Lesezeichen (weekly)

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Festplatte am Router oder gleich Netzwerkspeicher (NAS)?

Vor ein paar Wochen habe ich mir einen Netzwerkspeicher (NAS) gekauft. Ursprünglich waren das wirklich nur „dumme“ Festplatten zum Speichern von Daten. Inzwischen können diese Teile auch im SOHO-Markt viel mehr und dienen als Server für die verschiedensten Funktionen. Ich hatte zuvor mit einer USB-Festplatte an dem Router angefangen. Der Vorteil ist die Einfachheit, so eine Platte ist sehr schnell angeschlossen und eingerichtet. Und ein Terrabyte kostet heutzutage ja fast nichts mehr. Doch irgendwann wollte ich mehr. Doch sollte man vielleicht sofort mit mehr anfangen?

Vor ein paar Wochen habe ich mir einen Netzwerkspeicher (NAS) gekauft. Ursprünglich waren das wirklich nur „dumme“ Festplatten zum Speichern von Daten. Inzwischen können diese Teile auch im SOHO-Markt viel mehr und dienen als Server für die verschiedensten Funktionen. Ich hatte zuvor mit einer USB-Festplatte an dem Router angefangen. Der Vorteil ist die Einfachheit, so eine Platte ist sehr schnell angeschlossen und eingerichtet. Und ein Terrabyte Terabyte (siehe Kommentar) kostet heutzutage ja fast nichts mehr. Doch irgendwann wollte ich mehr. Doch sollte man vielleicht sofort mit mehr anfangen?

Festplatte am Router

Meine USB-Festplatten habe ich am Rechner bzw. Router für Sicherungszwecke. Das war für mich auch ein Punkt für den Netzwerkspeicher, doch die Umstellung auf den NAS steht mir noch bevor. Derzeit lasse ich meine Sicherungen alle noch über meinen Desktoprechner auf zwei unterschiedliche USB-Festplatten laufen. Eine hängt direkt am Rechner als Festplatte H: und die andere hängt am Router. Einige Daten synchronisiere ich außerdem mit Sugarsync zwischen meinen verschiedenen Rechnern (Desktop, Macbook, Netbook und Notebook meiner Frau). Da ich einige Rechner habe und immer wieder auf verschiedene Daten zugreifen will, brauche ich das auf jeden Fall. Diese synchronisierten Verzeichnisse werden über den Desktoprechner auf die USB-Platten mitgesichert. Für die reguläre Sicherung mit Historie (Full + incremental Backups) benutze ich Cobian Backup. Meine Multimedia-Dateien wie Bilder und Filme synchronisiere ich mit Fling von NCH Software ebenfalls auf die beiden USB-Festplatten.

Um auch für den GAU (Haus brennt ab) gewappnet zu sein, sichere ich den Desktoprechner und mein Macbook mit Mozy (Mozy Online-Backup in Deutsch und in europäischen Rechenzentren).

Mein Router (Speedport W 920V) stellt den Plattenplatz nur per FTP zur Verfügung. Falls ein Router auch die Platte auch ganz normal übers Netzwerk via SAMBA bzw. SMB zur Verfügung stellen kann, ist das ein eindeutiges Plus. Denn dann gibt es den Plattenplatz direkt im Explorer bzw. Finder. Damit lässt sich ein Verzeichnis mit Mehreren im lokalen Netz ganz einfach teilen.

Netzwerkspeicher

Ein Netzwerkspeicher kostet Zeit zum Einrichten. Andererseits schätze ich, dass die Preise nächstes Jahr da noch kräftig fallen, und die NAS immer einfacher zu bedienen sein werden. Ich habe mir einen NAS von QNAP geholt: QNAP-419P. 8 Terrabyte kosteten mich ca. 900 Euro. Mit RAID-6 bleiben etwa noch knapp 6 Terrabyte. Das Teil kann jedoch noch viel mehr als nur Festplatte sein: Logitech Squeezebox-Server, Mediaserver, Fileserver, Webserver, MySQL-Datenbankserver und noch mehr. Den NAS könnte ich über DynDNS sogar übers Internet ansprechen. Derzeit nutze ich ihn primär als Squeezebox-Server, sukzessive erkunde ich die weiteren Features. Da ist bei mir auch ein Stück Neugier dabei. BTW: Ja, ich muss noch einen Artikel darüber schreiben, wie ich meine Squeezeboxen und den Server nutze

Bereits das Einarbeiten für die Suche nach dem richtigen Netzwerkspeicher kostet bereits Zeit. Eine gute Stelle für den Einstieg ist eine Suche bei Stadt-Bremerhaven.de von Carsten Knobloch.

Falls jemand primär an einem Media-Player interessiert ist (der aber auch noch ein paar Sachen wie Netzwerkspeicher kann), dann würde ich Geräte wie den QNAP NMP-1000P empfehlen. Auch da meine Einschätzung: Die Teile werden sicherlich nächstes Jahr um einiges günstiger und auch besser. Vielleicht hole ich mir sowas noch nächstes Jahr dazu…

Mein Fazit

Wem es (zunächst) nur um die Sicherung seiner Daten und das Teilen von Plattenplatz im LAN geht, der sollte sich eine günstige Festplatte holen und sie an seinen Router hängen (insbesondere wenn es sich um einen Fritz!box Fon WLAN 7390 handelt).

Wer sich gerne in neue technische Themen einarbeitet und gleich mit Media-Server, Webserver etc. loslegen möchte, der sollte sich auch gleich einen Netzwerkspeicher holen. Mit Platten gibt es die je nach Größe und Ausstattung durchaus auch für deutlich unter 500 Euro.

Wer beides möchte, sich aber noch etwas Zeit lassen kann oder will, der sollte zunächst eine Festplatte holen, sie an den Router anschließen. Dann die Sicherung einrichten und die Platte als Netzwerkspeicher fürs LAN einrichten. Dann würde ich mich im nächsten Jahr in Ruhe mit dem Thema Netzwerkspeicher beschäftigen, auf neue Modelle mit einfacherer Bedienung warten und mir dann zu Weihnachten etwas gönnen :-)

Und zum Netzwerkspeicher noch ein Hinweis: Der muss auch gesichert werden! Trotz RAID-5 oder RAID-6 kann die Kiste auch den Geist aufgeben. Für den Fall müssen die Dateien noch irgendwo anders liegen. Derzeit sind alle meine Dateien des Netzwerkspeichers auch auf den USB-Festplatten gesichert. Ebenfalls ein Punkt, warum man mit einer Festplatte am Router anfangen sollte (deswegen da auch nicht bei der Festplattengröße sparen). Wenns richtig viel wird, dann gibt es halt irgendwann einen zweiten NAS als Backup-Server :-)

BarCamp Darmstadt am 20. und 21. November 2010

Das BarCamp Darmstadt findet am nächsten Wochenende statt. Ganz in der Nähe von meinem Wohnort also. Ich werde hingehen und diesmal sogar am Sonntag *trommel* @manuela mitschleppen. Soeben habe ich mir das Sessionradar betrachtet und mir Sessions ausgesucht und „gefavt“, die ich mir ansehen will

Das BarCamp Darmstadt findet am nächsten Wochenende statt. Ganz in der Nähe von meinem Wohnort also.

Das zweite BarCamp Rhein-Main am 20. und 21. November 2010 findet in Darmstadt statt – zwei Tage lang diskutieren rund 300 Besucher aus ganz Deutschland über Internet und Netzkultur

Ich werde hingehen und diesmal sogar am Sonntag *trommelwirbel* @manuela *trompetengeschepper* mitschleppen. Soeben habe ich mir das Sessionradar betrachtet und mir Sessions ausgesucht und „gefavt“, die ich mir ansehen will:

  • Walking with dinosaurs – die alten Medien und das Internet
    Weshalb tun sich Zeitungen, Radio und Fernsehen oft so schwer mit der Netzwelt? Warum scheitern sie so oft, wenn sie versuchen, selbst neue Ideen im Netz umzusetzen? Teil der Erklärung: Die Arbeit von Redakteuren und Reportern in den linearen Medien funktioniert nach völlig anderen Grundregeln – über die sich häufig weder die Journalisten noch die kritisierenden Netizens klar sind. Ein Versuch, die Verständigung herzustellen – mit Insiderwissen.
  • Datenjournalismus
    Die Daten erzählen lassen: Journalisten entdecken den Computer für sich neu, als Mittel, um gute Geschichten auszugraben und darzustellen. Ein kleiner Spaziergang vorbei an leuchtenden Beispielen, nützlichen Werkzeugen zum Start und ein paar eigenen Erfahrungen.
  • Archivierung / Aufbewahrung im modernen Umfeld
    Neben der klassischen Aufbewahrung / Archivierung von Akten und Dokumenten können auch im Modernen Umfeld, wie Web 2.0 oder Social Media, wichtig werden. Die Gründe können vielfältig sein und können von rechtlichen zu historischen Gründen reichen. Speziell das Umfeld von dynamischen Auftritten birgt ein Problempotential. Im Rahmen einer Diskussionsrunde kann für diese Problematik ein Bewusstsein geweckt werden.
  • Kommunikation im B2B – Strategie, Studien, CaseStudies, Technik
    Es geht um Social Media und um Enterprise 2.0 – aber nicht nur. Eigentlich gar nicht. Die Evolution der Kommunikation ist keine, denn es geht immer nur um eins: Um den Menschen. Der B2B-Bereich hat besondere Anforderungen an die Kommunikation. In diesem Vortrag möchte ich einen strategischen roten Faden vorstellen, sie mit Studien untermalen sowie erfolgreiche CaseStudies und eine technische Umsetzung präsentieren.
  • Coworking Space – Die Arbeitsform der Zukunft
    Inzwischen gibt es schon mehr als 40 Coworking Spaces in Deutschland. Was ist das für ein Trend, der hier aufkommt. Ist Coworking wirklich die Arbeitsform der Zukunft? Ist Coworking nur für Freiberufler und digitale Nomaden geeignet? Ich würde gerne berichten wie ein Coworking Space funktioniert und welche Vision dahinter steckt.
  • Agile Entwicklung mit Scrum
    Agile Development, eXtreme Programming, Scrum, FDD, Velocity Tracking, DSDM,… Alle wollen nur eins: möglichst schnell und agil Software entwickeln. Wobei einige unter „Agil“ scheinbar nur das Weglassen von Dokumentation und tägliche Änderung der Scopes verstehen. In dieser Session möchte ich agile Entwicklung am Beispiel von Scrum erklären und den Scrum Prozess bei DailyDeal darstellen, und von unseren Hürden & Learnings erzählen.
  • Unterwegs 2.0 – macht Ihr das auch so?
    Ich bin viel unterwegs und probiere dabei vieles im Web 2.0 / Mobile Web / Social Web aus. Die Session beginnt mit Erfahrungen zu BahnFlugTaxiHotelWetter online – was taugt für den täglichen Einsatz im Web 2.0? Dabei und danach wäre eine Diskussion mit Euren Erfahrungen sehr gut. Letztlich möchte ich herausfinden, was man Unterwegs 2.0 braucht. Und was Unternehmen dafür anbieten müssen.

Und, wer noch?

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Von den unveränderten Schrecken der deutschen Sprache

Mark Twain hielt diese Rede am 21. November 1897 vor dem Presse-Club in Wien, wobei er einige Vorschläge zur Verbesserung der deutschen Sprache unterbreitete, die er, was auch für mich nach wie vor und immer wieder sehr erstaunlich ist, hervorragend sprach und schrieb, und in der Mark Twain auch auf seine gerne gewählte ironische Art und Weise zurückgriff.

Vor ein paar Tagen entdeckte ich den Stanza Reader für mein iPad. Der Stanza Reader kann verschiedene E-Book-Formate (z.B. MOBI) lesen und von verschiedenen Plattformen herunterladen. So also stöberte ich soeben auf den Plattformen nach freien Büchern und stieß auf eine Rede des von mir so gerne gelesenen wenn nicht sogar bewunderten Autors Mark Twain, der nicht nur ein fabulöser Autor war: Hawai’i war eines seiner schriftstellerischen Objekte, die er zum Subjekt einer Reihe von Briefen machte, die er in verschiedenen Lokationen Hawai’is wie Honolulu schrieb, und die im Sacramento Union veröffentlicht wurden. Für meine regelmäßigen Leser mag daraus sogleich der weitere Grund für meine Bewunderung ersichtlich sein.

Ich fand eben diese Rede „Die Schrecken der deutschen Sprache“ in einem Verzeichnis über den Stanza Reader auf Feedbooks.com, von wo aus ich sie als E-Book direkt aus der Reader-Anwendung heraus in den Reader herunterlud, der im Übrigen nicht der Gegenstand dieser Betrachtung sein soll, sondern er soll der Inhalt eben dieser Rede sein. Mark Twain hielt diese Rede am 21. November 1897 vor dem Presse-Club in Wien, wobei er einige Vorschläge zur Verbesserung der deutschen Sprache unterbreitete, die er, was auch für mich nach wie vor und immer wieder sehr erstaunlich ist, hervorragend sprach und schrieb, und in der Mark Twain auch auf seine gerne gewählte ironische Art und Weise zurückgriff. „Von den unveränderten Schrecken der deutschen Sprache“ weiterlesen

Aloha Friday Foto: Alamo Square – Painted Ladies

Alamo Square - Painted Ladies und Skyline

Der Alamo Square ist für mich ein ruhiges Fleckchen zum Ausruhen mit Blick auf die Painted Ladies und die Skyline von San Francisco – wenn nicht gerade Touristenbusse genau deswegen einschwärmen :-)

Painted Ladies is a term used for Victorian and Edwardian houses and buildings painted in three or more colors that embellish or enhance their architectural details. The term was first used for San Francisco Victorian houses by writers Elizabeth Pomada and Michael Larsen in their 1978 book Painted Ladies – San Francisco’s Resplendent Victorians.

[ Wikipedia (en): Painted Ladies ]

San Francisco ist eine meiner Lieblingsstädte neben beispielsweise Honolulu und Mainz. Nach drei Jahren wird es wieder Zeit zu einem Ausflug. Mal sehen, wann es tatsächlich klappt.

[flickr-gallery mode=“photoset“ photoset=“72157602052070849″]

[ Fotoalbum „San Francisco 2007“ auf Flickr ]

Aloha Friday

Heute ist Freitag und damit Casual oder auch Aloha Friday:

The tropical roots of Casual Friday go back to at least 1947 in Hawaii, when the city of Honolulu allowed workers to wear the Aloha shirt part of the year. The term Aloha Friday dates from the 1960s, when the shirts were worn on Fridays instead of normal business attire.

Ich liebe es übrigens ein „Aloha Shirt“ zu tragen – es muss auch nicht Freitag sein :-)

Haben Sie auch ein „Aloha Friday Foto“?

Waren Sie im Urlaub oder einfach nur unterwegs und haben ein schönes Foto mitgebracht? Ein Foto aus Deutschland, Europa, der Welt oder dem Mond? Schicken Sie mir Ihr „Aloha Friday Foto“ mit ein paar Zeilen an injelea (ät) injelea (punkt) de, und ich veröffentliche es hier im Blog.

Social Media und die große Herausforderung: One Face to the Customer!

Die große Herausforderung für Unternehmen durch Social Media ist weder die Beherrschung der Tools noch die Kommunikation mit den Stakeholdern. Doch in der zweiten Möglichkeit liegt bereits die Ursache für die große Herausforderung: Jeder nimmt an Social Media teil oder kann potentiell daran teilnehmen. Und damit ist Social Media nicht beschränkt auf eine „Zielgruppe“ wie Kunden.

Die große Herausforderung für Unternehmen durch Social Media ist weder die Beherrschung der Tools noch die Kommunikation mit den Stakeholdern. Doch in der zweiten Möglichkeit liegt bereits die Ursache für die große Herausforderung: Jeder nimmt an Social Media teil oder kann potentiell daran teilnehmen. Und damit ist Social Media nicht beschränkt auf eine „Zielgruppe“ wie Kunden.

Wenn ein Unternehmen – gewollt oder ungewollt – in Social Media aktiv ist, dann wird es dort angesprochen von den unterschiedlichsten Stakeholdern: Kunden, Lieferanten, Blogger, Journalisten, Nachbarn, Politiker. Oder die Stakeholder erzählen plötzlich über das Unternehmen und lästern, motzen oder loben. Da sitzt dann also der arme Social Media Manager oder Community Manager vor seinem Bildschirm. Und wenn die internen Prozesse und Zuständigkeiten nicht geklärt sind, und er nicht bereits vorab gute Drähte zu all den (potentiellen) internen Organisationseinheiten und deren „Managern“ hat, dann „geht’s rund“. Dann sitzt der arme Social Media Manager oder Community Manager (im Zweifel schon einmal der neue Praktikant im Vertrieb) vor dem Bildschirm und schwitzt:

The social channel, even if owned by the communication department, is shared by many processus (customer service, quality…) this department does not own but facilitate. What implies to prepare things beforehand. The community manager is only the front of the system and has to work with many people from many departments across the organization and mobilize them. So he or she has to have the required legitimacy. Moreover, that’s not a job for an intern or a junior, rather a senior who knows the organization quite well. According to Pezzoni, this person must know whom to ask questions and have a strong internal network.

[ Bertrand Duperrin’s Notepad: Is Facebook the future of call-centers ? The Air France KLM Switzerland case ]

Selbst wenn eine Facebookseite oder ein Twitteraccount als Call Center-Kanal vorgesehen ist wird ein über die letzte Pressemitteilung wütender Blogger loslegen und sich beschweren. Warum mühsam an die Pressestelle wenden und auf Rückruf oder die E-Mailantwort warten. Vielleicht reagiert die Pressestelle gar nicht, vielleicht weil man „nur“ ein Blogger ist? Vielleicht erfährt man das noch nicht einmal… Also lieber gleich für alle öffentlich „anflaumen“ – dann muss das Unternehmen irgendwann reagieren.

Warum auf der 0800er oder sogar der 180er Nummer anrufen, wenn der Staubsauger nicht das saugt, was die Werbung verspricht? Das Unternehmen hat doch auf Facebook eine Unternehmensseite, also los und das Problem reinkippen.

Damit wird der Alptraum wahr, den viele Unternehmen in den Neunzigern (oder war es schon in den Achtzigern) selbst propagierten: One Face to the Customer!

Bloß, dass die Stakeholder selbst entscheiden, wo, wie und mit wem Sie Kontakt aufnehmen. Sie lassen sich auch nicht sagen: „Bitte nur Kunden!“. Sie lassen sich kein Gesicht vor den Bildschirm setzen: Sie suchen sich ihr Gesicht aus auf Facebook, Twitter, Xing und Co. Die Stakeholder bestimmen den Kanal und das Gesicht. Davon lassen sie sich nicht abhalten und reagieren dann schon einmal bei einer Unterlassungserklärung wegen Kontaktaufnahme via Xing mit einem eigenen Anwalt ;-)

Deswegen muss Social Media die Unternehmensprozesse durchziehen wie die Luft zu atmen. Das ist die wahre Herausforderung für Unternehmen, die in den Neunzigern und zu Beginn des dritten Jahrtausends Erfolg haten mit ihren Silos und abgeschotteten Bereichen. Jetzt muss die Produktion mit dem PRler und der sogar mit dem Marketeer sprechen. Furchtbar – aber richtig gemacht sehr fruchtbar.

Mozy Online-Backup in Deutsch und in europäischen Rechenzentren

Mozy ist ein Backup-Dienst der EMC Corporation, mit dem man als Privatkunde oder als Firmenkunde seine Daten online sichern kann. EMC hatte Berkeley Data Sysems, den Anbieter von Mozy, vor drei Jahren übernommen. Jetzt gibt es Mozy auch auf deutsch mit einer Rechnungsstellung in Euro – und in europäischen Rechenzentren: http://mozy.de.

Das neue Angebot von Mozy für seine Kunden in Deutschland beinhaltet eine deutschsprachige Webseite, Kundensupport in deutsch, die Speicherung der Kundendaten in europäischen Rechenzentren von Mozy sowie die Abrechnung in Euro.

[ Pressestelle Mozy ]

Wie beim amerikanischen Original gibt es MozyHome für Privatkunden und MozyPro für Firmenkunden. MozyHome bietet zunächst 2 Gigabyte kostenlos, wer mehr möchte zahlt bei unbeschränktem Speicherplatz pro Rechner 4,99 Euro/Monat oder 54,89/Jahr oder 104,79 Euro/2 Jahre. Im Vergleich zu MozyHome bietet MozyPro weitere Leistungen wie Server- und Netzlaufwerk-Support, 24 Stunden technischen Support und eine eigene Mozy-Domain. Bei MozyPro sieht die Preisgestaltung so aus:

Sie benötigen eine Desktop-Lizenz für jeden zu sichernden Computer und eine Server-Lizenz für jeden zu sichernden Server.

  • Desktop-Lizenzen:€3.99 pro Monat + €0.50/GB pro Monat
  • Server-Lizenzen:€6.99 pro Monat + €0.50/GB pro Monat

Auch hier gibt es Nachlässe bei größeren Zahlungsabständen.

Warum und wie ich Mozy nutze

„Mozy Online-Backup in Deutsch und in europäischen Rechenzentren“ weiterlesen

Brilliant: Frank im Intranet von Rijkswaterstaat

James Robertson hat in seinem Artikel „Brilliant intranet video from Rijkswaterstaat“ ein interessantes Video über das Intranet von Rijkswaterstaat erläutert. Dieses Intranet ist eine der Beispiele im jährlichen Intranet Innovations 2010 Report. Der Ton des Videos ist zwar auf niederländisch, aber eine englische Übersetzung wird eingeblendet. Doch auch ohne die Übersetzung wird es mit dem Video klar, um was es in dem neuen Intranet geht: Verläßliche Informationen, Wissen in Köpfen, Dokumenten und Netzwerken, Vernetzen, Austauschen, Personalisieren, Employee Generated Content, Experten, Beteiligen, Zusammenarbeiten.

Das Video zeigt anhand von Franks Interessen und Tätigkeiten (nein, nicht ich), was er vom neuen Intranet hat.  Frank ist Projektmanager in der Straßenentwicklung und „wandert“ durch Unternehmen und Intranet:

[ Direktlink zu YouTube ]

Rijkswaterstaat ist eine Abteilung des niederländischen Ministeriums für Verkehr und Wasserbau:

Rijkswaterstaat wurde 1798 als Büro für den Wasserbau gegründet und ist eine Abteilung des niederländischen Ministeriums für Verkehr und Wasserbau. Dieses Ministerium ist mit dem Bau und Unterhalt von Straßen und Wasserwegen beauftragt. Auch die Bauabnahme von großen Eisenbahnprojekten wie die Betuwe-Linie oder die HSL-Zuid (Hochgeschwindigkeitsstrecke Süd) fällt in seinen Aufgabenbereich.

[ Wikipedia: Rijkswaterstaat ]

Wenn ich mir das so durchlese und im Video betrachte, welche Themen im Intranet von Rijkswaterstaat wichtig sind, dann ist dies nicht nur ein brilliantes Video sondern auch ein brilliantes Beispiel für Social Media in B2B-Unternehmen – intern eben.

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