Podcasts hören im Auto

Podcasts hören im Auto

Seit Januar höre ich wieder regelmäßig Podcasts und Hörbücher. Dank einiger Tipps (z.B. von @henningkrause) bin ich jetzt so sehr auf Stand, dass ich mit den Abos fast nicht mehr hinterherkomme. Zum Hören im Auto benutze ich meine Logitech Mini Boombox, die ich per Bluetooth an mein altes iPhone 3G anschließe. Der Sound reicht völlig aus. Die beiden Teile lege ich in die Mittelkonsole, starte die Podcasts und fahre los.

Zwar habe ich in einer Liste noch viele Podcasts, die ich noch testhören möchte. Doch meinen Zwischenstand habe ich in meiner Blogroll abgelegt. In der Blogroll finden Sie weitere Lesetipps zu Themen wie Public Relations, Enterpreise 2.0 und Hawaii :-)

Dies ist der aktuelle Stand meiner Podcast-Blogroll:

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Falls Sie noch Tipps haben (auch einmal etwas komplett anderes): Her damit :-)

Starnberger See

Starnberger See

Abschalten und Ausschalten gehört für mich zum Leben dazu. Von Zeit zu Zeit drücke ich den Ausschalter und lenke mich ab. So wie an diesem Wochenende, als wir zu sechst für vier Tage ein Ferienhaus in Herrsching gemietet hatten.

  • Freitag: Anreise, Spaziergang in Herrsching, Kloster Andechs (mit Haxe und Hellem)
  • Samstag: München
  • Sonntag: Starnberger See, Buchheim Museum, Seehof in Herrsching am Ammersee (mit Braumeister-Pfandl und Hellem)
  • Montag: Rückreise

Wir hatten das Wochenende bereits vor einem viertel Jahr geplant. Je näher wir dem Wochenende kamen, desto schlechter wurde die Wettervorhersage. Wir ließen uns nicht beeindrucken, fuhren hin und hatten zwischen sechs und acht Grad, mindestens bedeckten Himmel und oft Regen oder Nebel. Na und?

Ich konnte zwar etwas abschalten, aber fürs richtige Ausschalten fahre ich dann gerne mit @diemanuela alleine.

Flickr Fotoalbum: Andechs, München, Starnberg, Ammersee

Alle Fotos habe ich mit dem Samsung S3 aufgenommen. Teilweise habe ich die Fotos mit Filter verfremdet.

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Kreissparkasse in Starnberg mit Eiscafé

Kreissparkasse in Starnberg mit Eiscafé

Bankfiliale mal anders: Die Kreissparkasse München Starnberg Ebertsberg bietet in Starnberg einen offenen Kundenraum mit Eiscafé, Ausstellung und Naturkostinsel.

Am Wochenende waren die allerbeste aller Ehefrauen und ich zusammen mit Freunden am Ammersee. Am Sonntag bummelten wir durch Starnberg, um die Zeit bis zur Schiffsrundfahrt auf dem Starnberger See totzuschlagen. Wir liefen an einer Sparkassenfiliale vorbei, wunderten uns über die Menschen darin an ein paar Tischen und dachten: Da ist wohl eine geschlossene Veranstaltung. Direkt nebenan: Ein Eiscafé. Bei sechs Grad und bedecktem Himmel genau das richtige für einen wärmenden Kaffee.

Erst innen drin erkannten wir, dass der vermeintlich geschlossene Kundenraum der Kreissparkasse offen war. Eine Naturkostinsel, eine Ausstellung, Tische des Eiscafés und ein Durchgang zur anderen Seite mit einem (nicht besetzten) Stand der Süddeutschen Zeitung vermittelten den Eindruck eines Innenhofes.

Mir gefiel es. Ein kleiner Marktplatz zum Einkaufen, Kaffee trinken, Eis essen und Bankgeschäfte erledigen.

Kreissparkasse in Starnberg

Kreissparkasse in Starnberg

Kreissparkasse in Starnberg

Kreissparkasse in Starnberg

Tag Cloud

Tag Cloud

Nach über drei Wochen gibt es etwas verspätet ein paar interessante Artikel für Sie zum Stöbern und Lesen. Dazwischen kamen mir ein Angrillwochenende und ein Ausflug an den Ammersee. Dadurch kamen einige Lesezeichen zusammen. Die Themen: Intranet, E-Mail-Veröffentlichung, Content Strategy, Enterprise 2.0, Hangouts anstelle einer Pressekonferenz, Blogger Relations, Social Media Teams, ein Bericht über den Einsatz von Yammer und „Mobile Only“. Viel Spaß!

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks. Nach Delicious und Diigo ist jetzt Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“.

In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog. Dieses Mal hat sich wieder einiges angesammelt.

  • Social Intranet Tools / Enterprise Collaboration Tools
    Noch eine gute Übersicht von Suites und Tools: „Social Media macht Unternehmen an vielen Fronten erfolgreicher. Wichtiger als Branding, PR oder Recruiting ist dabei die interne Kommunikation. Dort bieten Social Media Technologien den grössten Mehrwert. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von McKinsey. Laut der renommierten Unternehmensberatung erhöhen Unternehmen die Produktivität ihrer Mitarbeitenden um 20% bis 25% durch den Einsatz von Social Media in der internen Kommunikation.“
  • Wie kommt Social Media aus der EdgeRank-Falle?
    Auf der Hetze nach Engagement zählen nur noch weiter, größer, schneller. „ROI is King and KPI is Queen“ denke ich manchmal etwas ketzerisch. Björn Negelmann greift die aktuelle Diskussion auf. „“Aber Interaktion, die den Markenwert steigert, und Interaktion um jeden Preis (ruiniertes Markenbild etc.) waren schon von Anfang an zwei Paar Schuhe, richtig schlimm wurde es aber erst mit dem EdgeRank.” Der Beitrag geht einher mit der Analyse von Jan Firsching auf FutureBiz von vor ein paar Wochen, der über die Analyse von Facebook-Aktionen von Lidl, Lindt und Kia zum Fazit kommt, dass das Social Media Management derzeit wohl am “Abgrund” steht und “keinen guten Content” sondern nur Interaktionen braucht. Christian Buggisch spricht in einem Beitrag sogar von “bunten, belanglosen Infantilisierung der Kommunikation“.“
  • Darf ich eine Email, Abmahnung oder ein Schreiben im Internet veröffentlichen? – Eine Anleitung in 7 Schritten | I LAW it
    Thomas Schwenke veröffentlicht einen Leitfaden zur Prüfung, ob und wie man eine Email veröffentlichen darf. Vorsicht: Jede Menge Abwägungen und Einschränkungen! Zwar schon etwas länger her, aber immer noch gut. „Der Sichelputzer kritisierte, dass ein anderer Blogger Emails unanonymisiert ins Netz stellte. Daraus entstand die Diskussion, wann man Emails veröffentlichen darf. Dazu hat Carsten Ulbricht bei web2.0 & Recht einen sehr guten Artikel verfasst, dessen Ideen ich in meine Prüfung aufnehme. Diese Prüfung gilt nicht nur für Emails sondern auch für Schreiben auf Papier. Übrigens, Ihr könnt Euch dies alles sparen, wenn der Absender der Veröffentlichung zugestimmt hat. Das ist der einfachste Weg um sich eine kostenpflichtige Abmahnung oder ein Gerichtsverfahren zu ersparen.“
  • Content Strategie: Wie geht das? Lasst uns diskutieren – auf dem Content Strategy Camp | Das Textdepot
    Thomas Pleil lädt zum Diskutieren ein: „Content Strategie ist sicher einer der zentralen Begriffe in aktuellen Diskussion um (Online-)Kommunikation. Ob es dabei nur um ein kurzfristiges Buzzword oder eine langfristige Thematik geht, muss sich zeigen. Ich neige zu letzterem. Allerdings: So richtig diskutiert haben wir das Thema im deutschen Sprachraum noch nicht. Wie genau geht Content Strategie? Was gehört dazu? Was nicht? Ich gebe zu, mir ist in diesem Umfeld noch einiges nicht so ganz klar. Deshalb freut es mich umso mehr, dass wir am 7. und 8. Juni das Content Strategy Camp veranstalten können.“
  • Social Intranet und die aktuellen Entwicklungen. Warum Shareconomy? – Leitthema der Webciety in Hannover | Schulzekopp.de

    Andreas Schulze-Kopp über das Social Intranet und warum es das bei uns in Deutschland noch nicht wirklich geschafft hat“Enterprise Social Media und Enterprise Network sind, mit Blick auf das gesamte Portfolio von Enterprise 2.0 und Social Media, die Bereiche in dem am meisten Bewegung zu herrschen scheint. Unternehmen scheinen zu realisieren, dass man sich intern anderes strukturieren und aufstellen muss um mittelfristig konkurrenzfähig zu sein. Nicht nur die externe Veränderungen in sozialen Netzwerken, sondern vor allem die interne Veränderung der Organisation, steht bei vielen Unternehmen ganz oben auf der Agenda. Jane McConnel hat jetzt ihre Charts des diesjährigen European Enterprise 2.0 Summits auf ihrem Blog veröffentlicht. Der Titel des Beitrages lautet treffend “5-reasons-social-intranets-have-not-taken-off” und bietet u.a. eine Gegenüberstellung von Anforderungen an heutige und zukünftiger Anforderungen an ein Social Intranet. Warum und wie ein Social Intranet Mitarbeiter tangiert und warum sie noch nicht den Erfolg haben, den sie haben könnten, wird in diesem Beitrag und den dazugehörigen Slideshare-Charts sehr deutlich.“

  • Leitfaden „Enterprise 2.0“ – BVDW Shop
    Kostenloser Download: „Die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. stellt in einer neuen Fachpublikation die grundlegenden Anforderungen für den Einsatz von Social Software in Unternehmen vor. Der neue Leitfaden „Enterprise 2.0 – Social Software in Unternehmen“ gibt Hinweise auf notwendige kulturelle Veränderungen und informiert über die rechtlichen und organisatorischen Grundlagen für Arbeitsprozesse, Strategie und Führungsfragen. Eine umfassende Liste zu 20 Plattformen und Anbietern für Social Software rundet den Praxisratgeber ab.“
  • Can Google Hangouts replace press conferences?

    Anstelle der vierten identischen Pressekonferenz mit denselben Inhalten nur in einem anderen Land entschied sich die PR-Agentur für den Minister for Tourism and Major Events of Australia’s Northern Territory für einen Google Hangout mit einer gezielt ausgewählten Zielgruppe: Blogger. Der Minister war begeistert.“Faced with the problem of how to reconcile arranging a press conference for a VIP with the lack of a hard news story, independent communications consultancy Keene Communications adopted a different approach, one that might interest you. Guest writer Michael White explains.“

  • Designing intranet homepages that help employees do their jobs – Step Two Designs

    Alex Manchester von Step Two Designs über verschiedene Arten, wie man eine Intranet Homepage gestalten kann – und wie man es machen sollte: Nützlich für die Arbeit der Mitarbeiter. Pseudo-strategische Verlautbarungen aus dem Management helfen dabei nicht. Manchester zeigt dazu die Entwicklung beispielhaft an drei Mock-ups verschiedener Intranet. Am besten ist ein „widgetized“ Intranet.“Figure 3 assesses the homepage of a widget-focused portal at UK legal firm, Shepherd and Wedderburn (SW). This example was a winner in the 2010 Intranet Innovation Awards because of the focus on usefulness and user-driven enhancements. “

  • Veranstaltung zu Blogger Relations: Grundlagen und Erfahrungen
    Thomas Pleil freut sich: „Das Thema Blogger Relations kam im Textdepot ja schon öfter vor. Und fast jeden Tag wundere ich mich, warum manche PR-Agenturen und Unternehmen offensichtlich meinen, Blogger Relations zu betreiben, indem sie bloggende Menschen einfach mal mit Presseinfos beglücken […] Ich freue mich sehr, dass wir am Donnerstag, 18. April 2013, eine kleine Veranstaltung anbieten können, um über Influencer im Web zu diskutieren. Vor allem wird es dabei um die Herangehensweise und Erfahrungen von Škoda in Bezug auf Blogger Relations gehen.“
  • Social Media Team : Vertraut euren Mitarbeitern!
    Schöner Artikel von Christian Müller: „Immer mehr Unternehmen haben den Wert und das Potenzial der Social Media erkannt. So scheint es. Doch oft basiert das Engagement in den sozialen Netzwerken nicht auf Überzeugung sondern schlicht auf Angst. Der Angst, eine wichtige Entwicklung zu verpassen und von der Konkurrenz abgehängt zu werden. Also werden Social Media Teams aufgebaut, Mitarbeiter geschult externe Berater und Agenturen engagiert. Alles schön und gut, doch bei aller Aktivität ändert sich die Einstellung und Philosophie der meisten Unternehmen genau gar nicht. Mitarbeiter von Social Media Teams werden oft in enge Regel-Korsetts gepresst und müssen jede Entscheidung langwierig abstimmen. Ein schwerwiegender Fehler, denn nur in einem Klima des Vertrauens können Social Media Mitarbeiter wirklich frei und erfolgreich kommunizieren und arbeiten.“
  • Say Hello to Enterprise 2.0
    Good explanation why social in enterprises are necessary: processes are fix but environment changes: „It is a natural imperative for many managers and IT decision-makers to optimize their business processes in such a way that they provide an effective working environment. Currently, and with an eye to the challenges that lie ahead for the business community, Enterprise 2.0 concepts are becoming increasingly relevant. Customer-focused business areas, such as sales and marketing, have acted as key “innovation drivers” for these concepts. Collaboration across the business, better communication within and between teams, and greater employee efficiency are of fundamental importance.“
  • Social Business – Kaltstart mit Yammer
    Björn Eichstädt, Geschäftsführer der PR-Agentur Storymaker, im Interview zum Einsatz von Yammer bei Storymaker und mit Kunden seit 3,5 Jahren. „Der Einsatz von sozialen Plattformen löst derzeit in vielen Hightech-Unternehmen einen Kulturwandel aus, so das Ergebnis einer aktuellen Bitkom-Umfrage, die der Branchenverband gemeinsam mit der PR-Agentur Storymaker erstellt hat. Diese arbeitet seit dreieinhalb Jahren intensiv mit Yammer. Künftig könnte das Prinzip auch bei der externen Kundenkommunikation zum Einsatz kommen, sagt Geschäftsführer Björn Eichstädt im silicon.de-Interview.“
  • CIOs Must Move From ‚Mobile First‘ to ‚Mobile Only‘ – CIO.com

    Mobile more important than many think of. Because of miniaturization mobile will foster „Internet of Things“ and therefore almost everything will become mobile – not only sensors.“Mobile is top-of-mind for most CIOs today. However, while many IT leaders are focused on enabling existing business processes and operations in a mobile framework, CIOs with an eye to the future are thinking about how mobile can transform the business and enable new use cases.“

Alle besonders lesenswerten Lesezeichen gibt es auf Pinboard: “INJELEA-Lesenswertes“. Und natürlich auch zum Abonnieren als RSS-Feed ;-)

Viel Spaß beim Lesen und… live long and prosper!

Digest powered by RSS Digest

guten-morgen-gezwitscher

Ein AudioBoo mit Informationen, auf welchen Events und BarCamps Sie mich antreffen. Sprechen Sie mich an, und wir treffen uns dann zu einem Plausch bei einem Kaffee.

Eine Liste der Veranstaltungen können sie jederzeit in meinem Kalender einsehen.

[ Direktlink zu diesem AudioBoo ]

Kommunikation: Netzwerk-/Systemmodell

Daniel Rehn greift die Blogparade von Tim Krischak auf und fragt, ob die Blogroll angesichts der Entwicklung bei WordPress antiquiert sei. Nein, finde ich.

Daniel Rehn stellt fest, dass er immer seltener auf eine Blogroll stößt. Sogar WordPress vernachlässige sie:

WordPress hat mit Version 3.5 die bekannte Kategorie “Links” im Dashboard und auch das Blogroll-Widget entfernt.

Nachvollziehbar ist also, dass er sich und uns fragt: Was ist mit der Blogroll passiert?.

In den Kommentaren gibt es unterschiedliche Meinungen dazu. Manche meinen, sie sei tot, denn schließlich gebe es Social Media und jede Menge Backlinks. Andere mögen sie immer noch und weigern sich, auf ihre Beerdigung zu gehen. So wie ich.

Ich mag Blogrolls

Denn bei der Blogroll geht es nicht um neueste einzelne Artikel sondern um Quellen und/oder Autoren, die für Themen interessant sind. Die hochgelobten Backlinks aus Aggregatoren wie Rivva und Social Media wie Facebook, Twitter oder Google+ bringen mir gar nichts, wenn ich ein Thema recherchiere, ein super Blog dazu aber gerade in der letzten Zeit nicht referenziert wurde. Wenn ich Mainstream haben will, dann bekomme ich den auch. Einzelne Perlen gehen in dem steten Strom normalerweise unter. Über den Tellerrand schauen fällt dadurch aber wesentlich schwerer als beispielsweise über eine Blogroll. Für mich ist eine Blogroll eine Antwort auf eine Frage in einem noch nicht persönlich begonnen Gespräch: Welche Blogs empfiehlst Du für den Einstieg oder weitere Recherchen für das Thema X?

Märkte und Menschen sind Gespräche, und kaum etwas ist in einem Gespräch zweier Beteiligter für einen Dritten so wertvoll wie eine Empfehlung. Eine Empfehlung, die für mich eindeutiger ist als ein Retweet oder das Pushen eines Links oder der Position eines einzelnen Artikels auf einer Suchergebnissseite.

Wenn ich über einen Link (egal ob in einem aktuellen Post oder über die Suche in Google oder über Social Media) auf ein interessantes Blog stoße, dann ist dessen Blogroll genau die Möglichkeit, um ein Informationsnetz und neue dauerhafte, auch nicht so prominente Quellen aufzubauen. Weil ich eine Empfehlung erhalten habe.

Vorausgesetzt allerdings, dass in der Blogroll nicht nur die Quellen gelistet sind, auf die ich über die Suche sowieso stoße. Der Nutzen, den ich von Blogrolls ziehe, hängt also sehr stark von der Art und Weise ab, wie diese gepflegt wird.

Weiterhin ermöglicht mir die Blogroll einen Beitrag für eine 360-Grad-Betrachtung: Was ist das für ein Mensch hinter dem Blog und dem Namen? Was sind seine Interessen, gibt es eventuell weitere Gemeinsamkeiten? Was berührt ihn? Da wir gerade von Bloggern sprechen und es in diesem Blog auch um Public Relations geht: Unternehmen und Medien sollten die Blogroll lieben, denn für den Aufbau von Blogger-Relations kann sie wertvolle Aspekte liefern.

Was ist also mit meiner Blogroll passiert?

Vor zwei Jahren habe ich meine Blogroll wieder aufgebaut. Ich pflege sie weiter, denn ich glaube an die Wiederauferstehung der Blogroll.

In den Kommentaren bei Daniel gibt es von Martin und Matthias den Ansatz einer automatischen Blogroll. So etwas hatte ich ja schon einmal. Grundsätzlich gefällt mir die Idee, allerdings zöge ich eine Halbautomatik vor. Manche Blogs habe ich manchmal in meiner Roll, obwohl ich diese nicht mehr oft lese oder obwohl sie nicht mehr aktuell gepflegt werden.

Doch angeblich soll es auch Inhalte geben, die auch nach ein paar Wochen oder sogar Monaten noch interessant sind… :-)) Die würde ich dann in solch einer halbautomatischen Blogroll dennoch drinlassen. Und nur, weil ich in der letzten Zeit viele Artikel beispielsweise von Mashable gelesen oder social gepostet habe, würde ich diese Quelle nicht in meine Blogroll aufnehmen.

Deswegen gehe ich etwa alle zwei Monate über die Einträge in meiner Blogroll und aktualisiere sie. Über ein Plugin werfe ich eine zufällige Auswahl meiner “Links” in WordPress in der Fußzeile aus und verlinke auf eine eigene Blogroll-Seite.

In meiner Blogroll werde ich demnächst eine neue Kategorie aufnehmen: Podcasts. Denn seit ich nach Frankfurt pendle höre ich wieder Podcasts. Dabei sind auch einige, die ich meinen Lesern empfehlen werde ;-)

Lei Day in Hilo

Lei Day in Hilo

May Day is Lei Day – Auch wenn noch nicht der 1. Mai ist, so gibt es doch ein Foto vom Lei Day 2010. Denn traditionell werden zum Lei Day auch Hulas getanzt – so wie 2010 im Kalakaua Park in Hilo.

Als Lei (hawaiisch, pl. Nā Lei oder Lei) bezeichnet man den in Hawaiʻi üblichen Halsschmuck aus Blüten (zum Beispiel Orchideen), Samen, Federn oder anderen Materialien.[1] In früheren Zeiten wurden auch Tierzähne oder menschliche Haare verwendet.

[ Wikipedia: Lei (Schmuck) ]

Viele kennen vermutlich entsprechende Filmszenen, in denen den Ankömmlingen zur Begrüßung Blumenleis umgehängt werden. Doch Leis können aus vielen Materialien bestehen. Außerdem werden Leis auch zu feierlichen Anlässen getragen.

Among residents of Hawaiʻi, the most popular occasions at which nā lei can be found are birthdays, graduations, weddings, funerals, retirement parties, and bridal showers. It is not uncommon for a high school or college graduate to be seen wearing so many nā lei that they reach his or her ears or higher.

On May 1 each year, Hawaiians celebrate „Lei Day,“ first conceived in 1927 by poet Don Blanding. At the time, Blanding was employed by the Honolulu Star Bulletin, and he shared his idea with columnist Grace Tower Warren, who came up the phrase, „May Day is Lei Day“. The Hawaiian song, „May Day is Lei Day in Hawaii“ was composed in 1927 by Ruth and Leonard „Red“ Hawk.

[ Wikipedia (Englisch) ]

Wir waren 2010 in unserem Urlaub am Vortag auf Big Island angekommen und hatten es uns in unserer Bed & Breakfast-Unterkunft gemütlich gemacht. Am 1. Mai fuhren wir dann zum Kalakau Park. Dort gab es verschiedene Stände (an einem davon kaufte sich @diemanuela einen Lei), und es gab Hula Tänze einer Hulaschule. Der Park trägt den Namen des letzten Königs von Hawaii David Kalākaua. Kalakaua trägt den Beinamen „Merrie Monarch“ „because of his love of joyful elements of life„.

Sein besonderes Verdienst war es, dass der Hula in Hawaii eine Renaissance erlebte. Ursprünglich stammt der Hula von den polynesischen Einwanderern und diente unter anderem dem Erzählen von Geschichten mit körperlicher Untermalung (Arm-, Bein-, Kopf- und Körperbewegungen). So wurde auch die Geschichte Hawaiis von Generation von Generation weitergegeben, denn die Hawaiianer kannten keine Schrift. Die Missionare empfanden den Tanz jedoch als obszön und sorgten fast dafür, dass seine Kunst verloren ging.

Heute ist der Hula eines der Kennzeichen Hawaiis. Es gibt Tanzschulen auf allen Kontinenten, die den Tanz mehr oder weniger ernsthaft als Tradition oder als Tanzvergnügen lehren. Ein Mal im Jahr allerdings wird es ernst, sehr ernst. Denn beim Merrie Monarch Festival in Hilo kämpfen die besten Hulatänzer und Hulaschulen der Welt um die ersten Plätze:

The Merrie Monarch Festival is a week-long cultural festival that takes place annually in Hilo, Hawaii. It honors King David Kalākaua, who was called the „Merrie Monarch“ for his patronage of the arts and is credited with restoring many Hawaiian cultural traditions during his reign, including the hula. Many hālau hula (schools), including some from the U.S. mainland and some international performers, attend the festival each year to participate in exhibitions and competitions. The festival has received worldwide attention and is considered the most prestigious of all hula contests.

[ Wikipedia: Merrie Monarch Festival ]

Diese Woche ist in Hilo das Merrie Monarch Festival. Während dieser Artikel veröffentlicht wird, liegen @diemanuela und ich im Bett und schauen am Freitag Vormittag den Livestream und beteiligen uns auf Twitter. Der Wettkampf startet um 17:45 Uhr am Donnerstag lokaler Zeit in Hilo, und das ist bei uns genau 12 Stunden später. Zur Einstimmung eine Performance vom Merrie Monarch Festival 2012:

Fotoalbum Lei Day in Hilo auf Flickr:

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Aloha Friday

Heute ist Freitag und damit Casual oder auch Aloha Friday:

The tropical roots of Casual Friday go back to at least 1947 in Hawaii, when the city of Honolulu allowed workers to wear the Aloha shirt part of the year. The term Aloha Friday dates from the 1960s, when the shirts were worn on Fridays instead of normal business attire.

Ich liebe es übrigens ein „Aloha Shirt“ zu tragen – es muss auch nicht Freitag sein :-)

Haben Sie auch ein „Aloha Friday Foto“?

Waren Sie im Urlaub oder einfach nur unterwegs und haben ein schönes Foto mitgebracht? Ein Foto aus Deutschland, Europa, der Welt oder dem Mond? Schicken Sie mir Ihr „Aloha Friday Foto“ mit ein paar Zeilen an injelea (ät) injelea (punkt) de, und ich veröffentliche es hier im Blog.

Talkwalker Alerts Startseite

Gestern Morgen wies Mirko Lange auf den neuen Dienst Talkwalker Alerts hin. Talkwalker Alerts solle wie Google Alerts sein. Ich habe Talkwalker Alerts einem ersten Test unterzogen.

Nach Mirko Langes Hinweis auf Talkwalker Alerts habe ich einen Alert aufgesetzt und mich angemeldet. Nach Erstellung eines Alerts mit einer Emailadresse erhielt ich das Passwort im Klartext zugesendet. Das gibt einen Punktabzug. Ich erwarte, dass ich mein Passwort bei einer Registrierung auf der Website selbst vergebe. Das Passwort zum ersten Anmelden im Klartext zu versenden ist für mich ein No-Go, auch wenn damit nur ein geringes Risiko verbunden ist. Das richtige Vorgehen wäre: Email und Passwort angeben, (kryptischer) Bestätigungslink kommt per Email, danach ist das Anmelden möglich.

Manage Talkwalker Alerts

Der Alert war sehr simple:

  • Abfragebedingung: injelea OR fwhamm OR „Frank Hamm“
  • Egal ob News, Blog, Forum etc.
  • Alle Sprachen
  • So oft ein Treffer gefunden wird
  • Alle Ergebnisse (und nicht nur die wichtigsten)

Gut zu wissen: Talkwalker Alerts unterstützt eine reichhaltige Syntax.

Zunächst kamen alle möglichen Ergebnisse (jüngere und ältere) querbeet aus den letzten Jahren (beispielsweise ein vier Jahre alter Blogeintrag, in dem ich erwähnt worden war) sowohl in einer Email und auch im RSS-Feed. Allerdings waren die Ergebnisse bei weitem nicht vollständig. Bei solchen historischen Ergebnissen ist mir das auch nicht wichtig. Besser wären vollständige Startergebnisse nur für die letzten x Wochen und ein Live Monitoring danach.

Dann setzte ich einen kleinen Taumler-Beitrag zum Testen auf:

Mit Talkwalker-Alerts ist ein neuer Alertspieler auf dem Feld:

> Monitor the Web for interesting new content about your name, brand, competitors, events or any favourite topic with Talkwalker Alerts!

> Talkwalker Alerts are an easy and free alerting service that provides email updates of the latest relevant mentions on the Web directly to your email box or RSS feed reader.

Jetzt teste ich einmal mit fwhamm und injelea, ob Talkwalker Alerts diesen Artikel findet…

Eine Talkwalker Alert-Email

Die entsprechende Email mit dem Alert kam etwa 6 Stunden später. Bis jetzt ist im RSS-Feed der entsprechende Eintrag allerdings nicht vorhanden. Ich ziehe RSS-Feeds beim Monitoring einer Email-Benachrichtigung vor, denn dann habe ich sie alle übersichtlich in meinem RSS-Reader (besser gesagt: In allen meiner RSS-Reader auf allen Plattformen).

Mein erstes Fazit: Der Dienst hat großes Potential, aber bisher überzeugt er mich nach einem Tag noch nicht. Abwarten und Tee Kaffee trinken – und beispielsweise darauf warten, dass dieser Blogartikel von mir (ich mache es einfach: „Frank Hamm“) in einem Alert erscheint ;-)

Update 1: Der Email-Alert von Talkwalker Alerts zu diesem Artikel kam etwa eine halbe Stunde nach Veröffentlichung.

Update 2: Trendiction (Hersteller von Talkwalker) hat reagiert und die Behebung des RSS-Problems angekündigt (im Kommentar zu diesem Beitrag).

Bildquellen: Talkwalker Alerts Screenshots.

Tag Cloud

Tag Cloud

Ich habe etwas geschwächelt, und es gibt erst nach drei Wochen neue interessanten Artikel für Sie zum Stöbern und Lesen. Dieses Mal ist alles etwas querbeet unter anderem über Banken, Kollaboration, Public Relations und Enterprise 2.0.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks. Nach Delicious und Diigo ist jetzt Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“.

In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog. Dieses Mal hat sich wieder einiges angesammelt.

  • On Information Silos and Fracturing the Enterprise BrainThe Diversity Blog : SaaS, Cloud
    Are cloud services the new silos in enterprise 2.0? „Those of us who advocate for a move to the cloud often talk of cloud applications ending enterprise silos – the malaise where different data is stored in lots of different applications and where different departments don’t use any pan-organizational system to communicate and collaborate. The theory goes that by utilizing cloud solutions, organizations gain the ability to communicate better and share information more readily.“
  • Pinboard: bookmarks for assbach tagged ‚timetracking‘
    Umfangreiche Bookmarksammlung von Sascha Aßbach zu Timetracking Software bzw. Diensten.
  • Blogparade: Facebook, XING, Twitter und Co. – Wen lassen wir wo rein?
    Ute Klingelhöfer geht der Frage nach: Ist eine Trennung von Beruflichem und Privatem noch möglich?
  • Social Media in der Finanzkommunikation – Die Umsetzung
    Lothar Lochmaier über Entwicklungen und wie es sein kann/soll. Für mich ziemlich viel Cluetrain: Märkte sind Gespräche. „Einige Finanzinstitute haben die Zeichen der Zeit begriffen. Andere verweigern sich dem Wandel. Warum das keine gute Idee ist.“
  • Interviewreihe: Jan Westerbarkey, CEO Westaflex
    Lesenswertes Interview aus dem B2B Bereich zum Thema “Social Media in deutschen Unternehmen”. Jan Westerbarkey, CEO der Firma Westaflex, steht uns Rede und Antwort.
  • 7 Ways to Measure PR: Standard Media Metrics – SHIFT Communications PR Agency | Boston | New York | San Francisco
    With links to all previous posts: „In this series, we’re going to look critically at the ways PR has traditionally been measured and the ways we’re measuring PR today. Measuring PR and earned media has always been something of a challenge in the past, but thanks to digital marketing and metrics tools, it’s easier today to find the impact of PR, even with businesses that have significant offline components.“
  • Fünf Tips zum Umgang mit Trollen

    Trolle gibt es seit langem. Eigentlich seitdem es irgendeine Art von Forum gab. Es geht ihnen um das Trollen und nichts anderes. Deswegen: Beim Umgang mit Trollen geht es darum sie zu ignorieren und die Community hinter sich und gegen sie zu versammeln.“Vielleicht überrascht das zunächst, aber: Die Motivation der Trolle ist letztlich relativ egal. Es ist völlig Wurscht, warum jemand trollt, es steckt immer dasselbe Ziel dahinter, nämlich die Übernahme bzw. Zerstörung der eigentlichen Kommunikation. Es ist am Ende immer ein Machtspiel und es geht darum, dass ihr euch vom Troll vereinnahmen lasst.“

  • The 12 habits of highly collaborative organizations
    Jacob Morgan: „Every company is unique and no two collaboration initiatives are the same. However, after working with, speaking with and researching hundreds of companies … I have identified twelve collaboration patterns or “principles” that the successful organizations follow. Below you will find a visual highlighting these principles followed by a more in-depth description of each one.“
  • 20 Regeln für flexibles Arbeiten
    Microsoft hält Yahoos Weg weg vom Home Office für kontraproduktiv und setzt auf Vertrauen und Unternehmenskultur: „Microsoft hat zusammen mit Gallup einen How-to-Guide zum flexiblen Arbeiten verfasst. Das von Yahoo verkündete Home-Office-Verbot nennt Brigitte Hirl-Höfer von Microsoft Deutschland im Interview einen rückwärtsgewandten Schritt.“
  • Social Media “bewegt” die Bankenbranche
    Internet affine und mündige Verbraucher fordern Offenheit und Transparenz. Erst recht in finanziellen Fragen. Am Beispiel der Bankenbranche zeige ich in einer vierteiligen Serie, wohin die Reise mit einer neuen, selbstbewusst auftretenden Kundenklientel geht.
  • 16 Thesen zur notwendigen Neuorientierung der Banken
    Nicht nur für Banken wichtige Thesen, die ich unterstütze.
  • Newsroom – DIS AG – Ihr Partner für strategische Personallösungen
    Ein sehr aufgeräumter und übersichtlicher (Social Media) Newsroom.
  • Disruptive digital workplace: 3 approaches
    The digital workplace is disruptive for 3 major reasons:It breaks silos and structures.
    It challenges the traditional roles of HR, Communication and IT.
    It empowers people.

Die besonders lesenswerten Lesezeichen gibt es auf Pinboard: “INJELEA-Lesenswertes“. Und natürlich auch zum Abonnieren als RSS-Feed ;-)

Viel Spaß beim Lesen und… live long and prosper!

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