Hanalei Valley

Im Norden von Kauai’i (Google Maps) liegt das Hanalei Tal mit dem gleichnamigen Fluss, der später bei der gleichnamigen Ortschaft in der gleichnamigen Bucht in den Pazifik mündet. Auf der Fahrt in den Norden können Sie bei Princeville auf einem Parkplatz am Straßenrand die wunderbare Aussicht auf das Hanalei Valley genießen. Auf dem Fluss können Sie mit einem Kanu fahren, das Sie bei einem der Vermieter in Hanalei für einen halben oder ganzen Tag buchen können. Oder Sie können im Tal einfach nur spazieren gehen.

An dem Tag, als wir auf dem Hanalei Kanu fahren wollten, hatte das Wetter leider umgeschlagen und wir mussten wieder zurückfahren. Wir fuhren einfach weiter eine dreiviertel Stunde in den Süden auf eine Kaffeeplantage und anschließend dort an den Strand :-)

The lower, flatter portion of the river flows by Hanalei National Wildlife Refuge and many taro farms (60% of Hawaii’s taro is grown in this area). The Hanalei River provides habitat for a number of amphidromous species, including gobies (5 native varieties), two native species of crustacean, the hīhīwai (Neritina granosa, an edible snail), and in its upper reaches, a threatened species of highly-adapted snail (Newcomb’s snail, Erinna newcombi).

The Hanalei was designated an American Heritage River by US President Bill Clinton on July 30, 1998. The major bridge across the river (still one lane) is on Hawaii Route 560, which is listed on the National Register of Historic Places listings in Hawaii.

[ Hanalei River. (2011, December 13). In Wikipedia, The Free Encyclopedia. Retrieved 14:09, March 26, 2012 ]

Der britische Fotograf Philip Bloom hat vor knapp drei Jahren ein Video auf Kauai’i gedreht, das Szenen vom Hanalei Valley und der Bucht zeigt.

This was my first proper attempt at doing some filming with my new Canon 5dmk2. I had been shooting in Hawaii using the EX3 and Letus Ultimate and the Panasonic Lumix GH1.

Kauai: Always Returning. Shot on Canon 5dmk2 ]

Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, dann machte mich übrigens Stefan Pfeiffer auf das Video aufmerksam. Danke!

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[ Flickr Fotoalbum: Hanalei Valley Lookout ]

Aloha Friday

Heute ist Freitag und damit Casual oder auch Aloha Friday:

The tropical roots of Casual Friday go back to at least 1947 in Hawaii, when the city of Honolulu allowed workers to wear the Aloha shirt part of the year. The term Aloha Friday dates from the 1960s, when the shirts were worn on Fridays instead of normal business attire.

Ich liebe es übrigens ein „Aloha Shirt“ zu tragen – es muss auch nicht Freitag sein :-)

Haben Sie auch ein „Aloha Friday Foto“?

Waren Sie im Urlaub oder einfach nur unterwegs und haben ein schönes Foto mitgebracht? Ein Foto aus Deutschland, Europa, der Welt oder dem Mond? Schicken Sie mir Ihr „Aloha Friday Foto“ mit ein paar Zeilen an injelea (ät) injelea (punkt) de, und ich veröffentliche es hier im Blog.

In den Unternehmen geht ein Angstwort um: Consumerization. Mitarbeiter, Führungskräfte und selbst Führungriegen setzen die IT ihres Unternehmen immer mehr unter Druck. Sie wollen ihr Leben nicht ändern, bloß weil sie arbeiten. Sie wollen dieselben Annehmlichkeiten genießen, die sie inzwischen als Konsument gewohnt sind. Und sie wollen schneller und besser arbeiten, als es  ihnen die IT ihres Unternehmen bietet. Die Unternehmens-IT verliert ihre Kunden. Was sie braucht sind stabile Beziehungen mit ihren Kunden.

Mitarbeiter benutzen zunehmend ihre privaten Geräte für ihre Arbeit. Dabei ist ihnen ziemlich schnuppe, ob es eine „Bring Your Own Device„-Policy in ihrem Unternehmen gibt. Waren es nach einer IDC-Untersuchung (gesponsort von Unisys) in 2010 noch knapp 31 Prozent der Information Worker, die private Geräte für den Zugriff auf geschäftliche Anwendungen nutzen, so stieg der Anteil in 2011 auf knapp 41 Prozent (Quelle: The Race is On: New Unisys-Sponsored Research Shows Enterprises Falling Further Behind Employee Usage of Consumer Technologies in Workplace).

PricewaterhouseCoopers (PwC) hat in einem Dokument wichtige Aspekte zur Consumerization of IT zusammengefasst und kommt zu dem Schluss:

To be successful, CIOs need to be more proactive. Accepting the inevitability of the consumerization trend and preparing for it by rethinking how they run IT. CIOs should consider forging new, collaborative relationships with users, giving them freedom to make IT decisions, and teaching them how to assume responsibility for those decisions.

[ Zusammenfassung und Download als PDF: „The consumerization of IT- The next-generation CIO„]

Den Mitarbeiter geht es nicht um ihr Privatvergnügen. Denn sie emailen, twittern und arbeiten berufsbezogen im Urlaub oder im Bett (Quelle: PwC, bezugnehmend auf die IDC-Untersuchung):

  • 49% During vacation
  • 29% In bed

In den Neunzigern war die IT vieler Unternehmen ein Innovationstreiber, doch diese Rolle hat sie fast überall verloren. Nicht zuletzt aufgrund des allgegenwärtigen Kostendrucks hat sie sich in die Rolle eines reaktiven Dienstleisters zurückgezogen, der mit mehreren Policys seine Beschränktheit sogar noch zementiert und dabei die Anwender und Fachbereiche knebelt. Diese weichen aus, wann immer sie können. Anwender nutzen ihre eigene Geräte, Fachbereiche beziehen notwendige Dienste über den Browser von anderen Dienstleistern außerhalb des Unternehmens. Der IT laufen die Kunden weg.

Die CIOs und IT-Abteilungen versuchen zu reagieren. Die IT muss die Trends der Zeit erkennen und abschätzen, was dies für sie und das Unternehmen bedeutet. Was sind die Stärken, die Schwächen, die Chancen und die Risiken (SWOT-Analyse)? Daraus muss sie ihre Maßnahmen ableiten. Doch die Mitarbeiter sind erwachsen geworden und oft technologie-fitter als ihre Kollegen in der IT:

“Many company management teams cannot conceive of or perceive how their employees think about these social or collaborative processes enabled by the Internet platforms,” says Mike Willis, a partner at PwC and global XBRL leader with extensive experience in compliance and security efforts. “They did not grow up with them and are simply scared to death of relinquishing control of the processes to the masses.” (PwC)

PwC ist überzeugt, dass die CIOs die Bezieheungen mit ihren Kunden pflegen müssen:

CIOs need to forge an adult relationship with users.

In vielen größeren Unternehmen gibt es „Account Manager“ in der IT, die sich um die Fachabteilungen kümmern sollen, doch meistens verkümmern sie zu einer Auskunftei für notwendige Beantragungsformulare. Es geht um dauerhafte Beziehungen und darum, loszulassen und den Mitarbeitern mehr Veranwortung zu übergeben und ihnen zu vertrauen. PwC ist der Ansicht, dass der CIO davon profitiert:

Employee-satisfaction and flexibility benefits accrue only indirectly to the CIO. A direct benefit of consumerization is the CIO’s ability to turn “shadow IT” into “deputized IT.” CIOs of companies that have allowed Macintosh computers, for example, into their workplaces tell PwC that they typically find those users support themselves and each other. The same is true of iOS and Android mobile users, users of software as a service (SaaS) and other cloud services, and social networking users.

In dem Beispiel des Unternehmens Arinc („transportation communication engineering firm“) belegt PwC, dass Loslassen das Vertrauen der Mitarbeiter in die IT stärkt:

At Arinc, the culture of acceptance for consumer devices has helped the CIO gain trust and the freedom that comes with it, Napolitano notes: “Three-quarters of the organization has come back to us and said, ‘Hey, the things you have done in the past have made my life easier. So I am willing to trust you to do it again in the future.’”

PwC hat ein Framework mit sieben Ansätzen entwickelt, wie die IT mit der Consumerization umgehen sollte:

  1. View requests for support of personal or departmental technology as an indication that there is an opportunity for better results
  2. Promote the concept of shared ownership
  3. Assume heterogeneity
  4. View information systems as an onion
  5. View control as a means to an end, not the end itself
  6. Focus on intellectual assets first
  7. Remember, IT consumerization isn’t really new

Was das alles letztendlich für die CIOs bedeutet? PwC – und ich bin es auch – ist der Ansicht, dass es bei der Consumerization nicht um Technologiemanagement geht.

CIOs must embrace a democratic management approach
[…]
Certainly, tools and practices will emerge that facilitate better management, security, and control of end-user technologies such as PCs, mobile devices, applications, and cloud-provisioned services. But those tools will be effective only if they work in the real world of users who have high expectations.
[…]
New research in the psychology of work and in the neuropsychology of response to change helps show how, Lynch says: “What it boils down to is understanding and managing the self in terms of how do you respond to the necessity of inclusion, of collaborative decision making, of collective intelligence—that emotional intelligence piece that moves to understanding others.”
Investing in that kind of management and collaboration is essential to success in a workplace that seeks to get the most value from its employees’ varied strengths.

Für die IT-Abteilungen bedeutet dies: Es geht nicht um Implementierung und Administration von Technik sowie um Regelwerke und Verordnungen sondern um die Beziehungen mit den Anwendern, den Mitarbeitern des Unternehmens. Ein „Account Manager“ der IT muss sich vom „Kundenverwalter“ zum PR Manager wandeln. Von der Kontaktstelle für Vorschriften und Systeme zu demjenigen werden, der von der IT mit den Teilöffentlichkeiten (Publics“) im Unternehmen die Beziehungen (Relations) pflegt.

Die Unternehmens-IT braucht einen PR Manager.

Evernote - Ihr virtuelles Gedächtnis

Evernote ist ein Dienst, mit dem man Notizen (Text, Bilder, Dokumente wie PDF, Audio) über viele unterschiedliche Geräte (beispielsweise Windows-/Mac-Rechner, iPad, Blackberry) bearbeiten und synchronisieren kann. Robert Basic hat auf Facebook mit einem Screenshot eine Diskussion zu Evernote angestoßen. Robert testet Evernote gerade mit dem Windows-Client. Dies sind meine überarbeiteten Beiträge.

Verschlüsselung

Ich nutze die Verschlüsselung von Evernote bislang nicht, da sie nur für einzelne jede Notiz (aber auch für Textabschnitte darin) aber nicht für die komplette Datenbank möglich ist. Die Übertragung selbst von/zu Server/Client soll verschlüsselt sein. Der Schwachpunkt säße dann wieder einmal vor dem Display… oder auf den Evernote-Servern.

Öffnen mehrerer Notizen

Sie können mehrere unterschiedliche Notizen in Windows parallel bearbeiten. Ein Doppelklick auf eine Notiz öffnet sie in einem Fenster, wo man die Tags, Titel, Link etc. bearbeiten kann. Doppelklicks auf mehrere Notizen erzeugen mehrere Fenster, je eines je Notiz.

Eingangsordner

Ich benutze meinen Default-Ordner als Posteingang. In dem Default-Ordner landen zunächst alle Notizen von „außen“ (beispielsweise via Bookmarklet, E-Mail, Read It Later- oder Zite-App). Ich arbeite den Posteingang zwei Mal täglich ab. Notizen werden getaggt, ggf. editiert und dann in das Notizbuch „Notes“ verschoben. Das „Notes“-Notizbuch ist mein primäres Notizbuch, ich habe fast kein anderes.

Tags versus Notizbücher

Ich ziehe es vor, mit Tags zu arbeiten. Dadurch kann ich beispielsweise eine Notiz mit unterschiedlichen Tags für unterschiedliche Projekte versehen und muss sie nicht kopieren. Im Filesystem geht das mit Hard- oder Softlinks, in Evernote via Tags.

Öffentlicher Link für eine Notiz

Sie haben die Möglichhkeit, sich für eine Notiz einen Link geben zu lassen. Über diesen Link ist die Notiz jedoch „public“, d. h. ohne Berechtigungen erreichbar. In der Symbolleiste (Windows) gibt es ein Symbol „Freigeben“, damit lassen sich einzelne Notizen sharen (beispielsweise über Twitter). Das erzeugt einen öffentlichen Link (der automatisch in die Zwischenablage kopiert wird). Zuvor muss jedoch die Notiz mit dem Evernote-Server synchronisiert sein.

Meine Beiträge in Facebook habe ich auch in einer Evernote-Notiz zusammengefasst. Der Link für diese Notiz lautet: http://www.evernote.com/shard/s1/sh/7dc4c5aa-5a03-4619-bcb5-2f8589cd0523/49a0c02ca5ccda536da4b46fa0b54a90

Mit ifttt lässt sich auch einiges mit bzw. für Evernote anstellen. Ein Beispiel dafür finden Sie im INJELEA-Blog: Social Media Lifestream in Evernote und ifttt. ifttt benutze ich auch, um meinen Posteingang in Evernote gezielt zu befüllen. So lasse ich Kommentare zu meinen Fotos auf Flickr darüber in Evernote hineinlaufen.

Bloggen und Kollaboration

Ein Notizbuch lässt sich übrigens auch komplett veröffentichen. Damit hat man dann eine Blogplattform :-) Oder man versieht das Notizbuch mit Rechten und hat eine Kollaborationsplattform mit anderen Evernote-Benutzern (Premium-Account nötig).

P.S.

Geschrieben in meinem Mobile Office auf dem iPad mit Blogsy auf der Couch :-)

 

KZ-Gedenkstätte Dachau - Nie wieder.

Am 3. Mai 2011 waren wir in der KZ-Gedenkstätte Dachau. Das erste Mal war ich hier Ende 1980 oder Anfang 1981 während meiner Zeit an der Offizierschule der Luftwaffe im wenige Kilometer entfernten Fürstenfeldbruck. Wir gingen dort hin als Bestandteil unseres Offizierlehrgangs. Wir waren jung und immer zu Scherzen aufgelegt. Doch als wir dort ankamen waren wir alle ruhig, sehr ruhig. Dieses bedrückende Gefühl, das ich damals erfuhr, hat mich bei jedem Besuch einer solchen Gedenkstätte wieder erfasst. Nie wieder.

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Ich jedenfalls habe zu viele. Ich hätte gerne zumindest einen einzigen universalen elektronischen Posteingang, so dass ich nicht mehrere abarbeiten muss. Michael Sliwinski von Nozbe hat sieben Posteingänge, zwei physische und fünf elektronische:

  • Physischer Posteingang im Home Office
  • Physischer Posteingang für die Reise
  • Email Posteingang
  • „Downloads“-Ordner auf dem Mac
  • Posteingang in Nozbe
  • Posteingang in Evernote
  • Read-it-later“-Queue

[ How many inboxes do you have? Here are mine ]

Er arbeitet seine Posteingänge in seinen Ritualen in unterschiedlichen Abständen von täglich bis wöchentlich ab. Meine elektronischen Posteingänge arbeite ich täglich ab, so dass sie am Abend immer leer sind. Das bedeutet bei weitem nicht, dass mit den Eingängen verbundene Arbeiten begonnen oder erledigt sind. Aber ich habe alle meine Posteingänge nach einer „Getting Things Done“-Methode angefasst und sofort erledigt, abgelegt oder eingeplant (terminlich oder irgendwann) habe.

Das sind meine Posteingänge:

  • Physischer Posteingang im Haus: Täglich leere ich meinen Posteingang und entscheide über das weitere Vorgehen. Rechnungen würde ich am liebsten gleich wegwerfen, aber das ist irgendwie nicht praktikabel. Deswegen sammle ich sie und plane sie für die Bearbeitung spätestens am Wochenende.
  • Physischer Posteingang für die Reise (ein bestimmtes Fach in Koffer, Rucksack oder Jacke).
  • Email Posteingang: Seit längerem benutze ich Google Mail.
  • „Downloads“-Ordner auf Mac- und Windowsrechner. Dateien bearbeite ich normalerweise sofort nach dem Download oder am Nachmittag ( (beispielsweise Dokumente oder Installationsdateien).
  • „Lesestoff“-Ordner auf Mac-/Windowsrechner und iPad: Hier sammle ich PDF-Dateien fürs soforte oder spätere Lesen. Jeden Tag gehe ich kurz durch und bereinige bzw. plane die Ebooks für später ein.
  • Posteingang in Toodledo: In meinem Morgenritual und meinem Abendritual arbeite ich die Eingänge ab. Meistens kategorisiere bzw. plane ich sie bereits beim ersten Erfassen.
  • Posteingang in Evernote: In meinem Morgenritual und meinem Abendritual arbeite ich die Eingänge ab. Dabei sind unter anderem Artikel, Links, Fotos. Außerdem versuche ich möglichst viele Benachrichtigungen in Evernote laufen zu lassen (entweder durch Emails, die ich dorthin route, oder mit ifttt Tasks).
  • Zwei Posteingänge: Read It Later und Reeder. Sie sind faktisch ebenfalls Posteingänge, die ich morgens und abends abarbeite.

Manchmal plane ich ein solches Abarbeitungsritual auch außer der Reihe untertags ein. Zu den Ritualen gehört auch, die entstanden Aktionen abzuarbeiten, in Abhängigkeit davon wie ich sie mit einem Termin, einem Kontext oder einem Status (z.B. „Someday“) versehen habe. Oder weil sie beispielsweise auf andere Aktionen folgen und dann Teil eines „Projekts“ sind.

Wieviele Posteingänge haben Sie? Und wie gehen Sie mit den einzelnen Eingängen um?

Nachtrag (2.4.2012)
Stefan Pfeiffer hat auf Twitter darauf hingewiesen die sozialen Netze nicht zu vergessen
. Da hat er vollkommen recht: Die sozialen Netze haben ebenfalls Posteingänge. Ich lasse jedoch alle Nachrichten („Messages“) und Benachrichtigungen („Notifications“) per Email ausliefern. Damit habe ich die Anzahl der Posteingänge reduziert. Manchmal habe ich noch einen Filter aufgesetzt, um solche Nachrichten / Benachrichtigungen zu priorisieren.

Wandern in Rheinhessen: Zwischen Engelstadt und Jugenheim

Wandern ist vielleicht etwas übertrieben, Spaziergang trifft es recht gut. Am vergangenen Donnerstag nahm ich mir etwa 70 Minuten für einen Spaziergang auf dem Hochplateau über dem Selztal zwischen Engelstadt, Bubenheim, Elsheim und Jugenheim. Kaum Betrieb, an den Hängen waren viele Winzer dabei, die Weinreben für den Frühling und das Austreiben fit zu machen.

Bei schönem Wetter, so wie am letzten Donnerstag, macht es echt Laune dort herumzulaufen. Zeit für etwas Ausspannen und Nachdenken. Ich war von einer Erkältung noch angeschlagen, deswegen also kein Lauf sondern eher ein gemütliches Spazierengehen: Weiterlesen

Liebe Telekom,

seit bald dreieinhalb Jahren habe ich ein iPhone. Zuerst war es ein iPhone 3, dann ein iPhone 4. Ich benutze es hauptsächlich als „Mobile Device“, als Endgerät für dieses neue Dingsda, dieses Internet. Also ist der Complete 120-Tarif gar nicht mal so grundverkehrt. Aber:

  • SMS brauche ich so gut wie nicht. Und wenn, dann zahle ich gerne ein paar Cent in den wenigen Fällen. Ich brauche keinen Tarif, in dem sowas enthalten ist.
  • MMS? Ich weiß noch nicht einmal, wofür die Abkürzung steht. Auch da brauche ich keinen Tarif, in dem 50, 100 oder noch mehr von diesen Dingern enthalten sind.
  • Telefonieren? Ja, das mache ich gelegentlich mit meinem iPhone. Die enthaltenen 120 Freiminuten habe ich – soweit ich mich erinnere – noch nie ausgenutzt. Vor allem, weil am Samstag und am Sonntag das Telefonieren eh kostenlos ist. Die 120 Minuten inklusive wären so okay, auch ohne die kostenlosen Samstage und Sonntage.
  • WLAN-Hotspot-Flatrate ist super, das passt. Ich brauche sie nicht oft, aber dann genieße ich das.
  • Tethering ist leider nicht enthalten. Schade. Aber immerhin ist das in den neuen Tarifen enthalten.
  • VOIP ist auch nicht enthalten. Und in den neuen Tarifen nur in den ganz teuren drinne. Hallo? Ihr habt mich angebettelt, mein Festnetz auf VOIP umzustellen! Und dann lasst Ihrmich mit dem iPhone kein VOIP machen? Wenn schon nicht im Mobile-Tarif, dann gebt mir eine funktionierende App, mit der ich auf meinem iPhone meinen Festnetzanschluss via VOIP nutzen kann (BTW: Die Home-App fürs Festnetz jedenfalls funktioniert nicht verlässlich).
  • Die Geschwindigkeitsdrosselung ab einem bestimmten Volumen nervt, aber ich verstehe das. Schließlich bedeutet das steigendes Datenvolumen, und das kann ganz schön teuer für Euch werden. Manchmal komme ich über die 300 MB Inklusivvolumen, dann schlägt die Drosselung zu. Das nervt dann ganz besonders, weil ich das verbrauchte Volumen nirgendwo einsehen kann und keine Warnung erhalte. WUMS!
  • Dewegen wünsche ich mir eine Warnung und ein zubuchbares ungedrosseltes Volumen. Nach einer (Vor-)Warnung ganz einfach und schnell beispielsweise mit einer SMS zubuchen (besser noch: Mit einer funktionierenden App). So wie Ihr das bei den Europa-Roaming-Tarifen anbietet. Das habe ich in Antholz, Südtirol, und Paris… Frankreich, dieses Jahr genutzt. 14,95 Euro für 7 Tage einfach gebucht via SMS. Danke, geht doch. Für das ungedrosselte Volumen könnt Ihr Euch was ausdenken. 4,95 Euro für 200 MB wären ein Ansatz. Ich bräuchte das ja nicht oft (hoffe ich zumindest, siehe unten).
  • Ich habe von diesem LTE gehört, das ganz groß im Kommen ist. Und das Ihr sogar fürs Festnetz anbietet, wenn DSL nicht verfügbar ist. Also Ihr müsst an das ungedrosselte Volumen früher oder später sowieso ran. Lieber früher.

Dann habe ich sogar von diesem „neuen“ iPad gehört, das zwar LTE aber nicht in Deutschland kann. Aber immerhin irgendwas anderes Schnelles auf Basis UMTS oder so. Glaubt Ihr im Ernst, dass das nächste neue iPad und die ganzen anderen Tablets und Smartphones LTE erst in drei oder fünf Jahren können (sogar hier in Deutschland)?

Also, liebe Telekom, lasst Euch bitte mal was einfallen.

Wie ich darauf komme? Nächste Woche habe ich eines von diesen “neuen” iPads, dieses sogar mit einer SIM-Card. Sogar mit einer SIM-Card von Euch. Die kam am Montag, eine Multi-SIM-Card. Schöne Sache (wenn denn dann das iPad endlich kommt, doch da könnt Ihr ja nichts für). Aber da begann ich über meinen Tarif nachzudenken. Denn mit iPhone und iPad und einem Tarif “Complete 120 mit Handy” komme ich vermutlich nicht lange nicht weit mit ungedrosseltem Volumen. Also so was Zubuchbares wär für den Anfang ganz nett.

Lasst Euch bitte mal was einfallen.

Ich bin nämlich ein König. Ihr dürft aber Kunde zu mir sagen. Frank ist auch okay.

So, jetzt schicke ich diesen Brief ganz mobil von meinem iPad via WLAN an dieses Internet. Und dann trinke ich noch einen Kaffee hier im Café.

P.S. Ihr habt da übrigens ein ganz tolles Team bei @Telekom_hilft.

Nachtrag: Tatsächlich, Ihr sagt Kunde zu mir! Das habe ich eben erst gesehen, als ich nachträglich das Foto („Hier kommt Ihre Mobilfunk-Karte!“) hochludt. Irgendwie wäre mir da meine Name aber lieber gewesen…

Zite: Verblüffende Topstories

Noch habe ich mein iPad aus Hawai’i fast überall dabei. Okay, es ist ein Austauschgerät, weil das Original ein defektes WLAN-Modul hatte. Doch das iPad hat seinen Zweck erfüllt, ich werde das iPad weggeben. Ich werde mir ein anderes Gerät holen. Was mir am iPad so gut gefällt (außer das iPad selbst…), ist die Auswahl an fantastischen Apps. Vier Apps nutze ich mit einer besonderen Routine, um mich über aktuelle Geschehen auf dem Laufenden zu halten: Tweetings, Reeder, Zite und Read It Later.

Diese Apps rufe ich normalerweise jeden Morgen und jeden Abend nacheinander als Teil meiner Morgen- und Abendrituale auf. Dieser Teil ist der „Informationsteil“. Davor und danach gibt es noch weitere, um beispielsweise Aufgaben zu planen oder abzuarbeiten. Ich bemühe mich, die einzelnen Routineteile nicht im Multitasking auszuführen und ständig zu wechseln, aber manchmal ist ein Ping via Twitter oder einem anderen Dienst doch verführerisch :-)

  1. Tweetings
    Der Twitterclient für iPhone und iPad ist sehr handlich und bietet viele Funktionen. Unter anderem lässt er mich Links an Read It Later schicken, um mir die Artikel in aller Ruhe mit einer guten Oberfläche ohne Ablenkung zu lesen. Gelegentlich unterbreche ich meine späteren Routineschritte und kehre kurz zu Twitter zurück.
  2. Reeder
    Der Feed-Reader liefert mir alle neuen Artikel aus meinen abonnierten Feeds. Die Artikel werden mir standardmäßig als Text mit Bildern aber ohne Navigation und Werbung der Originalwebseite gezeigt („Readability“). Aus ihm heraus kann ich den Artikel twittern, facebooken, auf Pinboard (not so Social Bookmarks) und in meinem Evernote speichern. Oft lege ich einen Artikel jedoch auch in Read It Later ab, um ihn später in aller Ruhe durchzulesen und zu entscheiden, ob und was ich damit mache.
  3. Zite
    Zite aggregiert interessante Artikel aus den verschiedensten Quellen und berücksichtigt dabei Themen, die ich angegeben habe (z.B. „Social Business“), und Dienste wie mein Twitter (um Interessen herauszufinden). Daraus erzeugt Zite eine Zeitung mit teilweise für mich verblüffenden Neuigkeiten. Auch hier werden die Artikel wahlweise optimiert (Text/Bilder) oder im Browsermodus dargestellt. Mit Zite kann ich Artikel twittern, facebooken, an Read It Later senden und in Evernote speichern. Leider liefert mir Zite nur englischsprachige Artikel, aber für die meisten Themen reicht mir das. Zite wurde vor einiger Zeit von CNN übernommen. Ich bin gespannt, ob Zite weiterentwickelt oder irgendwann eingestampft wird…
  4. Read It Later
    Am Ende meiner Routine steht Read It Later. Die Artikel, die ich mir fürs spätere Lesen vorgemerkt habe, scanne und/oder lese ich hier in aller Ruhe. Read It Later stellt die Artikel ebenfall optimiert oder im Browsermodus dar. Read It Later bietet noch viel mehr Möglichkeiten als die anderen Apps zum Teilen („sharing“). Ich nutze meistens Evernote, Diigo, Pinboard Twitter, Facebook.

Gelegentlich nutze ich noch andere Apps wie Flipboard, Flickpad oder Showyou. Und genau genommen ist das nicht das Ende meiner Routine, denn einige Artikel landen in Evernote als Quelle für spätere Artikel. Aber das ist Stoff für weitere Geschichten…

Welche Apps benutzen Sie, um sich über aktuelle Themen zu informieren?

Sennheiser MM 100 Bluetooth Stereo Headset

Sennheiser MM 100 Bluetooth Stereo Headset

Im Oktober nahm ich an der IBM Social Business JamCamp Bustour teil. Der Sponsor Sennheiser unterstützte jeden von uns „Busfahrer“ mit einem Headset, das er sich aus verschiedenen Modellen aussuchen konnte. Wir durften das Headset auch nach der Bustour behalten. Ich habe mir das Sennheiser MM 100 Bluetooth Stereo Headset ausgesucht. Nach inzwischen über vier Monaten gibt es von mir einen Erfahrungsbericht.

Das Headset

Das Headset hat einen Nackenbügel. An der rechten Muschel sind der Ein-/Ausschalter, zwei Schalter für die Lautstärkeregelung (leiser/lauter) und zwei Schalter für die Ansteuerung des nächsten oder vorherigen Stücks. Weiterhin sind rechts eine LED-Leuchte sowie eine Öffnung mit einem Mikro. Die linke Muschel enthält den Stecker für ein Mikro-USB-Kabel zum Aufladen.

Meine Erfahrungen

Das Headset ließ sich problemlos mit meinem Macbook Pro, meinem iPhone und meinem iPad paaren. Beim iPad und beim iPhone kann ich es sehr schnell wieder verwenden. Bluetooth und Headset ein, und der Ton läuft sofort übers Headset. Beim Macbook achte ich darauf, dass ich zuerst das Headset wieder via Bluetooth anbinde bevor ich die jeweilige Anwendung starte (z.B. Browser oder VLC). Ansonsten – so meine Erfahrung – wird der Ton manchmal doch nicht über das Headset ausgegeben, obwohl ich am Macbook das Headset ausgewählt habe.

Die Lautstärke und die Qualität der Tonausgabe sind beide super. Beim Mikro sind auch Lautstärke und Qualität gut. Da hatte ich zunächst die Befürchtung, dass das Mikro zu weit vom Mund entfernt ist. Das Mikro verwende ich selten, da ich fürs Telefonieren unterwegs ein anderes Bluetooth-Headset (nur an einem Ohr) habe. Doch meine Tests ergaben, dass das Headset sich auch gut für Skypesessions oder Telefonate verwenden lässt. Das werde ich demnächst mit meinem neuen iPad im Einsatz testen :-)

Das Headset kann ich locker ein oder zwei Stunden tragen, ohne dass es mich stört. Ich habe es testweise auch beim Joggen getragen: Auch da war der Sitz gut, es wackelte nicht und war doch nicht zu fest. Da ich jedoch beim Joggen gerne nachdenke oder mich auf die Umgebung konzentriere, trage ich es dabei normalerweise nicht.

Da sich das Headset am iPad sehr schnell und einfach aktivieren lässt, benutze ich es oft ad hoc. Oft klicke ich auf einen Link und sehe, dass da ein interessantes Video ist. Oder ich habe Videolinks gesammelt, die ich bei Gelegenheit abarbeiten will. Oder ich rufe die „Showyou„-App auf, um in Videos zu stöbern. Wenn ich dann beispielsweise in der Öffentlichkeit (beispielsweise in der Bahn, im Café) bin oder im Wohnzimmer bin während meine Frau telefoniert oder fernsieht, dann aktiviere ich das Headset. Aber auch Musik oder einen Podcast anhören: Auf die Schnelle kein Problem.

Dabei ist es klein genug, dass ich es in meiner mobilen Bürotasche locker unterbringe. Trotz des Bügels ist das kein Problem, da er flexibel ist und sich die Muscheln in der Tasche zur Seite biegen lassen.

Alles in Allem bin ich mit dem Headset sehr zufrieden. Zwei Punkte gibt es jedoch, zu denen ich mir eine Verbesserung wünsche:

  • Der Ein-/Ausschalter hat keinen „Kipp-Punkt“, durch den ich fühle, wenn er wirklich schaltet. So muss ich sehr fest drücken und hoffen, dass ich den Punkt überwunden habe.
  • Manchmal liegt das Headset doch ein paar Tage oder sogar zwei Wochen herum, ohne dass ich es benutze. Wenn ich es dann mit auf eine Tour – und sei es nur für einen Kaffee im Café – mitnehme, dann weiß ich nicht, wie der Ladezustand des Headsets noch ist. Mein Plantronics-Headset gibt mir beim Einschalten eine kurze Schätzung ab („Sprechzeit: Drei Stunden“). Eine solche Rückmeldung wäre super.

Fotos

Hier noch ein paar Fotos vom Headset und auch von der Verpackung. Die Fotos habe ich während der Fahrt im Bus mit meinem iPhone aufgenommen.

Sennheiser MM 100 Wireless Neckband Headset

Sennheiser MM 100 Wireless Neckband Headset

Sennheiser MM 100 Wireless Neckband Headset

Sennheiser MM 100 Wireless Neckband Headset

 

Road Closed: Hawai'i Volcanoes National Park

Road Closed: Hawai'i Volcanoes National Park

Eine der faszinierenden Eigenschaften von Hawai’i ist seine landschaftliche Vielfalt. Die Inselkette verdankt dies seiner Lage mitten im Pazifik und seinem vulkanischen Ursprung. Die Inselkette entstand durch einen „Hot Spot“, durch den Magma aus dem Erdinnern entweicht. Der Hot Spot ist fix, aber die Erdkruste bewegt sich jedes Jahr ein paar Zentimeter. Der Hotspot wirft Magma nach oben, es bildet sich eine Insel. Irgendwann reißt der Strom ab, die Erdkruste wandert weiter, wieder entweicht Magma nach oben, die nächste Insel entsteht. Weiterlesen