Merry Christmas & Happy New Year

Fröhliche Weihnachten und ein glückliches neues Jahr!

Das INJELEA-Blog macht eine Feiertagspause und rutscht ins neue Jahr. Wir sehen und lesen uns nächstes Jahr :-)

Tag Cloud

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Interessante Lesezeichen für Sie zum Stöbern und Lesen. Die Themen dieses Mal sind unter anderem ein Interview mit René Obermann, Social Intranet, Social Business, Social Collaboration und Leadership.

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

  • René Obermann: „Ich möchte mir Neues erschließen“ | ZEIT ONLINE
    Ein lesenswertes Interview von Uwe Jean Heuser und Jana Simon: „René Obermann verlässt die Telekom. Ein Gespräch über sozialen Aufstieg und Gerechtigkeit, über Datenschutz und seine Haltung zu Edward Snowden.“
  • The 5 Rituals of Highly Asian Efficient People

    When it comes to productivity, stripping it down to the basics can be challenging. With so many systems, hacks, techniques and tips out there it’s easy to get lost in the shuffle on what actually universally works.After meeting and studying hundreds of highly effective people in today’s world, I’ve derived the basics of productivity into 5 rituals that you can implement today that will shoot your productivity into overdrive.

  • Podcast 008: Im Gespräch mit Frank Hamm » ToolBlog

    Stephan List unterhält sich in diesem Podcast mit Frank Hamm, Social Media Spezialist, PR – Berater und “Nexialist”.Die Themen waren:

    Die Arbeitsfelder von Frank (und was ein “Nexialist” ist)
    Die Zukunft der Büros und anderer Arbeitsumgebungen
    Franks persönliche Werkzeuge zur Arbeitsorganisation
    Hawaii u.a.

  • My top ten intranet and digital workplace predictions for 2014
    It is clear that in 2013 not only did intranets increase their velocity and criticality for any modern organization (with widespread upgrades, investment and expansion) but the digital workplace came of age and became an accepted, essential digital and work reality. So what can we expect for intranets and the digital workplace 2014?
  • Management vs. Leadership: A Dangerous But Accurate Distinction | LinkedIn

    So sehr ich bei vielen „Managern“ das Führen im Sinne von Leadership auch vermisse, so gibt es doch viele „Manager“, die sich nur auf das große Ganze konzentrieren und manchmal ans Abstruse erinnernde Anweisungen komplett an der Realität vorbei geben.“I am not rejecting the distinction between leadership and management, but I am saying that the best leaders do something that might properly be called a mix of leadership and management. At a minimum, they lead in a way that constantly takes into account the importance of management. Meanwhile, the worst senior executives use the distinction between leadership and management as an excuse to avoid the details they really have to master to see the big picture and select the right strategies.“

  • Social Collaboration professionell nutzen
    Der richtige Umgang mit Social-Software vor und nach der Einführung stellt Unternehmen oft vor Probleme. Drei Experten machen klar, warum Social Collaboration nicht als reines IT-Projekt verstanden werden darf.
  • Studie: So entwickeln sich Social Media zum Social Business. – mcschindler.com – der Fachblog zu PR im Social Web
    Nach innen gesehen werden soziale Medien Teil der DNA und Treiber für kulturelle Veränderungen in der Organisation. In der externen Kommunikation muss Social in einem grösseren Kontext zusammen mit Web, mobiler Nutzung und anderen digitalen Initiativen gesehen werden. Das bedingt, dass Organisationen eine Vorstellung davon haben, wie „social“ die Beziehungen zu Kunden und Mitarbeitern beeinflussen soll. Will heissen, dass soziale Medien als fester Bestandteil in die kommunikative Gesamt-Strategie gehören.
  • Do Enterprise Collaboration Tools Offer Tangible ROI? | Colligo Networks inc.
    The study compared organizations with collaboration tools against those without such tools, and the results clearly show organizations that have embraced collaboration are more successful. This adds a huge amount of weight to the business case for collaboration tools.
  • FOKUS IK – Social Intranet
    Sich vernetzen, Zusammenarbeit vereinfachen, Wissen teilen und managen – Social Business besitzt vielversprechende Potenziale für Unternehmen. Gleichzeitig ist die Einführung von Social Intranets oder Enterprise Social Networks oft auch eine Herausforderung hinsichtlich der Akzeptanz und Unternehmenskultur. Über die Potenziale und Herausforderungen von Social Software, den Weg zum Social Business, über Wissensmanagement 2.0 und Erfolgsmessung berichten erfahrene Anbieter und Berater im Bereich Social Intranet und Enterprise-2.0-Lösungen in der 1. Ausgabe des Themenhefts “FOKUS IK”.
  • Management: Flache Strukturen sind ratsam – Harvard Business Manager
    Wann es sich lohnt:
    – Das Umfeld ändert sich schnell (wo heutzutage nicht…)
    – Innovation ist das Hauptdifferenzierungsmerkmal
    – die Organisation hat ein gemeinsames ZielDann sollten Sie nicht nur über flache Hierarchien sondern über Netzwerke nachdenken, denn das ist dann die Art, wie zusammen gearbeitet wird.“Je größer ein Unternehmen, desto feiner und vielstufiger meist die Hierarchie. Doch das muss und sollte nicht so bleiben: Immer mehr Studien zeigen, dass sich Organisationen mit flachen Strukturen fast immer besser entwickeln als traditionelle.“
  • Chancen- und Optionsmanagement: Wir müssen neu denken!
    Management by Objectives ist out, Management by Options ist in:
    „Je komplexer und unsicherer das Terrain scheint, umso mehr zieht man sich üblicherweise auf das Management von Risiken zurück. Komplexität und gefühlte Unsicherheit werden als Feinde empfunden. Falsch. Denn genau in diesem nicht bis ins Letzte plan- und kalkulierbaren Bereich liegen zahllose wertvolle Chancen, die erschlossen werden sollten. Wer besser sein will, muss lernen, Chancen zu erkennen und seine Optionen clever zu managen.“
  • Using an Internal Social Network to Solve Real Business Problems
    I’ve worked for several large organizations and one thing was true in every one of them. There are huge information silos between different divisions, different offices, and even within departments. These information silos can be very costly for organizations. The cost impact can range from not knowing the internal expertise available to having multiple departments working on similar initiatives and spending money for outside consultants to do the same projects as well as having employees who do not even know they exist. For many companies, the quickest way to break down silos is to leverage an internal social network.
  • Hierarchien sind Trivialisierungsstrukturen | Initiative Wirtschaftsdemokratie
    Auf der einen Seite braucht ein Unternehmen eine strenge hierarchische Aufstellung, um Geld zu verdienen. Auf der anderen Seite ist genau diese strenge hierarchische Struktur hinderlich, wenn es darum geht, die Basis für das Geldverdienen überhaupt erst zu schaffen.

Alle besonders lesenswerten Lesezeichen gibt es auf Pinboard: “INJELEA-Lesenswertes“. Und natürlich auch zum Abonnieren als RSS-Feed ;-)

Viel Spaß beim Lesen, frohe Feiertage, einen guten Rutsch in ein erfolgreiches 2014 und… live long and prosper!

Digest powered by RSS Digest

Podcast

Stephan List vom Toolblog und ich trafen uns vor ein paar Tagen zu einer Besprechung. Wie das heutzutage nun einmal so ist, war es weder in einem Meetingraum im Büro, noch in einem Restaurant, noch in einem Café – sondern in Skype. In etwa 34 Minuten behandelten wir Themen rund um Job, Office und Tools:

  • Die Arbeitsfelder von Frank (und was ein “Nexialist” ist)
  • Die Zukunft der Büros und anderer Arbeitsumgebungen
  • Franks persönliche Werkzeuge zur Arbeitsorganisation
  • Hawaii u.a.

Was Hawaii mit Job, Office und Tools zu tun hat? Eigentlich nichts, aber… wäre ich CEO und würde ich Golf spielen, dann hätten wir uns darüber unterhalten ;-)

Podcast 008: Im Gespräch mit Frank Hamm

Social Collaboration Framework

Mit dem Social Collaboration Framework begegnen Sie den Herausforderungen einer veränderten Wirtschafts- und Arbeitswelt. Im zweiten Teil stelle ich Ihnen die vier weiteren Bausteine Netzwerk, Usability, Kommunikation und Kollaboration vor und beschreibe ich ein typisches Vorgehen zur Einführung sowie typische Fallstricke.

Social Collaboration Framework

1. bis 3. Ziele/Aufgaben/Projekte, Infrastruktur und Konnektivität

Im ersten Teil über das Social Collaboration Framework habe ich Ihnen die Bausteine Ziele/Aufgaben/Projekte, Infrastruktur und Konnektivität erläutert. Sie sind eine wesentliche Grundlage für die erfolgreiche Einführung von Social Collaboration. Ausgehend von dieser Basis analysieren Sie die weiteren Bausteine und entscheiden Sie sich für ein Vorgehen in Ihrem Unternehmen.

4. Netzwerk

Das Netzwerk umfasst einerseits als zentrales Element seine Mitglieder und andererseits die Elemente, damit dieses Netzwerk und seine Aktivitäten abgebildet werden. Bei den Mitgliedern stellt sich die Frage, ob dies dauerhaft wirklich nur die Mitarbeiter des eigenen Unternehmens sein werden. Zu Beginn kann dies durchaus der Fall sein. Doch sollten Sie überlegen, ob es nicht später bei einzelnen Projekten oder größeren Einkaufsvorhaben sinnvoll sein kann, Externe zumindest zeitweise zu Ihrem Netzwerk hinzuzufügen. Beispielsweise kann es vorteilhaft sein, bei einer größeren Produktentwicklung einen besonders wichtigen Technologielieferanten von vornherein mit zu beteiligen.

Die Mitglieder vernetzen sich über Gruppen oder über persönliche Beziehungen. Gruppen können sein:

  • Abbildungen der formal bestehenden Aufbauorganisation (beispielsweise Abteilungen, Bereiche, Gremien)
  • Abbildungen der formal bestehenden Ablauforganisation (also beispielsweise einer abteilungsübergreifend einer Prozesskette)
  • Projektorganisationen (Projekte mit Teilprojekten), die konkret und zielorientiert eine übernommene Aufgabe verfolgen
  • Mitglieder mit gemeinsamen Interessen (Communities of Interest)
  • Mitglieder aufgabenorientierter Gemeinschaften (Communities of Practice); einen besseren deutschen als diesen sperrigeren Begriff finde ich leider nicht. Es geht hier um Mitglieder, die ähnliche Aufgaben haben oder hatten und die informell miteinander verbunden sind

Mitglieder und Gruppen als auch andere Objekte (beispielsweise ein Projekt) verfügen über Profile, anhand derer sich ein “Neuling” jederzeit sehr schnell einen Überblick verschaffen kann. Dies kann notwendig oder hilfreich sein im Rahmen des Onboardings neuer Mitarbeiter, des Einarbeitens eines neuen Projektmitglieds oder auch beim Erkunden von Personen oder Gruppen mit ähnlichen Interessen oder Aufgaben.

Das Netzwerk oder auch Teilmengen davon dienen als Transportmedium für Inhalte, Ziele und Kommunikation. Achten Sie einmal auf die Netzwerkbildung in Ihrem Unternehmen, die bereits jetzt beispielsweise bei Projekten oder auch in der Kaffeeküche oder auf der Weihnachtsfeier stattfindet.

5. Usability (Benutzerfreundlichkeit)

Eine wichtige Anforderung an eine Social Collaboration-Umgebung ist die der Benutzerfreundlichkeit. Die Mitglieder sollen sich nicht mit Schulungen oder Handbüchern aufhalten sondern umgehend ihr Netzwerk aufbauen und zusammen arbeiten. Eine Oberfläche muss auch aus Akzeptanzgründen einfach und flüssig zu bedienen sein. Bedienelemente, die den Mitarbeitern aus ihren privaten Anwendungen (Amazon, Facebook, Whatsapp) bekannt sind, fördern den schnellen Einstieg.

Die Umgebung soll möglichst alle im Unternehmen eingesetzte Plattformen unterstützen (Browser, Betriebssysteme). Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Mobilzugang. In Zeiten von Smartphone und Tablets, die auch zunehmend von Unternehmen eingesetzt werden, gilt es, den Mitglieder die Nutzung nicht nur am festen Arbeitsplatz sondern auch mobil zu ermöglichen. Dabei geht es je nach Unternehmensumgebung um Mitarbeiter im Außendienst aber auch beispielsweise in der Produktion oder im Meetingraum (auch wenn der Einsatz zielgerichtet und vereinzelt erfolgen sollte). Möglicherweise setzen Sie im Unternehmen derzeit nur eine begrenzte Anzahl von Plattformen ein. Doch erstens wird sich dies im Laufe der nächsten Jahre ändern und zweitens können Sie nicht voraussehen, über welche Endgeräte und Plattformen externe Mitglieder möglicherweise bereits in wenigen Monaten verfügen.

Achten Sie auf eine einfache und zugleich mächtige Suche, die auch Dokumente im Volltext durchsucht.

Eine E-Mail-Anbindung sollte selbstverständlich sein, damit Mitarbeiter ihre Benachrichtigungen in ihrer gewohnten Umgebung (beispielsweise Microsoft Outlook) erhalten können. Von dort aus sollten sie direkt über einen Link entsprechend Aktionen anstoßen können (beispielsweise das vom Kollegen bearbeitete Dokument öffnen).

Bei vielen klassischen ERP-Lösungen (Enterprise-Resource-Planning) verhindert neben der umständlichen Bedienung die zentrale Administration eine durchgängige Akzeptanz. Die Administration der Social Collaboration-Umgebung soll weitgehend in der Umgebung selbst stattfinden. Das Anlegen einer Gruppe oder die Vergabe von Berechtigungen darf nicht von einer zentralen Stelle abhängig sein, die über diverse Antragsformulare mit mehreren Stufen erreicht wird – und die dann aufgrund eines Formfehlers ablehnt.

Selbstverständlich dürfen Externe nur in klar eingeschränkten Bereichen ihrer Kollaborationsumgebung mitarbeiten. Aber dieselbe Anforderung gibt es ebenso bei Ihren eigenen Mitarbeitern. Nicht jeder Mitarbeiter darf wirklich alles sehen oder bearbeiten. Eine Gruppe kann von jedem gegründet werden, der Gründer ist automatisch Administrator und kann weitere Administratoren hinzufügen. Bei den Gruppen haben sich Konstruktionen wie diese etabliert:

  • Geheim: Die Gruppe ist nur sichtbar für Mitglieder, nur Administratoren können Mitglieder hinzufügen. Auch können Mitglieder, Beiträge, Dokumente und andere Objekte nur von Mitgliedern gesehen beziehungsweise bearbeitet werden
  • Geschlossen: Die Gruppe erscheint auf Listen oder in der Suche, aber die Mitglieder, Beiträge, Dokumente etc. können nur durch die Mitglieder gesehen beziehungsweise bearbeitet werden. Gruppenmitglieder werden hierzu nur durch gewährten Antrag oder durch eine Einladung durch Administratoren oder berechtigte Mitglieder.
  • Öffentlich: Die Gruppe und ihre Objekte sind für jeden sichtbar, jeder kann der Gruppe beitreten und mitarbeiten

[ Beispiel: Facebook-Gruppen ]

Es gibt je nach Umgebung weitere Abstufungen oder Berechtigungsebenen. Je vielfältiger die Möglichkeiten sind, desto höher sind allerdings oft die Akzeptanzhürden und der Verwaltungsaufwand. Weniger ist manchmal mehr: Eine möglicherweise hundertprozentige Lösung nutzt Ihnen wenig, wenn sie nicht oder nur ungern von den Mitgliedern des Netzwerks genutzt wird.

6. Kommunikation

Kommunikation (lateinisch communicare „mitteilen“) ist der Austausch oder die Übertragung von Informationen. „Information“ ist in diesem Zusammenhang eine zusammenfassende Bezeichnung für Wissen, Erkenntnis oder Erfahrung. Mit „Austausch“ ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen gemeint. „Übertragung“ ist die Beschreibung dafür, dass dabei Distanzen überwunden werden können, oder es ist eine Vorstellung gemeint, dass Gedanken, Vorstellungen, Meinungen und anderes ein Individuum „verlassen“ und in ein anderes „hinein gelangen“.

[ Seite Kommunikation. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 5. Dezember 2013, 12:49 UTC. (Abgerufen: 18. Dezember 2013, 17:15 UTC) ]

Ich verspüre Unbehagen, wenn von “Übertragung” die Rede ist. Denn dies suggeriert, man könne „nicht kommunizieren“. Kommunikation ist für mich immer Dialog, denn erstens ist auch das Nicht-Reagieren auf eine Information eine Information, und zweitens ist das veraltete Sender-/Empfänger-Modell durch das Netzwerk- bzw. Systemmodell abgelöst. Der Kommunikations-Baustein sorgt mit seinen Elementen dafür, dass die Mitglieder der Social Collaboration-Umgebung miteinander möglichst vielfältig und vor allem situationsgerecht kommunizieren können. Beispiele für Elemente sind:

  • Nachrichten/News: Eine Nachricht wird von einem Mitglied an ein einzelnes oder an mehrere Mitglieder als Beginn einer Kommunikation gesendet. Dieses Mitglied kann auch stellvertretend für eine Organisationseinheit oder Gruppe agieren. Die Kommunikation erfolgt asynchron (d.h. zeitlich versetzt)
  • Diskussionen: “Gemeinsam untersuchen, erörtern, und besprechend erwägen”, wobei im Unterschied zur Nachricht (oder besser: Beim Austausch von Nachrichten) öffentlich diskutiert wird. Ich sehe Blog als eine Diskussionsform
  • Status Updates (explizite Kurznachrichten) : Informieren über den Status eines Mitglieds oder einer Gruppe
  • Activity Streams: Im Gegensatz zu den Status Update werden hier indirekt durch Aktivitäten wie das Bearbeiten eines Dokuments Nachrichten erzeugt)
  • Messaging (inklusive Präsenzanzeige): Im synchronen Chat (auch im Gruppenchat) werden in flüchtiger Unterhaltungen Nachrichten in geschlossenem Kreis ausgestauscht. Präsenzanzeigen mit bewusster Anzeige (beispielsweise “Ich bin online”, “Ich bin beschäftigt”, “Ich bin abwesend”) signalisieren einem möglichen Partner, welche Art der Kommunikation gerade geeignet ist. So kann beispielsweise auf eine Nachricht ausgewichen werden. Messaging gibt es ohne die Präsenzanzeige bereits seit vielen Jahren in Unternehmen – denn ein Telefongespräch ist nichts anderes als Messaging im Audioformat :-)
  • Gemeinschaftliche Lesezeichen: Sie werden gemeinsam geteilt und oft mit Schlagworten vershen (beispielsweise zu einer Arbeitsgruppe)
  • Abonnieren: Das Abonnieren ermöglicht dem Folgen von anderen Mitgliedern, Nachrichten, Dokumenten oder generell Objekten, die eine Änderung erfahren (oder durchführen bei Mitgliedern)

Eine Kommunikation kann oftmals auch ohne offensichtliches Ziel erfolgen (“Small Talk”), doch selbst dann stärkt sie beispielsweise die Bindung im Netzwerk (s.a. Interpersonal ties).

7. Kollaboration

Eine Kollaboration (lat. con- „mit-“, laborare „arbeiten“) ist die Mitarbeit bzw. Zusammenarbeit mehrerer Personen oder Gruppen von Personen.

[ Seite Kollaboration. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 3. Dezember 2013, 00:35 UTC. (Abgerufen: 18. Dezember 2013, 16:29 UTC) ]

Die Definition von Wikipedia ergänze ich um folgende Aspekte:

  • Es handelt sich um ein zielorientiertes Zusammenarbeiten
  • Die Beteiligten (Mitglieder/Personen oder Gruppen) können sich im Zeitablauf entwickeln
  • Die Zielausprägung kann sich im Zeitablauf ändern

Kollaboration kann zu allgemeinen Zielsetzungen wie diesen erfolgen:

  • Zugang zu Information und Wissen verbessern
  • Produktivität und Teamleistung erhöhen
  • Zufriedenheit & Engagement von Kunden, Partnern und Mitarbeitern erhöhen
  • Zusammenarbeit und Vernetzung erhöhen
  • Agilität und Innovationsfähigkeit erhöhen
  • Reputation erhöhen
  • Kosten reduzieren

Es kann allerdings auch konkreter werden:

  • Die Belegschaft über die aktuelle wirtschaftliche Lage des Unternehmens informieren und Fragen der Mitarbeiter beantworten
  • Ausschreibungsunterlagen für den Neubau der Produktionshalle erstellen
  • Planung und Umsetzung des nächsten größeren Updates der ERP-Software
  • Szenarien für die technologische Entwicklung im Bereich der Produktionsautomation entwickeln
  • Marktentwicklungen erfassen, diskutieren und Möglichkeiten für die strategische Ausrichtung der nächsten fünf Jahre sondieren
  • Durchführung eines MOOCs zur Erhöhung des Wissensstandes im Unternehmen und der Wettbewerbsfähigkeit am Markt

Kollaboration findet daher nicht zwangläufig operativ oder zur Umsetzung einer wertschöpfenden Aufgabe (im Bereich der Wertschöpfungskette) durch. Zur Durchführung von Kollaboration dienen Elemente, die es generell bereits zu Zeiten von Papier, E-Mail, Word und Co gab:

  • Aufgaben: Konkrete Aufgaben mit einem Zieldatum und möglicherweise Abhängigkeiten
  • Termine: Kalendarische Termine für Aufgaben oder einzelne Tätigkeiten
  • Meetings/Veranstaltungen: Gemeinschaftlicher Austausch von Informationen, Argumenten; Erstellung von Dokumenten oder Dokumentationen
  • Dokumente: Gemeinschafltiches Bearbeiten von Dokumenten, möglicherweise auch parallel zur selben Zeit von mehreren Personen. Dies können außer Textdokumenten beispielsweise auch Präsentationen, Tabellen oder ein gemeinsamer Bildschirm sein
  • Dokumentversionen: Die Erstellung von Versionen von Dokumenten sollte heutzutage vollautomatisch erfolgen
  • Umfragen: Das einfache Abfragen als auch komplexeres Befragen beispielsweise als Feedbackkanal
  • Ideen und Bewertung: Eng verwandt ist die Sammlung und Generierung von Ideen sowie deren Bewertung
  • Archivierung: Die Archivierung von Aufgaben, Dokumenten und anderen Objekten soll möglichst einfach sein, gleichzeitig soll auch der Zugriff auf bereits archivierte Objekte einfach erfolgen. Archivierung war bislang ein “Wegsperren” für den Notfall. Diese Archivierung sollte ersetzt werden durch ein “Ausblenden” von Objekten, auf die man dennoch bei Bedarf einfach zugreifen können sollte

Im Gegensatz zu den Möglichkeiten von ein paar Jahren können solche Elemente jetzt raum- und zeitübergreifend und verhältnismäßig einfach zur Kollaboration eingesetzt werden.

Vorgehen

Klopfen Sie die Bausteine des Social Collaboration Frameworks in Ihrem Unternehmen ab. Aus den Elementen der einzelnen Bausteinen ergeben sich die Kriterien zur Auswahl sowohl einer geeigneten Software als auch eines Partners zur Umsetzung. Fragen Sie sich, welche Teile Sie wirklich selbst erbringen können (z.B. in der IT-Infrastruktur).

Ein Beispiel zur Kommunikation: Ist Ihr Unternehmen auf eine netzwerkorientierte Kommunikation vorbereitet? Wen müssen Sie dazu einbinden, und welche besonderen Maßnahmen sollten Sie vorsehen? Und falls Sie nicht vorbereitet sind: Können Sie aus eigenen Ressourcen eine geeignete Kommunikation aufbauen? Oder sollten Sie für die Kommunikation einen externen Partner für die Einführungsphase hinzuziehen?

Beim Abklopfen der Bausteine und Elemente bauen Sie außerdem eine Liste der benötigten Partner innerhalb ihres Unternehmens auf. Das sind dann die Stakeholder (z.B. Betriebsrat, Datenschutzbeauftragter, Mitarbeiter, Führungskräfte), die mit ins Boot und/oder “enabled” werden müssen. Fragen Sie sich dazu bei jedem Element:

  • Wenn kann ich dazu für weiteren Input fragen?
  • Wer könnte daran Interesse haben?
  • Wer wird sehr schnell damit arbeiten?

Einige auf dieser Liste werden Sie dann in Ihr Projektteam holen, andere werden Sie im Laufe des Projekts für einen Austausch hinzu holen. Möglicherweise werden Sie eine permanente Austauschgruppe aufbauen, mit der Sie ihr im Wachsen begriffene Social Collaboration testen können und durch die Sie wichtige Hinweise gewinnen können.

Aufgrund der Vielfalt der Bausteine ergibt sich wahrscheinlich eine sehr gemischte Truppe, und das ist gut so. Dafür holen Sie sich viel wertvollen Input für Ihr Vorhaben. Und letztendlich stellen sich bei den Stakeholdern auch oft Grundsatzfragen wie “Wieso haben wir das immer so gemacht, müssten wir jetzt nicht normalerweise…?”. Ignorieren Sie diese Kulturfragen nicht sondern nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch und zum Justieren Ihres Vorgehens.

In jedem Unternehmen gibt es unterschiedliche bestehende Prozesse, Vorgehensweisen und Kulturen. Deswegen werden Sie auf Basis des Social Collaboration Frameworks ein auf Ihr Unternehmen abgestimmtes Vorgehen entwickeln. Ein typisches Vorgehen:

  1. Bestands- und Anforderungsanalyse: Dazu ermitteln Sie schwerpunktmäßig vier bis sechs mögliche Anwendungsfälle (“Use Caes”) und definieren Sie Entscheidungskriterien. Die Basis ist ein Team aus verschiedenen Hierarchien und Abteilungen (je nach Unternehmensgröße zwischen vier und acht Mitarbeitern, deutlich mehr nur mit Bauchschmerzen). Dieses Basisteam befragt die Stakeholder im Unternehmen und gewinnt wichtige Einsichten.
  2. Entscheidungsphase: Hier erfolgt die Festlegung von zwei oder drei Anwendungsfällen, der Entscheidungskriterien sowie weiterer Rahmenbedingungen wie das zur Verfügung stehende Budget für den nachfolgenden Piloten. Achten Sie bei der Auswahl der Anwendungsfälle, dass diese keine aufwändige langfristige Planung und Umsetzung erfordern, sondern dass Sie für die Beteiligten “Quick Wins” erzielen.
  3. Pilotphase: Stellen Sie für die Pilotphase die nötige (Sofware-)Infrastruktur zur Verfügung, holen Sie die Anwender für die zwei oder drei Anwendungsfälle ins Boot und nutzen Sie den Piloten als Lernphase für Korrekturen. Möglicherweise sind dabei zuvor eindeutige Kriterien ihrer Architektur betroffen. Je früher Sie daher kritische Hinweise aufnehmen und analysieren, desto besser.
  4. Ausweitungsphase: Überprüfen Sie die ersten Anwendungsfälle und was Sie daraus gelernt haben. Planen sie die sukzessive Ausweitung auf mehr Use Cases und die Teilnahme weiterer Teilnehmer (Hierarchien/Abteilungen). Achten Sie auch hier dabei auf Quick Wins, starten Sie jedoch auch bereits ein oder zwei Anwendungsfälle, die etwas komplexer sind. Die Erfahrungen hieraus werden Ihnen später bei weiteren Fällen helfen.
  5. Produktionsphase”: Führen Sie immer mehr Anwendungsfälle ein. Achten Sie darauf, dass jeder Anwendungsfall von einem Verantwortlichen betreut wird. Sehen Sie die Anwendungsfälle als andauernde Reise und nicht als endgültige Meilensteine.

Fallstricke

Bei dem Vorgehen zur Einführung einer Social Collaboration in Ihrem Unternehmen sollten die Architektur und die Kriterien initial ermitteln und dann ständig optimieren. Die Architektur kann beispielsweise vom Projektkreis ausgehen und durch Gespräche mit den Stakeholdern verbessert und korrigiert werden.

Beim Abklopfen des Frameworks werden Sie oft auf diese Fallstricke stoßen:

  • Es gibt vielfältige Sicherheitsbedenken (z.B. Cloud, Vertraulichkeit der Partner beziehungsweise Mitarbeiter)
  • Es gibt noch keine strategische Ausrichtung der Social Media an Businesszielen
  • Eine abteilungsübergreifende Zusammenarbeit kratzt an Machtsilos
  • Isolierte Umsetzungsansätze in verschiedenen Abteilungen aufgrund dieser Silos oder aufgrund hierarchieorientierter Kommunikation sorgen für Verwirrung oder doppelten Aufwänden
  • Social Collaboration wird aufgrund des Schlagwortes als ein reines IT- und Softwareprojekt gesehen, und eigentlich Beteiligte winken ab (“Die IT soll das mal installieren, das geht eh schief…”)

Die Welt ist inzwischen derart schnelllebig geworden, dass Veränderungen in der Umwelt und der Anforderungen erst während des Projektfortschrittes auftreten oder erkennbar werden. Mit einer offenen Komunikationskultur können Sie jedoch dafür sorgen, dass solche Einflüsse möglichst früh erkannt werden. Rechnen Sie mit Änderungen und vor allem auch mit Fehlern und planen Sie ihre Beseitigung mit ein im Sinne einer “Beta-Haltung”.

Social Collaboration? Social Intranet? Social Business? Alles ist vernetzt und viele Fragen bleiben. Im Januar 2014 biete ich ein Social Business Seminar für Geschäftsführer, Entscheider und Projektleiter an:

Social Business Seminar

 

Weitere Informationen rund um Themen zu (Social) Collaboration und ergänzende Links zum Fachartikel „Social Collaboration für Unternehmen“ finden Sie auf der

Social Collaboration Seite

Social_Business

Im Januar biete ich ein Social Business Seminar für Geschäftsführer, Entscheider und Projektleiter an. Im Seminar gebe ich eine Übersicht zum Thema und beantworte Fragen wie zum Nutzen, zur Einführungsstrategie und zu den Herausforderungen.

Social Business ist die Antwort auf die Entwicklung der Industriegesellschaft hin zu einer Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft, die einem ständigen Wandel unterworfen ist. Einer Gesellschaft, in der starre Prozesse den Veränderungen des Marktes immer weniger standhalten. Immer mehr kommt es darauf an, Wissen zu teilen, abteilungsübergreifend zusammenzuarbeiten und Ideen gemeinsam weiterzuentwickeln.

Eng verbunden mit Social Business sind der Einsatz von Social Intranet und von Social Collaboration. Kaum ein Gebiet ist derart umfangreich wie Social Business – und auch derart weich, was die Abgrenzung angeht. Das verunsichert manche Entscheidungsträger, die sich vor dem Schritt zu Social Business und/oder Social Intranet eine Übersicht verschaffen möchten. Diese Übersicht erhalten sie in meinem Seminar.

Das Seminar dauert sechs Stunden, findet am 31. Januar zum ersten Mal statt und geht von 10 bis 16 Uhr in Freiburg bei der Intrexx Akademie von United Planet. Vom ICE-Bahnhof aus sind es weniger als fünf Minuten zu Fuß. United Planet bietet mit Intrexx Share eine Social Business Plattform an, das Seminar ist jedoch komplett unabhängig sowohl vom Produkt als auch von United Planet.

Das Programm

  • Social Business: Begriffsbestimmung und Historie
  • Wertschöpfung und Nutzen: Was bringt Social Business?
  • Die richtige Einführungsstrategie
  • Herausforderungen bei der Nutzung
  • Social Business Readiness Check
  • Reichlich Gelegenheit zu Fragen und Diskussion

Falls Sie das noch nicht überzeugt hat: Es gibt Catering, Kaffee und WLAN :-)

Ich würde mich freuen, Sie am 31. Januar zu begrüßen:

Seminarseite mit Beschreibung und Buchung

Stöckchen werfen

Stöckchen werfen

Vielen Dank an Stefan Pfeiffer (mit vier “f”!) der mir ein Stöckchen zugeworfen hat. Ich habe keine Ahnung, was es mit einem “Best Blog Award” auf sich hat. Aber so ist das nun mal mit einem Stöckchen. Es kommt geflogen, jemand fängt es, weiß noch, woher das kam… aber wo das und warum angefangen hat… Egal. Ich blogge, also antworte ich. Denn Stöckchen auffangen (und werfen!) macht Spaß :-)

1. Warum bloggst Du eigentlich?

Damals, früher… wollte ich ausprobieren, wie das Installieren eines Content Management Systems bei einem Hoster so geht. Ein paar Tage stellte ich fest, dass ich bloggte. Aber da war es schon zu spät. Ich habe wahnsinnig viel durch das Bloggen gelernt, und das ist heute noch so. Denn das Bloggen ist nicht nur das Schreiben von Artikeln, sondern es sind das Lesen, das Recherchieren, das Kommentieren, der Austausch, das “Über den Tellerrand schauen”, das Treffen und das Kennen lernen von Menschen. Wie wäre es damit: Weil es Spaß macht.

2. Was ist Dein Lieblingswein (wenn Du Wein magst und trinkst) und warum?

Ich mag Wein. Jedoch halte ich mich bei Wein aufgrund einer Histamin-Intoleranz zurück. Ansonsten ist es bei den Rotweinen ein Barbera oder ein Barbaresco aus dem Piemont, ein Dunkelfelder oder ein St. Laurent aus Rheinhessen und bei den Weißweinen ein Sauvignon Blanc oder ein Grauburgunder aus Rheinhessen. Das Anbaugebiet/Terroir spielt zwar eine Rolle, aber je nach Jahrgang und Weingut… bei Wein ist und bleibt IMHO ein Quäntchen Glück dabei :-)

3. Dein Witz des Jahres 2013?

Die Große Koalition.

4. Macht Mutti Gabi platt?

Wer ist Gabi? …aber das ist auch egal: Mutti macht alle platt.

Bis es ihr dann geht wie Birne, aber das wird auch jemand sein, den man bis dahin noch nicht so wirklich ernst genommen haben wird.

Wie… Pofalla? Das ist jetzt nicht ernst gemeint, oder?

5. Wer wird Weltfussballer 2014?

Fußball? Ich fürchte, da bin ich vollkommen unbedarft, ahnungslos und überfordert. Als ich noch Ahnung davon hatte, war Gerd Müller Torschützenkönig. HerrIdefix hätte wahrscheinlich eine Antwort.

6. Wer wird Weltmeister 2014?

Ich befürchte, da geht es auch um dieses Fußball. Mache ich mich lächerlich, wenn ich auf Deutschland tippe? Oder spielen die nächstes Jahr gar nicht mit?

7. Wie feierst Du Weihnachten und was ist Dir wichtig dran (wenn überhaupt)?

Ich feiere auf jeden Fall und in jedem Jahr in Ruhe und ohne Trubel. An Weihnachten ist mir der Gedanke des Teilens und das Denken an andere wichtig. Ich glaube nicht an Gott oder Jesus aber an ein Ideenkonstrukt der Gemeinschaft, des Miteinanders, der Toleranz, der Akzeptanz und des Miteinander sprechens. Weihnachten ist für mich ein Anlaß darüber nachzudenken und besinnlich inne zu halten.

8. Wenn Dir in 2013 wirklich was auf die Nerven gegangen ist – was war das?

Nicht das sondern die: Die NSA, das GCHQ und vor allem diejenigen, die die Ausspähungsorgien vorzeitig als beendet erklärt, verharmlost oder ignoriert haben. Also beispielsweise Mutti – bis sie selbst nicht mehr ignorieren konnte, von Freunden abgehört zu werden. Davor war ja nur ihr Souverän betroffen. Da hat sie halt einen Boten mit einer Frageliste nach NSA-Land geschickt und anschließend das getan, was sie in Fällen ohne Umfragewerte über 50 Prozent immer tut: Nichts.

Bei den Briten war das etwas anderes. Da hat sie keine Frageliste geschickt sondern sofort nichts getan.

9. Was wünscht Du Dir für 2014?

Bundestagswahlen.

Alternativ eine Ashcloud am 1. Mai (unser Rückflug ist am 2. Mai).

Alternativ wünsche ich mir, dass die Menschen öfter und besser miteinander reden. Aber ich fürchte, dieser Wunsch wird nicht in Erfüllung gehen. Die Bundestagswahl wird es vermutlich auch nicht geben. Dann also schon eher die Ashcloud.

10. Was wünscht Du Dir von mir für 2014?

Ein Treffen? :-)

11. Deine guten Vorsätze für das kommende Jahr?

Ich habe es nicht so mit derartigen Vorsätzen. Auf Anhieb fallen mir diese hier ein:

  • Zwei Mal in der Woche joggen
  • Einen Artikel pro Woche veröffentlichen
  • Mich als Selbstständiger zu etablieren
  • Das Beste aus den Chancen und Risiken des Jahres machen
  • Mir treu bleiben

Stöckchen werfen

Stöckchen werfen war mal schwer in. Weil das der heutigen Generation vielleicht nicht sooo geläufig ist, hier mein Artikel von 2007: Was ist ein Stöckchen und wie funktioniert das?.

Aber eigentlich ist es ganz einfach. Irgend jemand stellt ein paar Fragen und veröffentlicht die in seinem Blog und / oder schickt sie an andere Blogger. Du liest das Stöckchen oder erhälst ein Mail, in der Du auf das Stöckchen hingewiesen wirst. Nehmen wir an, Du liest das Kaffee-Stöckchen. Was machst Du jetzt?

[ So, sauber zitiert. Mit Schreibfehler. ]

Natürlich kann der Stöckchenwerfer festlegen, was und wie das Stöckchen weitergeworfen wird. Also beispielsweise mit neuen Fragen. :-)

Im Zuge der Rückverfolgung dieses Stöckchens bin ich dann irgendwann auf diese Regeln gestoßen:

  1. Einfach einen Post zum Thema verfassen, das Bildchen vom Award einfügen und mit demjenigen verlinken der ihn dir verliehen hat.
  2. Elf Fragen beantworten
  3. Tagge 10 weitere Blogger und stelle ihnen 11 Fragen
  4. Mach sie auf den Award mit einem Kommentar aufmerksam

Also 2, 3 und 4 schaffe ich. Doch die 1… welches Bildchen? Das gibt es in Farbe, in Schwarz-Weiß, mit verschiedenen URLs… den Verlinkungen ist auch nicht einfach zu folgen, weil sie meistens auf die Startseite und nicht auf den Stöckchenartikel verweisen… Sei’s drum. Ich schnappe mir das von Herzmutter, denn das ist der letzte Artikel, der frei zugänglich ist. Da gibt es auch leicht andere Regeln:

  1. Schreibe einen Post zu diesem Award, führe das Bild ein und danke mit einem Link demjenigen, der diesen Award verliehen hat.
  2. Beantworte die 11 Fragen.
  3. Überlege dir selbst 11 Fragen.
  4. Tagge 10 weitere Blogger, die weniger als 200 Leser haben.
  5. Sage den Bloggern, dass sie den Award bekommen haben und somit getaggt sind.

Dort führt dann nur ein Link auf Mercy von toothsomebook – wo eine Anmeldung zur Nutzung von Blogger gefordert wird. So bin ich versucht, die Grafik entweder herunterzuladen, in mein Blog hochzuladen und dort einzubinden, oder ein Hotlinking zu machen. Mache ich aber nicht. Sorry Folks. Aber vielleicht zählt das Rückverfolgen und Verlinken schon… :-) Ich mach’s einfach mal so:

Weiter werfen

Ich werfe die Stöckchen weiter an:

  1. Alexandra Graßler
  2. Daniel Rehn
  3. Insa Künkel
  4. Manuela Hamm
  5. Marcel Widmer
  6. Marie-Christine Schindler
  7. Meike Leopold
  8. Mike Schnoor
  9. Su Franke
  10. Tim Krischak

Weil ich so faul bin, habe ich mir Anregungen in alten Stöckchen geholt. Und das sind die Fragen an Euch:

  1. Was ist Dein Lieblingsoutfit?
  2. Was hattest Du bei Deinem ersten Vorstellungsgespräch an? Falls Du Dich nicht mehr erinnerst: Was würdest Du morgen zu einem Vorstellungsgespräch anziehen?
  3. Wie lautet die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Dein Blog kam? Sofort, jetzt nachsehen!
  4. Warum hast Du den Blogeintrag, zu dem die Suchanfrage leitete, so geschrieben?
  5. Wie beschreibst Du Dich in 140 Zeichen? Ohne Links!
  6. Trinkst Du lieber Kaffee oder Tee?
  7. Wieso trinkst Du Zucker, Milch, Sahne oder gar nichts in Deinem Kaffee (oder Tee)?
  8. Mit wem genießt Du Deinen Kaffee oder Tee am liebsten?
  9. Wie viele E-Mails (egal ob gelesen oder ungelesen) hast Du gerade in Deinem Posteingang? Jetzt nachsehen und nicht schummeln!
  10. Welche persönliche Produktivitätsmethode benutzt Du (beispielsweise Getting Things Done, ALPEN, Eisenhower-Prinzip)?
  11. Wie verwaltest Du Deine persönlichen Aufgaben (beispielsweise mit Papier, einer App, einer Textdatei)?

Zusatzfrage: Wieso hast Du E-Mails in Deinem Posteingang, wenn Du eine Produktivitätsmethode benutzt?

Und jetzt: Auf die Plätze, fertig, Stöckchen!

In dem Themenheft von scm gibt es vielfältige Artikel zum Thema Social Intranet, Enterprise 2.0 und Social Collaboration. Experten wie beispielsweise Bianca Gade, Carsten Rossi und Lutz Hirsch gehen in ihren Artikeln auf diese Themen ein und beschreiben neue Wege im Intranet, in der Kommunikation und im Social Business.

Sich vernetzen, Zusammenarbeit vereinfachen, Wissen teilen und managen – Social Business besitzt vielversprechende Potenziale für Unternehmen. Gleichzeitig ist die Einführung von Social Intranets oder Enterprise Social Networks oft auch eine Herausforderung hinsichtlich der Akzeptanz und Unternehmenskultur. Über die Potenziale und Herausforderungen von Social Software, den Weg zum Social Business, über Wissensmanagement 2.0 und Erfolgsmessung berichten erfahrene Anbieter und Berater im Bereich Social Intranet und Enterprise-2.0-Lösungen in der 1. Ausgabe des Themenhefts “FOKUS IK”.

In meinem Artikel „Social Collaboration für Unternehmen“ beschreibe ich die Entwicklungen, die unsere Wirtschafts- und Arbeitswelt verändert haben, Social Collaboration als Antwort darauf sowie die Herausforderungen, die für Unternehmen daraus entstehen.

Den Download als PDF erhalten Sie auf der Seite zum Themenheft FOKUS IK – Social Intranet.

Heute morgen erschien begleitend hier im Blog der erste von zwei Artikeln zum Social Collaboration Framework, in denen ich die sieben Bausteine des Frameworks sowie ein typisches Vorgehen zur Einführung von Social Collaboration beschreibe.

Weitere Informationen rund um Themen zu (Social) Collaboration und ergänzende Links zum Fachartikel „Social Collaboration für Unternehmen“ finden Sie auf der Seite
Social Collaboration

Haben Sie schon alle Weihnachtsgeschenke? Nein? Soll es vielleicht noch ein besonders scharfes Küchenmesser, eine hippe Krawatte oder doch ein Gadget sein? Wir haben noch ein paar Geschenkideen für Sie, die Sie auch in allerletzter Minute besorgen können: Schenken Sie eine Spende, spenden Sie Leben!

Auch wenn dieses Jahr Geschenke wie Socken, Schal und Parfüm wieder zu Weihnachten im Trend liegen mögen: Wir stehen nicht darauf und schenken uns so etwas nicht.

Google Weihnachtstrends: Socken, Schal, Parfüm

Google Trends: Socken, Schal, Parfüm liegen im Trend

Wir schenken am liebsten Geschenke, die Leben retten oder das Leben verbessern. Das Schöne für Sie aus unserer Liste ist: Sie können Sie sich, Freunden oder Verwandten schenken. Spenden Sie, drucken Sie eine Kopie der Überweisung oder einen Screenshot aus, und legen Sie sie dem Beschenkten unter den Weihnachtsbaum :-)

Unsere ultimativen Geschenkideen für Weihnachten sind: Deutsche Hirntumorhilfe, DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei, Hamburgs frohe Kinderaugen, Haus St. Martin in Ingelheim, ident.africa, PROBONO Schulpartnerschaften für Eine Welt, Taifun Haiyan.

Spenden Sie. Schenken Sie Leben. Die Empfänger freuen sich – ich ebenfalls.

Deutsche Hirntumorhilfe

Im September 2011 wurde bei meinem Vater ein Hirntumor (ein Glioblastom) diagnostiziert. Am 11. Juli 2012 ging mein Vater über den Regenbogen. Die Deutsche Hirntumorhilfe unterstützt Betroffene und Angehörige:

Die Deutsche Hirntumorhilfe ist eine Non-Profit-Organisation und setzt sich seit über vierzehn Jahren für die Interessen von Hirntumorpatienten ein. Sie ist unabhängig, gemeinnützig, wurde am 1. August 1998 gegründet, hat ihren Sitz in Leipzig und ist bundesweit tätig. Der Patient steht im Mittelpunkt der Arbeit, die allein aus Spenden finanziert wird.

[ Deutsche Hirntumorhilfe | Spendenkonto | Onlinespende ]

DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei

Die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH wurde vor über 20 Jahren mit der Aufgabe gegründet, Stammzellspender für Leukämiepatienten finden. Seither haben 26.000 DKMS-Spender Leukämiepatienten auf der ganzen Welt Hoffnung auf eine zweite Lebenschance gegeben.

[ DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei | Online-Registrierung zur Stammzellenspende | Zur Geldspendenseite ]

Hamburgs frohe Kinderaugen

Hamburgs frohe Kinderaugen

Schenken Sie frohe Kinderaugen in Hamburg:

Gerade zur Weihnachtszeit strahlen Kinderaugen ganz besonders erwartungsvoll. Straßen und Schaufenster sind festlich geschmückt, überall glitzert und funkelt es. Zeit für Kinderträume. Und so mancher erinnert sich an die eigene Kindheit, die Aufregung vor der Bescherung und die unermessliche Freude, wenn es daran ging, mit roten Backen die Geschenke auszupacken – oder erlebt diese unwiederbringlichen Momente mit den eigenen Kindern.

[ Wie es geht: MitmachenNur noch bis 18. Dezember!]

Wir haben dieses Jahr mitgemacht, und Manuela hat beim großen Kinderaugen-Häkeldeckenprojekt mitgemacht.

Der Plan: Wir häkeln gemeinsam eine Decke und versteigern sie für einen guten Zweck.

[ Verkündigung auf Pfotenland: Häkeldeckenprojekt ]

Haekeldeckenprojekt

Granny Squares für eine Häkeldecke

Haus St. Martin in Ingelheim

Das Haus St. Martin ist ein Projekt der Wilhelm Emmanuel von Ketteler Stiftung, eine Gemeinschaftsstiftung zur Förderung der caritativen sozialen Arbeit im Bistum Mainz (Wilhelm Emmanuel von Ketteler auf Wikipedia):

Das Haus St. Martin ist eine heilpädagogische und therapeutische Fördereinrichtung mit 45 vollstationären Heimplätzen. Die Kinder und Jugendliche mit Schwerst- Mehrfachbehinderung leben in fünf Gruppen alters- und geschlechtsgemischt zusammen.

[ Haus St. Martin in Ingelheim mit online Spendenformular ]

Wir haben dieses Jahr für das Haus St. Martin gespendet.

ident.africa

ident.africa wurde gegründet um auf die Bildungsdefizite in Afrika aufmerksam zu machen. Bildung ist die Voraussetzung für die Teilnahme am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben. Nur mit einem soliden Fundament an Bildung können die Menschen Afrikas aus der Armut bzw. aus den schlechten Lebensbedingungen herauskommen und das Tor zu einer besseren Zukunft öffnen. Daher hat es sich ident.africa zur Aufgabe gemacht die schlechte Bildungssituation in Afrika zu verbessern und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

[ ident.africa | Zur Spendenseite ]

Wir haben dieses Jahr für ident.africa gespendet.

PROBONO Schulpartnerschaften für Eine Welt

PROBONO Schulpartnerschaften für Eine Welt e.V. fördert Partnerschaften zwischen Schulen in Deutschland und Schulen in den so genannten Entwicklungsländern mit dem Ziel einerseits die Partnerschulen im Süden zu unterstützen und andererseits soziale Werte und soziales Engagement bei deutschen Schülern zu stärken.

[ PROBONO Schulpartnerschaften für Eine Welt e.V. | Zur Spendenseite ]

Taifun Haiyan

Der Taifun hat die Philippinen schwer getroffen:

Durch den Taifun „Haiyan“ sind auf den Philippinen offenbar mindestens 10.000 Menschen ums Leben gekommen. Diese Zahl beziehe sich alleine auf die Provinz Leyte mit ihrer Hauptstadt Tacloban, sagte der regionale Polizeichef Elmer Soria am Sonntag. „Haiyan“, einer der schwersten Tropenstürme aller Zeiten, war am Freitag mit voller Wucht auf die ostphilippinischen Inseln Leyte und Samar getroffen.

[ ZDF-Spendenseite mit einer Liste von Spendenkonten von Hilfsorganisationen ]

Wir haben im November für die Opfer gespendet: Hilfe und Spenden zum Taifun Haiyan (AlohaPI).

Social Collaboration Framework

Die Welt ist im Wandel und fordert die Unternehmen heraus. Mit dem Social Collaboration Framework begegnen Sie den Herausforderungen. Das Framework hilft Ihnen bei Planung und Einführung von Social Collaboration und unterstützt Sie bei der Berücksichtigung von Themen und Beteiligten. In zwei Artikeln führe ich Sie ein in die Grundlagen, die Bausteine und das Vorgehen zur Einführung von Social Collaboration.

Die verändernde Welt stellt neue Anforderungen an die Arbeitswelt hin zu flexibleren Strukturen, zu mehr Projektarbeit und zu Arbeit über Standorte hinweg. Einige Unternehmen stellen sich diesen Herausforderungen, viele Unternehmen jedoch verlassen sich auf ihre bewährten Geschäftsmodelle und Verhaltensmuster, und Ihre Social-Media-Skepsis bremst die Innovation in ihrem Unternehmen. Doch immer öfter müssen andere Unternehmen wie Lieferanten und Partner mit ins Boot. Gleichzeitig steigen im Unternehmen die Ad-hoc-Aufgaben und -Projekte. Selbst bei kleineren Aufgaben sind plötzlich das Know-how und die Mitarbeit von Mitarbeitern erforderlich, die eigentlich nicht eingebunden sind. Im Bereich der Routinetätigkeiten sind nach wie vor Hierarchien und Prozesse gefragt. Geht es allerdings um Anpassungsfähigkeit und Kreativität geht, benötigen Unternehmen und ihre Mitarbeiter Netzwerkfähigkeiten.

Social Collaboration ist die Antwort auf diese veränderte Wirtschafts- und Arbeitswelt. Social Collaboration ermöglicht eine flexible und zielorientierte Zusammenarbeit, damit Mitarbeiter (und damit das Unternehmen) reagieren und auch implizites Wissen aktivieren können. Dabei entwickeln sich die Ziele aufgrund gewonnener Erkenntnisse teilweise erst während der Kollaboration. Auch die Zusammensetzung der beteiligten Abteilungen und Personen kann sich deswegen ändern.

Bei aller Flexibilität erfordert Social Collaboration einen zielorientierten Einsatz. Beispiele für Zielsetzungen bei Social Collaboration sind ein verbesserter Zugang zu Information und Wissen, die Erhöhung von Produktivität und Teamleistung sowie die Erhöhung von Agilität und Innovationsfähigkeit. Um die Ziele auch wirklich zu erreichen und Social Collaboration erfolgreich einzusetzen, gilt es, bestimmte Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Ein planloses Installieren von Software mit anschließender “Schau’n mer mal”-Haltung gehört nicht dazu.

Social Collaboration Framework

Das Social Collaboration Framework mit seinen sieben Bausteinen gibt Ihnen eine Orientierung für die Einführung von Social Collaboration. Im Mittelpunkt steht die Erreichung von Zielen und die Erfüllung von Aufgaben und Projekten. Die Basis sind eine Infrastruktur und die Konnektivität mit anderen Systemen. Elemente wie Profile und Dashboards dienen der Vernetzung, wobei nur eine einfache Benutzbarkeit, insbesondere mit Mobilgeräten, Akzeptanz schafft. Die Verwaltung erfolgt innerhalb der Social Collaboration und nicht abseits durch eine zentrale Stelle. Die eigentliche Zusammenarbeit wird unterstützt durch eine koordinierte und fließende Kommunikation.

Erst die Gesamtheit dieses Frameworks mit seinen Bausteinen und dessen Elementen sorgt für ein flexibles Netzwerk, das umgehend auf Veränderungen reagiert und selbst Impulse setzt.

1. Ziele/Aufgaben/Projekte

Zunächst sollten Sie sich einerseits über die generelle Zielsetzung für die Zusammenarbeit in Ihrem Unternehmen klar werden. Legen Sie Wert auf eine bessere Kommunikation? Welche Anwendungsfälle sollen in Ihrem Unternehmen unterstützt werden? Sollen beispielsweise bei Projekten sowohl die direkt Beteiligten einerseits agiler zusammenarbeiten können und andererseits kurzfristig das Know-How von anderen Mitarbeitern aktivieren können?

Viele Unternehmen sehen die Zusammenarbeit und Projektarbeit als geschlossene Vorhaben innerhalb des Unternehmens. Dennoch sollten Sie bereits heute darüber nachdenken, ob das in ein oder zwei Jahren immer noch so sein wird. Vielleicht müssen Lieferanten ins Boot geholt werden, und sie müssen nicht nur über aktuelle Entwicklungen informiert werden sondern sie müssen auch wertvollen Input beispielsweise über die Materialien für das geplante Produkt liefern. Es müssen nicht gleich die Planung und der Bau des nächsten Boeing Dreamliners sein. Es kann sich genauso um die Auswahl eines Lieferanten für die neue Werkbank im Rahmen einer Ausschreibung oder die Unterstützung bei der Erstellung des nächsten Newsletters oder fü handeln. Meistens reicht es irgendwann doch nicht, wenn nur der Einkäufer mit dem Anbieter spricht. Es gibt Nachfragen, die Spezifikationen müssen korrigiert werden, und die vielen Emails und Dokumentversionen tragen oft mehr zur Verwirrung denn zur Klärung bei.

Für Projekte und andere Vorhaben gibt es klassisch drei Phasen.

  • Planung: Angebote werden eingeholt, das Projekt wird definiert, die Aufgaben werden zugeordnet, die Abhängigkeiten festgelegt, und die Ressourcen zugesagt. In einem Projekt über zwei Jahre hinweg wird alleine die Planung oft schon zu einem Projekt. Andererseits kann dies bereits auch schon die Vorbereitung dafür sein, Wissen für eine neue strategische Ausrichtung oder ein neues Geschäftsfeld sein.
  • Ausführung: Neben der eigentlichen Zusammenarbeit und Kommunikation zur Erreichung der Ziele gibt es weitere Punkte wie die Erfassung von Zeiten, Aufwänden und Kosten, die Erstellung von Dokumentationen, die Klärung von Rückfragen, die Vorbereitung von Besprechungen (im Standort oder online).
  • Abschluss und Auswertung: Nach dem Vorhaben oder zu Zeitpunkten bereits während der Ausführung gilt es, das Projekt abzurechnen (entweder extern oder nur intern in der Kostenrechnung), im Controlling verschiedene Berichte zu erstellen und aus den Auswertungen Schlüsse zu ziehen.

Die Trennung dieser Phasen weicht immer öfter auf. Nicht nur, dass beispielsweise eine quartalsmäßige Planung vorgenommen wird, sondern dass manchmal aufgrund des Fortschritts geänderte Auswertungen vorgenommen werden müssen, und dass die Planung ad hoc geändert werden muss.

Welche Ansprüche Sie derzeit und in der näheren Zukunft an Ihr Projektvorgehen und auch an Vorhaben wie Wissensgewinnung haben bestimmen die Anforderungen, wie Sie gemeinsam IT-unterstützt den Weg zur “Social Collaboration” beschreiten. Wenn Sie umfangreiche Anforderungen an die Erfassung, das Reporting, die Kostenrechnung und das Controlling haben, so sollten Sie dies bei der Auswahl von Software berücksichtigen.

Bedenken Sie jedoch, dass zahlreiche Abläufe und Schnittstellen genau das erschweren, was Sie möglicherweise eigentlich erreichen wollen: Flexibles und agiles Arbeiten in Ihrem Unternehmen.

2. Infrastruktur

Mit der Infrastruktur entscheiden Sie über wichtige Rahmenbedingungen, die sich später manchmal nur schwer ändern lassen. Beispiele für Fragen zu diesem Baustein sind:

  • Sollen Ihre Mitarbeiter auch von außerhalb Ihres Unternehmensnetzwerks auf die nötigen Werkzeuge zugreifen können? Sind Ihre Mitarbeiter beispielsweise oft dienstlich unterwegs (etwa im Vertrieb)?
  • Sind Ihre Mitarbeiter zwar meistens im Büro, sind aber verteilt über mehrere Standorte? Oder Mitarbeiter haben Ihr Büro an einigen Tagen auch zu Hause?
  • Wollen Sie Externe bei Vorhaben mit einbeziehen können? Das kann ein Lieferant für die Einführung eines Produktes oder auch ein externer Berater für das Change Management sein. Oder wollen Sie beispielsweise, dass Experten bei der Erstellung Ihres Kundenmagazins eingebunden werden?
  • Wo soll die Software installiert sein? Wollen Sie auf keinen Fall, dass dies irgendwo im Nirvana der Cloud ist, und sollen die Rechner im eigenen Rechenzentrum stehen („On Premise„)? Haben Sie als kleiner Mittelständler überhaupt ein eigenes Rechenzentrum? Oder scheuen Sie möglicherweise dennoch Investitionen in neue Server (und in Mitarbeiter, die sie betreuen müssen)?
  • Welche Anforderungen haben Sie an die Sicherheit Ihrer Daten? Wollen Sie selbst alles in der Hand haben?
  • Wie gewähren Sie den Schutz der Daten Ihrer Mitarbeiter und Kunden?
  • Welche Sicherungs- und Wiederherstellungsverfahren wollen Sie?

Die Antworten auf solche Fragen entscheiden darüber, wo und bei wem die Infrastruktur Ihrer Social Collaboration-Lösung liegt.

3. Konnektivität

Ein Baustein, der eng mit der Infrastruktur zusammen hängt, ist die Konnektivität. Sie entscheidet, welche anderen Systeme eingebunden werden sollten oder sogar müssen.

  • Die meisten Unternehmen benutzen ein Active Directory von Microsoft. Warum also die Benutzerverwaltung parallel noch in einem weiteren System vorhalten?
  • Die E-Mail ist nach wie vor ein wichtiges Kommunikationsmedium. Eine gute E-Mail-Integration sollte Ihnen wichtig sein.
  • Haben Sie bereits eine Unified Communications-Lösung in Ihrem Unternehmen ein und wünschen sich eine Integration in die
  • Wo sollen Dateien primär abgelegt sein? Soll beispielsweise die Dateiablage weiterhin auf Ihrem Windows-Server stattfinden? Warum?
  • Wie gut soll die Integration Ihres (MS-)Office sein?
  • Setzen Sie ein CRM-System ein und wollen eine detaillierte Integration in Ihre Social Collaboration-Lösung?
  • Benutzen Sie eine Aufwandserfassung in Projekten, die bereits oder auch am Besten in der Social Collaboration-Lösung integriert werden sollte?

Der Umfang der Konnektivität hängt von Ihren bereits eingesetzten oder den geplanten Systemen ab. Gleichwohl gilt auch hier: Weniger ist oft mehr. Sie sollten einen Mittelweg finden zwischen möglichst umfangreichen Integrationen einerseits und möglichst einfacher Betreuung durch Ihr Unternehmen und auch möglichst hoher Akzeptanz durch die Benutzer andererseits.

Weiter geht es…

Weiter geht es im 2. Artikel zum Social Collaboration Framework. In ihm stelle ich Ihnen die vier weiteren Bausteine Netzwerk, Usability, Kollaboration und Kommunikation vor. Außerdem beschreibe ich ein typisches Vorgehen zur Einführung von Social Collaboration und auf welche Fallstricke Sie besonders achten sollten.

Social Collaboration? Social Intranet? Social Business? Alles ist vernetzt und viele Fragen bleiben. Im Januar 2014 biete ich ein Social Business Seminar für Geschäftsführer, Entscheider und Projektleiter an:

Social Business Seminar

 

Weitere Informationen rund um Themen zu (Social) Collaboration und ergänzende Links zum Fachartikel „Social Collaboration für Unternehmen“ finden Sie auf der

Social Collaboration Seite

E-Book_Schreibblockade-Buch

Das große E-Book “Schreibblockade” – Download (Bildquelle: PR-Doktor)

PR-Doktor Kerstin Hoffmann rief im Oktober zur Blogparade gegen die Schreibblockade auf. Wie leichtsinnig! Denn was folgte, war ein Schreibtsunami:

Aber mit einer so überwältigenden Resonanz hatte ich im Traum nicht gerechnet: Mehr als 80 Autorinnen und Autoren haben sich beteiligt, mit großartigen und sehr unterschiedlichen Beiträgen.

[…] Die Autoren hatten noch einmal Gelegenheit, darüber zuschauen, und hier ist es nun: “Schreibblockade – Tipps, Strategien und Erfahrungen”. 85 Beiträge auf 245 Seiten Seiten, gefüllt mit Erfahrungsberichten, sehr persönlichen Einblicken, witzigen Erlebnissen, wertvollen Checklisten, Profi-Tipps … – Aber lesen Sie selbst!

Von mir sind darin zwei Beiträge:

Ablenkungsfreie Software zum Schreiben (distraction free writing)

Distraction free software (Byword)

Wann immer es um das Schreiben von etwas längeren Texten geht, benutze ich inzwischen Software für ablenkungsfreies Schreiben (“distraction free writing“): Byword und WriteMonkey.

[ INJELEA-Blog: Ablenkungsfreie Software zum Schreiben (distraction free writing) ]

Über Schreibblockaden und Schreibbloggaden

Schreibblockade

Schreibblockaden ade: Mit RumLosEntTern überwinden Sie jede Schreibblockade und fühlen Sie sich danach wunderbar und glücklich. So wie ich mich jetzt. Doch immer noch fehlt mir der Text, den ich eigentlich schreiben wollte…

[ INJELEA-Blog: Über Schreibblockaden und Schreibbloggaden ]

Mein Bonbon: Blind schreiben

Blind_Schreiben

Als Bonbon gibt es von mir noch den Tipp zum Blind schreiben:

Ich werde jetzt blind schreiben. Es ist ein Experiment, zu dem mich Ygor H. Speranzas Artikel “Blindwriting – An article on how to write without looking back” motiviert. Ich will es wissen. Jetzt.

[ Der Schreibende: Blind schreiben ]

Zum Download

Aber lassen Sie sich von mir nicht ablenken, auch nicht und ganz besonders nicht, wenn Sie gerade eine Schreibblockade haben :-) Andererseits können Sie mit dem Schreiben ruhig noch etwas warten. Denn da finden Sie alles, um der Schreibblockade zu entgehen:

Das große E-Book “Schreibblockade” – Download