Die Lage in Haiti ist katastrophal. Auch wenn die Hilfe aufgrund der Zerstörungen erst langsam anläuft, so zählt jede Spende. Djure machte auf die Aktion von Spreeblick/Johnny Haeusler auf Helpedia aufmerksam. Bei Helpedia kann man Unterstützer für eine Aktion werden. Johnny unterstützt die Aktion Deutschland Hilft.

Ich habe mich dann aber für die Aktion von yiid für Aktion Deutschland Hilft entschieden. Denn Yiid wird seine bisher gespendeten 250 Euro verdoppeln, sobald 1.000 Euro erreicht sind:

Wir haben firmenintern bereits 250 Euro sammeln können. Sollten wir es mit ihrer Hilfe schaffen, eine Gesamtspendensumme von 1000 Euro zu erreichen, werden wir den von uns gestifteten Betrag auf 500 Euro erhöhen. 

Derzeit liegt der Spendenstand bei 400 Euro. Deswegen meine Bitte:

 

Spenden für Haiti mit Yiid

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Interesse habe ich zur Kenntnis genommen, dass Sie gegen Google vorgehen wollen:

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hatte von Google im Internet eine faire Suche und Beteiligung gefordert. "Wir wollen wissen, wie gelistet wird und warum welches Angebot oben in der Ergebnisliste steht, und wir wollen an den Werbeeinnahmen, die mit unseren aufwendig hergestellten Qualitätsinhalten generiert werden, beteiligt werden", hatte ein BDZV-Referent Ende vergangenen November in einem dpa-Gespräch gesagt.

[ heise online – Verleger gehen gegen Google vor ]

Ich danke Ihnen für Ihre Initiative, denn ich entnehme der Aussage Ihres Referenten, dass Sie für eine Beteiligung der Hersteller von Qualitätsinhalten an Werbeeinahmen eintreten.

Denn dies bedeutet für mich auch, dass ich als Hersteller von Qualitätsinhalten an Werbeeinnahmen beteiligt werde, wenn meine Qualitätsinhalte auf einer Website eines Ihrer Mitglieder (beispielsweise bild.de, welt.de, waz.de, faz.de, rnz.de, rhein-zeitung.de, allgemeine-zeitung.de, sueddeutsche.de) erscheinen. Wenn ich also zukünftig auf einer solchen Website zitiert werde, einen Kommentar (beispielsweise auf einem Blog des Handelsblatts) oder ein Video einstelle, dann werde ich an den Werbeeinnahmen des jeweiligen Verlages beteiligt.

Können Sie dies so bestätigen, oder sehen Sie eine Beteiligung für Dritthersteller von Qualitätsinhalten nicht vor?

Ich würde mich freuen, wenn Sie aufgrund der Relevanz des Gegenstand dieses Schreibens für viele Autoren eine öffentliche Stellungnahme abgeben würden. Ich habe daher dieses Schreiben auch als Offenen Brief (u.a. auf der Domain meiner Emailadresse) veröffentlicht.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Hamm

Dieses Schreiben habe ich gleichzeitig über die Kontaktseite des Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) an den BDZV gesendet ("Willkommen auf der Homepage des BDZV. Bei Fragen oder Anregungen haben Sie die Möglichkeit, sich über das Kontaktformular mit uns in Verbindung zu setzen."). 

Wer ernsthaft und als Managementfunktion Public Relations betreibt, der kommt jetzt bereits nicht mehr umhin, auch Social Media als Teil seiner PR-Arbeit zu betrachten und zu berücksichtigen. Wer heutzutage die Pressearbeit als Teil der PR-Arbeit ignoriert, handelt fahrlässig. Wer heutzutage Social Media als Teil der PR-Arbeit ignoriert, handelt fahrlässig. Das muss nicht bedeuten, dass er bzw. das Unternehmen sofort ein „Social Media Addict“ werden muss, aber er sollte zuhören und zuschauen. Und irgendwann muss er eine aktive Social Media-Strategie als Teil seiner PR-Strategie fahren. Früher oder später (kriegen wir ihn).

Wenn man auf der Suche nach Ressourcen für Social Media ist, muss man zunächst die Frage stellen, wie man den Wertschöpfungs-Beitrag von Kommunikation im Verhältnis zu den anderen Wertschöpfungs-Faktoren beurteilt – also im Verhältnis zu beispielsweise HR, F&E, Support, Infrastruktur, IT, Treasuring, Vertrieb, Marktforschung,… you name it!

[ Social Media gehört zur Grundversorgung eines Unternehmens. Wie Telefon und E-Mail. | talkabout ]

Und wo wir schon bei der Grundversorgung sind: Das gilt auch für die Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten :-)

Nicole Simon hat vollkommen Recht. Wenn Mitarbeiter in ihrer
Arbeitszeit so viel Zeit haben, um auf Ebay zu steigern/versteigern,
sich auf Xing in Foren zu tummeln, auf Facebook zu chatten – dann hat
das Unternehmen ein Problem:

Aber Sie stimmen doch zu, dass es verschwendete Zeit im Internet gibt?

Auf jeden Fall! Das ist ja auch einer der Gründe, warum viele Unternehmen anfangen, Seiten zu sperren. Ich kenne sogar große Firmen, die zum Beispiel den Zugang zu Xing blockieren, weil die Mitarbeiter dort Zeit verschwenden. Seit vielen Jahren sperren Unternehmen auch Angebote wie Ebay. Und heute sind eben auch die sozialen Netzwerke mit dabei. Auf der einen Seite klingt das alles ganz normal und in Ordnung, weil man glaubt, damit die Produktivität zu erhöhen. Wenn man aber die Mitarbeiter nicht vernünftig so leiten kann, dass sie die Werkzeuge, die ihnen zur Verfügung stehen, verwenden können, dann hat man noch ganz andere Probleme.

[ Web
2.0: Warum Unternehmen twittern müssen – Handelsblatt.com
  ]

Diese Unternehmen haben ein Problem mit ihren Führungskräften. Denn die Führungskräfte führen nicht. Ansonsten hätten ihre Mitarbeiter Aufgaben, deren Zielerreichung kontrolliert wird. So vergeuden die Mitarbeiter ihre Zeit, d.h. die Zeit ihres Arbeitgebers, mit privaten Tätigkeiten.

Und das "Schlimmste" daran ist: Es geht auch ohne Internet. In der Kaffeeküche, in der Raucherecke, sogar im Büro beim Quatschen und Tratschen. Das ist keine Erfindung des Internets. Das gab es schon vor 100 Jahren. Und jeder wusste es. Damals waren die Mitarbeiter dran schuld und nicht die Chefs. Heute ist dieses Internet dran schuld und nicht die Führung.

Auf Besser 2.0 stellt Frank Wolf die Social Software Matrix vor. Derzeit vergleicht die Matrix neun Social Software Suites (Atlassian Confluence, blueKiwi, Google Apps Pro + Wave, IBM Lotus Connections, Jive SBS, Liferay Social Office, Microsoft SharePoint, Socialtext, MindTouch):

Der Markt für Social Software explodiert förmlich. Neue Anbieter kommen aus den Nischen von Foren-, Wiki- oder Blogsoftware und rüsten Ihre Produkte zu vollwertigen Social Software Suiten auf. Auf der anderen Seite gibt es die etablierten Platzhirsche im Bereich Collaboration und CMS Anbieter, die Ihren Tools Web 2.0 Funktionen hinzufügen. Ein sehr dynamischer Markt, der in Zukunft einige Stars aber auch viele Sternschnuppen sehen wird. Die Matrix soll helfen, in diesem Dschungel den Überblick zu behalten und angepasst an die eigenen Bedürfnisse und Absichten eine Shortlist der spannendsten Anwendungen erstellen zu können. Diese engere Wahl sollte dann im Idealfall als Pilot installiert und ausführlich getestet werden. Erst dann kann man eine wirklich belastbare Entscheidung über das am besten passende System treffen.

[ Es ist eine Matrix! Social Software verstehen und vergleichen mit der Socialsoftwarematrix ]

Die Matrix unterscheidet verschiedene geschäftliche Anwendungsfälle, technische Szenarien und Aspekte zur Bewertung des Anbieters.

  • Geschäftliche Anwendungsfälle: Enterprise Communication, Collaboration & Knowledge Exchange, Social Networking & Expert Search, Personal Information Management, Project Management
  • Technische Szenarien: Operational Flexibility, Customization & Extensibility, Data & Security
  • Anbieter: Vendor Position, Support & Services

Auf Diigo, einem Social Bookmark-Dienst, pflege ich eine Liste für Beispiele eines Social Media Newsroom. Viele der Beispiele habe ich vom PR-Blogger Klaus Eck übernommen:

Viele Unternehmen öffnen sich online ihren Kunden. Das machen einige Organisationen durch ihre Social Media Newsrooms (oder Social Media Releases) deutlich. Der alte Presseraum auf einer Website hat längst ausgedient und ist wenig serviceorientiert gewesen. An die Stelle statischer Inhalte treten längst RSS-Feeds und multimediale Inhalte, die zudem auf den Dialog mit den Stakeholdern setzen. Für Kunden, Blogger und Journalisten bietet ein solcher PR 2.0-Raum vielfältige Informationen. Neben Medien wie (möglichst lizenzfreie) Fotos, Podcasts, Slideshares und Videos zeigen immer mehr Unternehmen auch ihre Engagements auf den verschiedensten Portalen.

[ 21 Beispiele für den Social Media Newsroom ]

Meine Diigo-Liste „Social Media Newsrooms“ hat mittlerweile 43 Einträge. Heute gab es drei Neuzugänge:


Den Jahresanfang habe ich genutzt, die RSS-Feeds von INJELEA zu überarbeiten und neu zu organisieren.

Im Herbst gab es zwischen Yahoo Pipes und Googles Feedburner "Verständigungsprobleme", wodurch Feedburner die Feeds von Yahoo Pipes nicht mehr akzeptierte. Damals hatte ich meine RSS-Feeds umgestellt. Nachdem das Verständigungsproblem anscheindend gelöst ist, jetzt die erneute Umstellung und hier die Aufstellung der verschiedenen Feeds:

Durch die Umstellung kam es zu einem kräftigen Schüttler der Feeds. Ich werde noch die eine oder andere Anpassung vornehmen, aber ab Montag/Dienstag sollten wirklich nur die neuen Einträge kommen. 

Dann gibt es natürlich noch INJELEA.de, wo ich allgemeine, statische Informationen ablege. Praktischerweise verwende ich DokuWiki, so dass ich das Wiki neben Evernote und anderen Tools auch zu meiner (Arbeits-)Organisation verwende. Auf der Startseite zeigt ein Yahoo Pipes-Badge die neuesten Nachrichten aus dem Blog, AudioBoo, dem Taumler und anderen Auftritten an.

Heute waren sie wieder da, die Sternsinger (Wikipedia)

Als Sternsinger bezeichnet man drei als Heilige Drei Könige gekleidete Menschen, die in der Zeit vom 27. Dezember bis zum 6. Januar und teilweise auch darüber hinaus Geld für wohltätige Zwecke sammeln. Der Brauch ist ab dem 16. Jahrhundert nachweisbar.

Unsicher, stolz und mit großen Augen standen sie vor uns und sangen uns ein Liedchen (na ja, sie trugen eigentlich nur vor).

Sternsinger

www.sternsinger.deDieses Jahr sammelten sie für das Kindermissionswerk „Die Sternsinger„, das Kinderhilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland.

Spenden schenken

Was mich daran erinnert, dass wir Ende 2009 noch keine Spenden geschenkt hatten. Das werden wir in den nächsten Tage nachholen. Wir werden auch eine Typisierung für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) spenden, denn es kann jeden treffen:

Es kann jeden treffen, der dann eine Knochenmarkspende benötigt. Unser Freund hat am vergangenen Mittwoch, Silvester 2008, eine Knochenmarkspende in der DKD Wiesbaden erhalten. Das Spendermaterial wurde am Vortag der Spenderin in New Orleans entnommen und per Flugzeug eingesendet. Es war die letzte und die 101. Knochenmarkspende des Jahres 2008 in der DKD Wiesbaden. Wir drücken ihm die Daumen ganz fest.

Unserem Freund hat das Drücken der Daumen leider nicht geholfen. Im März starb er. Wir sollten immer daran denken, nicht nur die Daumen zu drücken.