Sonnenaufgang SelzenEin Sonnenaufgang erfrischt mich. Der neue Tag beginnt, und ich freue mich auf ihn. Die Nacht ist abgeschüttelt und vorbei, ein neuer Anfang ist da.

Wenn ich morgens erwache, freue ich mich (meistens) auf den neuen Tag. Ich freue mich auf das Aufstehen, den ersten Kaffee, das Frühstück und meine Morgenroutine. Je nach Jahreszeit ist der Sonnenaufgang bereits vorbei oder steht er noch bevor. Das Hell werden lässt mich aufblühen und mich noch mehr auf den Tag freuen.

Manchmal schaffe ich es mit meinem Jogging am Morgen den Sonnenaufgang zu begrüßen. Das ist dann ein ganz besonderer Moment, den ich genieße. Manchmal stehen mir Aufgaben oder Tätigkeiten bevor, die ich mit Skepsis oder sogar Beklemmung sehe. Wenn ich aber in die aufgehende Sonne blicke, dann ist diese Skepsis verflogen. Das sind die ganz besonderen Momente, zu denen die Füße beginnen zu fliegen und der Atem mich abheben lässt. Manchmal denke ich an andere Momente zurück. Mit meinem Hund am Sonntag Morgen zum Übungsplatz laufen, die Fährtensuche beginnen. Zum Strand laufen, ausatmen. Auf der Terrasse sitzen und die Welt fühlen.

Sonnenaufgang. Die Nacht verabschieden und den neuen Tag begrüßen. IN Jedem Ende Liegt Ein Anfang.

Guten Morgen Welt. Guten Freitag.

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[ Direktlink Flickr Fotoalbum ]

 

Blogger Relations

Mike Schnoor ruft zur Blogparade “Blogger Relations” auf, und ich folge seinem Ruf nach seinem Stubser. Die Versuchung in mir ist groß, möglichst viele der bereits geschriebenen Artikel zu lesen, um mich mit dem erworbenen Wissen als Experten zu präsentieren. Doch genau dies sind alle Blogger irgendwie sowieso: Experten.

Ein Experte ist eine Person, die zu einem zufälligen Zeitpunkt genau ein bisschen mehr weiß als andere, möglichst als genau die anderen, die gerade im Raum, auf Facebook oder auf Twitter sind.

Solch ein Zeitpunkt ist ein Punkt, und der nächste Punkt kommt sofort als Fragezeichen oder Ausrufezeichen. Denn im nächsten Augenblick kommt der nächste Blogger daher, und dahin ist es mit dem mühsam erworbenen Expertentum. Kaum ein Blogartikel, der nicht umgehend durch einen anderen ergänzt, kritisiert, verbessert, widerlegt werden könnte. Deswegen ist geradezu fahrlässig, sich als Unternehmen oder Blogger auf sein Expertentum zu verlassen oder zu berufen. Kaum ist das Expertentum veröffentlicht – schon meldet sich jemand dazu auf Twitter, auf Facebook, auf Google+ oder sonst irgendwo. Oder der Artikel selbst erscheint auf einem Mikroblog (wie Twitter!). Was ist überhaupt ein Blog?

Das Blog [blɔg] (auch: der Blog) oder auch Weblog [ˈwɛb.lɔg], engl. [ˈwɛblɒg], Wortkreuzung aus engl. World Wide Web und Log für Logbuch, ist ein auf einer Website geführtes und damit – meist öffentlich – einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Web-Logger, kurz Blogger genannt, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert (‘postet’) oder Gedanken niederschreibt.

[ Seite „Blog“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 21. November 2013, 14:37 UTC. (Abgerufen: 21. November 2013, 15:07 UTC) ]

Das Blog muss also weder auf einer eigenen Website sein noch muss es öffentlich einsehbar sein. Die Inhalte unterliegen strenggenommen keiner Beschränkung. Auch die nachfolgenden Absätze und Abschnitte in Wikipedia lassen für mich nur einen Schluss zu: Jemand veröffentlicht mehr oder weniger regelmäßig etwas digital. Dabei ist es unerheblich, ob dies auf einer selbst verantworteten oder betriebenen Plattform (“Webspace”) erfolgt oder ob dies bei einem Anbieter auf dessen Plattform erfolgt. Also beispielsweise auf der Website einer Zeitung oder auf der Website eines anderen Anbieters wie… Twitter, Facebook, Google+! Das Netz macht alle gleich. Auch wenn es viele nicht so sehen, ich sehe es so. Was zwingt mich dazu, meine Inhalte wie Texte, Fotos oder andere Materialien auf einem “klassischen” Blog zu veröffentlichen? Nichts und niemand.

Deswegen sind wir alle Publisher 2.0. Doch wir sind mehr als Publisher – wir sind soziale Wesen. Wir agieren, reagieren und interagieren. Wer daher meint, einfach eine Schublade mit dem Aufkleber “Blogger” versehen und darin “klassische” Blogger einpacken zu können, um diese bei Bedarf mit einer Bloggermitteilung zu bombardieren, der versteht Menschen nicht. Ich stimme also Mike Schnoor zu, wenn er sagt:

Ich rate immer dazu, zwischen Journalisten und Bloggern in puncto Höflichkeit und Ehrlichkeit keinen Unterschied zu machen.

Dabei sollte es keine Rolle spielen, wo die Journalisten und Blogger ihre Inhalte veröffentlichen. Wer seine Kolumne beispielsweise auf Google Buzz veröffentlichte, der hatte zwar 2011 Pech, weil seine Inhalte weg waren – aber er war Blogger. Wer heute im Social Web publiziert und für ein Unternehmen “relevant” ist, der hat eine respektvolle Art und Weise in der Pflege der Beziehungen durch dieses Unternehmen (oder seine Vertreter wie Agenturen) verdient. Denn wir sind soziale Wesen. Deswegen glaube ich Mike Schnoor, wenn er sagt:

Zudem glaube ich, dass viele Blogger gar nicht so heiß auf abgedroschene PR-Infos sind.

Zudem glaube ich, dass viele Journalisten und viele andere Stakeholder gar nicht so heiß auf abgedroschene PR-Infos sind. Was bedeutet dies für Unternehmen?

  • Recherchieren
  • Analysieren
  • Strategien festlegen
  • Planen
  • Umsetzen

Dabei geht es um Unternehmensziele, Themen/Botschaften, Stakeholder, Maßnahmen, Budgets, Zeiträume. Es geht darum, zielorientiert Beziehungen aufzubauen und zu pflegen. Das beginnt nicht mit einer Blogger- oder Pressemitteilung sondern mit einem PR-Konzept. “Aber, das kostet doch Zeit und Geld!” Stimmt.

Beziehungspflege ist eine zeit- und oft geldintensive Tätigkeit. Gerade deswegen sollten Sie am Anfang investieren und nicht am Ende. Seien Sie sich über ihre Ziele, Strategien und Stakeholder im Klaren und handeln Sie erst dann. Konzentrieren Sie ihre Kräfte. Dazu gehört auch, dass Sie ihre Stakeholder segmentieren, wenn beispielsweise bestimmtes Fachwissen oder Wissen über die Stakeholder notwendig sind. Doch wenn Sie der Überzeugung sind, dass bestimmte Stakeholdergruppen wichtig für Sie sind, dann investieren Sie in Beziehungen mit ihnen. Dann sollte es Ihnen egal sein, ob es Blogger, Twitterer, Journalisten oder Facebooker sind. Oder ob sie dabei mehrere Hüte zur selben Zeit auf haben. Betreiben Sie nicht nur Blogger Relations sondern Social Relations.

Wenn ihr an dieser Blogparade interessiert seid, schreibt noch heute euren Artikel zu euren Erfahrungen mit Blogger Relations und veröffentlicht diesen Beitrag in eurem eigenen Blog. Wirklich jeder Blogger kann mitmachen, aber auch jeder Journalist, Redakteur und natürlich PR-Experten und Social Media Manager.

Von Anfang an lief dieser Artikel aus dem Ruder und an den Anforderungen von Mike vorbei. Ich hätte über meine Erfahrungen schreiben sollen. Aber so sind Blogger nun einmal. Damit Sie nicht gänzlich vergeblich hier gelandet sind, habe ich noch eine kleine Linkschleuder mit Artikeln aus dem INJELEA-Blog für Sie:

P.S.: Einen kleinen Augenblick hatte ich daran gedacht, diesen Artikel auf meinem Blog bei Google zu veröffentlichen… aber wirklich nur einen sehr kleinen Augenblick ;-)

P.P.S.: Sie finden mich unter anderem auf meinen Blogs bei INJELEA, auf Facebook, auf Tumblr, auf Tumblr und auf Twitter.

P.P.P.S.: Wer an einem kleinen Rückblick ins Jahr 2007 interessiert ist: eBook: Blogger Relations – Neue Aufgaben für die Unternehmenskommunikation von Olaf Nitz.

Friedhof Nieder-Olm

Friedhof Nieder-OlmFriedhöfe sind Abbilder der jeweiligen Kultur. Vor langer Zeit dachte ich, das beziehe sich hier in Deutschland vor allem auf unseren christlichen Glauben. Ich irrte mich: Friedhöfe sind Abbilder unserer Arbeitskultur.

Gerne spaziere oder verweile ich auf Friedhöfen. Sie strahlen für mich meistens eine Ruhe aus, die mir zu Ausgewogenheit verhilft. Stille, Landschaften, Grabsteine. Nicht nur mir geht es so, immer wieder erkenne ich Seelenverwandte. Früher waren dies vor allem Ältere, doch inzwischen sehe ich auch Jüngere auf Friedhöfen. Oft sitzen sie auf einer Bank und lesen ein Buch. Auch wenn ich das gelegentlich mache, so lese ich oft die Grabsteine. Die Schriften und die Sprüche änderten sich im Laufe der Jahrzehnte. Früher waren es (für mein jetziges Empfinden) gestelzte Sprüche, oft Bibelzitate. Namen, Geburtstage, Todestage. Die Sprüche nehmen mit dem Todesdatum ab. Die Angaben werden immer kürzer. Ich glaube, die Länge und die Anzahl der Angaben spiegeln die Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft wieder. Immer schneller, weiter, höher. Immer mehr Bruttosozialprodukt, Wachstum, Wachstum, Wachstum.

Es begann schleichend. Der Wettbewerb in der Wirtschaft nahm immer mehr zu. Der Druck auf die Mitarbeiter wurde immer höher. Für Persönliches war und ist immer weniger Zeit. Die Arbeit und die Menschen mussten da hin, wo die Unternehmen immer schneller, kostengünstiger und mehr leisten können. Rendite, Rendite, Rendite! Egal ob Eigenkapitalrendite, Umsatzrendite, Aktienrendite – immer mehr und immer Rendite. Kein Quartal ohne positive, möglichst zweistellige Rendite. Alles andere ist Versagen. Und die Menschen ziehen der Rendite hinterher. Zuerst nur am Morgen, um am Abend wieder zurückzukehren in die “Heimat”. Die persönliche Zeit mit der Familie wird immer kürzer. Da ist dann auch immer weniger Zeit, um die Zeit mit den verstorbenen Familienangehörigen zu verbringen. Warum also noch große Sprüche, lange Angaben auf den Grabsteinen… wer liest sie noch? Die Pendlerzeit wird immer länger.

Doch irgendwann passiert es: Die Pendlerzeit wird zu lange. Die Rendite zieht nicht nur in die Kreisstadt, die Nachbarregion oder die nächste größere Stadt. Die Rendite zieht in ein anderes Bundesland, ins Ausland. Und die Menschen ziehen mit. Die Menschen, die eine Arbeit haben und sie behalten wollen, und die Menschen, die eine Arbeit haben wollen. Die Unternehmen und ihre Renditen zwingen Menschen in ein neues Korsett: Heimat ist da, wo die Arbeit ist. Lange Zeit nur für die “Abhängigen”: Die Arbeiter, die Angestellten, die Leitenden Angestellten, die Vorstände. Dann für die Zeitarbeiter, die Selbstständigen, die Projektarbeiter. Denn mit denen ist die Rendite höher. Sie kosten keine Sozialversicherung, keine Abgaben, keinen Arbeitsplatz. Vor allem nicht in Phasen mit wenig oder keiner Rendite. Menschen werden zur austauschbaren Ressource. Und die Ressource Mensch hechelt der Rendite hinterher, nicht nur auf den Aktienmärkten sondern auch in ihren Wohnungen. Heute Odenwald, morgen Stuttgart, übermorgen Hamburg.

Soweit die Rendite trägt. Soweit die Füße tragen. Irgendwann tragen die Füße nicht mehr. Und alte Füße verpflanzt man nicht. Die Alten und die Toten bleiben zurück. Die Alten pflegen die Grabstätten, solange es irgendwie geht. Im Winter Reisig drüber, immer schön gekehrt. Im Frühling neue blühende Setzpflanzen. Im Sommer wieder etwas anderes, dann etwas Praktisches im Herbst. Wässern, sauber machen. So eine Grabstätte braucht Zeit. Zeit, die immer weniger Berufstätige erübrigen können.

Friedhof Nieder-OlmIrgenwann wurden die Toten auch nicht mehr begraben sondern verbrannt. An der Grabstätte hatte sich zuerst nicht viel geändert. Ein Namensschild auf dem eigenen Fleckchen Tod. Doch das Fleckchen, die Urne, braucht nicht mehr so viel Platz. An der Wand lässt sich das Fleckchen Tod gut stapeln. Oder in einer Wiese einen halben Meter unter der Erde – anonym oder mit Namensschild an einer Stele. Six Feet Under ist nicht mehr. Unsere Friedhöfe verändern sich. Früher wurden die Friedhöfe größer, oder es gab einen neuen Friedhof. Der Platzbedarf für unsere Toten war enorm. Jetzt werden alte Teile renaturiert und mit einer Wiese für Urnenbestattungen versehen.

Urnenbestattungen sind praktisch. Sie brauchen keine Pflege, kein regelmäßiges Hegen der Pflanzen, kein Wässern. Aber warum sind sie so praktisch? Weil niemand mehr da ist, der die Grabstätten pflegen könnte. Alle sind den Unternehmen und der Rendite hinterhergezogen. Nahezu immer, wenn ich mit meiner Mutter auf den Friedhof zu meinem Vater gehe, treffen wir andere Menschen. Alte Menschen.

Ich habe das Grab wegmachen lassen, ich kann das nicht mehr pflegen. Die Knochen wollen nicht mehr. Und die Kinder sind alle weg, die haben keine Zeit dafür. Ich verstehe das. Die haben so viel Streß auf der Arbeit, die schaffen es kaum, mich zu besuchen. Ich habe das jetzt klar gemacht, ich lasse mich verbrennen. Die Kinder können nicht jeden Monat für die Grabpflege aus Hamburg herunterkommen.

So etwas oder so ähnliches höre ich dann jedes Mal. Auch in Höchst im Odenwald werden die Erdbestattungen immer weniger, die Urnenbestattungen immer mehr. Die Alten werden immer weniger, die Jungen sind immer weiter weg. Und deren Kinder? Die werden wieder woanders sein. In einer anderen Stadt, in einer anderen Region, in einem anderen Land. Einer anderen Rendite hinterher.

Die Friedhöfe werden immer seelenloser. Noch gibt es für mich etwas zu lesen auf den Grabsteinen, aber irgendwann werden da nur noch ein paar wenige Namen stehen. Oder gar nichts mehr. Irgendwann werden die ersten Friedhöfe schließen müssen. Dann werden wir die vollmobile Renditeressource haben, die der Arbeit hinterherzieht. Dann wird es noch diejenigen geben, die keine Arbeit bekommen. Sie werden vollkommen anonym “entsorgt”. Unsere Friedhöfe sind Abbilder unserer renditegeilen Arbeitskultur. Bis wir keine mehr haben.

In den letzten Jahren wird viel über “Home Office” und “Mobile Office” geschrieben und gesprochen. Auch ich kenne “Home Officers” und “Mobile Officers”. Bei den Friedhöfen ist diese Arbeitskultur noch nicht angekommen. Sie zeigen das Bild einer marodierenden Workforce, die ihre Angehörigen hinter sich lassen muss. Aber vielleicht ändert sich doch noch etwas. Zuerst müssten die Unternehmen ihre Arbeitskultur ändern, sie müssten sich ändern. Wirklich?

Unsere Unternehmen sind Abbilder unserer Kultur.

King David Kalakaua about Hula

King David Kalakaua about Hula

Am 23. und 23. November 2013 findet in Dieburg das BarCamp Rhein-Main statt. @diemanuela und ich sind dabei mit einer Session „Storytelling Hawaiian Style“.

Tausend Jahre lang kannten Hawaiianer keine Schrift. Sie erzählten ihre Geschichten über Kriege, Rettungsaktionen und Liebespaare mit dem Hula: Tanz, Gesang und Naturinstrumente. Dann kamen die Missionare. Zuerst veränderte sich der Hula, dann wurde er verboten. Heute zählt der Hula wieder zu den großen lebendigen Traditionen der Inseln.

Geschichten erzählen ohne Schrift, Powerpoint und Storify

Das ist nämlich Hula: Storytelling nur mit Gesang, Körpersprache und Instrumenten. Zum Eintauchen gibt es von mir aber doch „was an der Wand“: Eine Powerpointrallye zu 1100 Jahren Hawaii  und Hula mit 17 Folien in 10 Minuten :-D

Und dann wird es praktisch: Die allerbeste aller Ehefrauen Manuela erklärt und zeigt die Sprache des Hula. Das aber müssen Sie schon live erleben :-)

Etwas zum Hintergrund von Hula (Nachtrag, 18.11.2013):

Lanikuhonua Hula Festival from Michael Gooch on Vimeo.

Und Sie so?

Welche Sessions (Vorträge, Diskussionen, Präsentationen, praktische Übungen etc.) es voraussichtlich gibt, können Sie der Liste der Sessionvorschläge entnehmen. Sagen Sie jetzt etwa „Da ist nichts für mich dabei“ oder „Warum erzählt keiner was über Thema XYZ?“?

Sehr gut, dann schreiben Sie genau dieses Thema in die Liste der Sessionvorschläge zusammen mit einer Beschreibung hinein und dazu was Sie erwarten („Ich würde gerne mehr erfahren über XYZ, kann jemand dazu etwas erzählen?“). Also ähnlich wie meine Fragesession, die ich ins Pad als Sessionvorschlag eingetragen habe:

Was ist Bitcoin und wie funktioniert es?
Eine Erklärbärsession für mich Unwissenden
Gibt es jemanden, der mir diese Fragen in einer Session beantworten kann und mit dem ich darüber diskutieren kann? Dazu wüsste ich ganz praktisch: Was sind die Voraussetzungen, was brauche ich dafür, welchje Software setze ich dafür ein, brauche ich eine Bank oder Paypal dazu?
— Frank Hamm @fwhamm

Was ist ein BarCamp?

Falls Sie noch überlegen, was ein BarCamp eigentlich ist, dann finden Sie Antworten in einem Artiekl von mir auf dem Blog von Klenk & Hoursch: „Was ist ein BarCamp?

Und in diesem Video, gedreht auf dem BarCamp Nürnberg 2013:

Und: Sehen wir uns nächstes Wochenende in Dieburg?

Tag Cloud

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Interessante Lesezeichen für Sie zum Stöbern und Lesen. Die Themen dieses Mal: Enterprise 2.0 und Social Media Studie, Collaboration, Selbstmanagement, Digital Natives, Social Intranet und Beobachtungen zur Strategischen Online-Kommunikation.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

  • Enterprise 2.0 Studie 2013 | embrander
    Die Studie “Enterprise 2.0 – Konsequenzen für die Arbeitswelt von morgen: Status Quo 2013″ haben die Autoren Prof. Dr. Thorsten Petry der Wiesbaden Business School und Florian Schreckenbach von embrander durchgeführt.
  • Studie: Wirkung von Social Media auf die Produktivität | embrander
    Prof. Dr. Thorsten Petry der Wiesbaden Business School und Florian Schreckenbach von embrander haben die Studie “Auswirkung von Social Media auf die unternehmensinterne Produktivität 2013“ durchgeführt.
  • Kreativität: Rahmenbedingungen für den Motor der Innovation | Streifzüge

    Nach meiner Ansicht kann auch Collaboration unter Innovationsmanagement fallen: Zusammenarbeit zur Schaffung von Kreativität und Innovationen. Michael Ludwig Höfer: „Im April 2013 schrieb ich bereits über die “Rolle von Activity Streams für die Erzeugung neuen Wissens“. Basierend auf einem Artikel von Harold Jarche ging es um den Beitrag, den ein Activity Stream in einem Intranet im Rahmen des Wissensmanagements leisten kann.Das zugrundeliegende Modell ließt sich von rechts oben nach links unten: Social Networks (Communities of Interest) > Communities of Practice > Teams“

  • Why Enterprise Social Collaboration Means Business – Global Cio –
    In the business context, increasing global competition and the pressure to constantly innovate and adapt to changing conditions are the main reasons for the recent spike in interest in enterprise collaboration. It turns out that there’s a sound business reason for this.
  • Improving Learning with Mobile Technology | Technology Enhanced Learning Blog
    Don’t complain that students are on Facebook when they should be reading your book. Don’t moan that your students would rather spend time tweeting photos of their breakfast than about your assignment. Don’t despair that group work ends up with everyone playing Angry Birds and comparing scores. Engage these students; give them a reason to use their smart phones or tablets. Use the power of the connection; use the “always-on” mentality. Use their network of connected friends to find out about your class subject. Use their need to tweet or send messages to each other to bring resources or people from outside the classroom in. Give them a reason to use the technology, give them a reason to engage with each other—and you—and the results will be amazing.
  • Avanade Research on Social Collaboration in the Enterprise – Michael Sampson on Making Collaboration Work
    You may download the study’s findings as a 6 page PDF file (without registration!): „Today we announced the findings of our latest global research study that shows how the consumerization of IT plays a huge role in driving perceptions about enterprise social collaboration. More and more organizations are adopting social collaboration tools to connect employees and enable them to more easily work together in a creative fashion. And, in the next 12 months, even more businesses plan to adopt enterprise social collaboration tools, creating a significant opportunity in this emerging market.“
  • Selbstmanagement für Selbstständige: 10 Denkanstösse, um bewusst zu handeln › imgriff.com
    Die berufliche Selbstständigkeit fordert die eigene Selbstmanagement-Kompetenz – Tag für Tag. Betroffen sind vor allem diejenigen von uns, die als 1-Personen-Unternehmer zwangsläufig für alles zuständig sind und Fragen zu Marketing, Buchhaltung und Strategie nicht einfach weitergeben können. Das Risiko fremdbestimmt zu arbeiten ist hier also besonders gross. Das muss aber nicht sein!
  • Gibt es wirklich ‘Digital Natives’?
    „Anders als die „Baby Boomer“ oder die „Generation X“ bezieht sich die derzeit populärste Generationenzuschreibung der „Digital Natives“ direkt auf Medien Die nach 1990 geborenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen, so die Diagnose, seien mit Computer, Internet und Mobiltelefon aufgewachsen und könnten sich einen Alltag ohne diese Universaltechnologien kaum vorstellen. Zusammen mit seiner Kontrastkategorie, wahlweise als „Digital Immigrants“ oder „Digital Tourists“ bezeichnet, diagnostiziert dieses Label einen tiefen Graben zwischen den Jungen und den Alten, der sich eben vorrangig an der Nutzung von digitalen Medien- und Kommunikationstechnologien festmache. Doch hält diese Diagnose einer kritischen Überprüfung stand? Gibt es wirklich „Digital Natives“? Drei Beobachtungen dazu.
    – Beobachtung 1: Für Jugendliche und junge Erwachsene sind digitale Medien Alltag – aber nicht nur für sie.
    – Beobachtung 2: Die Herausforderungen für „Digital Natives“ sind alt, aber die Kommu­ni­kations­umgebungen sind neu.
    – Beobachtung 3: Es gibt „Digital Natives“, weil ständig über sie geredet wird.“
  • The Rise of the Enterprise Social Consultant | Innovation Insights | Wired.com
    What companies need is a nexialist :-) „I am setting you up for this new position of the enterprise social consultant. This amazing new position is one that helps bridge the business departments and helps the IT department including security understand how to support the organic “bottoms up” enterprise social network. There are really seven major areas on which this new consultant will be focused. „
  • Was ist eigentlich ein Social Intranet? » t3n
    Lesenswerte Einführung von Andreas Schulze-Kopp auf t3n: „Interne Unternehmenskommunikation ist eine Herausforderung zwischen zwei Aufgaben. Zum einen müssen alle Mitarbeiter mit relevanten Informationen versorgt werden, zum anderen sollte man Kollegen nicht mit Informationen überfluten. Ein Social Intranet kann die Lösung sein. Doch was ist das überhaupt? Teil 1 unserer Social-Intranet-Serie.“
  • Enterprise Collaboration Technology Market Overview #KMWorld
    To date, technology analysts have quite properly focused on the social and business aspects of social collaboration technologies. And yet, social collaboration tools, including collaboration suites, pure-play blog/wiki/social-networking products, and revamped portal products from major vendors, differ quite substantially in maturity, approach, and support. This session shares customer research from a noted evaluation firm on leading enterprise collaboration technologies and provides a framework for customers to evaluate the marketplace based on their own needs.
  • Social Intranet: Google+ startet geschlossene Gruppen zur internen Unternehmenkommunikation » t3n
    Google möchte aus Google+ ein hauseigenes Yammer machen: Mit den „Restricted Communities“ können Unternehmen ihre interne Unternehmenskommunikation über die Google Server laufen lassen.
  • Tasks and collaboration: let’s get to the point –
    As we enter a phase where social collaboration is beginning to mature as a concept, and is being increasingly accepted by businesses as a way to help make positive changes to the way they work and the culture they aspire to develop, one of the most fascinating trends in this area is the growth in the number of solutions focused on the more practical, tangible aspects of social tasks and projects.
  • #onkomm13: Strategische Onlinekommunikation – ein paar Beobachtungen | Das Textdepot
    Was hat die PR-Forschung auf dem Gebiet der Onlinekommunikation zu sagen? Und wie geht sie damit um, dass in der PR-Praxis traditionelle Grenzen zwischen Disziplinen wie Marketing und PR verwischen? Theorie und Praxis – PR-Forschung und PR-Alltag. In diesem immer währenden Spannungsfeld bewegt sich selbstverständlich auch die Onlinekommunikation. Dies gilt auch für die Tagung #onkomm13, deren wissenschaftlicher Teil heute begonnen hat.

Alle besonders lesenswerten Lesezeichen gibt es auf Pinboard: “INJELEA-Lesenswertes“. Und natürlich auch zum Abonnieren als RSS-Feed ;-)

Viel Spaß beim Lesen und… live long and prosper!

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International Space Station Image of Haiyan (Quelle: NASA Goddard Photo and Video)

International Space Station Image of Haiyan (Quelle: NASA Goddard Photo and Video)

Der Taifun Haiyan (“Yolanda” in den Philippinen) hat fürchterliche Verwüstungen angerichtet. Die Bilder ähneln sich so sehr: Aceh (der Tsunami 2004), Fukushima (2011). Selbst in Deutschland lässt sich etwas von der Macht der Natur erahnen, so wie in Seydewitz (2002 und 2013). Immer wieder und immer öfter schlägt die Natur zu. Von der Weltklimakonferenz erwarte ich… nicht viel außer zuviel Politik und Interessen wie beispielsweise des Polnischen Staates (und der Kohleindustrie dort). Betroffenen Bürgern und Staaten bleibt meistens nur, mit den unmittelbaren Auswirkungen irgendwie fertig zu werden. Aber wir können…

Ich kann und will mich nicht, Manuela kann und will sich nicht hinsetzen und sagen: Die Staaten müssen ein internationales Abkommen treffen, die jeweils betroffenen Staaten sollen das solange selbst auf die Reihe bekommen. Die sollen damit fertig werden. Jedoch, die Staaten und Hilfsorganisationen können nicht alles Mögliche aus dem Hut zaubern. Auch nicht unsere Hilfssorganisationen. Auch nicht unser Staat. Der Staat sind wir.

Die Menschen auf den Philippinen sind fürchterlich allein. Sie brauchen Hilfe. Unsere Solidarität. Unsere Hilfe. Jetzt. Nicht erst mit dem nächsten Klimaabkommen, das 2020 in Kraft treten soll. Dabei hat USA noch nicht einmal Kyoto ratifiziert. Doch wir können helfen, auch wenn nur in den seltensten Fällen persönlich.

Unsere Freundin Liza Pierce ist persönlich betroffen. Sie ist von den Philippinen und lebt seit 1994 auf Maui, Hawaii:

Most of my family still lives in the Philippines. Thankfullly they were not heavily affected by the storm. They are ok. However, my heart still breaks when I think of my native country and how my people are suffering and need help. In my heart I know I must help. I need to do something. I didn’t know what or how but I needed to so something.

[ Aloha and Kokua to the Victims of Haiyan in the Philippines ]

Liza ruft zum Spenden unter dem Hashtag “AlohaPI” auf:

#AlohaPI a campaign organized to create awareness and encourage more people and businesses to donate to the victims of typhoon Haiyan.

  1. Donate to any of the non-profit org mentioned on this following articles:
    A. via CNN
    B. via Huffington Post
    C. via Rappler
  2. Ttweet or post on Facebook that you donated, along with the hashtag #AlohaPI (if you re with #MauiSMUG please add that hashtag as well). In the Philippines they are using the hashtag #YolandaPH, you can add that as well.
  3. Email me at lizamaui (yah00) or message me on Facebook the URL of your blog or biz so she can add you to the participating peeps and biz on MauiSMUG page. Please let me know the amount you donated so we can tract at the end of the campaign how much we’ve donated from this campaign. The amount of your particular donation will not be posted on the web, only the fact that you donated.

Seit dem Wochenende hat es in mir gebrodelt. Und bei Manuela ebenfalls. Lizas Aufruf ist ein Stupser zur rechten Zeit. Wir haben gespendet.

Spenden auch Sie für die Opfer des Taifuns in den Philippinen. Eine Liste der deutschen Konten von Hilfsorganisationen finden Sie auf der

Spendenseite des ZDF.

Helfen Sie. Spenden Sie. Mahalo for your Kokua.

Und sagen Sie Ihren Bundestagsabgeordneten, dass das Klima keine Verhandlungssache ist.

Bildquelle: NASA Goddard Photo and Video (CC BY 2.0)

Von Backyard TV ist dieser etwa sechsminütige Beitrag „Collaboration – Brauchen wir noch einen festen Arbeitsplatz?„. Die Initiative Hamburg@work hat

…vier Hamburger Köpfe zu den Chancen und Risiken von Collaboration Tools befragt: Ali Jelveh, Mitgründer von Protonet , Fridtjof Detzner, Mitgründer von Jimdo, Thilo Bendler, Direktor Knowledge Management bei der Otto Group und Sven Wiesner, Vorstand der beebop media AG.

Der Titel des Beitrags ist jedoch viel zu eng gefasst und gibt lediglich die Anfangssequenz wieder. Ich habe den Beitrag hier aufgenommen, weil er über die Fragestellung im Titel hinaus Themen wie persönliches Kennen der Leute, länderübergreifendes Zusammenarbeiten, verringerte Investitionskosten, Austausch für Kompetenzaufbau, asynchrone Kommunikation, abteilungsübergreifende Kommunikation, Always On, ständige Erreichbarkeit, Führungskraft als Vorbild, Datenschutz und Datensicherheit beleuchtet. Und deswegen ist er ein schöner Rundumschlag schön verpackt in nur sechs Minuten :-)

Bildquelle: Screenshot (Backyard TV)

Tag Cloud

Tag Cloud

Interessante Lesezeichen für Sie zum Stöbern und Lesen. Die Themen dieses Mal: Productivity, Studie, Email, Digital Workplace, Social Business & E20, Bloggen und ROI.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

  • Erfahrungsbericht: Produktiv während den Ferien II › imgriff.com

    Patrick Mollet war im Urlaub und hat gearbeitet. Absichtlich und geplant. Er schreibt über seine Erfahrungen, wie es funktioniert hat, und was er anders machen würde.“Gerade eben war ich 12 Tage in Marokko zum Kitesurfen. Ein perfektes Hobby, denn normalerweise gibt es nur ein paar Stunden pro Tag idealen Wind, und die restliche Zeit hat man zur Verfügung zum Lesen, Entspannen – und eben auch ein bisschen Arbeiten.

    Während dieser Abwesenheit habe ich versucht, so weit auf dem Laufenden zu bleiben, dass ich einerseits vor den Ferien nicht Überstunden schieben musste, um alles noch geregelt zu kriegen, und andererseits nicht die ersten 1-2 Tage nach den Ferien blockiert war mit liegengebliebenen Mails und Aufgaben.“

  • Studie Social Media – Dritte Auflage (Studien und Grundsatzpapiere) – BITKOM

    Kaum ein anderes Medium hat sich so schnell verbreitet wie soziale Netzwerke. Mittlerweile sind vier von fünf (78 Prozent) Internetnutzern in Deutschland in einem sozialen Netzwerk angemeldet und 67 Prozent nutzen diese auch aktiv. Bei den 14-29-Jährigen sind sogar 90 Prozent in einem oder mehreren Netzwerken aktiv. Für Millionen von Menschen gehört die Nutzung von Facebook, Twitter oder Xing also zum Alltag. Gleichzeitig ist sehr viel Dynamik in diesem Markt: Neue Netzwerke entstehen, andere verschwinden, die Anbieter entwickeln neue Funktionen und auch die Nutzung der Plattformen verändert und differenziert sich.Über die Verbreitung der Netzwerke hinaus behandelt die Studie Fragen zur Nutzungsdauer, zur Verbreitung der verschiedenen Plattformen und zum Umgang der Nutzer mit Privatsphäre. Gegenüber der vorherigen Auflage vom Herbst 2011 wurde die Studie außerdem um Fragen zur mobilen Nutzung und zu Werbung in Social Networks ergänzt.

  • Deloitte | 2013 Human Capital Trends | Seven Crucial Leadership Conversations Critical to Future Business Success

    Like canaries in a coal mine, this year’s human capital trends should be viewed as leading indicators of emerging threats and strategic opportunities. In 2013, leaders are tasked with meeting high expectations for performance and talent, despite dramatic shifts in technology, globalization, demographics and regulation. Sound decision making in this environment is as challenging as it is critical—even small missteps can have big unintended consequences.The seven Human Capital Trends for 2013 provide a solid checklist for getting started with the crucial conversations important to helping your organization actively engage with one another:

  • Are We Done With Email?
    A Fool with a Tool is still a Fool: „When we talk about email reduction at this point we need to be thinking about email reduction that counts. Massive email lists where reply all is the norm, using email as IM, forcing notifications or thoughtlessly spamming each other — these are all behaviors, not failings of a tool.“
  • The Nine Obstacles to Digital Transformation | MIT Sloan Management Review

    The survey shows that companies often struggle to make technology investment a priority. Employees from top management down to staff recognize that new technologies matter when deployed effectively — 81% of those surveyed believed that if digital transformation were a management priority, their companies would be more competitive two years from now.More competitive companies will presumably also be more productive. If that’s the dream, here’s what the survey says is the nightmare — the nine-headed hydra of digital transformation:

  • Boomers Best Millennials at Using Social Media for Work – Paul Korzeniowski – Internet Evolution
    To determine the impact of the social networking tool, Leonardi compared two demographically similar groups within the company: one in marketing and a second in operations. Before the tool’s implementation, the groups were asked questions to gauge their knowledge about their colleagues. One group was given the new social networking tool and encouraged to use it. The second was not, and instead relied on traditional communication channels, such as email, to exchange company information.
  • Why Social Business Initiatives Fail | MIT Sloan Management Review
    A careful look at data from the 2013 social business report from MIT Sloan Management Review and Deloitte, “Social Business: Shifting out of First Gear,” provides three interesting and common sense insights into why social business initiatives often fail to meet expectations.
  • Blogparade “Dein erstes BarCamp” | Cortex digital
    Stefan Evertz ruft zur Blogparade auf, und 78 folgen: „Insofern lag sie nahe, die Idee, eine Blogparade zum Thema “Dein erstes BarCamp” zu starten, um diese Erinnerungen zu sammeln und zu teilen. Dabei soll es darum gehen, wo, wann und – vor allem – wie Euer erstes BarCamp war. Denn ich glaube, dass die Ergebnisse einer solchen Blogparade für Interessierte und Neugierige ein guter Einstieg sein könnten. „
  • Mein erstes BarCamp | hirnrinde.de
    Stefan Evertz über sein erstes und mein erstes und unser erstes gemeinsames BarCamp: „Ich war live dabei, als die legendäre “Bloggen und Recht”-Session von Henning Krieg entstand. Und konnte fasziniert zusehen, wie ein Mitarbeiter von Cisco und Frank Hamm spontan zusammen eine Session über Wissensmanagement im Unternehmen und über Intra- und Extranet-Ansätze hielten.“
  • The ROI of Blogging: Brand Awareness and Reputation Generate Revenue Spin Sucks

    Today, 40 percent of our new business has come directly from Spin Sucks. Which means prospects are finding the blog – either through search engine optimization or word-of-mouth – and like what they read.It’s fairly easy for us to track that right now because it’s a simple, “How did you learn about us?” when they first approach us. For consumer businesses or organizations with more than 100 or so customers, that gets a little more difficult, but setting up a mechanism to learn how people know about you is the easiest – and most efficient – way to track your blog’s effectiveness (assuming lots say, “I read your blog!”).

    It’s true you can’t measure brand awareness and reputation, but if you use your blog to achieve those two goals, the revenue will follow.

  • 20 Tips To Use Google Search Efficiently
    Ein oder zwei Worte, die erste Seite scannen, fertig. Oder gibt es noch mehr Möglichkeiten? „Millions of people use Google search every day for a variety of reasons. Students use it for school, business people use it for research, and millions more use it for entertainment. Did you know that you may not be using Google search to its full potential? Here are 20 tips and tricks to maximize your search efficiency.“

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Distraction free software (Byword)

Wann immer es um das Schreiben von etwas längeren Texten geht, benutze ich inzwischen Software für ablenkungsfreies Schreiben (“distraction free writing„): Byword und WriteMonkey.

Am Donnerstag hatte ich einen Abgabetermin für einen zweiseitigen Printartikel. Gestern schrieb ich eine etwas längere Email (ja, Email ohne Bindestrich). Vor zwei Wochen bloggte ich über Schreibblockaden und Schreibbloggaden. Jetzt gerade schreibe ich einen Text, der wahrscheinlich ein Blogartikel wird – entweder im INJELEA-Blog oder in meinem Everfach.

Die Gemeinsamkeit? Alles solche Texte schreibe ich mit sogenannten “distraction free” Schreibprogrammen auf meinem Macbook Air, meinem Windows-Rechner oder meinem iPad. Teilweise wechsele ich bei einem Text zwischen den verschiedenen Geräten. Plötzlich fällt mir noch etwas ein, und ich schnappe mir das Gerät, das ich gerade zur Verfügung habe und blende die Umwelt aus. Oder ich setze mich gezielt hin und lege los. So wie jetzt. Okay, genau genommen sitze ich nicht sondern liege an einem Sonntag Morgen im Bett. Irgendwie kam ich auf die Idee meine Empfindungen beim Schreiben in den letzten Tagen festzuhalten.

Ich rufe einen solchen “distraction free” Editor auf und schreibe los. Was diese Editoren auszeichnet? Eigentlich nichts, denn nichts soll vom Denken und Schreiben ablenken:

  • Vollbildmodus
  • Keine Symbolleiste
  • Keine Menüleiste
  • Keine Titelleiste
  • Die Fußzeile enthält nur mit ein paar Zahlen (z.B. Anzahl der Wörter und/oder Zeichen), oft blende ich sogar die aus
  • Keine Formatierungen wie unterschiedliche Schriftgrößen,
  • Nur Text
  • Kein Layout (Spalten, Grafiken…)
  • Zwei Farben: Hintergrund und Schrift
  • Der Text nimmt nur eine Breite von etwa 70 Zeichen in Anspruch

Das ist alles. Und dann geht es los. In der Regel benutze ich Markdown, und davon wenige Markierungen: Überschriften, Links, Fettschrift, Aufzählungslisten. Bei Printartikeln fallen dann (leider) sogar die Links weg. Mit Markdown kann ich mir den Text jederzeit in der Vorschau betrachten und als HTML für ein Content Management System wie WordPress exportieren.

Nichts soll mich ablenken. Vorausgesetzt, dass ich zuvor alle Programme geschlossen habe, die mich ablenken könnten. Also beispielsweise Instant Messenger, Email. Keine Benachrichtigungen (Notifications). Manche “distraction free” Software wie WriteMonkey kann Hintergrundgeräusche wie Regenplätschern, Vögelzwitschern oder sogar eine Bürogeräuschkulisse einblenden. Manche Schreiber brauchen das. Ich setze auf beruhigende Musik wie elektronische Harfenmusik von Andreas Vollenweider oder Smooth Jazz.

Nichts lenkt mich ab. Oder dann doch das vehemente Klopfen der Postbotin am Fenster, ob ich ihr nicht bei dem schweren Paket mit dem Katzenfutter helfen könne. Das mache ich dann auch. Aber anschließend brauche ich wieder ein paar Minuten, bis ich meine Schreibkonzentration wiedergefunden habe.

Meine “distraction free” Software:

Inzwischen frage ich mich beim Schreiben, ob dieser Artikel etwas mit der Blogparade von PR-Doktor Kerstin Hoffmann zu tun hat – obwohl ich daran die ganze Zeit nicht dachte. Und ich finde jetzt: Ja, diese “distraction free” Software hilft mir wahnsinnig gut gegen Schreibblockaden. Keine Ablenkung. Fokus auf das Schreiben. Nun ja, Denken soll dabei auch hilfreich sein…

Inzwischen zeigt mir die Fußzeile, dass ich etwa 600 Wörter beziehungsweise über 4.300 Zeichen geschrieben habe. Das ging aber schnell. Ich wurde allerdings auch nicht abgelenkt.