für mich ein überschaubarer Betrag, für andere sind 40 Euro aber ein wesentliches Kriterium für ihre Entscheidung, ob sie zu einer Konferenz kommen (können) oder nicht.

Cem wird sicher weitere Konferenzen veranstalten und auch dafür Tickets verkaufen. Ich werde gerne an einer anderen Konferenz von Cem teilnehmen und wieder 40 Euro für das Ticket bezahlen, obwohl oder auch weil ich Cem noch nicht persönlich kenne. Auch weitere 40 Euro werden für mich dann kein Problem darstellen. Andere werden sich dann vielleicht aber die 40 Euro nicht leisten können.

Tickettausch

Cem, deshalb bitte ich Dich, meine 40 Euro zu behalten und dafür bei Deiner nächsten Konferenz jemanden ohne Bezahlung als Teilnehmer aufzunehmen. Egal welche Konferenz, egal welches Thema, egal wen: Das überlasse ich Dir. Keine Bedingung.

Das Zugangserschwerungsgesetz wird voraussichtlich erst in einigen Wochen in Kraft treten. Doch die Telekom und vier andere Internetprovidern haben bereits vor dem Gesetz einen Vertrag mit der Bundesregierung zur Sperrung von Kinderporno-Seiten abgeschlossen. Ab wann also wird die Telekom den Zugang zum Netz erschweren? "Garantiert nicht vor dem 17. Oktober" versichert ein Telekomvertreter.

Mit vier anderen Internetprovidern unterzeichnete die Telekom am 17.04.2009 einen Vertrag mit der Bundesregierung zur Sperrung von kinderpornographischen Websites. Am 18. Juni verabschiedete der Bundestag mit großer Mehrheit das Zugangserschwerungsgesetz. Dieses Gesetz erst autorisiert nach Ansicht Vieler die Verletzung der Grundrechte wie des Fernmeldegeheimnisses. Allerdings ist dieses Gesetz derzeit noch zur Stellungnahme der EU-Kommission in Brüssel. Die Frist zur Stellungnahme läuft am 8. Oktober ab. Anschließend muss Bundespräsident Horst Köhler das Gesetz noch unterzeichnen. Gültig wird das Gesetz dann mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt. Es wird also voraussichtlich noch einige Wochen dauern, bis das Gesetz gültig ist. Womöglich erst im Oktober oder sogar erst im November – falls der Bundespräsident das Gesetz unterzeichnet.

Wann beginnt die "Zugangserschwerung"?

Doch wann beginnen die Internetprovider damit, den Zugang zum Netz zu erschweren? Der Inhalt des Vertrages bleibt der Öffentlichkeit verborgen:

Über die genauen Inhalte der öffentlich nicht zugänglichen Verträge haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

[ Heise Online – Fünf Provider unterzeichnen Vertrag zu Kinderporno-Sperren ]

Das Bundeskriminalamt verweigert eine Veröffentlichung des Vertragstextes gemäß dem Informationsfreiheitsgesetz, dies wird mit einer dadurch entstehenden Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und dem Schutz der Urheberrechte der betroffenen Internetprovider begründet

[ Wikipedia – Sperrung von Webseiten in Deutschland (Gesetzgebungsverfahren) ]

Wann wird mein Zugang erschwert?

Ich habe meinen DSL-Anschluss bei der Telekom und wollte wissen, wann die Telekom meinen Zugang zum Netz erschwert. Immerhin  besteht die Möglichkeit, dass die Telekom mit den vertraglich vereinbarten Maßnahmen (welche auch immer dies sein mögen) bereits vor der Gültigkeit des Zugangserschwerungsgesetzes beginnt. Ich persönlich würde dies als Einschränkung meiner Grundrechte ohne gesetzliche Grundlage betrachten.

Vergangene Woche rief ich am Montag die Telekom-Hotline an. Die Telekom-Hotline wusste nichts vom Zugangserschwerungs, versprach mir jedoch einen Rückruf. Ohne diesen Rückruf telefonierte ich heute erneut mit der Telekom-Hotline. Die Hotline kannte sich erneut nicht aus mit dem Zugangserschwerungsgesetz, musste Kollegen fragen und legte mich "auf hold". Kurz darauf meldete sich die Buchhaltung, die mir zwar nichts zum Zugangserschwerungsgesetz aber zu meinen Rechnungen sagen konnte. Ich versprach der Mitarbeiterin, mich an anderer Stelle zu erkundigen.

Nicht vor dem 17. Oktober, aber wann?

Die andere Stelle war ein Ansprechpartner Breitband/Festnetz der Pressestelle. Ich beschrieb dem Pressesprecher das Szenario, dass das Zugangserschwerungsgesetz erst
im Oktober oder sogar erst im November in Kraft träte und bat
ihm um Auskunft, wann die Telekom gegebenenfalls den Zugang erschweren würde.

Der Pressesprecher versicherte mir, dass die Telekom den Zugang garantiert nicht vor dem 17. Oktober erschweren werde. Dies hinge mit den technischen Rahmenbedingungen zusammen. Er konnte mir am Telefon nicht unmittelbar sagen, ob die Telekom die Maßnahmen vor Inkrafttreten des Gesetz durchführen werde und versprach mir einen Rückruf.

Ich bin gespannt.

Nachtrag: Der Sprecher wies darauf hin, dass die Telekom den Vertrag bisher im Rahmen der gesetzlichen Regelung gesehen habe.

Silicon.de berichtet, dass nach Angaben des IT-Sicherheitsdienstleisters ScanSafe bereits 76 Prozent seiner Klienten den Zugang zu Social Networks blockierten. Das entspräche einem Anstieg um 20 Prozent innerhalb von sechs Monaten:

Social Computing wird von immer mehr Unternehmen unterbunden. Nicht nur Facebook und Co geraten zunehmend in die Kritik, sondern auch der Microblogging-Dienst Twitter. Bundestag und SPD wollen den Abgeordneten das Twittern während der Bundestagswahl untersagen.

[ Social Networking und Twitter – der Hype kippt ]

Da gerät Twitter in Kritik, weil Abgeordnete mehr oder weniger valide Informationen vorab weitergeben. Ihr Ahnungslosen: Das war vorher schon verboten; gestört hat das auch damals nicht. Zwar waren die SMS-Nachrichten nicht für jeden sichtbar, nach dem Schneeballsystem verbreiteten sich diese Informationen dann doch. Kein Wunder, dass ein Kanzleramtschef Verkehrsregeln für das Internet will, die es schon längst gibt.

Da sei den US-Marines das Twittern und auch die Nutzung von Facebook und MySpace untersagt. Ihr Ahnungslosen: Die US Navy ist schon weiter, denn „The Navy supports Social Media„. Und die NATO ruft Soldaten und Zivilisten zu dem Videowettbewerb „Why Afghanistan Matters“ auf.

Da werden Webseiten von der Firewall geblockt, weil sie einer
bestimmten Kategorie zugeordnet sind (beispielsweise Online-Shopping,
Sport und Webmail). Ihr Ahnungslosen, was wird die Mehrzahl der Mitarbeiter in zwei Jahren in Zeiten von iPhone, Android-Phone und Co. die Firewall noch interessieren?

Christiane Schulzki-Haddouti hat bereits am 18.August 2009 die Studie „Kooperative Technologien in Arbeit, Ausbildung und Zivilgesellschaft“ veröffentlicht („KoopTech-Studie ist online„). Ja, dies ist in Netzzeiten bereits gefühlte Ewigkeiten her, und ich bin momentan sowieso etwas langsam.*

In einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Innovations- und Technikanalyse geförderten Projekt hat die Kulturpädagogin und IT-Journalistin Christiane Schulzki-Haddouti “Kooperative Technologien in Arbeit, Ausbildung und Zivilgesellschaft” untersucht. Schulzki-Haddouti war für die 14-monatige Arbeit an dieser Studie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der h_da beschäftigt. Das Projekt wurde zudem von Prof. Dr. Lorenz Lorenz-Meyer vom Studiengang Online-Journalismus betreut.

Doch die Studie hat es in sich, auch wenn ich sie noch nicht gelesen
sondern nur überflogen habe.* Auf über 300 Seiten behandelt Christiane Kooperation, Innovation, Entwicklung und Anwendung kooperativer Technologien, Akzeptanz- und Erfolgsfaktoren und fünf verschiedene Szenarien.

Bemerkenswert ist nicht nur der Umfang und der wissenschaftliche Charakter der Studie: Sie ist unter der Creative-Commons-Lizenz BY-NC-SA 3.0 veröffentlicht. Ich freue mich, dass ich zusammen mit elf anderen Teilnehmern wie beispielsweise Jörg Hoewner, Dieter Rappold und Tim Schlotfeldt mit einem Interview zu dieser Studie beitragen durfte.

Ich habe mir ganz fest vorgenommen, mir dieses geradezu monumentale Werk „reinzuziehen“*, auch wenn es bereits im letzten Jahr entstand. Denn die Grundzüge gelten nach wie vor und unverändert. Ein wunderbares Grundsatzwerk, auf das ich mich sehr freue.

*) weil ich gerade viel lese, arbeite, mache, tue, lese….

Die vierte jährliche „Global Intranet Strategies“ Umfrage wird in 10 Tagen schließen. Falls Sie ein „Intranet Manager“ sind, d.h. inhaltlich und / oder verantwortlich ein Intranet betreuen, und noch nicht teilgenommen haben, ist noch Zeit genug.

Melden Sie sich für die Teilnahme an der Umfrage an. Im Gegenzug erhalten Sie ein freies Exemplar des „Global Intranet Trends for 2010“ Reports, der in der zweiten Oktoberhälfte veröffentlicht werden wird. BTW: Ich erhalte auch ein Exemplar ;-)

Die Umfrage führt Jane McConnell von NetStrategy/JMC durch. Sie hat bereits erste Zwischenergebnisse veröffentlicht:

Some preliminary findings:
– The intranet as the single point of entry into the online workplace is beginning, with approximately 15 % of the organizations saying this is already the case.
– Home pages are primarily news-based (60 %) versus navigational or work tool-based.
– Social networking applications (such as Facebook) are still rare, existing in fewer than 15% of the organizations. However, another 20 % are experimenting!
– Internal blogs exist in around 45 % of the organizations.
– Approximately 35% of the organizations attempt to measure the value the intranet brings to the organization, business and staff.

Die Umfrage behandelt noch viele andere Themen, und der „Global Intranet Trends for 2010“ Report wird nicht nur die Grafiken sondern ausführliche Analysen der Ergebnisse enthalten.

Für die Umfrage benötigen Sie etwa 45 Minuten, die Sie jedoch in kleinen Abschnitte teilen können.

Weitere Informationen gibt es auf der NetJMC Website:

WebTreffen mit INJELEA in Schwabenheim Vielen Dank an alle! Manuela und ich haben das WebTreffen im Margaretenhof sehr genossen und uns den ganzen Abend bis in den Morgen hinein sehr gefreut und amüsiert.

Fast 20 Blogger, Netzwerker und Interessierte trafen sich und hatten teilweise ihre Partner mitgebracht. Es gab gutes Essen und guten Wein. Das Treffen fand auf dem jährlichen Hoffest der Familie Eckhard statt, die uns an der Seite des Restaurants extra eine Tischreihe reserviert hatte. So konnten wir bei angenehmer Hintergrundmusik die Seele baumeln lassen, uns unterhalten und scherzen.

Wir waren ein gemischtes Volk, das sich so zum ersten Mal zusammenfand fand als Blogger, Nichtblogger, Twitterer, Nichttwitterer, Facebooker, Nichtfacebooker … aus Siegerland, Bergstraße, Rheingau, Pfalz, Rhein-Main-Gebiet, Rheinhessen … (wen habe ich vergessen?).

Herzlichen Dank für Euer Kommen und Eure Gesellschaft!

Nach dem WebTreffen ist vor dem Webtreffen

Nach einem Blick in den Kalender gehe ich davon aus, dass das Hoffest im nächsten Jahr vom 13. bis 15. August 2010 stattfindet. Daher also:

WTIS10 ist am 13. August 2010

Wir freuen uns auf Euer (Wieder-)Kommen!

Während die Bundeswehr Anfragen von Bloggern nicht beantwortet, die NATO aber schon Versuche unternimmt sieht es überm Teich ganz anders aus. Da bloggt der Commander U.S. Pacific Fleet, Admiral Robert F. Willard, die U.S. Naval Air Forces twittern und die Navy twittert News an „ihre Familie“.

So ist es nur konsequent, dass @Roxannedarling und @Shane von Beachwalks.tv zusammen mit anderen vor Kurzem auf dem Flugzeugträger USS Nimitz eine Nacht verbrachten. Das passt, denn der Flugzeugträger und sein Public Affairs Officer Theresa Donnelly („The Navy supports Social Media“) twittern nämlich selbst :-)

Der erste Videobericht („Beach Walk 744 – USS Nimitz Steel Beach #1„) ist bereits online. Und heute morgen gibt es das zweite Video bereits auf YouTube:

[ Direktlink YouTube – Beach Walk 745 – USS Nimitz Steel Beach #2 ]

Nachtrag: Roxanne hat mich informiert, dass der Artikel auf Beachwalks.tv jetzt online ist

@fwhamm & @jfsd beat me to the punch, but here is video #2 from our visit to @USS_Nimitz http://bit.ly/4wDjk (back to more editing)

Hier das Video auf Viddler, dort kann man nämlich auch Videokommentare direkt in der Timeline geben:

[ Direktlink Viddler ]

Noch ein Nachtrag: Bare Feet Studios (Roxanne) – The U.S. Navy is Using Social Media

Here is a brief late night interview with Public Affairs Officer Jason Salata (who manages the @USS_Nimitz twitter account) talking about how the U.S. Navy has jumped into social media in the past several months. Shane and I filmed this while on board the USS Nimitz, over “Mid Rats” aka midnight rations. The scrambled egg sandwiches were ono-licious!

In diesen Zeiten (wie ich diesen Ausdruck normalerweise hasse…) scheint sich zunehmend Ahnungslosigkeit zur Voraussetzung für Aufmerksamkeit oder sogar als Aufmerksamkeitswährung durchzusetzen.

Da will der Chef des Kanzleramts, Thomas de Maizière, "Verkehrsregeln im Internet":

"Müssen wir nicht die Menschen vor Denunziation, Entwürdigung oder unseriösen Geschäften schützen wie im Zivilrecht?" 

[ Kanzleramtschef will "Verkehrsregeln im Internet" ]

Ahnungslos? Ja, denn "im Internet" gilt das Zivilrecht schon immer. Wie kann ein Kanzleramtschef das Zivilrecht mit dem Internet vergleichen? Das ist in etwa so, als ob ich das Kriegsrecht mit Rheinhessen vergleiche… Diese Ahnungslosigkeit erschreckt mich, denn entweder hat dieser Kanzleramtschef keine Ahnung, die falschen Experten als Ratgeber oder er verbreitet bewusst Unwahrheiten. Und ich weiß nicht, was mir schlimmer vorkommt.

Und dann ist noch Kerstin Kullmann vom Spiegel über die Titelstory des Spiegels:

Meine Kollegen beschäftigen sich da mit der Frage, die viele Menschen umtreibt, nämlich: Wie schafft man Regeln im Internet? Kann es sogar sein, dass man eine Art Recht etabliert in einem Raum, der weitgehend rechtsfrei ist, da fühlen sich viele Menschen recht wohl, aber wohl auch zunehmend unwohl … Kinderpornographie, Gewaltdarstellung, all das, was im echten Leben nicht möglich ist, scheint im Netz zu gehen. Und da fragt man sich natürlich: Kann man dem irgendwie Einhalt gebieten? Und wenn ja: Wie?"

[ Direktlink YouTube ZDF Morgenmagazin ]

Hallo? Hat diese Dame irgendeine Ahnung, irgendeine Ausbildung? Es muss ja nicht gleich ein Semester Recht in so etwas Orbitantem, wie einem BWL- oder Recht-Studium sein. Journalismus wäre vielleicht auch nicht verkehrt. Und zur Etablierung des Rechts in diesem … Raum: Wie wäre es denn dann mit den bereits bestehenden Regeln "in einem Raum" des Internets wie Strafrecht, Zivilrecht und überhaupt … dem Grundgesetz? Ach, ist das tatsächlich schon da? Warum sagt das ihr denn keiner? Weiß das die Dame nicht? Ach so, ich vergaß: Wahrscheinlich hat sie (k)eine Ausbildung (Welche Ausbildung hat eigentlich Frau Dr. von der Leyen? Ach so: VWL, Medizin, Ärztin) …

Vielleicht käme man auf die Idee in dem außerinternetlichen Raum endlich einmal zu recherchieren und so schlimme Dinge aufzudecken wie … Kinderpornographie, Gewaltdarstellung (ach, soll es auch im Fernsehen geben…), also das was im echten Leben überhaupt eigentlich nicht möglich ist. Ich dachte allerdings bisher, dass Vergewaltigungen und Kinderpornographie im "real Life" stattfinden, und dann im Internet Dokumentationen derselbigen verbreitet werden. Wie könnte man also dem irgendwie Einhalt gebieten im richtigen Leben? Und wenn ja: Wie? Das wäre mal eine Recherche für Kerstin Kullmann Wert gewesen! Wenn sie denn dann Journalistin wäre…

Tatsache ist doch, dass das Internet weit mehr reguliert und kontrolliert wird als das richtige Leben.

Dazu fällt mir nur wenig ein. Beispielsweise: Von Laien regiert und von journalistischen Dilletanten kommentiert.

Für den Lehrstuhl für Industriebetriebslehre an der Universität Erlangen-Nürnberg läuft eine Umfrage zum Einsatz von Web 2.0-Anwendungen in der Praxis. Stefanie John hat mich angeXINGt und mich um Teilnahme und Weitergabe des Links gebeten.

Ich habe soeben an der Umfrage teilgenommen. Knapp 10 Minuten habe ich dafür gebraucht. Die Fragen beziehen sich auf den Einsatz von Web 2.0-Anwendungen wie Wikis und Blogs in Unternehmen. Die anonymisierte Umfrage ist auf

http://www.unipark.de/uc/n_uni_industriebetriebslehre/43a1/

Wer möchte, der kann seine E-Mailadresse angeben und erhält dafür die Ergebnisse der Umfrage.