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Bei der Berichterstattung über Japan rege ich mich in den vergangenen Tagen immer wieder auf, diesmal über Tagesschau.de. In den deutschen Medien habe ich bisher überhaupt nichts von der immensen Hilfe der amerikanischen Militärs in Japan mitbekommen. Einige Informationen kommen gar nicht oder verspätet „nach Deutschland“. Ich informiere mich unter anderem bei US-militärischen Quellen über Operation Tomodachi („Freundschaft“).

Tagesschau.de

Bei den US Militärs finde ich immer wieder Informationen, die in den deutschen Medien entweder gar nicht oder verspätet erscheinen. Heute morgen beispielsweise komme ich über den RSS-Feed von Tagesschau.de auf die Nachricht „Extrem hohe Radioaktivität im Pazifik gemessen“ („Stand: 26.03.2011 05:57 Uhr“). Darin wird über die Kühlung der Reaktoren von Fukushima mit Süßwasser berichtet und dazu das Foto eines Frachtkahns gezeigt. Diese Information hatte ich viel früher und das Foto direkt von der Quelle – durch Social Media.

Fukushima: Keine Quellenangabe bei Tagesschau.de

[ Bildquelle: Bildschirmkopie von Tagesschau.de ] Weiterlesen

Heute Mittag gab das Pentagon ein News Briefing mit Admiral Samuel J. Locklear zur Joint Task Force Odyssee Dawn in Libyen. Es geht mir hier nicht um die Rechtmäßigkeit oder Angemessenheit der Operation sondern um die Öffentlichkeitsarbeit der U.S. Militärs: Erstens streamte der Pentagonkanal das Briefing live, und zweitens  berichtete das United States Africa Command live auf Twitter (@USAfricaCommand) und auf Facebook (www.facebook.com/AFRICOM) darüber.

Ungewöhnlich für ein solches Briefing durch Streitkräfte ist für mich bereits, dass es live auf dem Pentagon Channel gestreamt wird. Dadurch können nicht nur Medienvertreter sondern potentiell alle Interessierten von überall auf der Welt teilnehmen (Internetverbindung und Flash vorausgesetzt). Dies kann ich mir vielleicht noch für ein Pressebriefing des Bundesministeriums der Verteidigung für einen Einsatz beispielsweise in Afghanistan vorstellen. Vielleicht habe ich mich auch nur nicht genügend informiert und derartiges gibt es bereits?

Doch was ich mir für ein deutsches Kommando nicht vorstellen kann:

Twitter

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"Thank you" (CC BY-NC 2.0), Commander, U.S. Pacific Fleet

Hier in Deutschland wird von den Anstrengungen in Japan vor allem von der Polizei, der Feuerwehr und den Selbstverteidigungskräften berichtet. Unmittelbar nach dem großen Erdbeben jedoch bereits begannen US Streitkräfte mit zahlreichen Maßnahmen. Dieses Aloha Friday Foto zeigt einen salutierenden japanischen Soldaten an Bord der USS Tortuga (LSD 46) während der Operation Tomodachi:

OMINATO, Japan (March 17, 2011) During colors on board USS Tortuga (LSD 46) a member of the Japan Ground Self-Defense Force (JGSDF) stands at attention on the flight deck to salute the national ensign. Immediately after colors, he turned to Tortuga Sailors and said, “Thank you.” Tortuga loaded more than 80 JGSDF vehicles onto their ship to transport from Tomakomai Ko to Ominato. Tortuga is currently in the 7th Fleet area of operations in support of Operation Tomodachi. (U.S. Navy photo by Lt. K. Madison Carter/Released)

[ Bild auf Flickr: (CC BY-NC 2.0), Commander, U.S. Pacific Fleet ]

Operation Tomodachi

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Morgen Abend steigt bei uns (d.h. @diemanuela, ich und Hawaii Twentyten) eine kleine Launch Party zum Start von Hawaii Five-0 auf Sat1. Natürlich könnten wir die Doppelfolge mit dem Festplattenrekorder aufnehmen und entweder am Folgetag anschauen oder verspätet starten und die Werbung überspringen.

Aber nichts geht über live bei solch einem Event. Ich muss mich unbedingt bei meinen ganzen hawaiianischen Freunden rächen, die mir die Timeline jeden Dienstag Morgen mit dem Hashtag #H50 verstopfen. Zur Erläuterung: Hawaii Five-0 wird „drüben“ von CBS am Montag Abend ausgestrahlt, und die Zeitverschiebung beträgt 11 Stunden.

Einladung

Ich lade Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns die Twitter-Timeline mit dem Hashtag #H50 zu verstopfen und es den Amis mal so richtig zu zeigen. Wichtig: Bereiten Sie sich mit passenden Utensilien vor!

Barcamp Darmstadt 2010

Bildnachweis: Netzkultur (CC BY-NC-ND 2.0), aufgenommen auf dem Barcamp Darmstadt 2010.

Ich beispielsweise werde morgen eines meiner zahlreichen Hawaii-Hemden (Aloha Shirt) anziehen und fasziniert auf den Bildschirm starren. Zur Sendung gibt Pupus und auf jeden Fall Ahi Poke. „Ahi“ ist hawaiianisch und bezeichnet sowohl den Gelbflossen-Thun als auch den Großaugen-Thun. „Poke“ ist ebenfalls hawaiianisch:

Poke (English pronunciation: /poʊˈkeɪ/) is a raw fish salad served as an appetizer in Hawaiian cuisine. Pokē is the Hawaiian verb for „section“ or „to slice or cut“.

[ Poke (Hawaii), http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Poke_(Hawaii)&oldid=411142859 (last visited Mar. 12, 2011) ]

Als Cocktail gibt es Blue Hawaii, natürlich selbst geschüttelt geblendet. Besonders heiß bin ich darauf, meine Alumni-Kollegen von der Kukui High School Steve und Chin Ho im Fernsehen zu sehen :-)

71/365 Kukui High School #kukuihigh - We're on the road to buy some stuff for our Hawaii Five-0 launch party on Sunday with my Kukui High School bumper sticker :-)

Ich hoffe, wir lesen uns morgen :-)

In diesem Sinne: Aloha und… Go Nuts!

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„Es gibt kein Bier auf Hawaii“ sang Paul Kuhn 1963 und begründete damit eine der größten Kulturlügen, gegen die auch heutige Hawaiisüchtige („Addicted“) wie ich immer noch zu kämpfen haben.

Meldungen wie die von Tagesschau.de („New York entdeckt das Bier„) erscheinen meinen unwissenden Zeitgenossen als ganz normal:

New York erlebt zur Zeit eine wahre Bier-Schwemme. Immer mehr Bars bieten „beer-tastings“ an, Proben von ausgefallenen Gerstensäften aus aller Welt. Restaurants in Manhattan empfehlen das passende Bier zum Menü. Wer es noch ausgefallener haben will, kann Bier-Cocktails probieren: Mit Tomatensaft, Limetten und Tequila.

Doch erzähle ich Ihnen, dass ich bereits 1983 Bier am anderen Ende der Vereinigten Staaten, auf Hawaii, getrunken habe, dann schauen sie mich ungläubig an. Auch wenn ich erzähle, dass ich jedes Mal dort Bier trinke (neben den ganzen leckeren Cocktails wie Blue Hawaii oder Mai Tai natürlich). Und sie wenden sich spätestens dann empört ab, wenn ich ihnen von Brauereien auf Hawaii berichte. Als ob ich sie „veräppeln“ wolle. Als ob ich jemals überhaupt irgend jemanden veräppelt hätte… Weiterlesen