Unternehmen müssen jetzt in Social Media aktiv werden. Es reicht nicht mehr, nur ein Monitoring aufzubauen. Auch nicht für B2B-Unternehmen, die glauben „Unsere Kunden machen sowas nicht, die kommen auf uns zu, wir sprechen persönlich miteinander“.

Jan Tißler liefert die Begründung und schreibt auf t3n über „Google+ SEO: Personalisierte Suche, Stufe 2„:

Oder wie ich früher hier schon schrieb: SEO wird praktisch unberechenbar. Die Untersuchung, auf die ich dort eingehe, zeigt sehr anschaulich, wie stark Googles Suchergebnisse bereits personalisiert waren, bevor es den 1-Button und Google gab. Die Folge: Man kann als Suchmaschinenoptimierer oder Websitebesitzer bestenfalls grob einordnen, ob eine Seite gut in den Ergebnissen dasteht. Aber es können nicht mehr wie früher konkrete Platzierungen angegeben werden. Gut möglich sogar, dass eine Website an sich gut dasteht, aber aufgrund der personalisierten Suche dummerweise genau in der Zielgruppe auf Seite 2 landet…

Wenn sich ein Unternehmen der aktiven Teilnahme an Social Media verweigert, dann werden nur andere in Social Media über bestimmte Themen sprechen/schreiben. Dann wird auch ein solches B2B-Unternehmen nicht mehr darauf setzen können, dass seine Homepage auf der ersten Googleseite erscheint und ein Interessierter (möglicher Neukunde, Partner, Mitarbeiter, Greenpeace-Aktivist, Anwohner… aka Stakeholder) die Sichtweise des Unternehmens zu einem Thema erhält.

Die (möglicherweise vermeintlichen) Experten bestimmen das Gespräch, und das Unternehmen verschwindet für viele Personen bei der Suche aus der Wahrnehmung. Möglicherweise sind dies genau diejenigen Personen, die zu den Themen des Unternehmens ein Netzwerk aufgebaut haben und dann einmal in Google bestimmte oder zusätzliche Informationen suchen. Dann bestimmt ihr Netzwerk, was und welche Meinung sie finden – nicht das Unternehmen und nicht Google.

Wenn ein „John Doe-Unternehmen“ und seine Mitarbeiter kein Social Media-Netzwerk aufgebaut haben, dann verschwindet es. Irgendwann einfach so. Auf seinem Grabstein wird dann stehen:

R.I.P.

Unbekannt

[ Via Fink & Fuchs ]

Heute erschien von mir auf dem Weichensteller-Blog der erste von drei Teilen einer Artikelserie über meine Auszeit. Die Autoren des Weichensteller-Blogs:

[…] sind eine Gruppe von jungen Leuten, die sich im Rahmen einer Social-Media-Fortbildung eher zufällig begegnet sind, sich jedoch alle für ein gemeinsames Thema interessieren: Veränderungen. In bester Social-Media-Manier haben wir deshalb beschlossen, ein Blog ins Leben zu rufen, in dem wir uns über Veränderungen austauschen wollen.

Von meinem Alter her passe ich zwar nicht zu den Autoren :-) aber Veränderungen hatte ich in der letzten Zeit reichlich. Deswegen habe ich gerne zugesagt, einen Gastartikel zu schreiben. In dem Gastartikel berichte ich über die Anfänge meiner Veränderungen, meine Motivation und meine Auszeit:

Mit 47 noch einmal studieren und mit 50 den Job wechseln? Was bewegt jemanden, den sicher geglaubten Job abzulegen und nach einer Auszeit von zehn Wochen einen Neuanfang zu wagen? Ein subjektiver Reisebericht ohne Ende.

Kurz vor meinem fünfzigsten Geburtstag war mein letzter Arbeitstag. Kopfüber fiel ich in eine Auszeit. Alles Planen hatte nichts genutzt: Sie war da.

In dem heute erschienenen ersten Teil schreibe ich auf dem Weichensteller-Blog über meinen Weg in die Auszeit. Die Anfänge gehen bis ins Jahr 2005 zurück:

Notizen eines Auszeitlers – Anfang„.

Im nächsten Teil berichte ich dann über meine Erfahrungen in der Auszeit, und im dritten Teil… To be continued :-)

Nachträge

Teil 2 (12.07.2011): Notizen eines Auszeitlers – Auszeit

Posted from Diigo. The rest of my favorite links are here.