Outlook: Link für Skype-Besprechung

Mit Skype for Business („Skype4B“) können Sie Besprechungen mit bis zu 250 Teilnehmern durchzuführen. Dabei können Sie den Desktop oder ein einzelnes Programmfenster freigeben, eine Präsentation zeigen, mit Berechtigungen arbeiten und auch die Kontrolle an einen anderen Referenten übergeben. Normale Teilnehmer benötigen für die Teilnahme an der Besprechung kein Skype for Business.

Zuletzt aktualisiert: 28. Januar 2019.

Erfahren Sie in diesem ersten Teil, wie Sie mit Outlook oder im Browser mit der Web-Variante ein Meeting planen, Einladungen verschicken und das Meeting starten. Im zweiten Teil zeige ich Ihnen, wie Sie als Gast bei Skype for Business Meetings teilnehmen.

Skype for Business (bis im Frühjahr 2015 „Lync“) ist bei fast allen Unternehmenslizenzen von Office 365 enthalten, so auch bei der von mir gewählten Option „Office 365 Business Premium“. Ich nutze Skype for Business, um Besprechungen mit Kunden oder Partnern durchzuführen – selbst wenn diese kein Skype for Business haben. Nur Sie als Organisator und Referent benötigen Skype for Business auf Ihrem Rechner.

Hinweise:

Neue Skype-Besprechung mit Outlook erstellen

Wichtig: Vor der Erstellung der Besprechung müssen Sie Skype for Business auf Ihrem Rechner gestartet haben.

In den meisten „Office 365“-Lizenzen ist eine lokale Installation des Officepaketes inklusive des Programmes Outlook enthalten. Wechseln Sie darin zur Kalenderansicht und klicken Sie im Menüband auf „Neue Skype-Besprechung“.

Skype for Business: Besprechung mit Outlook erstellen

Skype for Business: Besprechung mit Outlook erstellen

Outlook erstellt einen Termin, der auf den ersten Blick wie ein normaler Termin aussieht. Die Empfänger können außerhalb Ihrer Organisation sein, und sie müssen auch kein Skype for Business installiert haben. Testen Sie aber auf jeden Fall für das erste Mal eine Besprechung mit externen Teilnehmern, und fragen Sie bei Problemen beim Administrator nach. Möglicherweise ist in Ihrem Unternehmen das Skypen mit Externen nicht freigeschaltet, oder innerhalb des Unternehmens sind die Berechtigungen für Skype-Besprechungen eingeschränkt.

Skype for Business: Terminanfrage für Besprechung mit Outlook

Skype for Business: Terminanfrage für Besprechung mit Outlook

Zwei Besonderheiten gibt es bei einem Termin für eine Skype-Besprechung:

  • Outlook verpasst dem Termin in der Nachricht nach einer gepunkteten Linie einen Besprechungs-Link. Oberhalb dieser gepunkteten Linie können Sie eine Nachricht für die Empfänger hinterlassen, darunter sollten Sie keine Änderungen vornehmen
  • Hier bereits, bei der Einladung, können Sie im Menüband verschiedene Besprechungsoptionen für die Skype-Besprechung festlegen.

Sie können beispielsweise jeden automatisch und direkt in die Besprechung herein lassen, oder nur Personen aus Ihrer Organisation automatisch hereinlassen (siehe „Entscheiden, wer in der Wartehalle warten muss, um eine Skype for Business-Besprechung zu erhalten„). Außerdem können Sie bestimmen, wer Referent sein kann. Bei einer Arbeitsbesprechung mit drei oder vier Leuten ist es oft sinnvoll, jeden als Referent festzulegen, damit jeder Inhalte freigeben und weitere Personen zur Besprechung zulassen kann.

Skype for Business: Besprechnungsoptionen aufrufen

Skype for Business: Besprechnungsoptionen aufrufen

Skype for Business: Besprechungsoptionen - Berechtigungen

Skype for Business: Besprechungsoptionen – Berechtigungen

Den Chat sollten sie aktiviert lassen, damit Sie sich beispielsweise auch auf die Schnelle austauschen können, wenn gerade jemand eine Präsentation hält. Die Darstellungssprache können Sie noch auf Englisch ändern.

Prüfen Sie die Angaben zur Besprechung, und versenden Sie den Termin. Keiner der Empfänger muss über Skype for Business verfügen. Alles, was die Emfpänger haben müssen, sind ein Emailkonto (beispielsweise bei Google Mail). Okay, ein Internetzugang und ein Browser sollten es ebenfalls noch sein.

Skype for Business: Termineinladung in Gmail

Skype for Business: Besprechungseinladung in Gmail

Skype for Business: Besprechungseinladung in Thunderbird

Skype for Business: Besprechungseinladung in Thunderbird

Neue Skype-Besprechung auf outlook.office.com erstellen

Outlook gibt es seit längerem auch für Office 365 online im Browser. Rufen Sie auf outlook.office.com Ihren Kalender auf und klicken Sie auf „Neues Ereignis“. Füllen Sie die nötigen Angaben aus und wählen Sie dann bei „Online Besprechung hinzufügen“ die Option „Skype-Besprechung“.

Skype for Business: Online-Besprechung hinzufügen in Outlook Online

Skype for Business: Online-Besprechung hinzufügen in Outlook Online

Dabei muss Skype for Business auf Ihrem Rechner nicht geöffnet sein. Versenden Sie die Termineinladung, die automatisch mit entsprechenden Links versehen wird.

Online können Sie die Besprechungsoptionen für die Skype-Besprechung leider nicht ändern. Sie müssen entweder zu Beginn der Besprechung in Skype for Business flexibel reagieren. Oder Sie öffnen vor der Besprechung (oder direkt, nachdem sie die Einladung versendet haben) zunächst auf Ihrem Rechner Skype for Business und anschließend Outlook. In Outlook öffnen Sie den Termin und klicken auf Skype-Besprechung. Dann erscheint rechts daneben das Symbol, um die Besprechungsoptionen zu ändern.

Der Empfänger erhält eine Besprechungseinladung, die fast genauso aussieht, wie wenn Sie sie mit Outlook auf dem Rechner erstellt hätten.

Skype-Besprechung starten

Rufen Sie ein paar Minuten vor dem Besprechungstermin auf Ihrem Rechner „Skype for Business“ auf, wechseln Sie auf das Kalendersymbol für „Besprechungen“ und klicken Sie auf „Teilnehmen“.

Skype for Business: Besprechung starten

Skype for Business: Besprechung starten

Falls Sie Skype for Business das erste Mal benutzen, müssen Sie möglicherweise noch Audioeinstellungen vornehmen. Anschließend kommt das Besprechungsfenster von Skype for Business.

Skype for Business: Auf Teilnehmer warten

Skype for Business: Auf Teilnehmer warten

Jetzt können Sie in Ruhe darauf warten, dass Ihre Gäste kommen. Währendessen können Sie die Optionen am unteren Fensterrand erkunden.

  • Video: Nach einem Klick erhalten Sie eine Vorschau des Videobildes ihrer Webcam. Mit Klick auf „Mein Video starten“ wird Ihr Videobild übertragen, und eintreffende Gäste können Sie sehen.“
  • Mikrofon: Damit schalten Sie Ihr Mikrofon stumm.
  • Inhalt freigeben: Desktop übertragen, ein Fenster auswählen und freigeben, Powerpoint-Dateien freigeben, Office-Dokument gemeinsam erstellen etc.
  • Auflegen: Sie verlassen die Besprechung. Vorsicht: Die Besprechung wird im Hintergrund fortgesetzt. Wollen Sie die Besprechung beenden, dann gehen Sie auf das Drei-Punkte-Symbol.
  • Anrufsteuerung: Anruf halten/fortsetzen, Auswahl des Audiogerätes, Lautstärke
  • „…“ (Weitere Optionen): Aufzeichnung beginnen, Aufzeichnungen verwalten, …, Skype-Besprechungsoptionen, Besprechung beenden

Im zweiten Teil erfahren Sie, wie Sie ihre Besprechung durchführen und wie Ihre Gäste die Web-App von Skype for Business im Browser aufrufen und an der Besprechung teilnehmen: „Als Gast bei Skype for Business Meetings teilnehmen.“

P.S. Im Supportbereich von Microsoft gibt es einen ausführlichen Bericht sowie ein Video in Englisch.

Interne Kommunikation im Haus

Was ist eigentlich Interne Kommunikation? Bei der Beantwortung dieser Frage wird deutlich, warum in der betrieblichen Praxis so viele bei diesem Thema mitreden wollen. Und was bedeutet das für die Unternehmenskommunikation. Ein Erklärungsansatz.

Zum Verständnis der internen Kommunikation ein Auszug aus dem Wikipediaeintrag Interne Kommunikation:

Als interne Kommunikation wird die verbale und nonverbale Kommunikation zwischen Angehörigen einer bestimmten Gruppe oder Organisation verstanden, mit Sinn und Zweck der Optimierung organisatorischer Abläufe (Effizienz), Informationsverbreitung (Transparenz), Austausch (Dialog) sowie Motivation und Bindung

Damit lässt sich die Krux schon recht gut abschätzen: Eigentlich kann so ziemlich jede Organisationseinheit oder Funktion das Thema „Interne Kommunikation“ besetzen. Auch im wissenschaftlichen Bereich gibt es mehrere Sichtweisen. Je nach Unternehmen sind der organisatorische Aufbau und die Zuständigkeit sehr unterschiedlich geregelt. Bei der Frage nach der organisatorischen Zuständigkeit für Unternehmenskommunikation allgemein spiegeln sich die unterschiedlichen wissenschaftlichen Sichtweisen wider:

Innerhalb der Kommunikations-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften existieren unterschiedliche Ansätze der Unternehmenskommunikation. Während Unternehmenskommunikation innerhalb der Kommunikationswissenschaft in die gleichwertigen Teilbereiche Public Relations und Marketing differenziert wird, ordnen marketingorientierte Ansätze die Public Relations dem Marketing unter.

Dementsprechend gibt es in der Praxis sehr stark unterschiedliche organisatorische Gliederungen, die auch stark von der Ausrichtung des Unternehmens (beispielsweise B2B, B2C) oder der Person des CEOs abhängen können.

Interne Kommunikation?

Interne Kommunikation findet innerhalb von Organisationen statt. Der weit überwiegende Anteil von Organisationen sind Unternehmen. Deswegen wird oft vereinfachend von „Unternehmenskommunikation“ gesprochen wird, auch wenn eigentlich Organisationskommunikation gemeint ist.

Für „Unternehmenskommunikation“ gibt es zwei Bedeutungen:

  1. Kommunikation von Unternehmen („Das Unternehmen spricht“) zu oder mit anderen
  2. Kommunikation innerhalb von Unternehmen („Im Unternehmen wird gesprochen“)

Für die Interne Kommunikation sehe ich von der zweiten Bedeutung aus betrachtet drei Kommunikationsformen:

Formelle Interne Kommunikation

Dies ist die offizielle und verbindlich geregelte Kommunikation zur Erfüllung eines Zwecks, die normalerweise schriftlich (d.h. dauerhaft und nachvollziebar) dokumentiert ist. Sie wird durch Arbeitsabläufe und Zuständigkeiten in der Hierarchie oder in Prozessen geregelt. Die Art und Weise der formellen Internen Kommunikation selbst wird auch sehr oft verbindlich geregelt. Beispiele hierfür sind:

  • Wie muss eine Arbeitsanweisung aussehen, und wer darf sie herausgeben?
  • Wie muss ein Projektstatusbericht aussehen, und wer muss ihn wann an wen übermitteln?
  • Wie oft findet ein Stand-Up-Meeting mit welchen Teilnehmern statt, und wie lange darf/soll es dauern?

Die Zuständigkeit für formelle Interne Kommunikation wird meist unternehmensspezifisch geregelt, beispielsweise:

  • „Projektmanagement“ regelt die Kommunikation im Rahmen von Beantragung, Genehmigung, Durchführung (im weitesten Sinne Kollaboration) und Berichten von Projekten
  • „Marketing“ regelt die Kommunikation zur Erstellung und Bearbeitung von Positionspapieren (die dann nach außen gegeben werden)
  • „Personal“ oder „Human Ressources“ regelt die Kommunikation im Rahmen des Beurteilungssystems, im Rahmen der internen Abläufe beim Recruiting oder des Diversity Managements
  • „IT“ regelt die Kommunikation beim Support (First Level, Second Level)

Formelle Interne Unternehmenskommunikation

Das ist der Teil der Internen Kommunikation, der jegliche offizielle, d.h. verbindliche Kommunikation von Organisationseinheiten oder Funktionsträgern im Namen des Unternehmens an und mit Unternehmensmitgliedern behandelt. Sie wird normalerweise durch eine einzelne Organisationseinheit verantwortet (insbesondere Unternehmenskommunikation, Public Relations, Vorstandsstab/-sekretariat).

Die Formelle Unternehmenskommunikation beansprucht oft auch die Festlegung der Metakommunikation (Corporate Dictionary, Editorial Style Guide, Corporate Design, Corporate Furniture), um damit beispielsweise Einfluss auf die Corporate Identity zu nehmen.

Informelle Interne Kommunikation

Dabei handelt es sich meist um flüchtige Kommunikation, die keinen konkrete Zielsetzung für Prozesse oder Hierarchien hat. Gegenstand der informellen internen Kommunikation können mehr oder weniger private, fachliche oder berufliche Themen sein.

Im Beruflichen regeln und koordinieren Mitarbeiter ihre Tagesarbeit, sie halten Rücksprache, tauschen allgemeine Informationen aus, bearbeiten einzelne Aufgabenstellungen, erarbeiten Zwischenergebnisse zur Vorbereitung offizieller Projekt- oder Hierarchieaufgaben oder bauen Wissen auf (Beispiele für Plattformen: Emails, persönliche Gespräche, Kaffeeküche, Messaging, Communities of Practice, Communities of Interest). Gleichzeitig verschwimmen manchmal die Themenkreise, weil in derselben Plattform in demselben Kommunikationsstrang persönliche Themen bearbeitet werden.

Durch die zunehmende Verbreitung von Social Software geschieht diese Kommunikation zunehmend räumlich (verschiedene Räume, Standorte) und zeitlich (verschiedene Zeitzonen sowie unterschiedliche zeitliche Verfügbarkeit der Teilnehmer) verteilt.

Wer redet da mit?

Weil es um Kommunikation geht und weil eigentlich jede Organisationseinheit kommuniziert und auch Regeln aufstellt, redet auch jeder mit, wenn es um Interne Kommunikation geht. Durch das Aufkommen von technologischen Entwicklungen (Team Collaboration Software, Enterprise Social Software, Messaging) und von organisatorischen Entwicklungen (Communities wie Communities of Interest, vermehrte Projektarbeit, agiles Projektmanagement, zunehmende Ad-hoc-Themen, Task Forces) hat sowohl die Betroffenheit zugenommen als auch hat die Anzahl der verschiedenen Bereiche zugenommen.

Generell geht es um Mitarbeiter, Führungskräfte, Projektleiter und Entscheider, die in ihrer Aufgabenstellung von dem Themenkomplex „Kommunikation und Zusammenarbeit im Unternehmen“ betroffen sind. Beispiele:

  • Unternehmensbereiche Unternehmenskommunikation, Public Relations, Projektmanagement, Human Relations.
  • Mitarbeiter, die für die Koordinierung und Regelung von Zusammenarbeit in Projekten und Aufgaben veranwortlich sind
  • Mitarbeiter, die für die Koordinierung und Regelung der Wissensarbeit verantwortlich sind
  • Mitarbeiter, die aufgabenbezogen oder projektbezogen mit anderen Mitarbeitern zusammenarbeiten und sie nur selten persönlich treffen

Aber es wird noch unübersichtlicher.

Aus Extern wird Intern

Interne Kommunikation 1.0

Interne Kommunikation 1.0

Früher gab es klar definierte Schnittstellen sowohl intern aber auch besonders extern. Nur der Pressesprecher durfte mit der Presse sprechen. Nur der Einkauf redete mit dem Lieferanten.

Projektarbeit und Tagesgeschäft finden zunehmend in virtuellen Projekträumen statt, um schnell auf Änderungen zu reagieren. Die Arbeit erfolgt über Abteilungsgrenzen hinweg, und auch Mitarbeiter aus anderen Unternehmen arbeiten mit bei internen Projekten. Das führt dazu, dass die Kommunikations- und Arbeitspartner räumlich und zeitlich verteilt sind. Sowohl Teams als auch Mitarbeiter müssen daher selbstständig reagieren. Auch sind externe Gruppen wie Kunden weniger an der internen Rollenverteilung als an der Befriedigung ihres Anspruchs interessiert. Somit stehen nicht mehr nur die offiziellen Unternehmenskommunikatoren in der Kommunikation und der Öffentlichkeit sondern potentiell jeder Mitarbeiter und jeder Partner des Unternehmens. Jeder kommuniziert mit jedem.

Interne Kommunikation heute

Interne Kommunikation heute

Wer will da noch die Kontrolle behalten? Leider sehr viele. Aber „Command and Control“ funktioniert nicht mehr, denn es ist nicht nur komplizierter als früher sondern auch komplexer als früher.

Was bedeutet das für die Unternehmenskommunikation?

Die Unternehmenskommunikation kann sich in dieser veränderten Umgebung nicht mehr auf ein „Command and Control“-Verhalten stützen. Ihr Rollenverständnis muss sich weg vom Befehlsgeber und Kontrolleur hin zum Lehrenden, Berater und Moderator wandeln.

Die Unternehmenskommunikation muss weitreichende soziale und technische Kompetenzen aufbauen, auf das neue Rollenverständnis einer diskursiven und beratenden Unternehmenskommunikation setzen und Rollen und Fähigkeiten wie diese beherrschen:

  • Mittler und Befähiger für Führungskräfte und Mitarbeiter über Fachbereiche hinweg
  • Moderation und Beratung
  • Dialog und vernetztes Handeln auf Augenhöhe im digitalen und im physischen Raum
  • Fehlerbelastbarkeit in der Kommunikation
  • Beherrschung neuer Technologien
  • Leadership bei digitalen Technologien („Early Adopter“).
  • Leitung, Koordination und Weiterentwicklung von Communities im digitalen und physischen Raum.

Nur mit diesem neuen Verständnis und den damit verbundenen Rollen und Fähigkeiten kann die Unternehmenskommunikation weiterhin eine führende Gesamtrolle im Unternehmen und für das Unternehmen einnehmen.

Max Mutzke: Creep (with Plex)

Arbeiten und Entspannen – geht das überhaupt? Und dann auch noch produktiver sein? Und dann noch mit Musik? Ja, das geht.

Ich sitze im Café des Wasgau Einkaufsmarktes in Mommenheim. Manchmal muss ich einfach raus, weil mir die Decke auf den Kopf fällt – besonders jetzt, wo ich mit gezerrten Bändern und einer Schiene am Knöchel nicht jogge und weniger rauskomme. Vor etwa zwei Stunden habe ich hier mein Mobile Office aufgeschlagen und meinen „Plantronics Backbeat Pro„-Kopfhörer aufgezogen.

Nachdem ich mein geplantes Arbeitspensum erledigt habe, rufe ich meinen Feedreader Readkit auf. Darin lese ich von Birgit-Cathrin Duval (Takkiwrites), warum der Geräuschpegel eines Cafés die Kreativität fördert.

„Stört dich das eigentlich nicht“, fragt der Kollege verwundert über das leise Gemurmel das aus dem Lautsprecher in meinem Büro kommt. „Nee, das ist absichtlich so gewollt“, entgegne ich. „Das soll meine Kreativität fördern.“Viele Autoren zieht es zum Schreiben ins Café. Warum eigentlich? Ist es der Duft des frisch gemahlenen Kaffees, der dem Schreibenden in die Nase steigt und seine Imagination zu neuen Höchstleistungen bringt? Nein, es ist vielmehr der Geräuschpegel im Café, wie eine Studie herausgefunden hat.

Gerade höre ich Max Mutzke. Max Mutzkes LP CD Album „Durch Einander“ liegt ganz entspannt auf meinem NAS zuhause. Dort läuft entspannt ein Plex-Server. Hier im Browser habe ich die Web-App auf plex.tv auf. Darüber habe ich vollen Zugriff auf meine Bibliothek auf meinem eigenen NAS hinter dem Router. Ich bin zu Zeiten von LPs aufgewachsen und in Zeiten von CDs älter geworden. Unzählige Alben von mir und der allerbesten aller Ehefrauen liegen digitalisiert auf dem Server. Ich habe sie alle in meinem Browser oder in meiner Android-App von Plex. Oder offline auf meinem Rechner. Hier aber habe ich kostenloses WLAN vom Wasgau.

Takkiwrites ist gespannt, ob Coffitivity ihrer Kreativität auf die Sprünge hilft:

Coffitivity ist eine kostenlose App die drei Hintergrundgeräusche spielt: „Morning Turmuhr“, „Lunchte Lounge“ und „University Untertones“. Wer 9 Dollar berappt, kann sich weitere Sounds laden.

Viele nutzen Apps wie Coffitivity, um mit Hintergrundgeräuscher entspannter, ablenkungsfreier und damit produktiver zu arbeiten. Jeder muss seine eigenen Geräuschfavoriten finden. Es gibt Regentropfen auf Asphalt, Gewitter, Wasserfälle, Wölfe, Feuerprasseln, Vögelgezwitscher und viele andere Geräusche. Doch auch menschengemachter „Lärm“ hilft vielen: Elektronische Harfe, Glocken, Klaviersonaten, buddhistische Gebetsmühlen, Tempelglocken, Flöten.

Feuchtigkeit und Moos

Auch ich nutze Naturgeräusche, Töne und Musik zum Entspannen und Konzentrieren. Oder einfach zum Mithören beim Social-Media-Gedöns-machen. Für unterschiedliche Tätigkeiten finde ich meine geeignete Untermalung. Oder ich lasse alles weg. Birgit-Cathrin Duval steigt mit Coffitivity ein. Ich habe meine Musik auf dem Plex-Server, habe Deezer, verschiedene Apps und diverse heruntergeladene „Relaxing Music“-Stücke.

Und weil ich meine Arbeit erledigt habe und gerade entspannt bin, schreibe ich mit Max Mutzke diesen Blogartikel im Café mit Kaffee, WLAN und Musik. Während ich ein paar Websites mit „Nature and/or Relax Sounds“ aufrufe, kommen Regengeräusche, Gewitter, Lagerfeuerprasseln dazu:

Und dann gibt es noch: 24 hours of happy :-)

Ich bin gespannt auf die Berichte von Takkiwrites, wie sich ihre Kreativität beim Hören der „Morning Murmur“ weiter entwickeln wird.

Nachtrag (03.08.2015)

Danke für den Tweet, Stephan!

Mehr dazu:

Frösche quaken da rechts von mir, dazu zwitschern ein paar Vögel. Ein Bach ist leise im Hintergrund zu hören. War das nicht gerade ein Specht? Flötenmusik mit irgendetwas, das sich wie ein Klavier anhört, dringen zu mir von vorne durch. Plötzlich mischen sich Zykaden ein.

[…]

Und schreibe mit geschlossenen Augen einen Artikel darüber wie ich mit geschlossenen Augen mit Nature Sounds und Relax Music entspannend, ablenkungsfrei und fokussiert über Nature Sounds und Relax Music schreibe.

 

 

Nach meinem Urlaub im Juni gibt es dieses Mal viele Lesezeichen unter anderem zu Leadership, New Work/The Future of Work, Productivity, Digitale Nomaden, Klimawechsel, Collaboration, Oranisation(sformen) und Star Trek :-)

Viel Spaß beim Stöbern!

Seit einigen Jahren benutze ich Social Bookmarks, inzwischen ist Pinboard das Werkzeug zur Sammlung meiner Lesezeichen. Für meine Leser kennzeichne ich besonders Lesenswertes mit dem Tag “INJELEA-Lesenswertes“. In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich diese lesenswerten Lesezeichen hier im Blog.

Alle besonders lesenswerten Lesezeichen gibt es auf Pinboard: “INJELEA-Lesenswertes“. Und natürlich auch zum Abonnieren als RSS-Feed ;-)

Viel Spaß beim Lesen!

\V/_ (Live long and prosper!)

"FAZ" mit Werbung

Adblocker blockieren Werbungen auf Websites und verbergen sie vor dem Leser. Außerdem nutzen sie den ausgeblendeten Platz, um mehr Inhalte anzuzeigen. Adblocker sind je nach Sichtweise sehr, sehr gut (Nutzer) oder sehr, sehr böse (Website-Betreiber). Beide Sichtweisen verstehe ich. Mein Verständnis haben viele deutsche Nachrichtenseiten allerdings nicht.

Firefox blockiert Flash-Plugin

Diese Woche bemerkte ich wieder einmal, wie sehr Werbung die Anzeige deutscher Nachrichtenseiten verhunzt. Anlass war das Blockieren des Flash-Plugins durch Firefox (Süddeutsche Zeitung: Mozilla blockiert Flash beim Firefox). Seit Jahren steht das Flash-Plugin aufgrund mangelnder Performance und häufigen Sicherheitslücken in der Kritik, und der Browser Firefox macht jetzt anscheinend Ernst. Doch nicht nur Firefox blockiert Flash auf Websites, auch der Browser Maxthon blockiert es. Das fiel mir beim Aufruf der Startseite von Spiegel Online auf. Denn der Maxthon-Browser ist mein „Kontrollbrowser“, mit dem ich nirgendwo angemeldet bin und für den ich keinerlei Addons installiert habe:

Maxthon blockiert Flashplayer

Maxthon blockiert Flashplayer

Dadurch wurde mir wieder klar, wieviel Platz auf Nachrichtenseiten für Werbung „verschwendet“ wird. Normalerweise bekomme ich solche Werbung gar nicht angezeigt, denn im Firefox und im Chrome habe ich bereits vor längerer Zeit eine Gegenmaßnahme eingeleitet.

Drittanbieter-Cookies

Ich persönlich benutze keinen Adblocker. Ich bin viel bösartiger: Ich nutze die eingebauten Fähigkeiten meiner Browser und deaktiviere Drittanbieter-Cookies:

Cookies von Drittanbietern sind Cookies, die von einer anderen Website angelegt werden als von der, die Sie gerade besuchen. Zum Beispiel könnte das Portal taz.de eine Schaltfläche „Gefällt mir“ von Facebook auf Ihrer Seite eingebunden haben. Dieses „Gefällt mir“ wird einen Cookie setzen, welcher von Facebook gelesen werden kann. Ein solcher Cookie wird als Drittanbieter-Cookie bezeichnet.

Ein Werbetreibender kann durch solche Drittanbieter-Cookies Ihre Besuche auf allen Seiten protokollieren, auf denen seine Werbung angezeigt wird. Wenn Sie deswegen Bedenken haben, können Sie Cookies von Drittanbietern in Firefox blockieren.

(Mozilla Support für Firefox Cookies von Drittanbietern blockieren)

Einfach ausgedrückt: Nachrichtenseiten betreiben und vermitteln die Werbefläche normalerweise nicht selbst. Sie verkaufen Werbeplatz über andere Plattformen, bei denen wiederum die Marketingbereiche von Unternehmen Werbefläche einkaufen. Möchte beispielsweise ein Automobilhersteller sein neues Modell bewerben, so kauft er bei/über Plattformen Werbeflächen ein. Somit erscheint die Werbung für das neue Fahrzeugmodell bei Dutzenden von Websites zentral über eine Plattform gesteuert. Für den Hersteller ist das eine sehr schöne Sache: Er muss sich nicht mit den Dutzenden oder Hunderten von Websitebetreibern einigen. Die Websitebetreiber wiederum müssen sich nicht mit Dutzenden oder Hunderten von Unternehmen herumschlagen. Der Handel und die Steuerung läuft über die Plattform.

Somit bekommt aber nicht nur die jeweilige Nachrichtenseite mit, dass ich bei ihr war, sondern die Plattform bekommt mit, auf welchen Dutzenden oder Hunderten von Nachrichtenseiten (oder anderen Websites) ich war. Grundsätzlich kann der Automobilhersteller meine komplette „Customer Journey“ verfolgen. Also beispielsweise, wann und wo ich die erste Anzeige für das neue Modell gesehen habe, wo ich die Anzeige gesehen habe, wie ich dann auf den Konfigurator auf der Website des Herstellers gekommen bin, für welche Ausstattung ich mich interessiert habe, welches genaue Modell mit welcher Ausstattung ich dann wann gekauft habe. Alles halb so schlimm? Der Plattformbetreiber, weiß auch für welches Konkurrenzauto ich mich interessiert habe, bei welcher Bank ich wahrscheinlich bin, dass ich Viagra kaufen will. Und die Nachrichtenseite gehört zu einem Konzern, der einen Shop betreibt, bei dem Sie regelmäßig ein pflanzliches Mittel gegen Bluthochdruck kaufen, und von dessen anderer Tochtergesellschaft Sie gestern die Ablehnung ihrer Krankenzusatzversicherung erhielten.

Ja, es gibt den Datenschutz, und das Schlimme wird nicht passieren. Aber wollen Sie darauf Ihre Privatsphäre für die nächsten Jahrzehnte wetten? Und darauf, dass die NSA nie einen Zugriff auf die Plattform bekommt und sie aufgrund Ihrer Lesegewohnheiten und Ihrer Einkäufe beim Einreiseversuch in die USA mit Ihren Koffern am Flughafen festsitzen?

Ich nicht. Deswegen habe ich die Cookies von Drittanbietern bei Firefox und bei Chrome deaktiviert.

Firefox: Einstellungen – Datenschutz

Firefox-Datenschutz: Cookies von Drittanbietern blockieren

Firefox-Datenschutz: Cookies von Drittanbietern blockieren

Chrome: Erweiterte Einstellungen – Datenschutz – Inhaltseinstellungen

Chrome-Datenschutz: Cookies von Drittanbietern blockieren

Chrome-Datenschutz: Cookies von Drittanbietern blockieren

Leser lesen gefährlich

Die Nachrichtenseiten setzen ihre Leser, ihre Kunden bewusst einem Gefahrenpotential aus. Sie tauschen ihren einfachen Handel mit Werbeflächen gegen das Potential zur Gefährdung ihrer Leser und Kunden ein. Seit vielen Jahren setzen sie auf Werbung zu ihrer Finanzierung.

Mit der Art und Weise der Werbung nehmen Sie die mögliche Gefährdung der Privatsphäre Ihrer Leser und Kunden in Kauf und stellen diese hinter ihr Geschäftsmodell.

Ohne Drittanbieter-Cookies keine Werbung

Durch das Blockieren der Drittanbieter-Cookies sehe ich fast keine Werbung. Layer-Werbung kommt gelegentlich durch, aber insgesamt bekomme ich sehr wenig Werbung mit. Das ist ein angenehmer Nebeneffekt der Maßnahme zur Wahrung meiner Privatsphäre. Mir war jedoch gar nicht mehr bewusst, wie aggressiv auf Nachrichtenseiten geworben wird.

Aufgrund der Darstellung der Spiegel-Seite überprüfte ich allerdings, wie groß die Darstellung von Werbung auf den Startseiten von deutschen Nachrichtenseiten ist. Dazu rief ich die Startseiten von Frankfurter Allgemeine Zeitung, Spiegel, Süddeutsche Zeitung und Die Welt auf. Die Darstellung im Firefox und im Chrome unterscheiden sich generell kaum. So öffnete ich zum direkten Vergleich auf meinem Macbook Air (Display 1440×900) die Nachrichtenseiten jeweils einmal im Firefox mit aktivierter Blockierung von Drittanbieter-Cookies und einmal im Chrome mit deaktivierter Blockierung und machte entsprechende Screenshots. Zusätzlich nahm ich mir die Screenshots mit Werbung vor und markierte Werbe- und Leerflächen mit Pink sowie Navigationsflächen mit Orange.

An der traurigen Spitze liegt die FAZ, dicht gefolgt von der Süddeutschen Zeitung. Geradezu üppig zeigen Die Welt und der Spiegel Inhalte auf der aufgerufenen Startseite an.

Das ist nur die Momentaufnahme einer kleinen Auswahl. Doch das Ergebnis lässt mich darüber nachdenken, ob Nachrichtenseiten ihren Lesern überhaupt noch Inhalte oder doch viel lieber nur noch Werbung anzeigen wollen. Beim Aufruf zumindest der Startseite bleibt durch Werbung, leere Flächen und Navigationsfläche nicht mehr viel Inhalt übrig. Ich zumindest verliere unmittelbar die Lust, weiterzuscrollen oder zu lesen.

Flickr Fotoalbum „Werbung auf Nachrichtenseiten“ (Diashow)

Nachrichtenseiten behandeln ihre Leser wie Feinde

Nachrichtenseiten nehmen die Privatsphärengefährdung ihrer Leser in Kauf, und mit den Werbeeinblendungen tun sie anscheinend alles, um die Inhalte vor ihren Lesern zu verstecken. So geht man normalerweise mit Feinden aber nicht mit Lesern um.

Mit ihrem Verhalten treiben sie ihre Leser dazu, Adblocker zu nutzen oder Drittanbieter-Cookies zu nutzen – um dann sich dann anschließend über deren Gebrauch zu beschweren.

Nachtrag (31.07.2015)

Peter Schaar, ehemaliger Bundesdatenschutzbeauftragter, hat einen passenden Artikel geschrieben: Datenschutz? Ist mir doch egal!

Salesforcelive

Am 2. Juli 2015 war ich im Rahmen von Influencer-Relations zur Salesforce World Tour in München eingeladen. Sehr gute Influencer Relations und eine „Documentary Show“ haben einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.

Influencer Relations

Wie schon vor zwei Jahren hat Salesforce, diesmal zusammen mit der Agentur Storymaker, bei ihren Influencer Relations bei mir einen herausragenden Eindruck hinterlassen. Die Einladung erfolgte persönlich, die Durchführung war sehr gut vorbereitet und die Betreuung vor Ort war sehr gut. Ein Großteil der Blogger war in einem Hotel an der Messe untergebracht. So trafen wir uns am Vortag gegen 17 Uhr und fuhren mit der U-Bahn zum Bloggertreffen.

Salesforcelive: Auf dem Weg zum Bloggertreffen

Salesforcelive: Auf dem Weg zum Bloggertreffen (Thorsten Ulmer, Oliver Gassner, Claudia Hilker, Falk Hedemannn, Mike Schnoor)

Unser Programm:

Vorabendevent, 1. Juli 2015 um 18:00 Uhr

  • Get-Together und Netzwerken bei Dinner und Cocktails inkl. kurzem Vortrag zur „Digitalen Transformation“ vom Vice President Enterprise Strategy Frank Engelhardt im Trader Vic’s Restaurant & Bar

Veranstaltungstag, 2. Juli 2015

  • 8:30 Uhr Pressefrühstück mit Präsentation der IDC-Studie „The Economic Impact of Salesforce in Germany“
  • 9:45 Uhr Opening Ke ynot e mit unserem CEO Marc Benioff
  • 12:00 Uhr Presse- und Analysten-Q&A mit Salesforce Deutschland-Chef Joachim Schreiner
  • 12:45 Uhr Lunch in der Presse Lounge
  • 13.30 Uhr Blogger-Tour über die Cloud-Expo in 3-4 Stationen (mit der Möglichkeit, direkt mit Kunden und Entwicklern zu sprechen)
  • 16.00 Uhr Closing Keynote „Maschinenbau im Wandel: Koenig & Bauer stellt die digitalen Weichen“

Dadurch war die Veranstaltung zwar ziemlich vollgepackt, aber die Hinweise waren klar: Das waren Vorschläge, wir konnten uns jederzeit zu anderen Programmpunkten oder Vorträgen begeben. Das habe ich beispielsweise während der Blogger-Tour gemacht, um mir einen Vortrag über die App-Entwicklung mit Salesforce anzuschauen.

Insbesondere möchte ich Meike Leopold von Salesforce und Sarah Söhlemann von Storymaker für ihre hervorragende Vorbereitung und Betreuung danken. Danke auch für die Bitte um Feedback nach der Veranstaltung – jetzt bekommt Ihr es auch hier ;-)

Die Veranstaltung

Salesforce betonte immer wieder direkt oder indirekt ihr Partner Ecosystem bestehend aus Salesforce selbst, Software Vendors, Service Providers, Digital Agencies, Resellers, Consultants. Und Salesforce legt großen Wert auf den engen Kundenkontakt. So bezog der CEO Marc Benioff in seiner Keynote immer wieder Testimonials durch Kunden ein, die mit auf die Bühen kamen. Die Bühne war jedoch nicht erhöht und frontal sonder die Bühne war der Teilnehmerraum selbst mit konzentrischen Stuhlreihen in 360 Grad, den Gängen dazwischen und einem freien Feld in der Mitte.

Salesforcelive: Marc Benioff

Salesforcelive: Marc Benioff

Für viele war das Format der Keynote ungewohnt: Es gab kein Rednerpult, keine Bühne, kein Podium. Marc Benioff lief frei in den Gängen und im freien Feld in der Mitte herum und hielt seine Keynote. Immer wieder hielt er zwischendurch an, um mit Kunden oder einer Charity-Organisation ein Interview zu halten. Dazu gab es Videoeinblendungen oder Erläuterungen von Salesforce-Leuten, wobei auf den vielen großen Leinwänden zugehörige Slides zu sehen waren. Die Keynote von Marc Benioff war für den deutschen Kulturkreis sehr showmäßig, und ich hörte (oder las auf Twitter) von dem einen oder anderen, dass er es doch für sehr übertrieben hielt. Auch in anderen Vorträgen kam diese Art von „Powershow“ immer mal wieder durch.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=B761QsOqEGI&feature=youtu.be

Für mich waren die Erfolgsstories der Kunden von den Kunden sowie Praxisbeispiele der rote Faden durch die Veranstaltung.

Grundthema der Salesforce World Tour war in München die digitale Transformation. Mich hat überrascht, wie sehr anwenderorientiert Salesforce seine Plattformen ausgebaut hat. Dabei sieht Salesforce zwar als Anwender auch das Unternehmen, das die Plattformen nutzt, aber vor allem die Benutzer selbst. Im Vordergrund, so mein Eindruck, stehen der Nutzen für den Anwender im Unternehmen und für den Kunden. Letztendlich unterstützt Salesforce die „Customer Journey“ und die „Employee Journey“.

Salesforce Developer Evangelists

Salesforce Developer Evangelists

Dabei greift Saleforce auf alle möglichen Datenquellen (inklusive solcher wie Google Drive) zurück und agiert sehr offen auch für Anwendungen von Konkurrenten (wie Yammer oder Sharepoint von Microsoft). Die Komplexität wird für den Anwender verborgen, so dass selbst Anwender Unternehmens-Apps entwickeln können, ohne über Coding Know How zu verfügen. Auf unserer Blogger-Tour durch die Cloud-Expo sprachen wir mit zwei Developer Evangelists, die Kunden betreuen, damit diese sehr schnell und einfach mit Salesforce selbst Anwendungen entwickeln können.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=Z2nkdvYSWOs

(Oliver Gassner: #salesforcelive Blogger-Tour: Themenauswahl)

Selbst Kids können kleine Anwendungen mit Salesforce entwickeln. Bei den Apps muss es aber nicht um Salesforce-Anwendungen und -Daten gehen.

Salesforcelive: Kids programmieren gemeinsam

Salesforcelive: Kids programmieren gemeinsam

Insgesamt hat mir die Veranstaltung sehr gut gefallen. Dabei berücksichtige ich auch, dass es in erster Linie eine Kundenveranstaltung ist. Sie „peitscht“ auch ein bisschen auf die aktuellen Entwicklungen ein und legt sehr viel Wert auf Austausch und ein gewisses „Wir-Gefühl“.

Was andere schreiben:

Bezahlung? Nein, danke!
Ich erhalte keine Bezahlung für meine Teilnahme an der Salesforce World Tour oder für diesen Artikel. Lediglich die Reisekosten werden übernommen.