Ich bin Journalist

Soeben las ich bei Andreas Popp von einer Studie im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums.

Müssen wir uns Gedanken machen? Kommt die nächste große Droge auf uns zu?

Eine halbe Million Deutsche seien süchtig. Ich machte und mache mir deswegen Gedanken. Schlimme Gedanken. Popp fand die Fragen, die bei der Erhebung gestellt wurden, faszinierend. Ich notierte mir deswegen die Fragen der Studie, um sie in aller Ruhe zu beantworten. Doch als ich die Antworten niederschreiben wollte, da stockte mir der Atem. Ich bin atemlos und ratlos:

  1. Wie häufig finden Sie es schwierig, mit dem Atmen aufzuhören, wenn Sie an der Luft sind?
  2. Wie häufig setzen Sie Ihr Atmen fort, obwohl Sie eigentlich aufhören wollten?
  3. Wie häufig sagen Ihnen andere Menschen, z.B. Ihr Partner, Kinder, Eltern oder Freunde, dass Sie das Atmen weniger nutzen sollten?
  4. Wie häufig bevorzugen Sie das Atmen statt Zeit mit anderen zu verbringen, z.B. mit Ihrem Partner, Kindern, Eltern, Freunden?
  5. Wie häufig schlafen Sie zu wenig wegen des Atmens?
  6. Wie häufig denken Sie an das Atmen, auch wenn Sie gerade nicht an der Luft sind?
  7. Wie oft freuen Sie sich bereits auf Ihren nächsten Atemzug?
  8. Wie häufig denken Sie darüber nach, dass Sie weniger Zeit mit dem Atmen verbringen sollten?
  9. Wie häufig haben Sie erfolglos versucht, weniger Zeit mit dem Atmen zu verbringen?
  10. Wie häufig erledigen Sie Ihre Aufgaben zu Hause hastig, damit Sie früher wieder Atmen können?
  11. Wie häufig vernachlässigen Sie Ihre Alltagsverpflichtungen (Arbeit, Schule, Familienleben), weil Sie lieber atmen?
  12. Wie häufig atmen Sie, wenn Sie sich niedergeschlagen fühlen?
  13. Wie häufig nutzen Sie das Atmen, um Ihren Sorgen zu entkommen oder um sich von einer negativen Stimmung zu entlasten?
  14. Wie häufig fühlen Sie sich unruhig, frustriert oder gereizt, wenn Sie nicht atmen können?

Haben Sie die Fragen alle durchgelesen? Haben Sie sie verstanden? Nein? Dann ersetzen Sie das Atmen mit diesem Internet. Denn darum ging es in der Studie im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums: Um dieses Internet und die Internetsucht.

Also atmen Sie einmal tief durch. Ersetzen Sie das Atmen mit diesem Internet. Jetzt. Na also, geht doch. Jetzt sollten Sie sie verstanden haben. Und: Bemerken Sie den Unterschied? Nein?

Eben. Sie dürfen weiteratmen.

P.S.: Und das Atmen lasse ich mir auch nicht von diesem Kauder verbieten.

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Andrea Back fragt in ihrer Blogparade: „Haben sich Ihre Lesegewohnheiten verändert, und wenn ja, wie?“ Da schmettere ich ihr ein heftiges „Ja!“ entgegen. Ich bin ein halbes Jahrhundert jung, und da sollten sich meine Lesegewohnheiten nicht verändert haben? Ich bin ein „Digital Silver„: Ich habe Silber im Haar und Bits in den Knochen!

Entspannt lesen im Palmengarten Frankfurt

Entspannt lesen im Palmengarten Frankfurt

Erzählen Sie doch kurz von Ihren Beobachtungen und Erlebnissen. Haben sich Ihre Lesegewohnheiten verändert? Wie lesen Sie Nachrichten, Fachbücher, Zeitschriften und Belletristik? Sind Sie schon eBook-Anhänger oder Sympathisant der Gegenbewegung fürs Papier?

Als Digital Silver kann ich Andrea Back ein paar Antworten auf ihre Fragen liefern.

Ein Bücherwurm

Damals, in meiner Jugend, da war ich ein Bücherwurm. Ich habe Bücher verschlungen, ich war süchtig nach dem Duft der Druckerschwärze. Geschichte, Gesellschaft, Science Fiction – nichts war vor mir sicher. Ich war neugierig und hatte ständig ein „Warum?“ in meinen Gedanken. Neben dem Faktischen war mir Fantasie wichtig. Wann immer ich es mir leisten konnte, holte ich mir einen neuen Karl May Band. 73 Stück dieser Bände stehen bei meinen Eltern. Weiterlesen

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Vor etwa 35 Jahren las ich das erste Mal Perry Rhodan. Mich fasziniert(e) das All, die Technik, die Menschen, das friedliche Ende des kalten Krieges. Und die fortgeschrittene Medizin, die Zelldusche und die Zellaktivatoren.

Keine Krankheit kann das Leben eines Zellaktivatorträgers bedrohen.

Doch ich weiß, dass das wirkliche Leben nicht für immer ist. Kein Zellaktivator wird einen Menschen biologisch unsterblich werden lassen. Keine fortgeschrittene Zivilisation oder Superintelligenz wird plötzlich auftauchen und ewiges Leben verleihen. Mir nicht und niemand anderem, so gerne ich mir das für ihn auch wünsche.

Das zu wissen ist nicht dasselbe, wie es zu erfahren, Stück für Stück.

Ich bin sehr oft unterwegs. Dazwischen schwanke ich von Grübeln zu Ablenkung und zurück. Das wird sich wieder ändern. Das Leben wird weitergehen. Vorerst.

Das Leben ist nicht für immer.

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Hat jemand Erfahrungen mit „Internetfernsehern“ inklusive Skype? Oder kennt jemanden, der Erfahrungen damit gemacht hat?

Ich möchte gerne wissen, wie einfach und praktisch solche Geräte insbesondere für ältere Menschen sind. Mit Erfahrungen meine ich nicht irgendwelche Fünf-Minuten-Tests auf einer Messe oder im Geschäft sondern wirklich persönliche Erfahrungen im Einsatz eines Internet-TVs mit Skype.

  • Welche Modelle gibt es?
  • Worauf sollte ich achten?
  • Haben diese Fernseher eine eingebaute Kamera, oder wird die per USB angesteckt?

Ich habe mit der Suche noch nicht begonnen, deswegen diese vermutlich sehr allgemeinen Fragen.

Warum TV und Skype?

Meine Eltern sind fast 80 Jahre alt. Ich möchte gerne mit ihnen „videotelefonieren“ bzw. skypen. Computer und Internet kennen sie nur vom Hörensagen, vom Fernsehen und der Zeitung sowie meinen Erzählungen, und ein Computer würde sie überfordern. Ein neuer Fernseher ist eh fällig. Ein Fernseher ist ein seit Jahrzehnten bekanntes Gerät. In der letzten Zeit werden „Skype-Fernseher“ immer öfter beworben, und wenn diese inklusive Skype wirklich „idiotensicher“ zu bedienen sind, dann wäre das vielleicht etwas für meine Eltern.

Bislang war diese Überlegung für mich nicht konkret. Bislang konnte ich immer mal wieder zu meinen Eltern fahren. Gerade jetzt verbringe ich viel Zeit mit meinen Eltern, aber ich bin nicht ständig dort. Mein Vater hat einen bösartigen Hirntumor. Ich möchte meinen Eltern eine Möglichkeit bieten, sich auch kurzfristig mit Bild mit uns zu unterhalten. Doch das ist nur dann sinnvoll, wenn sie das Gerät auch bedienen können.

Auf der Telekomseite habe ich mich bereits versichert, dass es bei der Adresse meiner Eltern grundsätzlich DSL gibt. Wenn ein Skype-Fernseher (oder eine andere Internetlösung) in Frage kommt, werde ich nachfragen, ob mir die @telekom_hilft schnell eine Leitung zu bekommen.

Können Sie, könnt Ihr mir helfen?

Vielleicht bin ich auch auf dem Holzweg, und es gibt ganz andere Möglichkeiten, auf die ich nicht gekommen bin.

Wenn Sie mir über Erfahrungen mit solchen Skype-Fernsehern berichten könnten, würde ich mich sehr darüber freuen. Ebenso, wenn Sie mir eine andere Möglichkeit nennen können. Hinterlassen Sie mir einen Kommentar hier unten im Blog, schicken Sie mir eine E-Mail oder eine Nachricht beispielsweise auf Facebook (weitere Kontaktmöglichkeiten).

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.