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Interessante Lesezeichen für Sie zum Stöbern und Lesen. Die Themen dieses Mal: Abmahnungen bei Verstoß gegen Datenschutzrecht, Social Media Monitoring, Digital Divide, Management und Innovation, Präsentationstipps, Produktivity, Management und Job.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

  • Abmahnung: 1.200 Euro wegen Fehlern beim Einsatz von Google Analytics? | I LAW it
    Die Gefahr wegen Datenschutzverstoßen abgemahnt zu werden, wird immer wahrscheinlicher. Vor allem, wenn Sie populäre Dienste wie Google Analytics einsetzen, ohne die rechtlichen Vorgaben zu beachten.
  • Selecting social media listening tools – Smart Insights Digital Marketing Advice
    There are many social media monitoring and management tools on the market and making an educated choice about which SMM tools can best address company’s needs and justify social media investment, has become a challenging task for organizations as social media technology business has branched out into a diverse set of technologies, data types and countless vendors confusing buyers.This August 2013 comparison of social media monitoring tools by Ideya Ltd shows that there are at least 250 tools now available. Of these 199 are paid, with the remainder free or using a combined model.
  • Das Internet im Blick: 6 Monitoring-Tools im Vergleich

    Ein anschaulicher Vergleich von fünf Monitoring-Tools im dreistelligen Preissegment (monatlich).“Der Markt an Tools für Online-Monitoring boomt. Wir haben uns ein wenig umgeschaut und sechs vielversprechende Software-Angebote getestet und verglichen.

    Auf der Suche nach einem Mediamonitoring-Tool für Online-Medien haben wir uns in der Branche umgehört und einen Blick in die „Marktübersicht Medienbeobachter 2013“ der Convento GmbH geworfen. Fünf namhafte Tools haben wir genauer unter die Lupe genommen:

    ferret der ferret go GmbH
    blueReport der cognita AG
    UMT Delta der uberMetrics Technologies GmbH
    Talkwalker der altares Mediamonitoring GmbH
    Echobot der Echobot Media Technologies GmbH“

  • Embracing Digital Technology | MIT Sloan Management Review

    Lesenswert, auch wenn die Autoren Michael Fitzgerald, Nina Kruschwitz, Didier Bonnet und Michael Welch nur ihre Email als Kontaktmöglichkeiten angeben. Es lebe der Digital Divide!A study by MIT Sloan Management Review and Capgemini Consulting finds that companies now face a digital imperative: adopt new technologies effectively or face competitive obsolescence. While there is consensus on the importance of adopting digital technology, most employees find the process complex and slow. Many say their leaders lack urgency and fail to share a vision for how technology can change the business. Companies that succeed tend to have leaders who share their vision and define a road map, create cross-organizational authority for adoption and reward employees for working towards it.

  • Culture Eats Strategy | Management Innovation eXchange
    Jonathan Becher, SAP: Understanding a company’s culture is a key component that leaders may ignore. When I took on a new role, an updated strategy was cited as top priority. What the team needed was a culture boost. I focused on culture management to change the “delegate up” practices and effectively implement strategy. It’s an ongoing process of encouraging people to take the risks associated with making their own decisions, but it’s paying off with faster decision-making, improved performance, and higher morale.
  • Das eigene Startup gekonnt vorstellen: Präsentationstipps für schüchterne Gründer | netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung

    Tipps von Robert Brandl fürs Präsentieren aus einem Coaching und eigener Erfahrung: „Ein Gründer, der nicht präsentieren kann, ist gewissermaßen wie ein Jäger ohne Jagdgewehr. Glücklicherweise bin ich der Meinung, dass man mit genug Übung alles lernen kann, und suchte mir deshalb einen Public Speaking Coach, mit dem ich mich insgesamt achtmal traf.Die Präsentation, auf die ich mich vorbereitete, war für eine Veranstaltung des europäischen Flughafenverbandes Airport Council International in Dublin. Ich durfte über smarte Webtools referieren und darüber, wie die Marketingabteilungen von Flughäfen diese bestmöglich einsetzen können.

    Hier sind die wichtigsten Punkte, die ich während des Coachings gelernt und dann in der Praxis umgesetzt habe: “

  • Rise and shine: the daily routines of history’s most creative minds | Science | The Guardian
    Benjamin Franklin spent his mornings naked. Patricia Highsmith ate only bacon and eggs. Marcel Proust breakfasted on opium and croissants. The path to greatness is paved with a thousand tiny rituals (and a fair bit of substance abuse) – but six key rules emerge
  • What Google’s algorithm change means for PR pros | Articles | Main

    Google is no longer providing the keywords people use to find your site, and the Hummingbird update means marketers have to be even smarter about the content they create so people can find it in search results.Add that to the in-depth articles you should already be writing and, well, your job just changed significantly.

  • The social media manager is dead. Long live social media. – Fortune Management

    Social Media ist (nur) ein Werkzeug, das nicht isoliert eingesetzt werden sollte. Alle Bereiche eines Unternehmens sollten es benutzen (wenn angebracht). Oder gab es damals einen Corporate Fax Manager?Behind the marked decline in social media managers is a sea change in the way that social media itself is used within organizations.

  • Menschen mit Arbeit unglücklicher als Ex-Kollegen, die jetzt arbeitslos sind | Everfach
    Mitarbeiter kommen in ein Unternehmen und verlassen ihre Führungskräfte. Schuld daran ist eine miserable Ausbildung und Förderung in Unternehmen zur Führungskraft. Entscheidend ist immer noch das bessere Fachwissen (und ein besseres persönliches Netzwerk) für eine Beförderung. Denn Wissen ist Macht – besonders in Deutschland.
  • Exklusiv: Gallup-Analyse – Lieber arbeitslos und glücklich als mit Job und miesem Arbeitsumfeld | Management-Blog
    Die einzige Organisation, die ich erlebte und die ihre Führungskräfte zum Führen ausbildete, war die Bundeswehr. Alle anderen beförderten die Mitarbeiter mit dem besten Fachwissen und dem besten Netzwerk. Wissen ist macht, und deswegen bleiben Führungskräfte auf ihrem Wissen oft sitzen. „Mitarbeiter-Führung: Wenn Arbeitslose glücklicher sind als Menschen mit Arbeit, läuft etwas brachial schief in den Unternehmen. Die typische Ursache dieses Dilemmas ist die Beförderungspolitik: Aus Fachkräften wird holterdipolter mal eben eine Führungskraft gemacht. Den Chefposten vertraut die Unternehmensleitung fast immer demjenigen an, der die beste Fachkraft ist -statt aufs Führungstalent zu schauen. „Dem fehlt dann oft das Bewusstsein, dass er das, was er brauchte, um Chef zu werden, nicht mehr braucht, sobald er Chef ist.“ Denn er soll jetzt nicht mehr seine früheren Aufgaben wahrnehmen, im Gegenteil, das ist kontraproduktiv“, schildert Reinhard Sprenger. „Seine neue Chef-Aufgabe ist, die Leistung anderer Menschen zu leiten, sie zu fordern und nur noch dafür zu sorgen, dass die Mitarbeiter glänzen.““

Alle besonders lesenswerten Lesezeichen gibt es auf Pinboard: “INJELEA-Lesenswertes“. Und natürlich auch zum Abonnieren als RSS-Feed ;-)

Viel Spaß beim Lesen und… live long and prosper!

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Schreibblockade

Schreibblockaden ade: Mit RumLosEntTern überwinden Sie jede Schreibblockade und fühlen Sie sich wunderbar und glücklich. Wenn auch nicht immer für lange… Eine Kolumne übers Schreiben.

Weit über 40 Jahre reichen meine Schreiberfahrungen inzwischen zurück. Angefangen hat das Unglück 1967 in der ersten Klasse. Buchstaben lernen, Wörter lernen, Sätze und Absätze lernen. Irgendwann wurden dann die gefürchteten Deutschaufsätze daraus. Schule, Offizierschule, Dienstanweisungen, Studium, Programmcode, Berichte, Präsentationen, Konzepte… Schreibblockaden hatte ich immer wieder. Und 2005 fing ich das Bloggen an, im Oktober desselben Jahres erfasste mich folgerichtig die erste Schreibbloggade – ich nannte sie “Das Loch”. Egal, ob mit “ck” oder “gg”, nur weniges kenne ich besser als dieses Gefühl vor einem schwarzen Loch zu sitzen.

Mentales und muskuläres Zittern

Meistens beginnt es ganz unschuldig mit den besten Vorsätzen. Doch bereits der erste Griff zum Griffel (also damals, heute ist es die Tastatur) endet in mentalem und muskulärem Zittern. Wie kann ich alles abdecken, nichts vergessen? Werden die Leser (meine Klassenlehrerin, mein Major, mein Chef…) mögen, was ich schreibe? Erfahre ich Anerkennung, werde ich geliebt? Die Unsicherheit wird immer größer bis bereits der Gedanke an Schreiben mich erzittern lässt. Also dann doch schnell eine Tafel Schokolade oder eine Tüte Gummibärchen, ein Kaffee mit den Kollegen auf ein Schwätzchen in der Teeküche, auf Twitter rumwuseln oder doch aufs Weinfest? Dort holen mich dann die Schuldgefühle ein. Ich sollte einfach anfangen und es hinter mich bringen. Aber wie?

Gerade jetzt könnte ich ein wenig Hilfe gebrauchen. Am 31. Oktober habe ich einen Abgabetermin für einen zweiseitigen (ja: Print – furchtbar, oder?) Artikel. Und ich merke, wie dieses Zittern in mir hervorkriecht aus meinen Hirnwindungen und meinen Eingeweiden. Gehetzte Blicke führen meine Augen nach links, nach rechts und wieder zurück. Bloß nicht in der Mitte verweilen, denn da ist das Böse – die Tastatur.

Profitum oder Lebenserfahrung?

Die Tastatur ist dann doch mein Alibi, das ich für ein bisschen (mehr) Rumwuseln mit dem Browser mißbrauche. Twitter, Facebook, Urlaubsfotos hochladen, in meinem Pocket stöbern. Das ist genau das Richtige, denn anstelle mich ablenken zu können lande ich bei den Profi-Strategien gegen die Schreibblockade und lehne mich lächelnd zurück. So machen die das also. Wenn ich das vor 40 Jahren gewusst hätte! Moment… das wusste ich doch nicht nur: Ich hab das doch alles schon hinter mir!

  • Rumwuseln: “Spare in der Zeit, dann hast du in der Not.” Das hat sich für mich bewährt. Ständig unmotiviert Notizen machen, aufschreiben, fotografieren, evernoten, bookmarken. Heute alles elektronisch ablegen und vertaggen. Was mir wichtig erscheint, das wird gespeichert. Was wichtig ist? Keine Ahnung, ich habe ja noch nicht darüber geschrieben. Also sammle ich alles Mögliche. Manches davon kann ich später bestimmt verwenden. Bloß nicht dabei an den ROI denken…
  • Losschreiben: Losbrabbeln auf Papier oder Tastatur. Egal was mir einfällt. Schnell in den runtergewuselten Notizen nachschlagen, ob da nicht… da ist was: 7 Productivity Tips for Writers Who Are Stuck. Wusste ich doch, das Rumwuseln heute morgen hat einen ROE (Return On Eventually). Dann noch eine Zwischenüberschrift da, eine dort… (Moment, ist gleich nachgeholt: Jetzt stehen da welche). Dem Himmel sei dank für Copy & Paste – den Absatz da hoch, den Satz da runter. Den Abschnitt zerschnibbeln und oben und unten wieder rein. Ich brauche dringend eine Gliederung… hach, ich hab ja schon Zwischenüberschriften. Fertig.
  • Entspannen: Manchmal hilft alles Konzentrieren nicht. Im Gegenteil: Das macht alles noch viel schlimmer. Das Zittern wird um ein Vielfaches heftiger. Also den Griffel und die Tastatur wie ein heißes Eisen fallen lassen, aufstehen und weg. Joggen, Spazieren gehen, duschen, kochen, Science Fiction lesen. Und irgendwie funktioniert das. Immer wieder. Mitten unter der Dusche kommen mir mindestens eine Handvoll Ideen (natürlich bin ich zu dem Zeitpunkt noch voll eingeseift). Nach zwei Kilometer Joggen staune ich nur noch über die Landschaft, die Menschen und die Tiere (wovon ich mindestens zwei Drittel davon schon auf Du und Du kenne), nach drei Kilometer habe ich das alles vergessen, haufenweise habe ich Ideen und… wo ist dieser verdammte Erfinder mit dem Gedankenleseautomat, der das Ausgedachte abspeichert? Also habe ich mir angewöhnt, möglichst überall oder zumindest innerhalb kürzester Zeit etwas zum Notieren dabei zu haben.
  • Terminieren: Und manchmal hilft das alles nichts. Der Abgabetermin rückt immer näher (blöder Spruch, welcher Termin rückt schon von selbst in der Zeit herum?), es wird immer enger, und dann… geht’s irgendwie. Besser sogar noch, wenn ich mir selbst den Termin lange vor dem Abgabetermin setze. Beispielsweise plane ich einen Nachmittag fest dafür ein. Noch besser ist ein Vormittag, denn da bin ich aufgedreht und kreativer. Noch besser für direkt nach dem Joggen einplanen. Natürlich prokrastiniere ich nie… zumindest erinnere ich mich nicht daran. Ich werde morgen mal über das Schreibprokrastinieren nachdenken.

RumLosEntTern als Glücksprinzip

Jetzt habe ich also mit Markdown einen Blogartikel über meine Art der Schreibblockade und darüber, wie ich damit umgehe, geschrieben. Ich bin jetzt sehr stolz auf mich, denn innerhalb kurzer Zeit habe ich einen Artikel über das Schreiben geschrieben und meinen Lesern ein schreibüberlebenswichtiges Rezept geliefert. Gleich werde ich mit Stylus und Noteshelf auf meinem iPad noch eine Skizze für den Artikel rumkritzeln. Wie so oft hat mir das RumLosEntTern den Tag gerettet. Ich fühle mich wunderbar. Ich bin glücklich.

Vor dem Veröffentlichen lese ich schnell noch einmal die Profiratschläge durch und entdecke die Erweiterung mit dem Link zur BloCKparade. (Nachtrag: Es ist die vom PR-Doktor Kerstin Hoffmann ausgerufene Blogparade gegen die Schreibblockade). Ich habe nur durch Rumwuseln und LosEntTern an einer Blogparade teilgenommen. Dabei hätte ich noch bis zum 30. November Zeit fürs Schreibprokrastinieren gehabt. Wow. Ich bin überglücklich.

Bloß für meinen Printartikel, da fehlen mir immer noch zwei Seiten. Das Zittern beginnt gerade wieder…

Welche Rezepte kennen Sie gegen Schreibblockaden? Kennen Sie auch dieses Zittern?

Evernote + Postach.io = Everfach

Evernote + Postach.io = Everfach

Evernote ist das Schweizer Messer fürs Büro. Notieren, Schreiben, Planen und jetzt auch Bloggen. Das Startup Postach.io gewinnt den Devcup Gold von Evernote. Jeder Evernoter kann jetzt mit Postach.io genial und einfach bloggen.

Ich benutze Evernote seit 2010 mit einem Premiumaccount, mit dem ich damals unsere komplette Reiseplanung in einem Offline-Notizbuch ablegte. Doch inzwischen dient es mir sowohl als Speicher für Freizeit, Büro und Job (zusammen mit Pinboard) als auch als Schreibmedium. Warum also nicht auch zum Bloggen? Eben.

Evernote + Postach.io = Everfach.

Ich habe ein Fach aka Notizbuch in Evernote angelegt und blogge jetzt via Postach.io auf everfach.frank-hamm.com.

Wie damals beim Taumler probiere ich es zunächst noch ohne konkrete Vorstellungen aus. Was mich am Taumler etwas stört, ist die Speicherung meiner Beiträge bei Tumblr. Wenn Tumblr geschlossen wird (beispielsweise wenn Mayer meint, Tumblr müsse ins Büro von Yahoo), dann sind meine Inhalte weg. Deswegen veröffentliche ich dort keine eigenen Inhalte mehr, die nur noch im Taumler abgelegt sind.

Mit Postach.io sind meine Inhalte komplett in Evernote und damit auch lokal auf meinen Devices (Mac, Windows, Android, iOS). Das kann Postach.io:

  • Ein Notebook in Evernote festlegen
  • Alle Notes mit dem Tag #published werden im eigenen Postach.io-Blog veröffentlicht (das Hashtag kann geändert werden)
  • Notes mit festzulegenden Tags werden getwittert beziehungsweise auf Facebook veröffentlicht
  • Text, Fotos, Audio – alles was von Evernote unterstützt wird
  • Formatierungen wie mit dem Evernote-Editor oder mit Markdown (ich bevorzuge Markdown)
  • Shortcodes beispielsweise für Youtube, Slideshare, Vimeo
  • Einfacher HTML-Code wird unterstützt
  • Mehrere Themes zur Auswahl
  • Theme-Anpassungen im Quelltext möglich
  • Alle Notizen mit dem Tag #page werden als Seite und nicht als Artikel angelegt
  • Mittels Disqus kann kommentiert werden

Also rein theoretisch kann ich jetzt super simpel von jeder Evernote-App aus bloggen. Oder mit jeder anderen App, die Notizen in Evernote erstellen kann. Praktisch gibt es noch ab und zu mit der Formatierung Probleme (beispielweise beim Posten per Email).

[ Direktlink YouTube ]