Kailua Beach

Jochen Mai hat in seiner neuen Bürokolumne auf dem Portal der Wirtschaftswoche Tipps gegeben, wie Sie entspannter im Büro ankommen. Ich fahre nahezu jeden Arbeitstag von der Mainzer Rheinseite über das Nadelöhr der Schiersteiner Brücke nach Wiesbaden. Für 30 Kilometer benötige ich zwischen 30 und 90 Minuten. Wie komme ich entspannt(er) also im Büro an?

Dauernde Spurwechsel bringen nichts.

Stimmt. Ich habe mich für die rechte Spur auf der Autobahn entschieden. Denn links fahren die Eiligen: Sie bremsen sich und andere ständig selbst aus und sind sowieso in der Überzahl. Ich fahre rechts vorbei.

Jeden Tag denselben Weg zu fahren, ist Gift für unseren Geist.

Ich versuche es. Was angesichts der Brückensituation allerdings schwierig ist. Schätze ich jedoch die Lage aufgrund von Wetter und/oder Tageszeit und/oder Jahreszeit und/oder (Nicht-) Urlaubszeit kritisch ein, so fahre ich durch Vororte von Mainz und fahre erst kurz vor der Brücke auf.

Das gibt mir auch die Gelegenheit zu einer Weiterlesen

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Heute morgen berichtete ich über „Meine Tageszeitung: Die Minenrettung in Chile via Twitter, Tweetdeck und Flickr„. Da bereits fiel mir auf, dass die ZEIT als Bildquelle Reuters angab – obwohl es auf Flickr jede Menge offizielle Fotos von der Rettung der Bergleute gibt (inzwischen 113). Die chilenische Regierung dokumentiert live die Rettung mit Fotos auf Flickr und gibt die Fotos frei für eine redaktionelle Verwendung.

Spiegel Online hat die Fotostrecke „Rettungsaktion: ‚Willkommen, Helden von Chile‘“ veröffentlicht. Als Bildquelle werden Reuters, AP und AFP genannt. Und siehe da: Auf Flickr gibt es beispielsweise dieses Foto direkt von der chilenischen Regierung :-)

Die Rettung der Kumpel: Spiegel Online und Flickr

Werden die Agenturen zukünftig ihre Vormachtstellung verlieren? Schließlich können sich die Redaktionen zunehmend die Inhalte direkt und offiziell holen – beispielsweise in dem Social Media Newsroom eines Unternehmens oder einer anderen Organisation.

Die Medienwelt ändert sich, heißt es. Doch was bedeutet dies heute konkret anhand der Minenrettung in Chile? Meine Tageszeitung kommt heute aus Chile via Twitter, Tweetdeck und Flickr.

Ich lese schon länger keine gedruckte Tageszeitung mehr. Ich lese auch keine einzelne Onlinequelle, die mir Nachrichten zusammenstellt. Ich suche keine aktuelle Nachrichten: Die Nachrichten finden mich. So geschehen heute. In meinem Twitterstream sehe ich das, was andere für mich irgendwo aufgeschnappt haben. Michael Reuter hat eine Kurznachricht („Tweet“) zitiert („retweetet“) und die erschien prompt auf meinem Tisch („Tweetdeck„). Es gibt offizielle Bilder von der Minenrettung in Chile, die gerade jetzt auf Flickr eingestellt werden:

Official Flickr stream of Chile Miner Rescue operations

Die chilenische Regierung stellt die Bilder von der Rettung der Minenleute auf Flickr ein: Weiterlesen

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Seit Sommer 2009 habe ich eine Squeezebox. Inzwischen habe ich zwei Squeezeboxen und einen Squeezeboxserver (SBS). Auf Twitter oder Facebook werde ich gelegentlich danach gefragt: Was ist eine Squeezebox? Was kann ich mit einer Squeezebox machen? Warum soll ich eine Squezebox und kein normales Radio nehmen? Ich möchte meine Daten nicht an Logitech geben, kann ich einen eigenen Squeezeboxserver haben? Also was brauche ich alles für eine Squeezebox?

In diesem Artikel gebe ich zunächst Antworten auf diese allgemeinen Fragen. In einem späteren Blogartikel beschreibe ich ganz konkret, wie ich meine Squeezeboxen benutze.

Es gibt ähnliche Produktreihen auch von anderen Herstellern. Ich beschränke mich auf die Squeezebox.

Was ist eine Squeezebox?

Squeezebox Boom

Eine Squeezebox ist ein Internetradio. Anstelle einer Antenne hat eine Squeezebox einen Internetanschluss (entweder mit Kabel/Ethernet oder mit WLAN). Squeezeboxen sind von Logitech. Es gibt ein paar unterschiedliche Modelle. Wie viele Radios kann ich auch (fast) jede Squeezebox an eine Anlage anschließen. Die Squeezebox Touch beispielsweise ist sehr klein, hat einen Touchscreen und wird an die Stereoanlage angeschlossen.

Meine erste Squeezebox war die Squeezebox Boom (zum Größenvergleich die Kaffeetasse), die jetzt bei uns im Schlafzimmer steht. Die hat eigene Lautsprecher. Es gibt aber auch kleinere ;-)

Was kann ich mit einer Squeezebox machen?

Ich kann damit alle Radiosender oder Websites hören, die ihre Musik (oder Ton allgemein) über das Internet streamen. Beispiele: Klassik Radio, SWR, Hawaiian 105. Weiterlesen

Kukui High Homepage - Home of the Fighting NutsVor kurzem hat die Kukui High School in Hawaii das Internet und Social Media für sich entdeckt. Mit dem tragischen Verlust ihrer Freeman Hall verschwanden sämtliche Unterlagen von über einem halben Jahrhundert inklusive alle Listen von Schülern und Alumni. Doch im Internetzeitalter und im Zeitalter von Social Media wachsen die Community und mit ihr das kollektive Gedächtnis rund um die Kukui High beständig:

“The school finally got a website this year, and finally got onto Facebook and onto Twitter — the future is now,” said yearbook advisor Momi Lomilomi. “Why do the same old thing, when we can put everything online faster, and update it more frequently?”

[ KHS Yearbook Goes Online ]

Nüsse spielen an der Kukui High eine große Rolle. Der oft zu hörende und zu lesende Ausspruch „Go Nuts!“ (umgangssprachlich: Durchdrehen, Ausflippen) steht für die Verrücktheit, mit der die Alumni, Schüler und Lehrer zu ihrer Schule stehen. Die Homepage trägt den Wahlspruch „Home of the Fighting Nuts“.  Die „Kukui High Schooler“ bezeichnen sich nämlich gerne selbst als „Fighting Nuts“ und haben auch ihr Maskotchen so genannt. Entsprechende Shirts und Bumper Sticker (Aufkleber für die Stoßstangen) gibt es im Logo Shop.

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Dieses Blog ist kein Corporate Blog. Doch Jochen Mais Gründe, warum ein Unternehmen KEIN Blog starten sollte, gelten für jedes Blog. Also auch für das INJELEA Blog. Nach dem Relaunch Mitte 2010 ist es Zeit für ein paar Fragen an meine Leser:

    1. Ist mein Blog langweilig? Interessiert Sie überhaupt, was ich schreibe? Oder soll ich das lieber für mich behalten und in meinem persönlichen Tagebuch schreiben? (frei nach Jochen Mai)
    2. Ist mein Blog unpersönlich? Schreibe ich zu gestelzt (oder zu flapsig)? Sehen Sie einen Menschen oder nur Text? (frei nach Jochen Mai)
    3. Haben Sie den Eindruck, ich will Ihnen etwas verkaufen? Wieso, was veranlasst Sie dazu? (frei nach Jochen Mai)
    4. Ich habe vor einiger Zeit begonnen, als „Der Taumler“ zu schreiben und dort die subjektiveren und kleineren Schnipsel abzulegen. Ist das für Sie nachvollziehbar? Was soll ich lieber dort und was lieber hier schreiben? Soll ich überhaupt auf dem Taumler schreiben – oder dort lieber nur Screenshots, Bilder und etwas längere Tweets ablegen?
    5. Seit ein paar Wochen lasse ich über Diigo selektiv einige meiner Lesezeichen hier als Blogartikel übertragen. Bringt Ihnen das etwas (was?)? Irritiert Sie das? Soll ich lieber nur ein Mal in der Woche einen solchen Artikel erstellen – oder soll ich es ganz lassen?
    6. Was stört Sie an diesem Blog? Was soll ich verbessern?
    7. Was gefällt Ihnen an diesem Blog? Was soll ich noch besser machen?

      Ich schreibe hier für mich, aber auch (hoffentlich!) für Sie. Ich blogge, um zu lernen. Ich lerne für das Leben: Non blogae, sed vitae discimus!

      P.S. Gelegentlich lerne ich auch etwas fürs Bloggen, aber nur, damit ich besser lernen kann – und um ein bisschen Spaß zu haben ;-)